00:00 [Musik]
00:03 Dieser Film wird einen mitnehmen.
00:06 Es hat mich sehr berührt.
00:08 Ich freue mich schon so, so sehr auf das Ganze.
00:11 Es ist fast wie ein Geschenk.
00:13 [Musik]
00:27 Es wird ein ganzes Leben, also im wahrsten Sinne des Wortes oder des Titels erzählt.
00:32 Es ist die Geschichte eines Menschen, mit dem man so viel lachen muss,
00:36 wie man mit ihm weinen muss in seinem ganzen Leben.
00:39 [Musik]
00:42 Was ich so bemerkenswert an ihm finde, ist,
00:45 dass er trotz so vieler Schicksalsschläge, die auf ihn einpreschen in seinem Leben,
00:52 Andreas Ecker, ich erkläre Sie hiermit für kriegstauglich,
00:55 [Klopfen]
00:57 nie die Fähigkeit verloren hat zu lieben.
01:00 [Musik]
01:02 Natürlich die Riesenherausforderung, die Hauptfigur Ecker zu erzählen,
01:06 weil wir ja doch über 70 Jahre seines Lebens zeigen.
01:09 [Musik]
01:14 Also den Reichtum des Lebens verkörpert August
01:17 und das Lernen im Leben verkörpert eben Stefan.
01:21 [Musik]
01:26 Und Action!
01:27 [Musik]
01:31 Mit Hans hat der Film einen sehr leidenschaftlichen Regisseur.
01:35 Es muss aber Ecker-mäßig sein, ja.
01:37 Es muss dieses Staunen sein, wie sich Freiheit anfühlt.
01:40 Er hat so eine Begnadung für den Moment und das finde ich unglaublich.
01:45 Da kann man noch lernen beim Herrn Steinbichler.
01:47 [Musik]
01:50 In den Bergen konnten wir den Winter, den Frühling und den Sommer darstellen
01:55 und wir konnten zwei Parts im Herbst darstellen
02:00 über Möglichkeiten, wie man Landschaft erzählt.
02:03 Also das war eine sehr wichtige Sache für den Film.
02:07 Im Winter war die größte Herausforderung.
02:10 Schnee, Wind, Sturm, Lawinen.
02:14 [Musik]
02:18 All das spielte eine wesentliche Rolle.
02:22 Es war sehr kalt.
02:24 Also ich habe schon auch wirklich sehr mitgelitten mit Stefan,
02:28 der dann so in Hose und Hemd da im Schnee stand.
02:32 [Musik]
02:34 Es ist halt klar, dass das aufwendig ist.
02:35 Die Maske ist aufwendig, die Kostüme sind aufwendig, die Ausstattung ist aufwendig.
02:39 Man kann gut und gewissens sagen, dass Alterungen die Königsdisziplin der Maskenbildnerei sind.
02:44 Ich bin 75 Jahre alt, wie man unschwer erkennen kann.
02:48 Endlich hat der Bartwuchs eingesetzt
02:50 und ich freue mich auf die zweite Hälfte meines Lebens, in ein ganzes Leben.
02:55 [Musik]
02:57 Die Wandlung des Tals über die Zeit darzustellen ist aufwendig
03:01 und Aufwand bedeutet Kosten.
03:03 Und das macht es für den Produzenten nicht leichter,
03:05 aber ich glaube, wir haben das ganz gut auf die Beine gestellt.
03:08 [Musik]
03:14 Obwohl der Ort und das Dorf ein super Grundlager hatten,
03:17 musste man natürlich trotzdem viel Aufwand betreiben,
03:19 um das bis ins Detail sozusagen dann historisch korrekt zu machen
03:24 und den Asphalt mit Mist verdecken und die Fenster umbauen
03:28 und die Straßenbeleuchtung abbauen und so weiter und so fort.
03:31 Also das sind so viele Details, die dann doch schon sehr aufwendig waren.
03:35 Da wandert ja die Zeit, die fließt ja durch diese Gegend,
03:38 die Industrie, die da Einzug hält, der Krieg.
03:42 Aber das ist so ein Fluss und die Berge stehen immer noch so.
03:47 [Musik]
03:53 Der Ägger erinnert uns hier auch am Machen dieses Films,
03:57 einfach immer an eine gewisse Demut und das Leben in einem Augenblick.
04:02 Wir müssen oft einatmen, ausatmen, Dinge ertragen, schöne Dinge sehen
04:07 und wir müssen ein bisschen wie Ägger sein, um da einen guten Film zu machen.
04:11 Ich kann mir nur vorstellen, dass es eine Reise ist
04:14 und dass man es nie mehr vergisst.
04:16 [Musik]
04:20 Ich denke mal, dass man sich eben über große Bilder und große Emotionen freuen kann.
04:25 Also tatsächlich Kino im allerbesten Sinne.
04:27 Ich wünsche jedem von uns ein Hauch von der Bescheidenheit, die der Andreas Ägger hat.
04:33 Also hier leben Sie?
04:35 Ja.
04:36 Man kann schließlich überall glücklich werden.
04:39 Stimmt.
04:40 Das wünsche ich uns allen.
04:42 [Musik]
04:47 [Musik]
04:52 [Musik]