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Unter der berittenen Polizei von Berlin macht sich Angst breit. Ein Wahnsinniger spannt auf den Reitwegen im Grunewald Drähte, die so dünn sind, dass Reiter sie nicht erkennen können. Ein Pferd hat sich schon so schwer verletzt, dass Tierarzt Dr. Martin zur Versorgung gerufen wird. Bei seinem Einsatz wird der Tierarzt von Sandra begleitet, die sich in den jungen Pferdepfleger Daniel verliebt. Charly, der einen Ausritt begleitet, findet eine neue Falle. Die Polizeireiterin Corinna Heidrich wird mit ihrem Pferd ebenfalls Opfer eines Anschlags: Ihr Verdacht allerdings führt in die falsche Richtung. Dr. Max Henning, neuer Tierarzt in der Praxis, möchte der jungen Elke Welser helfen, die blind ist. Sophie, eine junge Schäferhündin, soll ihre neue Begleiterin werden. (Text: KI.KA)

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Transkript
00:00Schmeißen Sie einen Trumpf rein, Max.
00:04Charlie, ich hab Trumpf gesagt. Von Bananenschale war nicht die Rede.
00:07Was soll denn der Blödsinn? Komm doch runter.
00:14Wie wär's damit?
00:18Was meinst du, Charlie?
00:22Sehr gut, Charlie.
00:25So, jetzt verabschiede dich von deinem Pik-Ass.
00:27Was? Och Mann, das gilt doch nicht.
00:30Charlie hat mir von oben in die Karten geguckt.
00:31Ich brauch keinen Affen, der dein Blatt für mich ausspielen wird.
00:34Los, auf den Tisch damit.
00:35Danke. Hast du das gesehen?
00:38Das war nicht nett von dir, Charlie.
00:41Gegen einen Profi wie mich habt ihr sowieso keine Chance.
00:44Profi? Dass ich nicht lache.
00:46Ich störe die heitere Herrenrunde ja ungern,
00:48aber wir wollten in der Mittagspause zur Markthalle.
00:51Ah, das hab ich vergessen.
00:52Ja, ja, wenn Männer Karten spielen.
00:54Die Markthalle müssen Sie wissen, Max.
00:55Es ist einmal die Woche Pflichtprogramm.
00:57Ist Rodolfo nicht an der Reihe?
00:58Nee, diesmal trifft es uns.
01:00Wissen Sie was, Max? Sie fahren heute mit.
01:02Das ist eine gute Idee.
01:03Wie?
01:04Ja, Charlotte zeigt Ihnen alles.
01:05Sie werden staunen, sie feilscht wie auf einem Bazar
01:07und wenn Sie nicht aufpassen, dann verhökert sie es an den Meistbietenden.
01:10Oder tauscht sie gegen einen Sack Fallobst.
01:12Nicht, Charlie?
01:12Sehr nett.
01:14Okay, Charlie, du übernimmst.
01:17Wenn Sie diesen Weg doch hinuntergehen,
01:19können Sie den Esbon nicht gar nicht verpassen.
01:20Danke, sehr freundlich.
01:22Vielen Dank.
01:23Tschüss.
01:26Solche Bürger lobe ich mir.
01:28Na ja, wäre aber ganz schön langweilig, wenn alle so wären.
01:30Findest du nicht?
01:31Na ja, aber auf so Typen wie die, die wir vorhin getroffen haben,
01:34die ihre Farbeimer im Wald entsorgen,
01:35die kann ich gerne verzichten.
01:37Du, über Schwachküpfer, da ärgert man sich nicht, Corinna.
01:39Die bestraft man einfach, hm?
01:40Ja, aber 50 Mark Bußgeld sind einfach viel zu wenig.
01:43So mehr erlauben Sie nun mal nicht.
01:45Leider.
01:47Du sag mal, wie der ist?
01:49Ein kleiner Galopp?
01:50Wer zuerst an der Wache ist?
01:52Okay, abgemacht.
01:53Also pass auf.
01:54Du da und ich da lang.
01:56Okay, und der Verlierer muss dem anderen die Stiefel putzen.
01:58Okay.
02:00Also, Achtung.
02:01Und los!
02:23So, hier haben wir den Salat.
02:26Karotten, Orasen, Bananen, Äppel.
02:29Stopp mal, was haben Sie uns denn da untergemogelt?
02:31Die sind ja schon schimmlig.
02:33Frau Doktor, das trifft nicht.
02:35Ich stelle Ihnen ein 1A-Menü für Ihre Argenoah zusammen
02:37und Sie denken, ich will Sie bescheißen,
02:39ich will Sie haben beschummelt.
02:40Natürlich nicht mit Absicht.
02:42Ich weiß ja, Sie haben ein Herz für Tiere
02:44und eins für Ihre Geldtasche.
02:46Genau, das Leben ist hart, aber ungerecht.
02:48So kann man es auch sehen.
02:50Und deshalb tun Sie uns einfach noch ein paar Ananas dazu,
02:53damit unsere Feinschmecker zufrieden sind.
02:55Ananas?
02:56Na gut, bei Sie sind Frau Doktor,
02:58wenn ein anderer wäre, würde ich Ihnen dutzend weiße Bohnen geben.
