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10 Jahre Gefängnis statt Freiheit: Joshua Wong bleibt bis 2036 in Haft

Hongkong-Aktivist Joshua Wong wurde während der Proteste 2014 in Hongkong, der sogenannten Regenschirm-Bewegung, bekannt. Er saß bereits sechs Jahre im Gefängnis.

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Transkript
00:00Der Demokratieaktivist Joshua Wong ist in Hongkong zu weiteren zehn Jahren Haft verurteilt worden.
00:06Ihm wird eine Verschwörung mit ausländischen Mächten vorgeworfen, um Sanktionen gegen Hongkong und China zu erreichen.
00:13International bekannt wurde Wong während der Regenschirmproteste 2014.
00:19Seit 2017 sitzt der inzwischen 30-Jährige immer wieder in Hongkong im Gefängnis.
00:26Eigentlich hätte der ehemalige Studentenführer im Januar freikommen sollen.
00:30Er war wegen Verstößen gegen das von Peking eingeführte nationale Sicherheitsgesetz zuletzt zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt worden.
00:39In einem Gnadengesuch an das Gericht erklärte Wong, er habe gehofft, das Gefängnis nach sechs Jahren Haft verlassen zu können.
00:47Doch die neue Anklage gebe ihm das Gefühl, wieder ganz am Anfang zu stehen.
00:52Der Demokratieaktivist, dem vor allem Treffen mit ausländischen Politikern zur Last gelegt werden, sagte auch, dass seine Zukunft nicht von
01:00den Ereignissen der Vergangenheit bestimmt würde und dass er im Gefängnis tiefgreifende Erfahrungen gemacht habe.
01:07Human Rights Watch verurteilte das Urteil gegen Joshua Wong als grausam und ungerecht und forderte die Regierungen der Welt dazu
01:15auf, mit gezielten Sanktionen gegen Hongkong vorzugehen.
01:18China warnte dagegen vor Einmischung in die Entscheidungen der Hongkonger Justiz, kurz nachdem die USA das Urteil gegen Wong verurteilt
01:27hatten.

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