00:00Guimarães trägt nach Lissabon als zweite Stadt in Portugal den Titel
00:04grüne Hauptstadt Europas.
00:07Dahinter steht mehr als ein Jahrzehnt Arbeit an grünen Korridoren,
00:11der Renaturierung von Wasserläufen und der Abfallvermeidung.
00:15Die als Wiege der Nation bekannte historische Altstadt ist seit 2001 UNESCO-Welterbe.
00:21Gerade im tausendjährigen Zentrum, das inzwischen viele Sommertage mit 40 Grad erlebt,
00:26versucht Guimarães lebenswerte Bedingungen zu erhalten.
00:29Zur Gemeinde gehören 241 Quadratkilometer und rund 166.000 Einwohner.
00:35Für Carlos Ribeiro, Präsident des Landschaftslabors,
00:39ist die Stadtplanung inzwischen eine Frage der öffentlichen Gesundheit.
00:42Wir haben einen erhöhen Veränderungen und Todes, die mit den EAT-Wagen sind.
00:49Wir müssen die Stadt transformieren, wir müssen die Stadt mit einer besseren Qualität des Lebens designen.
00:55Die Stadt entwickelt eine Strategie für grüne Infrastruktur, die vom Zentrum nach außen verläuft,
01:14sowie Parks, Wasserläufe, Ackerland und Wälder miteinander verbindet.
01:19Grünflächen sollen vergrößert, die Biodiversität gefördert und städtische Hitzeinseln verringert werden.
01:26Wasser spielt dabei eine zentrale Rolle.
01:29Die Flüsse dienen sowohl der Erholung als auch der Abkühlung.
01:33Entlang der Ufer gibt es inzwischen naturnah gestaltete Fußwege.
01:37Im Sommer steigen die Temperaturen immer öfter über 40 Grad Celsius.
01:42So, we know that we have climate changes and we need to act for.
01:48And this is why in the last years we are preparing the city for the climate changes
01:55and trying to improve connectivity, to improve, to enhance the green areas and to reduce the temperature.
02:02We were able to reduce the temperature by 2 degrees.
02:06So, we know that we need to create more green parks, more green areas and then that we need to
02:16improve this kind of solutions.
02:19Eine Studie des Landschaftslabors und der Universität Mino in Zusammenarbeit mit amerikanischen Universitäten
02:25zeigt, dass die Oberflächentemperatur in Gebieten mit Gründächern und Stadtgärten um bis zu 2,49 Grad Celsius sank.
02:33Die Autoren warnen jedoch, dass mehr Umweltpolitik nötig sei, um die bisherigen Fortschritte zu sichern.