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  • vor 8 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ihr Vater muss noch einmal operiert werden.
00:02Er ist Herzchirurg.
00:03Ja, und die beiden sind völlig zerstritten.
00:06Ja und, er ist Papas Bruder.
00:07Der Name ist Dr. Andreas Sander.
00:10So ein trotteliger Laborant hat versehentlich die Haarprobe verloren.
00:13Autsch, und jetzt?
00:15Ja was schon, ich muss denen eine neue zukommen lassen.
00:18Mini, du Schlingel, das gehört sich aber nicht.
00:28Das ist der Beweis für deine Vaterschaft, mein lieber David.
00:31Ich würde gerne die Voraussetzungen dafür schaffen,
00:34dass mein Mann Fritz weiter hier auf Schloss Ahrensberg leben kann,
00:39wenn ich vor ihm sterben sollte.
00:41Sie könnten ihr Mann testamentarisch ein lebenslanges Wohnrecht hier auf dem Schloss einrollen.
00:45Deine Tage hier auf dem Schloss gehen zu Ende.
00:49Vater.
00:52Verdammt, Frank, du bist immer noch genauso verbot wie damals.
00:54Das ist genau der Richtige.
00:55Du bist immer noch der gleiche überhebliche Halbgott in Weiß, der nie einen Fehler macht.
01:00Und du bist immer noch der gleiche Moralapostel.
01:02Ich konnte damals nicht jeden Nachmittag bei Vater vorbeischauen.
01:06Du hast immer nur an dich und an deine Karriere gedacht.
01:10Das muss ich mir wirklich nicht länger an.
01:11Dann fahr doch zurück nach Marburg.
01:13Und zu einem arroganten Egoisten wie dir lasse ich mich sowieso nicht operieren.
01:22Das muss ich mir wirklich nicht mehr an.
01:55Kannst du das bitte nochmal wiederholen?
01:57Andreas wird mich nicht operieren.
02:00Dann zurück nach Marburg.
02:02Ich verzichte auf sein Talent.
02:05Ihr entschuldigt mich?
02:07Frank, bitte!
02:09Es reicht mir jetzt wirklich, Papa.
02:11Erst die ganze Geschichte mit Davids Mutter.
02:14Wir alle müssen mit den Konsequenzen leben.
02:15Und jetzt das.
02:17Komm endlich wieder runter von deinem Hohen Ross und vergiss den Streit mit deinem Bruder.
02:21Wenn ich Dr. Schmelting richtig verstanden habe, dann ist Andreas der Einzige, der dir helfen kann.
02:27Also reiß dich zusammen!
02:29Das ist mein Ernst, Papa.
02:31Vergiss die alten Geschichten.
02:35Das sind keine alten Geschichten.
02:37Es geht ums Prinzip.
02:40Mir sind deine Prinzipien sowas von egal.
02:42Du hast dich zehn Jahre lang nicht mit deinem Bruder auseinandergesetzt.
02:45Dann kommt es jetzt auf ein paar Tage mehr oder weniger auch nicht an.
02:48Ihr könnt euren Streit nach der OP fortsetzen.
02:51Aber jetzt möchte ich, dass du dich von Andreas operieren lässt.
02:55Wenn er das nicht tut, dann stirbst du.
02:58Denk auch mal an uns, Papa.
03:09Ich bleib hier, bis du dein Okay gibst.
03:26Hey.
03:31Wirklich unmöglich, wie Frank sich benimmt.
03:34Er ist halt immer noch der Alte, ne?
03:37Nimm's ihm nicht übel.
03:38Es überfordert ihn alles.
03:39Er meint es nicht so.
03:40Ach bitte, Pia.
03:41Wir wissen beide, dass er es exakt so meint, wie er es sagt.
03:45Bitte lass uns jetzt nicht allein.
03:48Es tut mir leid.
03:50Unter diesen Voraussetzungen kann ich euch nicht helfen.
03:52Ich darf das schon rein rechtlich gar nicht.
03:55Bitte.
03:56Oder willst du riskieren, dass dein Bruder stirbt?
03:58Nein, ich will nicht, dass mein Bruder stirbt.
04:00Dann hilf ihm.
04:01Mir sind die Hände gebunden.
04:03Kein Arzt der Welt darf einen Patienten operieren, wenn der das nicht will.
04:08Er ist dein Bruder.
04:10Erzähl das, Frank.
04:12Für ihn bin ich doch nur ein Schnösel aus Marburg, der herkommt, um eine Show abzuziehen.
04:15Du siehst doch, er stirbt lieber, statt sich vor mir operieren zu lassen.
04:21Andreas, du bist unsere letzte Chance.
04:25Nochmal, ich kann und darf einen Patienten nicht gegen seinen Willen operieren.
04:33Pia, diese OP ist kein Spaziergang.
04:37Es besteht die Möglichkeit, dass Frank stirbt.
04:49Danke.
04:51Prost für Sie.
04:52Dankeschön.
04:53Keine.
05:36Dein Vater hat seinen Sturkopf.
