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Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Karl Heinz Willschrei /
Regie - Alfred Weidenmann
#kommissar #zdf

Kategorie

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Transkript
00:00Musik
00:30So, jetzt lass mich endlich wissen, was wir hier feiern.
00:38Du hast versprochen, dass du es mir nach dem Essen sagst.
00:42Weitere breit kein Hochzeitstag, kein Geburtstag, nichts.
00:45Also, was feiern wir?
00:48Abschied.
00:51Wir feiern Abschied.
00:53Also, Walter, ich verstehe kein Wort.
00:57Danke sehr.
00:58Abschied von Lokalen wie diesem hier zum Beispiel.
01:01Abschied von einer ganzen Menge Dinge, die bis heute selbstverständlich für uns waren.
01:06Trink erst mal.
01:09Was heißt, dass jetzt irgendwas passiert?
01:13Ich bin erledigt.
01:16Spätestens in ein paar Tagen muss ich Konkurs anmelden.
01:19Wenn es der Staatsanwalt nicht schon vorher tut.
01:21Die wird schon deinen Ausweg einfallen.
01:24Nein, Eva.
01:25Es gibt keinen Ausweg mehr.
01:27Ich habe mit allen Banken und allen Gläubigern geredet.
01:32Das heißt geredet.
01:34Auf den Knien bin ich vor ihnen herumgerutscht.
01:37Die Wechsel mit meiner Unterschrift werden schon wie Altpapier gehandelt.
01:40Ist das laut?
01:42Dann ist immer noch mein Vater da.
01:44Dein Vater.
01:45Wenn ich Konkurs mache, das ist doch der schönste Tag in seinem Leben.
01:50Darauf hat er seit unserer Hochzeit bloß gewartet.
01:54Und wenn es jetzt passiert, geht ihm sein liebster Traum in Erfüllung.
01:58Seitdem ich zum ersten Mal in euer Haus gekommen bin, hat er es dir gesagt und allen, die es führen wollten oder nicht.
02:02Der Kerl ist ein Versager, ein Nichtskönner, ein Bankrotteur.
02:08Und wenn er jetzt recht hat, den Traum macht er sich doch nicht selber kaputt.
02:14Aber er liebt mich.
02:17Und genau deshalb wird er glücklich darüber sein.
02:20Glücklich, wenn ich ruiniert bin.
02:22Weil er dann nämlich hoffen darf, dass du zu ihm zurückkommst.
02:25Ich bleib bei dir, das weißt du. Ganz egal, was passiert.
02:28Ja, ich weiß.
02:30Ich glaub dir's auch.
02:31Du meinst es so. Jetzt und im Augenblick meinst du es so.
02:34Aber es wird anders kommen.
02:36Nein, Walter ganz bestimmt nicht.
02:37Eva, du hast nie in deinem Leben auch nur eine Sekunde über Geld nachdenken müssen.
02:45Wie du aufgewachsen bist.
02:46Immer war alles da.
02:48Und immer vom Besten das Beste.
02:50Ein Wort wie Zwangsvollstreckung oder Offenbarung seid.
02:54Das hörst du jetzt vermutlich zum ersten Mal.
02:57Du kannst dir nicht vorstellen, wie es kommt und was mir bleibt.
03:00Eine mittelmäßige Anstellung mit einem Gehalt,
03:02das sie mir bis zum Existenzminimum wegfinden können.
03:05Eine Zwei-Zimmer-Wohnung, eine Mietshause.
03:09Das hältst du keinen Monat aus.
03:12Ich bin deine Frau.
03:15Ich kann mir keine Frau mehr leisten.
03:17Jedenfalls keine wie dich.
03:21Eva, geh zurück zu deinem Vater.
03:25Glaubst du, es fällt mir leicht, das zu sagen?
03:27Ich hab mir's lange genug überlegt.
03:28Aber es ist das Einzige, was uns bleibt.
03:32Und jetzt lass uns nicht traurig sein.
03:33Wir waren nie traurig miteinander.
03:37Tanzen wir?
03:37Noch eine Reise nach Frankfurt, eine nach Hamburg.
03:55Aber Sie werden sich auf keinen Vergleich einlassen.
03:57Jetzt nicht mehr.
03:59Genauso gut könnte ich hier sitzen bleiben und warten, bis Sie zu mir kommen.
04:02Du musst jetzt alles versuchen.
04:04Zusammen schaffen wir es irgendwie.
04:05Nein, Eva, es ist aus.
04:09Ich hab dich sehr lieb, Walter.
04:11Vielleicht tust du meinem Vater doch im Recht.
04:23Geh jetzt nach Hause.
04:26Du weißt, ich mag Bahnenöl von Abschied, Elis.
04:28Du schaffst es bestimmt.
04:32Tschau.
04:32Tschau.
04:32Tschau.
04:33Tschau.
04:33Tschau.
04:34Tschau.
04:35Tschau.
04:36Tschau.
04:37Tschau.
04:38Tschau.
04:39Tschau.
04:40Tschau.
04:41Tschau.
04:42Tschau.
04:43Tschau.
04:44Tschau.
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04:50Tschau.
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04:59Tschau.
05:00Tschau.
05:01Tschau.
05:02Tschau.
05:03Tschau.
05:04Tschau.
05:05Tschau.
05:06Tschau.
05:07Tschau.
05:08Tschau.
05:09Tschau.
05:10Tschau.
05:12Tschau.
05:13Tschau.
05:15Tschau.
05:17Korbauer 218 zu einem Zentrale.
05:18Kommt.
05:20– Zentrale für Isa 280.
05:22– Wie war die Nummer des blauen Matrasimka,
05:24den ihr gesucht habt?
05:25– MJX 478.
05:2778. Ja, den haben wir gefunden in Sollen neben dem Kino. Was ist mit dem Wagen? Gestohlen?
05:32Die Fahrerin ist als Vermisst gemeldet. Eine Fahrerin haben wir hier nicht, aber ein paar nette Willen in der Umgebung, wo sie es zur Zeit recht gemütlich haben könnte.
05:41Ja, der Wagen hat einen Platten am rechten Hinterrad. Der Wagen hat einen Platten am rechten Hinterrad.
05:48Bleibt bei dem Wagen, bis ich euch was anderes sage. Ende. Verstanden?
05:54Nein, in Sollen, also in Sollen haben wir überhaupt keine Bekannten.
05:57Meine Frau wäre bestimmt nicht mit dem Bus oder mit der Straßenbahn gefahren.
06:01Wenn ihr Wagen eine Panne hat, dann nimmt sie sich ein Taxi. Und dann wäre sie das schon längst zu Hause.
06:05Jetzt kurz nach vier. Da muss irgendwas passiert sein. Ich habe schon alle Krankenhäuser abtelefoniert.
06:12Und wo genau ist das?
06:15Na, spätestens fünf Minuten. Einen Wagen habe ich schon vor zwei Stunden wieder aus der Garage geholt.
06:20Als ob ich es geahnt hätte, dass ich ihn noch brauche.
06:22Im letzten Spiel da kommen die Glaubacher nach München. Das gibt ein volles Haus.
06:25Der Katsch hier und der Winnes sind auch wieder dabei.
06:36Morgen.
06:37Morgen.
