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Anschlag in Polen: Behörden vermuten mögliches rechtsextremes Motiv

In Krakau eröffnete ein Mann das Feuer auf Passanten und tötete mindestens sechs Menschen, sechzehn erlitten Verletzungen. In der Wohnung des 24-jährigen Täters wurden die Leichen seiner Eltern und Schwester gefunden

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Transkript
00:01Polen hat Terrorismusermittlungen eingeleitet, nachdem ein Schütze am Samstag auf dem Hauptplatz
00:06von Krakau das Feuer eröffnet hat. Mindestens sechs Menschen wurden getötet und 15 verletzt.
00:11Am frühen Sonntag stellten Menschen Kerzen am Anschlagsort auf, der mit rot-weißem Band
00:16abgesperrt war. In Militärkleidung fuhr der 24-jährige Pole laut Polizei mit einem Auto
00:23auf den beliebten Platz und begann wahllos auf Menschen zu zielen. Nach einem Schusswechsel
00:29mit der Polizei wurde der Verdächtige verletzt, festgenommen und ins Krankenhaus gebracht.
00:33In seinem Fahrzeug fand man zahlreiche weitere Waffen und Munition. Zuvor ließ der Mann sein
00:40Auto an einer Kreuzung stehen und eröffnete mit einem halbautomatischen Gewehr das Feuer
00:45auf die Beamten, wobei laut Polizei zwei Beamte verletzt wurden. Polens Innenminister teilte
00:51mit, der Schütze sei offenbar von rechtsextremen Ideologien fasziniert. Am Samstagabend gaben
00:56die Behörden bekannt, dass im Haus des Verdächtigen drei weitere Leichen entdeckt wurden. Zwei Frauen
01:01und ein Mann. Später bestätigten sie, dass es sich um enge Familienangehörige handelte,
01:06die Schusswunden aufwiesen. Am Sonntag hat in Polen eine zweitägige Staatstrauer begonnen,
01:12bei der die Nationalflaggen auf Halbmast gesetzt wurden.

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