05:38Was ist damals zwischen den beiden eigentlich passiert?
05:41Es ging irgendwie um Opa, nicht?
05:44Hm.
05:47Dein Vater war der Einzige, der sich damals um Opa gekümmert und ihn gepflegt hat.
05:52Ich habe ihn dabei unterstützt. Er hat ja so viel gearbeitet.
05:56Andreas war zu der Zeit in Amerika und hat Karriere gemacht.
06:00Frank hat ihn so sehr gebeten, Frank hat ihn so sehr gebeten, nach Köln zu kommen, aber dein Onkel kam
06:04nicht.
06:06War es nicht, was nicht vielleicht ein bisschen viel verlangt, dass Andreas alles aufgibt und nach Deutschland zieht?
06:10Aber das hat doch gar niemand erwartet. Er hat seinen Vater kein einziges Mal besucht. Er ist nur zur Beerdigung
06:17gekommen.
06:18Das ist nicht so toll.
06:20Opa hat Franks Fürsorge gar nicht richtig wahrgenommen. Die ganze Zeit wollte er nur wissen, wann Andreas endlich kommt und
06:27das hat Papa am allermeisten verletzt.
06:30Aber es geht um Papas Leben.
06:36Mama, ich will ihn nicht verlieren.
06:38Ich doch auch nicht, mein Schatz. Ich auch nicht.
06:41Hey, wie ist es gelaufen?
06:44Papa will sich nicht von Onkel Andreas operieren lassen.
06:47Wieso denn nicht?
06:49Alte Familienstreitigkeiten.
06:51Dann müsst ihr ihn irgendwie überzeugen.
06:53Ich weiß.
06:55Keine leichte Sache.
06:57Aber wir müssen es irgendwie schaffen.
07:17Frau Hellwig?
07:19Sie können einem einen Schrecken einjagen.
07:22Ja, das hat mir schon mal jemand gesagt.
07:25Sind Sie blind?
07:27Fast, aber nicht ganz.
07:30Aha.
07:32Herr von Ahrensberg, ich finde, das ist ein etwas seltsamer Ort für unser Treffen.
07:37Verraten Sie mir, wo ich hier bin?
07:40Sie entschuldigen.
07:44Ja?
07:45Ah, Herr von Krieger, was gibt's?
07:49Schwierigkeiten, das hört sich aber nicht gut an.
07:52Ja, natürlich kann ich auch noch mal mit dem Interessenten sprechen, aber Sie kommen doch sicher alleine klar.
07:57Na, sehen Sie.
07:58Dann treffen wir uns nächste Woche in Köln.
08:01Bis dann.
08:04Ein wichtiger Geschäftspartner.
08:06Aber setzen Sie sich doch bitte zu mir.
08:10Ich mag Männer, die jetzt hier nicht aus den Augen verlieren.
08:13Touché.
08:14Oh, Entschuldigung.
08:16Kein Problem.
08:18Können wir zum Thema kommen?
08:20Ihre Direktheit gefällt mir.
08:21Ich denke, ich kann offen zu Ihnen sprechen.
08:25Ich muss einen Mann loswerden.
08:27Sein Name ist Fritz Schubert.
08:30Ich fürchte, dafür bin ich nicht die Richtige.
08:33Nicht das, was Sie jetzt denken.
08:36Nein, dieser Fritz Schubert hat meiner Mutter so den Kopf verdreht,
08:39dass sie mir jetzt ein lebenslanges Wohnrecht gewährt hat.
08:42In einem Schloss, das ich einmal erbe.
08:45Und jetzt wollen Sie, dass ich einen Keil zwischen die beiden treibe?
08:48So ungefähr.
08:50Sie verstehen schnell.
08:51Ich kenne die Menschen.
08:53Und ich sage Ihnen, das ist keine gute Idee.
08:56Ich vertraue da ganz auf Ihre Überzeugungskraft.
09:01Es wird aber teuer.
09:03Wir einigen uns schon.
09:07Hier haben Sie alle Informationen über Fritz Schubert.
09:11Und meiner Mutter gegenüber verwenden Sie bitte einen Decknamen.
09:16Was halten Sie von Ursula von Bergfried?
09:22Hört sich vielversprechend an.
09:35Jetzt schau mich nicht so an.
09:39Ich warte auf eine Reaktion.
09:42Aber lass dir nur Zeit. Es geht ja nur um dein Leben.
09:48Ich wollte mich nicht mit Andreas streiten.
09:50Ich bin ja nicht blöd. Ich weiß, was auf dem Spiel steht.
09:55Wirst du etwa vernünftig?
10:01Er ist ja bewusst, dass er...
10:06dass er ein Spitzenarzt ist.
10:09Der alles stehen und liegen lässt und hierher kommt, um seinem Bruder zu helfen.
10:14Seine Auge an der Art hat mich schon immer rasend gemacht.
10:17Ich konnte mich nicht bremsen.
10:18Das solltest du aber.
10:21Andreas ist kein einfacher Typ.
