- vor 7 Wochen
Eigentlich plant Kapitän Ehlers ein versöhnliches Wiedersehen mit seinem Sohn, als er die „Albatros“ in die Richtung des Ausflugsdampfers lenkt, auf dem Erik mit seiner Familie unterwegs ist. Auf dem jedoch kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Erik Ehlers, der im Auftrag einer Versicherungsfirma den Reeder und Kapitän Anderson in Augenschein nehmen soll, begibt sich auf die Suche nach diesem. Er sucht unter Deck und entdeckt plötzlich eine Wasserspur, die ihn Schlimmes vermuten lässt. Im Maschinenraum wird er fündig: Mehrere Absperrventile sind zerstört, und das Wasser dringt bereits in Massen ein.
Erik will zu Frau und Sohn an Deck zurück, aber es ist zu spät. Durch eine verschlossene Einstiegsluke ist er im Maschinenraum gefangen – und der Pegel steigt unaufhaltsam. Kurz darauf empfängt die „Albatros“ den Notruf des Touristendampfers, und bei Kapitän Ehlers steigt die Angst um seine Familie. Als die Küstenwache den Unglücksort erreicht, ist der Dampfer schon vollständig untergegangen. Sofort beginnt die dramatische Rettungsaktion der Passagiere, die in den Rettungsinseln kauern oder sich schwimmend über Wasser halten.
Durch die tatkräftigen Hände der „Albatros“-Mannschaft können schnell alle Opfer aus dem Wasser geborgen werden. Doch dann der Schock: Erik fehlt. Der Kapitän selbst taucht in das versunkene Schiff, um seinen Sohn zu retten. Aber alle Hilfe kommt zu spät, der Notarzt kann nur noch dessen Tod feststellen. Ehlers wird schnell klar: Das kann kein Zufall gewesen sein. Von Selbstvorwürfen geplagt, beginnt er Nachforschungen anzustellen. Welche Schuld hat Reeder Anderson an dem tragischen Vorfall? (Text: ZDFneo)
Erik will zu Frau und Sohn an Deck zurück, aber es ist zu spät. Durch eine verschlossene Einstiegsluke ist er im Maschinenraum gefangen – und der Pegel steigt unaufhaltsam. Kurz darauf empfängt die „Albatros“ den Notruf des Touristendampfers, und bei Kapitän Ehlers steigt die Angst um seine Familie. Als die Küstenwache den Unglücksort erreicht, ist der Dampfer schon vollständig untergegangen. Sofort beginnt die dramatische Rettungsaktion der Passagiere, die in den Rettungsinseln kauern oder sich schwimmend über Wasser halten.
Durch die tatkräftigen Hände der „Albatros“-Mannschaft können schnell alle Opfer aus dem Wasser geborgen werden. Doch dann der Schock: Erik fehlt. Der Kapitän selbst taucht in das versunkene Schiff, um seinen Sohn zu retten. Aber alle Hilfe kommt zu spät, der Notarzt kann nur noch dessen Tod feststellen. Ehlers wird schnell klar: Das kann kein Zufall gewesen sein. Von Selbstvorwürfen geplagt, beginnt er Nachforschungen anzustellen. Welche Schuld hat Reeder Anderson an dem tragischen Vorfall? (Text: ZDFneo)
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TVTranskript
00:07Ich geh noch mal kurz auf die Brücke, ja?
00:09Och, sag nicht, dass du schon wieder ins Arbeiten kommst.
00:10Wieso denn? Das passt doch glänzend.
00:14Wir machen eine gemütliche Dampferfahrt.
00:16Ich kann außerdem noch mal einen Job nachgehen.
00:19Ich bin gleich zurück.
00:24Der ist wie der Opa, hm?
00:26Der kann auch nicht privat von Beruf drängen.
00:29Papa.
00:29Der Papa, ja.
00:32Es ist bald zwei Jahre her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.
00:35Aufgeregt?
00:36Na klar.
00:37Ich hab richtig Angst, irgendwas zu sagen, was Erik verletzen könnte.
00:42Und wenn ich eins nicht will, dann das.
00:45Vielmehr möchte ich ihm endlich sagen, wie...
00:48wie gern ich ihn habe.
00:49Ich freue mich für dich.
00:52Die sind schon unterwegs.
00:53Sie wollten mit Timo eine Dampferfahrt nach Neustadt machen.
00:56Und mich dann abholen.
00:58Wir könnten ihm doch entgegenlaufen.
01:01Ach.
