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  • vor 12 Stunden
Wahlkrimi in Israel: Netanjahu fehlen fünf Sitze zur Mehrheit

Nach der Wahl zeichnet sich in Israel eine schwierige Regierungsbildung ab. Oppositionsführer Gadi Eisenkot zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien, sofern diese Israel als jüdischen Staat und die Hamas als extremistische Organisation anerkennen. Das stößt auf Ablehnung.

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Transkript
00:00Bei mehr als der Hälfte der ausgezählten Stimmen der Parlamentswahl in Israel
00:04bleibt die Likud von Benjamin Netanyahu zwar stärkste politische Kraft, verliert aber deutlich.
00:10Weder der Block des Ministerpräsidenten noch der seines Herausforderers Gadi Eisenkott
00:15kommt auf eine absolute Mehrheit der Sitze im Parlament der Knesset.
00:20Beide haben angekündigt, eine Regierung bilden zu wollen.
00:23Die Partei Jascha des ehemaligen Militärchefs Gadi Eisenkott
00:27hat sich mit mehreren liberalen Parteien zusammengetan.
00:31Doch ohne die voraussichtlich 16 Sitze der beiden Parteien arabischer Israelis
00:36schaffen es beide nicht, auch die Mehrheit von 61 Sitzen in der Knesset.
00:41Unterdessen lag die Wahlbeteiligung laut Israels zentraler Wahlkommission mit 77,7 Prozent extrem hoch.
00:50Es könnte Wochen, wenn nicht gar Monate dauern, bis die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sind.
00:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017

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