10:23Und ja, er ist überheblich.
10:24Aber in deiner Situation der Selbstbeherrschung angesagt.
10:29Ich kann das nicht.
10:33Ich würde dich gern zum Mittagessen einladen. Hast du Zeit?
10:36Also für dich immer.
10:37Jetzt?
10:38Sofort.
10:38Schön.
10:39Ich dachte schon, ich komme vielleicht unpassend und du bist gerade auf Verbrecherjagd.
10:42Oh, du hast ja Vorstellung von meinem Beruf.
10:45Die meiste Zeit geht dafür, darauf Protokolle zu schreiben.
10:48Deswegen habe ich auch so eine große Lust auf eine schöne Abwechslung mit dir.
10:51Peter?
10:52Ich habe da...
10:53Oh, hallo.
10:56Ich bearbeite gerade den Fall Weber. Hast du das Protokoll geschrieben?
10:59Ja, und?
11:01Kommst du mal kurz ins Büro?
11:02Ja, ja, klar.
11:03Okay, dauert nicht lange.
11:06Alles okay mit dir?
11:08Ja, es ist nur heiß.
11:10Okay, alles gut.
11:11Bin gleich wieder da.
11:12Ich lauf nicht weg.
11:19Hübs.
11:21Hübs.
11:23Herr Peter, das ist jetzt.
11:24Wird er mich zum Teufel schicken?
11:30So.
11:32Ich bin soweit.
11:33Klasse.
11:36Alles in Ordnung mit dir?
11:37Ja, ich bin nur ein bisschen unterzuckert.
11:39Ich habe so Hunger.
11:40Oder nichts wie los.
11:41Wir wollen ja nicht, dass du umfällst.
11:42Okay, komm.
11:54Hier bist du.
11:56Ja.
11:57Ich war einkaufen. Hast du mich gesucht?
11:59Ja, das Ergebnis des Vaterschaftstestes ist da.
12:02Oh, endlich.
12:04Hast du...
12:04Haben wir Gewissheit.
12:07Ja, das Ergebnis ist wirklich eindeutig.
12:11David, du glaubst gar nicht, wie viel mir das bedeutet.
12:14Das Kind, was ich unter meinem Herzen trage, ist...
12:17Das ist dein Kind.
12:19Man könnte sagen, da ist dir gründlich was schiefgegangen.
12:22Was heißt schiefgegangen?
12:24Ja, ich weiß auch nicht, aber...
12:27Ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll, aber der Vater deines Kindes, das ist ein...
12:33Langha-Chihuahua.
12:47Nein.
12:49Nein, bitte.
12:52Aber...
12:52Ich...
12:53Ich habe mit der Sache doch nichts zu tun, nein.
12:56Aber was interessieren mich denn die Angelegenheiten von Kardinal Richelieu?
13:00Oh, nein.
13:02Ich bin doch nur ein armer Ziegenherd.
13:05Nicht das...
13:06Nicht das Salz auf meine Füße.
13:08Nein, lass die Ziegen nicht auf meine Füße.
13:10Ein armer Ziegenherd.
13:11Oh Gott.
13:13Nein.
13:15Oh Gott.
13:16Conny.
13:17Oh Gott, was war das denn?
13:19Ich habe ganz schlimm geträumt.
13:24Keine Angst, kleiner Ziegenherd.
13:26Du liegst hier im Bett neben deiner schönen Frau und alles ist in Ordnung.
13:30Keiner tut dir was, ansonsten kriegt das mit mir zu tun.
13:32Gott sei Dank.
13:34Conny, ich habe von dem Drehbuch geträumt.
13:37Ich war mit meinem Kameramann auf Motivtour durch Frankreich, ja.
13:40Und auf einmal wird das Drehbuch ganz realistisch.
13:43Ich war mittendrin, es war phänomenal.
13:46Und wer hatte dieses großartige Drehbuch in Pullen?
13:51Darf ich es auch mal lesen?
13:52Ja, klar.
13:53Ich brauche jetzt erst mal einen Kaffee.
14:07Ich habe dich schon gesucht.
14:10Worum geht's?
14:12Ich hätte mich mit deinem Vater nicht streiten sollen.
14:14Finde ich auch.
14:18In zehn Jahren ist viel passiert.
14:22Frank geht's schlecht.
14:23Und es ist bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt, um alte Geschichten zu klären.
14:27Ich hätte das wissen müssen, tut mir leid.
14:29Fertig?
14:30Was meinst du?
14:31Ob du zu Ende bist mit deiner Beichte.
14:34Ja.
14:35Ich meine, dein Bruder kann sterben.
14:38Wie schaffen wir es, dass du ihn doch noch operierst?
14:41Ohne sein Einverständnis kann ich das nicht.
14:43Ja, aber irgendwas müssen wir doch tun.
14:46Vielleicht überlegt er sich das nochmal.
14:50Es ist dein Bruder.
14:53Es geht um sein Leben.
15:04In solchen Laboren werden doch oft aus Schlampigkeit Fehler gemacht.
