Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Jahren
In Italien erhalten nicht alle dort gemeldeten Arbeitnehmer Sozialleistungen für die Familie. Die EU-Kommission sieht das als Form der Diskriminierung. Ministerpräsidentin Meloni ist über die Vorwürfe empört. Es könnte ein neuer Streit zwischen Brüssel und Rom beginnen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die Beweggründe für das Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Italien als surreal bezeichnet.
00:09Am vergangenen Donnerstag kündigte die EU-Kommission an, rechtliche Schritte gegen Italien einzuleiten.
00:15Sie wirft dem Land vor, EU-Migranten zu diskriminieren.
00:182022 wurde ein Gesetz verabschiedet, demzufolge Arbeitnehmer, die weniger als zwei Jahre in Italien gelebt haben
00:25oder deren Kinder außer Landes wohnen, keinen Anspruch auf Sozialhilfen für Familien haben.
00:48Die italienische Regierung hat die Mittel für Sozialleistungen für Familien um drei Milliarden Euro aufgestockt.
01:07Es ist eine der wichtigsten Maßnahmen Italiens, um die sinkende Geburtenrate wieder anzukurbeln.
01:12Nach Meloni können Italien aber nicht noch mehr investieren.
01:19Die EU-Kommission sieht die Maßnahmen kritisch, gibt sich mit der Rechtfertigung Roms nicht zufrieden,
01:24weswegen der Fall jetzt an den Europäischen Gerichtshof verwiesen wurde.
01:48Giorgio Arlandi für EU-News in Rom.

Empfohlen