06:38Mein Name ist Müller. Das ist der Wagen meiner Frau.
06:40Jetzt, ich bitte mal Ihren Ausweis sehen.
06:42Ich habe nur meinen Führer schon dabei.
06:46Danke.
06:47Ja, und was passiert jetzt? Ist schon irgendwas unternommen worden?
06:49Wo ist denn?
06:50Meine Frau ist verschwunden, verdammt nochmal.
06:52Vorher steht nur mal fest, dass sie mit ihrem Wagen eine Reifenpanne gehabt hat. Sonst gar nichts.
06:58Allerdings ist das Loch im Reifen auffallend groß.
07:01Ja, Splitter.
07:02Könnte auch ein Einstieg sein.
07:04Es gibt genug Typen, denen sowas Spaß macht.
07:07Und fällt Ihnen sonst noch was auf?
07:08Bin ich Polizist oder Sie?
07:10Noch wissen hier noch niemand und untersucht den Wagen nach Fingerabdrücken oder sonst was.
07:14Begreifen Sie doch endlich, meine Frau ist verschwunden.
07:16Mei, wenn Sie wüssten, wie viele Frauen jeden Morgen als verschwunden gesucht werden.
07:20Aber die tauchen alle wieder auf.
07:21Meine Frau ist in sechs Jahren eh auch nicht ein einziges Mal allein ausgewiesen, ohne dass ich gewusst hätte, wo sie war.
07:26Das ist kein Grund, dass Sie mich deshalb anschreien.
07:30Ich bin Geschäftsmann. Ich war in Frankfurt.
07:33Ich bin mit dem Intercity um 22.10 Uhr in München angekommen.
07:37Um 23.30 Uhr war ich zu Hause.
07:40Das wusste meine Frau.
07:42Wenn Sie also nach dem Kino, in dem Sie vermutlich gewesen ist, noch irgendwas hätte unternehmen wollen,
07:46so hätte Sie mich doch zumindest angerufen.
07:49Weil Sie es aber nicht gemacht hat, muss irgendwas mit ihr passiert sein. Ist das klar?
07:52Ja, dann kommen Sie doch mit aufs Revier.
07:54Ja, und geben Sie eine Vermisstenanzeige auf.
07:56Das habe ich doch schon vor drei Stunden gemacht.
07:58Und zwar mit einer genauen Personenbeschreibung und wie sie vermutlich angezogen ist.
08:02Wieso haben Sie diese Angaben eigentlich noch nicht?
08:03Nichts eingetroffen.
08:05Dann ist es ja völlig umsonst, wenn man nachts zur Polizei rennt.
08:07Und dafür zahlt man seine Steuern. Danke, ich bin mir dient.
08:09Ja, regen Sie denn doch nicht auf. Sind Sie froh, dass wir das Auto gefunden haben?
08:12Ich pfeife auf das Auto.
08:15Der Wagen interessiert ihn wirklich nicht.
08:16Nein.
08:17Nein.
08:17Nein.
08:26Sie sind ja richtig in Ekstase, die Mädchen.
08:32Sind Sie das selben Mond so gut oder was ist das?
08:35Ich verstehe nichts, aber ich finde es ein bisschen laut.
08:37Die sind zurzeit einsame Spitze.
08:39Die Halle war gerammelt voll.
08:41Jetzt kommt's.
08:46Hier genau ist es passiert.
08:47Halt mal an.
08:48Und als sich das Publikum wieder beruhigt hat, liegt dieser Karl Braumüller auf dem Boden.
08:52Zwei Messer sticken.
08:56Köster, erstes Kommissariat.
08:58Das tut mir leid, das ist nicht meine Schuld.
09:01Jedenfalls warte ich schon gute fünf Minuten, bis man mich verbindet.
09:05Sind Sie zuständig für Entführung und Erpressung?
09:08Dann hören Sie mir mal bitte genau zu.
09:10Das tue ich ja. Mit wem spreche ich denn?
09:13Ach, entschuldige, einen Moment bitte, ja?
09:14Ja, sieh dich zuerst mal in seiner Wohnung um, stell fest, wer ihn gekannt hat und so weiter.
09:19Und Sie, Arbeiter, gehen mit den Unterlagen zum LKA rüber.
09:22Das ist mehr ein Fall für Berner, es will mir scheinen.
09:23Okay.
09:25Hallo? Ja, ich musste was klären. Entschuldigen Sie bitte.
09:27Mit wem spreche ich?
09:28Müller. Mein Name ist Walter Müller, Bergstraße 147.
09:32Ich habe heute Nacht beim Revier 19 eine Vermisstenanzeige aufgegeben,
09:36weil meine Frau verschwunden ist.
09:37Die Beamten haben diese Anzeige sehr lasch behandelt,
09:39aber lassen wir das jedenfalls im Moment.
09:41Beschwerden in vermissten Angelegenheiten des Apparats 4612, Herr Müller.
09:47Entführung?
09:49Welchen Grund haben Sie, das anzunehmen?
09:51Es liegt einer Pressabricht vor, er ist heute Morgen mit der Post gekommen.
09:54Man droht mir...
09:56Entschuldigung, Herr Kommissar,
09:57es ist doch nicht möglich, dass man unser Gespräch abhört.
09:59Dann könnte ich die Firma hier zumachen.
10:02Bei Ihnen wäre das über die Zentrale möglich.
10:04Sprechen Sie von einer Nebenstelle oder direkt?
10:06Da kann nichts passieren.
10:09Also, was wird Ihnen angedroht?
10:11Dass man meine Frau sofort umbringt,
10:13wenn ich mich mit der Polizei in Verbindung setze.
10:15Seit einer Stunde sitze ich hier und überlege.
10:17Aber was soll ich machen allein?
10:21Ich bitte Sie also um Ihre Hilfe.
10:23Aber so, dass es niemand merkt,
10:24bestimmt werde ich beobachtet.
10:25Man will Geld von mir.
10:29Dann tun Sie mal vorerst alles, was die von Ihnen erwarten.
10:32Gehen Sie zu Ihrer Bank.
10:33Und wenn Sie mit der zweiten Bank arbeiten,
10:34gehen Sie auch noch dahin.
10:36Und in einer Stunde treffen wir uns,
10:40am besten unter vielen Menschen.
10:41Lassen Sie mich mal überlegen.
10:45Was haben Sie ihn an?
10:46Wie sehen Sie ihn aus?
10:48Na, ich werde Sie schon erkennen.
10:50Also, ich sehe unscheinbar aus und trage eine Nickelbrille.
10:55, ich sehe unscheinbar aus.
11:25Entschuldigung, ist hier noch frei?
11:33Na klar, Nachbar, nehmen Sie einen Platz.
11:39Erden-Mobel-Bekleidung,
11:41Firmen hier und in Düsseldorf,
11:43Verkaufslage in Wien und Zürich.
11:45Ich habe jetzt rund 500 Angestellten.
11:46Sie haben sich erkundigt.
11:48Ja, ja.
11:49Das ist eine gute Stimmung hier schon am Vorfeldang.
11:52Aber es ist wieder kälter geworden.
11:53Was wünscht der Herr, bitte?
11:54Ja, zwei Verweiswürfe in der Bier, bitte.
