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  • vor 1 Jahr
Durchbruch in der Krebs-Therapie: Impfung gegen resistente Tumore

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Transkript
00:00Ein überraschender Durchbruch in der Krebsforschung sorgt aktuell für große
00:08Hoffnung. Wissenschaftler der University of Florida haben zufällig einen mRNA-Impfstoff
00:14entdeckt, der selbst gegen besonders resistente Tumoren wirkt. Ursprünglich war dieser Impfstoff
00:19gar nicht zur Krebsbekämpfung gedacht, doch im Labor zeigte er außergewöhnlich starke
00:24Immunreaktionen. Besonders effektiv ist die Kombination mit sogenannten Checkpoint-Hämmern,
00:28Medikamenten, die das Immunsystem von seinen natürlichen Bremsen befreien. Diese Doppelstrategie
00:34ermöglichte es, selbst Tumoren zu bekämpfen, die auf bisherige Therapien kaum angesprochen
00:39haben. Der Impfstoff nutzt winzige Fettpartikel, um seine Botschaft in den Körper zu bringen
00:43und das Immunsystem in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen. Dadurch werden auch Krebszellen
00:49sichtbar, die sich sonst erfolgreich verstecken. In Tierversuchen zeigte sich ein Dominoeffekt.
00:54Immunzellen, die durch die Behandlung aktiviert wurden, konnten auch andere, normalerweise
01:00therapieresistente Tumoren bekämpfen. Dieses Phänomen nennt sich Epitope Spreading. Das
01:05Immunsystem lernt, immer mehr Merkmale von Krebszellen zu erkennen. Die Behandlung verlief
01:10bei Hunden mit aggressiven Hirntumoren ohne schwerwiegende Nebenwirkungen. Nun stehen klinische
01:16Studien am Menschen bevor. Die Forscher hoffen, dass diese universellen Impfstoffe künftig gegen
01:22viele Krebsarten eingesetzt werden können.

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