15:07Vielleicht wurde die Probe kontaminiert?
15:09Hör doch auf, Vanessa.
15:11Ja, oder du hast selbst aus Versehen ein Haar von Minnie erwischt und es an den Test gegeben.
15:14Ganz bestimmt nicht.
15:16Ich habe mein eigenes Haar genommen.
15:17Darauf kannst du dich verlassen.
15:19Da wird solche Dinge passieren.
15:21Ja.
15:22Aber nur wenn jemand anders versucht, den Test zu manipulieren, Vanessa.
15:26Schade nur, dass du so dumm warst und ein Haar von Minnie genommen hast.
15:33Sieh mich an, Vanessa.
15:35Sieh mich an, Vanessa!
15:38Du hast versucht, mir ein Kind anzuhängen, das nicht von mir ist.
15:43Es ist immer das Gleiche.
15:45Du unterstellst mir nur das Schlechteste.
15:47Weißt du eigentlich, wie sehr du mich damit verletzt?
15:50Hör doch auf, dir und mir was vorzuspielen.
15:53Das Spiel ist aus.
15:54David, jetzt beruhig dich doch erstmal.
15:57Wir gehen der Sache einfach auf den Grund und finden heraus, was wirklich passiert ist.
16:01Oder wir machen einfach besser gleich einen Reitest.
16:02Wir werden überhaupt nichts machen lassen.
16:04Du gehst jetzt nach oben und packst deine Sachen.
16:07Ich will, dass du unverzüglich dieses Schloss verlässt.
16:10Wie bitte?
16:11Du hast mich schon ganz richtig verstanden.
16:12Ich will, dass du verschwindest.
16:14David, du kannst mich nicht rauswerfen.
16:15Ich bin schwanger.
16:16Ja, aber das ist seit heute nicht nur mein Problem.
16:18Ja, aber wo soll ich denn hin?
16:19Das ist mir ganz egal.
16:21Du bist doch sonst so erfinderisch.
16:23Du wirst schon ein Plätzchen finden.
16:26Ich gehe hier nicht weg.
16:34Vanessa, überleg dir das gut.
16:36Weil sonst helfe ich dir nämlich beim Ausziehen und dann bekommt jeder hier mit, was hier los ist.
16:42Das kannst du nicht wollen.
16:44David, ich weiß aber, dass du der Vater meines Kindes bist.
16:49Du bist ja verrückt.
16:52Und jetzt geh nach oben und pack deine Sachen.
16:56Ich will dich hier nie wieder sehen.
17:08Schön, dass du noch Zeit für einen gemeinsamen Kaffee hattest.
17:10Also ich bin so gern mit dir zusammen.
17:12Ja, ich doch auch.
17:13Aber ich muss jetzt ganz dringend zurück auf die Wache.
17:15Ich habe keine Zeit mehr.
17:17Ich mache mich nur noch kurz frisch, ja?
17:23Joe, die Rechnung bitte.
17:29Zweimal der Salat mit Gute und zwei Kaffee.
17:3316,90 Euro bitte.
17:36Oh Gott, es tut mir leid.
17:38Oh, mach doch nicht.
17:40Was ist da nicht passiert?
17:50Hier, stimmt so.
17:51Danke.
17:56Sag mal, wie kommt Gabis Schlüsselbund in deine Tasche?
17:58Ich weiß nicht.
17:59Wie kommt Gabis Schlüssel in meine Tasche?
18:02Ich weiß es nicht.
18:05Isabel.
18:06Ich weiß es nicht.
18:07Isabel.
18:11Isabel, was ist denn los?
18:13Was ist denn los?
18:29Entschuldigen Sie aber, hier ist eine Dame, mit die Sie unbedingt sprechen möchte.
18:32Ich möchte auch gar nicht lange stören, aber ich bitte Sie, es ist wichtig.
18:36Schon gut, Yanka, danke.
18:43Ja, würden Sie mir freundlicherweise sagen, mit wem ich es zu tun habe?
18:46Oh, Entschuldigung, wie unhöflich von mir.
18:49Mein Name ist Ursula von Bergfeld.
18:52Sagt mir nichts.
18:53Nein, natürlich nicht.
18:55Aber wir haben etwas gemeinsam.
18:58Worum handelt es sich?
18:59Nun, ich habe lange gezögert, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.
19:04Aber ich halte es für meine Pflicht.
19:06Ist es richtig, dass Sie mit einem gewissen Fritz Schubert zusammenleben?
19:10Ja.
19:11Warum interessiert Sie das?
19:14Ich verfolge ziemlich genau, was Herr Schubert macht.
19:16Was wollen Sie mir damit sagen?
19:19Er hat mich um mein gesamtes Vermögen gebracht.
19:29Conny, kriege ich jetzt mein Drehbuch wieder?
19:32Wird gern zu Ende lesen.
19:34Kannst du gerne haben.
19:35Das ist genial, oder?
19:37Ein kleiner Ziegenhirte ist ein Feigling.
19:39Ein Weichei.