11:57Ja, wo ist es mal ein Verweiswürfe?
11:59Man kann dem Herz nicht verlangen,
12:00dass der Winter schon ganz vorbei ist.
12:02Nein, dann wünschen wir es schon.
12:04Wo ist der Pressebrief?
12:05Hier in der Zeitung.
12:06Ich lasse Sie liegen, wenn ich weggehe.
12:09Ich nehme an, Sie haben den Reifen am Wagen meiner Frau aufgeschockt,
12:12solange Sie im Kino waren.
12:13Wirklich?
12:15Ich habe den Bericht der Funkstreife gelesen.
12:17Hat Ihre Frau den Reifen nicht selbst gewechselt?
12:20Nein, das stimmt nicht.
12:21Sie hat sicher ein Taxi nehmen wollen.
12:22Und auf diesen Augenblick haben die nur in der Nähe gewartet.
12:26In einem Taxi oder einem Wagen, den sie wie ein Taxi hergerichtet hatten.
12:29Aber woher wussten die, dass Ihre Frau nicht den Reifen selbst wechselt?
12:33Frauen tun sowas nicht.
12:34Jedenfalls nicht meine.
12:36Naja, so könnte es gewesen sein.
12:38Im Protokoll steht auch nichts von einer gewaltsamen Entführung.
12:42Keine Augenzeugen.
12:43Oh, so schnell.
12:45Dankeschön.
12:45Sprechen Sie weiter?
12:58Ich bin sicher, dass sie in das Taxi eingestiegen ist und dann entführt wurde.
13:02Woher wussten die, dass Ihre Frau an dem Abend ins Kino gehen wird?
13:06Das habe ich mir natürlich auch schon gefragt.
13:08Die Antwort kann nur sein, dass eine ganze Anzahl von Leuten gewusst hat,
13:11dass ich für zwei oder drei Tage verreist bin.
13:13Und dass meine Frau dann gerne ins Kino geht, wenn ich weg bin.
13:16Dann hat sie also beobachtet und dann verfolgt.
13:19Was soll ich machen?
13:21Essen.
13:25Wie viel wollen die?
13:27Drei Millionen.
13:29Oh, nicht kleinlich.
13:31Wann?
13:33Morgen.
13:36Können Sie so viel aufbringen?
13:38Ich meine, wenn Sie wollen, dass wir uns aushalten, müssen Sie das können?
13:41Ich glaube schon, dass ich das kann.
13:43Gut, gell?
13:45Ja.
13:46Ausgezeichnet.
13:49Gehen Sie in Ihren Büro und warten Sie auf meinen Anruf.
13:53Wie ist Ihre Telefonnummer?
13:56Habe ich in die Zeitung geschrieben.
13:58Sagen Sie mir doch mal eine Firma, mit der Sie häufig zusammenarbeiten.
14:02Schneider & Co. in Frankfurt zum Beispiel.
14:04Gut, melde ich mich als Schneider & Co.
14:05Hör dich mal um und stell fest, ob das Haus noch einen zweiten Eingang hat.
14:10Ich bin vorerst immer hier zu erreichen.
14:13Vom Hofbräuhaus ist er direkt ins Büro.
14:15Seinen Wagen hat er dort in der Tiefgarage gepackt.
14:17Über das Haus?
14:18Wird überwacht.
14:19Telefone?
14:20Werden abgehört.
14:22Seine Post wird uns sofort nach jedem Eingang zugestellt.
14:25Haben Sie sich eine Vollmacht geben lassen?
14:27Das mag ich noch.
14:27Ist das der Brief?
14:36Das ist normales Briefpapier.
14:38Aus allen möglichen Zeitungen ausgeschnitten und zusammengeklebt.
14:41Auch nicht gerade neu.
14:41Ihre Frau, das ist aber immer noch Mode.
14:45Ihre Frau ist in unserer Gewalt.
14:49Wir verlangen drei Millionen Inworten, drei Millionen für Ihre Freilassung.
14:55Beschaffen Sie sich das...
14:58Sich das Geld.
14:59Kleine Scheine bis morgen.
15:02Dann erhalten Sie...
15:03Das kann ich lesen.
15:04Das kann ich lesen.
15:04Das ist ja groß genug.
15:06Erhalten Sie neue Anweisungen.
15:07Kein Wort zur Polizei oder Ihre Frau wird umgebracht.
15:13Soll ich das mal noch Fingerabdrücken untersuchen lassen?
15:15Auf jeden Fall.
15:16Drei Millionen sind ja immerhin kein Pappenstiel.
15:19Hat er denn so viel?
15:21Ich glaube schon.
15:22Was bringt Sie Schönes, Herr Beiner?
15:27Mit Fingerabdrücken am Wagen, der Verschwundung war Pech.
15:30Das war doch von Ihrem Mann wer getan.
15:32Und das sind die Vögel, die der Computer ausgespuckt hat.
15:34Alles Erpressung und Geisel, Namen von 1974.
15:39Fotos und Strafregister.
15:40Sonst noch was?
15:41Nein, im Moment nicht.
15:42Ich schaue mir das dann mal in Ruhe an.
15:43Dankeschön, Herr Beiner.
15:44Schneider & Co. Frankfurt.
16:00Könnte ich bitte mal an Müller sprechen?
16:03Ach, das macht nichts.
16:04Ich warte.
16:05Ich habe sonst nichts zu tun.
16:11Ja, Müller?
16:12Oh, entschuldigen Sie, aber ich hatte gerade ein längeres Gespräch mit meinem Schwiegervater.
16:16Das ist Otto Karst.
16:18Karst, falls Ihnen der Name was sagt.
16:20Karst-Konzern, natürlich.
16:22Da steht hier jede Woche einmal in der Zeitung.
16:24Da ich selbst das Geld nicht habe, nicht zu viel und jedenfalls nicht zu schnell,
16:28habe ich ihn um die drei Millionen gebeten.
16:31Er will, dass ich sofort zu ihm komme.
16:34Ich möchte Sie bitten, dass Sie bei diesem Gespräch dabei sind.
16:38Ist das möglich?
16:38Ja, das ist möglich, aber vorher noch eine Frage.
16:41Was Sie doch vorhin gesagt haben von den Kinobesuchen Ihrer Frau, wenn Sie weg sind,
16:44das kann doch eigentlich nur jemand aus Ihrem Bekanntenkreise wissen.
16:47Firma, Hauspersonal und so weiter.
16:50Denken Sie doch mal darüber nach.
16:52Mach ich, aber im ersten Augenblick fällt mir da niemand ein.
16:59Mein Schwiegervater wohnt übrigens etwas außerhalb.
17:01Falls ich beobachtet werde, kann ich da so einfach offen vorfahren?
17:05Aber natürlich, dass Sie in dieser Situation Ihren Schwiegervater besuchen, ist doch ganz unverdächtig.
17:11Geben Sie mir mal seine Adresse.
17:14Blumenau, ah, da draußen.
17:16Zwölf, danke.
17:18Ihre Vollmacht zum Öffnen der Post darf ich doch voraussetzen, danke.
17:22Nein, nein, machen Sie sich keine Sorgen.
17:24Niemand wird uns zusammen sehen.