01:02Ich weiß nicht.
01:04Na komm, Holger.
01:06Wir machen Ihnen so einen richtig tollen Empfang.
01:09Da wird sich dein Enkel lange dran erinnern.
01:11Das sag ich dir.
01:16Ja, ich weiß, dass wir schon den Zehnten haben.
01:19Aber was soll ich denn machen?
01:21Wenn kein Geld reinkommt, dann kann ich auch keins ausgeben.
01:24Sagen Sie das ruhig meiner Frau.
01:27Was?
01:31Nein, ich hab verstanden.
01:35Ich werd mein Möglichstes tun.
01:39Sie können sich ganz auf mich verlassen.
01:40Meine Frau kriegt das Geld.
01:45Anwälte.
01:47Pass dir fälligst auf den Kurs auf.
01:49Geh doch ohne dich.
01:50Ich kann doch alleine fahren.
02:06Guten Tag.
02:09Zutritt verboten.
02:10Ah, Entschuldigung.
02:13Elas.
02:14Von der Versicherung Sikon.
02:16Ich wollte eigentlich zu Herrn Andersson.
02:18Der ist doch heute mit an Bord, nicht wahr?
02:21Der ist unter Deck gegangen.
02:25Soll ich ihn rufen lassen?
02:28Nein, bemühen Sie sich nicht.
02:30Ich komme einfach später nochmal.
02:33Danke.
02:40Frau Kaiser?
02:43Frau Kaiser, neue Kurs, 80 Grad.
02:47Wolfgang, beide voll voraus.
02:48Beide voll voraus.
02:51Na, zur Begrüßung einmal lang.
02:59Herr Andersson?
03:00Herr Andersson?
03:44Herr Andersson?
03:47Herr Andersson?
03:51Hör mich denn nicht mal!
04:29Untertitelung des ZDF, 2020
04:59Untertitelung des ZDF, 2020
05:22Untertitelung des ZDF, 2020
05:30Seite. Ja, was ist denn jetzt? Mach die Wettungssinnung, klar. Aber so, dass die Leute da drauf nicht gleich Panik
05:40kriegen.
05:53Mayday. Mayday. Dies ist ein Notruf. Küstenschiff Caroline braucht Hilfe.
06:00Wir haben starken Wassereinbruch und neigen zur Backbordseite weg. Unsere Position ist hier in 50 Grad, 6 Minuten Nord, 11
06:09Grad, 16 Minuten East. Ende. Aus.
06:16Sind Sie schon in Sichtweite? Noch nicht.
06:21Kapitän, ich habe einen Notruf vom Ausflugsdampfer Caroline empfangen. Die haben einen starken Wassereinbruch und drohen zu sinken.
06:26Was? Das kann doch nicht sein. Wolfgang, ich habe alles, was du hast.
06:31Bekannt machen Sie mir sofort eine Verbindung zum Kapitän des Schiffes. Und fordern Sie weitere Rettungskräfte an.
06:36Okay. Und verständigen Sie die WAPO.
06:38Nach Positionsangabe laufen wir direkt auf Sie zu.
06:41Wie lange noch?
06:42Ich schätze, in 15 Minuten müssten wir Sichtkontakt haben.
06:44Das schaffen wir schon. So schnell säuft ein Dampfer nicht ab.
06:51Ja?
06:51Sein Sohn mit seiner ganzen Familie ist in der Bucht.
06:54Was?
06:55Oh, Scheiße, das gibt es doch gar nicht.
06:56Hier spricht Kapitän Ehlers von der Küstenwache. Wir haben Ihren Notruf erhalten und sind in etwa 15 Minuten bei Ihnen.
07:01Hören Sie, das ist jetzt mein letzter Funkspruch.
07:03Der Dampfer droht zu sinken. Wir besteigen jetzt die Boote.
07:06Hier nochmal unsere Position.
07:0954 Grad, 6 Minuten Nord.
07:1111 Grad, 16 Minuten East.
07:14Ende. Aus.
07:16Der übertreibt doch.
07:18Und wenn nicht?
07:44Da vorn sind Rettungsinseln.
07:47Vom Dampfer ist nichts mehr zu sehen.
07:49Lassen Sie alles fertig machen für die Bergung.
07:51Wolfgang, langsam voraus.
07:53Langsam voraus.
07:53Dann beide Maschinen stopp.
07:55Wir nehmen die Schiffbrüge an Backbord auf.
07:59Erik!
08:01Erik!
08:02Erik!
