00:00Die Europäische Union wird den bevorstehenden G20-Gipfel in Miami nutzen,
00:05um Russlands groß angelegten Angriffskrieg in der Ukraine zu verurteilen,
00:09unabhängig davon, ob der russische Präsident Wladimir Putin
00:12die Einladung der USA zur Teilnahme an diesem Treffen annimmt.
00:37US-Außenminister Marco Rubio hat am Mittwoch bestätigt, dass sie den russischen Präsidenten eingeladen haben.
00:44Die USA haben derzeit den rotierenden G20-Vorsitz inne.
01:01Der Kreml reagierte darauf mit den Worten, man sei dankbar und voller Wertschätzung und werde die Einladung prüfen.
01:08Putin hat seit Beginn des russischen Krieges in der Ukraine keine G20-Gipfel mehr besucht.
01:13Zuletzt war er 2019 in Osaka persönlich anwesend.
01:20Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat seine Rede vor der UN-Generalversammlung genutzt,
01:26um zu anhaltendem Druck auf Russland aufzurufen.
01:28Er forderte, die Einnahmen Moskaus weiterhin ins Visier zu nehmen.
01:32Der anhaltende Handel mit Russland trage dazu bei, den Krieg zu verlängern, so Zelensky.
01:37Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin warb er zudem vor, gezielt nach Menschen zu suchen,
01:41die ihm dabei helfen, noch mehr Menschen zu töten.
02:07Laut Zelensky hat die russische Armee Kämpfer aus 47 Ländern rekrutiert,
02:12darunter aus Ghana, Nepal und Indien, um an der Seite russischer Truppen zu kämpfen.
02:16Unterdessen erklärte Russland weiterhin offen für Friedensverhandlungen zu sein.
02:21Eine bloße Unterbrechung des Krieges werde Moskau jedoch nicht akzeptieren.
02:25Der russische Außenminister Sergej Lavrov sagte am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat,
02:29ein solcher Waffenstillstand ohne eine umfassende Einigung würde der Ukraine und ihren Verbündeten
02:34lediglich die Möglichkeit geben, ihre Kräfte neu zu sammeln und sich wieder aufzurüsten.
02:41Der Danische Militärgeheimdienst, DDIS, erklärte am Donnerstag,
02:46dass das risiko russischer Militäraktionen gegen NATO-Staaten zunehmte.
02:51Eine Invasion sei zwar höchst unwahrscheinlich, aber möglich.
03:16In ihrer Einschätzung erklärte die Behörde, dass Russland wahrscheinlich weitere sogenannte
03:21hybride Angriffe gegen Ziele im Westen durchführen werde.
03:25Sie wies darauf hin, dass solche Angriffe in der Vergangenheit hauptsächlich darauf abzielten,
03:29Angst zu schüren und die öffentliche Unterstützung für Hilfen in der Ukraine zu schwächen.
03:35Nun richteten sich Angriffe laut der Agentur auch gegen den Transport der Hilfe in die Ukraine,
03:41etwa durch Sabotage an Rüstungsunternehmen oder an Bahntransporten mit militärischer Ausrüstung.
03:47Die DDIS geht davon aus, dass Russland solche Angriffe intensivieren werde.
03:54Chinas Staatspräsident Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Gipfel mit US-Präsident Donald Trump in die USA gereist.
04:01Europa will die Gespräche genau beobachten.
04:03Entscheidungen zu Handel, künstlicher Intelligenz und seltenen Erden könnten direkte Auswirkungen auf Europas Wirtschaft haben.
04:10Die EU verhandelt mit Peking über den Abbau des Handelsdefizits von rund einer Milliarde Euro pro Tag.
04:15Bis Oktober sollen konkrete Fortschritte erzielt werden.
04:18Auch die US-Zölle auf China bereiten Europa Sorgen.
04:21Chinesische Exporte könnten auf den EU-Markt umgeleitet werden.
04:25Bei seltenen Erden ist die europäische Industrie bereits stark von China abhängig.
04:30Es ist das dritte persönliche Treffen von Trump und Xi Jinping eines Jahres.
04:34Erwartet wird eine Verlängerung des im Oktober vereinbarten Handelswaffenstillstands.
04:41Am 1. November will die EU aus dem Einsatz von in China produzierten Wechselrichtern aussteigen.
04:46Trotz Forderungen von Investoren und der Branche der erneuerbaren Energien mehr Zeit einzuräumen.
04:53Energieprojekte mit diesen Wechselrichtern werden nicht weiter EU-finanziert.
04:57Ab dem 1. November müssen Projekte, die an das EU-Stromnetz angeschlossen sind oder angeschlossen werden sollen,
05:03risikoreiche Lieferanten ausschließen oder schrittweise auf Wechselrichter von Lieferanten umstellen,
05:08die nicht als risikoreich gelten.
05:09Ausschlaggebend für diesen Schritt waren Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit,
05:14insbesondere das Risiko, dass Hersteller ihre Wechselrichter per Fernzugriff abrufen und diese manipulieren könnten.
05:20Dahinter steckt die Sorge vor Stromausfällen sowie einer Destabilisierung der Stromnetze.
05:25Beteiligte erklärten den Zeitplan der Kommission für unrealistisch.
05:29Sie befürchten finanzielle und praktische Probleme für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien.
05:34Und das zu einer Zeit, in der die Energiekosten EU-weit in die Höhe schnellen.
05:38Die Kommission erklärte ihrerseits, dass es bereits tragfähige Alternativen aus anderen Ländern gebe.
