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Mercedes-Benz Trucks zeigt in Klettwitz die aktuellen Sicherheitssysteme Active Sideguard Assist und Active Cross Traffic Assist im praktischen Einsatz. Die Aufnahmen geben einen Einblick in die Funktionsweise der Fahrerassistenzsysteme und zeigen, wie moderne Technik Lkw-Fahrer in anspruchsvollen Verkehrssituationen unterstĂŒtzen kann. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Situationen beim Abbiegen sowie im Kreuzungs- und Querverkehr.

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✅ Source: Mercedes-Benz

Der Active Sideguard Assist ist darauf ausgelegt, den Fahrer im seitlichen Umfeld des Lkw zu unterstĂŒtzen. Gerade beim Abbiegen können andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder FußgĂ€nger leicht in schwer einsehbare Bereiche geraten. Der Active Cross Traffic Assist konzentriert sich dagegen auf den Querverkehr und kann bei entsprechenden Verkehrssituationen zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung bieten. Das Video zeigt die Systeme auf dem TestgelĂ€nde in Klettwitz und vermittelt einen direkten Eindruck von den jeweiligen Einsatzbereichen.

ErgĂ€nzend kommen Carsten Barth, Christoph Tresp, Michal Wozniak und Stephan Reichle zu Wort. Die Statements liefern weitere HintergrĂŒnde zur Sicherheitstechnik von Mercedes-Benz Trucks und zur Rolle moderner Assistenzsysteme im Lkw-Alltag.

#MercedesBenzTrucks, #ActiveSideguardAssist, #CrossTrafficAssist, #LkwSicherheit, #Assistenzsysteme, #Verkehrssicherheit, #LkwTechnik #tuningblog - das Magazin fĂŒr Auto-Tuning und MobilitĂ€t!

Kategorie

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Motor
Transkript
00:13WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:58WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:10WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:40WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:56WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
02:25WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
02:56WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
03:26WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
03:39WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
04:08WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
04:38WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
05:08WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
05:20WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
05:22WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
05:24WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
05:53Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
06:24Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
06:53Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
07:07Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
07:46Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
08:16Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
08:45Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
08:46Also alles, was mit FußgĂ€ngern, Radfahrern und Abbiegen zu tun hat.
08:51Der Active Sideguard Assist in der dritten Generation wurde gravierend erweitert auf das Thema Abbiegen zur Fahrerseite.
08:58Hier können wir jetzt auch UnfĂ€lle auf den Gegenverkehr vermeiden und die Herausforderung bei dem Thema ist natĂŒrlich die hohe
09:04Relativgeschwindigkeit, die wir da haben.
09:06Also das Neue an dem System ist jetzt eine Funktion, die wir auf das Linksabbiegen ausgerichtet haben, zur Fahrerseite hin,
09:14wo wir mit sehr hohen Relativgeschwindigkeiten zurechtkommen mĂŒssen.
09:18Und hier bewerten wir zwei Dinge. Einmal die Abbiegeindikatoren des Eigenfahrzeugs und dann das Kollisionspotenzial des Entgegenkommers.
09:26Und an diesem Punkt entscheiden wir dann, kann der Entgegenkommmer noch zum Stillstand kommen, kann er noch mit einer normalen
09:32Bremsung reagieren oder mĂŒssen wir unsererseits den Unfall vermeiden durch einen Bremseingriff.
09:37Also wir adressieren alle Verkehrsteilnehmer, die im Kreuzungsbereich hier relevant sind. Das beginnt bei FahrrÀdern, MotorrÀdern, PKWs, LKWs. Diese Fahrzeugtypen
09:47decken wir hier ab.
09:48Also das System greift dann ein, wenn wir uns in einer Abbiegesituation befinden. Das heißt eine Geschwindigkeit kleiner als 20
09:55kmh haben und der Entgegenkommmer, das haben wir aus der Unfallanalyse ermittelt, Geschwindigkeiten bis zu 120 kmh unterstĂŒtzen wir hier.
