00:00Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten in Brüssel über Energiepreise, den Handel mit China und den EU-Haushalt.
00:07Angesichts steigender Öl- und Gaspreise stehen sie unter Handlungsdruck.
00:30Unterdessen stellte sich Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radev hinter Trumps Dieselabkommen mit Putin.
00:49Zudem steht der neue EU-Langzeithaushalt von rund 2 Billionen Euro auf der Tagesordnung.
00:55Deutschland und andere sparsame Länder lehnen ihn ab.
01:00Wir müssen das gemeinsame Budget gegenüber den Vorschlägen der Kommission deutlich reduzieren.
01:05Das kann sich kein Mitgliedsland in der Europäischen Union leisten, in diesem Umfang Beiträge in die Europäische Union zu zahlen.
01:12Auch die Begrenzung chinesischer Autoexporte durch eine Einigung der EU-Kommission steht auf der Tagesordnung.
01:22SpaceX-Chef Ilemas erklärte, dass Beschränkungen für die Nutzung von Starshield durch die Ukraine von der US-Regierung und nicht
01:31von seinem Unternehmen festgelegt würden.
01:33Er fügte hinzu, dass Entscheidungen über Geschwindigkeits- und Nutzungsbegrenzungen beim US-Militär und letztlich bei US-Präsident Donald Trump
01:43lägen.
01:44Vertreter des ukrainischen Verteidigungssektors deuteten an, dass Washington für die verlangsamten Verbindungen verantwortlich sei, die den Einsatz militärischer Drohnen beeinträchtigen.
01:56Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wlodomir Zelensky galt ein Angriff auch dem Heizkraftwerk CHP-4 in Kiew, das die Hauptstadt
02:06mit Wärme und Strom versorgt.
02:08Trump wies diese Behauptung zurück.
02:10Washington habe damit gedroht, den Austausch von Geheimdienstinformationen über russische Raketenstarts einzustellen.
02:17Unterdessen bezeichnete die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ein US-russisches Geschäft im Bereich Diesel als sehr riskante Entscheidung.
02:27Sie warnte, dies könne die Sanktionen gegen Moskau schwächen und Russland legitimieren.
02:36Die Spanier müssen sich zwischen den Rechtsextremen und der derzeitigen Regierung entscheiden, meint Spaniens Außenminister Albares.
02:44Das hat er gegenüber Euronews vor den Neuwahlen in seinem Land erklärt.
02:48Ministerpräsident Sanchez hat für den 29. November vorgezogene Wahlen angesetzt,
02:53nachdem das Parlament den Vorschlag seiner Regierung zur Bewältigung der Wohnungskrise abgelehnt hatte.
02:58Umfragen sagen voraus, dass die konservative Partei Partido Popular und die rechtsextreme VOX zusammen eine parlamentarische Mehrheit erringen werden.
03:32Albares warnte, die extreme Rechte sei eine Bedrohung für Spanien und für Europa.
03:36Es ist ein Risiko für die Rechte der Menschen, für alle ihre sozialen Rechte, für die Pensionrechte, für die öffentliche
03:45Edukation und die öffentliche Gesundheit.
03:48Und gleichzeitig ist das extreme Rechte immer verbunden, mit einer großen Europäischen Union,
03:55die uns versucht, zu dividen, die Spanier und Europäische dividen, um uns stärker zu machen und unsere Demokratie zu verhindern.
04:03Während die Rechtsaußenpartei VOX im Wahlkampf auf das Thema Migration und die Migrationskrise in Ceuta setzt,
04:10betont Albares, dass die meisten Migranten, die im Juli illegal nach Ceuta kamen, nach Marokko zurückgekehrt sind.
04:31Es ist distrussend, wenn man sieht die konflikationen, die große Medienorganisation von großen Medienorganisationen,
04:44that one might imagine would provide enough revenue and foundation
04:53for risk-taking to still occur.
04:56But sadly, that is rarely what you end up seeing.
05:00There does seem to be a certain discourse that is threatened at the moment,
05:03and we saw it this year at the beginning of the year at the Berlinale
05:06with everything that happened with Tricia Tuttle.
05:08And I don't know, do you see that cultural institutions are becoming
05:14potentially more and more threatened by political pressure?
05:18Do you see that, what happened at the Berlinale happening again?
05:23Well, yeah, I mean, I think Germany has a unique and specific series of,
05:31and at times contradictory attitudes or laws even,
05:39around how we discuss Israel, for instance.
05:46And there's this happening on the one hand,
05:50where speech is kind of being watchdogged, perhaps,
05:57and limited, and people have a hard time just saying,
06:01you know, it doesn't have to be about Jewish people
06:04to have problems with the policies of Netanyahu or whoever it may be.
06:12So it's, Germany is a unique case,
06:15but I think we're feeling similar things about a crackdown on content
06:19and what is called ideology or point of view in the United States.