05:44Dieser Preis für die Gewährleistung der Sicherheit der europäischen Energieinfrastruktur sei moderat.
05:51Der EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, Andreas Kobilius,
05:55bezeichnete Palantir Technologies am Rande des zweiten EU-Gipfels zum Thema Zugang zum Weltraum in Brüssel
06:01als ein großartiges Unternehmen.
06:05Mehrere Menschenrechtsorganisationen und europäische Regierungen haben dem US-Technologieunternehmen vorgeworfen,
06:11seine Technologien für Militäroperationen, Massenüberwachung und die Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen einzusetzen.
06:18Palantir ist eine große Firma und die Entwicklungen mit AI, für Intelligenz, für die Daten zu gestalten,
06:28sind sehr wichtig für die modernen Kriegsverwanderung.
06:32Und wir können, zum Beispiel, die Ukraine mit ihrem eigenen Delta-System,
06:41für Datenverwanderung, für Datenverwanderung.
06:46Der Kommissar fügte hinzu, dass die Europäer zwar ihre eigenen militärischen Fähigkeiten entwickeln sollten,
06:53es vorerst jedoch sinnvoll sei, Dienstleistungen anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen.
06:58Bilius Äußerungen folgen auf ein Treffen der Präsidenten Litauens und Polens mit dem CEO von Palantir,
07:04Alex Karp, am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.
07:11Mehr als 10.000 Demonstranten haben in Madrid und in ganz Spanien gegen die Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau protestiert.
07:19Maria del Carmen Abascal wurde am Mittwoch aus ihrer Wohnung im Zentrum der spanischen Hauptstadt zwangsgeräumt,
07:25in der sie seit 1956 gelebt hatte.
07:27Nach einem Eigentümerwechsel konnte sie die Miete nicht mehr stemmen.
07:31Ministerpräsident Petro Sánchez verurteilte den Vorfall als soziale Tragödie.
07:35Wir brauchen die Verantwortung des Parlaments, um ein reales Decreto-Lei zu konvalidieren,
07:39das uns ermöglicht, dass, unter anderem Fragen,
07:42die eine größere Frau, die ihr Alkohol verholt hat,
07:47seit 70 Jahren nicht in Madrid oder in einem anderen Ort in Spanien zu passieren.
07:54Es war bereits der vierte Versuch einer Zwangsräumung.
07:58Dieses Mal setzten Gerichtsbeamte die Räumung nach mehreren Verschiebungen durch.
08:02Die Immobilie gehörte jahrzehntelang einer privaten Familie, wurde jedoch 2018 verkauft.
08:08Die Immobiliengesellschaft erhöhte die Miete auf 2.500 Euro pro Monat,
08:13ein Vielfaches der bisherigen Miete und weit über der Rente der 87-jährigen Marie Carmen.
08:21Alternative Unterkunftmöglichkeiten soll die Frau nach Angaben der Wohnungsbehörde von Madrid abgelehnt haben.
08:26Schließlich zog sie bei Verwandten ein.
08:32Die EU versucht, weniger Gas zu verbrauchen und auf saubere Energien umzusteigen.
08:37Doch die Fortschritte verlaufen nur langsam.
08:40Im zweiten Quartal 2026 stammten etwa 54 Prozent des Stroms in der EU aus erneuerbaren Energien,
08:48wie Solar-, Wind- und Wasserkraft.
08:51Damit liegt die EU leicht hinter seinem Vorjahresergebnis zurück.
08:56Ein Experte für Energieökonomie und Finanzanalyse erklärt,
09:00Europa müsse auf einen Mix aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen setzen.
09:05Der sehr heiße und trockene Sommer hat zu niedrigen Wasserständen in Flüssen und Stauseen geführt.
09:11Darunter litt die Wasserkraftproduktion in mehreren europäischen Ländern.
09:15Hier kann Solarenergie helfen, die Lücke zu schließen.
09:20Solarenergie hat der EU seit Beginn des Irankriegs bereits dabei geholfen,
09:25Gasimporte im Wert von rund 35,4 Milliarden Euro einzusparen.
09:30Allerdings stieg die Stromerzeugung aus Gas dennoch leicht an.
09:34Experten zufolge zeigt dies, dass die EU mehr Solarenergie,
09:37Energiespeicher und ein flexibles Stromnetz benötigt.
09:41So sei die Europäische Union nicht auf Gas angewiesen,
09:45wenn die Wind- oder Wasserkraftproduktion gering ist.
09:52In der Bergnacht leuchten die Scheinwerfer von Helmen und Traktoren durch die Weinberge.
09:57Kreuz und quer fahren die Erntehelfer durch die Rebzeilen.
10:00Um der Hitze am Tag zu entgehen, werden die Trauben auf der Herdadi da Sevasch
10:04in der Weinregion Alentejo nachts gelesen.
10:24Auf diesem Weingut begann die nächtliche Weinlese im Jahr 2024 als Versuch.
10:30Heute ist sie vollständig etabliert als Reaktion auf immer häufiger auftretende Hitzewellen.
10:48Für Renato Neves ist die nächtliche Weinlese längst keine Option mehr.
10:52Sie ist eine unvermeidliche Realität für die Winzer der Region.
11:17Der Alentejo ist eine der heißesten und trockensten Regionen auf dem portugiesischen Festland.
11:22Im Sommer werden hier leicht Höchsttemperaturen von 35 Grad und mehr erreicht.
11:26Bei Hitzewellen klettert das Thermometer noch deutlich höher.
11:30Extreme, die immer häufiger auftreten und die Experten mit dem Klimawandel in Verbindung bringen.
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