00:00Die EU und Kanada besiegeln in Montreal ein neues Bündnis, das US-Präsident Trump beunruhigt.
00:11Nach dem schweren Zugunglück südlich von Madrid mit mindestens 69 Toten legen neue Erkenntnisse zum Unvorhergang vor.
00:20Christine Lagarde tritt im Februar 2027 als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurück,
00:26rund neun Monate vor dem Ende ihrer Amtszeit.
00:31Die EU und Kanada wollen ihre Beziehungen in einer Welt wachsender Rivalitäten auf das höchstmögliche Niveau heben.
00:39Das sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen bei einem Treffen mit dem kanadischen Regierungschef Mark Carney.
00:45Der Gipfel in Montreal soll eine Allianz für die Zukunft ins Leben rufen.
00:49Mit engerer Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Verteidigung, kritische Rohstoffe, Technologie und Forschung.
00:56Erstens, es betrifft eine Close Alignment auf die Polizien.
00:59Wir können alles arbeiten, von AI und Klima zu Energie und Sicherheit.
01:05You just name it.
01:07Second, it means close alignment on governance.
01:11It means more work shared by the European Commission and the Canadian Government, for example.
01:19The corporation could also entail parliament to parliament, between our two parliaments, and court to court.
01:33Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass das geplante Abkommen Kanadas mit der EU ein feindlicher Akt sein könnte.
01:41Und Europa mit Zöllen gedroht, sollte er den Schritt als unfreundlich bewerten.
01:45Die Strafzölle des US-Präsidenten, seine Annexionsdrohungen und seine Nähe zu Russland haben die Europäer zunehmend misstrauisch gemacht gegenüber der
01:54Politik Washingtons.
01:55Was Kanada und die EU einander näher bringt als je zuvor.
02:02Nach dem schweren Zugunglück südlich von Madrid mit mindestens 69 Toten und mehr als 100 Verletzten liegen neue Erkenntnisse zum
02:09Unfallhergang vor.
02:11Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es wenige Minuten vor dem Unglück zu einer IT-Störung, die die Kommunikation unterbrach und
02:18zum Ausfall des LZB-Zugsicherungssystems führte.
02:23Das Unglück geschah kurz vor 9 Uhr morgens auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla nahe der Stadt Urda in
02:30der zentralspanischen Provinz Toledo.
02:33Ein Zug prallte auf einen vorausfahrenden Zug, der auf demselben Gleis zum Stillstand gekommen war.
02:40Das LZB-Zugsicherungssystem überwacht die Geschwindigkeit und den Abstand von Zügen und kann bei Bedarf automatisch bremsen.
02:48Es gibt jedoch inzwischen auch alternative Verfahren zur Regelung des Zugverkehrs.
02:53Laut einer Rekonstruktion des spanischen Verkehrsministeriums genehmigte ein Fahrdienstleiter dem Lokführer die Weiterfahrt im regulären Betrieb, obwohl das zentrale Signalsystem
03:03ausgefallen war.
03:07Spaniens Regierung hatte bereits einen möglichen menschlichen Fehler in der Leitstelle des spanischen Infrastrukturbetreibers ins Spiel gebracht.
03:16Die Verantwortlichkeiten sind bislang jedoch nicht geklärt.
03:19Die Ermittler müssen nun feststellen, ob die vorgeschriebenen Betriebsabläufe eingehalten wurden und warum dem Zug die Weiterfahrt genehmigt wurde.
03:32Nach dem schweren Zugunglück südlich von Madrid steht Spanien unter Schock.
03:37Rettungskräfte waren an diesem Donnerstag am Unfallort bei Toledo weiter im Einsatz.
03:42Der Verkehrsminister ging davon aus, dass menschliches Versagen den Aufprall eines Hochgeschwindigkeitszugs auf einen anderen verursacht hat.
04:05König Philippe bekundete als einer der ersten den Betroffenen seine Anteilnahme.
04:12Und dass wir die Familien haben, unser Pesame, unsere Tristeza, unser Apoyo, unser Cariño, in einem Moment so duro, so
04:21difícil.
