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  • vor 6 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Zehn!
00:02Zehn!
00:03In die Tür, ja!
00:08Der klemmt fest.
00:10Hocken!
00:15Was war das?
00:16Nichts weiter.
00:19Ja, was machen wir jetzt?
00:22Keine Ahnung.
00:25Ja, uns ist doch wieder rausgekommen.
00:27Ja.
00:28Sie, ich muss entstarrt.
00:32Aua!
00:35Ja, blöd.
00:53Moin, Herr Lindt!
00:54Morgen, Herr Mohr.
00:56Hier ist einer.
00:57Hier?
00:58Ja, da ist es.
00:59Weiß Herr Hartl, wo wir sind?
01:00Ja, der weiß Bescheid.
01:01Aber das kann noch ein bisschen dauern, weil da muss Frau Hofer noch zur Hand gehen.
01:05Was ist daran so lustig?
01:07Das ist nur so, dass beim Hartl gleich zwei linke Hände zur Hand gehen.
01:11Der hat mir einmal beim Umzug geholfen.
01:13Da hätte ich meine Sachen gleich aus dem Fenster schmeißen können.
01:15Na toll.
01:15Alles gut.
01:16Herr Bräuninger?
01:17Ja, Bräuninger.
01:24Hier sind Sie eingebrochen.
01:26Ah, ja.
01:27Ich wohne da gegenüber.
01:29Aber Sie haben einen Schuss gemeldet.
01:31Ja.
01:32Es war in der Nacht.
01:33Also, der Schuss bin von einem lauten Knallwach geworden.
01:37Ich dachte, das ist irgendein kaputter Auspuff.
01:40Ein K.H. Gille?
01:42Karl-Heinz Gille.
01:45Ich habe hier geklingelt.
01:47Da hat sich aber nichts gewürzt.
01:48Sie waren nicht hin?
01:49Nein.
01:51Gut, dann warten Sie bitte in Ihrer Wohnung, ja?
01:53Ja.
01:53Ich war's für canned K.H.
02:03Ein Belgen.aar.
02:06Das war's.
02:36Warte eine Sekunde, ich helfe Ihnen.
02:38Nein, bitte nicht.
02:40Fangen Sie lieber.
02:42Hab's.
02:45Obacht, Obacht.
02:46Ich halte.
02:50Vorsicht, gell?
02:52Ja.
02:53Fick er weg.
02:57So, schön, gell?
02:59So, ich muss.
03:01Ihr kümmert mich der Weide um den Schrank, gell?
03:04Und wie?
03:06Da wird mir schon was einfallen.
03:09So, so.
03:11Herr Lind?
03:12Ja?
03:13Folgendes, ich hab den Anrufbeantwort abgehört
03:16und der Herr Gilly ist einige Male angerufen worden
03:18von einer Dame.
03:19Und die hat sich gemeldet mit Sonja.
03:22Das ist ja erdnus.
03:24Servus.
03:25Servus.
03:34Telefonnummer haben Sie?
03:35Haben wir.
03:36Anrufen, Kommissariat bestellen?
03:38Unbedingt.
03:39Tut mir leid, der Schrank hat mich aufgehört.
03:42Der Schrank?
03:43Ja.
03:44Eine blöde Geschichte, aber interessiert Sie eh nicht.
03:46Was haben wir denn?
03:47Ein junger Mann, Karl-Heinz Gille, Anfang 30.
03:50Tatzeit?
03:51Ja, das ist rot hier im Moin.
03:52Die Tatzeit war gestern Nacht, zwischen 1 und 2 Uhr.
03:54Der Schuss ging direkt ins Herz, sagt Frau Dr. Kern.
03:57Erschossen worden ist er vermutlich hier draußen im Flur.
03:59So, die Putzspuren führen direkt hier ins Schlafzimmer.
04:02Wasmuth.
04:03Gut.
04:04Bitte, Frau Frau, Frau der Wasmuth.
04:05Dann hat der Täter das Opfer nach der Tat aufs Bett geschleift.
04:09Was ich nicht sagen.
04:11Ich denke mal, wir müssen von Raubmand ausgehen.
04:13Schauen Sie sich mal diese ganzen ausgeräumten Münzklatten an.
04:16Danke.
04:17Also, unsere Sonja heißt Wasmuth und ich hoffe, die weg ist, kommen Sie reiht.
04:22Sehr gut.
04:23Das mit dem Schrank interessiert mich schon.
04:25Das war nichts weiter.
04:26Die Hotels haben wir heute gegeben.
04:29Trostockel, so geht das nicht.
04:31So geht es schon.
04:32Sie wissen doch noch gar nicht, was ich von Ihnen will.
04:34Was Unangenehmes, da baue ich schon mal vor.
04:37Sie verbinden also mein Erscheinen immer mit etwas Unangenehmem?
04:39Na ja.
04:40Nass ja.
04:43Dann geht es eben und ich komme zum Kaffeetrinken.
04:45Angenehm genug?
04:48Frau Ortmann, dann kriegen Sie jetzt meine Spezialmischung.
04:55Habe ich die sonst nie bekommen?
04:57Nein.
04:58Was einem so alles entgeht?
05:00Was wäre es denn gewesen?
05:02Braucht Sie nicht zu interessieren, war eh nur unangenehm.
05:06Die Bedarfsanforderung vielleicht?
05:08Weil ich 18 Mal Mannschaftsbus geschwimmen habe und nicht 18 Mal Mannschaftsbus nach Bad Aibling.
