00:00Die Europäische Kommission hat verkündet, dass der finanzielle und militärische Bedarf der Ukraine für dieses Jahr vollständig gedeckt ist.
00:08Einen Monat, nachdem Kiew ein Defizit von fast 24 Milliarden Euro gemeldet hatte, das Brüssel überrascht hatte.
00:15In einer am Donnerstag veröffentlichten, vageformulierten Erklärung teilte die Kommission mit,
00:20dass sie durch gemeinsame Anstrengungen die Deckung des Haushalts- und Verteidigungsbedarfs der Ukraine für dieses Jahr koordiniert habe.
00:27Erst Ende August hatte der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj die Verbündeten aufgefordert, die Milliardenlücke zu schließen
00:34und davor gewarnt, dass wichtige Waffenlieferungen gefährdet seien.
00:39Seitdem führte die Kommission Gespräche mit der Ukraine, um die genaue Summe zu ermitteln.
00:44Brüssel koordinierte mit Kiew, um die notwendigen Reformen voranzutreiben und den Kredit- und die Ukraine-Fazilität ein vorheriges Hilfspaket
00:53freizugeben.
00:53Als Reaktion darauf lobte Zelenskyj die guten Ergebnisse der bilateralen Konsultationen über den Bedarf der Ukraine für die Jahre 2026
01:02und 2027.
01:08Es gibt keine unmittelbare Bedrohung für das NATO-Gebiet.
01:12Das hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf dem Euronews-Gipfel für Verteidigung und Raumfahrt in Brüssel erklärt.
01:19Russlands nukleare Drohungen nehme er nicht ernst.
01:22Moskau könne eine Konfrontation niemals gewinnen, so Rutte.
01:53Russland soll der NATO ein Schreiben über Mitteltage geben.
01:56In dem es davor warnt, die an die Ostsee grenzende Enklave Kaliningrad zu isolieren.
02:02Moskau sei bereit, sein Gebiet auch mit Atomwaffen zu verteidigen.
02:09NATO-Chef Rutte sagte, Russland verliere an der Front monatlich 43.000 Soldaten durch Tod oder schwere Verwundungen.
02:17Seiner Ansicht nach sollte die NATO Ruhe bewahren, die Ukraine weiterhin unterstützen und ihre Verteidigungsausgaben erhöhen.
02:31In einem Euronews vorliegenden Schreiben fordert der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis die EU-Kommission auf,
02:38Maßnahmen zu ergreifen, um den nationalen Regierungen mehr haushaltspolitischen Spielraum zu geben.
02:44Damit sollen Haushalte und Unternehmen vor einem erneuten Energiepreisschock geschützt werden.
02:50Mitsotakis erklärte, die jüngste Energiekrise in Europa halte länger an, als erwartet und drohe für Athen mehr und mehr zu
02:56einer wirtschaftlichen und politischen Herausforderung zu werden.
02:59Um Familien zu helfen, hat die Regierung umfangreiche finanzielle Hilfen für Energiekosten, Kraftstoff und die Landwirtschaft bereitgestellt.
03:07Gleichzeitig hat Mitsotakis die Einkommens- und Grundsteuern gesenkt, um die Wähler bei Laune zu halten und die Wirtschaft im
03:13Vorfeld der für 2027 geplanten Parlamentswahlen anzukurbeln.
03:19Griechenland schlägt vor, zeitlich begrenzte nationale Hilfen für Verbraucher und Unternehmen bis zu einer bestimmten Obergrenze bei der Berechnung der
03:26EU-Nettoausgaben auszuklammern.
03:29Außerdem sollen Regierungen zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen berücksichtigen können, die durch eine unerwartet hohe energiepreisbedingte Inflation entstehen.
03:39Sollte die Europäische Kommission die Vorschläge aufgreifen, hätten die Regierungen mehr Spielraum, um Bürger und Unternehmen zu unterstützen, ohne gleichzeitig
03:48dem großen Druck der EU-Haushaltsregeln ausgesetzt zu sein.
03:57Die seit mehreren Tagen andauernden Krawalle und Proteste an französischen Schulen haben weiter zugenommen.
04:05Am Mittwoch wurden 625 Personen festgenommen, 119 Polizeibeamte, Lehrkräfte und Schüler seien verletzt worden, sagte Innenminister Laurent Nunez in Paris.
04:16356. 356 Schulen in ganz Frankreich waren demnach von den Protestaktionen betroffen.
04:23Dabei habe die Gewalt deutlich zugenommen, es sei auch zu Zerstörungen und Brandstiftungen gekommen.
04:30Die Proteste an weiterführenden Schulen richten sich gegen fehlende Mittel, einen Mangel an Lehrkräften und heruntergekommene Gebäude.
04:41Bildungsminister Eduard Giffrey sprach von einer beispiellosen Situation im nationalen Bildungssystem.
04:47Er kündigte Gesprächsrunden unter Einbeziehung von Schülern der Oberstufe an, um Lösungen zu erarbeiten.
04:59Eine zum Tode verurteilte US-Gefängnisinsassin hat den Versuch einer Hinrichtung durch zweitödliche Giftspritzen überlebt.
05:09Krista Pike wurde nach der gescheiterten Hinrichtung am Mittwoch im US-Bundesstaat Tennessee in ein Krankenhaus gebracht.
05:16Pike sitzt seit über 30 Jahren wegen Mordes ein.
05:20Laut ihren Anwälten und Zeugen war Pike nach den Injektionen noch am Leben und schnarchte laut.
05:27Experten bezeichneten den Vorfall als einen beispiellosen Fehlschlag.
05:31Wir sind in der Zeit, wenn sie uns auf 8.53 Uhr verlassen wollten, dass Krista Pike noch wundervollte.