04:21El presidente de la Junta de Castilla, La Mancha, Emiliano García Page, ha confirmado que al menos han muerto por
04:28el momento 68 personas aquí a las afueras de Urda, en Toledo,
04:32debido al accidente entre un tren de alta velocidad AVE y otro Irio y ha dicho que las labores de
04:37búsqueda aún continúan.
04:39Por su parte, el presidente del gobierno español, Pedro Sánchez, quien también se ha acercado al lugar del accidente,
04:44ha lamentado lo que ha calificado un día triste para España y ha anunciado que se decretarán tres días de
04:51luto en todo el país en honor a las víctimas del accidente.
04:55Esta tarde, por supuesto, procederemos a la declaración de tres días de luto oficial, como hicimos también con el accidente
05:03ferroviario de Adamuz.
05:04Además, se ha comprometido a depurar responsabilidades y ha dicho que el Ejecutivo no parará hasta averiguar qué es lo
05:12que ha pasado,
05:13dejando incluso abierta la posibilidad de acometer una reforma de todo el sistema ferroviario si fuera necesario.
05:20Desde Urda, Toledo, Rafael Salido, para Euronews.
05:28Christine Lagarde wird am 7. Februar 2027 als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurücktreten,
05:35wie die Bank am Donnerstag bekannt gab.
05:37Rund neun Monate, bevor ihre achtjährige Amtszeit eigentlich enden sollte.
05:41Die Nachricht wurde in einer Erklärung des EZB-Rats bekannt gegeben, der ihr für ihre Verdienste dankte.
05:47Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, lobte Lagarde umgehend.
05:51Sie hatte das Amt der EZB-Präsidentin im November 2019 angetreten,
05:56nachdem sie acht Jahre lang geschäftsführende Direktorin des IWF gewesen war.
06:01Ihre Nachfolge wird vom Europäischen Rat bestimmt, indem die Staats- und Regierungschefs der EU zusammenkommen.
06:06Die EZB nannte keine Gründe für ihren Rücktritt.
06:09Mit diesem vorzeitigen Ausscheiden ebnet Lagarde jedoch dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron den Weg,
06:16bei der Bestimmung ihrer Nachfolge noch vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich im kommenden Frühjahr mitzuwirken.
06:22Umfragen zufolge liegt derzeit die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen vorn,
06:27gefolgt vom linksradikalen Kandidaten Jean-Luc Mélenchon auf Platz 2.
06:34Der deutsche Autobauer Volkswagen hat im dritten Quartal einen Verlust von 5,8 Milliarden Euro ausgewiesen,
06:40verglichen mit einem Verlust von 1,1 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres,
06:45da das Unternehmen mit der scharfen Konkurrenz aus China zu kämpfen hat.
06:49Volkswagen gab bekannt, dass der Umsatz um 6,3 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro zurückging
06:55und die weltweiten Fahrzeugauslieferungen um 14,3 Prozent sanken,
06:59während sie in China um fast 40 Prozent einbrachen.
07:02Wie seine Konkurrenten kämpft auch Volkswagen mit den Kosten des Umstiegs auf Elektrofahrzeuge
07:06sowie mit sinkender Nachfrage und einem gnadenlosen Wettbewerb in China, dem weltweit größten Automarkt.
07:13Der Konzern mit seinen zehn Marken hatte im vergangenen Monat vor einer Belastung des Jahresgewinns
07:17in Höhe von 10 Milliarden Euro gewarnt, die vor allem auf eine Abschreibung
07:21auf den Wert seiner Beteiligung an Porsche zurückzuführen ist.
07:23Volkswagen plant, bis 2030 konzernweit 120.000 Stellen abzubauen, um die Kosten zu senken
07:30und gab am Donnerstag bekannt, dass die Umstrukturierung das Unternehmen 31 Milliarden Euro kosten werde.
07:40Europäische Länder zahlen in diesem Jahr deutlich mehr für Erdölimporte
07:44infolge der Spannungen im Nahen Osten.