03:02Oh, eine schimmlige Orange gegen ein paar Fische Ananas.
03:09Hey, haben Sie keine Ahren im Kopf?
03:12Entschuldigung.
03:14Ach so, Sie, Sie sehen nichts.
03:18Tut mir leid, es ist ja...
03:20Hallo, Elke.
03:22Hallo.
03:23Ah, Frau Doktor Lamari.
03:24Aber es tut mir so leid, es ist so voll hier.
03:27Ich wollte jemandem ausweichen.
03:29Es ist doch nichts passiert.
03:30Ach, die paar leeren Obstkisten.
03:33Sehr Dank.
03:35Die volle wären wohl auch kein Problem gewesen.
03:37Der wird meinem Geld umgehen.
03:38Frau Doktor, Sie haben aber eine feine Begleitung.
03:40Das ist Doktor Henning,
03:42unser neuer Kollege von der Tierauffangstation.
03:44Elke Weiser, guten Tag.
03:46Hallo, Max Henning.
03:48Ich habe schon viel von der Station gehört.
03:50Ich mag Tiere.
03:51Ich hatte früher auch mal eine Katze.
03:53Ja, sie hieß Mimik.
03:55Warum haben Sie sich eigentlich nicht wieder eine angeschafft?
03:58Das wollte ich auch.
04:00Aber Sie wissen ja,
04:01meine Mutter ist doch vor drei Monaten gestorben.
04:04Das tut mir leid.
04:05Jetzt will ich erst mal lernen, für mich allein zu sorgen.
04:08Da kann ich nicht noch die Verantwortung für ein Tier übernehmen.
04:11Also, wenn Sie die Tierauffangstation interessiert,
04:13dann besuchen Sie mich doch mal.
04:15Ja, kommen Sie doch einfach morgen nachmittag in die Praxis.
04:18Dann können Sie mit Max zusammen zur Station rüberfahren.
04:20Morgen gerne.
04:22Und wenn Sie sonst irgendwo Hilfe brauchen?
04:25Ist nicht nötig.
04:27Ich komme schon alleine zurecht.
04:29Ich freue mich auf morgen.
04:31Wiedersehen.
04:32Wiederschauen.
04:33Corinna!
04:38Corinna!
04:53Hier, Uli!
04:55Corinna!
05:00Mensch, Corinna, was ist denn passiert?
05:02Hast du was gebrochen?
05:03Ich glaube, es ist noch alles heil.
05:05Ganz schön kratzer hast du da.
05:06Aber es tut weh, das tut weh.
05:08Atlanta ist gestürzt.
05:09Ich habe keine Ahnung, warum.
05:10Aua.
05:10Geht's?
05:11Ja, hilf mir hoch, bitte.
05:13Ups.
05:13Jan, wo ist sie jetzt hin?
05:16Frag mich nicht.
05:16Sie ist wieder hoch und völlig panisch abgehauen.
05:19So ein Mist.
05:20Wir müssen sie suchen.
05:21Hoffentlich ist sie nicht auf die Autobahn.
05:25Mama?
05:26Du kommst gerade richtig.
05:30Koste mal.
05:33Ganz gut.
05:34Da fühl ich doch Salz.
05:35Du bist mir eine schöne Hausfrau.
05:37Ich bin gar nicht so scharf darauf, eine Hausfrau zu werden.
05:39Das hat doch wohl auch Zeit.
05:40Trotzdem, eine Ahnung vom Kochen sollte jeder haben.
05:43Was denn, Charlie, du willst da aufkosten?
05:46Na, meinetwegen.
05:47Hier.
05:52So schlecht ist sie auch wieder nicht.
05:55Ein bisschen Salz.
05:58Und noch etwas Majoran.
06:01Und schon ist das Ganze...
06:02Ganz bitte, ich weiß.
06:05Sandra.
06:06Michaela?
06:07Ja?
06:07Du musst zur Polizei reinfahren.
06:09Ein Pferd ist schwer gestürzt.
06:10Das tut mir aber leid.
06:12Wo denn?
06:12Keine Ahnung.
06:13Irgendwo im Grunewald.
06:14Auf jeden Fall konnte es noch laufen.
06:16Kann ich mitkommen?
06:17Na, meinetwegen.
06:18Bis später.
06:19Ciao.
06:19Ciao.
06:20Tschüss.
06:22Ich hoffe, es dauert nicht zu lange.
06:24Ruf mich bitte an, wenn's doch später wird, ja?
06:27Mach ich.
06:28Tschüss, bis dann.
06:32Tschüss.
06:47Talbe.
06:49Sieht schlimmer aus, als es ist.
06:51Aber mit der Salbe wird die Entzündung bald zurückgehen.
06:54Haben Sie sowas schon mal erlebt?
06:56Also, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was zu dertingen Verletzungen führt.
06:59Noch eine?
07:07Die Watte?
07:19Ich hab schon gehört, dass das hier ist.
07:21Ist das schlimm?
07:22Ja.
07:22Das ist mein Neffe Daniel.
07:24Herr Dr. Martin.
07:25Hallo.