17:26Ich bin einfach da und vielleicht schneller als Sie.
17:28Guten Tag, Herr Karst.
17:52Sie sind also der Polizist?
17:55Es gibt noch ein paar, Herr Karst.
17:56Mein Name ist Köster.
17:57Ich bin nur froh, dass die Polizei mir nicht irgendeinen jungen Schnösel geschickt hat,
18:03der sich wie weiß und schneidig vorkommt und von nichts eine Ahnung hat.
18:08Rauchen Sie?
18:09Nein, im Moment nicht.
18:11Hat es Ihnen der Arzt auch streichen verboten?
18:12Nein.
18:14Kommt noch, kommt noch.
18:16Lassen Sie uns allein.
18:20Also, was hat dieser Bankrotteur angestellt?
18:24Von wem sprechen Sie?
18:25Der Bankrotteur ist immer mein Schwiegersohn.
18:30Ich nehme an, Herr Karst, Sie wissen, dass Ihre Tochter entführt worden ist.
18:34Natürlich weiß ich das.
18:36Er hat mich angerufen.
18:37Dann blieb mir wohl nichts anderes übrig.
18:42Da vertraut man so jemandem sein Kind an und was weggenommen hat er sie mir.
18:51Und dann ist diese Bankrotteur nicht mal imstande, auf sie aufzupassen.
18:54Glauben Sie nicht, dass Ihre Tochter entführt worden wäre, wenn sie hier in Ihrem Hause gelebt hätte?
18:59Nein.
19:01Ich hätte sie gar nicht allein ausgehen lassen.
19:04Sie wäre von einem Chauffeur ins Kino gebracht und wieder abgeholt worden.
19:07Wie sich das gehört?
19:08Das ist der Presserbrief, Herr Karst.
19:15Wenn die hier auch nur ein Haar krümmen, dann engagiere ich mich in Dutz von diesen Leuten,
19:20die heutzutage ganz offiziell in den Zeitungen inserieren und sich als Leibwächter anbieten.
19:26Karatekämpfer ehemaliger Kripo-Beamter.
19:28Und mit denen hetzen wir dann die Verbrecher, bis wir sie haben.
19:31Dann hilft Ihnen kein Gott mehr.
19:34Sie haben keine gute Meinung von der Polizei.
19:38Da kommt der Bankrotteur.
19:55Tag.
19:58Tag, Herr Kommissar.
19:59Tag, Jan Müller.
19:59Tag.
20:05Was führt dich zu mir?
20:07Du weißt doch, was passiert ist.
20:10Ja, Herr Köst hat mir gerade diesen Wisch gezeigt.
20:15Was wirst du tun?
20:18Wir müssen zahlen.
20:21Es bleibt uns keine andere Wahl.
20:24Sie drohen Eva zu...
20:25Ich kann lesen.
20:28Also zahle.
20:29Du weißt genau, dass ich das nicht kann.
20:35Mein Geld, das liegt in meinen Firmen fest.
20:38Und diese drei Millionen, die habe ich einfach nicht.
20:41So ein Jammerlapp-Mischchen und der Mann meiner Tochter.
20:43In guten wie in schlechten Zeiten.
20:48Hast du das nicht versprochen?
20:51Ob du das versprochen hast, frage ich.
20:54Ja.
20:55Na also, jetzt sinkt schlechte Zeiten.
20:59Das ist ja so.
21:00Sie ist in Gefahr.
21:01Du musst mir das Geld geben.
21:10Gut.
21:17Hier ist die Schuldverschreibung.
21:19Die Schuld an Erkenntnis, wenn Sie erlauben.
21:21Du willst das Geld von mir zurück?
21:27Hast du etwas anderes erwartet?
21:30Entschuldige bitte, wie denn?
21:31Darüber zu reden ist jetzt wohl nicht die Zeit.
21:34Jedenfalls gehört vorerst alles mir.
21:36Der ganze Besitz garantiert wahrscheinlich keine drei Millionen,
21:41aber trotzdem gebe ich dir das Geld.
21:44Ich unterschreibe das nicht.
21:47Dann geh.
21:48Und Eva?
21:50Denkst du denn überhaupt an sie?
21:51Jedenfalls werde ich Wege finden,
21:54um meine Tochter bei diesen Erpressern auszulösen,
21:57wenn ihr Mann dazu nicht in der Lage ist.
22:00Und dazu brauche ich dich am allerwenigsten.
22:02Aber die Briefe der Entführer, die kommen nur zu mir.
22:04Dann sag ihnen, sie haben es ab sofort mit mir zu tun.
22:07Das kann Herr Müller nicht.
22:09Der Kontakt ist einseitig.
22:11Die Täter sind ja nicht ansprechbar.
22:13Geh.
22:16Geh, geh.
22:19Geben Sie her.
22:21Die Bank wird dir das Geld auszahlen.
22:32Ich habe bereits Anweisungen gegeben.
22:34Du hast also gar nicht fest mit meiner Unterschrift gerechnet?
22:36Natürlich nicht.
22:39Ich hätte den Wisch nie unterschrieben.
22:42Ich hätte doch gar keine andere Chance,
22:44als ihm das Geld zu geben, auch ohne Schuldverschreibung.
22:48Ein Versager.
22:49Sie, Herr Köster,
22:53Sie unternehmen nichts, was meine Tochter gefährden könnte.
22:56Sie werden mich von jedem Ihrer Schritte unterrichten.
22:58Ich bitte Sie,
22:59Sie ist doch mein Kind.
23:03Ich halte Sie auf dem Laufenden, Herr Kast.
23:06Ich danke Ihnen, Herr Köster.
23:08Für den Fünften sind wir noch her.
23:14Das Ding liegt über drei Jahre zurück und ich habe meinen Knast abgesessen.
23:17Jetzt lassen Sie mich mit einer Nacht aus dem Bett holen, Herr Kommissar.
23:19Noch ein bisschen so böse, Toni.
23:21In deinem Alter kannst du doch noch lange schlafen.
23:24Nachher erzählst du mir ein bisschen, wo du gestern und vorgestern warst.
23:26Ja?
23:26Kaffee?
23:34Ja?
23:35Dieser alte Kast imponiert Ihnen also auf mich?
23:37Ich habe nicht gesagt, dass er mir imponiert.
23:39Er ist imposant.
23:40Ja, was ist denn da so imposant?
23:42Er oder sein Geld?
23:43Vielleicht ist die Tatsache, dass Sie so gut zusammenpassen.
23:47Bereit?
23:48Er und sein Geld.
23:51Frau Postamt 18, was heute noch für Müller eingegangen ist.
23:53An die Büroadresse und dann seine Wohnung.
23:55Ich kann Sie nicht ersparen.
23:56Sie müssen wieder rüber und sehen, ob noch was reinkommt, ja?
23:58Ja, wohl auch, Kommissar.
23:59Geben wir uns die Ehre, Sie und Ihre Gattin zur Eröffnung unserer neuen Licht...
24:02Aber du brauchst nicht alle Briefe aufzumachen.
24:04Den finden wir doch auch so raus, schau mal.
24:09Na also, da ist er doch.
24:10Sollte sogar mit Eilboten befördert werden.
24:24Lies mal vor, bitte.