07:48Im zweiten Quartal 2026 gab die EU durchschnittlich 27,6 Milliarden Euro pro Monat für Erdölimporte aus.
07:57Ein Anstieg von fast 56 Prozent gegenüber 17,7 Milliarden Euro pro Monat im Jahr 2025.
08:04Die importierte Ölmenge hat sich jedoch kaum verändert.
08:07Sie stieg nur um 1,2 Prozent von 36,3 Millionen Tonnen pro Monat im Jahr 2025 auf 36,7
08:15Millionen Tonnen.
08:16Das bedeutet, die EU zahlte monatlich 9,9 Milliarden Euro mehr.
08:21Auch die Kosten pro Tonne stiegen im selben Zeitraum von 487 Euro auf 750 Euro
08:26und erreichten damit wieder ihren Höchststand von 2022.
08:32Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat die Ölförderung und die Versorgung der globalen Märkte gestört
08:38und die Preise in die Höhe getrieben.
08:40Die Störungen trafen die EU hart, da sie zu 90 bis 95 Prozent von Erdölimporten von außerhalb der EU abhängig
08:47war.
08:49Europäische Autofahrer haben die Auswirkungen an der Tankstelle zu spüren bekommen,
08:52da die Preise für Benzin und Diesel die Marke von 2 Euro pro Liter überschritten haben.
08:57Experten warnen, dass Verbraucher, die mehr Geld für das Tanken ausgeben,
09:01weniger für andere Dinge wie Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs zur Verfügung haben.
09:09Der ehemalige US-Botschafter bei der NATO, Kurt Volker, sagte Euronews,
09:13der Grund, warum die USA die Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine verzögern,
09:18liege darin, dass sie nach den Zwischenwahlen den Krieg gegen den Iran wieder aufnehmen könnten.
09:25Anfang der Woche sagte der ukrainische Präsident Zelensky,
09:28die Ukraine warte seit fast einem Monat auf die Freigabe von US-Verteidigungsminister Hexas für die Raketenlieferung.
09:52Volker meinte zudem, dass die Verzögerung bei der Lieferung der Raketen eine Taktik Washington sei,
09:57um Druck auf die Ukraine auszuüben.
10:23Trump hat wiederholt Zelensky mit den hohen Dieselpreisen in den USA in Verbindung gebracht.
10:30Während die USA sich zunehmend mit Moskau verbünden,
10:33verstärkten die Europäer ihre Forderungen,
10:35an multilateralen Gesprächen mit Russland beteiligt zu werden, um ihren Einfluss nicht zu verlieren.
10:43Die Europäische Union hat den Begriff
10:45assoziierte Mitgliedschaft aus einem Entwurf der Erklärung
10:48vor ihrem Gipfeltreffen mit Kanada in Montreal gestrichen.
10:51Der neueste Entwurf verspricht stattdessen eine immer engere Partnerschaft
10:55zwischen der EU und Kanada, ohne eine Mitgliedschaft in dem Staatenbund anzubieten.
10:59Deutschland hatte sich entschieden, gegen die ursprüngliche Formulierung ausgesprochen.
11:02Während auch Frankreich, Italien und Griechenland Bedenken äußerten.
11:06EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte im vergangenen Monat die assoziierte
11:10Mitgliedschaft vorgeschlagen und angedeutet, Kanada könnte das erste Land mit diesem Status werden.
11:15Deutschland wolle jedoch, dass sich die EU darauf konzentriere, was eine engere Zusammenarbeit
11:19mit Kanada praktisch bedeuten würde, anstatt einen Begriff zu verwenden, der in den EU-Verträgen
11:24nicht vorkomme und rechtliche Folgen haben könnte.
11:26Der kanadische Premierminister Mark Carney habe erklärt, er wolle sich auf die inhaltlichen
11:31Aspekte des Abkommens konzentrieren und bezeichnete die Beziehung als ein Bündnis für die Zukunft.
11:36Der neueste Entwurf werde derzeit von den EU-Mitgliedstaaten geprüft und solle angenommen werden,
11:41sofern kein Land Einwände erhebe.
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