07:26Und das ist die Tochter vom Doktor.
07:27Hallo.
07:29Na, alles erledigt?
07:31Klaro, wie geht's in Atlanta?
07:33Die Vorderbeine sind fast bis auf die Knochen abgeledert.
07:36Das sind herrichtige Schnitte.
07:38Danke, Frau Doktor.
07:41Ich würd mir die Stelle gern mal ansehen, an der's passiert ist.
07:43Ich bring sie gerne hin.
07:46Hier ist die Stelle.
07:51Sehen Sie sich das mal an.
07:56Das ist ein Drahtseil.
07:57Mhm.
08:00Es sind waagrechte Einschnitte in der Rinde.
08:02In derselben Höhe, in der gegenüber dem Baum diese Schlinge befestigt ist.
08:05Glauben Sie...
08:06Naja, sehen Sie.
08:07Das Drahtseil war hier über den Reitweg gespannt und ist dann gerissen.
08:10Das erklärt auch die Verletzungen von der Stute.
08:14Hier.
08:15Jemand hat es darauf angelegt, ein Pferd zu Fall zu bringen.
08:19Hm.
08:20Pferd und Reiter.
08:28Ich war drei.
08:30Da bin ich zum ersten Mal geritten.
08:31Es war nur ein Pony.
08:33Aber immerhin.
08:34Was ich über Pferde weiß, ist eigentlich nur Theorie.
08:42Oh, mein Vater kommt ja schon.
08:45Schade.
08:46Er hätte ruhig länger wegbleiben können.
08:48Finde ich auch.
08:58Habt ihr irgendwas gefunden?
09:01Kann man mal sagen.
09:05Palle Maas, stellen Sie sich vor...
09:07Es ist doch gut, dass Sie wieder hier sind.
09:08Sie müssen unbedingt nochmal nach der Stute sehen.
09:10Das Tier schwitzt am ganzen Leim.
09:11Ich glaube, ich glaube, es geht in den Trüben.
09:13Ich glaube, es geht in den Trüben.
09:26Kleiner, was hast du denn?
09:28Kein Wasser.
09:37Ganz ruhig, Herr Klaas.
09:52Ganz ruhig, Herr Klaas.
09:55Was hat sie denn?
09:57Sieht nach einer Kolik aus.
09:59Ich hatte gehofft, dass uns das erspart bleibt.
10:02Ganz schön heavy.
10:04Erst der Unfall, jetzt Ihr Darm.
10:06Müssen Sie operieren?
10:08Nein.
10:09Wahrscheinlich eine Krampfkolik, die durch die Aufregung ausgelöst wurde.
10:12Eine Folge des Schocks, ja?
10:13Kleines Mädchen.
10:15Ich werde dir ein krampflösendes Mittel spritzen.
10:16Ansonsten können wir nur abwarten.
10:18Es wäre sinnvoll, wenn Sie darauf achten, dass es sich nicht hinlegt.
10:25Das bedeutet Nachtwache.
10:27Mein Neff und ich übernehmen das.
10:29Irrensache.
10:30Danke.
10:31Für sein Alter ist Winston bestens in Form.
10:34Mit Liebe und dem richtigen Futter kann er 100 werden.
10:37Das soll er haben.
10:38Danke, Pardo.
10:40Danke.
10:48Vielen Dank für Sie wiedersehen.
10:51Charlotte, Sie kennen doch Fräulein Weiser schon etwas länger.
10:56Elke, hat es Ihnen wohl angetan, was?
10:58Ich bitte Sie.
11:00Ich finde es nur ausgesprochen mutig, wie Sie Ihr Leben alleine meistern würden.
11:05Ja, aber sie macht es sich unnötig schwer damit.
11:08Wahrscheinlich aus Angst vor Mitleid.
11:11Was halten Sie von einem blinden Hund?
11:14Dann wäre sie nicht mehr so auf andere angewiesen.
11:16Und woher soll sie so schnell ein ausgebildetes Tier bekommen?
11:20Ich habe einen guten Bekannten beim Blindschutzpumpf.
11:50Ich habe einen guten Bekannten beim Blindschutzpumpf.
11:52Ich habe einen guten Bekannten beim Blindschutzpumpf.
11:52Ich konnte doch nicht ahnen, dass du das bist. Was machst du denn hier?
11:56Ich wollte dich abholen. Ich dachte, du freust dich. Was hast du denn an der Stirn?
12:00Ich bin mit meinem Pferd gestürzt.
12:02Wie das denn?
12:03So ein Irrer hat einen Draht über den Reitweg gespannt.
12:05Das gibt's doch nicht. Das ist ja furchtbar.
12:09Ich möchte jetzt nur nach Hause und mich in die Badewanne legen.
12:12Nein, ich weiß, was besser ist. Komm, ich hab eine Überraschung für dich.
12:17Na komm.
12:17Ach nee.
12:18Doch.
12:25Und? Was sagst du?
12:28Nett.
12:29Nett. Die Wohnung ist fantastisch.
12:34Die Wohnung ist sehr schön.
12:38Schau doch mal. Unverbaubarer Blick auf die Rehwiese. Wunderbar ruhig. Große Terrasse. Das ist doch toll.
