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  • vor 12 Stunden
The Legend of Zelda: Ocarina of Time kehrt am 5. November als schickes Remake für die Switch 2 zurück. Dieses Action-Adventure ist aber nicht irgendein Spiel - es ist eines der, wenn nicht sogar DAS beste Spiel aller Zeiten.

Logisch, dass die Ansprüche und Erwartungen der Fans verdammt hoch sind. Die ersten Gameplay-Szenen sorgten wegen dem Stil für gemischte Reaktionen. Gerade einige Figuren wollen nicht so ganz in die realistische Umgebung passen.

Aber wie spielt sich das Remake denn nun? Genau diese Frage beantwortet euch dieses Video. Denn Kollege Dennis von der GamePro hat bereits zwei Stunden in die Ocarina of Time Neuauflage reingeschaut!

00:00 - Intro
01:31 - Was für eine Art Remake wird das?
02:15 - Die neue Grafik und der tolle Sound
04:55 - Spielerische Neuerungen
07:15 - Kämpfe und Dungeons
10:10 - Erstes Fazit
Transkript
00:07Kinders, wie ist doch die Zeit vergangen? Ist ja auch kein Wunder, das war ja gerade
00:11die Hymne der Zeit. Versteht ihr? Weil… ne? Ach egal.
00:16Aber es stimmt schon, eines der besten Spiele aller Zeiten, The Legend of Zelda Ocarina
00:21of Time, ist mittlerweile schon 27 Jahre alt. Und genau dieser Meilenstein der Spielegeschichte
00:27erscheint am 5. November für die Switch 2 nochmal neu als Remake, inklusive neuer detaillierterer
00:33Optik. Und, na klar, das hier ist für viele sicher keine normale Neuauflage. Wenn das
00:37für viele liebste Zelda oder gar liebste Spiel überhaupt neu aufgelegt wird, dann geht's
00:42emotional natürlich hoch her. Deswegen war nach dem ersten richtigen Gameplay-Trailer
00:46im Internet von riesiger Vorfreude bis hin zu, das ist nicht mehr mein Ocarina of Time, wirklich
00:51alles mit dabei. Jetzt aber mal Butter bei die Master Schwert, wie spielt sich denn das
00:56alte Ding in neuem Gewand. Das kann ich euch dank Kollege Dennis von der GamePro endlich
01:00zeigen. Denn der hat das neue Ocarina of Time schon 2 Stunden angespielt und dabei das Kukiri-Dorf
01:06erkundet, den Dekubaum von innen untersucht, ist einmal über die Ebene von Hyrule gelaufen
01:11und hat den Waldtempel als Erwachsener Link gelöst.
01:14Oh, und eine letzte Sache noch, die Szenen stammen allesamt von Nintendo. Dennis konnte euch
01:18also leider nicht aufzeichnen, wie er verzweifelt den einen wichtigen Schlüssel im Dungeon gesucht
01:23hat. Nun. So, genug des Vorgeplänkelts, jetzt zeige ich euch, wie genau sich das Ocarina
01:29of Time-Remake spielt. Los geht's!
01:31Aber halt!
01:33Bevor ich loslege, ne kleine Einordnung. Den Begriff Remake verstehen Entwickler ja heutzutage
01:38ziemlich unterschiedlich. Deswegen direkt mal ne klare Ansage, was euch bei dieser Neuauflage
01:43konkret erwartet. Nintendo hat den N64-Klassiker vor allem optisch sehr, sehr stark aufgebrezelt.
01:49Das sieht man vor allem im Vergleich zum Original. Hinzu kommen kleine Quality-of-Life-Verbesserungen,
01:54zu denen komme ich aber auch später nochmal genauer. Was ihr hier aber nicht bekommt,
01:57ist ein Remake im Stile der Resident Evil-Reihe. Ja, das Layout ist hier und da mal ein bisschen
02:02anders, aber Nintendo hat nicht wirklich groß in den Spielablauf eingegriffen. Trotz aller
02:07Neuerungen und der modernen Grafik, das Action-Adventure bleibt im Kern genauso wie das Original.
