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00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:29Untertitelung des ZDF, 2020
01:43Untertitelung des ZDF, 2020
02:09Untertitelung des ZDF, 2020
02:32Untertitelung des ZDF, 2020
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05:52Untertitelung des ZDF, 2020
06:10Nein, Hohn braucht es so werden.
06:13Ah, geh.
06:15Der Tobias, aber das gibt's doch gar nicht.
06:18Doch, sowas gibt's.
06:21Wie war Ihr Verhältnis zu Herrn Kühn?
06:23Eigentlich recht gut. Er war ja schon lange bei uns.
06:26Wie kommt es dann, dass Sie ihn gekündigt haben?
06:29Das ist eine geschäftliche Geschichte.
06:31Geht das vielleicht auch noch ein bisschen genauer?
06:34Er musste die Einkünfte aus seinen Unterrichtsstunden mit dem Club abrechnen und das hat er nicht immer gemacht.
06:40Das heißt, er hat in die eigene Tasche gewirtschaftet?
06:42Ja, so schaut's aus.
06:45Um welche Summen hat es sich da gehandelt?
06:47Ein paar hundert Euro im Monat wären es wohl gewesen sein.
06:51Da wundert es mich dann schon, dass Sie sagen, Sie hätten ein gutes Verhältnis gehabt.
06:54Entschuldigen Sie, das ist der Spengler.
06:57Spengler wieder da. Sie sind der Spengler.
07:04Das ist ja wirklich fürchterlich mit dem Herrn Kühn.
07:06Ja.
07:07Da ist sein Terminkalender.
07:09Danke.
07:14Na ja, so richtig viele Schüler hat er ja nicht gehabt.
07:19Dafür sind es alle Stammkunden.
07:22Seine letzte Stunde hat er gestern um 18 Uhr gegeben.
07:26Einer Frau Schäfer.
07:28Die Schäfer sind beide bei uns.
07:30Wissen Sie, ob er danach noch da geblieben ist?
07:33Nein, das weiß ich nicht, da war ich schon daheim.
07:35Aber das könnte der Herr Fuchs wissen.
07:37Der ist immer bis zum Schluss da, weil er alles absperrt.
07:39Der Herr Fuchs ist ja Hausmeister.
07:41Ja, unser Facility Manager, aber der hat heute frei.
07:45Wenn Sie da eine Adresse hätten.
07:59Wann haben Sie den Herrn Kühn gestern zum letzten Mal gesehen?
08:0419 Uhr wird es schon gewesen sein.
08:08Kurz bevor ich zur Baustelle von unserem Hotel bin.
08:11Und Sie bauen ein Hotel?
08:12Ja, bei Brutting.
08:16Für unsere auswärtigen Gäste.
08:20Und wie lange waren Sie da dort?
08:24Wir haben da einen Bürocontainer und da bin ich die Baupläne noch einmal durchgegangen.
08:28So elf, halb zwölf wird es schon gewesen sein.
08:31Da gibt es sicherlich Zeugen dafür.
08:33Nein, um die Zeit war ich allein.
08:38Ja?
08:40Morgen.
08:40Guten Morgen, Frau Ortmann.
08:43Oh, Frau Stockel, die sind aber schön.
08:44Ja, wunderwunderschön, gell?
08:48Da kann man ja richtig neidisch werden.
08:50Von wem sind die denn?
08:51Ich weiß es nicht.
08:51Der Bote hat es vorbeibacht, Schatz.
08:54An mich adressiert.
08:58Merkwürdig.
08:59Wer schenkt Ihnen denn hier Blumen?
09:01Wieso?
09:02Was ist denn daran merkwürdig?
09:03Ja, nichts.
09:04Aber von den Kollegen sind die ja wohl kaum.
09:06Vielleicht haben Sie die einfach erkenntlich gezeigt, weil ich immer so schön alles organisiere.
09:09Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
09:11Ich schon, Frau Ortmann.
09:12Ich schon.
09:13Wiederschauen.
09:18Du mir frustriert, der alte Kuh.
09:43Klaus?
09:45Hast du irgendetwas damit zu tun?
09:51Seit wann interessierst du dich dafür, was ich mache?
09:59Grüß Gott, Frau Stockle.
10:02Ja, das ist schön, dass ihr wieder da seid.
10:04Ich habe auch die Post schon gemacht, Herr Hansen, für Sie.
10:07Und das ist für Sie, Herr Hofer.
10:09Und Ihr Postfach war randvoll.
10:11Das ist nett, Frau Stockle.
10:12Danke.
10:12Ja, sehr freundlich.
10:14Kann ich sonst noch was für euch tun?
10:15Ja, wenn Sie mich so fragen, also vielleicht könnten Sie uns den Herrn Fuchs vorladen.
10:20Das ist der Hausmeister von dem Golfclub.
10:22Das mache ich sehr gerne.
10:23Was ist los, Frau Stockle?
10:24Die kleine Aufmerksamkeit ist die von euch.
10:27Was meinen Sie?
10:33Das ist ja nicht von mir.
10:35Von mir leider auch nicht.
10:38Typisch.
10:48Ja?
10:49Hier ist die Stockle.
10:50Hier ist die Michi.
10:52Ui.
10:55Das sind die Blumen von dir.
10:58Na.
10:59Das hätte man ja Dinger kommen.
11:06Sagt sie mal, habt ihr ihr den Stockle die Blumen geschenkt?
11:09Nein.
11:10Mysteriös.
11:11Wie war es in der Wohnung von Kühn?
11:12Ja, aber eigentlich hier ganz nett.
11:15Aber so blumendurchsichtig, weil das Meister noch in den Kartons drin war.
11:19Wie? Wollt ihr umziehen?
11:20Ja?
11:21Wir wissen auch, wohin.
11:22So, Nachsendeauftrag.
11:25Ja, na, na.
