00:03In den vergangenen Jahren sieht man sie immer häufiger auf den Feldern im Elsass.
00:08Linsen, Kichererbsen und Quinoa.
00:10Angesichts wiederholter Hitzewellen und Stören hat sich eine Gruppe von Landwirten in Ilkirch-Grafenstaden,
00:15südlich von Straßburg, dazu entschlossen, auf diese Hülsenfrüchte zu setzen,
00:19die weniger Wasser und weniger Pestizide benötigen.
00:37Bald schlossen sich ihm drei lokale Landwirte an und gemeinsam gründeten sie ihre Marke Grand Alsace.
00:44Heute produzieren sie als kleine Genossenschaft mehr als 100 Tonnen Hülsenfrüchte pro Jahr,
00:49doppelt so viel wie noch vor drei Jahren.
00:51Weitere Kulturen kamen hinzu, wie Chiasamen und rote Bohnen.
01:04Hülsenfrüchte haben viele Vorteile.
01:06Sie sind reich an Eiweiß und Ballaststoffen und fettarm.
01:09Aus ökologischer Sicht binden sie Stickstoff aus der Luft im Boden und sie benötigen wenig Wasser.
01:14Die außergewöhnliche Dürre in diesem Jahr hat jedoch einige Anpassungen erforderlich gemacht.
01:19Mit dieser Temperatur ist die Problematik, dass sie diese Pläne aborten.
01:23Wir haben eine Flur, aber die Flur fällt von der Pläne und wir haben nichts hinterher.
01:33Die Genossenschaft Grand Alsace ist in der gesamten Region sehr erfolgreich
01:37und beliefert Betriebskantinen, Krankenhäuser und Bauernmärkte.
01:41Cedric Steinle hofft, dass der Verzehr von Hülsenfrüchten zunehmen wird.
01:45Laut einer aktuellen Studie liegt der Verzehr von Hülsenfrüchten in Frankreich
01:48mit durchschnittlich 1,6 Kilogramm pro Person und Jahr unter dem Niveau,
01:52das für eine gesundheitsfördernde Ernährung empfohlen wird.
02:06Besuchern in Rom bietet sich gerade ein sehr seltenes Ereignis.
02:10Die Überreste einer antiken Brücke aus der Römerzeit,
02:14erbaut während der Herrschaft von Kaiser Nero zwischen 54 und 68 nach Christus,
02:20ragen aus dem niedrigen Wasser.
02:22Grund dafür ist die anhaltende Dürre in Westeuropa,
02:26die dazu führt, dass der Wasserstand zahlreicher Flüsse sinkt,
02:29so auch der des Tiber, der ein außergewöhnlich niedriges Niveau erreicht hat.
02:34Vor 2000 Jahren ermöglichte das wieder zu Tage getretene Bauwerk den Menschen,
02:40den Tiber in Richtung des heutigen Vatikans zu überqueren.
02:44Früher dienten die Pfeiler auch dazu,
02:46schwimmende Anlagen mit Mühlen zu befestigen,
02:49die von der Strömung des Tiber angetrieben wurden.
02:53Es ist nicht das erste Mal,
02:55dass die Überreste der Pons Neronianus wieder zum Vorschein kommen,
02:59aber ein seltenes Spektakel, besonders für Touristen.
03:08Das Panathinaiko-Stadion in Athen
03:11hat Marathonläufer, Rockstars und die Athleten der Olympischen Spiele empfangen.
03:16Jetzt wird es zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert systematisch gereinigt.
03:21Es besteht vollständig aus weißem Marmor
03:24und wurde 1896 für die ersten modernen Olympischen Spiele neu aufgebaut.
03:30Von hier aus startet auch der olympische Fackellauf.
03:58Das Stadion besteht aus demselben glänzenden Marmor wie die Akropolis.
04:03Seine Reinigung ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
04:06Die Arbeiten legen die Spuren frei, die der Lauf der Zeit,
04:09die Witterung und Millionen Besucher
04:11an dem historischen Denkmal hinterlassen haben.
04:35Der ursprüngliche Glanz des Stadions wird im Laufe der Arbeiten nach und nach wiederhergestellt.
04:40Schließlich war es der rein weiße glänzende Marmor,
04:44der ihm seinen weithin bekannten griechischen Namen verlieh.
04:47Kalimamaro, der schöne Marmor.