02:12Das ist zumindest der Eindruck nach der Demo-Version. Also dann, starten wir mit der größten Neuerung.
02:18Ihr könnt jetzt alle Songs ins Mikrofon euer Switch 2 singen bzw. pfeifen. Ist das nicht geil?
02:27Spaß beiseite. Also, das könnt ihr schon machen, aber die wohl größte Neuerung ist natürlich die
02:32Optik. Und an der scheiden sich die Geister. Aber ganz ehrlich? Das neue Ocarina of Time sieht
02:37wirklich verdammt schick aus. Ich weiß, dass die junge Version von Link zur Enthüllung wirklich
02:43keine Beifallsstürme im Netz ausgelöst hat und ich persönlich bleib auch dabei,
02:46dass das Remake stilistisch nicht mit allen Figuren ins Schwarze getroffen hat. Die Proportionen
02:51von Baby-Links sind aber auch wirklich einfach super merkwürdig. Aber zum einen bleiben die anderen
02:56NPCs ihrem Original-Aussehen deutlich mehr treu, Mido sieht etwa im Remake exakt so aus, wie ich mir
03:02eine hochaufgelöstere Version von ihm immer vorgestellt habe. Und beim Kollegen im Laden
03:06hier sieht man auch schon, dass Nintendo auf jeden Fall den schrulligen Stil vieler NPCs
03:10beibehalten wird. Leute, ich bin einfach so gespannt, wie zum Beispiel Boris der Friedhofswärter
03:15aussehen wird. Zum anderen muss ich abgesehen von den Figuren wirklich einfach zugeben, dass
03:20Ocarina of Time of the Switch 2 wirklich, wirklich gut aussieht. Egal, ob man hier ins Wasser springt
03:26oder wie hier der Nebel über den Teppich wabert. Vor allem im direkten Vergleich wird dann auch nochmal
03:31richtig deutlich, wie viel sich in den letzten Jahrzehnten einfach getan hat. So sah das
03:36Kokiri 1998 aus. Und so sieht's im kommenden Remake aus. Wenn das mal kein Sprung ist.
03:46Übrigens habe ich auch erfreuliche Nachrichten zur Performance mit dabei. Das Remake lief ohne Bugs
03:51und Drucklein den gespielten Abschnitten in gefühlt sauberen 60 FPS. Messen konnte Dennis
03:55die Framerate nämlich jetzt nicht. Es gibt allerdings zwei kleinere unschöne Makel. Kantenflimmern
04:01und die Beleuchtung. Gerade bei weit entfernten, komplexeren Gebäuden, wie hier bei der Stadt
04:06Hyrule, sieht man die Treppchenbildung dann doch ziemlich stark. Und wie bei einigen exklusiven
04:11Switch 2 Titeln, wirkt das Bild durch die Beleuchtung auch die ganze Zeit so ein bisschen
04:16ausgeblichen. Wenn ihr Breath of the Wild oder auch Metroid Prime 4 gespielt habt, dann wisst ihr
04:20genau, was ich damit meine. Aber hey, beide Makels sind eher Kleinigkeiten und man gewöhnt sich schnell
04:25dran. Aber es fällt halt vor Beginn eben auch auf. Genauso übrigens wie der überarbeitete
04:30Sound und das manch in diesem Fall ausschließlich positiv. Allein das Munch-Geräusch vom Spinnnetz.
04:39Oder wie Link hier raschelnd die Ranke hochklettert. Oder eben die wunderbar bekannten Hintergrundstücke
04:47und Ocarina-Melodien. Es ist wirklich einfach ein Genuss.
04:55So, genug zum Äußeren. Wie spielt sich's denn nun? Also, Ocarina of Time fühlt sich bereits
05:00in der Demo-Version super an. Vor allem auch, weil Nintendo es an moderne Gewohnheiten angepasst
05:05hat. Eine Sache ist mir z.B. direkt ins Gesicht gesprungen, denn der Grünling hüpft, wenn ich
05:11es will.