05:14Richtig?
05:14Richtig.
05:15Schau, jetzt fragt man das so.
05:16Wenn der Bus immer nur nach Bad Aibling fährt und nie woanders hin, dann muss ich nicht jedes Mal Bad
05:20Aibling reinschreiben.
05:21Da ist das selbstredend, das Bad Aibling.
05:23In Verwaltungsangelegenheiten gibt es kein Selbstreden.
05:27Leider.
05:29Geh.
05:32Du musst nicht auf ihn warten.
05:35Nein, ich warte.
05:36Ich melde mich auch.
05:38Soll ich mitkommen?
05:39Das kriege ich nun.
05:41Ja?
05:43Das gehört Sonja Wassmuth.
05:45Ich wollte herbestellen von einem Herrn Mohr.
05:47Warten Sie bitte draußen, Frau Wassmuth.
05:49Um was geht es denn?
05:50Das werden Ihnen die Kommissare schon sagen.
05:53Das gibt es doch nicht.
05:54Der Karl-Heinz.
05:59Wir müssten uns trotzdem unterhalten.
06:01Wie lange waren Sie denn mit Herrn Giller zusammen?
06:04Fünf Jahre.
06:06Damals war Karl-Heinz Herr Giller nur Automechaniker.
06:10Vor zwei Jahren haben Sie ihn dann entlassen.
06:13Monatelang ist er dann durchgegangen, Herr Karl-Heinz.
06:15Hartz-IV-Score Spaß.
06:17Das ist auf Kosten unserer Beziehung gegangen.
06:19Ihr habt es dann immer ausgehalten.
06:21Und Ihr Begleiter da draußen, wer ist das?
06:24Mein jetziger Freund, Sebastian Holstein.
06:27Er war ein Arbeitskollege vom Karl-Heinz.
06:30Warum haben Sie denn den Herrn Giller so oft gegriffen?
06:33Ich habe mir Sorgen gemacht.
06:35Sonst hat er immer gleich zurückgegriffen.
06:37Sie stehen doch noch in engen Kontakt zueinander.
06:40Seit einiger Zeit wieder, ja.
06:43Und Ihr jetziger?
06:46Weißt Ihr das?
06:47Ich glaube schon.
06:49Ich glaube schon.
06:51Ich rede mal mit Herrn Holstein.
06:53Ihr nehmt es mit in Patilogie, gell?
06:56Wenn Sie bitte mitkommen, nicht mehr.
07:00Sie haben doch seine Wohnung gesehen.
07:03100 Quadratmeter, gute Lage.
07:05Technik vom Feinsten.
07:07Sieht das vielleicht nach Hartz IV aus?
07:10Die Sache ist ganz einfach, Herr Kommissar.
07:12Der Karl-Heinz, der hat sich nach ein paar Monaten wieder aufgerappelt.
07:15Von seiner Arbeitslosigkeit.
07:17Der hat sein Hobby, hat schon immer gerne Münzen gesammelt.
07:19Das hat er zum Beruf gemacht.
07:21Da haben wir dem Internet einen Handel aufgezogen.
07:23Und bald hat er im Monat mehr Geld gemacht, als ich in einem Jahr.
07:28Und Ihre Freundin fand das attraktiv?
07:32Geld regiert die Welt, Herr Kommissar.
07:34Und die Frauen.
07:37Kann ich mit meinem Mechaniker gehalt schwer mithalten.
07:42Das heißt, Sie fürchteten, dass Sie zu Ihrem früheren, also jetzt erfolgreichen Freund zurückwählen?
07:48Ja.
07:50War sicher schwer für Sie.
07:53Sie waren bestimmt eifersüchtig, also neidisch auf ein Gilles Erfolg, oder?
07:58Nein, nicht neidisch.
08:00Deprimiert, Herr Kommissar.
08:02Einfach deprimiert.
08:04Kommissar hätte er so viel Geld machen können, bis er dran erstickt.
08:08Aber dass das, ähm, die Sonne ja so beeindruckt.
08:13Das hat mich total fertig gemacht.
08:14Wo waren Sie gestern Nacht, zwischen 1 und 2 Uhr?
08:19Im Bett.
08:20Mit Ihrer Freundin?
08:21Ja.
08:22Na gut, Herr Rolstein, das war's erstmal.
08:29Ach, sagen Sie, essen Sie Erdnüsse?
08:32Was?
08:33Ja, ob Sie auf und zu Erdnüsse essen.
08:35Ah ja, schon.
08:37Und wie?
08:37Wer weiß wie?
08:39Gesalzen, ungesalzen, aus der Schale.
08:41Ja, gesalzen so, aus der Büchse.
08:44Büchse.
08:45Büchse.
08:46Büchse.
08:47Ja, ja, ich versteh schon.
08:48Danke.
09:05Es tut mir jetzt sehr leid, aber das müssen wir jetzt euren, gell?
09:15Sind Sie so weit?
09:29Das ist ja nicht.
09:30Bitte?
09:32Das ist nicht der Karl-Heinz.
09:37Moment, das ist nicht der Herr Gillen.
09:43Nein.
09:45Wer ist dann?
09:47Keine Ahnung.
09:54Ja, dann bitte.
10:03Tja.
10:04Die Leiche ist ein anderer.
10:07Und wer?
10:11Ja, und dieser...
10:13Gille.
10:14Ja, Gille.