12:46Wir können sie zum ersten haben.
12:48Ach komm, Marc. Jetzt mach's mir doch nicht so schwer.
12:52Und bevor du bei den Reitern angefangen hast, da waren wir uns doch einig.
12:55Ich hab aber nie gesagt, dass ich mit dir zusammenziehen will.
12:59Aber auch nicht, dass du es nicht willst.
13:02Dich muss man ja richtig zwingen zu deinem Glück.
13:12Jetzt guck mal.
13:14Da kommt das Kinderzimmer rein.
13:16Marc, Kinder sind im Moment für mich kein Thema.
13:22Für dich gibt's wohl auch nur noch zwei Themen, Marc.
13:25Deine Deule und deine, deine wunderbaren Kollegen.
13:29Ich brauche meinen Freiraum.
13:32Ich kann diese Leier nicht mehr hören. Mensch, ich bin doch auch noch da.
13:36Wahrscheinlich hätte ich mit Hufen und vier Beinen bessere Chancen.
13:45Kommst du zum Essen runter oder reichen dir deine Mikrochips?
13:48Höre ich deinen stillen Vorwurf?
13:50Du hast dich doch auch stundenlang verbarrikadiert in der Dunkelkammer.
13:53Wenn du mit hinunterkommst, dann zeige ich dir diese meine Kunstwerke.
13:56Du weißt doch, dass ich mir auf deine Bilder nicht rausstehen kann.
13:58Das hat nichts mit deinen Qualitäten als Fotografin zu tun.
14:01Ich mag sie.
14:03Besonders das hier.
14:06So, da hast du dich wirklich eiskalt erwischt.
14:07Das wird weggeschmissen.
14:09Kommt gar nicht in Frage.
14:10Das ist Dr. Philipp Martin, wie er leibt und lebt und wie ich ihn liebe.
14:13Komm, die Kinder warten.
14:16Wie weit bist du denn mit deinem Aufsatz?
14:18Ich muss nur noch Korrektur lesen.
14:19Und nächste Woche erscheint er schon im Wissenschaftsteil.
14:22Dann kaufe ich einen ganzen Stapel Zeitungen.
14:24Also wenn man sich in so ein Thema reinkniet, dann tun sich ungeheure Perspektiven auf.
14:28Du kannst so einen Mikrosender praktisch jedem Tier implantieren.
14:30Du weißt immer, wo es ist, kannst jede Bewegung nachvollziehen.
14:32Eine moderne Version der Kuhglocken sozusagen.
14:34Also jetzt denk nicht so simpel.
14:36Daraus kann man Schlüsse über Wetter, Gesundheit, Katastrophen, Seuchen und dergleichen ziehen.
14:39Man könnte auch sagen, der sechste Sinn vieler Tiere tut sich für den Menschen auf.
14:43Meinst du, das mit den Mikrochips würde auch bei Teenagern funktionieren?
14:46Natürlich.
14:47Aber totale Kontrolle bei Kindern ist Mist.
14:49Du sagst es.
14:54Wenn ich heute nicht verhungern will, dann bleibt mir wohl nicht alles übrig.
15:00Sandra ist völlig durch den Wind.
15:03Es gibt heute ausrucksweise mal kalt.
15:05Das weiß mir auch nicht.
15:07Nachdem Charlie den Eintopf versaut hat, ist das die natürliche Folge.
15:10Gibst du mir bitte den Brotkorb, Sandra?
15:14Sandra.
15:14Ja, bitte?
15:15Das Brot, bitte.
15:17Ja, gerne.
15:19Ich hatte einen totalen Blackout schon den ganzen Nachmittag.
15:22Aber wenn Sie sich meine Schwester wärmten, würde ich sagen, hoffnungslos verknallt.
15:26Du bist ein Idiot.
15:27Ich muss die ganze Zeit nur an das andere Pferd denken.
15:30Ich wette, das Pferd ist in meinem Alter und geht aufs Gymnasium.
15:33Blöd Mann.
15:34Hofter, schon wieder neuer Gosename für mich.
15:38Ich geh schon.
15:43Die Sache mit der Stote hab ich ganz schön mitgenommen.
15:46Gegen einen Irm der Drahtseile, Pferdewege spannt, ist man ja praktisch machtlos.
15:50Was bewegt denn so einen Menschen?
15:56Papa, für dich.
15:58Guten Abend.
15:59Ich schulde dir bitte die Schwierungen.
16:01Es ist Daniel gemacht, gerade ein Schulpraktikum auf der Reiterwaffe.
16:05Nachtigall, ihr Können, ihr Trapsen.
16:07Was geht's denn?
16:08Ist was mit Atlanta?
16:09Nein.
16:10Nur mein Onkel sagte mir, ich möchte das Gästemisch holen, welches er Atlanta als Futter geben soll.
16:15Aber das hatte ich doch mit.
16:16Ich hab's neben die Futtertruhe gestellt, rechts daneben.
16:18Was hab ich ihm gesagt?
16:20Das muss er vergessen haben.
16:22Er vergisst in letzter Zeit öfter was.
16:24Na gut, vielen Dank.
16:26Schönen Abend noch.
