00:00Am 13. Februar 2025 erlebte das Theater Center Forum in Wien die gelungene Premiere von Baskerville,
00:15Ken Ludwigs herrlich skurriler Sherlock-Holmes-Krimi-Komödie.
00:19Markus Strahl und das hochkarätige Ensemble boten unter der Regie von Nicky Nice eine
00:23mitreißende Mischung aus Spannung und britischem Humor, die das Publikum vom ersten Moment
00:28an in ihren Bann zog.
00:30Ken Ludwig schafft es, das klassische Krimi-Genre mit seiner typischen Handschrift zu versehen,
00:35witzige Dialoge, pointierte Situationscomic und cleverer Slapstick machen das Stück zu
00:40einem Erlebnis, bei dem das Publikum sowohl lachen als auch mitfiebern kann.
00:45Gleichzeitig bleibt die Grundstimmung düster und geheimnisvoll perfekt für Fans von Sherlock-Holmes
00:50und klassischen Kriminalgeschichten.
00:51Auf den Punkt gebracht, das Stück muss man einfach sehen.
01:21Größer Bluthund aufgetaucht, mit glühenden Augen und gefletschten Zehnern, warf sich
01:28das Ungeheu auf Hugo und bis in die Kehle durch!
01:33Ja meine Gratulation, es war sowas von fantastisch, die erste Halbzeit ist so schnell vergangen,
01:39das kannte er nicht schon.
01:40Die zweite war so lang!
01:41Überhaupt!
01:42Aber bei der ersten merkt man immer, die dauert ja meistens so eine Runde Stunde, aber das
01:47ist so schnell vergangen, das ist ja fantastisch.
01:49Ein Tipp, bitte das Ding nicht verstärken, bleibt wie Salz in der Größe.
01:58Oh, guten Tag, meine Damen!
02:01Hallo, Doktorchen!
02:05Danke Daisy, würden Sie jetzt bitte den Tee servieren?
02:08Mit aller größten Vergnügen!
02:13Bitte, ich weiß nicht, aber in meinem Textbuch stand, Daisy liegt, hat einen Hüftschaden
02:17schießt und ist außerdem ausgesprochen laszen.
02:21Naiv stand das, naiv!
02:27Danke!
02:28Das ist ja eine Abnehmen-Vorstellung, sag ich mal, was da los ist, keine Sekunde Pause,
02:33ja, Umzug wieder raus, Umzug raus, Umzug raus, zwei Stunden lang.
02:38Es ist natürlich, wir tun uns gegenseitig immer aufziehen, wer die anstrengendere Rolle
02:43hat.
02:44Ich bin zwar die ganze Zeit bis auf zehn Sekunden auf der Bühne und sie muss aber dafür sich
02:52500.000 Mal umziehen und Rollen switchen, also ich beneide sie auch nicht.
02:57Und dann am Punkt da sein, weil der Umzug geht sich oft wirklich, du hörst eben der
03:02Garderobe das Stichwort schon und rennst schon und bist am Punkt da, also mit Vorbereiten
03:07geht da nichts.
03:08Es ist wirklich eine Tour de Force wirklich für alle, aber es macht so unglaublich Spaß
03:13und wir haben gestern schon so eine fantastische Vorpremiere gehabt, haben uns riesig gefreut
03:17und hoffen, dass das Publikum strömen wird.
03:20Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp
03:50Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp
04:20Oh, Sir, ich bringe sofort die Gläser.
04:24Dr. Mortimer, wo ist denn der Hündchen?
04:26Die ist beleidigt und macht Rauchpause.
04:32Fantastisch, wie der Sträfling dann noch hinausraubt, weil er es ja dann als Arzt oder als andere Person an der Reihe so fantastisch gemacht hat.
04:41Ja, ich habe zum Beispiel, wenn ich den Bart schief habe, habe ich jedes Mal lachen müssen,
04:46weil die lachen alle immer und ich bin auch so ein Lachwurzel.
04:50Und da hat die Niki, unsere Regisseurin, schon gesagt, aber du lachst dann nicht, du musst ernst bleiben.
04:56Also es gibt schon so Situationen, das ganze Stück ist so skurril.
05:00Ich muss wirklich sagen, das Stück ist an und für sich als Komödie schon konzipiert.
05:04Allerdings dauert es viel, viel länger.
05:08Die Niki, unsere Regisseurin, hat es nicht nur brillant gestrichen.
05:11Es geht nichts ab und es ist so knackig und es ist immer was los.
05:17Guten Tag!
05:20Hallo?
05:22Ist hier jemand?
05:23Ja, ja, eine alte Frau, sie hat keine Dampflok.