10:15Wo ist der?
10:19Aber seine Wohnung ist das schon.
10:21Ja, ja.
10:22Wir haben den Herrn Gille auch schon auf dem Handy angerufen.
10:24War nur die Mailbox dran.
10:26Aha.
10:27Ja, aber vielleicht ist der Gille ja auch der Mörder und ist auf der Flucht.
10:30Ja, aber der Herr Mörder ist noch mit der Spusi in der Wohnung und der ist informiert.
10:35Schön.
10:36Dann würde ich sagen, meine Herren, wenn Sie dann Ergebnisse haben, kommen Sie wieder.
10:41Bitte.
11:10Herr Mörder.
11:12Gibt es schon was Neues?
11:14Eine kleine Frage.
11:15Wohnt der Herr Gille hier oder nicht?
11:18Ja, klar wohnt er hier.
11:19Wieso?
11:20Weil der Tote nicht der Herr Gille ist.
11:22Nicht.
11:25Wer dann?
11:26Das ist ein Schwede.
11:28Ein Herr Frederik Gustavsson.
11:30Sagt der nicht das was?
11:32Nein, überhaupt nicht.
11:34Aber was anderes, mir ist noch was eingefallen.
11:36Gestern Abend habe ich vor dem Horstmann stehen sehen.
11:39Der hat die ganze Zeit hochgeschaut.
11:41Wann war denn das?
11:42Kurz bevor ich ins Bett gegangen bin, so gegen Mitternacht.
11:44Ah ja.
11:46Danke, Herr Brüninger.
11:48Hört kaum Ritter.
11:56Du kommst einmal zum Kaffee, dann, gell?
11:59Ja.
12:00Das ist der Kastikki.
12:02Warte, wo schmecken denn meine Keks?
12:04Lieber Herr Liebens.
12:05Was die spielen zur Eröffnung?
12:07Aha, äh, bleib mal kurz dran, ja?
12:09Danke.
12:09Herr Liebens, zwei Sachen.
12:11Erstens, unter den Papieren von dem Schweden war auch eine deutsche Handynummer, die gehört
12:15einer Julia Lenders, die wohnt in Rosenheim und hat ein Geschäft am Ludwigsplatz.
12:19Und Sie haben da noch nicht angerufen?
12:21Nein, ich habe mir gedacht, wir wollen stehen.
12:23Nein, nein, das war schon richtig.
12:24Und das Zweite, der Herr Brüninger hat in der Tatnacht einen Herrn vor dem Haus stehen sehen.
12:30Aha.
12:31Danke.
12:31Helen.
12:32Ähm, Helen.
12:36Herr Hartl, es gibt Arbeit.
12:38Ritter, dann geht's mit.
12:42Für die Hartl.
12:45Danke.
12:47Stocken.
12:47Bitte.
12:48Schaut euch die Klingen an meine Herrschaft und dann kriegt der Radial...
12:53Geht sich schon mal vor, gell?
12:55Die kommt gleich nach, dauert nicht lang.
12:59Jawohl.
13:01Der will sie ändern.
13:03Was?
13:04Wegen seiner Frau.
13:05Ah, ich stehe auf dem Schlauch.
13:07Seine Frau hat ihn doch hinausgeschmissen.
13:10Und hier verkaufen sie das Buch, krieg dem inneren Schweinehund.
13:13Das liegt doch auf der Hand.
13:15Er will sie ändern, damit seine Frau ihn wieder zurücknimmt.
13:18Sie haben eine Kombinationsgabe, Herr Mohr.
13:20Vielleicht sollten Sie die Vernehmung führen.
13:22Wirklich, Frau.
13:25Jetzt halt mal still, dann habe ich...
13:26Pass auf, ja?
13:27Ja, natürlich, pass ich auf.
13:29Tutsch.
13:30Zappel doch nicht so.
13:31Sehr gut.
13:32Jetzt seid ihr zu grüßen.
13:33Tag.
13:34Guten Tag.
13:35Wir würden gern mit Frau Lenders sprechen.
13:37Doch nicht, weil ich wieder im Parkverbot stehe.
13:39Nein, dafür ist die Kripo noch nicht zuständig.
13:42Hauptkomissar Lind, mein Kollege Herr Mohr.
13:43Ist gut.
13:45Kennen Sie einen gewissen Frederik Gustafsson?
13:47Ja.
13:48Was ist mit ihm?
13:50In welchem Verhältnis stehen Sie zu ihm?
13:52Erst möchte ich wissen, was passiert ist.
13:54Frau Lenders.
13:55Ist gut.
13:56Das ist der Herr Hartling, Kollege.
14:00Ja.
14:00Bitte beantworten Sie meine Frage.
14:02Wir sind befreundet.
14:06Wie befreundet?
14:09Intim befreundet.
14:10Ja, ich glaube nicht gern.
14:12Nein, das ist Peter Kirstner.
14:14Er war mein Lebensgefährte.
14:18Ich weiß von der Affäre mit Gustafsson.
14:21Affäre?
14:22Ja, was?
14:23Ich denke, es ist besser, wenn Sie beide uns ins Präsidium begleiten.
14:26Erst möchte ich wissen, was mit Frederik ist.
14:27Der Herr Frederik Gustafsson ist ermordet worden.
14:33Erschossen quasi.
14:35Was?
14:44Für die ist jetzt richtig eine Welt zusammengebrochen.
14:47Ja.
