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  • 4 months ago
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
Transcript
00:00Das ist Hiddensee, im Osten der Bodden, im Westen die offene Ostsee.
00:04Für den kilometerlangen Weststrand kann man jede Karibikinsel sausen lassen, wird gesagt.
00:09Nur knapp 17 Kilometer lang ist sie, an der schmalsten Stelle sogar nur 250 Meter breit,
00:15also klein genug, um zu schauen, wie sich Persönliches und Geschichte ineinander schiebt.
00:41Diese Insel, die ist mit sich selbst beschäftigt.
00:43Hallo, Herr Pastor. Hallo, schönen Tag.
00:47Als Bürgermeister kann man ja nie zu allen Ideen und Überlegungen, sozusagen, man muss ja immer einen Plan haben,
00:53Recht geben und das gefällt einem mehr, einem weniger, das ist halt so.
00:58Meine Mutter und mein Vater, Karl-Edort von Schnitzel, haben hier im Juli 1952 geheiratet.
01:05Das war ein schöner Mann.
01:10Ich komme aus einer richtigen alten Fischer-Familie. Ich war immer hier, immer, immer, immer.
01:18Wenn wir da so nachts am Feuer saßen, wo auch Filibe gespielt hat.
01:29Das war ein freien

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