11:27Sehr gute Gegend.
11:27Ich habe ja da eine Wohnung zu mieten.
11:29Der wollte keine Wohnung mieten, der hat ein Haus gekauft.
11:32Mit Seblik.
11:33Ach, wo wissen Sie das?
11:34Weil ich meinen Makler geredet habe.
11:35Und der zahlt sich fest.
11:37450.000 Flocken.
11:39Nicht schlecht.
11:39Hat er so viel Geld hergehabt?
11:41Na, weil er dann Kredit genommen hat.
11:43Schlechte Voraussetzung, weil er doch gerade seinen Job verloren hat.
11:45Ja.
11:46Michi, da erkundigst du dich mal bei seiner Bank?
11:48Ja, ist recht.
11:49Was schläfst du nicht da mit dir rum?
11:50Ja, ich war das Einzige in dieser Wohnung, das nicht in Kartons verpackt war.
11:56So ein Unterlagen vom Haber, so ein Baubild.
11:59Ach, für dieses Golfhotel.
12:00Genau.
12:01Was hat denn Kühn damit zu tun?
12:02Das freu ich mich auch.
12:06So.
12:07Das hat gerade die Frau Habach gefaxt.
12:10Ach, die Mitglieder, die der Kühn unterrichtet hat.
12:13Ja, Michi, du schickst einmal ein paar Beamte hin.
12:15Ich möchte wissen, was diese Mitglieder gestern Abend gemacht haben.
12:18Darf ich auch noch was sagen?
12:19Der Herr Fuchs ist in einer halben Stunde da.
12:22Danke, Frau Stockl.
12:27Da haben wir noch ein bisschen Zeit, dann schauen wir noch zur Frau Doktor.
12:30Und deshalb ist die Frau Doktor gerade nicht da.
12:32Na, schau.
12:34Aber zurück zu unserem Fall.
12:36Die Ursache für seinen Tod ist eine tiefe Schädelfraktur,
12:41hervorgerufen durch einen Schlag auf seinen Hinterkopf.
12:43Muss der Schlag ja heftig gewesen sein.
12:46Zumindest können wir von einer eher massiven Tatwaffe ausgehen.
12:49Irgendeine Ahnung, was das gewesen sein könnte.
12:52Da sind wir im Augenblick noch ratlos.
12:55Interessant allerdings ist der Einschlagwinkel.
12:59Der Wunde nach hat der Täter nicht von oben oder von der Seite zugeschlagen,
13:02was eher üblich ist, sondern von unten.
13:06Von unten?
13:07Also ungefähr so.
13:08Ja, auszuschließen ist es nicht.
13:12Es will ja zu unserer Klientel passen.
13:14Könnte das ja Kopfschläger gewesen sein?
13:18Denkbar ja.
13:19Aber um es mit Sicherheit zu sagen, bräuchte ich die Tatwaffe.
13:24Herr Mohr, haben Sie schon mit der Bank von Kühn gesprochen?
13:28Nein.
13:28Warum nicht?
13:29Jetzt ist doch keiner da und du das besitzt, aber ich bleibe dran.
13:32Gut, ich wollte es nochmal wissen.
13:33Übrigens, da drüben wartet der Herr Fuchs.
13:35Danke.
13:36Danke.
13:37Grüß Gott, Herr Fuchs.
13:39Hauptkommissar Hofer.
13:40Grüß Gott.
13:41Das ist mein Kollege Hansen.
13:42Tag, Fuchs.
13:43Nehmen Sie bitte den Platz.
13:46Ich kann es doch gar nicht glauben.
13:48Der Tobias, ermordet.
13:51Bis dann abends gegen 22 Uhr?
13:54Als ich ihn zuletzt gesehen habe, das war so gegen halb acht.
13:58Da hat er gerade mit der Frau Schäfer den Platz verlassen.
14:01Martina Schäfer, richtig?
14:02Ja, genau.
14:04Ja, ich habe dann um 20 Uhr alles abgeschlossen und bin dann nach Hause gegangen.
14:08Und der Herr Kühn und die Frau Schäfer?
14:10Ja, das weiß ich nicht.
14:14Was sagen Sie zur Behauptung von Herrn Haber, der Herr Kühn hätte Geld unterschlagen?
14:19Der Tobias, das glaube ich nie.
14:21Sie scheinen sich da sehr sicher zu sein.
14:23Ja, ich kenne Tobias schon sehr lang.
14:25Schon wie als kleiner Bursch, der jetzt angefangen hat.
14:28Das heißt, nein, das passt nicht zu ihm.
14:31Können Sie sich einen anderen Grund vorstellen, warum der Herr Haber auch dem Herrn Kühn gekündigt hat?
14:36Das wäre ich zum ersten Mal.
14:39Wie war denn das Verhältnis zwischen Herrn Kühn und seinen Kunden?
14:41Gab es vielleicht mal jemanden, mit dem er Ärger gehabt hat?
14:44Na ja, also mit dem Herrn Schäfer, der konnte das nicht besonders.
14:48Nein, das ist der Mann von der Martina Schäfer.
14:51Ein sehr unsympathischer Kerl.
14:53Und mit dem ist der Herr Kühn andern am Geraden.
14:56Ja, letzte Woche.
14:57Ich war gerade mit dem Rasenmäher unterwegs auf dem Platz und dann habe ich das gesehen.
15:01Ich habe schon gedacht, der Schäfer zieht dem Tobias einen mit dem Schläger über.
15:04Aha, wissen Sie auch, worum es da ging?
15:06Nein, nein, die Maschine ist so laut.
15:08Also da hört man außer dem Motor gar nichts.
15:11Na schön, dann erstmal danke, Herr Fuchs.
15:13Sehr geschehen.
15:14Wiedersehen.
15:15Wiederschauen.
15:16Sie halten sich zu unserer Verfügung, gell?
