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  • vor 6 Tagen
Tödliches Virus Ebola: Diese Schutzausrüstung liefert Deutschland

9.000 Infektionen, 4.000 Tote: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist Ebola weiterhin nicht unter Kontrolle. Deutschland hilft: liefert Schutzausrüstung und schult medizinisches Personal. Euronews zeigt die Spezialanzüge gegen das tödliche Virus.

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Transkript
00:01Schutzbrille, Maske, Ganzkörperanzug. Patienten des Ebola-Virus müssen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen behandelt werden.
00:09Eine Simulation zeigt, wie Teams der Charité im Kongo eine sichere Behandlung lehren.
00:16In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Infektionen inzwischen auf über 9.000 gestiegen.
00:23Während Deutschland Sonderisolierstationen hat, sind die Möglichkeiten vor Ort begrenzt.
00:30Es gibt kaum Schutzausrüstung. Ebola ist ausgebrochen in Regionen, die auch von Krisen und Konflikten betroffen sind.
00:39Das heißt, medizinisches Personal muss da teilweise unter lebensbedrohlichen Umständen vor Ort behandeln, wenn sie überhaupt vor Ort ankommen.
00:48Das Entwicklungsministerium hat seine Hilfen seit Beginn des Ebola-Ausbruchs im Juni um 21 Millionen Euro aufgestockt, unter anderem für
00:58Schutzausrüstung.
00:58Denn die Schutzkleidung kann aufgrund der klimatischen Bedingungen vor Ort nur etwa eine Stunde lang getragen werden.
01:06Das heißt, zehntausende Schutzausrüstungen kommen jeden Tag zum Einsatz.
01:10Das deutsche Engagement ist auch für uns wichtig, so die Ministerin.
01:15Wir können Ausbrüche von übertragbaren Krankheiten, Pandemien nicht vorbeugen, wenn wir nicht auch etwas aktiv dafür tun.
01:25Das heißt, es ist weiterhin wichtig, dass wir auch investieren in globale Gesundheit.
01:30Deutschland sendet außerdem Fachkräfte in die betroffenen Regionen.
01:33Die Intensivpflegerin Luise Götze kommt gerade aus Uganda zurück.
01:39Wir fliegen tatsache immer punktuell für eine Woche, um dann wirklich ein klinisches Team von ca. 30 Mitarbeiterinnen zu schulen.
01:49Aber die Schulungen, die sind wirklich essentiell, um sicherzustellen, dass sich das Personal eben nicht infiziert.
01:54Und dass sie wissen, wie sie sicher arbeiten, wenn sie im roten Bereich, also in der Patientenversorgung vor Ort sind.
02:02Sieben Reisen hat die Intensivpflegerin in diesem Jahr bereits hinter sich.
02:06Die nächste ist schon in Planung.
02:08Am Ende soll ein Pool an Fachkräften in ganz Ostafrika entstehen, die wiederum ihr Fachwissen weitergeben können
02:15und so zur Eindämmung des Ebola-Virus vor Ort beitragen sollen.

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