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EU schließt Handelsabkommen mit Philippinen: Wirtschaft soll sich von China und USA lösen

EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič sieht im Abkommen mit den Philippinen besseren Zugang für EU-Unternehmen zu einem Markt mit 113 Millionen Verbrauchern und Rückenwind für neue Handelsabkommen in der Region.

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Transkript
00:00Die Europäische Kommission hat am Dienstag ein Handelsabkommen mit den Philippinen geschlossen
00:05und damit ihre Diversifizierungsstrategie im indopazifischen Raum vorangetrieben.
00:11Das neue Abkommen verschafft EU-Unternehmen Zugang zu einem Markt mit 113 Millionen Menschen
00:17und beseitigt über 94 Prozent der Zölle.
00:44Das Abkommen wird mehr als 97 Prozent des bilateralen Handels abdecken,
00:49darunter EU-Exporte von Maschinen, Arzneimitteln und medizinischen Geräten sowie Agrarprodukte,
00:56etwa Schweinefleisch, Geflügel und Spirituosen.
00:59Bei den Exporten aus den Philippinen dominieren Halbleiter, integrierte Schaltkreise und Industriemaschinen.
01:06Das Abkommen dürfte auch EU-Investitionen in Rohstoffe auf den Philippinen erleichtern.
01:11Damit strebt die EU an, sich von China zu lösen.
01:14Peking hat derzeit ein Monopol auf wichtige Rohstoffe.
01:17Auch von den USA will die EU unabhängiger werden.
01:21Trumps Zölle im vergangenen Jahr haben zu Vergeltungsmaßnahmen geführt
01:25und die Spannungen im internationalen Handel verschärft.
01:28Seitdem sucht die EU nach neuen Partnern.
01:30Kürzlich hat sie bedeutende Abkommen mit Indien, Australien und Indonesien geschlossen.
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