10:04Also aktiver Bremseingriff bedeutet, dass wir natĂŒrlich eine Warnkaskade fahren und der aktive Bremseingriff am Ende dieser Kaskade steht.
10:11Das heißt, der Fahrer wird zunĂ€chst einmal ĂŒber eine optisch-akustische Warnung im Instrument gewarnt.
10:16Wenn er dann nicht reagiert und die Situation weiterhin kritisch ist, dann greifen wir mit dem System aktiv in die
10:22Bremse ein und stellen das Fahrzeug in den Stillstand.
10:25Also hier haben wir ja in 2024 eine komplett neue Sensorik entwickelt.
10:29Man sieht das hier am Fahrzeug in den Ecken unterhalb der Scheinwerfer sind Cornerradare.
10:34Dann haben wir ein Long-Range-Radar in der Mitte fĂŒr den weiten Fernbereich und wir haben die Kamera hinter
10:39der Windschutzscheibe.
10:40Diese Frontsensorik, wir haben ja auch noch Seitensensorik, diese Frontsensorik wird genutzt fĂŒr dieses neue Feature, wo wir natĂŒrlich weit
10:47in die Ferne sehen mĂŒssen,
10:48aber eben auch den seitlichen Bereich im Kollisionspfad beachten mĂŒssen.
10:52Ja, also wir machen eine optisch-akustische Warnung sogar bis zu einer Eigengeschwindigkeit von 40 kmh.
10:59Den Bremseingriff machen wir nur bis 20 kmh, weil wir dann wirklich schon in der realen Abbiegesituation sind,
11:05wo natĂŒrlich Abbiegegeschwindigkeiten höher als 20 kmh relativ unrealistisch sind.
11:10Und das ist einfach die Unterscheidung zwischen beiden Eskalationsstufen.
11:15Ja, die Systemgrenzen sind natĂŒrlich immer die Grenzen der Physik.
11:18Wir haben ja ein sensorisches System, das ĂŒber Radar und Kamera maximale Abdeckung ermöglicht.
11:25Ja, wir haben eine Klassifikation ĂŒber die Kamera, eine Vermessung ĂŒber den Radar.
11:29NatĂŒrlich sind wir hier immer in einem gewissen Grenzbereich unterwegs der Sensorik.
11:33Auch die Geschwindigkeiten sind natĂŒrlich vorgegeben, innerhalb derer wir reagieren.
11:38Und was natĂŒrlich fĂŒr die Funktion ein großes Thema ist, ist das Thema Verdeckung.
11:42Ich glaube, das zeigen wir nachher nochmal, dass wir auch eine gewisse Robustheit erreichen.
11:46Also das System der Active Sideguard Assist 3 ist natĂŒrlich ein Riesenschritt in Richtung Abbiegesicherheit.
11:53Ja, also der Active Sideguard Assist ist natĂŒrlich die perfekte ErgĂ€nzung zum Active Brake Assist, der nach vorne hin wirkt,
11:58was das Thema AuffahrunfÀlle betrifft.
12:01Und mit dem Active Sideguard Assist ergĂ€nzen wir jetzt natĂŒrlich den kompletten seitlichen Bereich mit Spurwechsel und Abbiegen.
12:08Das Thema Abbiegen eines LKWs ist ja eines der sicherheitsrelevantesten Themen.
12:12Wir haben ein sehr großes Fahrzeug, das eine eingeschrĂ€nkte direkte Sicht hat.
12:17Und hier passieren immer wieder schwere UnfĂ€lle mit schwachen Verkehrsteilnehmern wie FußgĂ€nger, Radfahrern.
12:24Aber eben auch, wie mit diesem Szenario, das wir jetzt hier neu abbilden, mit sehr schnellen Entgegenkommen.
12:33Ja, ich bin Christoph Dresb, Direktor fĂŒr Active Safety und Automation mit dem Schwerpunkt Systementwicklung.