19:40Das ist ein Held, du.
19:41Am Ende wird es ein echter Musketier für den König.
19:44Ja, aber wie er um seine Liebe kämpft, ist feige.
19:46Das ist doch nicht feige.
19:47Der ist unangepasst.
19:48Der macht das nicht wie die anderen Kerle.
19:50Der befindet sich auf seinem ganz eigenen Weg.
19:53Ja, und dabei geht er jedem Konflikt aus dem Weg.
19:55So was lieben Frauen.
19:56Der denkt nach, der hat Fantasie.
19:58Ja, ein toller Luxus, den er auf dem Rücken von der Frau austrägt.
20:01Denn während er so ach so toll nachdenkt, muss sie die wirklichen Probleme lösen.
20:05Was ist denn daran so verkehrt?
20:06Das kriegt sie doch eines Tages mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt.
20:10Ja, du sagst es, eines Tages.
20:11Mann, wie hättest du es denn gern?
20:13Dass er sich dem Grafen stellt, der seine Liebste belästigt.
20:15So einfach ist das nicht.
20:17Das ist ja David gegen Goliath.
20:19Das geht nicht eins zu eins.
20:21Mensch, da muss ein perfider Plan ran.
20:23Ganz listig.
20:25Ja, genau.
20:25Und das dauert.
20:27Währenddessen quält der Graf die schöne Weite, aber das tankiert den kleinen Ziegenhirn.
20:31Oh Mann, ich habe überhaupt keinen Bock, mit dir weiter zu diskutieren.
20:33Du lässt dich ja nicht mal auf die Geschichte ein.
20:35Genau das meine ich.
20:37Kaum gibt es einen Konflikt, da weichst du aus.
20:39Wie dieser Dünnbrettbohrer da, dieser Ziegenhirte.
20:42Weil du es nicht kapierst.
20:44Mann, und jetzt lass mich in Ruhe zu Ende lesen.
20:46Ja, mach ich doch. Mach doch, was du willst.
20:50Sag mal.
20:51Bitte, setzen Sie sich.
20:53Danke.
20:58Hat er es also wieder geschafft?
21:01Sie sind wohlhabend.
21:02Ein lohnendes Ziel für einen Betrüger wie Fritz.
21:06Ihre Anschuldigungen sind absurd.
21:09Herr Schubert hat sich noch nie für mein Vermögen interessiert.
21:13Das glauben Sie.
21:14Aber Fritz ist geschickt.
21:16Und er wäre ja auch dumm, wenn er gleich die Katze aus dem Sack ließe.
21:20Auch mir hat er vorgegaukelt, dass ihm an materiellen Dingen nichts liegt.
21:24Dass er mich liebt.
21:26Von meiner Selbstwillen.
21:29Deshalb habe ich ihn geheiratet.
21:31Am Ende war ich sogar so weit, zu glauben, es wäre meine eigene Idee gewesen, ihm mein Vermögen zu überschreiben.
21:37Und dann war er plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden.
21:42Wir waren an einem Abend vorher noch mit Freunden im Theater.
21:45Haben ein Glas Wein getrunken.
21:48Ich habe ihn angesehen und gedacht,
21:50mein Gott,
21:52was habe ich doch für ein Glück mit diesem Mann.
21:57Am nächsten Morgen war er weg.
21:59Und ist nie mehr wiedergekommen.
22:03Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
22:06Das konnte ich mir auch nicht, Frau von Arnsberg.
22:08Das können Sie sich vorstellen.
22:11Es war ein Schock, von dem ich mich bis heute nicht erholt habe.
22:15Das ganze Schweigen von meiner finanziellen Situation.
22:19Sie waren mit ihm verheiratet?
22:21Ja.
22:23Ja, warum sind Sie dann nicht zur Polizei gegangen?
22:27Weil,
22:29weil ich ihn geliebt habe.
22:32Von ganzem Herzen geliebt.
22:34Verstehen Sie das?
22:37Verzeihen Sie die Frage,
22:39aber haben Sie an Schubert schon Ihr Vermögen überschrieben?
22:44Bitte gehen Sie jetzt.
22:47Ich möchte Sie nur warnen.
22:50Das brauchen Sie nicht.
22:52Ich habe Ihnen schon viel zu lange zugehört.
22:55Ich weiß nicht,
22:56was Sie mit dieser Geschichte bezwecken,
22:58aber ich weiß, dass Sie lügen.
23:00Bitte.
23:02Ich verstehe.
23:05Hier.
23:08Meine Visitenkarte.
23:13Seien Sie vorsichtig,
23:15wem Sie vertrauen.
23:16Und bitte.
23:17Bemühen Sie sich nicht.
23:19Ich bin allein hinaus.
23:25Musik
23:38Musik
24:22David
24:24Hallo Lena
24:27Ich
24:28Entschuldigung, du zuerst
24:29Nein, nein, mach du
24:31Ich wollte fragen, wie es deinem Vater geht
24:33Es ist ziemlich schwierig gerade
24:36Sein Bruder ist da, er ist Kardiologe
24:39Er soll meinen Vater operieren, aber mein Vater weigert sich
24:42Was?