16:27Dann löst du jetzt bei der Stute?
16:28Na, mein Onkel natürlich.
16:30Ich löse ihn natürlich ab, wenn ich wiederkomme.
16:32Dann musst du dir die ganze Nacht die Pstahl um die Ohren schlagen.
16:35Das ist schon okay.
16:37Obwohl das natürlich klasse wäre, wenn man mit jemandem reden könnte.
16:40Rede ich halt mit den Pferden.
16:41Kann ich nicht für ein paar Stunden mitgehen, Papa?
16:43Mama erlaubt es bestimmt.
16:45Und das alles für die lieben kleinen Pferdchen.
16:47Jawohl.
16:48Und grins nicht so blöd.
16:50Okay, Papa?
16:53Na, meinetwegen.
16:54Aber um elf bist du zu Hause.
17:05Ist dir kalt?
17:06Ja, das geht.
17:11Too much.
17:17Besser so?
17:18Viel besser.
17:27Sie wird schon wieder.
17:33Mal ehrlich, möchtest du uns in einem kalten Stall hocken und einem kranken Gaul hüten?
17:37So was kann sehr romantisch sein.
17:38Ich kenne doch meine Tochter.
17:41Sandra wird frieren und sich nach ihrem warmen Bett sehen.
17:43Oder sich an diesen Daniel kuscheln.
17:45Sandra doch nicht.
17:47Er ist ein hübscher Junge.
17:50Sandra ist vierzehn.
17:51Bald fünfzehn.
17:54Hast du nicht gemerkt, wie sie ihn angehimmelt hat?
17:56Ach, Unsinn.
17:57Und er?
17:59Du hast ihm das mit dem Gästemisch doch nicht abgenommen, oder?
18:03Na ja, ich...
18:04Er wollte Sandra sehen.
18:05Und was glaubst du, warum Sandra so neben sich stand?
18:08Ja, du lässt sie mit diesem Kerl mitgehen.
18:09Du kennst ihn doch gar nicht.
18:10Jetzt sei nicht albern, Philipp.
18:12Wir haben sie mitgehen lassen.
18:13Was?
18:15Sie ist schon halb zwölf.
18:16Na und?
18:18Sandra sollte um elf Uhr zu Hause sein.
18:20Vielleicht haben sie sich verplaudert.
18:21Von wegen verplaudert, dass ich nicht lache.
18:23Wo bist du denn hin?
18:24Meiner Tochter zeigen, wo sie zu Hause ist.
18:43Links oder rechts?
18:44Links.
18:46Glück gehabt.
18:47Danke.
18:48Was war denn in der anderen Hand?
18:49Hafer.
18:50Ist okay für mich.
18:51Wenn ein Pferd davon groß und stark wird,
18:52dann werde ich das sicherlich auch.
18:54Hm, schmeckt wunderbar.
18:56Ich glaube, es ist besser, wenn wir uns die Schokolade teilen.
18:59Sonst wierst du morgen früh.
19:01Ich werde aber ganz besonders schön wieren.
19:04Hier.
19:05Danke.
19:14Papa, was machst du denn hier?
19:16Mal dich abholen.
19:17Hast du mal auf die Uhr geguckt?
19:18Die Zeit haben wir völlig vergessen.
19:20Das habe ich gemerkt.
19:20Jetzt ab nach Hause, das ist morgen Schule.
19:22In deinem Alter hat man um diese Zeit längst zu schlafen.
19:25Wie sieht es mit der Land aus?
19:27Sie ist ganz ruhig.
19:29So, meine Große.
19:40Na, ist doch schon gut.
19:42Den Maulkorb können wir abnehmen.
19:45So.
19:46Ja.
19:49Na, was ist?
19:55Papa.
19:56Ich habe gesagt, elf Uhr.
19:58Deine Mutter hat sich riesen Sorgen gemacht.
19:59Ist ja okay.
20:02Ciao.
20:03Ciao, mach's gut.
20:06Gute Nacht.
20:07Gute Nacht.
20:10Es war oberpeinlich.
20:11Papa hat mich behandelt wie ein Baby.
20:13Mein Vater war nicht zu bremsen.
20:15Tut mir leid.
20:16Aber wärst du pünktlich hier gewesen,
20:18hättest du dir seinen Auftritt erspart.
20:19Es war so toll, bis er aufgetaucht wird.
20:23Dieser Daniel macht einen sehr netten Eindruck.
20:25Man trefft jetzt bei euch dann wieder.
20:27Verriss es.
20:28Der gibt sich doch nicht mit Kleinkindern ab.
20:29Zurzeit hat Papa nie.
20:31Jetzt sieh's mal nicht so schwarz.
20:33So, hier haben wir also einen kleinen Slalom aufgebaut.
20:36Ich denke, das ist genau richtig
20:37für eine ausreichende Demonstration von Sophies Fähigkeiten.
20:40Da bin ich wirklich gespannt.
20:42Was habt ihr denn mit den Hindernissen vor?
20:45Naja, wissen Sie,
20:46mit den Hindernissen will uns Herr Breuer zeigen,
20:49was Sophie alles so drauf hat.
20:50Sie ist ein hochqualifizierter Blindenhund.