24:29Sie haben genug Zeit gehabt, das Geld zu besorgen.
24:32Fahren Sie heute genau 18 Uhr von Ihrem Haus ab.
24:35Benutzen Sie Ihren Wagen, MCR 445.
24:38Fahren Sie durch den Perlacher Forst Richtung Ding-Harting.
24:42400 Meter nach Oeden-Pullach rechts abbiegen in die Waldschlucht.
24:45300 Meter danach liegt bei Grainstein 212 ein Fahrrad.
24:48Seiner Werkzeugtasche finden Sie eine neue Anweisung.
24:50Langsam fahren und keine Polizei.
24:52Oder Ihre Frau stirbt.
24:54Wir beobachten Sie.
24:56Schneider & Co. Frankfurt.
24:58Kann ich mal Herrn Müller sprechen?
24:59Auf einmal haben Sie die Burschen eilig.
25:01Fingerabdrücke.
25:02Lass den Wischen ein paar Mal Fotokopieren.
25:03Und inzwischen rufst du das ganze Dezernat zusammen.
25:06In einer halben Stunde will ich alle hier bei mir sehen, ja?
25:09Herr Müller, Köster.
25:11Es ist soweit.
25:13Heute um 18 Uhr.
25:15Ein Moment, Herr Müller.
25:18Köster?
25:19Ist der Chef oben?
25:21Ja, ist gut.
25:21Ich komme in zehn Minuten rauf.
25:25Haben Sie das Geld, Herr Müller?
25:27Sofort, Herr Köster.
25:28Lassen Sie mich doch einen Moment allein, meine Herren.
25:30Ich bin gerade in einer Besprechung für unsere nächste Kollektion.
25:35Das Geschäft muss ja weitergehen.
25:37Aber jetzt bin ich allein.
25:40Ich kann das Geld jederzeit bei der Bank abholen.
25:44Zwei Koffer habe ich schon besorgt.
25:46So etwa 50 Kilo im Ganzen, sagen die Herren.
25:49Wir haben noch knappe fünf Stunden.
25:51Melden Sie sich bei Ihrer Bank an, sagen wir um 17.15 Uhr.
25:54Dann soll das Geld bereit liegen.
25:56Die Übernahme darf nicht länger als zehn Minuten dauern, ja?
25:58Wo steht im Augenblick Ihr Wagen, Herr Müller?
26:01Hier, unter unserem Büro, es ist in der Tiefgarage.
26:04Was haben Sie vor?
26:06Kennzeichen MCR 445.
26:08Wir bauen Ihnen Mikrofone ein und ein Funkgerät.
26:11Dann bleiben Sie immer mit uns in Verbindung.
26:14Nein, das merkt kein Mensch.
26:15Wir haben da unsere Spezialisten.
26:17Aber holen Sie den Wagen erst ab, wenn Sie zur Bank fahren.
26:20Dort gibt Ihnen dann jemand auch den originalen Erpresserbrief.
26:23Die Übergabe soll hinter öden Pullach vor sich gehen.
26:25Moment mal.
26:26Köster, warten Sie.
26:32Sie können sich inzwischen ja mal die Karte ansehen, Herr Müller.
26:36Ja, ich bin noch hier zu erreichen.
26:38Wir sprechen uns noch.
26:44Selbstverständlich alles.
26:45Auch die Bereitschaft.
26:46Ja, in Ordnung, Chef.
26:49Nicht lesen, dreimal Fotokopieren.
26:51Entführungen ohne Augenzeugen.
26:53So was ist doch eigentlich gar nicht möglich.
26:54Ja, Sachen gibt's, die gibt's gar nicht.
26:56Ein Glück, dass unsere Assistenten so geniale Kerlchen sind.
27:00Worüber wir uns mal ausführlich unterhalten sollten.
27:01Hier, hier, hier und hier sind die Punkte, die der Wagen von Herrn Müller bei seiner Fahrt zum angegebenen Trepppunkt passieren muss.
27:12Wohin es allerdings nach der weiteren Anweisung bei Grenzstein 212 geht, das ist vollkommen offen.
27:17Aber hier rundherum ist Waldgelände, unübersichtliches Waldgelände.
27:20Und es steht zu erwarten, dass die Geldübergabe doch hier irgendwo vorgesehen ist.
27:26Die beiden Pisten.
27:37Alles braucht seine Zeit.
27:41Hast du hofft, dass mich keiner sieht?
27:49Entschuldigung, Moment noch.
27:50Aber hier unten ist jetzt sowieso kein Gas.
27:52Da oben ist auch alles voll.
28:02Lass dir ruhig Zeit.
28:03Hier stellen wir einen Traktor mit einer Ecke auf, der kann von diesem Feld aus sofort die Straße blockieren.
28:09Hier steht ein Lastwagen, der vorteuscht, eine Motorpanne zu haben, den fährt Heimann.
28:14Hier hinter dieser Kurve ist der Hof des Bauern Lohmeier.
28:17Da sind wir und sagen, wir sind Vertreter für Melkmaschinen.
28:21Herr Seyfried?
28:22Ja.
28:23Herr Sonnhüter?
28:24Ja.
28:24Die platzieren sich hier, als Arbeitstrupp der Post.
28:27Ein Mast wird gerade präpariert, den können Sie über die Straße stürzen lassen, wenn es erforderlich ist.
28:31Wir sind alle in Zivil, beziehungsweise in der passenden Arbeitskleidung.
28:35Alle Einsatzkommandos sind bewaffnet und stehen über Sprechfunk mit mir in Verbindung.
28:39Klar?
28:40Noch irgendwelche Fragen?
28:42Besteht Schießerlaubnis?
28:44Ja.
28:45Es besteht Schießerlaubnis.
28:47Das wär's, meine Herren.
28:48Begeben Sie sich bitte an die Einsatzorte.
28:54Sie sehen alles in kleinen Scheinen.
28:57Sie haben die Nummer in der Scheine notiert?
28:58Das war wegen der Kürze der Zeit leider nicht möglich.
29:00Außerdem wär's wahrscheinlich in dieser Größenordnung beinahe sinnlos, wenn ich Sie bitten darf, den in den Pfand zu bescheiden.
29:05Nachprüfen kann ich ja wohl kaum.
29:07Der Betrag ist zweimal von uns durchgezählt.
29:09Genau drei Millionen.
29:10Wo wirst du das Geld übergeben?
29:12Es ist besser, wenn das nur Herr Müller weiß und die Polizei.
29:14Köster.
29:15Mir wäre verdammt viel wohler, wenn ich die Sache in die Hand genommen hätte.
29:19Herr Kast, ich finde es unverantwortlich, dass Sie hierher gekommen sind.
29:21Ich muss Ihnen das leider sagen.
29:23Es wäre besser gewesen, wenn Sie sich zurückgehalten hätten.
29:25Gilt das nicht viel mehr für Sie, Herr Kommissar?
29:27Es ist doch mein Beruf, dass ich hierher komme.
29:30Auch ich weiß, dass man in diesem Fall den Hintereingang benutzt, Herr Köster.
29:34Auch wenn ich kein Kommissar bin.
29:36Wo geht's denn aus?
29:38Helfen Sie ihm schon.
29:40Sie können mich nicht ausstehen.