15:18Ja.
15:20Danke, wiedersehen.
15:21Wiedersehen.
15:23Also wenn der Fuchs die Wahrheit zeigt, dann muss der Haber her lügen, was den Kündigungsgrund
15:27angeht.
15:28Ja, fragst du ihn noch warum?
15:30Vielleicht hängt das ja mit diesem Streit zwischen Kühn und diesem Schäfer zusammen.
15:34Gemütig.
15:36Ich denke, man sollte es mit so den Schäfers fahren.
15:38Ich möchte vor allem auch mit ihr gerne sprechen.
15:40Ja, dann übernehmen Sie das doch.
15:41Ich würde mir gerne nochmal die Akten aus Kühns Wohnung ansehen.
15:43Super, ich will ihn auf den Schreibtisch.
15:56Ich will ihn auf den Schreibtisch.
16:05Ich will ihn auf den Schreibtisch.
16:12Ich will ihn auf den Schreibtisch.
16:13Ich will ihn auf den Schreibtisch.
16:13Du bist ja auch mit ihm vermordet worden.
16:14Was?
16:16Tobias?
16:17Ja.
16:18Es wäre interessant, ob Sie nach dem Unterricht noch mit ihm zusammen waren.
16:24Nein, ich bin nach Hause gefahren. Er wollte sich noch mit jemandem treffen.
16:29Mit wem? Schließen Sie?
16:32Bis gut.
16:34Bis gut.
16:36Willst du mir den Herrn nicht vorstellen?
16:40Was ist denn los?
16:42Martina!
16:46Hofheim, die Brosenheim, bis gut.
16:51Okay.
16:53Das gibt es doch nicht.
16:55Ah.
16:57Herr Hansen, haben Sie meine Blumen weggenommen?
17:00Was? Wie kommen Sie denn da rauf?
17:02Ich war gerade beim Mittagessen und wie wieder kommen Sie meine Blumen weg?
17:05Also ich habe nichts mitbekommen, aber die Tür war ja auch zu.
17:07Wer klaut denn da Blumen?
17:09Also von uns jedenfalls niemand, Frau Stockel.
17:12Der Sache gehe ich auf den Grund.
17:14Viel Glück.
17:20Das mit dem Kühlen ist tragisch.
17:22Aber was habe ich damit zu tun?
17:24Das wollen wir jetzt herausfinden.
17:26Ich habe gehört, Sie hatten Streit mit ihm auf dem Golfplatz.
17:30Wer sagt denn sowas?
17:31Das tut nichts zur Sache.
17:33Außerdem stelle ich hier die Fragen.
17:36Nur Interesse aber.
17:38Was passiert, wenn ich Ihnen nicht antworte?
17:40Dann dürfen Sie mich auf das Kommissariat begleiten.
17:42Wir nehmen Ihre Aussage zum Protokoll.
17:44Das dauert seine Zeit.
17:45Das dürfen Sie mir glauben.
17:46Ist das eine Drohung?
17:48Ich habe Ihnen fragefreundlich geantwortet.
17:51Können wir jetzt reden oder machen Sie mit auf das Kommissariat?
17:57Ich weiß gar nicht, was dieser Zeuge Ihnen überhaupt erzählt hat.
18:01Das ist auch völlig egal, was du erzählt hast.
18:02Sie sind gefragt.
18:05Das war ja im Grunde genommen eine Kleinigkeit.
18:08Der Kerl ist mehrfach zu spät gekommen und hat mich auf dem Golfplatz warten lassen.
18:12Und als ich ihn daraufhin angesprochen habe, ist er mir blöd gekommen.
18:15Und da bin ich sauer geworden.
18:16Und deine Hand greift nicht, wie ich gesagt habe.
18:19Ach was?
18:20Ich lasse mich doch von so einem dahergelaufenen Ballträger nicht dumm anreden.
18:25Wo waren Sie gestern Abend gegen 22 Uhr?
18:28Verdächtigen Sie jetzt mich?
18:29Geht die Fragerei jetzt wieder los?
18:32Ich war daheim.
18:34Bei meiner Frau.
18:37Dann wollen wir schauen, was hier die Frau dazu sagt.
18:49Herr Achtziger.
18:51Ah, Frau Ortmann.
18:53Was haben Sie denn da für einen schönen Blumenstrauß?
18:55Ja, wir verabschieden heute in der Musikakademie unsere langjährige Chorleiterin.
18:58Ah, und da haben Sie den Strauß zu Frau Stockel schicken lassen.
19:02Stimmt.
19:03Nur damit die Dame, die Chorleiterin, das nicht in den falschen Hals bekommt,
19:07sollten Sie noch die Karte hinmachen.
19:09Oh, das hätte tatsächlich so ein Missverständnis führen können.
19:12Hat es schon.
19:14Frau Stockel.
19:16Vielen Dank, Frau Ortmann.
19:18Wiederschauen.
19:27Er hat dem Schäfer, glaube ich, kein Wort.
19:29Aber das ist eine harte Nuss.
19:31Die wird nicht leicht zu knacken sein.
19:33Also ich habe mir doch nochmal den Ordner über das Bauprojekt von Kühn angesehen.
19:38Also.
19:40Schaut aus wie chemisch und Versuchungsergebnisse.
19:42Was ist das? Statik oder was?
19:44Verstehe ich auch nicht.
19:46Deswegen habe ich das nochmal an die KTU gefaxt.
19:48Und die rufen mich an, sobald sie wissen, worum es sich da handelt.
19:51Sehr gut.
19:53Ich möchte wissen, was der Kühn mit dem Kohlfurt hier zu tun hat.
19:55Ja, das weiß ich auch nicht.
19:57Aber wissen Sie, wer auch damit zu tun hat?
19:59Nein.
20:00Und der Herr Reischel, der wird ja als Investor genannt.