05:27Dann haben wir die Tür aufgelassen.
05:31Oh, gutiger Himmel, du bist zu Hause.
05:35Und der liebe Doktor.
05:37Wie geht's denn so?
05:38Der muss aufs Klo.
05:42Geht es Ihnen gut, Mrs. Wilson?
05:44Sie hat auch ein unglaublich gutes Konzept entwickelt, kam mit der fertigen Musik, mit allen Pippa-Pups.
05:50Also wir haben dann wirklich, und vor allem, weil sie selber mitspielt, das ist besonders schwer als Regisseurin.
05:54Also ich bin wirklich, ich ziehe da wirklich meinen Hut vor, ja.
05:57Vor allem besteht immer bei Stücken, die gekürzt werden, massiv gekürzt werden, dass dabei was verloren geht.
06:03Aber da hat man absolut nicht das Gefühl.
06:04Und vor allem diese Geschichte kennen doch viele.
06:06Den Roman oder diese, ich glaube es gibt alleine vier oder fünf Verfilmungen, oder noch mehr sogar.
06:12Also da kennt man doch die Story.
06:14Und da muss alles drin sein.
06:18Cartwright, was hast du herausgefunden?
06:21Also, diesen anonymen Brief, ja, hat der junge Milker hier in den Hotelbriefkassen geworfen.
06:28Der versteigerte Lady hat ihm dafür ein halbes Bund gegeben.
06:32Und hier ist die Kutscherin Mrs. Clayton, der Krautschker Nummer 2704.
06:39Cartwright, wir erhören uns die Tage, danke.
06:41Ich habe vielleicht noch weitere Aufträge für dich.
06:43Ich auch.
06:44Gott schäfe die Queen.
06:48Eine fantastische Sache.
06:50Man muss sich es unbedingt anschauen.
06:52Es läuft jetzt noch ein Zeitel da.
06:54Ja, wir sind noch bis 15. März hier in Wien.
06:56Und dann sind wir in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark.
07:01Also wir freuen uns sehr, dass wir es auch ein bisschen auf Tour zeigen können.
07:05Es wird spannend, weil jetzt hier alles sechs Wochen geprobt wurde in diesem kleinen Theater.
07:10Und wir haben nur noch ein Theater in Baden, das noch ein bisschen kleiner ist.
07:13Und sonst sind alle Bühnen etwas bis viel, viel größer.
07:16Und das wird dann spannend, wie das mit unseren Wegen, ob wir dann überhaupt zurechtkommen mit unserem Timing.
07:21Das wird dann schon spannend werden.
07:23Also alle, die lachen wollen, sollen kommen.
07:26Unbedingt.
07:27Ich kann nur wiederholen, es war wirklich ein fantastisches Stück.
07:30Es hat mir wirklich sehr gut gefallen.
07:32Die erste Halbzeit ist so schnell vergangen, dass man gar nicht glaubt hat, es ist schon Pause.
07:36Und das ist immer ein gutes Zeichen.
07:38Action, Action.
07:39Danke vielmals.
07:40Wunderbar, ich danke euch.
07:41Mal Gratulation, ein fantastisches Stück.
07:43Und wir haben schon vorher beim Interview gesprochen, ein Stück zu kürzen, da gehört eine Kunst dazu.
07:48Und es ist wirklich dadurch gelungen.
07:50Ja, und wo ist da die Herausforderung bei diesem Stück?
07:53Naja, diesmal gab es viele Herausforderungen, muss ich sagen.
07:57Weil wir halt mit ganz wenig Mitteln eine große Geschichte erzählen wollen.
08:01Und dann auch noch die Hopperlers einbauen.
08:03Weil ja natürlich ein paar sind heute passiert sowieso.
08:07Aber es sind ja auch inszenierte Hopperlers.
08:12Ich versuche herauszufinden, was da raus vor sich geht.
08:16Seien Sie vorsichtig.
08:21Was war das?
08:23Ich entferne einen Tisch aus dem Moor.
08:27Ist aber eine doppelte Herausforderung, wenn man Regie führt und auch auf der Bühne steht.
08:31Ja, das habe ich auch noch nie gemacht.
08:34Und das war manchmal ein bisschen blöd, weil ich es gar nicht sehe dann, wenn ich mit hüpfe und umbaue und so.
08:41Aber ich habe eine gute Regieassistentin gehabt, die mir mitgeschrieben hat.
08:44Und wir haben es auch gefilmt und dann habe ich mir zu Hause immer das Video angeschaut.
08:47Und dann habe ich dann schon gesehen, da müssen wir noch ein bisschen da sein.