20:52Ja, die beiden wollen Elke Weiser davon überzeugen,
20:54dass ein Blindenhund für sie eine große Hilfe wäre.
20:57Auf dem Ohr hört sie aber schlecht, hm?
20:59Sie will beweisen, dass sie alles alleine schafft, ohne Hilfe.
21:02Na ja.
21:03Gerade Hilfsbedürftige können manchmal sehr stur sein.
21:05Die wollen meistens nicht den anderen,
21:07sondern sich selbst was beweisen.
21:09Hallo Sandra.
21:11Guten Morgen.
21:14Morgen allerseits.
21:15Morgen, Michaela.
21:16Das ist Tom Breuer vom Blindschutzbund,
21:18meine Frau Michaela.
21:19Guten Tag.
21:20Tag.
21:21Ich würde Ihnen jetzt gerne zeigen,
21:22wie Sophie arbeitet.
21:23Aber dazu bräuchte ich jemanden,
21:24der sich als Blinder opfert.
21:26Wie wär's denn mit dir, Michaela?
21:29Was soll ich?
21:30Blinde Kuh spielen.
21:32Oh, danke.
21:34Ach, haben Sie doch Humor, Michaela.
21:36Wenn Sie sich opfern, können wir sehen,
21:38ob Sophie für Elke Weiser wirklich was taugt.
21:40Gut, ich hab Humor und opfere mich.
21:42Also, was muss ich tun?
21:44Stellen Sie sich bitte hierher,
21:46schließen Sie die Augen
21:47und gehen Sie dahin, wo Sophie Sie hinführt.
21:49Okay.
21:50Aber das mach ich für Elke Weiser
21:52und nicht für euch.
21:54Wenn Sie bitte Sophie hier halten.
21:57Okay.
21:58Und woher weiß der Hund, wie er gehen soll?
22:01Tom hat Sophie vorhin einmal
22:02durch den Slalom geführt.
22:03Fertig, Frau Martin?
22:05Ich schon, aber fragen Sie auch mal den Hund.
22:08Achtung, Sophie.
22:09Los.
22:11Avanti.
22:43Das ist ja unglaublich.
22:44Absolut super.
22:45Ganz toll.
22:46Er kann Elke sicher eine große Hilfe sein.
22:48Ganz bestimmt.
22:49Und, Max,
22:50Sie wollen den Hund heute wirklich noch Elke präsentieren?
22:53Na klar.
22:54Sie wird gleich hier sein.
22:55Ich schätze,
22:56sie wird Sophie nicht mehr hergeben wollen.
22:57So.
22:57Und jetzt nimmst du dir mal fünf Minuten für mich Zeit.
23:00Wofür?
23:01Philipp, bitte.
23:02Wiedersehen.
23:02Wiedersehen.
23:03Wiedersehen.
23:04Sandra hat sich bei mir über dich ausgewandt.
23:07Sie hat sich ausgewandt.
23:09Ich muss doch seit gestern Abend
23:10ihren Flunsch ertragen.
23:11Ja, ja, ich weiß.
23:12Aber schau mal, als sie ist.
23:22Sandra meint,
23:22du hast sie auf der Reiterwache gehandelt
23:23wie ein Baby.
23:25Unsinn.
23:25Ich habe als verantwortungsvoller Vater
23:26meine Tochter abgeholt.
23:27Das ist alles.
23:28Der Ton macht die Musik.
23:29Ich war ganz sachlich.
23:31Ich habe nur gesagt,
23:31dass du dir Sorgen gemacht hast.
23:32Du wirst dich doch nicht
23:33auf eine Machtprobe
23:34mit einem 16-jährigen Jungen einlassen.
23:36Nein.
23:37Er ist ja auch ein ganz netter Junge.
23:39Aber wie sie ihn angeguckt hat...
23:42Eifersüchtig?
23:42Ach, Quatsch.
23:44Ja, natürlich bin ich eifersüchtig.
23:46Schließlich bin ich der Vater.
24:01Wenn ich das Geld zusammen habe,
24:03ist die Jacke garantiert weg.
24:04Vielleicht legen wir sie zurück.
24:06Soll ich sie mal anprobieren?
24:07Kommt ihr mit?
24:08Hey, guckt euch den mal an.
24:10Den habe ich hier noch nie gesehen.
24:11Ich auch nicht.
24:16Wow, wen holt der denn ab?
24:19Der gibt dir ganz schön Gas.
24:21Ja, fährt wie ein Weltmeister.
24:22Also was ist jetzt?
24:23Kommt ihr mit?
24:24Ich weiß nicht.
24:26Hey, kommt der hierher?
24:27Den kenne ich.
24:29Echt?
24:30Ach ja.
24:31Das gibt's doch gar nicht.
24:32Na, ich dachte mir,
24:33wenn ich dich schon nicht
24:34zur Schule bringen darf,
24:35hol ich dich wenigstens ab.
24:36Komm, steig auf.
24:40So, gut festhalten.
24:41Bis morgen.
24:44Toller Typ.
24:46Also Leonardo DiCaprio
24:47wäre mir lieber.