20:03Nicht so wunderlich.
20:04Na, vielleicht kann uns der weiterhelfen.
20:06Tschö.
20:07Ja.
20:08Grüß dich, Stockel.
20:08Ach, grüß dich, Michi.
20:10Sag mal, hast du meine Blumen weggenommen?
20:11Wie bitte?
20:13Jemand hat meine Blumen weggenommen und ich frage dich, ob du was weißt.
20:16Nein, ich weiß nicht, aber frage mich den neuen Verehrer, der würdest du vielleicht sagen.
20:20Hör, hör, hör, den Spruch habe ich jetzt auch schon hundertmal gehört.
20:24Ja.
20:25Herr Stockel.
20:27Gottmann.
20:28Die Blumen waren übrigens von Herrn Achtziger.
20:31Siegst das?
20:32Von Herrn Achtziger?
20:34Ja, aber sie waren nicht für Sie bestimmt, sondern für die Chorleiterin der Musikakademie.
20:40Ich muss dringend hierüber.
20:42Ja, vielen Dank auch, Frau Ortmann.
20:45Gern geschehen.
20:46Wiederschauen.
20:47Wiederschauen.
20:53Tutsche ich vor.
20:53Ja, der Strauß, den ich Stockel kriegte, der war vom Achtziger und der war nicht einmal für Sie,
20:58sondern für die Chorleiterin von der Musikakademie.
21:01Na, die Arme.
21:04Da kann man richtig leid tun.
21:07Was haben Sie denn bei der Bank über den Kühen rausgefunden?
21:10Hä?
21:10Ach so, den Kühen, ja.
21:14Also, 450.000 Euro hat das Haus gekostet, 250.000 hat er von der Bank gekriegt und 200.000 hat
21:21der Paar bezahlt.
21:22Auf die Hand.
21:23Ja, also er ist mit einem silbernen Kofferwahrer gekommen und hat es auf den Tisch hingeblickt hat.
21:28Also in seinen Kontoauszügen taucht das Geld jedenfalls nicht auf.
21:30Die höchste Summe im letzten Jahr waren 19.000 Euro.
21:36Oh, der ist so viel Schwarzgeld hier.
21:38Tja, also ich fahre jetzt zum Reischel.
21:41Kommen Sie mit?
21:43Nein, beschweren Sie sich beim 80er.
21:45Zu Hause warten die Kühe und der schickt meine Schwester in die Weltkrieg zum Rand.
21:48Ja, sparen Sie mir den Rest, ich gehe alleine.
21:50Gut.
21:51Jetzt hat sie sich so gefreut und so an die Blumen nicht einmal für Sie.
21:59Michi.
22:01Danke.
22:02Ich bitte.
22:03Danke.
22:04Dann ich für.
22:05So was ist das jetzt?
22:06Für einen guten Zweck.
22:09Für einen guten Zweck.
22:11Ich meine, was gibt es da besseres als ein Golfhotel?
22:15Mit einer Wellness Area und einem Sparbereich, verstehst du?
22:18Ich meine, der spielt den Golf.
22:20Großkopferde, schicke Mickies, ja.
22:22Ich meine, da rund um mit einem Schlag die ganze heiße Seite hier an den Inn.
22:25Verstehe.
22:27Und wissen Sie auch, was der Kühn mit dem Golfhotel zu tun gehabt hat?
22:31Der Golflehrer?
22:31Nein.
22:32Gar nichts.
22:34Das reicht.
22:36Setzen Wohle.
22:40Ja, also, wenn's ihr dann noch was wollt, ich war da.
22:45Danke, Joe.
22:47Ja, gar nichts.
22:48Also, man, er war ja kein Geschäftsmann.
22:50Er war ihr der liebe Mann.
22:51Er konnte es besser mit den Frauen.
22:53Mit den Frauen?
22:54Sie meinen so gut.
22:56Er war immer sehr freundlich.
22:57Perfekter Gentleman.
22:58Verstehen Sie, also, immer eine Anekdote auf Lager.
23:01Hat er natürlich für seine Schülerin immer ein Ohr offen.
23:03Bis spät nach Mitternacht.
23:04Sie meinen, er hat seine Schülerin nicht immer nur Golfball gebracht?
23:09Das haben jetzt Sie gesagt.
23:12Und, sagen Sie mal, haben Sie auch gehört, ob er vielleicht was mit der Frau vom Chef angefangen hat?
23:18Was mit der Habach?
23:19Der alten Prima?
23:20Okay.
23:22Der Herr Habach, ja, der hat eine Beliebte.
23:24Ja.
23:26Ja.
23:27Ja.
23:30Ja.
23:31Ja.
23:38Das hat sie auch wieder gesungen.
23:41Schön war's.
23:43Unsere Callleiterin war ganz gerührt.
23:45Das kann ich mir vorstellen.
23:47Weil sie bei dem Gesang die Tränen gekommen sind.
23:49Ja, genau.
23:49Weil sie sich so gefreut hat.
23:51Übrigens, der 80er hat auch gesungen und das gar nicht einmal so schlecht.
23:53Prost.
23:55Jetzt kannst du was anderes.
23:56Was weißt denn du über dieses neue Golfhotel?
23:58Das will der Besitzer vom Golfclub bauen.
24:00Wie heißt der nochmal?
24:01Habach.
24:02Habach, genau.
24:02Die haben da ewig umeinander gemacht.
24:04Sind immer größer geworden, immer teurer.
24:06Tja, dann ist ihnen das Geld ausgegangen.
24:07Aber jetzt wird's doch gebaut.
24:09Ja, weil sie einen neuen Investor gefunden haben, der die nötigen Millionen reinpumpt.
24:13Der Reischl?
24:14Nein, nicht den Reischl.
24:16Der mischt da bloß so ein bisschen mit.
24:17Dieser Fabrikant, wie heißt der nochmal?