14:49Kriegst im Inneren Schweinehund.
14:51Probieren kann man es einmal, gell?
14:53Ja, eben.
14:54Zuerst ließ ich es und dann kriegst du meine Frau und dann wird Krieg geführt.
14:57Gegen was jetzt genau?
15:00Nein, Trägheit.
15:01Ah ja.
15:03Auch wenn es sauschwer ist.
15:05Nein, schau, der Kauf, das ist doch schon eine erste unträge Aktion.
15:10Findest du?
15:11Ja, freilich.
15:18Wir haben uns in Stockholm kennengelernt.
15:22Ich war geschäftlich dort.
15:24Danke.
15:26Wie ist er überhaupt in Herrn Gilles Wohnung gekommen?
15:29Herr, bitte.
15:32Über Rumshering.
15:34Da tauscht man für kurze Zeit seine Wohnung mit anderen und spart sich dadurch die Übernachtungskosten.
15:41Und er war hier, um Sie zu besuchen.
15:44Wie lange waren Sie schon mit der Frau Dinn das zusammen?
15:48Acht Jahre.
15:50Und wohnen Sie ja zusammen?
15:52Noch nicht.
15:54Ich würde gern, aber Sie zögern noch.
15:56Sie ist ja selbstständig und freiheitsliegend.
15:59Und den Herrn Gustafsen, haben Sie den kennt?
16:02Nein.
16:04Aber Sie haben Gustafs die zwei Beziehungen gehabt.
16:10Und wann ist Herr Gustafsson in die Wohnung eingezogen?
16:13Gestern.
16:15Waren Sie dort?
16:18Und er war wirklich nur Ihretwegen da?
16:25Ihr Lebensgefährte, der wusste von der Affäre?
16:29Das war nicht nur eine Affäre.
16:32Gustafsson war Ende 20.
16:33Zwischen den beiden lagen 15 Jahre.
16:36Es kann auf die Dauer nicht gut gehen.
16:38Haben Sie Angst gehabt, dass Sie es verlieren?
16:41Ja und nein.
16:43Der Mord ist das Schlimmste, was mir passieren konnte.
16:47Verstehe ich jetzt nicht.
16:49Nach ein paar Monaten hätte sich diese Affäre als das herausgestellt, was sie war.
16:54Ein Amour-Fou.
16:56Jetzt aber ist es eine Tragödie.
16:58Eine verrückte Liebe, die nicht ausgelebt wurde.
17:01Und ich habe Angst, dass Julia diese Liebe auf ein Podest stellt und ihr ewig nachtraut.
17:07Das Angehörige der Bundesrepublik haben es doch bestimmt da, Waffe.
17:11Sagen Sie,
17:15hat Herr Gustafsson gerne Erdnüsse gegessen?
17:20Erdnüsse?
17:21Erdnüsse.
17:23Nein.
17:24Vielleicht Ihr Lebensgefährte, Herr Kerstner?
17:27Nein.
17:28Der hat eine Allergie.
17:30Wieso?
17:32Etwas verworren der Fall.
17:34Ja, bei beiden Varianten haben wir das selbe Motiv.
17:36Ja, sowohl bei dem Mechaniker, beim Rollstein, als auch bei dem Kirstner, dem Offizier,
17:41kann es sich um Eifersucht und Verlustangst handeln.
17:44Also beide haben Angst gehabt, dass sie Freien den verlieren.
17:46Bitte?
17:47Also entweder der Offizier wollte den Gustafsson beseitigen oder aber Holstein hat es auf Grille abgesehen,
17:53hat versehentlich Gustafsson erschossen, weil er nichts von diesem Homesharing wusste.
17:57Wie schaut es denn mit den Alibis aus?
17:59Der Bundeswehr hat keines, war spazieren.
18:02Und der Holstein hat gesagt, dass er mit seiner Freundin Beckling ist.
18:05Schon überprüft?
18:06Nein, nein, mit Frau Wasmuth müssen wir noch mal reden.
18:09Was ist denn mit der Dienstpistole von dem Offizier?
18:12Das ist ein B8, Kaliber 9mm Parabellum.
18:16Und der Gustafsson ist mit der 6.5.30 erschossen worden.
18:19Also die Waffe von Kirstner können wir ausschließen.
18:206.35, sehr kleines Kaliber.
18:23Wird normalerweise nur bei Taschenpistolen verwendet.
18:26Aber das Schusswaffenarchiv konnte uns da leider auch keinen konkreten Hinweis auf die Waffe geben.
18:30Naja, wäre zu schön gewesen.
18:32Was ist denn mit Gille?
18:34Den haben wir erreicht.
18:36Also, beziehungsweise er hat zurückgerufen.
18:39Der nimmt gleich den ersten Flieger morgen früh.
18:42Gut.
18:43Können wir den als Verdächtigen ausschließen?
18:46Wir schließen erstmal gar nichts aus.
18:48Auch gut.
18:50So, alles zu der Zufriedenheit.
18:52Danke.
18:53Schmeckt's nicht?
18:55Doch, doch.
18:57Nur Wasser?
18:58Gerne.
18:59Grüß Gott.
19:00Hallo.
19:01Einen Tisch?
19:03Für zwei, bitte.
19:04Gerne.
19:05Und haben die Champagner.
19:08Champagner?
19:08Ja, freilich, wenn Sie mir folgen.
19:10Champagner.
19:15Ich weiß nicht, ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist, aber ich muss es loswerden.