05:39Sie haben zwei einzelne Runde Pintobarbital gemacht, die ich noch nie gesehen habe.
05:44Der Protokoll sagt, dass sie einen zweiten Runde machen sollten, wenn die Person noch alive ist.
05:51Die mittlerweile 50-jährige Krista Pike sollte wegen eines Mordes hingerichtet werden,
05:57den sie im Alter von 18 Jahren zusammen mit ihrem damaligen Freund begangen hatte.
06:02Sie wäre die erste Frau gewesen, die in Tennessee seit mehr als 200 Jahren hingerichtet worden wäre.
06:09Ein Berufungsgericht stoppte die tödliche Injektion nur eine Stunde vor ihrem geplanten Beginn
06:14und wenige Stunden später hob der oberste Gerichtshof der USA diesen Aufschub wieder auf.
06:21Es war die zweite gescheiterte Hinrichtung in diesem Jahr in Tennessee.
06:26Der Gouverneur setzte die verbliebenen Hinrichtungen für den Rest des Jahres aus.
06:35Kreta ist im Unwetter schutzlos ausgeliefert.
06:38Nach starken Regenfällen kam es zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen.
06:42Ein älterer Landwirt wurde von den reißenden Fluten eines Flusses mitgerissen
06:46und den Retimo tot aufgefunden, unter Trümmern begraben.
06:50In der bergigen Region von Mylopotamos wurde ein Paar verletzt,
06:55als das Fahrzeug, in dem sie unterwegs waren, aufgrund eines über die Ufer getretenen Flusses
06:59in einen reißenden Strom stürzte.
07:06Das Unwetter, bei dem die Niederschlagsmenge in einigen Gebieten 300 mm überstieg,
07:11hat zu Problemen auf den Straßen und zu Stromausfällen geführt.
07:15Autofahrer saßen in ihren Fahrzeugen fest und Autos wurden ins Meer gespült.
07:20Bei der Feuerwehr gingen hunderte Anrufe ein.
07:26Die Region Kreta kündigte die Aussetzung des Schulbetriebs
07:29und ein Fahrverbot in besonders gefährdeten Gebieten, wie beispielsweise Schluchten, an.
07:35Das sich verschlechternde Wetter beschränkt sich nicht nur auf Kreta.
07:38In der Ägäis wehen sehr starke Winde mit einer Stärke von 8 bis 9 auf der Beaufort-Skala,
07:43was auch den Fährverkehr beeinträchtigt.
07:46Der Nationale Wetterdienst hält die Warnstufe Rot für Kreta aufrecht,
07:50wo die Hochwassergefahr weiterhin sehr hoch ist.
07:59Zwei Konzerte von Kanye West, die diesen Monat in St. Petersburg stattfinden sollten, sind abgesagt worden.
08:05Die meisten Künstler haben seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges Auftritte in Russland vermieden.
08:10Der umstrittene Rapper wäre der prominenteste Künstler aus dem Westen gewesen, der seitdem dort aufgetreten wäre.
08:16Die Gazprom-Arena in St. Petersburg hatte zuvor erklärt, dass der Rapper nicht kommen werde,
08:21weil kein Mietvertrag unterzeichnet worden sei.
08:24Der in Moskau ansässige Veranstalter bestätigte die Absage und teilte mit, dass die gekauften Tickets erstattet werden.
08:31Russische Medien berichteten, die Absage sei nach einem Anruf aus Moskau beschlossen worden.
08:36Einige russische Politiker hatten sich gegen die Auftritte ausgesprochen.
08:40Der konservative russische Abgeordnete Vitali Milanov schlug vor,
08:44West solle stattdessen traditionelle russische Lieder vortragen.
08:49Andere russische Politiker hatten jedoch auch die Ankündigung von West Besuch als,
08:53so wörtlich, Sieg gegen die antirussische Hysterie gefeiert.
08:57Der Künstler war von seiner Agentur und verschiedenen Modemarken fallen gelassen worden,
09:01nachdem er antisemitische Äußerungen gemacht und sich selbst als Nazi bezeichnet hatte.
09:09Die demokratische Krise in Griechenland ist möglicherweise das gravierendste Problem,
09:14mit dem das Land konfrontiert ist, und sie verschärft sich zunehmend.
09:20Auf der kleinen Insel Tiamina in der östlichen Ägäis hat die Grundschule in diesem Jahr nur zwei Schüler.
09:36Auf Tiamina gibt es weder einen Kindergarten noch eine Mittelschule.
09:40Die sechs Jugendlichen der Insel müssen jeden Morgen mit dem Boot auf die Nachbarinsel Fourni fahren,
09:45um zur Schule zu gehen.
10:00Nur zwei Fähren pro Woche verbinden Tiamina mit Athen.
10:04Die Fahrt dauert mindestens acht Stunden mit Umstieg in Fourni.
10:07Bei schlechtem Wetter fällt der Fährverkehr oft aus, sodass Bewohner tagelang fest sitzen.
10:18Der Herr Krupp ist in den Kratus, dass die Nachbarin der Frauen nicht nur auf der Schlecht wird.
10:21Wir müssen hier ein Kind auswärter sein.
10:25Wir haben hier ein Kind auswärtert.
10:28Wir leben hier ein Kind auswärtert.
10:31Wir leben hier ein Kind auswärtert.
11:05Die Insel hat etwa 140 ständige Einwohner. Die meisten davon sind Rentner.
11:23Die griechische Regierung will mit Anreizen Menschen vor den Städten auf Inseln und in Dörfer locken.
11:29Doch die Inflation schmälert deren Wirkung.
11:45Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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