00:01Die US-Streitkräfte haben Angriffe auf iranische Ziele in der Straße von Hormuz durchgeführt.
00:07Ein Regierungsbeamter in Washington, der anonym bleiben wollte, bezeichnete die Angriffe als Verteidigungsschläge.
00:14Iranische Medien meldeten fünf Explosionen auf der Insel Kashm.
00:18Nur Stunden zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Fortschritte bei den Verhandlungen mit Teheran signalisiert und erklärt, ein Abkommen könne
00:25bald zustande kommen.
00:26Auch Vizepräsident J.D. Vance sagte Reportern, er und Trump seien optimistisch, bald eine Einigung zu erzielen.
00:34In Teheran erklärte Irans Außenminister Abbas Arakji, es gebe indirekte Gespräche mit den USA über Vermittler.
00:42Die Attacken erfolgten am Vorabend der US-Zwischenwahlen, bei denen die Kontrolle über den Kongress auf dem Spiel steht.
00:50Viele Wähler in den USA lehnen Trumps Konflikt immer stärker ab, da sie unter den wirtschaftlichen Folgen wie gestiegenen Energiepreisen
00:59leiden.
01:06Rund 2800 Soldaten aus zehn europäischen Ländern werden noch diesen Monat in Polen die erste Übung einer neuen multinationalen Streitmacht
01:15zur Unterstützung der Ukraine abhalten,
01:17wie London und Paris am Dienstag mitteilten.
01:20Die von Frankreich und Großbritannien geführte multinationale Streitmacht Ukraine hat keinen offensiven Auftrag und soll erst eingesetzt werden,
01:27sobald ein Waffenstillstand vereinbart wird, um den durch Russlands umfassende Invasion 2022 ausgelösten Krieg zu beenden.
01:34Die 2025 gegründete Streitmacht, die bereits über ein operatives Hauptquartier in Paris verfügt, ist keine NATO-Operation und wird kaum
01:42von den USA unterstützt.
01:43Ziel ist es, die ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen, die Sicherheit im ukrainischen Luftraum zu gewährleisten und die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit
01:51im Schwarzen Meer zu ermöglichen.
01:53Doch Umfang und Dauer der Übung könnten Russland provozieren, zumal Moskau weiterhin wenig Bereitschaft zeigt, sich auf einen Frieden einzulassen.
02:01Die Übung soll vom 9. bis zum 22. November im Südosten Polens, unweit der ukrainischen Grenze, stattfinden.
02:08Der französische General Armel de Roux erklärte, Ziel der Übung sei es, die Durchführung des Einsatzes vorzubereiten
02:15und dabei mögliche logistische und kulturelle Herausforderungen zwischen den Streitkräften der verschiedenen Länder zu bewältigen.
02:28Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat erklärt,
02:32»Jegliche Hoffnung auf Fortschritte beim Frieden nach dem begrenzten Waffenstillstand vergangene Woche« sei zunichte gemacht worden.
02:39Hintergrund sind tödliche russische Angriffe auf ein Hilfsverteilzentrum im Südosten der Ukraine.
02:45Bei dem Luftangriff kamen mindestens 26 Menschen ums Leben.
02:49Am Montag nahm Russland die Angriffe auf die ukrainische Region Kherson wieder auf.
02:55Zuvor war dort der durch US-First Lady Melania Trump ausgehandelte Waffenstillstand ausgelaufen.
03:01Es war die längste Kampfpause zwischen den Nachbarländern.
03:21Russland erklärte, in der vergangenen Nacht nahezu 500 Drohnen abgeschossen zu haben, die auf Moskau zugeflogen seien.
03:27Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass ukrainische, russische und amerikanische Vertreter kommende Woche in Abu Dhabi zu Gesprächen zusammenkommen werden.
03:41Die Ukraine will bis zu einer Milliarde Euro aus ihrem EU-Kredit in ein Programm lenken, das ihre Rüstungsindustrie enger
03:48mit europäischen Partnern verzahnen soll.
03:51Der Schwerpunkt liegt auf Luft- und Raketenabwehr, Drohnen, Antidrohnensystemen und Munition.
03:56Damit würde sich die Mittelausstattung des Ukraine-Support-Instrument, derzeit 300 Millionen Euro, mehr als vervierfachen.
04:03Das Instrument soll die gemeinsame ukrainisch-europäische Produktion durch Joint Ventures und Lizenzvereinbarungen fördern.