08:04Wo ist mein Mann?
08:05Ich kann mein Mann nicht entdecken.
08:06Jetzt beruhigen Sie sich. Irgendwo wird er schon sein.
08:08Nina!
08:10Nina, wo ist Erik?
08:12Ich weiß es nicht.
08:14Er wollte eigentlich nur kurz auf die Brücke mit dem Kapitän sprechen.
08:17Wir finden ihn.
08:18Dann kann man nicht nieder.
08:22Fahr mal da rüber.
08:25Wir finden ihn.
08:36Jungs, für Unterbauern.
08:37Ja, ich höre.
08:38Fragen Sie den Kapitän, wie viele Passagiere an Bord waren.
08:41Ich erkundige mich sofort und melde mich dann wieder.
08:48Halt ja.
08:50Was hast du vor?
08:54Gut, dass Sie so schnell gekommen sind.
08:56Ich bin Kapitän Andersen.
08:57Das war mein Schiff.
08:58Wir hatten plötzlich einen Wassereinbruch im Maschinenbaum.
09:00Sie sind an Bord.
09:0223, aber die sind alle von Bord.
09:04Ich bin als Letzter ins Boot.
09:06Zehnt bitte durch, wie viele Leute wir an Bord haben.
09:14Er hatte 23 an Bord.
09:16Wir haben aber nur 22 hier.
09:18Ist Eders Sohn dabei?
09:22Nein.
09:37Hilf mir!
09:38Er atme dich mit!
09:41Halle, wir brauchen dringend einen Rettungshubschrauber!
09:43Schnell!
10:08Was ist für ein Puls mehr?
10:11Ja, tun Sie doch was!
10:13Irgendwas von diesem Zeug muss Ihnen doch helfen!
10:16Man, können Sie ihn vielleicht intubieren, aber...
10:19Ja, was aber!
10:21Tun Sie es!
10:21Ich befehle es Ihnen!
10:22Als Sanitäter darf ich das nicht!
10:24Hören Sie auf zu diskutieren!
10:25Tun Sie es einfach!
10:39Tun Sie es einfach!
11:15Tut mir leid, es ist nichts mehr zu machen.
11:23Es ist alles Ihre Schuld.
11:29Nina, warte!
12:07Untertitelung im Auftrag des ZDF,
12:26Kapitän Eders, ein aufrichtiges Beinheit.
12:35Ich verlange eine genaue Untersuchung des Unfalls.
12:42Und Schneidewind.
12:44Worüber reden die so lange?
12:45Herr Andersen, wie viele Ausflugsdampfen...
12:47Ich kann mir schon vorstellen, worüber die so lange reden.
12:51Und worüber?
12:52Die Karolini ist eins meiner ältesten Schiffe.
12:55Schneidewind, kann ich Sie kurz unter vier Augen sprechen?
13:08Was will denn der Gruber von ihm? Er hat doch alles versucht, um Erik zu retten.
13:11Naja, beim Tötungsdelikt gibt es nun mal eine Untersuchung.
13:15Hoffentlich weiß Holger, was er tut.
13:16Ich wollte das nicht, wirklich nicht. Es tut mir leid.
13:20Meine Entscheidung ist gefallen.
13:22Nehmen Sie es nicht persönlich, aber...
13:25...bis zur Obduktion, die den genauen Vorgang klären wird...
13:28...sind Sie bis auf Weiteres von Ihrem Sanitätsdienst enthoben.
13:35Geht klar.
13:49Herr Andersen?
13:53Wie konnte das passieren?
13:56Ich weiß es nicht wirklich.
13:59Ich war oben auf der Brücke, als mir mein Mahd plötzlich starken Wassereinbruch im Maschinenraum meldete.
14:03Innerhalb von Minuten sagte der Kahn an Wienstein zur Seite, weg.
14:07Ich dachte, alle sind von Bord.
14:13Kommen Sie morgen früh 9.30 Uhr zu einer Vernehmung.
14:16Dann wird auch der Kollege von der Wasserschutzpolizei anwesend sein.
14:20Von Ihnen brauche ich bis dahin einen genauen Bericht...
14:22...und alle Unterlagen über den Seefall, um Sie an die Wasserschutzpolizei übergeben zu können.
14:26Ja, natürlich, Herr Gruber.
14:35Kommen Sie dann.
14:45UNTERTITELUNG
15:33Holger Ehler ist hier. Ist Ingrid bei dir?
15:37Ich müsste Sie unbedingt sprechen. Gut. Nein, nein. Versuch es morgen wieder. Tschüss.