12:39Ja, heute als Darmantrag sind wir unheimlich stolz, dass wir das System Cross Traffic Assist vorstellen können,
12:45das wir 2027 das erste Mal auf den Markt bringen werden.
12:48Mit dem Cross Traffic Assist stellen wir ein System vor, der auf den querenden Verkehr reagiert
12:52und damit ein weiteres PuzzlestĂŒck zur Vision Unfallfreies Fahren.
12:57Das System erkennt querenden Verkehr, so unabhÀngig, ob es jetzt ein PKW ist, ein LKW oder auch ein Motorradfahrer.
13:04Es ist darauf ausgerichtet, querenden Verkehr, schnelleren querenden Verkehr zu reagieren,
13:10der nicht erst vor unserem Fahrzeug erscheint.
13:14Ja, in unseren Analysen hat gezeigt, dass gerade dieser querende Verkehr unheimlich schwierig ist,
13:18fĂŒr den Fahrer immer einzuschĂ€tzen.
13:19Man muss sich vorstellen, dieser querende Verkehr kommt in der Regel mit sehr hoher Geschwindigkeit,
13:24manchmal mit der gleichen Geschwindigkeit, wie man selber an
13:27und damit erscheint es erst vor dem Fahrer in einem sehr spÀten Zeitpunkt,
13:31wo eine Reaktion schon fast nicht mehr möglich ist.
13:33Das System beobachtet durch unser neues System-Setup mit den Sensoren an allen Ecken
13:39diese Objekte viel frĂŒher und kann den Fahrer entsprechend informieren, warnen und dann auch aktiv eingreifen.
13:45Der Cross Traffic Assist kann auf den querenden Verkehr reagieren,
13:48da wir das neue Sensor-Setup nutzen, in dem unsere Sensoren um den LKW oder den Bus herum platziert sind.
13:55Das System reagiert in allen Geschwindigkeiten.
13:58NatĂŒrlich gibt es Limitierungen, was die Sensor-Performance angeht,
14:01aber grundsÀtzlich reagiert das System in allen Geschwindigkeitsbereichen.
14:04Diese Situationen sind speziell und unterschiedlich zu normalen Assistenzsystemen.
14:09Beim querenden Verkehr kann man sich vorstellen, gibt es nur einen ganz kurzen Augenblick,
14:13wo man reagieren kann und dort muss man dann reagieren,
14:15aber man kann auch nur sehr kurz reagieren.
14:17Das heißt, das System reagiert genau in der richtigen Notwendigkeit,
14:20um möglicherweise einen Unfall zu vermeiden.
14:23Der Cross Traffic Assist ist dabei konzipiert wie unsere anderen Assistenzsysteme.
14:27Das heißt, in der ersten Stufe wird der Fahrer, die Fahrerin gewarnt.
14:30Wenn dann keine Reaktion erfolgt, kann das System bremsen,
14:34um die kritische Situation bestmöglichst aufzulösen.
14:38Dabei zielt der Cross Traffic Assist auf Unfallgeschehen,
14:41die wir weltweit beobachten können.
14:43Das heißt, Situationen, wo schnell querender Verkehr den eigenen Weg schneidet.
14:49Das kann sein, wenn zum Beispiel der querende Verkehr ein Stoppschild ĂŒbersieht
14:54oder einfach aus einer Ausfahrt herausfÀhrt.
14:57Das sind so Situationen, wo genauso ein querender Verkehr ein Unfallrisiko darstellt.
15:03Und das ist so global ĂŒberall das Gleiche.
15:06Das sehen wir in Nordamerika, das sehen wir in Europa,
15:08das sehen wir bei Trucks, das sehen wir aber auch bei Bussen.
15:11Der Cross Traffic Assist wird ab 2027 in den USA mit unseren Marken bei Freightliner angeboten.
15:18Genauso wie in Europa bei Mercedes-Benz,
15:20aber auch bei unseren Fernverkehrsbussen der Marke Mercedes-Benz etc.
15:25Das Schöne am Cross Traffic Assist ist,
15:27dass wir diese Unfallgeschehen in jedem Markt sehen.