04:09Die EU stellt für die Jahre 2026 und 2027 insgesamt 90 Milliarden Euro zur Unterstützung von Kiews Kriegsanstrengungen bereit.
04:18Angesichts des wachsenden Finanzierungsbedarfs der Ukraine hat Brüssel kürzlich zugestimmt, einige Zahlungen vorzuziehen, um die Haushaltslücke zu schließen.
04:26Ein weiterer Ansatz soll die Mitgliedstaaten dazu ermutigen, die neue Tranche nicht abgerufener Kredite aus dem SAFE-Programm für gemeinsame
04:33Projekte mit der ukrainischen Industrie zu nutzen.
04:36Verpflichtend ist dies für die EU-Hauptstädte jedoch nicht.
04:41In einem Exklusiv-Interview mit Euronews erklärt Taras Kaschka, der neue Botschafter aus Kiew bei der Europäischen Union,
04:50Ungarn habe keine neuen Einwände gegen die EU-Beitrittsverhandlungen der Ukraine erhoben.
04:56Ungarn hatte seine Zustimmung für die verbleibenden beiden Themenbereiche, die sogenannten Cluster, zunächst zurückgehalten.
05:19Die Frage der Rechte von Minderheiten sei zwischen Budapest und Kiew geklärt, betonte der Diplomat.
05:25Im Oktober hatte die Ukraine ihre Gesetzgebung zur Bildung für Minderheiten geändert und damit den Weg für die Eröffnung von
05:33zwei weiteren Verhandlungsblöcken geebnet.
05:36Es sei weiterhin das Ziel der Ukraine, die EU-Beitrittsverhandlungen bis 2027 oder 2028 abzuschließen, vielleicht sogar früher.
05:49In Portugal feiert die Protestbewegung gegen die Wohnungskrise einen symbolischen Sieg.
05:53Die Aktivistin Renata Cambra darf ihr Zelt auf einem zentralen Platz in Lissabon aufgestellt lassen.
05:58Genug Solidarität für ein neues Protestlager gab es zunächst nicht.
06:02Das Gericht sieht Renata Cambras Zelt nicht als illegale Besetzung des öffentlichen Raums, sondern als symbolisches Element des Protests und
06:11gab damit der Klägerin Recht.
06:14Die Richter stellten zudem fest, dass Demonstrationen nicht automatisch um 0.30 Uhr enden müssen.
06:21Deshalb darf Renata Cambra ihr Zelt über Nacht auf dem Rocio-Platz in Lissabon stehen lassen.
06:27Die Bewegung Akampada del Lisboa wertet dies als Sieg für das Recht auf Demonstrationen.
06:32Eine Sache, die sich heute hier in der Assembleie gesehen hat, ist die Wahrheit, dass wir hier alle gemeinsam gewinnen
06:39können,
06:40die Viterien konkrete Viterien zu erreichen können.
06:42Und diese ist die Perspektive.
06:43Und auch die große Kraft dieses Bewegung ist nicht ein Bewegung, der bereit ist,
06:49um die erste Kontraktivität oder nur mit einem Tag der Aktion der Lutte zu desistieren.
06:56Polizeibeamte trugen rote Nelken, das Zeichen der Revolution, die die Diktatur beendete, an den Uniformen.
07:02In der Nacht auf Sonntag hatte die Polizei in Lissabon und in Porto Schlagstöcke gegen die Demonstranten eingesetzt.
07:09Auf der Versammlung der Protestbewegung wurden weitere Aktionen beschlossen,
07:12obwohl auf dem Rocio-Platz in Lissabon schon jetzt der Weihnachtsmarkt aufgebaut werden sollte.
07:18Die Demonstranten wollen vor Ort bleiben.
07:21Sie forderten Lissabons Bürgermeister dazu auf, den Weihnachtsmarkt an einen anderen Ort zu verlegen.
07:28Die Aktivisten stünden auch einem Treffen mit dem Staatspräsidenten Antonio José Seguro zu.
07:33Zu ihren Zielen gehören mehr öffentlicher Wohnraum und Miet-Obergrenzen, die Wohnen wirklich erschwinglich machen.
07:47Dutzende Supermärkte in ganz Europa haben am Montag Probleme mit ihren Kühl- und Gefriertruhen gemeldet,
07:53die offenbar durch Cyberangriffe verursacht wurden.
07:56Über Nacht wurden die Temperaturen von Kühl- und Gefrieranlagen hochgestellt,
07:59wodurch Lebensmittel im Wert von mehreren hunderttausend Euro verdarben.