29:43Geben Sie es doch zu, Köster.
29:45Ach, das würde ich nicht sagen, Herr Kast.
29:47Sie unterliegen nur einem Irrtum.
29:50Welcher?
29:51Sie sind nicht der liebe Gott.
29:52Geben Sie, Herr Kast.
30:22Geben Sie, Herr Köster.
30:28Geben Sie, wenn ich Sie jetzt frage, ob Sie mich verstehen können.
30:48Drücken Sie nur einmal die rote Taste.
30:51Danke, das ist ja alles okay.
30:54Fahren Sie jetzt ganz ruhig zu Ihrem Haus.
30:56Bis 18 Uhr haben Sie noch 20 Minuten.
30:58Kommen, bitte kommen.
31:10Ich parke seit vier Minuten vor meinem Haus.
31:13Passen Sie auf, dass man Sie nicht sprechen sieht.
31:16Es ist genau 18 Uhr.
31:17Ich fahre jetzt los.
31:19Halten Sie sich an die vorgeschriebene Route.
31:22Fahren Sie nicht zu schnell.
31:23Viel Glück.
31:31Wieder 360.
31:33Er fährt jetzt los.
31:34Ende.
31:35Ja.
32:00Vielen Dank.
32:30Bavaria 308 kommen.
32:33Ja, 308.
32:34Standort wird zogen. Noch nichts Neues.
32:36Ende.
32:51Ich fahre jetzt auf Oeden-Pullach zu.
32:57Bleiben Sie weiter auf Empfang.
33:00Es ist gerade an uns vorbei.
33:29Verstanden.
33:31Der Zug ist abgefahren.
33:35Herr Müller.
33:53An alle.
33:55Der Zug ist abgefahren.
34:01Herr Müller.
34:03Herr Müller.
34:04Ja?
34:05Sie kommen gleich an die Abzweigung.
34:07Fahren Sie langsam.
34:09Wiegen Sie ab in die Waldschlucht.
34:11πάeln Sie auf sie sehen?
34:15Ja, gut.
34:17Gut.
34:18Dann sind Sie.
34:19Musik
34:49Musik
35:19Musik
35:49Wo ist das Geld?
36:01Im Kofferraum.
36:03Geben Sie den Schlüssel her.
36:13Fahren Sie geradeaus weiter, bis Sie wieder auf eine Straße kommen.
36:16Was ist mit meiner Frau?
36:18Wenn hier keine Polizei auftaucht.
36:19Dann ist sie in zwei Stunden wieder bei Ihnen zu Hause.
36:22Und jetzt hauen Sie ab.
36:31Herr Müller, hören Sie mich?
36:34Ja.
36:36Wo ist der Mann jetzt?
36:37Im Wald verschwunden. Es waren zwei. Kein Fahrrad am Grenzstein.
36:41Als sie eingestiegen war, stehen sie plötzlich da und reißen die Wagentür auf.
36:44Das mit dem Fahrrad war bloß ein Trick.
36:45Wie waren die angezogen?
36:50Ein alle.
36:50Zwei jüngere Männer in Lodenbändel.
36:52Wir haben die in Ausgesehen.
36:54Ungefähre Größe, Alter.
36:56Der eine war ziemlich groß.
36:57Es waren zwei Täter.
36:59Sie nutzen vermutlich zur Flucht abgestelltes Fahrzeug.
37:01Was können Sie noch über die Männer sagen?
37:31Nicht mehr, als ich Herrn Köster schon durchgegeben habe.
37:36Es waren zwei jüngere Männer.
37:38Ein Lodenbändel und Pudelmütze mit Augenschlitzen.
37:40Der eine ist ziemlich groß und breit.
37:43Brauchen wir das Funkrede in meinem Wagen noch?
37:45Es wäre sogar besser, wenn Sie es jetzt abschalten.
37:47Dann funken Sie nicht in unseren Frequenzen rum.
37:49Sie sehen mitgenommen aus.
37:50Ist das ein Wunder?
37:51Okay.
37:52Wo finden wir Sie später?
37:53Ich fahre jetzt so schnell wie möglich nach Hause und warte auf meine Frau.
37:56Wenn die Burschen ihr Wort halten, dann soll sie ja in spätestens zwei Stunden da sein.
38:00Fahr zurück.
38:02Bavaria 308 kommen.
38:04Sag dem Chef Bescheid, ich komme jetzt rüber.
38:06Was habt ihr denn für Fußspuren?
38:20Immer dieselben, nur von Müller.
38:23Ach was.
38:24Das gibt es doch gar nicht.
38:26Können doch nicht durch die Luft geflogen sein.
38:28Das wäre mal was Neues.
38:29Hier hat er angehalten.
38:31Man sieht doch ganz deutlich die Spur, als er wieder weggefahren ist.
38:33Es muss doch Spuren geben.
38:36Die haben doch über einen Zentner Geld weggeschleppt.
38:38Da müssen doch irgendwelche Abdrücke...
38:40Keine abgebrochenen Zweige, nichts.
38:41Aber Kinder sind wir denn alle blind.
38:43Herr Hubel, kommen Sie mal hier bitte her.
38:45Bring die drüben auf Trab.
38:47Geben Sie mal die Lampe.
39:03Geben Sie mal die Lampe.
39:33Geben Sie mal die Lampe.
40:03Bist du sicher, dass man das Licht auch nicht von außen sieht?
40:20Ganz sicher.
40:21Ich habe ja auch Zeit genug gehabt, es auszuprobieren.
40:24Du, was ist?
40:25Ist irgendwas schiefgegangen?
40:27Ja, das Wichtigste.
40:29Haben Sie einen Verdacht gegen dich?
40:30Nein, das bestimmt nicht.
40:33Was ist denn los, Walter?
40:35Er hat die drei Millionen rausgerückt.
40:37Aber zuerst hat er mich dafür einen Schuldständer schreiben lassen.
40:41Ja, dann ist das ja gar nicht dein.
40:44Dann ist das in Wirklichkeit ja immer noch sein Geld.
40:46Du willst damit sagen, du hast eigentlich...
40:51Du riskierst Kopf und Kragen?
40:54Schmuggelst dich durch Polizeisperren?
40:56Mit drei Millionen, die immer noch ihm gehören?
40:57Hör auf zu lachen.
41:01Ich hätte wissen müssen, dass du mit Vater nicht fertig wirst.
41:04Naja, ich hätte wissen müssen, dass...
41:05Dank Roteur wird er wieder gesagt haben.
41:12Versager.
41:15Mir hat das nie was ausgemacht.
41:18Vielleicht bist du wirklich kein besonderer Geschäftsmann.
41:21Aber schließlich habe ich dich deswegen nicht geheiratet.
41:23Das ist das verdammte alte Schwein.
41:31Weißt du was?
41:33Wir erzählen ihm alles.
41:35Erzählen ihm haargenau alles.
41:38Also du kannst ihm sagen, was du willst.
41:39Aber eins hat er immer gehabt.
41:40Sinn für Humor.
41:41Ja, genauso wie du jetzt wieder lachen, wenn er mich ins Gefängnis bringen kann.
41:52Ach Unsinn, ich kenne ihn besser als du.