15:30Das heißt, hier gibt es keine großen Unterschiede zwischen den Regionen.
15:33NatĂŒrlich sind Schwindigkeitsprofile oder Infrastruktur gegebenenfalls etwas unterschiedlich.
15:37Das System aber reagiert auf die Unfall-Szenarien und ist somit auch in den USA wie auch in Europa beim
15:44Truck oder beim Bus ein effektives System.
15:47Der Cross Traffic Assist ist ein schönes Beispiel, wie wir bei Daimler Truck Systeme entwickeln.
15:52Ein System, das weltweit hilft, Verkehrssicherheit zu erhöhen
15:55und gleichzeitig auch in unseren verschiedenen Produkten von Daimler Truck im Einsatz kommt.
16:00Das heißt, vom schweren LKW ĂŒber den Bus bis hin zum leichten LKW.
16:05Der Cross Traffic Assist ist eine logische Weiterentwicklung unserer Assistenzsysteme.
16:09Nachdem wir klassische AuffahrunfÀlle mit dem APA beispielsweise bedienen
16:15oder auch dann die Seitenfunktionen mit einem ASCA eingefĂŒhrt haben,
16:19ist der Cross Traffic Assist das fehlende Puzzleteil, um auf querenden Verkehr zu reagieren.
16:23FĂŒr uns war es von Anfang an klar, dass das System nicht nur im Truck zum Einsatz kommen muss, sondern
16:29auch beim Bus.
16:30Die Unfall-Szenarien sind sehr Àhnlich und somit ist es nur konsequent,
16:34dass wir als Daimler Truck so ein System nicht nur fĂŒr die LKWs, sondern auch fĂŒr die Busse entwickeln.
16:42Hallo, mein Name ist Micha Vosniak und bei Daimler Truck bin ich Direktor fĂŒr die Active Safety und Automation DomĂ€ne
16:48mit Schwerpunkt Systemvalidierung.
16:50Also wir testen beim Daimler Truck alle unsere globalen Assistenzsysteme
16:54und dazu gehören Testing-Tage wie hier heute auf dem Lausitzring bei Dekra.
17:00Also wir sitzen im Kontrollfahrzeug, das heißt von hier aus steuern wir alle unsere PrĂŒfmittel,
17:05was dann auf dem TestgelÀnder sich bewegt, um zum Beispiel verschiedene Verkehrssituationen darzustellen.
17:10Also was die Testarten angeht, haben wir eine ganze Palette an verschiedenen Tests, die wir durchfĂŒhren,
17:15zum Beispiel mit Dummies wie Fahrrad- oder Motorradfahrer oder auch mit Fahrzeugdummys, die wir auch nutzen fĂŒr unseren Tests.
17:22Also die Unfallforschung liefert uns sehr wichtige Erkenntnisse aus dem realen Unfallgeschehen,
17:28die wir nutzen, um unsere Systeme entsprechend auszulegen, um Use Cases zu definieren, die wir dann entsprechend hier auch abtesten.
17:33Also oft fÀngt es an mit einer Berechnung der unterschiedlichen TestfÀlle.
17:37Damit identifizieren wir, was ist wirklich kritisch und was wollen wir auf einer Teststrecke darstellen.
17:42Und dann, so wie hier auf der Teststrecke, wird es entsprechend mit realen Fahrzeugen getestet, mit unseren Systemen live im
17:50Fahrzeug.
17:51Also unsere Assistenzsysteme sind nicht nur fĂŒr uns wichtig, weil wir ein sicheres Produkt anbieten wollen,
17:56sondern auch fĂŒr unsere Kunden, weil jeder Kunde, jeder Fahrer, der tĂ€glich acht bis zehn Stunden auf der Autobahn verbringt,
18:04möchte natĂŒrlich sicher nach Hause kommen.
18:06Also wir haben eine sehr enge globale Zusammenarbeit, vor allem mit unseren Kollegen in Nordamerika.
