00:00Ja, in Europa gibt es geschätzt zwölf Millionen Roma, davon ein Million in den Westbalkanstaaten.
00:09Immer noch gibt es Vorteile gegen Roma, aber auch Menschen, die dagegen ankämpfen.
00:12Was wird ganz konkret getan, um die Situation der Roma zu verbessern in Europa?
00:18Ich mache mich auf eine Spurensuche durch Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro
00:23für eure News-Witness.
00:31Auf meiner Reise sehe ich Kinder, die im Müll spielen,
00:35katastrophale Wohnverhältnisse und Roma, die mir von Vorurteilen berichten.
00:49Doch in manchen Städten ändert sich was.
00:51Die Europäische Kommission zeichnete sieben Bürgermeister mit einem Preis
00:55für ihre Roma-freundliche Politik aus.
00:58In Montenegro heißt der Gewinner Marko Kovacevic, der Bürgermeister von Nikšić.
01:03In der zweitgrößten Stadt Montenegros leben 70.000 Menschen, darunter geschätzt 1.500 Roma.
01:10Bürgermeister Kovacevic hat 31 Sozialwohnungen für Vertriebene bauen lassen,
01:1517 davon vergab er an Roma-Familien.
01:18Als er das Projekt ausweiten wollte, gab es Widerstand.
01:29Ich mache mich auf den Weg zum Zentrum für Roma-Initiativen.
01:33Der Verein kümmert sich u.a. um Menschen, die Roma-Familien
01:37in den Städten von Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro,
01:42Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro,
01:46Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro,
01:50Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro,
01:53Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro, Montenegro,
01:56Der Verein kümmert sich u.a. um Rechte von Roma-Frauen.
02:00Gesundheit, Schule, Arbeit, Wohnen, alles hängt zusammen,
02:03meint Direktorin Fana Delia.
02:05Viel wäre schon gewonnen, könnte man die in allen Nachfolgestaaten
02:08Jugoslawiens verworrenen Grundbesitzverhältnisse klären.
02:11Manche Roma besitzen eigene Häuser, viele andere nicht.
02:27Am Stadtrand von Nikšić wurden vor einigen Jahren Sozialwohnungen errichtet,
02:31direkt neben der Straße zum Bauxit-Tagebau.
02:34Hier leben Roma-Großfamilien auf engstem Raum zusammen.
02:39300 Menschen, nicht allen geht es gut.
02:58Wohnungsnot, Schulprobleme, Arbeitslosigkeit und ein schwer kranker Säugling.
03:03Seit 20 Jahren versucht Fana zu helfen, wo sie kann.
03:07Es gibt Fortschritte, aber viel zu wenige.
03:32Zoya ist Roma-Beauftragte der Realschule.
03:35Heute macht sie einen Hausbesuch bei Amela.
03:37Die sechsfache Mutter ist mit einem Rom verheiratet.
03:40Die Frauen wissen, um Arbeit zu finden, braucht es eine solide Ausbildung.
03:45Deshalb verfolgt Zoya genau die Schulnoten der wenigen Roma-Kinder,
03:49die es bis an die weiterführende Schule geschafft haben.
03:52Zoya ist auch eine Rom und hat einen Universitätsabschluss,
03:56eine Rarität für Roma in Montenegro.
04:06Ich reise weiter nach Bosnien-Herzegowina, nach Bijeljina.
04:10100.000 Menschen leben im Ballungsgebiet, davon 2.000 Roma.
04:15Die Stadt baut Sozialwohnungen, ein Heim für ausgebeutete Kinder
04:19und unterstützt ein Roma-Festival.
04:22Soeben hat Bürgermeister Petrovic seinen Aktionsplan 2027 vorgelegt.
04:35Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine größere Inklusion
04:41der Roma-Nationalgemeinschaft ist die Ausbildung.
04:51Schon heute gibt es deshalb eine ganzjährige Intensivbetreuung für Roma-Kinder.
05:06Ich bin Gabriela Ramic, ich bin acht Jahre alt.
05:10Während meiner Erwachsenheit möchte ich Lehrer werden.
05:15Ich bin Mersudin Ramic, ich bin acht Jahre alt.
05:18Ich möchte Mathematikerin werden.
05:21Der Verein Otaharin hilft bei Hausaufgaben und bietet psychologische Betreuung.
05:26Es gibt was zu essen und Bastelkurse.
05:29Viele Roma-Kinder sprechen bei der Einschulung kaum Serbisch.
05:33Roma-Koordinatorin Zanita fordert Sprachförderung.
05:47Vesida hat einen Festvertrag auf einem Gemüsehof.
05:51Viele andere Roma arbeiten als Tagelöhner.
05:54Langfristige Arbeitsverhältnisse seien für manche Roma schwierig, meint Vesida.
05:58Die österreichische Entwicklungshilfe der Roma-Verein Otaharin und die Stadt Bijeljina
06:03unterstützen das Gemüseprojekt, das vor allem Frauen hilft.
06:22Letzte Station ist das Kurbat Vrnjatschka Banja in Serbien.
06:26Die Stadt lebt vom Tourismus und gibt sich weltoffen.
06:29Rund 400 Roma wohnen hier.
06:32Trinkwasser, Strom, Baumaterial, Berufsausbildung.
06:35In den vergangenen acht Jahren floss eine Million Euro internationale Hilfe in Roma-Projekte,
06:41ergänzt durch knapp 200.000 Euro Eigenbeteiligung der Stadt.
06:57Seit 2016 gibt es einen Roma-Beauftragten, Dejan Pavlovic.
07:02Wir fahren nach Grazac, mit 250 Menschen die größte Roma-Siedlung im Gemeindegebiet.
07:08Sivoslav Vujicic hat lange in Deutschland gearbeitet.
07:11Nach der Rückkehr baute er ein schmuckes Haus.
07:14Als Dorfsprecher betont er den guten Draht zum Bürgermeister.
07:26Die Sozialhilfe reicht kaum zum Leben.
07:29Da es im Haus keine Toilette gibt, müssen sie ihre Notdurft im Schuppen verrichten.
07:34Die Stadt stellt sich für die Sozialhilfe ein.
07:37Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:40Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:43Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:46Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:49Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:52Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:55Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
07:58Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:01Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
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08:07Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:10Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
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08:16Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
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08:28Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:31Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:34Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:37Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:40Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:43Die Sozialhilfe ist der größte Problem.
08:46Christine in die neue Wohnung begann für die siebenjährige Melissa und ihre Familie ein neues Leben.
08:51Melissas Vater ist Schneider, doch arbeitet er meistens auf Baustellen.
08:55Um die Familie zu stabilisieren, organisierte die Stadtverwaltung für die zwei Söhne eine Ausbildung zum Fliesenleger und Friseur.
09:02Mutter Sonja kann aufatmen.
09:10Ihre Teenager-Tochter Christina hat bereits ein Baby, Gabriel.
09:14Schulabbruch und frühe Schwangerschaften sind auch in Vrnačka Banja ein Problem.
09:19Ich frage Christina nach ihrem Berufsziel.
09:22Für echten Wandel braucht es politischen Willen, Geld, Geduld und Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten, Behörden und Roma.
09:27Für echten Wandel braucht es politischen Willen, Geld, Geduld und Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten, Behörden und Roma.
09:30Für echten Wandel braucht es politischen Willen, Geld, Geduld und Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten, Behörden und Roma.
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09:55Für echten Wandel braucht es politischen Willen, Geld, Geduld und Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten, Behörden und Roma.