08:02Betroffen waren Supermärkte in Belgien, Estland, den Niederlanden, Luxemburg und Irland,
08:08sowie dieser Supermarkt in Schweden.
08:11Någon organisation som hackats in på vår temperaturavvakning,
08:16som vi har på både kühler och fryser,
08:18tagts in där und manipulärat med inställningar und dörligt.
08:21Ja, det är galet.
08:23Jag ser inte, vad det är för vinnig med det.
08:25Det är ju en form av terrorism, detta ju.
08:27Die Vorfälle folgen auf einen ähnlichen Fall im vergangenen Monat,
08:31bei dem die Kühlsysteme in ganz Frankreich ferngesteuert übernommen wurden.
08:36Der Geschäftsführer des Kälteanlagenbauers, Sepp Kobbel, erklärte gegenüber belgischen Medien,
08:40der Vorfall sei aufgetreten, als die Verdampfer der Anlagen auf Abtaummodus umgestellt worden seien.
08:45Er fügte hinzu, ein Software-Update allein reiche nicht aus, um die Sicherheitslücke zu beheben.
08:50Vielmehr seien physische Umbauten erforderlich.
08:58Ryanair hat für den Zeitraum von April bis September 2026 einen Nettogewinn von 2,15 Milliarden Euro gemeldet.
09:08Das Ergebnis liegt 15 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.
09:13Dabei verdoppelten sich nicht die abgesicherten Kerosinpreise,
09:17während die Ticketpreise trotz steigender Passagierzahlen sanken.
09:22Die Fluggesellschaft, einer der größten Europas, erklärte, sie überprüfe derzeit ihre Kosten,
09:29da sie sich auf einen weiteren Anstieg ihrer Treibstoffkosten im nächsten Jahr vorbereite.
09:35Laut Ryanair führte der Nahostkonflikt zu späteren Buchungen.
09:39Die Betriebskosten stiegen um 10 Prozent auf 7,69 Milliarden Euro.
09:45Bis März 2028 könnten die Treibstoffkosten um weitere 2 Milliarden Euro steigen.
09:53CEO Michael O'Leary erklärte, sofern es nicht zu einer raschen Lösung des Nahostkonflikts kommt,
10:00rechnen wir damit, dass die Kerosinpreise bis weit ins Jahr 2027 hinein auf hohem Niveau bleiben werden.
10:08Kerosin-Absicherungsgeschäfte noch vor dem Sommer 2027 auslaufen würden,
10:14wodurch die europäischen Fluggesellschaften mit deutlich höheren Kosten konfrontiert wären.
10:22Der 186. Unterwasserreinigungseinsatz des griechischen freiwilligen Tauchteams We Dive, We Clean,
10:27der erste in diesem Jahr, fand in Wati auf Ithaka statt.
10:31Im Rahmen eines zweitägigen Umwelteinsatzes entfernte das Tauchteam rund 1300 Kilogramm festen Abfall vom Meeresgrund des weiteren Hafenbereichs.
10:40Das Team von We Dive, We Clean blickt nun auf 13 Jahre systematische Unterwasser-Umweltarbeit in verschiedenen Teilen Griechenlands zurück.
10:47Insgesamt hat das Team bereits fast 73 Tonnen Abfall vom griechischen Meeresgrund geborgen.
10:52Die Bedingungen, auf die die freiwilligen Taucher im Hafen von Ithaka trafen,
10:57verdeutlichen sowohl das Ausmaß der Meeresverschmutzung als auch die große Vielfalt an Abfall, der im Meer landet.
11:03Zu den geborgenen Abfällen zählten Plastik- und Glasflaschen, Aluminiumdosen, Anne-Schnüre, Batterien,
11:10Autoreifen verschiedener Größen, Teppiche und sogar ein komplettes Plastikboot.
11:16Die Entfernung solcher Gegenstände ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Zustands des Meeresgrunds,
11:21da Abfall das marine Ökosystem belastet, Meerestiere gefährden kann und die Qualität der Küstenumwelt beeinträchtigt.
11:30Von besonderem Interesse war die Beobachtung des Teams, dass ein Großteil des vom Meeresgrund geborgenen Abfalls offenbar schon mehrere Jahre
11:38alt ist,
11:38was darauf hindeuten könnte, dass das Bewusstsein der Öffentlichkeit für den Umweltschutz gewachsen ist.