05:12Jawoll, der Auto-Jump aus dem Original gehört nun der Vergangenheit an. Dadurch habe ich
05:17einfach mehr Kontrolle über Link und tatsächlich nutzt Nintendo das auch zumindest am Anfang
05:21aus. Das erste Schwert ist nun z.B. auf einer Anhör, wo man erstmal raufspringen muss. Wenn
05:26das Remake dem manuellen Springen von Anfang bis Ende mehr Raum gibt, dann ist das also
05:29auch mehr als nur ein kleines Gimmick. Ebenfalls super, es gibt in der Neuauflage ne Schnellauswahl
05:34für Items. Damit ist das nervige Menügefummel endlich Geschichte. Einfach Leiste öffnen,
05:39richtiges Gadget anwählen und fertig. Einziger, wenn auch verschmerzbarer Wermutstropfen, ich
05:44kann jetzt nicht mehr mehrere Items gleichzeitig auf verschiedene Knöpfe legen. Da es in Ocarina
05:49of Time anders als in Echoes of Wisdom aber auch keine Flut an wählbaren Items gibt, ist
05:54das gewollte Gadget in der Liste wirklich fix gefunden. Und es fühlt sich insgesamt dadurch
05:58deutlich komfortabler als noch im Original an. Und Stichwort komfortabler, in diese Kategorie
06:04fällt auch links neuer Sprint. Anders als 1998 hat der kleine Möchtegern Kokiri 2026 nun
06:10mehr als eine Laufgeschwindigkeit. Damit kann er nun endlich etwas zügiger über die Ebene
06:16von Hyrule düsen. Oder die hylianische Steppe, wie sie die coolen N64 Kids nennen. Nur mal so
06:22zum Vergleich, so sah das Gerenne in den späten 90ern aus.
06:28Spielerisch bleibt zumindest in der Demo aber sonst in diesem offenen Bereich alles beim
06:31alten. Wie früher springen hier und da ein paar Gegner umher, ansonsten läuft man halt
06:35einfach schnurstracks von A nach B. Achja, die gute alte Lon Lon Farm war übrigens tabu bzw.
06:41Dennis ist da aus Versehen reingescholpert und hat sich dann ziemlich strengen Blick von Nintendo
06:45eingefangen. Aber hey, das war's wert. Ob es hier also wirklich neue Inhalte auf der Steppe
06:50gibt, das kann ich euch noch nicht sagen. Es wirkt aber zumindest so, dass sie erneut
06:54einfach ein Bindeglied zwischen den vielen Dungeons und Orten bleibt. Ist in der heutigen
06:59Zeit, in der wirklich alles möglichst mit vielen Inhalten vollgeklatscht ist, aber auch
07:02ne schöne Gegenidee. Denn zu dieser Musik einfach mal spazieren, das hat was.
07:15Kommen wir zum Schluss noch zu den Gefechten und den Dungeons samt Rätseln. Also, die Kämpfe
07:20haben bereits nach den zwei Stunden einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Und hier bleibt
07:23Ocarina of Time herrlich altmodisch, was wenig überrascht. 1998 hat das Original nämlich
07:30die Logon-Funktion für 3D-Spiele überhaupt erst selbst eingeführt und damit Kloppereien
07:34im dreidimensionalen Raum revolutioniert. Das, was heute viele mit Souls-Spielen verknüpfen,
07:40das kommt hierher. Und dreimal dürfte raten, jawohl, diese Zielfunktion ist auch wieder
07:45im Remake. Per gedrückter L2-Taste visiere ich Gegner an und hau ihn dann mit dem Schwert
07:49ein auf die Mütze. Oder den Stab. Oder ach, ist ja auch egal. Solange ich den Feind im Logon
07:55habe, hebt links ein Schild und ich kann zudem seitlich ausweichen. Die Aufschaltfunktion
07:59ist nicht zwingend nötig, ohne sie wird's aber einfach unübersichtlich. Denn im Remake muss ich
08:04die Kamera selbst bedienen. Die zieht jetzt nicht wie vor fast 30 Jahren automatisch nach.