24:20Schäfer.
24:21Genau, Schäfer.
24:22Der ist da ganz groß eingestiegen.
24:23Du hast den Schäfer und den Habersteck und die eine Decke.
24:26Weiß ich nicht, aber das Hotel bauen sie zusammen.
24:29Ich geh jetzt duschen.
24:31Aber willst du mir nachher ein frisches Bier mit, gell?
24:34Schauen wir mal.
24:35Herr Hansen, was gibt's, was er schafft mit ihr in die Zeit?
24:38Laut dem Herrn Reischl hat sich der Kühnwohnen immer wieder mit seinen Klienten eingelassen.
24:42Da schau her.
24:44Ja, also wenn das einer der E-Männer mitbekommen hat, hätten wir natürlich ein Motiv.
24:48Allerdings.
24:49Na ja, vielleicht können Sie da der Herr Fuchs weiterhelfen.
24:52Der scheint ihn ja nicht gut gekannt zu haben.
24:53Das ist eine ausgezeichnete TD-Kollege.
24:55Den sollten wir morgen als erstes besuchen.
24:57Servus.
25:01So, Feierabend, Jo.
25:03Dann nehme ich jetzt auch schon ein paar ein.
25:06Kannst du dir einen Karrivorher überhaupt leisten?
25:08Vielleicht nur der Polizei.
25:09Deswegen frage ich.
25:14Das hätte man doch sagen können in der 80er.
25:16Da hätte man wirklich einiges erspart.
25:18Wen ist der jetzt?
25:21Ja, jetzt kenne ich mich gar nicht mehr aus.
25:24Frau Stockhülle, da kann ich ja langsam eifersüchtig werden.
25:26Der ist für Sie.
25:27Vielleicht diesmal von den Kollegen.
25:31Also na, der ist bestimmt nicht von den Kollegen.
25:35Ja, der ist vom 80er.
25:37Ja.
25:40Ja.
25:42Ja.
25:42Ja.
26:01Moin, Herr Fuchs.
26:02Entschuldigung.
26:04Wunderschönen guten Morgen.
26:06Wir hatten da noch ein paar Fragen zu Herrn Kühn.
26:08Ja, guten Morgen.
26:10Bitte.
26:11Wir haben gehört, es gibt da Gerüchte, dass der Herr Kühn bei seinen Privatstunden,
26:14naja, nicht immer nur Golf beigebracht hat.
26:17Also, dazu kann ich nichts sagen.
26:21Herr Fuchs, was auch immer der Herr Kühn mit wem auch immer und wo auch immer und wann auch immer
26:26gemacht hat,
26:27das ist uns ziemlich egal.
26:29Es geht ja nicht um den Herrn Kühn, sondern um seinen Mörder.
26:32Und um den zu finden, müssten Sie uns schon ein bisserl helfen.
26:34Oder wollen Sie, dass der Mörder von Kühn ungeschoren davon kommt?
26:37Ja, natürlich nicht, aber...
26:38Verstehen Sie?
26:40Also, nicht gewiss weiß ich nicht.
26:43Und bevor ich was Falsches sag, sag ich lieber gar nichts.
26:45Ja, das ist sehr ehrenwert und normalerweise würde ich es ganz genauso halten.
26:49Aber in dem Fall bräuchte man zumindest einen kleinen Wink,
26:52damit wir wissen, in welchem Eck wir suchen sind.
26:55Ich weiß, dass er halt mit der Frau Schäfer ein gutes, ein besonders gutes Verhältnis hat.
27:02Hat der Herr Schäfer da auch davon gewusst?
27:05Also, ehrlich gesagt, wenn ich mitbekommen habe, dann doch wohl ja auch.
27:10Ja gut, das ist doch schon was.
27:11Danke, Herr Fuchs, und einen guten Tag noch.
27:13Bitteschön, gerne schön.
27:14Wiedersehen.
27:24Jetzt wundert's wie nimmer, dass die Frau Schäfer so betrügt war,
27:27als sie vom Tod ihr des Goldschl, die das erfahren hat.
27:30Ja, und ihr Mann hat uns angelogen, was den Streit angeht.
27:32Es ging nämlich gar nicht um Kühns Unpünktlichkeit, sondern um Schäfers Frau.
27:37Das hat schon manch keiner aus Eifersucht für die Dummheit begangen.
27:41Telefon.
27:41Stimmt, aber wo?
27:43Ja.
27:46Hallo, Frau Dr. Kern, was gibt's?
27:49Na, wir sind schon unterwegs.
27:51Okay, danke, Frau Dr. Kern.
27:54Wiederhören, servus.
27:56Wegen dem Schuhabdruck am Tatort, laut KTU handelt es sich um einen Herrenschuh der Größe 44.
28:02Hersteller haben's noch nicht rausgefunden.
28:04Dann sollten wir uns da oben in die Frau Schäfers Schuhe ansehen.
28:06Mhm.
28:08Frau Schäfer, es interessiert uns nicht, was Sie mit dem Herrn Kühn gemacht haben, das ist Ihre Privatsache.
28:12Uns interessiert, ob Ihr Mann davon gewusst hat.
28:18Frau Schäfer, Sie müssen sich hier nicht entscheiden, ob Ihr Mann schuldig ist oder nicht.
28:21Wenn das nicht wahr, wird sich das rausstellen.
28:24Er wusste es.
28:27Ich habe ihm vergangenen Donnerstag davon erzählt.
28:31Entschuldigung.
28:34Michi, was gibt's?
28:39Na, super.
28:40Gut, danke, servus.
28:42Herr Hansen.
28:48Die Kollegen haben einen Golfschläge im See gefunden.
28:50Ein Vierereisen, der Marke Ivory Lead.
28:52Mhm, sehr gut.
28:53Ja.
28:54Und wir besorgen uns jetzt einen Interessungsbeschluss.