24:43Wieso das denn?
24:45Das ist eine lange Geschichte
24:46Die beiden können sich nicht sonderlich ausstehen
24:49Und jetzt?
24:50Ich weiß es nicht
24:51Ich weiß nur, dass ich nicht mit ansehen werde, wie mein Vater stirbt
24:57Habt ihr schon mit ihm gesprochen?
24:59Ja, aber wir kommen nicht an ihn ran
25:01Mein Vater macht es sich und seiner Familie ja nicht gerade einfach
25:04Ja, allerdings
25:05Kann ich irgendwas für dich tun?
25:08Vorbeikommen, dich in den Arm nehmen?
25:11Ach David
25:13Warum sagst du das so?
25:16Fandest du es nicht schön?
25:17Doch
25:20Aber?
25:21Es geht nicht
25:22Sei mir nicht böse
25:24Ich bin nicht böse
25:26Gut
25:29Okay, du rufst mich dann an, ja?
25:31Ich denke an dich
25:32Danke, David
25:35Tschüss
25:48Schwesterchen, was ist denn los?
25:51David
25:53Der Vaterschaftstest
25:55Oh je
26:02Was ist passiert?
26:04Ich habe aus Versehen ein Haar von Minnie mit in die Probe gegeben
26:10Keine Ahnung, wie das passieren konnte
26:12Von Minnie
26:14Amelies Hund
26:19Na, die werden sich im Labor ja schön gewundert haben
26:24David will mich nie wieder sehen
26:30Vielleicht ist es gar nicht schlecht und du hast die Chance auf ein Neuanfang
26:33Isabel hat mich rausgeworfen
26:35Was?
26:37Wo soll ich denn jetzt hin?
26:39Was soll aus mir werden?
26:42Red doch nochmal mit ihm
26:43Keine Chance
26:46Aber vielleicht mit Raphael
26:47Nein, das halte ich für keine gute Idee
26:51Isabel, du musst mir sagen, was ich jetzt tun soll
26:56Ich meine
26:58Wir können doch nicht auf der Straße landen
27:00Das passiert nicht
27:02Ich bin auch noch da
27:05Aber du hast auch kein Geld
27:08Ja
27:11Und ein Freund leider auch nicht mehr
27:14Was?
27:16Hat Peter Schluss gemacht?
27:18Nein
27:20Er hat mich erwischt
27:21Ein blöder Schlüsselanhänger
27:25Das musste irgendwann passieren
27:27Ich habe keine Ahnung, wie dieses Ding in meine Tasche kommen konnte
27:33Isabel, hast du ihm gesagt, dass du Kleptomanin bist?
27:36Wie das klingt
27:37Ich bin Kleptomanin, die große Selbstanklage
27:39Nein, ich habe es ihm nicht gesagt
27:42Ist mir peinlich
27:46Du musst es ihm irgendwann sagen
27:50Sonst verlierst du ihn
27:57Ich kenne diese Frau nicht
27:59Ursula von Bergfeld
28:01Noch nie gehört
28:03Und auch diese Adresse in Konstanz sagt mir nichts
28:06Wieso taucht diese Frau hier auf
28:08Und behauptet, dass du sie geheiratet hast?
28:11So ein Unfug
28:12Und dass du sie um ihr gesamtes Vermögen gebracht hast
28:15Das kann ich dir beim besten Willen nicht sagen
28:18Ich finde es einfach absurd
28:19Kannst du dir mich als Heiratsschwindler vorstellen?
28:23Nein
28:25Was will diese Frau von uns?
28:27Fritz, ich habe keine Ahnung
28:29Weißt du, als sie hier reinkam
28:30Da kam sie mir gleich so komisch vor
28:32Vielleicht eine Verrückte
28:34Auf jeden Fall habe ich ihr kein Wort geglaubt
28:41Ich brauche dich
28:44Meine Tochter braucht ihren Opa
28:45Und Benjamin braucht seinen Vater
28:49Bitte Papa, lass dich von Onkel Andreas operieren
28:52Frank, bitte
28:53Vergiss doch mal die alten Geschichten
28:56Nein
29:01Ich als Krankenschwester kann dir nur raten
29:03Lass dich von Andreas operieren
29:04Er ist der Beste auf seinem Gebiet
29:20Papa
29:21Vergiss doch mal den alten Streit
29:23Er ist extra hierher gekommen, um dir zu helfen
29:26Nein
29:28Wenn du dich nicht von deinem Bruder operieren lässt
29:30Dann stirbst du
29:31Ich liebe das, als ich mir so schuldig zu sein
29:33But every single time I dare
29:41no one may case
29:44anywhere
29:47away
29:48from
29:49here
30:03Hallo.
30:06Okay.
30:14Hier.
30:16Danke.
30:18Kommst du mir bitte?
30:22Kannst du mir das Ganze mal bitte erklären?