24:48Elke, da ist jemand,
24:49den ich Ihnen gerne vorstellen möchte.
24:51Ja?
24:51Das ist Tom Breuer.
24:53Guten Tag.
24:55Hallo?
24:56Und das hier
24:58ist Sophie.
25:00Oh,
25:01ein Hund.
25:04Hallo, Sophie.
25:06Oh, du bist ja eine ganz Liebe.
25:11Wenn Sie wollen,
25:12dann gehört sie Ihnen.
25:15Wieso?
25:16Ich denke,
25:16sie gehört Herrn Breuer.
25:18Herr Breuer
25:18ist ihr Trainer.
25:20Sophie ist kein gewöhnlicher Hund.
25:22Sophie hat eine ganz spezielle Ausbildung.
25:26Sie meinen,
25:26sie ist ein Blindenhund?
25:28Ja.
25:31Kommen Sie darauf,
25:32dass ich einen Blindenhund brauche.
25:33Mit Sophie
25:34wären Sie noch selbstständiger
25:35als bisher.
25:37Sie wären nicht mehr so allein,
25:38jetzt nachdem Ihre Mutter...
25:39Meine Mutter ist tot
25:40und Sie wollen mir
25:41einen Hund aufschwatzen.
25:43Sophie mag sie.
25:45Wollen Sie es sich nicht überlegen?
25:47Gibt's nicht zu überlegen.
25:49Ich will sie nicht.
25:51Niemand zwingt sie.
25:53Kommen Sie.
25:53Trinken wir einen Kaffee.
25:55Danke,
25:56ich möchte nach Hause.
25:58Soll ich Sie begleiten?
26:01Nein, danke.
26:02Ich schaffe das schon alleine.
26:04Wiedersehen.
26:05Wiedersehen.
26:28Wie lebst du mit dem Hund?
26:34Katastrophen.
26:35Meine Schuld.
26:36Ich hätte Charlotte lieber
26:37das Reden überlassen.
26:38Es fällt Ihnen ja früh ein.
26:40Ich habe mich angestellt
26:41wie der erste Mensch.
26:42Dann wie sollst du es mit ihr weitergehen?
26:43Sie hat klipp und klar gesagt,
26:44sie will den Hund nicht.
26:46Vielleicht braucht sie noch etwas Zeit,
26:47um sich mit dem Gedanken anzufreuen.
26:50Charlotte hat die Laborpromissen
26:51heute noch raus.
26:52Ja, wird erledigt.
26:54Ich muss noch mal zur Reiterwache,
26:55zu Atlanta.
26:56Ich möchte mir die Verletzung
26:57noch mal genau ansehen.
26:59Ich bin mir nicht sicher,
26:59ob sie es wirklich schon überstanden hat.
27:02Ja, das ist eine gute Idee.
27:03Es können sich leicht Komplikationen ergeben.
27:05Aber ich hoffe,
27:06es wird schon wieder.
27:07Ja, das hoffe ich auch.
27:09Also bis dann.
27:11Könnten Sie so lange
27:12in der Praxis für mich einspringen, Max?
27:13Na klar.
27:13Bis dann.
27:41Hilfe!
27:41Meine Tasche!
27:44Hallo!
27:46Ist hier jemand?
27:48Können Sie mir bitte helfen?
28:19?ην
28:42Oh, oh, oh, oh!
29:14Oh, oh, oh!
29:18Oh, oh, oh, oh!
29:32Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
29:33Woran denkst du?
29:34An nichts.
29:35An nichts?
29:36Die Frau sitzt neben mir und denkt an nichts.
29:40Sag sofort, dass das gelogen ist.
29:41Ich lüge nie.
29:51Heute ist mein letzter Tag in Berlin.
29:55Ich fahr zurück nach Münster.
30:01Weißt du, ich find dich echt toll.
30:06Aber aus uns kann nichts Festes werden.
30:10Münster ist so weit weg.
30:16Hey, sag doch auch mal was.
30:18Was soll ich sagen?
30:23Na, nichts.
30:24Was soll ich denn?
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37:31Können Sie sich vorstellen, wie das ist, wenn einem ständig das Gefühl gegeben wird, man ist im Pflegefall?
37:38Charlotte und Max wollten Ihnen helfen, selbstständig zu werden.
37:42Indem Sie mir einen Hund aufschwatzen.
37:45Ich brauche keine Krücke.
37:47Natürlich nicht.
37:48Wir wollen Ihnen nichts aufschwatzen.
37:50Wir wollen Ihnen einfach nur neue Möglichkeiten mit einem wunderbaren Weggefährten eröffnen.
37:54Dieses Tier ist keine Krücke.
37:56Ein Hund ist ein Lebewesen.
37:57Und genau wie der Hund Verantwortung für Sie hätte, genauso hätten Sie auch Verantwortung für den Hund.
38:07Danke, Charlie.
38:08Charlie, wenn du hier weiterräumst, dann findet Elke überhaupt nichts mehr in ihrer Wohnung.
38:11Oh, danke. Das ist jetzt genug.
38:13Hörst du, Charlie? Keine Decken und keine Kissen mehr.
38:16Wissen Sie, Herr Doktor, ich muss erst mal lernen, für mich selber zu sorgen.