16:08Timo schläft endlich.
16:13Ingrid kommt erst morgen aus dem Urlaub zurück.
16:16Das habe ich ganz vergessen.
16:31Ich hatte so gehofft, dass ich ihn retten könnte.
16:38Ich dachte, der... der Arzt geht...
16:46Das hat Erik bloß den Maschinenraum geholt.
16:50Ich weiß es nicht.
16:54Er wollte eigentlich nur kurz mit dem Kapitän sprechen auf der Brücke.
16:59Mit Andersen? Warum kennt er ihn?
17:02Keine Ahnung.
17:04Das hat irgendwas mit seinem Job zu tun.
17:09Also sind Andersen Schiffe bei der Zikon versichert?
17:12Ich weiß es nicht.
17:16Erik hat nie viel über seine Arbeit gesprochen.
17:21Wenn er zu Hause war, dann...
17:25...wollte er immer nur für uns da sein.
17:40Jemand wusste, dass Erik unten im Maschinenraum ist.
17:44Die Lucke war verschlossen.
17:49Ich finde den, der das getan hat, das verspreche ich dir.
17:55Ich finde ihn.
18:03Auch hier bist du.
18:05Ich habe dich überall gesucht.
18:10Ich war bei Elas, wollte mich entschuldigen.
18:14Aber ich schaff's einfach nicht.
18:16Wieso denn entschuldigen?
18:17Na ja, er hat vielleicht recht.
18:19Ich hätte nicht so lange zögern dürfen.
18:22Ich hätte eher intubieren müssen.
18:25Das ist doch Quatsch.
18:27Du hast alles für seinen Sohn getan.
18:29Es war einfach zu spät.
18:31Kalle, quäl dich nicht so.
18:34Wenn der Obduktionsbericht vorliegt,
18:36dann hast du es schwarz auf weiß.
18:38Ich triff keine Schuld.
18:41Dann traf sie sich.
18:45Zumalte ich noch.
18:51Ich triff keine Schuld.
18:54Das ist doch so.
19:00Sie sind okay.
19:01Ich triff keine Schuld.
19:03Du hast es dich.
19:03Ich triff keine Schuld.
19:04Ich triff die Schuld.
19:07Ich triff keine Schuld.
19:21Musik
19:42Musik
20:10Herr Petrowski, hier Reederei Andersen.
20:15Gestern ist einer meiner Dampfer untergegangen.
20:19Ach, Sie wissen schon, laut Police ist...
20:26Ja, aber das Schiff ist doch voll Kasko versichert.
20:32Ja, was soll denn das heißen, dass die Versicherungssumme nicht ausbezahlt werden kann,
20:35bis die genauen Umstände des Todesfalles aufgeklärt sind?
20:39Wissen Sie, wie viel Umsatzeinbußen meine Reederei zu verzeichnen hat?
20:45Gut.
20:47Was ist denn mit der anderen fälligen Summe?
20:50Da ist doch alles geklärt, oder?
20:54Was?
20:56Aber das können Sie doch nicht machen, Sie...
21:10Hallo, Susanne.
21:12Sag mal, wo bleibst denn du?
21:16Was?
21:30Danke nochmal fürs Mitnehmen, kein Problem.
21:33Hey, habt ihr schon gehört? Wir bekommen einen neuen Sanitäter an Bord.
21:36Kalle ist jetzt erstmal nur noch Koch bei uns.
21:38Was? Aber jetzt sieht's doch so aus, als hätte sich Kalle wirklich was zu Schulden kommen lassen.
21:42Vielleicht hat Gruber das für Elas getan.
21:44Ich meine, vielleicht ist es so besser. Elas ist auf Schneidewind wirklich nicht gut zu sprechen.
21:49Was kann denn Kalle dafür, wenn ein Dampfer absäuft?
21:52Ich glaube, Elas sucht sich nur Entschuldigen, weil er nicht wahrhaben will, dass das Ganze ein Unfall war.
21:56Ja, vielleicht.
21:58Ich muss mich beeilen, Gruber wartet.
22:01Und? Weißt du schon, wie der neue Sanitäter heißt?
22:03Kein Norge.
22:05Kommt auf Empfehlung von Gruber und wird gerne überall von ihm eingesetzt.
22:08Deswegen hat er auch noch nie länger auf einem Boot Dienst getan.
22:11Sag mal, fährst du wieder zurück?
22:12Ich kann nicht mitnehmen.
22:13Okay.