18:11Dort gibt es auch Teststrecken, wo unsere Systeme in den Fahrzeugen von den nordamerikanischen Kollegen dann auch getestet werden,
18:19so Àhnlich wie wir das hier auch in Deutschland machen.
18:20Um sicherzustellen, dass die Systeme zuverlÀssig funktionieren, dazu gehören mehrere Schritte.
18:25Es gibt einerseits Testkataloge, die genau beschreiben, welche Tests notwendig sind, um ein System letztendlich freizugeben.
18:32Aber damit endet es nicht. Es geht dann auch in die kundennahe Erprobung.
18:35Letztendlich wollen wir auch sehen, wie unsere Systeme draußen im realen Verkehrsgeschehen auch performen.
18:40Also im Testing-Team befinden sich ungefÀhr zehn Personen.
18:43Wir brauchen diese Personen, um unsere PrĂŒfmittel zu bewegen, um die Fahrzeuge entsprechend zu fahren,
18:48um letztendlich auch die Ergebnisse auszuwerten.
18:50Es ist eine große Mannschaft, die zum Beispiel auch von diesem Control-Center aus auch die PrĂŒfmittel auf dem TestgelĂ€nde
18:57steuert.
18:58Also wir sind heute auf dem Lausitzring, weil wir unseren CTA-Feature, das Cross-Traffic-Assist, testen.
19:04Und dafĂŒr braucht man ziemlich viel Platz.
19:06Und das bietet DEKRA mit dem TestgelÀnde hier genau das, was wir brauchen.
19:13Mein Name ist Stefan Reichle. Ich bin Teamleiter in Wörth und verantwortlich fĂŒr die fahrzeugnahe Applikation unserer Fahrerassistenzsysteme.
19:20Also wir sind hier auf der Teststrecke, testen unsere neuesten Systeme und arbeiten sehr eng mit unserer Simulation zusammen.
19:28Und deshalb haben wir Lenkroboter und verschiedene PrĂŒfmittel hier mit auch vor Ort.
19:32Parallel zu unseren Tests hier bauen wir einen virtuellen Zwilling auf.
19:36Das heißt, das Fahrzeug, die Sensoren, die Linien, die Targets, der Lenkroboter, alles wird transferiert in die virtuelle Welt.
19:44Und erzeugen wir so einen virtuellen Zwilling, um unsere Tests real und virtuell vergleichen zu können.
19:51Und dieser Lenkroboter wird gesteuert von unserer Zentrale und stellt im Endeffekt den Test dar, Àhnlich wie in der Simulation
20:03einen virtuellen Fahrer lenkt.
20:04Er hat genau die gleichen Eigenschaften wie der virtuelle Fahrer, sodass wir sicher sind, wenn wir in der Simulation und
20:11Szenario fahren,
20:12dass wir das deckungsgleich hier auf die Teststrecke ĂŒbertragen können.
20:16Und das gibt uns die Möglichkeiten, in der Simulation ganz viele Varianten durchzuprĂŒfen.
20:23Und die entscheidenden FĂ€lle transferieren wir dann auf die Teststrecke.
20:28Der virtuelle Fahrer in der Simulation ist bei uns der Lenkroboter.
20:32Und so können wir das Szenario ĂŒberdecken, was ist in der Simulation, was ist in der RealitĂ€t und sind die
20:39AusgangsgrĂ¶ĂŸen gleich.
20:40Und wir können damit die Simulation validieren.
20:45Das gibt fĂŒr uns die Möglichkeit, dass wir hier sehr effizient unterwegs sind.
20:50Das heißt, immer bevor wir auf der Teststrecke sind, arbeitet die Simulation.
20:56Sie zeigt uns die entsprechenden Corner Cases, EckfÀlle, wo wir sagen,
21:00und auf diese schauen wir nochmal genauer hier auf der Teststrecke hin.
21:04Und sind so recht effizient unterwegs, weil wir immer Schleifen mit der Simulation parallel zu dem Testing hier auf der
21:11Teststrecke machen können.
