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  • vor 11 Minuten
Meloni kritisiert EU-Durcheinander bei Ukraine-Friedensgesprächen

In einem Brief an EU-Ratspräsident António Costa kritisiert Giorgia Meloni die vielen Gesprächsformate und warnt, Europa wirke so „weniger glaubwürdig“ für ein Kriegsende.

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Transkript
00:01Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kritisiert in einem Brief an den Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa,
00:09das unkoordinierte Vorgehen der EU bei den Friedensverhandlungen zur Beendigung von Russlands Angriffskrieg.
00:14In dem Euronews vorliegenden Schreiben bemängelt Meloni, dass EU-Staats- und Regierungschefs mehrere verschiedene Initiativen gestartet hätten, ohne gemeinsame
00:22Linie oder klares Mandat.
00:27Frankreich, Deutschland und Großbritannien, die sogenannten E3, treffen diese Woche in Brüssel Vertreter der USA und der Ukraine, um über
00:34ein Kriegsende zu beraten.
00:36In ihrem Brief erklärt Meloni, ein chaotisches Vorgehen mit Initiativen, die sich überschneiden, sei nicht hilfreich.
00:44Sie kritisiert zugleich die Vielzahl an Verhandlungsgruppen wie die E3, die Koalition der Willigen und das Berliner Format,
00:52bestehend aus Deutschland, Frankreich, Polen sowie Vertretern der NATO, der G7 und der EU.
00:59Meloni fordert beim informellen Europäischen Rat kommende Woche in Dublin zu entscheiden, wie die EU bei den Friedensgesprächen vertreten sein
01:08soll.
01:08Unterdessen sind unter Vermittlung der USA Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern am Dienstag und Mittwoch in Abu Dhabi geplant.

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