22:18Susanne?
22:21Das kannst du doch nicht machen.
22:24Was willst du?
22:25Bitte.
22:26Ich kann dir das erklären.
22:29Du kannst immer alles erklären.
22:33Du kriegst das Geld.
22:35Nächste Woche versprochen.
22:37Nächste Woche?
22:38Nächsten Monat?
22:39Nächstes Jahr?
22:40Das war schon immer deine Art, allen Dingen aus dem Weg zu gehen.
22:42Ich mach das nicht mehr mit.
22:43Du musst irgendwann mal Konsequenzen ziehen.
22:46Susanne, glaub mir doch.
22:47Ich hab dir bisher jedes Mal geglaubt.
22:52Weißt du, immer wenn ich dachte, jetzt läuft alles gut,
22:55dann hören wir drei Wochen gar nichts von dir,
22:57dann tauchst du plötzlich wieder auf
22:59und erzählst uns irgendwelche Märchen vom großen Geld.
23:01Du hast noch nicht einen Cent für Niki gezahlt.
23:05Die letzten Jahre waren schlecht.
23:07Das letzte besonders.
23:10Ich musste sogar die Heuer meiner Leute aussetzen.
23:12Und dann der Ärger mit der Versicherung.
23:13Die will einfach nicht zahlen, Mensch.
23:16Sobald ich das Geld hab, kriegst du's.
23:18Mach dir nichts vor.
23:21Stefan, ich will nicht mehr.
23:26Und Niki übrigens auch nicht.
23:28Weil du ihn aufhättst gegen mich.
23:31Susanne, hey, lass mich zu ihm.
23:34So nicht.
23:37Susanne.
23:40Du hast kein Besuchsrecht mehr.
23:42Du hast mit meinem Anwalt gesprochen.
23:43Also bitte geh jetzt.
23:57Erik war nicht privat auf dem Dampf.
23:59Er hat gegen Andersen ermittelt.
24:01Da, laut Akte der Versicherung,
24:02war Andersen schon mal in einen Unfall verwickelt.
24:05Ja, aber nur, weil er in einen Unfall verwickelt war,
24:07sperrt er doch Erik nicht ein und lässt ihn ertrinken.
24:10Man hat ihm doch die Vorfahrt genommen.
24:12Wir werden ja sehen.
24:13Und jetzt entschuldige mich.
24:15Ich will dabei sein,
24:15wenn Andersen von Seyfried und Gruber vernommen wird.
24:24Ist die Wabo schon da?
24:26Seyfried ist gekommen.
24:27Sie verhören die Mannschaft.
24:28Oh Mist, die Wabo hat meine Berichte.
24:31Tja, alle von der Mannschaft sagen dasselbe.
24:35Es scheint sich um ein technisches Versagen zu handeln.
24:39Aber ganz genau wissen wir das natürlich erst,
24:41wenn wir den Dampfer untersucht haben.
24:44Ich bin gespannt, was dieser Andersen aussagen wird.
24:47Immerhin war er einige Zeit nicht auf der Brücke.
24:48Wo bleibt er eigentlich?
24:50Mein Mund ist schon auf der Flucht.
24:56Holger, es tut mir sehr leid mit Eureken.
25:01Elos, warum sind Sie denn nicht zu Hause geblieben?
25:03Ich möchte dabei sein, wenn Andersen befragt wird.
25:07Na gut, wenn Sie unbedingt wollen.
25:11Guten Morgen.
25:14Herr Gruber, entschuldigen Sie bitte,
25:16mein Wagen ist nicht angesprungen.
25:17Hier die Berichte.
25:21Herr Rhein?
25:23Entschuldigen Sie die Verspätung,
25:25aber ich bin aufgehalten worden.
25:27Kein Problem.
25:28Bitte nehmen Sie doch Platz.
25:30Kapitän Eders, Frau Jürgens, kennen Sie ja bereits.
25:33Kollege Seyfried von der Wasserschutzpolizei.
25:35Er ermittelt in dem Fall.
25:38Nochmals mein Beileid.
25:42Danke.
25:45Ich kann mir immer noch nicht erklären,
25:47wie es zu diesem Wassereinbruch kam.
25:49Meine Schiffe sind sonst in einem erstklassigen Zustand.
25:51Hier ist der Bericht der technischen Prüfstelle.
25:57Laut Aussage des ersten Offiziers
26:00ist das nicht der erste Unfall
26:01mit einem Dampfer Ihrer Reederei.