19:21Ich wollte dir das eigentlich schon vorher in dem Laden zeigen.
19:29Ich will den Bauernhof kaufen.
19:33Für uns.
19:37Du hast recht.
19:39Das ist nicht der richtige Zeitpunkt.
19:43Guten Abend.
19:45Guten Abend.
19:46Servus, Christian.
19:47Wie immer?
19:48Klar.
19:51Der Champagner.
19:52Da ist er ja.
20:00Ja, die Frau Hofer.
20:02Ja, grüß Gott.
20:03Willkommen.
20:04Das mit dem Schrank war übrigens erledigt.
20:09Dankeschön.
20:10Das ist aber lieb von euch.
20:11Du bist gar nicht.
20:12Du bist gar eine Brotzeit gesorgt für alle, mit der du doch da isst, oder?
20:15Freilich, freilich.
20:15Grüß euch.
20:16Also wenn wir einer sonst helfen können, dann sagen sie es, weil die zwei noch da sind.
20:20Wirklich?
20:21Ja.
20:22Dann tragt es doch bitte schön in den Schrank wieder hoch.
20:29Tut mir echt leid, aber ich habe gerade mit dem Kabinan telefoniert und der findet das
20:33keine so gute Idee, also dass der Schrank raus ist aus seinem Zimmer, ja, und dass er
20:36seiner ist, gell?
20:37War das jetzt zu viel verlangt?
20:40Nein, nein.
20:42Das machen wir schon, gell?
20:43Super.
20:44Guck mal, ab geht's.
21:01Auf uns.
21:04Da, Karl-Heinz.
21:08Servus, Karl-Heinz.
21:10Von auch dem Karl-Heinz.
21:11Von den Toten auferstanden?
21:14Ich freue mich so.
21:15Soll ich dich abholen?
21:17Ich kann dich abholen.
21:20Okay.
21:21Schaut nicht gerade glücklich dran, Herr Frank, hm?
21:23Nicht wirklich.
21:26Du glaubst, dass einer der beiden der Täter ist?
21:29Ja, das glaube ich.
21:33Du, ich muss Schluss machen, Karl-Heinz.
21:35Wir sehen uns später.
21:36Bis dann.
21:37Darf ich kurz?
21:38Das war wohl Herr Gille.
21:42Sagen Sie, Ihr Freund hat mir erzählt, dass er letzte Nacht mit Ihnen verbracht hat.
21:46Ja.
21:47Und wann sind Sie beide ins Bett gegangen?
21:50Kurz vor Mitternacht.
21:52Also zwischen eins und zwei haben Sie geschlafen?
21:55Ja, Gott sei Dank.
21:57Ich nehme Schlaftabletten.
21:58Ich habe in letzter Zeit Einschlafschwierigkeiten.
22:02Das heißt, Sie haben tief und fest geschlafen.
22:06Sollen wir gehen?
22:08Ja.
22:11Ich weiß, Sie freundet, dass Sie Schlaftabletten nehmen?
22:15Ja, ey.
22:16Ich glaube schon.
22:23Herr Rolstein.
22:26Ihr Alibi wackelt.
22:44Hat die Polizei Sie untersucht?
22:47Hm.
22:49Frederic wurde mit einem anderen Kaliber.
22:54Bedehlichst du mich?
22:56Du kannst es ruhig sagen.
22:57Ich halte es schon aus.
23:13Elfi versprochen.
23:14Gas bleibt unter uns.
23:15Ja.
23:15Fittis.
23:16Servus.
23:18Ja.
23:19Die Reste stoppt dir.
23:21Grüß dich, Michi.
23:22Hast du einen Kaffee?
23:23Freilich.
23:27Ist dir gestern nichts aufgefallen?
23:29Das war doch unübersehbar.
23:31Was?
23:32Ja, der Lind und die Ortmann.
23:34Der Lind und die Ortmann.
23:35Ja, das liegt doch ganz klar auf der Hand,
23:37dass die so tun, als wenn sie nicht zusammen wären.
23:41Stockel, bitte.
23:42Der Lind ist mit der Roloff zusammen.
23:43Die Roloff ist in Hamburg.
23:45Und die Ortmann.
23:45Und warum hat ihm dann die Roloff gestern am Telefon aufgelegt?
23:48Wieso wirst denn du das wissen?
23:50Weil ich mit dem Hartl daneben gestanden bin.
23:52Ach so.
23:52Nur weil die Roloff aufgehängt hat.
23:54Kann es natürlich sein, dass der Lind wieder mit...
23:58Wäre doch durchaus eine Möglichkeit, oder?
24:01Stockel, du spinnst.
24:03Michi, halt einmal die Augen offen, dann siehst du das schon.
24:07Morgen.
24:08Morgen.
24:09Morgen.
24:12Ist irgendwas?
24:24Ja, Herr Lind, ich gehe zu meinem Zettel gegenüber, steht er, gell?
24:28Ich komme gleich.
24:31Das ist Gott, gell?
24:32Bitte, Michi.
24:35Was hat er denn?
24:37Ich weiß es nicht.
24:39Sie wissen doch sonst nicht mehr alles.
24:40Fast alles, Herr Lind.
24:46So.
24:48Eins.
24:49Zwei.
24:51Drei.
24:52Vier.
24:53Und hochhalten.
25:03Und?
25:05Die Vier.
25:06Sicher.
25:08Sicher.
25:18Hallo.