38:21Bevor ich für ein Tier sorgen kann.
38:23Ist dir auch kalt, Charlie?
38:25Verantwortung für ein Tier kann man nicht lernen.
38:27Das ist ein Gefühl, das aus dem Herzen kommt.
38:29Und Sie haben dieses Gefühl.
38:32Hören Sie einfach in sich hinein.
38:38Glauben Sie, dass zwischen Sophie und mir
38:42so etwas entstehen könnte, wie zwischen Charlie und ihn?
38:45Bestimmt.
39:06Glauben Sie, dass sie nicht mehr so entstehen können.
39:26Wie warst du noch bei den Reitern?
39:28Ganz nett.
39:30Es tut mir leid, dass Daniel abreißt.
39:33Schicksal.
39:34Du konntest ja nichts dafür, dass er in Münster wohnt.
39:38Ich habe mich wohl ein bisschen blöd genommen.
39:41Als Oliver seine erste Freundin angebracht hat, warst du total locker.
39:47Weißt du, Sama, bei Töchtern reagieren Väter anders.
39:53Bei Oliver dachte ich, er hat sich aber ein süßes Mädchen ausgesucht.
39:57Und bei dir dachte ich, jetzt bin ich abgemeldet.
40:02Eifersucht.
40:03Daniel fand dich cool.
40:05Ich fand den auch ganz in Ordnung.
40:09Bist du mir noch böse?
40:12Bist du nicht?
40:37Ich bin gleich wieder da.
40:41Ich bin gleich wieder da.
40:43Ich bin gleich wieder da.
40:46Unbedingt mit der Treffen, bevor es in die Praxis geht.
40:48Mehr weiß ich auch nicht.
40:50Morgen.
40:51Morgen.
40:52Guten Morgen.
40:53Na, was gibt's neus?
40:54In dieser Zeit nichts.
40:56Oder weißt du was?
40:57Erst durch die Zeitung gelesen habe.
40:59Toll.
41:00Sandra, kommst du mal?
41:03Da draußen ist jemand, der dich sprechen möchte.
41:05Mich?
41:06Ist es Farbrede?
41:08Eigentlich nicht.
41:10Könnte es sein?
41:11Es ist Daniel, oder?
41:27Daniel, toll, dass du gekommen bist.
41:30Ich wollte vorführen, wie gut es erklärt, das schon wieder geht.
41:35Außerdem wollte ich mich von dir verabschieden.
41:38Wir könnten ein bisschen reden auf der Merkxerschule.
41:40Ich muss noch meine Mappe packen.
41:42Kommst du da drauf?
41:43Darf er?
41:44Natürlich.
41:46Okay, du hast ja noch Zeit.
41:49Dr. Martin, würden Sie bitte so lange das Pferd halten?
41:53Na, für meine Tochter spiele ich sogar einen Stahlburschen.
41:56Morgen.
41:57Und auch meine Schwäche für Stahlburschen.
42:05Können Sie mir nicht endlich mal verraten, auf wen wir hier warten?
42:08Nein, es macht Spaß, Sie so zappeln zu sehen.
42:14Das ist ja Elke.
42:21Hallo, Elke.
42:24Na, Frau Dr. Lombardi, da stoßen Sie, was?
42:26Ja, das kann man wohl sagen.
42:28Nach dem gestrigen Nachmittag.
42:30Ja, entschuldigen Sie bitte meine heftigere Reaktion.
42:32Aber wir müssen uns entschuldigen.
42:34So kann man doch niemanden überrumpeln.
42:36Frau Weißer rief abends noch bei mir an.
42:38Wissen Sie, wer mich letztendlich umgestimmt hat?
42:40Hat Max noch mal mit Ihnen gesprochen?
42:42Nein, ich habe zufällig Charlie getroffen.
42:45Aber die Geschichte kann Ihnen bestimmt Dr. Martin erzählen.
42:49Kann ich die Kappe bei dir lassen?
42:50Klar.
42:52Dann hätte ich mir nichts zum Grund, dich zu besuchen, wenn ich mal wieder in Berlin bin.
42:55Du könntest doch auch einfach meinetwegen kommen.
43:03Und was ist mit Schreiben?
43:05Du könntest mir wenigstens schreiben.
43:08Ich schreibe dir auf jeden Fall.
43:13Okay, also dann, ich muss jetzt.
43:36Ich habe das Gefühl, Sandra und Daniel packen nicht nur die Schultaschen.
43:39Was du nicht sagst.
43:41Deine Mutter und ich waren auch mal jung.
43:42Schwer vorstellbar.
43:43Ja, ja.
43:44Danke für das Kompliment.
43:47Hey, Charlie hat Daniels Reiterkörper auf.
43:52Hey, Charlie, was ist denn?
43:54Wo willst du denn hin?
43:56Das fährt.
43:58Charlie.
44:01Charlie.
44:02Charlie.
44:04Charlie.
44:04Charlie.
44:05Charlie.
44:07Charlie.
44:08Charlie.
44:09Charlie.
44:09Charlie.
44:10Charlie.
44:10Charlie.
44:10Charlie.
44:10Vielen Dank.

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