21:13Der Lenkroboter hat bei unseren Manövern den Vorteil, dass er jedes Mal reproduzierbar das Manöver gleich fÀhrt.
21:20Das heißt, der LKW biegt immer zur gleichen Zeit, immer mit der gleichen Geschwindigkeit ĂŒber den Pedalroboter, immer zur gleichen
21:27Zeit ab.
21:29Das hilft uns, wenn wir AuffÀlligkeiten haben, dass wir das Manöver immer wieder wiederholen können,
21:34dass wir es immer wieder auch vergleichen können, was ist der Ergebnis in der Simulation.
21:38Und so sehen, haben wir einen systematischen Fehler oder haben wir einen Fahrereinfluss, der dann ein Ergebnis unscharf macht.
21:47Der Lenkroboter erzeugt immer wieder das gleiche Manöver und dann wissen wir, ob das System funktioniert in dem Fall oder
21:54nicht.
21:55Wir nutzen die Information direkt aus der Simulation, aus der virtuellen Welt, nehmen diesen virtuellen Fahrer und transferieren ihn softwaretechnisch
22:05direkt auf den Lenkroboter.
22:06Unser großer Vorteil ist, dass die Simulation einen Blumenstrauß von Testcases abdecken kann
22:13und wir nur die gezielten Relevanten hier auf der Teststrecke umsetzen mĂŒssen, realisieren mĂŒssen und vergleichen, ob unser Ergebnis mit
22:22der Simulation ĂŒbereinstimmt.
22:24Wir fĂŒhren auch weiterhin Tests ohne Lenkroboter durch.
22:28Diese dienen aber uns, um ein GefĂŒhl zu bekommen, wie robust das System ist.
22:33Aber um den Mehrwert der Simulation nutzen zu können, mĂŒssen wir deckungsgleich und prĂ€zise wie die Simulation arbeiten.
22:40Am Ende der Erprobung bauen wir den Roboter aus, der Fahrer ist in der Loop und wir schauen, wie das
22:46System sich auf KundennÀhe einfach verhÀlt.
22:52Also wir testen beim Daimler Truck alle unsere globalen Assistenzsysteme.
22:58Parallel zu unseren Tests hier bauen wir einen virtuellen Zwilling auf.
23:01Das heißt, das Fahrzeug, die Sensoren, alles wird transferiert in die virtuelle Welt
23:07und nutzen diesen virtuellen Zwilling, um nur die entscheidenden Tests hier auf der Teststrecke zu tun.
23:15Der Active Sideguard Assist 3 ist natĂŒrlich ein Riesenschritt in Richtung Abbiegesicherheit.
23:20Kann der Entgegenkommung noch zum Stillstand kommen?
23:23Kann er noch mit einer normalen Bremsung reagieren?
23:25Oder mĂŒssen wir unsererseits den Unfall vermeiden durch einen Bremseingriff?
23:31Und der Entgegenkommung, das haben wir aus der Unfallanalyse ermittelt, Geschwindigkeiten bis zu 120 kmh unterstĂŒtzen wir hier.
23:48Ja, also der Active Sideguard Assist ist natĂŒrlich die perfekte ErgĂ€nzung zum Active Brake Assist, der nach vorne hin wirkt.
23:56Heute als Daimler Truck sind wir unheimlich stolz, dass wir das System Cross Traffic Assist vorstellen können,
24:01das wir 2027 das erste Mal auf den Markt bringen werden.
24:06Mit dem Cross Traffic Assist stellen wir ein System vor, der auf den querenden Verkehr reagiert
24:11und damit ein weiteres PuzzlestĂŒck zur Vision unfallfreies Fahrt.
24:18Also unsere Assistenzsysteme sind nicht nur fĂŒr uns wichtig, weil wir ein sicheres Produkt anbieten wollen,
24:24sondern auch fĂŒr unsere Kunden, weil jeder Kunde, jeder Fahrer möchte natĂŒrlich sicher nach Hause kommen.
24:33Mercedes-Benz. Trucks you can trust.

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