30:24Da gibt es nicht viel zu erklären.
30:26Was soll das heißen? Du bist einfach weggegangen und du hast mich da stehen lassen.
30:29Ich konnte nicht anders.
30:32Was um Himmels Willen ist los mit dir? Warum hast du Gabis Schlüsselanhänger gestohlen?
30:36Ich weiß nicht, wie der Schlüssel in meine Tasche gekommen ist.
30:39Das kannst du jemand anderem erzählen, aber nicht mir.
30:42Das ist aber die Wahrheit.
30:43Und wie kommt er dann in deine Tasche? Gib mir bitte eine plausible Erklärung dafür.
30:55Ich konnte nicht anders.
30:58Das kommt halt einfach so über mich, weil ich bin, ich war oder bin.
31:10Ich bin Kleptomanin.
31:27Raphael?
31:28Was willst du von mir?
31:32Ich habe nachgedacht.
31:33Dabei kommt nie was Gutes raus.
31:36Warum so aggressiv?
31:38Ich will Frieden.
31:41Erinnerst du dich noch im Krankenhaus?
31:44Du wolltest dich mit mir versöhnen.
31:45Das ist Vergangenheit.
31:48Du weißt genau, was ich jetzt will.
31:51Du willst, dass ich zurückkomme?
31:54Ja, aber am Boden und auf allen Vieren.
31:59Bitte, Raphael.
32:01Wir hatten doch auch mal eine schöne Zeit.
32:05Ich ertrage es nicht, dass wir hier so nebeneinander erleben.
32:10Erinnere dich daran, wie gut wir uns verstanden haben.
32:13Und an die Tage, wo wir kaum aus dem Bett gekommen sind.
32:17Du musst ja ziemlich verzweifelt sein, wenn du mir jetzt zukommst.
32:21Meinst du, ich falle darauf herein?
32:24Was ist wirklich los, Vanessa?
32:27Also gut.
32:28Früher oder später würdest du es sowieso erfahren.
32:32Spätestens, wenn David es dir erzählt.
32:35Ich habe versucht, das Kind, das ich erwarte, mit einem gefälschten DNA-Test David unterzujubeln.
32:41Leider ist mir dabei ein Fehler passiert.
32:44Jetzt hat David mich vom Schloss geworfen.
32:48Dann ist dieses Kind nicht von ihm?
32:51Nein.
32:52Dann habe ich wegen nichts, wegen einer Lüge von dir, auf meinen eigenen Sohn geschossen?
33:00Von wem ist dieses Kind dann?
33:02Raphael, das ist doch jetzt völlig unwichtig.
33:04Ach so?
33:05Was ist denn dann wichtig?
33:07Du wolltest, dass ich zurückkomme.
33:10Dass ich angekrochen komme, wenn ich total am Boden bin.
33:13Und?
33:13Ja, es ist soweit.
33:15Ich weiß nicht mehr weiter.
33:20Bitte, Raphael.
33:23Nimm mich zurück.
33:24Ich tue alles, was du willst.
33:28Du ärgst dich, Vanessa.
33:30Du bist noch lange nicht am Boden angekommen.
33:34Was?
33:35Du wirst noch viel tiefer senken.
33:39Du wirst leiden, wie du noch nie gelitten hast.
33:42Dann.
33:44Und erst dann wirst du bereit sein, zu mir zurückzukehren.
33:47Mit nur einem einzigen Gefühl.
33:51Tiefe und ehrlich empfundene Demut.
34:02Du wirst zehn, es dauert nicht mehr lange.
34:21Conny, entschuldige bitte für alles, was ich falsch gemacht habe und für alles, was ich noch falsch machen werde.
34:25Wofür ich aber einfach nichts kann.
34:29Weil ich dich nämlich liebe.
34:31Und wie kommt's?
34:35Also, bei genauer Betrachtung dieses Drehbuchs und der fortschreitenden Dramaturgie.
34:40Kommt zum Punkt.
34:41Ich habe einen Haufen Arbeit und meine Geschichte hat gerade erst angefangen.
34:44Ja, also was ich sagen will, ist, dass dieser Ziegenhirte ein zögerliches Weicher ist.
34:50Und ein Düttbreitbohrer, der den Problemen aus dem Weg geht und deswegen die schöne Frau nicht verdient hat.
34:55Ah, quasi, also in etwa.
34:58Gut, dass du keiner bist.
35:00Wieso?
35:01Weil du mich sonst nicht verdient hättest.
35:04Entschuldigung angenommen.
35:05Oh, mach mal Glück gehabt.
35:08Obwohl, ich hatte ja schon gern gewusst, also welche Qualitäten dieser Ziegenhirte mit seiner unerschöpflichen Fantasie auf anderen Gebieten hat.
35:25Ja?
35:29Hey.
35:31Deine Mutter hat mich reingelassen.
35:37Setz dich doch.
35:49Das Ergebnis des DNA-Tests ist da.
35:52Und ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass ich nicht der Vater von Vanessas Kind bin.