25:20Was machst du denn hier?
25:22Ich bin so nett.
25:23Meier, hast du mich geschafft?
25:24Ja.
25:25Super, schaust aus.
25:26Stockel.
25:28Ja, auch so richtig.
25:29Klasse Job hier bei der Polizei hängen.
25:37Ist das der Herr Kille?
25:41Ja.
25:45Hallo.
25:46Hi, grüß dich.
25:48Hi.
25:50Wo muss ich mich anmerken?
25:51Da.
25:54Komm, ist gleich.
26:02Ja?
26:04Grüß Gott.
26:05Karl-Heinz Gille mein Name.
26:06Ich sollte mich melden, wenn ich aus Stockholm zurück bin.
26:08Ah, Herr Gille.
26:09Warten Sie bitte draußen.
26:10Die beiden Kommissare werden sich gleich um Sie kümmern.
26:13Gut.
26:14Ach, ähm.
26:20Könnten Sie die an Frau Lenders weitergeben?
26:24Ich habe sie in Gustavsons Wohnung gefunden.
26:26Was ist das?
26:28Unvollendete Liebesbriefe.
26:31Gustavsson hat mir erzählt, wie sehr sie ineinander verschossen waren.
26:33Und ja, da dachte ich mir, vielleicht tröstet das Frau Lenders ein wenig.
26:38Ich...
26:39Mach ich gern.
26:41Danke.
26:42Bitte.
27:06Ja, ich war vor dem Haus.
27:11Ich wollte mit Gustavsson reden.
27:13Ja, und?
27:15Ich habe es nicht getan.
27:16Ich bin wieder gegangen.
27:17Na, das waren Sie nicht.
27:20Sie haben gewartet, bis in der Wohnung da oben das Licht aus war.
27:23Und dann sahen Sie hinauf.
27:24Dann haben Sie aufgebrochen.
27:25Und dann sahen Sie rein und haben an Gustavsson erschossen.
27:27Und dann haben Sie die München mitgenommen, das nach einem Raubmann ausschaut.
27:31Und wo soll ich die Waffe herhaben?
27:33Die sind bei der Bundeswehr.
27:34Da gibt es sicher Kanäle.
27:46Du, Stockl.
27:47Der Dings, der Gillerle, der hat gesagt, dass er die Briefe gegeben hat.
27:51Ich rufe.
27:52Na, ich habe noch was im Auge.
27:54Warte, schau mal.
27:55Na, na, ist schon hier raus.
27:56Da, schau, das sind's.
27:58Nimm's und geh.
28:01Ich nimm's und geh.
28:02Ja.
28:06Schau.
28:12Was im Auge, gell?
28:14Ja, dann.
28:15Komm, runter zurück.
28:16Haben Sie den Schrank wieder zurück, Frau Gerber?
28:18Einfach, wenn es auf umständlich geht.
28:20Ja, genau, das sage ich mir auch.
28:23Apropos umständlich.
28:24Wie geht's denn so zwischen Ihnen und dem Herrn Lind?
28:27Alles so wieder im grünen Bereich?
28:29Ja, schon.
28:30Da war ja auch nie was.
28:32Aha.
28:32Wirklich.
28:33Ja, ja.
28:34Dabei.
28:35Also wirklich.
28:35Sie hätten wirklich gut zusammengepasst.
28:38Aber mei, wie hört's Leben so sprig, gell?
28:41Oh.
28:42Oh, ich störe.
28:43Dann...
28:43Nein, nein, nein, nein, ich wollte, äh, ich muss eh schnell zum Herrn Achtziger.
28:46Wiederschau, Herr Lind.
28:50Meinst du nicht, wir sollten mal reden?
28:52Über was?
28:55Über uns?
28:57Seit ich hier bin, ist irgendwie so eine Spannung zwischen uns.
29:02Spannung?
29:03Ja, Spannung.
29:04War die nicht schon immer zwischen uns?
29:08Ja, komm, du weißt genau, was ich meine. Können wir nicht einfach gute Freunde sein?
29:14Gute Freunde?
29:16Jetzt plappere mir doch nicht alles nach. Ich will nur gutes Einvernehmen.
29:20Gutes Einvernehmen?
29:23Irgendwie haben wir im Moment keinen...
29:25Tja, woran das wohl liegt.
30:02Frau Lenders, wo kommt die neu depilierte Puppe hin?
30:05Ach komm, Sie sind wach. Ich helf Ihnen.
30:07Wir haben uns über die Homesharing-Börse kennengelernt.
30:13Er suchte was in Rosenheim und ich in Stockholm.
30:15Möchten Sie?
30:16Gerne.
30:18Was wollten Sie in Stockholm?
30:19Ein Geschäft abschließen. Ich handel mit Münzen.
30:22Danach wollte ich ein paar Tage Urlaub machen in Stockholm.
30:25Und sagen Sie, außer dem Wohnungstausch, da hat es keine Berührungspunkte gegeben zwischen einer und dem Herrn Gustafsson?
30:31Nein.
30:32Danke.
30:33Nein.
30:34Keine.
30:35Ich habe ihn auch nur ein einziges Mal gesehen auf dem Flughafen eben vorgestern.
30:40Als ich bin angekommen und er ist weggeflogen, wir hatten nicht wirklich Zeit, groß miteinander zu reden.
30:43Er hat mir nur erzählt, warum er nach Rosenheim möchte.
30:46Wegen Frau Lenders.
