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Der Defender Wolf Series II bringt den legendären Militär-Offroader zurück und setzt dabei auf die moderne D7x-Plattform des aktuellen Defender. Mit 254 PS, 576 Nm und bis zu 938 km Reichweite soll er für unterschiedlichste militärische Aufgaben gerüstet sein.

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✅ Source: JLR, Mike Spron

Jaguar Land Rover zeigt mehrere Varianten des Defender Wolf Series II, darunter das offene Mono-Tactical Mobility Vehicle auf Defender-110-Basis und ein Utility Vehicle auf Basis des Defender 130. Bis zu 2.000 kg Nutzlast, 3.500 kg Anhängelast und 900 mm Wattiefe gehören je nach Ausführung zu den wichtigsten Eckdaten.

Dazu kommen Versionen für Personaltransport, Führung, Versorgung und medizinische Einsätze. Im Video erfahrt ihr, welche Technik hinter dem Wolf Series II steckt, wie sich die Varianten unterscheiden und warum JLR mit dem neuen Modell auch internationale Streitkräfte ansprechen will.

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Kategorie

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Motor
Transkript
00:00Der legendäre Defender Wolf bekommt einen modernen Nachfolger.
00:04Mit dem Wolf Series 2 hat Jaguar Land Rover einen neuen Militär-Offroader vorgestellt,
00:09der auf dem aktuellen Defender basiert und künftig verschiedenste Aufgaben bei Streitkräften übernehmen könnte.
00:16Auf dem Testgelände in Millbrook zeigte der Hersteller gleich mehrere Varianten,
00:20die unter anderem für das britische Light Mobility Vehicle Programm entwickelt wurden.
00:26Übrigens, täglich neue Fahrzeuge, spannende Technik und außergewöhnliche Modelle
00:31bekommt ihr, wenn ihr unser Automagazin abonniert.
00:35Technische Basis des neuen Wolf Series 2 ist die D7X-Architektur des aktuellen Defender.
00:42Anders als sein Vorgänger besitzt das Militärfahrzeug keinen klassischen Leiterrahmen mehr.
00:47Stattdessen setzt JLR auf eine selbsttragende Konstruktion.
00:51Deren Vorteil liegt vor allem in der Flexibilität.
00:54Unterschiedliche Radstände, Karosserie-Fallaufbauten, können auf einer gemeinsamen technischen Grundlage realisiert werden.
01:02Die Verwindungssteifigkeit der D7X-Struktur gibt der Hersteller mit 29 kNm pro Grad an.
01:10Laut JLR ist die Konstruktion damit ungefähr dreimal so steif wie eine herkömmliche Rahmenbauweise.
01:16Für die Erprobung der Architektur absolvierte der Defender mehr als 62.000 Tests.
01:22Hinzu kamen mehrere Millionen Kilometer unter unterschiedlichsten klimatischen und geografischen Bedingungen.
01:29Für den Antrieb sorgt ein in Wolverhampton produzierter Sechszylinder-Dieselmotor.
01:34Das Aggregat leistet 254 PS und entwickelt maximal 576 Newtonmeter Drehmoment.
01:42Außerdem kann der Wolf Series 2 mit NATO-kompatiblen Kraftstoffen betrieben werden.
01:47Die angegebene Reichweite beträgt 938 km.
01:52Mit 293 mm Bodenfreiheit und einer Watttiefe von 900 mm bringt der Defender zudem wichtige Voraussetzungen für anspruchsvolle Geländeeinsätze mit.
02:04Besonders auffällig ist das offene Monotactical Mobility Vehicle auf Basis des Defender 110.
02:11Es bietet Platz für vier Soldaten, nimmt bis zu 1000 kg Nutzlast auf und darf gebremste Anhänger mit bis zu
02:183500 kg ziehen.
02:21Die offene Konstruktion ermöglicht schnelles Ein- und Aussteigen sowie direkten Zugriff auf Ausrüstung.
02:27Mehr Transportkapazität bietet das Utility Vehicle auf Basis des längeren Defender 130.
02:33Hier sind bis zu 2000 kg Nutzlast möglich, während die maximale Anhängelast 3000 kg beträgt.
02:42Die Ladefläche hinter dem Fahrerhaus lässt sich mit unterschiedlichen Modulen und Spezialaufbauten ausstatten.
02:48Beide Varianten sollen außerdem in einem CH-47 Chinook Transporthubschrauber transportiert werden können.
02:56Ergänzt wird das Angebot durch ein Tactical Mobility Vehicle mit geschlossener Karosserie.
03:01Darüber hinaus zeigte JLR Ausführungen für allgemeine Transportaufgaben, Führung und Kommunikation sowie einen verwundeten Transporter.
03:10Insgesamt sind damit bislang sechs militärische Varianten bekannt.
03:15Für Entwicklung und Vermarktung hat JLR eine eigene Defender Defense Division aufgebaut.
03:21Der Wolf Series 2 soll dabei nicht ausschließlich für Großbritannien bestimmt sein, sondern grundsätzlich auch anderen NATO-Staaten angeboten werden.
03:30Ob die britischen Streitkräfte das Modell tatsächlich beschaffen, ist bislang noch nicht entschieden.
03:36Der Name Wolf besitzt eine lange Tradition.
03:39Der bisherige Militärdefender kam ab 1997 zum Einsatz und basierte auf den damaligen Defendermodellen.
03:48Mit dem Produktionsende des klassischen Defender 2016 verschwand jedoch seine technische Grundlage.
03:54Der Wolf Series 2 führt nun Namen und Einsatzidee weiter.
03:59Technisch beginnt mit der modernen D7X-Plattform, jedoch ein neues Kapitel.
04:04Welche Eigenschaft des neuen Defender Wolf Series 3 beeindruckt euch am meisten?
04:09Seine Geländefähigkeiten, die verschiedenen Militärversionen oder die flexible Plattform?
04:15Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
04:17S zum nächsten Mal.
04:18S.A.G.
04:21S.A.G.,
04:22S.A.G.
04:23S.A.G.
04:24Vielen Dank.
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