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  • vor 2 Tagen
Weltweite Schlagzeilen: Das passiert jetzt mit den toten Wehrmachtsoldaten aus der Donau

Seit Wochen machen sie weltweit Schlagzeilen: Zwei tote Wehrmachtsoldaten aus der Donau bei Budapest. Nun läuft die Identifizierung der Toten anhand der gefundenen Erkennungsmarken. Bekommen sie bald Gesichter und Namen? Euronews hat mit den Experten vor Ort über diese Detektivarbeit gesprochen.

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Transkript
00:00Ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, über das seit Wochen jeder spricht.
00:05Mehr als 80 Jahre lag dieses Motorrad im Schlamm der Donau.
00:09Der niedrige Wasserstand in Budapest hat das Wrack freigegeben.
00:13Wir besuchen mit Gabor Kohlrush und Norbert Hamburg vom Volksbund noch einmal den Fundort.
00:18Hier lagen sehr viele Trümmerfahrzeuge aus der letzten Zeit des Krieges in Budapest.
00:25Und diese Trümmer wurden hier alles runtergeschoben.
00:29Direkt nach dem Krieg. Und erst später kamen dann diese Felsen drauf.
00:35102 Tage lang wurde im Jahr 1945 um Budapest gekämpft.
00:40Zehntausende Soldaten und Zivilisten starben.
00:43Um an die Kämpfe um Budapest zu erinnern, soll das freigelegte Motorrad aus der Donau später Teil einer Ausstellung werden.
00:51Wir haben eine reiche Sammlung von den Geräten des Zweiten Weltkrieges.
00:57Und dazu wird das eingestellt, ein praktisches Stück.
01:00Unser Ziel ist, damit eine Ausstellung oder in der Ausstellung ein solches Praktstück zeigen,
01:08was zu den Kämpfern für Budapest wird ein gravierendes Stück dazu.
01:14Was der Schlamm über Jahrzehnte konserviert hat, wird nun Stück für Stück sichtbar.
01:18Neben dem Motorrad auch Ausrüstung und Erkennungsmarken von zwei Soldaten.
01:24Die Gebeine wurden aufgenommen und in das Depot geliefert, also in den größten Soldatenfriedhof des Volksbundes in Ungarn,
01:35im Sammelfriedhof Gurdjörg.
01:36Da wurden die Gebeine gereinigt, wurden anthropologisch aufgenommen, erfasst
01:40und werden dann im Herbst, im Oktober oder November mit den anderen in diesem Jahr gefundenen Soldaten eingebettet.
01:46Bis dahin versuchen die Experten, mehr über die beiden Männer herauszufinden.
01:50Wenn er gefallen wäre, hätten ihn seine Kameraden die Erkennungsmarken gebrochen.
01:55Der obere Teil bleibt bei den Soldaten mit den zwei Löchern und der untere Teil nehmen die Kameraden an sich
02:01und schicken ihn an die zentrale Stelle.
02:03Die toten Soldaten bekämen damit nach über 80 Jahren ein Grab und vielleicht eines mit ihrem Namen.
02:09Für den Volksbund und das Ungarische Institut und Museum für Militärgeschichte ist Erinnerung auch Friedensarbeit.
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