08:51Welche Rolle war die Lieblingsrolle heute?
08:53Von mir?
08:54Ja.
08:55Ich mag die Miss Barrymore.
08:57Die Seife-Russin.
09:03Sehr erfreut.
09:04Ganz mein Satz.
09:05Setzen Sie sich doch, Herr Kollege.
09:07Wo ist denn Ihr Hund?
09:08Die schminkt sich noch.
09:14Das war's.
09:15Vielen Dank.
09:16Vielen Dank.
09:17Vielen Dank.
09:19Ah, ja.
09:23Fantastische Sache.
09:25Muss man sich unbedingt anschauen, das Stück.
09:27Und vor allem, ich habe es auch zu Marco schon gesagt, die erste Hälfte ist so schnell vergangen,
09:31das ist immer ein gutes Zeichen, dass es sehr kurzweilig ist.
09:34Ja, das freut mich.
09:35Wenn die Leute Spaß haben, rausgehen und sagen, jetzt können wir noch was essen und was trinken gehen, ist super.
09:41Ich glaube, das ist heute geschafft.
09:42Ja, danke.
09:43Wunderbar, dann sage ich danke.
09:44Dankeschön.
09:45Also, das war doch hoffentlich nicht Big Thor.
09:48Nein.
09:49Die Platzwohnung in Brunswick, da habe ich meine eigene Umgebung hergestellt.
09:53Was soll das werden?
09:55Na ja, wenn die lieben Kollegen Ihnen in der Pause die von mir zubereiteten Sandwiches wegfressen
10:00und den Tee entführen, dann muss ich halt in Brüssi.
10:04Ich glaube, das ist unsere Keterin.
10:07Das war von mir eine Keterin.
10:09War mir so wunderbar,
10:13dass ich im Traum sogar.
10:16Ja, das ist ein Stück.
10:18Also eigentlich, der Originaltitel ist eigentlich Baskerville,
10:21weil nach der Geschichte vom Hund von Baskerville.
10:25Und das Stück ist von Ken Ludwig.
10:28Jetzt werden viele sagen, Ken Ludwig, wer ist das?
10:31Und wenn man dann sagt, Othello darf nicht platzen, sagt die da,
10:34ah ja, das war einer seiner größten Erfolge
10:37und war ja auch für den leider Verstorbenen Otto Schenke einer seiner Paraderollen.
10:44Und das ist natürlich auch schön, dass auch sein Sohn, der Konstantin, heute in der Vorstellung ist.
10:50Und ja, es ist ein total witziges Stück.
10:53Eigentlich ist es ja ein Stück im Stück.
10:55Und das Publikum hat sich sehr gut unterhalten.
10:58Und das heute ein bisschen turbulent bei uns zugeht, ist, weil wir drei Premieren zur gleichen Zeit haben.
11:03Das ist diesen Hund von Baskerville im Forum 1, im Forum 2,
11:07ein Brillianter Mord ist heute Premiere und im Forum 3 ein Stück mit der Nathalie Ritt,
11:12und zwar das Leben, die Edith Piaf Story.
11:16Und das ist, kann man wirklich sagen, eine bunte Mischung im wahrsten Sinn des Wortes.
11:22Und um zur Premiere vom Forum 1 zurückzukommen,
11:25Markus Stahl hat wieder ein goldenes Händchen gehabt im Aussuchen,
11:29weil das ist oft nicht so leicht, diese Stücke zu finden.
11:32Und auch die Aufführungsrechte zu bekommen.
11:35Die Leute haben sich glänzend unterhalten.
11:38Und ich kann nur jedem empfehlen, wenn man mit zwei Stunden wirklich vom Alltag weg will,
11:44bitte unbedingt herkommen, weil das ist keine leere Philosophie,
11:49wenn wir sagen, raus aus dem Alltag, rein ins Theater.
11:52Ja, es ist auch vom Bühnenbild her sehr witzig, von den Projektionen sehr gut gemacht.
11:59Und das Ensemble, das ist ein Dream-Team, die spielen zusammen, es ist eine absolute Freude.
12:05Wunderbar, also unbedingt herschauen, unbedingt sich anschauen.
12:08Ja, das muss man sich anschauen, weil es wird noch bis am 8. März gespielt,
12:12also nicht sehr lang, weil dann geht das Stück ja auf Österreich-Tournee.
12:16Und alle, die hier in der Nähe sind, Wien und Umgebung,
12:19bitte kommen und anschauen, solange es noch die Gelegenheit gibt.
12:23Wir garantieren, es wird ein absoluter Top-Abend.
12:29Vielen Dank.
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