28:57Den brauchen Sie nicht.
28:58Sie haben meine Erlaubnis.
29:00Von mir aus stellen Sie das ganze Haus auf den Kopf.
29:02Gut, dann würden wir jetzt gerne wissen, wo Ihr Mann seine Schuhe aufbewahrt.
29:11Was ist denn hier los?
29:16Sind das meine Schuhe?
29:17Ja.
29:18Ja.
29:19Wer erlaubt Ihnen denn meine Sachen mitzunehmen?
29:23Wie ich?
29:25Sag mal, spinnst du jetzt?
29:26Wenn du nichts zu verbergen hast, brauche ich dich nicht aufzuregen.
29:30Und Herr Schäfer, die Schuhe, die Sie jetzt anhaben, die bräuchten wir dann auch für dich.
29:41Ja, Herr Reim?
29:44Morgen, Herr Achtziger.
29:45Morgen, Frau Stock.
29:48Herr Achtziger, das mit den Blumen von gestern im Büro.
29:50Ja, dann muss ich mich natürlich bei Ihnen entschuldigen.
29:53Ich hätte Ihnen selbstverständlich sagen müssen, dass die Blumen nicht für Sie sind.
29:57Schwamm drüber.
29:58Nein, nein, nein.
29:59Ich habe das zum Anlass genommen, so als eine Art Wiedergutmachung und natürlich auch als Zeichen meiner Wertschätzung, Ihnen tatsächlich
30:08einen Blumenstraß zu schenken.
30:13Bitte schön, Frau Stock.
30:15Ja, äh.
30:17Jetzt bin ich aber sprachlos.
30:19Tatsächlich.
30:21Ja, Sie haben ihn doch schon eingegeben.
30:23Ja, ja, aber der war eben nicht für Sie.
30:25Ja, ja, ich weiß, der von gestern, aber der von heute.
30:28Der von heute, der ist für Sie.
30:31Ja, aber...
30:32Passt schon, Frau Stock.
30:33Passt schon.
30:34Moment.
30:36Die Unterschriftenmappe.
30:38Ja, Wiederschauen.
30:39Wiederschauen.
30:41Morgen, Herr Dr. Lauser-König.
30:44Herr Schäfer, Sie haben Schuhgröße 44.
30:47Ich stehe.
30:49Ja, das ist doch schön.
30:50Wir haben am Tatort nämlich Fußabdrückegröße 44 gefunden, die eindeutig vom Täter stammen müssen.
30:56Und Sie haben laufende Ermittlungen behindert, indem Sie uns die Wahrheit über den Streit mit Kühn verschrieben haben.
31:00Außerdem wissen wir, dass Sie ein Motiv haben.
31:03Ihre Frau hat gestanden, dass Sie von Ihrem Verhältnis mit Kühn gewusst haben.
31:06Und jetzt sind Sie fällig.
31:07Die Falschaussage reicht locker für Untersuchungshaft.
31:10Ich war es trotzdem nicht.
31:12Worum ging es bei einem Streit mit Kühn?
31:14Es ging um meine Frau.
31:15Sie haben gesagt, er soll die Finger von ihr lassen, sonst kriegt er was auf die Nuss.
31:19Soll Sie die machen, wenn eine Ihre Frau anbaggert.
31:21Meine Hanna polieren.
31:24Entschuldig, es könnte mal rauskommen.
31:25Moment.
31:29Ja, auch ein Glück, bitte.
31:34Ich habe mir gedacht, es ist wichtig.
31:36Die KTU hat gerade angerufen.
31:39Bei dem Fax, was Sie denen geschickt haben, handelt es sich um Bodenproben.
31:42Die wollten gleich wissen, woher ihr das habt.
31:44Der Boden wäre nämlich kontaminiert.
31:46Kontaminiert?
31:47Belastet, Herr Hofer.
31:49Der Brummenwert wäre sehr hoch.
31:51Danke, Frau Stockel.
31:51Danke.
31:53Der Schäfer spielt mit einer anderen Marke.
31:55Die Tatwaffe ist Eivor Relief und der Schäfer spielt mit Gregory Mappel.
31:59Und das Vierereisen?
32:00Das ist dementsprechend auch dabei.
32:02Es heißt aber nicht, dass es nicht war.
32:04Weil wir haben nämlich beim Golf Schnupperkurs gelernt, dass Golfer oft mehrere Ausrüstungen haben.
32:09Also in seinem Haus waren keine mehr.
32:11Na wunderbar.
32:12Trotzdem danke.
32:14Danke.
32:14Danke.
32:19Herr Schäfer, haben Sie gewusst, dass der Boden, auf dem Sie hier Holfer zählt, war und kontaminiert ist?
32:26Das sind die Ergebnisse einer Bootprobe oder einer Baugrube.
32:29Ich rufe jetzt dann das Landratsamt an und machen die ihre Baustelle dicht.
32:33Also mal versuchen Sie mich jetzt da zu verscheißern.
32:35Das werden wir doch nie machen.
32:41Auf diesem Grundstück ist nie irgendetwas gestanden.
32:45Wovon bitte soll das denn kontaminiert worden sein?
32:47Tja, es kommt leider manchmal vor, dass der Boden auf natürliche Art und Weise belastet ist.
32:52In dem Fall ist zu viel Brunnen drin.
32:55Wenn das der Habach, dieser Scheißkerl, wenn der es gewusst hat, hat der mich ganz übel über den Tisch gezogen.
33:03Tja, Herr Schäfer, dann bleiben Sie jetzt erstmal bei uns, bis die Spurensicherung sich heraus angesehen hat.
33:09Christian zeigt sich die Netten hier in seinem Zimmer.
33:22Wir haben nichts in der Hand gegen ihn.
33:24Sehe ich genauso.
33:25Solange wir nicht den passenden Schuhbeim finden...