26:05Meinen Sie den Unfall vor drei Monaten?
26:07Da hat das Seeamt eindeutig festgestellt,
26:08dass mein Dampfer keine Schuld traf.
26:10Mir wurde die Vorfahrt genommen.
26:11Aber die Versicherung, die hat noch nicht gezahlt.
26:14Was wollen Sie denn damit sagen?
26:16Mein Sohn war nicht zufällig an Bord Ihres Dampfers.
26:19Er hat für die Versicherung Sikon gearbeitet
26:21und wollte Ihnen noch einige Fragen stellen.
26:23Er war Ihnen auf der Spur.
26:25Ich habe nicht mit ihm geredet.
26:26Ich habe mit niemandem geredet.
26:27Seine Frau hat ihn auf die Brücke gehen sehen,
26:29aber von dort ist er nicht mehr zurückgekommen.
26:32Stattdessen finde ich ihn eingeschlossen,
26:33im Maschinenraum, ertrunken.
26:35Und jetzt frage ich Sie, wie ist er da hingekommen?
26:37Ich weiß es nicht!
26:38Geben Sie doch zu,
26:39dass Sie den Unfall absichtlich herbeigeführt haben!
26:45Ich habe mit dem Tod Ihres Sohnes nichts zu tun.
26:48Ich wusste nicht mal, dass er an Bord ist.
26:49Glauben Sie mir!
26:50Meine Herren, beruhigen Sie sich.
26:52Herr Andersen,
26:53Herr Seyfried wird die Vernehmung zu Ende führen.
26:56Eders, kommen Sie mit raus.
27:07Eders, ich verstehe ja Ihren Schmerz,
27:09aber deswegen können Sie doch diesen Mann nicht so anfahren.
27:12Seyfried verdächtigt ihn auch, wie die Versicherungen.
27:15Warum sonst haben die noch nichts gezahlt?
27:18Außerdem habe ich erfahren,
27:19dass die Rederei kurz vorm Ruin steht.
27:22Sie meinen Versicherungsbetrug?
27:25Wir müssen den Dampfer untersuchen, Fotos machen.
27:27Ich bin davon überzeugt,
27:28dass er das Schiff absichtlich versenkt hat.
27:33Also gut, fahren Sie raus
27:35und stellen Sie die nötigen Untersuchungen an.
27:37Aber trauchen Sie nicht selbst
27:38über das Interessiert und Kamp.
27:40Ich spreche mit Seyfried.
27:42Geht klar.
27:46Galle?
27:48Schau mal, wer da kommt.
27:50Den kennen wir doch.
27:53Oh Gott!
27:55Wer hat uns der Gruber da schon mal geschickt?
28:07Ich bin der neue Sanitäter an Bord.
28:09Willkommen, mein Name ist Lili Karlsson.
28:11Hi, Jan Kamp.
28:14Wird schon.
28:17Tja Männer,
28:19wir kennen uns ja schon.
28:22Schön, mal wieder auf der Albatross zu sein.
28:29Ich hoffe,
28:30wir beide verstehen uns,
28:31auch wenn ich hier einen Teil Ihres Jobs erledigen soll.
28:35Es ist ja nicht von langer Dauer.
28:38Abwarten.
28:39Einsatzleiter Gruber meint,
28:40ich soll den medizinischen Bereich
28:42mal richtig auf Vordermann bringen.
28:44Und damit will ich mal anfangen.
28:46Also, bis bald.
28:50Auf Vordermann bringen.
28:54Das kannst du haben, mein Junge.
28:58Tschüss!
29:13Bist du bist?
29:14Was soll das nicht sein?
29:16Das ist ja schon mal.
29:17Schweiß dich um den Barrelen.
29:18Ich war sehr gut.
29:18Ich war sehr gut.
29:18Und dann war das nicht.
29:19Ich war sehr gut.
29:20Geh schaue was.
29:38UNTERTITELUNG
30:03Was machen Sie denn da? Ist das nicht wahnsinnig geworden?
30:07Der gesamte Medikamentenbestand ist vollkommen überaltet.
30:10Hier, schauen Sie sich mal die Brandseilbe an. Die wird schon gar nicht mehr hergestellt.
30:14Da haben Sie doch keine Ahnung von.
30:17Ach, Herr Neuge. Willkommen an Bord.
30:19Danke, mein aufrichtiges Beileiter, Elas. Ich weiß natürlich genau, wie Sie sich fühlen.
30:24Als mein Vater damals starb, das...
30:26Danke.