06:23And it's targeted at the media,
06:26and it's targeted at the news industries,
06:28and it's targeted at universities.
06:29So it is a time to remember how important it is
06:34to protect our freedoms and our ability to speak freely.
06:53Der Mont Blanc ist höher geworden.
06:56Der höchste Gipfel Westeuropas misst nun 4807,47 Meter
07:01und ist damit zwei Meter höher als noch im Jahr 2023.
07:06Diese Höhe liegt nahe am historischen Wert vom Ende des 19. Jahrhunderts,
07:11so die Vermessungsingenieure aus der Otsawa,
07:13die den Gipfel seit 2001 vermessen.
07:16Sie mahnen jedoch, diese einmalige Messung lässt keine Rückschlüsse
07:20auf die globale Erwärmung zu, weil die Höhe je nach Wetter schwankt.
07:34Die Vermessungsingenieure setzen ein Bodenradar ein,
07:37um die Eiskappe und den darunter liegenden felsigen Gipfel zu kartieren.
07:42Die Daten sind von unschätzbarem Wert,
07:44um die Veränderungen am Dach Westeuropas zu verfolgen.
07:52Gimarãe streckt nach Lissabon als zweite Stadt in Portugal den Titel
07:56Grüne Hauptstadt Europas.
07:59Dahinter steht mehr als ein Jahrzehnt Arbeit an grünen Korridoren,
08:03der Renaturierung von Wasserläufen und der Abfallvermeidung.
08:07Die als Wiege der Nation bekannte historische Altstadt
08:10ist seit 2001 UNESCO-Welterbe.
08:13Gerade im tausendjährigen Zentrum, das inzwischen viele Sommertage mit 40 Grad erlebt,
08:18versucht Gimarães lebenswerte Bedingungen zu erhalten.
08:21Zur Gemeinde gehören 241 Quadratkilometer und rund 166.000 Einwohner.
08:27Für Carlos Ribeiro, Präsident des Landschaftslabors,
08:31ist die Stadtplanung inzwischen eine Frage der öffentlichen Gesundheit.
08:57Die Stadt entwickelt eine Strategie für grüne Infrastruktur,
09:03die vom Zentrum nach außen verläuft,
09:06sowie Parks, Wasserläufe, Ackerland und Wälder miteinander verbindet.
09:11Grünflächen sollen vergrößert, die Biodiversität gefördert
09:16und städtische Hitzeinseln verringert werden.
09:18Wasser spielt dabei eine zentrale Rolle.
09:21Die Flüsse dienen sowohl der Erholung als auch der Abkühlung.
09:25Entlang der Ufer gibt es inzwischen naturnah gestaltete Fußwege.
09:29Im Sommer steigen die Temperaturen immer öfter über 40 Grad Celsius.
09:34So, we know that we have climate changes and we need to act for.
09:40And this is why in the last years we are preparing the city for the climate changes
09:47and trying to improve connectivity, to improve, to enhance the green areas
09:52and to reduce the temperature.
09:54We were able to reduce the temperature by 2 degrees.
09:58So, we know that we need to create more green parks, more green areas
10:05and that we need to improve this kind of solutions.
10:11Eine Studie des Landschaftslabors und der Universität Mino
10:14in Zusammenarbeit mit amerikanischen Universitäten
10:17zeigt, dass die Oberflächentemperatur in Gebieten mit Gründächern und Stadtgärten
10:21um bis zu 2,49 Grad Celsius sank.
10:26Die Autoren warnen jedoch, dass mehr Umweltpolitik nötig sei,
10:31um die bisherigen Fortschritte zu sichern.
10:41Forscher der Stanford University haben eine Methode entwickelt,
10:45um gebleichte Korallen zu retten.
10:47Durch den Kontakt mit gesunden Artgenossen.
10:51Bei zu hohen Wassertemperaturen stoßen Korallen lebenswichtige Algen ab,
10:56die sie mit Energie versorgen.
10:57Das nennt man Korallenbleiche.
11:00Weltweit treten Korallenbleichen alle fünf bis sechs Jahre auf.
11:04Den Riffen bleibt zwischen Hitzewellen immer weniger Zeit zur Erholung.
11:07Die Forscher fanden jedoch heraus,
11:09dass sich gebleichte Korallen mit gesunden,
11:11genetisch identischen Artgenossen verbinden können.
11:14Durch direkten Kontakt gelangen Algen und Nährstoffe von einer Koralle zur anderen.
11:19Trotz dieses Durchbruchs ist die Methode noch nicht
11:21für den großflächigen Einsatz in den Ozean geeignet.
11:25Die Korallen müssen genetisch identisch sein, um ihr Gewebe zu verbinden.
11:30Für jede Geschädigte braucht es eine gesunde Kopie.
11:34Die Forscher hoffen, die Algen künftig auch ohne direkten Kontakt
11:37und genetisch identische Korallen übertragen zu können.