41:55Und wir müssen es ihm sagen, bevor die Polizei dazwischen kommt.
41:58Sofort müssen wir es ihm sagen.
42:00Leg den Hörer auf.
42:02Du sollst den Hörer auflegen!
42:05Fahren Sie geradeaus weiter, bis Sie wieder auf eine Straße kommen.
42:08Was ist mit meiner Frau?
42:09Wenn hier keine Polizei auftaucht.
42:11Du verspielst das mal.
42:13Und wenn er damit nicht weiterkommt, gibt's doch Rundfunk.
42:15Ja, heute Abend.
42:18In welcher Gegend bin ich genau abgesoffen, Mori?
42:22Von hier drüben?
42:24Und von hier?
42:25Ja, das ist in Ordnung.
42:27Keine Spuren, Mensch, das gibt's doch gar nicht.
42:30Was, der Chaos, der ist auf 180.
42:34Mach mal weiter.
42:35Geh mal mit dem Polmann von der Spurensicherung.
42:37Ja, Polmann.
42:39Keißt du das?
42:39Ich warte und warte hier bei meinem Schwiegersohn im Hause.
42:44Wir haben die ganze Nacht kein Auge zugetan.
42:47Kastan.
42:49Wenn meiner Tochter etwas passiert.
42:53Dank Gnade Ihnen, Gott.
42:55Ich verstehe Ihre Aufregung, aber die Fahndung läuft doch auf vollen Touren.
42:58Ja, ich kann Sie immer nur wieder informieren.
43:01Das ist das Einzige, was ich im Moment tun kann, Herr Kastan.
43:03Der Polmann ist dran.
43:05Wiedersehen.
43:08Ja.
43:09Störig?
43:09Ja.
43:10Sicher nicht bei der Arbeit.
43:11Doch, was gibt's?
43:12Ich hab hier eine Zeitung und vielleicht ist die interessant für Sie.
43:15Von Montag.
43:16Was ist damit?
43:16Ich hab doch den Brief gelesen, mit dem Sie zum Kopieren bei mir waren.
43:20Und?
43:20Fahren Sie durch den Perlacher Forst Richtung Ding Harting.
43:24Sie haben aber ein gutes Gedächtnis.
43:26Ich hab mir überlegt, dass Wörter wie Perlacher Forst oder Ding Harting ja nicht jeden Tag in der Zeitung stehen.
43:31Weiter.
43:31Und dann hab ich gesucht.
43:33Da.
43:33In der Montagsausgabe ist Perlacher Forst drin und Ding Harting.
43:37Genauso wie in dem Erpresserbrief.
43:39Einmal ja.
43:39Ich hab's angestrichen.
43:45Tatsächlich.
43:46In der Montagsausgabe.
43:49Und der Brief ist am Freitag angekommen.
43:52Nicht lesen.
43:54Fotokopieren.
43:59Erster Kommissariat Heimann.
44:02Perschmeier, Streifenwagen Bavaria 112.
44:04Ich stehe an der Keltenchanze bei Kreuz Pullach.
44:07Also fertig machen und aufsetzen.
44:09Wir brauchen unseren...
44:14Herr Brenner, rufen sofort die Herrn Müller und Herrn Karst an.
44:18Hier sind die Telefonnummern.
44:19Ich möchte Herrn so bald als möglich draußen sehen, ja?
44:22Erinnert uns das was?
44:41Ich meine, dass ein Teil der Worte aus der Montagsausgabe rausgeschnitten ist.
44:45Ja, vielleicht, wenn er drauf reinfällt.
44:48Wer?
44:51Du, ich bräuch jetzt einen Kaffee.
44:53Das ist der Wirth worden.
45:10Sie ist erwirkt worden, kann schon vor mehreren Stunden gewesen sein.
45:24Genau kann ich das erst nach der Obduktion sagen.
45:40Kennen Sie die Schlüssel?
45:47Unser Hausschlüssel. Haustür. Gartentür. Das ist die Garage. Das ist ihr. Autoschlüssel.
46:03Und der?
46:05Ich weiß nicht. Speicher oder Keller vielleicht.
46:12Das sieht nicht wie ein Kellerschlüssel aus.
46:16Dann ist es vielleicht unser Bootshausschlüssel.
46:20Bootshaus?
46:21Wir haben ein Bootshaus in den Ostersee. Ja, ich glaube, ich bin sicher.
46:26Im Sommer haben wir es eingerichtet und kann ein neues Schloss, Sicherheitsschloss an die Tür.
46:32Warum hat sie den aber mit ins Kino genommen?
46:37Weiß nicht.
46:39Du hast die Polizei gerufen.
46:43Weshalb haben sie sie umgebracht, Herr Kast?
46:46Aus meinem Haus hast du sie mir gestohlt.
46:49Ich werde dich vernichten.
46:52Und sie, sie werde ich auch vernichten.
46:57Ich kann ihn ja verstehen.
47:22Sie brauchen jetzt nicht hier zu bleiben.
47:26Was geschehen muss, geschieht ohnehin.
47:28Aber wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann, Herr Kommissar.
47:31Ich gehe jetzt in mein Büro.
47:34Nach Hause kann ich sie besorgen.
47:35Ja, das kann ich verstehen.
47:38Dieser Schlüssel geht mir nicht aus dem Kopf.
47:41Ihr Bootshaus, Sie sagen, Sie haben es im Sommer einrichten lassen.
47:45Ist das so, dass man da wohnen kann?
47:47Ja.
47:48Sind Sie sicher, dass der Schlüssel zu dem Bootshaus gehört?
47:52Ich wüsste nicht, wo er sonst hin passen könnte.
47:55Naja, ich überfordere Sie natürlich damit, aber würden Sie mitkommen?
48:00Zum Bootshaus?
48:01Jetzt gleich?
48:02Das kann man natürlich nicht verlangen in dieser Situation.
48:04Aber wenn Sie mir genau beschreiben, wo das ist, ganz genau, exakt, dann finde ich da schon hin.
48:12Gehen wir.
48:32Ich habe mir da so eine Theorie ausgedacht.
48:35Und welche?
48:36Die Pressebriefe sind doch aus Zeitungen ausgeschnitten.
48:39Ja.
48:40Aus allen möglichen Zeitungen.
48:42Ein paar von den ausgeschnittenen Borden haben wir wiedergefunden.
48:45Und wissen Sie, in welcher Ausgabe?
48:47Die nächste Straße links.
48:48Dann sind es noch ein paar Minuten.
48:50In welcher Ausgabe?
48:52In der vom Montag.
48:54Und Eva ist am Donnerstag entführt worden.
48:57Sehen Sie?
48:58Und die Briefe hat man möglicherweise schon am Montag zusammengestellt.
49:01Was würde das heißen?
49:03Dass die Täter die Entführung von langer Hand vorbereitet haben.
49:06Woher konnten die denn am Montag schon wissen, dass ihre Frau am Donnerstag ins Kino geht?
49:11Wissen Sie, wer es da schon gewusst haben könnte, dass die Entführung am Donnerstag stattfindet?
49:16Nein.
49:17Ihre Frau.
49:19Eva?
49:20Wieso?
49:21Wenn sie mit den Entführern unter einer Decke gesteckt hätte.
