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  • vor 20 Minuten
Wahlkrimi in Israel: Netanjahu fehlen fünf Sitze zur Mehrheit

Nach der Wahl zeichnet sich in Israel eine schwierige Regierungsbildung ab. Oppositionsführer Gadi Eisenkot zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien, sofern diese Israel als jüdischen Staat und die Hamas als extremistische Organisation anerkennen. Das stößt auf Ablehnung.

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Transkript
00:00Bei mehr als der Hälfte der ausgezählten Stimmen der Parlamentswahl in Israel bleibt die Likud von Benjamin Netanyahu zwar stärkste
00:07politische Kraft, verliert aber deutlich.
00:10Weder der Block des Ministerpräsidenten noch der seines Herausforderers Gadi Eisenkott kommt auf eine absolute Mehrheit der Sitze im Parlament,
00:19der Knesset.
00:20Beide haben angekündigt, eine Regierung bilden zu wollen.
00:23Die Partei Jascha des ehemaligen Militärchefs Gadi Eisenkott hat sich mit mehreren liberalen Parteien zusammengetan.
00:31Doch ohne die voraussichtlich 16 Sitze der beiden Parteien arabischer Israelis schaffen es beide nicht auf die Mehrheit von 61
00:39Sitzen in der Knesset.
00:41Unterdessen lag die Wahlbeteiligung laut Israels zentraler Wahlkommission mit 77,7 Prozent extrem hoch.
00:49Es könnte Wochen, wenn nicht gar Monate dauern, bis die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sind.

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