30:32Das war eine ziemlich schlimme Sache für mich. Und ich habe immer versucht, dagegen anzukämpfen.
30:36Ich habe nicht aufgegeben. Und irgendwann...
30:43...habe ich es geschafft.
31:02Na, wie geht's dir?
31:04Wie geht's dir? Wie geht's dir?
31:06Na gut geht's mir, blendend!
31:09Ich wäre auch stinksauer, wenn man mir so'n Schnösel vor die Nase setzen würde.
31:14Darum geht's dir überhaupt nicht.
31:16Das ist die Sache mit Erik.
31:18Ich habe das Gefühl, Elas hasst mich.
31:20Ach, komm.
31:21Ach, komm, ach, komm!
31:22Der guckt mich nicht mal an, der redet nicht mit mir nichts!
31:25Ich sag dir, der denkt, ich bin schuld am Tod von Erik!
31:28Das ist Blödsinn.
31:30Ich kenne Elas lang genug.
31:32Der macht sich selbst die größten Vorwürfe, dass er seinen Sohn da unten nicht rechtzeitig rausgekriegt hat.
31:55Weiß Elas Bescheid?
31:57Nein, er ist in seiner Kammer.
31:58Da wollte ich ihn nicht stören.
32:00Wir wissen ja eh, was zu tun ist.
32:01Hallo, Leute!
32:02Was willst denn du hier?
32:03Ein bisschen auf euch auffassen.
32:05Tauchen ist eine gefährliche Sache.
32:07Ich informiere Elas über den Tauchgang.
32:10Ja, machen Sie das ruhig.
32:11Ich habe den Laden hier im Griff.
32:19Ja?
32:22Bitte!
32:25Die beiden sind jetzt unten.
32:27Gut.
32:30Ich komme.
32:38Was soll das?
32:41Sobald ich Eriks Tod aufgeklärt habe, quittiere ich meinen Dienst.
32:47Du kannst doch nicht alles hinwerfen.
32:49Ich war nie für die Familie da.
32:51Immer war der Job wichtiger.
32:53Verstehst du?
32:54Wichtiger als die Menschen, die ich liebe.
32:57Aber damit ist jetzt Schluss.
32:59Du hast einen Beruf, das ist dein Leben.
33:02Du hast eine Mannschaft.
33:03Ich bin ersetzbar.
33:05Ehrig ist es nicht.
33:13Wolfgang, du weißt nicht, wie das ist.
33:16Du hast keine Kinder.
33:20Das stimmt.
33:22Aber ich habe auch Menschen verloren, die mir viel bedeutet haben.
33:26Ich wollte mein ganzes Leben umkrempeln.
33:29Einfach davonlaufen.
33:31Alles hinschmeißen.
33:33Aber ich habe eines begriffen.
33:35Man kann einem Verlust nicht einfach davonlaufen.
33:38Man muss ihn akzeptieren.
34:01Man muss ihn akzeptieren.
34:21Wir hatten gute Sicht.
34:23Wir konnten einige...
34:23Was gefunden?
34:25Die Absprayventile sind defekt.
34:26Und die Bordwand wurde beschädigt.
34:28Das sah nicht nach Materialermüdung aus.
34:30Wir haben Schlagspuren gefunden.
34:31Da wurde auf alle Fälle nachgeholfen.
34:32Und deswegen konnte der Dampfer so schnell volllaufen.
34:35Konnten Sie Fotos machen?
34:37Es müsste alles drauf zu sehen sein.
34:38Die Sicht war gut.
34:38Wir fahren zurück nach Neustadt.
34:40Ich will, dass der Film sofort ins Labor kommt.
34:42Gut.
34:46Olga, zieh keine zu schnellen Schlüsse da raus.
34:49Ich weiß, du bist davon übertragt, dass Anderson das war, aber...
34:57Und Seyfried.
34:59Andersons erster Unfall war Versicherungsbetrug.
35:03Der Frachter, der seinem Dampfer die Vorfahrt genommen hat, gehört zwar zu einer anderen Firma, aber zur selben Rederei.
35:11Andersen.
35:12Glauben Sie mir jetzt?
35:15Gut.
35:16Er hat vielleicht Versicherungsbetrug begangen.
35:19Das heißt aber noch lange nicht, dass er deinen Sohn auf dem Gewissen hat.
35:22Dass Erik im Maschinenraum eingeschlossen war, das kann daran liegen, dass Sie von der Brücke aus die Schotten geschlossen haben.
