Wenn die Welt brennt, die Steuern steigen und die Demokratie leise verblüht, bleibt dem Deutschen eine letzte, unerschütterliche Bastion der Identität: die Bratwurst.
Zwischen herbstlichem Kleingarten-Nebel, glühenden Kohlen und dem Duft von billigem Senf entfaltet sich hier eine satirische Hymne im Gewand traditioneller Blas- und Volksmusik. Ein epischer, pathetischer Abgesang auf den Zustand der Nation – getragen von schmetternden Trompeten, schunkelnden Rhythmen und dem unbändigen Willen, erhobenen Hauptes (und mit Speck auf dem Bauch) unterzugehen.
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