00:00Die irische Datenschutzkommission hat Google wegen der unrechtmäßigen Verarbeitung von Standortdaten zu einer Geldstrafe von 403 Millionen Euro verurteilt.
00:09Im Namen der EU hatte Irlands Datenschutzbehörde im Jahr 2020 nach Beschwerden mehrerer europäischer Verbraucherrechtsorganisationen eine Untersuchung gegen den Technologieriesen
00:20eingeleitet.
00:21Google-Nutzer hätten aufgrund von Versäumnissen des Big Tech-Konzerns die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten verlieren können,
00:28erklärte der stellvertretende Beauftragte der Datenschutzkommission Graham Doyle.
00:33So hätten beispielsweise Standortdaten dazu genutzt werden können, Werbung zu personalisieren oder Rückschlüsse auf ihre Interessen zu ziehen, ohne Wissen
00:41der Nutzer.
00:42Im Rahmen der Untersuchung wurde die Verarbeitung von Standortdaten durch Google zwischen 2018 und 2020 geprüft.
00:48Das Ergebnis der Untersuchung, Google hat gegen die Datenschutzvorschriften der EU verstoßen.
00:53Neben der Geldbuße verhängte die Datenschutzkommission die Auflage, dass Google innerhalb von sechs Monaten die gesetzlichen Vorschriften einhalten muss.
01:02Daraufhin erklärte Google, es habe seine Vorgehensweisen erheblich weiterentwickelt und Tools eingeführt, um die Verwaltung von Standortdaten zu vereinfachen.
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