35:27Frau Karsen, Groß Neustadt.
35:29Beide voll voraus.
35:33Beide voll voraus.
36:00Hallo, hier sind Susanne und Niki Andersson.
36:04Also, das heißt, hier sind wir nicht, aber ihr könnt uns gerne eine Nachricht hinterlassen.
36:07Vielen Dank.
36:09Hallo, Susanne.
36:11Ich bin's, Stefan.
36:15Wegen heute Morgen.
36:18Ich wollte mich entschuldigen.
36:21Und ich habe alles geklärt.
36:24Du kriegst das Geld.
36:26Schon bald.
36:28Und
36:30gib Niki einen Kuss von mir und
36:33Sag ihm, dass ich ihn sehr liebe.
36:54Der Tod trat weit vor dem Intubieren ein.
36:58Das beweisen allein schon die Lungenbläschen.
37:00Die waren alle mit Wasser gefüllt.
37:03Erich Ehlers war also nicht mehr zu retten.
37:05Sie trifft keine Schuld.
37:07Dann könnten Sie ja diesen Kai Norge wieder von Bord nehmen.
37:14Lieber Herr Schneidewind,
37:16ich denke, es ist besser,
37:18wenn wir die Aufteilung an Bord der Albatross erst einmal so belassen.
37:22Allein schon wegen Ehlers.
37:25Aber was Sie jetzt sagen...
37:26Herr Norge verbleibt an Bord,
37:28bis sich die Situation beruhigt hat.
37:31In
37:32ein, zwei, drei Monaten können wir dann
37:34gerne nochmal darüber reden.
37:36Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
37:38Ich habe noch einen dringenden Termin.
37:58Moin.
38:00Hier sind die Unterwasserfotos vom Dampfer.
38:02Es ist eindeutig zu erkennen, dass da manipuliert wurde.
38:06Und das hier von Seyfried.
38:11Aber das ist...
38:12Das bedeutet, dass...
38:14Das Andersen hinter allem steckt.
38:16Seyfried ist zur Reederei, um ihn zum Verhör zu holen.
38:18Ja, bitte.
38:21Ich komme gerade von Andersen.
38:25Ich wollte ihn festnehmen,
38:26aber er ist weder zu Hause noch in der Reederei.
38:29Ich habe mit seiner Frau gesprochen.
38:31Sie hat sich Sorgen um ihren Mann gemacht.
38:32Wegen eines merkwürdigen Anrufs ist sie zu ihm gefahren.
38:35Ich habe mit ihr gesprochen und weiß von ihr,
38:38dass er mit einem seiner Dampfer ausgelaufen ist.
39:09Hier, ich habe eine Peilung.
39:11Nordost.
39:12Mit ziemlich großer Geschwindigkeit
39:14Richtung internationale Gewässer.
39:16Wolfgang,
39:17Ich brauche alles, was die Diesel hergeben.
39:23Hier, Küstenbach-Schiff Albatross.
39:26Herr Andersen, stoppen Sie sofort und drehen Sie bei.
39:28Haben Sie mich verstanden?
39:32Herr Andersen, haben Sie mich verstanden?
39:50Der stoppt nicht.
39:51Andersen, stoppen Sie auf und drehen Sie bei.
39:56Sie sollen die Maschinen stoppen.
39:57Es ist aus.
40:01Reagiert nicht.
40:02Wir gehen rüber.
40:04Schlauchbuch klar machen.
40:05Sie, Unterbauer und Norgel kommen mit.
40:07Übernehmen Sie das Ruder, bitte.
40:24Sie gehen auf die Brücke.
40:26Wolfgang, du auf die Back.
40:27Anorge Sie übernimmt,
40:27Passagier, der von Maschinen kommt.
40:47Hände hoch und Waffe weg!
40:54Sie haben meinen Sohn umgebracht.
40:56Ich wusste gar nicht, dass er an Bord ist, wirklich.
40:59Aber Sie haben das Schiff absichtlich versenkt.
41:01Aber ich wollte doch nicht, dass jemand dabei umkommt.
41:04Ich brauchte doch nur das Geld von der Versicherung
41:05für meine Frau und meinen Sohn.
41:10Das mit Ihrem Jungen, das habe ich nicht gewollt.
41:12Glauben Sie mir.
41:16Ich verstehe, dass Sie mich hassen, aber...
41:20Vielleicht kann Sie das ja trösten.
42:02Ich verstehe, dass Sie das ja trösten.
42:12Entschuldige mich bitte einen Moment.