08:09Zum Erkunden ist das super, für die Kämpfe eher nicht so. Gerade Neulinge müssen sich
08:13deswegen hier sicher erstmal eingrooven. Denn etwas antiquitiert fühlt sich das Gekloppe
08:18durch diesen eher altmodischen Logon dann doch an. Hat man sich aber erst an die wenigen
08:23Moves gewöhnt, dann macht das Gekämpfe richtig viel Laune. Es ist auch einfach eine schöne
08:27Auflockerung im Vergleich zu vielen modernen Third-Person-Action-Spielen, weil man auch immer
08:31erstmal die Schwachstellen der Feinde herausfinden muss. Ja, manchmal reicht simples draufhauen,
08:36aber bei dieser großen Spinne kann ich zum Beispiel nur aufm Bauch kloppen. Ein Extra-Loop
08:40gibt's übrigens fürs Treffer-Feedback. Wenn man etwa dem fliegenden Otto hier den Greifhaken
08:44reinballert und dann wuchtig zuhaut, das fühlt sich schon unglaublich befriedigend an.
08:53Und kommen wir zum Schluss noch zu wohl wichtigsten Säule der früheren Zeldas,
08:57den Dungeons samt ihrer Rätsel.
08:59Und ach Leute, was soll ich sagen, ich hab lineare Zelda-Dungeons so so vermisst. Egal wie toll
09:08Breath of the Wild und Tears of the Kingdom auch sind, also toll, ihr wisst schon, das sind beides
09:12kreative Meisterwerke und ja, ich hab Echoes of Wisdom jetzt nicht vergessen, aber diese puristischen
09:183D-Rätsel-Orte, das ist einfach nochmal etwas ganz ganz eigenes. Beim Anspielen hat man auch
09:24wieder sofort gemerkt, warum. Nintendo hat diese Dungeons einfach so unfassbar gut designt, dass
09:29man gar nicht mehr aufhören will. Das Level-Design lockt mich perfekt durch die vielen Räume,
09:34es gibt Geschicklichkeitseinlagen, ich find neue Gadgets, mit denen ich dann neue Bereiche erreichen
09:38kann, ich muss kleine Schieberätsel lösen und trotz aller Möglichkeiten und Komplexität überfordert
09:44mich das Spiel durch den genialen Aufbau auch nie. Das Dungeon-Design der 3D-Zeldas ist bis heute
09:49meisterhaft und das merkt man hier sofort wieder. Man merkt aber auch, dass Ocarina of Time seinen
09:55Spielern noch ordentlich was zutraut, denn es nimmt mich hier nicht an die Hand. Stehe ich mal auf
10:00dem Schlauch, weil ich einen Schlüssel nicht gefunden hab, ja dann ist das meine Schuld und ich muss suchen.
10:04Da die Dungeons jetzt aber auch nicht zu groß sind, kann man das leicht verschmerzen, weil irgendwann
10:09findet man den Schlüssel dann doch. Und das war's auch schon, zumindest für heute. Achja,
10:14eine Sache noch, physisch wird das Remake 70 Euro kosten, digital geht's nochmal ein 10er runter.
10:19Und hey, zum Glück erscheint im November ja auch sonst kein Spiel. Ich hoffe, ich konnte euch einen
10:24guten ersten oder vielleicht zweiten Blick ins Remake geben. Offen bleibt natürlich noch die
10:28Frage, wie viel sich jetzt bei den späteren Gebieten dann doch noch ändert oder eben nicht. Da
10:32gibt's ja zum Beispiel noch diesen berühmt-berüchtigten Wassertempel. Oder es bleibt natürlich auch noch die
10:37Frage offen, ob die Technik es sorgenfrei durchs Spiel schafft. Alles Fragen, auf die ihr die Antworten in
10:42unserem Testvideo irgendwann um den 5. November herum bekommt. Bis dahin, habt eine fantastische Zeit,
10:47viel Spaß beim Zocken und bleibt gesund!

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