33:27Wenn der gewusst hätte, dass das Hotel auf kontaminierten Boden steht, hätte er den Dillon mit dem Habach da platzen
33:31lassen.
33:32Also hat er es nicht gewusst?
33:36Aber der Habach muss es gewusst haben.
33:37Und schließlich hat der die Bodenprobe in Auftrag gegeben.
33:39Und anscheinend hat er es auch noch zur Golflehrer gewusst, der Kühn.
33:43Na und ich frage mich, ob der sein Wissen nicht vielleicht ausgenutzt hat.
33:46Ich denke an die 200.000 Euro, die er für das Haus bezahlt hat.
33:50Sie glauben, er hat den Habach erpresst?
33:51Wäre doch möglich.
33:53Na und vielleicht ist ihm dann plötzlich die Idee gekommen,
33:55dass zu dem schönen neuen Haus auch ein schickes Auto passen würde oder eine Siegeljagd.
34:00Na und da wurde er mehr gefordert.
34:01Dann hätte der Habach aber auch ein Motiv.
34:03Er wollte den Kühn loswerden.
34:04Genau.
34:05Wir sollten auf jeden Fall auch die Schule und die Golferswüste vom Habach überprüfen.
34:10Ich rufe gleich mal den zuständigen Staatsanwalt an, wegen der Austausch zu holen.
34:19Das war ja auch.
34:21Entschuldigen Sie, aber das tut mir leid, das geht jetzt ganz schlecht.
34:25Wenn Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich doch an meine Frau.
34:27Das geht leider nicht, dafür brauchen wir Sie persönlich.
34:30Sie sind vorläufig festgenommen.
34:32Wieso denn das?
34:33Wegen des dringenden Tatverdachts, Tobias Kühn einen Morde zu haben.
34:36Wir waren in Ihrer Wohnung.
34:38Das hier ist Ihr Schläger.
34:40Das sind ja die Schuhe.
34:43Ja und?
34:44Ja, mit dem Schläger ist Tobias Kühn erschlagen worden.
34:46Und von den Schuhen haben wir auch durch einen Tod gefunden.
34:48Kleiner in der Leiche.
34:49Ja.
34:51Aber das?
34:52Ja, ich war noch nie da.
34:54Wo?
34:57Wieso hätte ich den Kühn denn umbringen sollen?
35:00Ganz einfach, als Sie wegen des kontaminierten Bodens erpresst.
35:03Und wenn der Kühn geredet hätte, dann wäre Ihr Bauprojekt geplatzt.
35:06Deswegen bringe ich den doch nicht um.
35:09Und außerdem war die Sache längst ausgestanden.
35:11Wieso?
35:13Ich habe ihm 200.000 Euro gegeben und er hat mir versprochen, dass er sich aus der Sache raushält.
35:19Ach.
35:19Und warum dann die Kündigung?
35:21Teil der Abmachung.
35:24Kündigung zur gesetzlichen Frist.
35:26War ja klar, dass wir so nicht weiterarbeiten konnten wie bisher.
35:29Ja, wenn der Schäfer davon erfahren hätte, dann hätte er seine Millionen zurückgezogen.
35:33Und das ganze Projekt wäre geplatzt.
35:35Da würden Sie uns erzählen, dass Sie sich mit dem Menschen, der Sie erpresst, gültig geeinigt haben?
35:39Hören Sie zu, ich bin in die ganze Sache mehr oder minder reingestolpert.
35:43Das ganze war keine Absicht.
35:46Als die Probenergebnisse kamen, da waren die Bauarbeiten schon voll im Gange.
35:50Und haben Sie gedacht, einfach Deckel draufhalten, dann wird es schon glücklich.
35:53Ich habe auch nicht gewusst, dass das Gelände verseucht ist.
35:56Da kann keiner was dafür, dass die Natur einem so einen Streich spielt.
36:00Wie sind Sie eigentlich darauf gekommen, eine Probe zu machen?
36:04Ja, es sind ein paar Bauarbeiter gekommen, die haben über Kopfschmerzen geklagt.
36:08Da wollte ich einfach wissen, was los ist.
36:10Ja, klar.
36:11Spätestens, wenn Ihre Gäste dann über Kopfschmerzen geklagt hätten,
36:16wird die Behörde gekommen, dann hätte es ein Hildsau gemacht.
36:18Haben Sie eine Ahnung, woher der Kühner davon gewusst hat?
36:21Vielleicht von dem Ingenieurbüro, das die Proben gemacht hat.
36:26Wie haben Sie es eigentlich geschafft, dass diese Leute stillgehalten haben?
36:29Ich habe Ihnen nicht gesagt, woher die Probe kam.
36:31Ja, aber die Beweislast ist leider erdrückend.
36:35An Ihrer Stelle würde ich mir einen gescheiten Anwalt suchen.
36:38Bernd sei so gut.
36:39Zeig dir mir an seine Zelle.
36:54Das passt doch immer nicht zu ihm.
36:56Das ist eine Blöde, wird doch nicht solche Fehler machen.
36:58Sie meinen, solche eindeutigen Spuren zu hinterlassen?
37:00Nein.
37:01Den eigenen Golfschläger als Tatwaffe, unsere Fusabbrücke am Tatort.
37:04Aber wir haben ein Motiv.
37:06Und wir wissen, dass er da war.
37:09Allerdings.
37:15Bevor du fragst, ich weiß es nicht.
37:18Ich sag's dir, das war so was von peinlich beim 80er.
37:21Ich wollte mich für diese Blumen bedanken.
37:22Da drückte mir Noah einen Strauß in die Hand.
37:24Noah?
37:25Ja, und ich bin da gestanden wie der letzte Trottel.
37:29Und jetzt weiß ich immer noch nicht, für wem der Strauß ist.
37:32Der?
37:33Der ist von uns.