30:48Seiner großen Liebe.
30:51Tja, das war's.
30:53Ja, das war's.
30:56Nehmen Sie doch Platz.
30:57Danke.
30:59Und Sie verdienen also Ihren Lebensunterhalt mit dem Münzhandel?
31:02Ja.
31:03Na ja, ganz schlecht.
31:05Das läuft ganz gut, ja.
31:07Ja, so gut, dass sich Ihre frühere Freundin wieder für Sie interessiert.
31:13Ich hoffe, es liegt nicht nur daran.
31:15Trauen Sie Herrn Holstein die Tat zu?
31:18Dass er mich umbringen wollte.
31:20Früher auf der Arbeit haben wir uns sehr gut verstanden, aber jetzt?
31:25Gab es noch jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, der Ihnen neidig ist, missgünstig wegen Ihrem Erfolg?
31:33Nicht, dass ich wüsste.
31:35Aber wer kann schon in den Kopf von anderen Menschen schauen?
31:39Ja.
31:40Ja.
31:41Ja, also, wegen mir dann.
31:43Ja.
31:43Gut.
31:43Mach's das.
31:45Danke Ihnen.
31:46Vielen Dank, Herr Gillen.
31:47Danke, Herr Gillen.
31:48Vielen Dank.
31:49Sie wissen ja auch.
31:50Ja.
31:51Herr Gillen, eins noch.
31:53Essen Sie Erdnüsse?
31:55Nein, mag ich nicht.
31:56Wieso?
31:58Nein, ich frag nur, weil wir ein Stück Erdnussschale in Ihrer Wohnung gefunden haben, gleich neben der
32:02Vitrine.
32:04Mein Nachbar ist die Dinger ständig.
32:06Herr Bräuniger?
32:07Ja.
32:08Das ist so eine Angewohnheit.
32:09Er bricht sie in der Hosentasche auf und dann steckt er sich die ganze Nuss in den Mund.
32:13Wiederschauen.
32:18Julia.
32:21Gibt es was Neues?
32:23Ich muss mit dir reden.
32:26Ich will nicht, dass du es von der Polizei erfährst.
32:29In der Nacht, in der Frederic, da war ich vor seinem Haus.
32:34Ich wollte mit ihm reden.
32:36Und?
32:38Ich habe es nicht getan.
32:39Ich bin wieder gegangen.
32:40Das ist alles.
32:43Warum hast du das nicht gleich gesagt?
32:46Ich hatte Angst, du verdächtigst mich.
32:48Julia, ich habe Angst, dass dieses Misstrauen unsere Liebe auffrisst.
32:53Oder was davon noch übrig ist.
32:56Das verstehe ich.
32:59Ist da noch was übrig?
33:02Gib mir bitte Bescheid, wenn die Polizei etwas herausgefunden hat.
33:12Herr Bräuninger.
33:16Leeren Sie doch bitte mal Ihre Hosentaschen aus.
33:19Ach so, und ja.
33:23Sie sind nicht in der Wohnung vom Gilligwin, haben Sie gesagt?
33:26Ja.
33:29Und bleiben Sie da dabei?
33:31Ja.
33:35Wie kommt es dann, dass wir in viele seiner Wohnung ein Erdnussscheuen gefunden haben?
33:39Und zwar gleich neben der Glasvitrine mit den leergeräumten Klappen.
33:43Sie waren doch in der Wohnung.
33:44Richtig.
33:48Ja, ich war neugierig.
33:50Habe ich nachgeschaut.
33:51Und warum haben Sie das nicht gleich gesagt?
33:54Er wollte mich nicht unnötig verdächtig machen.
33:56Ach so.
34:00Darf ich?
34:01Naja.
34:04Haben Sie sonst noch was zu sagen?
34:07Nein.
34:10Wir werden nämlich jetzt Ihre Wohnung durchsuchen.
34:13Eine Wohnung?
34:15Wieso denn?
34:16Haben Sie noch was zu sagen?
34:19Ja, meinetwegen.
34:20Ich habe die Münzen gestohlen.
34:23Aber mit dem Mord habe ich nichts zu tun, lieber.
34:26Ich habe einfach nur die Gelegenheit beim Schopf gepackt.
34:30Die Gelegenheit beim Schopf gepackt?
34:33Naja.
34:53Wo sind die Münzen?
35:02Wir warten.
35:32Wir haben hier Ihren Goldtopf.
35:36Meine Münzen?
35:38Wo haben Sie sie gefunden?
35:40Am Ende des Regenbogens.
35:43Wir waren bei Ihrem Nachbarn.
35:45Herr Bräuninger hat Sie bestohlen.
35:47Wir durchsuchen gerade seine Wohnung.
35:48Was?
35:49Das ist nicht wahr.
35:52Ja.
35:52Gehen Sie rein.
35:57Ist er Frederiks Mörder?
35:58Was machen Sie denn hier?
35:59Ist Herr Bräuninger der Täter?
36:02Darüber darf ich mir eine Auskunft geben.
36:04Frau Lenders ist hier, weil sie wissen wollte, was Herr Gustavs Zorn mir auf dem Flughafen gesagt hat.
36:08Verstehe.
36:09Herr Gille sagte mir, dass Sie Briefe haben von Frederik.
36:12Ja?
36:13Kann ich Sie haben?
36:14Sie können sie gerne im Kommissariat abholen, wenn Sie wollen.
36:17Herr Gille?