35:57Das war doch klar, oder nicht?
36:00Aber jetzt hast du es wenigstens schwarz auf weiß.
36:02Ja.
36:04Und Vanessa?
36:05Die packt jetzt gerade ihre Sachen.
36:06Gott sei Dank.
36:09Das hätte sie schon früher tun sollen.
36:17Jetzt könntest du ja eigentlich wieder einziehen.
36:20Theoretisch schon.
36:22Praktisch auch.
36:24Ich kann im Moment nur an meinen Vater denken.
36:27Ich verstehe einfach nicht, warum er sich nicht operieren lässt.
36:30Warum ist er so stur?
36:33Vielleicht liegt das nicht nur an seinem Bruder.
36:36Sondern?
36:36Vielleicht ist er verzweifelt, weil er schuld ist am Tod meiner Mutter.
36:40Und will sich jetzt mit dieser Weigerung irgendwie selbst bestrafen.
36:43Du meinst, er will sterben?
36:45Er muss sich dessen ja nicht unbedingt bewusst sein.
36:49Vielleicht sollte ich mal mit ihm sprechen.
36:52Was soll das bringen?
36:55Ich könnte ihm sagen, dass ich ihm sehr dankbar dafür bin, dass er mir das Leben gerettet hat.
37:02Und dass ich ihm vielleicht eines Tages verzeihen kann, was er getan hat.
37:08Ich weiß nicht.
37:10Ein Versuch ist es doch wert.
37:11Ein Versuch ist es doch wert.
37:11Ich möchte mich nicht überlegen.
37:17Ich möchte mich jetzt, um die Bruder.
37:21Nee, bitte.
37:36Musik
38:12Musik
38:35Sollen wir zusammen ins Krankenhaus fahren?
38:37Micha ist bei meinem Vater.
38:40Vielleicht machen wir das ein anderes Mal.
38:42Mhm.
38:44Aber lieb, dass du es anbietest.
38:50Gut.
38:51Ich muss dann auch mal langsam los.
38:53Okay.
38:59Soll ich dich zur Tür bringen?
39:01Ich.
39:05Was?
39:10Du solltest jetzt gehen.
39:11Ich sollte jetzt gehen.
39:14Musik
39:15Ich.
39:43Musik
39:50Herr Rhein.
39:54Darf ich reinkommen?
39:56Ja.
39:58Was gibt's?
40:02Frank, ich weiß, du magst es nicht, dass man sich in deine Angelegenheiten einmischt.
40:07Aber Dr. Schmelting hat mich auf dem Flur angesprochen.
40:11Und, was wollte er?
40:14Deine Blutwerte haben sich drastisch verschlechtert.
40:17Was darauf schließen lässt, dass die Infektion sich ausbreitet.
40:21Wenn du dich nicht operieren lässt, wirst du die nächsten 24 Stunden nicht überleben.
40:26Willst du mir Angst machen?
40:28Ich sag dir, wie es ist.
40:32Deine letzten Werte waren schon miserabel, aber die aktuellen...
40:36Mein Gott, was spiele ich hier den Oberarzt?
40:39Ja.
40:40Wenn sich jemand auskennt, dann du.
40:43Ich fühle mich aber gerade nicht wie der Star-Kardiologe Dr. Andreas Sander.
40:47Ich...
40:50Ich fühle mich wie dein kleiner Bruder.
40:53Es tut mir leid, dass wir uns gestritten haben.
40:55Das war meine Schuld.
40:56Ich habe dich provoziert.
40:59So kenne ich dich ja gar nicht.
41:04Ich habe auch noch nie einen Bruder verloren.
41:10Ich will lieben, ja.
41:12Gut.
41:13Und ich will dir helfen.
41:15Bitte gib mir diese Chance.
41:23Dass du dich hier bei mir entschuldigst.
41:31Frank.
41:36Frank.
41:38Ich bin da, mach einen OP fertig sofort.
41:40Los!
41:42Frank.
41:43Frank.
41:45Frank.
41:48Lena, wenn ich mit dir zusammen bin, dann denke ich nicht an meine Mutter.
41:51Und dann denke ich auch nicht an deinen Vater.
41:53Meinst du, wir haben noch eine Chance?
41:55Trotzdem ist Ihnen natürlich klar, wie schlimm Ihre Anschuldigungen sind.
41:59Deshalb habe ich Ihnen etwas mitgebracht.
42:02Hier steht es schwarz auf weiß.
42:04Das ist doch nur ein billiges Stück Papier.
42:07Wenn du gekommen bist, um mit mir Schluss zu machen, dann kannst du gleich wieder gehen.
42:10Das wird nichts mit uns.
42:11Wir sind zu verschieden.
42:12Das ist doch nur ein billiges Stück Papier.
42:12Das ist doch nur ein billiges Stück Papier.
42:12Das ist doch nur ein billiges Stück Papier.
42:12Das ist doch nur ein billiges Stück Papier.
42:13Das ist doch nur ein billiges Stück Papier.
42:13Vielen Dank.

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