37:35Von euch?
37:36Ja, vom Hofer, vom Hansen und von mir halt.
37:39Michi, das musst du mir doch sagen.
37:42Du bringst mir da in Situationen.
37:44Der 80er denkt, ich hab mit alle Tassen im Schrank.
37:46Eigentlich hab ich gedacht, du freust dich.
37:49Ich freu mich ja.
37:51Vielen Dank für die wunderschönen Blumen.
37:54Das ist genau mein Geschmack, Michi.
37:56So, Herr Hansen, wo sind die Tadefotos?
37:59Die liegen beim Herrn Hansen auf dem Schreibtisch.
38:00Ja, genau.
38:01Herr Hofer, Herr Hansen,
38:03Ich wollte mich für die wunderschönen Blumen bedanken.
38:07Die eine, Frau Stock.
38:08Die eine, Frau Stock.
38:09Das können Sie sich täglich.
38:10Aha.
38:14Natasche, Herr, das wird mir beinahe übersehen.
38:17Was denn?
38:18Na, schau mal.
38:20Das ist mein Schuh.
38:21Das ist mein Schuhabdruck.
38:23Das ist der Schuhabdruck vom Täter.
38:25Der Hauptachter ist doch eigentlich besonders leicht.
38:27Der müsste durch seinen Schuhabdruck tiefer eingesunken sein.
38:30Ich sag mal nicht.
38:32Jetzt, was du sagst?
38:33Das sollten wir von der Kategorie nochmal überprüfen lassen.
38:35Unbedingt.
38:36Also ich möchte wetten, dass die Person, die da gestanden ist, höchstens höchstens schwere
38:40wie der Harbach war.
38:42Das würde bedeuten, dass sich jemand die Schuhe vom Harbach angezogen hat und den Verdacht
38:46auf ihn zu legen.
38:47Genau.
38:48Und den besten Zugang zu seinen Schuhen hätte seine Frau.
38:50So Gläufersrüstung auch.
38:51Aber warum sollte sie den Kühn umbringen wollen?
38:54Ja und, warum sollte sie den Mord ihrem Mann in die Schuhe schieben wollen?
38:57Wisst ihr was?
38:58Bei dem Mord geht's gar nicht um einen Kühn.
39:00Da geht's um den Harbach.
39:01Du sagst das.
39:02Am besten, wir befragen ihn gleich nochmal.
39:04Auf geht's.
39:07Was wollen Sie denn schon wieder von mir?
39:09Nehmen Sie Platz, Herr Harbach.
39:11Du, sagst Sie mir doch einen Bescheid im Umsatz.
39:14Geil.
39:14Ja, freilich.
39:15Ciao.
39:17Herr Harbach, haben Sie und Ihre Frau Gütertrennung?
39:21Ja.
39:22Das heißt, im Fall einer Scheidung müsst Ihr die Frau die Firma verlassen und wird alles verlieren?
39:29Wahrscheinlich schon.
39:30Haben Sie vor, sich von Ihrer Frau scheiden zu lassen?
39:33Es gibt Gerüchte, dass Sie eine Geliebte haben.
39:36Es gibt eine andere Frau.
39:38Weiß Ihre Ehefrau von dem Ergebnis der Bodenprobe?
39:41Ja.
39:44Aber warum sollte Angela den Kühn umbringen?
39:48Das werden wir jetzt Ihre Frau fragen.
39:50Und Sie dürfen einstweilen bitte in die Zelle zurückkehren.
39:53Gern.
40:03Grüße, Frau Harbach.
40:05Tag.
40:06Grüß Gott.
40:08Was kann ich für Sie tun?
40:09Ich würde mich gerne nach Ihrem Gewicht erkundigen.
40:11Ich bitte?
40:16Bitte.
40:17Danke.
40:19Herr Frau Harbach, die Kollegen von der KTU haben festgestellt, dass der Täter, der die Schuhe ihres Mannes getragen hatte,
40:25nicht schwerer ist, wenn man 65 Kilo sein kann.
40:27Ihr Mann wiegt aber viel mehr als Sie.
40:29Somit kann er es gar nicht gewesen sein.
40:31Tja, aber wer sollte denn sonst?
40:33Das haben wir uns abgefragt.
40:35Sie sind die Einzige, die Zugang zu seiner Wolfausrüstung und seinen privaten Schuhen gehabt hat.
40:40Ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen.
40:43Gehört doch auch, Frau Harbach.
40:44Sie haben das Ganze geschickt eingefädelt.
40:46Sie haben Kühn zu der Erpressung wegen der Bodenproben angestiftet und Ihren Mann somit ein Mordmotiv untergeschoben.
40:51Dann mussten Sie nur noch mehr den Herrn Kühn umbringen und ein paar Spuren legen, die auf Ihren Mann deuten.
40:57Sprich, den Kopfschläger, die Schuheabdrücke.
41:00Und wir haben es leider vergessen, dass die Schuheabdrücke ihres Mannes viel tiefer gewissen werden als die hier.
41:11Er wollte mich einfach sitzen lassen.
41:14Nach all den Jahren, die ich mich für ihn abgeschuftet habe.
41:17In diesem jungen Flittchen.
41:19Und da wollten Sie sich rächen.
41:21Warum haben Sie nicht gleich Ihren Mann umgebracht?
41:23Das wäre doch viel einfacher gewesen.
41:25Ich wollte nicht verlieren.
41:27Schön.
41:29Frau Harbach, Sie haben vor allem festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts Tobias Kühn ermordet zu haben.
41:35Alles gut.
41:37Michi, Opfer.
41:38Ja, wen?
41:40Ach so, Frau Harbach, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:56Ich wollte, dass Sie einen Mann in die Schuhe schieben.
41:59Aber die waren ein paar Nummer zu groß für Sie.
42:03Ja, Ihre waren nicht besser.