36:18Ja?
36:18Sagen Sie, hat der Herr Bräuninger eigentlich Lust, dass Sie Ihr Geld mit dem Handel von Münzen verdienen?
36:23Ja, wir haben ein paar Mal darüber geredet.
36:26Bis vor ein paar Monaten hat er in einer Bank gearbeitet.
36:28Aber dann ist seine Stelle der Finanzkrise zum Opfer gefallen.
36:32Wahrscheinlich wollte er mit dem Internethandel Geld verdienen.
36:34Frau Lenders, wenn Sie uns bitte allein lassen würden.
36:36Ja.
36:37Zeigen Sie mir Bescheid, wenn Sie den Täter haben.
36:40Sie erfahren es als allererste.
36:41Gut.
36:42Auf Wiedersehen, Herr Gille.
36:43Und vielen Dank.
36:45Gerne.
36:46Auf Wiedersehen.
36:48Herr Gille?
36:50Sagen Sie mal, könnte es sein, dass der Herr Bräuninger selber mit dem Münzen handeln wollte?
36:56Ich weiß nicht.
36:58Ich glaube nicht.
36:59Er sieht nicht aus wie ein Numismatiker.
37:14Entschuldigung an die Stellung.
37:15Die Wohnung war sauber, aber ich sollte jetzt mal in den Computer reinschauen.
37:19Da gibt es was zum Segen.
37:20Servus.
37:20Servus.
37:22Servus.
37:24Servus.
37:40Das war's für heute.
37:56Das war's für heute.
38:26Das ist auch gut.
38:35Eifern Sie Herrn Gillen ab?
38:40Wie meinen Sie das?
38:42Sie wollen doch auch so einen Internethandel aufziehen.
38:45Ach so, ja.
38:46Ich versuch's.
38:47Womit handeln Sie?
38:48Mit Orden.
38:51Nur mit Orden?
38:52Ja.
38:54Nee, da mit Waffen.
38:57Auch.
38:58Ab und zu, mit Antiken.
39:00Hab schon immer ein Faible dafür gehabt.
39:03Wo sind die Waffen?
39:04Ja, im Augenblick hab ich keine.
39:06Muss sie erst besorgen.
39:08Das glaube ich eher in Orbanit.
39:09Ist aber so.
39:12Zumindest eine Waffe müssen Sie haben.
39:15Diese hier bieten Sie nämlich seit gestern im Internet zum Verkauf an.
39:20Colt Derringer, Kaliber 635.
39:23Ach die, ja.
39:24Ja, aber die hab ich noch nicht.
39:25Die muss ich erst besorgen.
39:27Ach so, Sie handeln mit Waren, die Sie eigentlich noch gar nicht haben.
39:29Interessante Verkaufsstrategie.
39:30Wo ist denn die Waffe?
39:32Ich hab sie noch nicht.
39:35Es ist auf.
39:36Wir haben mit einem Hausmeister geredet.
39:38Und der hat uns erzählt, dass Sie vor einem Monat gefragt haben,
39:41ob Sie einen Teil vom Speicher als Lager anmieten können
39:44für eine Orden und für eine Waffe.
39:48Das war nur prophylaktisch.
39:50Sehen Sie, und das glauben wir auch nicht.
39:52Der Hausmeister hat nämlich abgelehnt.
39:53Also mussten Sie was anderes finden.
39:55Wo?
39:57Ich hab kein Lager.
40:00Herr Bräuninger, jetzt geben Sie halt auf.
40:02Wir werden Ihnen ein Lager finden.
40:04Wir werden die Pistolen finden, mit der Sie ein Gustavschen erschossen haben.
40:10Hallo.
40:14Hallo.
40:21Ich kann meine Pistole nicht finden.
40:33Die Kollegen haben das Lager gefunden.
40:35Eine Garage im Nebengebäude.
40:38Voll mit Waffen aller Art.
40:39Unter anderem eine Kult.
40:41Derin ist ja Kaliber 635.
40:43Laut KTU-Bericht die Tatwaffe.
40:46Jetzt hat sie ihre Gier doch noch überführt.
40:49Anstatt die Waffe einfach zu entsorgen, wollten Sie wohl noch ein paar Euro rausschlagen damit.
40:54Ich hab den Gille wegfahren sehen.
40:58Zum Flughafen hat er dem Taxifahrer gesagt.
41:00Ich hab gewartet, bis es Nacht war.
41:03Wer hat denn ahnen können, dass der Schwede in der Wohnung ist?
41:06Ich wollte nur die Münzen, mehr nicht.
41:07Er kam aus dem Schlafzimmer gestürzt und ging auf mich los.
41:10Ich dachte, das ist Gille.
41:11Da bin ich durchgedreht.
41:15Und wieso nehmen Sie Ihre Pistole mit in die Wohnung, wenn Sie glauben, dass da keiner da ist?
41:39Alles in Ordnung.
41:42Geh mal.
41:43Ja.
41:52Gehen wir.
41:55Ob die zwei wieder zusammenkommen, he?
41:57Tja, was steht mit den Sternen?
42:00Genauso wie bei mir.
42:02Ist mit Ihrer Kriegslektüre schon begonnen?
42:04Bin ich schon durch.
42:05Oh was?
42:05Bald werden Sie mich nicht mehr wiedererkennen.
42:07Ja, das wäre aber schade.
42:08So langsam gewöhne ich mich an Ihren inneren Schweinehund.
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