04:51Die Insel Itakar liegt im Ionischen Meer vor der Westküste Griechenlands,
04:56weit entfernt von den beliebtesten Touristenzielen.
04:59Trotz des kristallklaren Wassers und der atemberaubenden Buchten
05:03war Itakar bisher kein Touristenmagnet.
05:06Doch nach Christopher Nolans Kinofilm Die Odyssee dürfte sich das ändern.
05:22Der Bürgermeister von Itakar rechnet nach dem Hollywood-Blockbuster
05:27mit mehr Touristen.
05:28Vor allem ab dem kommenden Jahr.
05:49Andere auf der Insel sehen bereits jetzt Zeichen für einen Boom.
06:13Schon lange Loktomiers sage besucher nach Itakar.
06:34Eine Dauerausstellung in Stavros präsentiert archäologische Funde.
06:40Ich denke, es ist ein guter Weg, um mehr Menschen interessiert in Homer
06:44und in mythologie in generell.
06:47Aber es ist definitiv nicht genauer für den original Text.
07:12Der Legende nach landete Odysseus nach jahrelanger Seefahrt immer wieder in Itakar.
07:22In Marseille zieht das Springen von der Corniche ins Mittelmeer
07:26immer mehr junge Menschen an, auf der Suche nach einem Nervenkitzel.
07:30Sprünge aus einer Höhe von mehr als drei Metern sind hier seit 2006 eigentlich verboten.
07:36Aber es kommen immer mehr.
07:38Manche reisen sogar extra an.
07:41Ich habe angefangen an.
07:42Ich habe angefangen an.
07:42Ich habe angefangen, mit allen Jahren in der Schule.
07:44Ich habe immer wieder mit meinen Kollegen.
07:46Wir sind auf der Schule, auf der Schule.
07:48Ich habe auch die Videos auf Internet.
07:49Das hat mich interessiert.
07:51Ich habe auch meine Freunde aus dem hier.
07:53Die haben mir gesagt, ich bin hierher und bin da.
07:57Ich habe wieder gelesen.
08:15Für sie ist es Spaß.
08:17Aber hinter dem Phänomen, angeheizt durch Videos in den sozialen Medien, verbergen sich Risiken.
08:24Jedes Jahr werden in Marseille mehrere Menschen beim Springen schwer verletzt.
08:29Die Stadtpolizei überwacht die bei den Springern beliebten Bereiche.
08:51Die Stadt Marseille setzt außerdem auf Prävention und organisiert Aufklärungsveranstaltungen über die Gefahren des Springens.
09:00Momentan diskutiert man auch über die Installation von beaufsichtigten Sprungplattformen.
09:06Wir haben heute eine große Reflexion über unsere Utilisation des Littorals,
09:14mit insbesondere eine Reflexion über Plongeierungen, die sich installiert, surveilliert,
09:20wo wir die Spiele und die Punkte säcruieren können, damit diese Jungen plongen können.
09:30Und die Stadt arbeitet an einer Aufklärungskampagne in den sozialen Medien zusammen mit Influencern,
09:37um die jungen Menschen direkt zu erreichen.
09:47Den historischen Hauptplatz in Brüssel ziert derzeit ein riesiges buntes Blumenbeet.
09:54Die diesjährige Ausgabe des jährlichen Flower Carpet widmet sich der japanischen Kultur.
10:00Künstler Hiro Sugiyama erinnert an den berühmten Holzschnitt, die große Welle von Kanawaga mit hunderttausenden Blumen
10:08und würdigt damit einen der berühmtesten Künstler Japans, Katsushika Hokusai.
10:45Die Zusammenarbeit steht im Zeichen des 160. Jahrestags der diplomatischen Beziehungen zwischen Belgien und Japan.
10:53Die Organisatoren erklären, der Teppich sei mehr als nur ein Kunstwerk,
10:58sondern auch ein Symbol für die Verbindung von Menschen und Kulturen.
11:02Der Teppich besteht aus mehr als 700.000 Blumen und ist etwa 70 Meter lang und 24 Meter breit.
11:10Freiwillige arbeiteten stundenlang daran, die Blumen so anzuordnen, wie es der Künstler vorgesehen hatte.
11:16Der Flower Carpet ist noch bis Sonntag in der belgischen Hauptstadt zu sehen.
11:23Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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