49:24Das heißt mit anderen Worten, wer sie gar nicht entführt worden wäre.
49:27Was sollen Sie damit sagen?
49:28Halten Sie für möglich, dass Ihre Frau einen Freund hat?
49:31Ganz bestimmt nicht.
49:33Trotzdem muss ich bei meiner Theorie leider bleiben.
49:37Deswegen musste ich hierher.
49:40Das ist Ihr Bootshaus.
49:42Was ist das?
49:44Ich habe sehr viel gearbeitet, das stimmt.
49:49Ich war auch sehr viel auf Reisen.
49:51Aber Eva?
49:52Nein, das glaube ich nicht.
49:54Da bin ich ganz sicher.
49:55Trotzdem mal angenommen, sie hat einen Liebhaber gehabt und die beiden hätten auch davon gehen wollen.
50:02Da war der Plan gar nicht so dumm.
50:04Ihre Frau wusste, dass ihr Vater letzten Endes zahlen würde.
50:08Sie versteckt sich bei ihrem Liebhaber.
50:10Der schreibt ihr Pressebriefe.
50:12Der Vater zahlt und die beiden haben das Geld.
50:15Und ein gutes Versteck wäre zum Beispiel dieses Bootshaus gewesen.
50:22War es aber nicht.
50:24Der Schlüssel passt nicht.
50:27Aber Sie müssen zugeben, dass es so gewesen sein könnte.
50:31Und dann, als er die drei Millionen kassiert hat, bringt er Ihre Frau um.
50:38Weil er das Geld für sich alleine haben will.
50:40Entschuldigen Sie, Herr Köstaber.
50:42Ich glaube, jetzt fantasieren Sie.
50:44Und Ihre ganze Theorie ist...
50:46Theorie, bitte.
50:47Es ist eine Theorie, aber die ist noch nicht weggewiesen.
50:49Sie war nicht in dieser Hütte.
50:51Da habe ich daneben getippt.
50:53Aber...
50:54Dann ist der Schlüssel vielleicht der Wohnungsschlüssel des Liebhabers Ihrer Frau.
50:58Das würde erklären, warum sie ihn bei sich gehabt hat.
51:00Das ist doch eine reine Vermutung.
51:02Ich kann beweisen, ob sie stimmt oder nicht.
51:05Und wie?
51:06Der Schlüssel ist von einer Markenfirma.
51:08Das ist ein sehr teures Fabrikat.
51:10Der ist nummeriert.
51:12Ich kann feststellen lassen, wo das Schloss eingebaut ist, zu dem dieser Schlüssel gehört.
51:17Das wird eine Weile dauern, aber ich kann das feststellen lassen.
51:25Schön hier.
51:28Gute Luft.
51:36Das ist eine schreckliche Geschichte immer noch.
51:47Gute Luft.
51:48Gute Luft.
51:49Gute Luft.
51:50Gute Luft.
51:51Bavaria und eine 52?
52:12Warum sind Sie eigentlich so sicher, dass er in die Falle geht?
52:14Ich bin gar nicht sicher.
52:16Vielleicht fährt er zum Essen oder so irgendwo hin.
52:18Das glaube ich gar nicht.
52:19Ja, wir fahren jetzt los.
52:21Ich bin gar nicht sicher.
52:51Ich bin gar nicht sicher.
53:21Leonilstraße 25, abgedungelte Villa.
53:24Ende.
53:25Ich bin gar nicht sicher.
53:29Ich bin gar nicht sicher.
53:32Ich bin gar nicht sicher.
53:36Ich bin gar nicht sicher.
53:40Ich bin gar nicht sicher.
53:44Ich bin gar nicht sicher.
53:48Ich bin gar nicht sicher.
53:52Ich bin gar nicht sicher.
53:56Ich bin gar nicht sicher.
54:00Ich bin gar nicht sicher.
54:03Ich bin gar nicht sicher.
54:04Ich bin gar nicht sicher.
54:07Ich bin gar nicht sicher.
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54:49Ich bin gar nicht sicher.
54:50Kompliment. Sie haben an alles gedacht. Sie haben alles so hergerichtet, wie ich Ihnen heute
54:56Nachmittag erzählt habe. Als wäre Ihre Frau hier mit einem Liebhaber gewesen. Wenn ich nicht
55:02protestiere, bedeutet das nicht, dass ich irgendwas eingestehe. Das ist alles ein entsetzlicher Irrtum.
55:08Ach, wissen Sie, Herr Müller, Ihren entsetzlichen Irrtum entdeckt bald der grüne Rasen.
55:13Hat das was zu bedeuten? Bitte nehmen Sie doch Platz. Ich möchte mich ein bisschen mit Ihnen
55:24unterhalten. Dann wird das aber eine sehr einseitige Unterhaltung. Bevor ich noch ein Wort sage,
55:28verlange ich meinen Rechtsanwalt. Das ist Ihr Recht. Ah, Sie tragen Handschuhe. Sie hatten die drei
55:36Millionen und hatten Sie doch nicht. Der unterschriebene Schuldschein nicht wahr. Ja, ja.
55:42Wo ist das Geld? Geben Sie den Schlüssel her. Fahren Sie geradeaus weiter, bis Sie wieder auf eine Straße kommen.
55:55Sie haben im Forst, als Sie allein waren, die Wagentür aufgerissen und dies Ding vor unser eingebautes
55:59Mikrofon gehalten und das Band abgespielt. Sie haben es selbst besprochen. Man konnte annehmen,
56:05es wären zwei verschiedene Stimmen. Das haben Sie in der Verzerrung sehr geschickt gemacht. Aber dass es
56:10von den angeblichen Gangstern keine Fußspuren gab, das war nicht perfekt, Herr Müller. Aber warum haben
56:19Sie Ihre Frau umgebracht? Das mit der Zeitung war ein Blöck. Dass Worte aus der Montagsausgabe
56:26ausgeschnitten waren und erst am Donnerstag abgeschickt wurden. Das beweist doch gar nichts.
56:31Schließlich kann man auch Donnerstagsworte aus der Montagszeitung ausschneiden.
56:36Ja, ich weiß. Beides war ein Blöck.
56:40Beides?
56:41Glauben Sie wirklich, dass man zu dem Schlüssel ohne weiteres das passende Schloss findet?
56:47Zum Schluss ging es mir gar nicht mehr ums Geld. Nicht Sie, ihn habe ich umgebracht.
56:57Außerdem, ich wollte nicht ins Gefängnis.
57:03Herr Kast.
57:21Wir haben Ihnen das Geld zurückgebracht.
57:25Das interessiert mich jetzt nicht mehr.
57:28Wollen Sie es haben?
57:29Hätten Sie von Ihrem Schwiegersohn nicht den Schuldschein verlangt, dann wäre Ihre Tochter
57:35noch am Leben.
57:37Ich habe Sie gefragt, ob Sie das Geld haben wollen.
57:40Was müsste ich dafür tun?
57:42Liefern Sie mir diesen Bankrateur aus.
57:46Das ist ein Wartner.
57:49Gute Nacht, Herr Kast.
57:54Das können Sie wohl nicht, was?
57:56Das ist ein Wartner.
58:26Das ist ein Wartner.
58:35Frau Kast.
58:39Musik
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