- vor 2 Tagen
Bürgermeister Wöller ist verzweifelt. Er befürchtet, dass die Nonnen mit ihrer Idee, den Orden das Kongress-Zentrum bauen zu lassen, im Gemeinderat durchkommen. Der Bau würde an das bestehende Kloster angegliedert. Allerdings steht die Finanzierung noch nicht. Einen interessierten Finanzier haben die Nonnen jedoch schon: Bankier Dr. Seewald, den Vater von Schwester Julia.
Doch Wolfgang Wöller bekommt noch mehr Stress. Völlig aufgelöst taucht seine Schwiegertochter Sandra mit ihrem kleinen Sohn Markus bei ihm auf. Sie will sich scheiden lassen, weil ihr Mann fremdgeht. Gemeinsam mit Schwester Lotte versucht Wöller, das Familienglück wieder herzustellen. Immerhin in einem Punkt kann der Bürgermeister aufatmen. Die Nonnen räumen sein Haus und ziehen wieder im Kloster ein. (Text: ARD)
Doch Wolfgang Wöller bekommt noch mehr Stress. Völlig aufgelöst taucht seine Schwiegertochter Sandra mit ihrem kleinen Sohn Markus bei ihm auf. Sie will sich scheiden lassen, weil ihr Mann fremdgeht. Gemeinsam mit Schwester Lotte versucht Wöller, das Familienglück wieder herzustellen. Immerhin in einem Punkt kann der Bürgermeister aufatmen. Die Nonnen räumen sein Haus und ziehen wieder im Kloster ein. (Text: ARD)
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00:00Man könnte den gesamten Innenhof mit einem Glasdach überspannen und so ergibt sich ein wunderbarer, heller Vortragssaal.
00:06Und das Schöne daran ist, Papa, dieses Konzept kostet nur ein Drittel von dem, was Bürgermeister Wöller und dieser Ruber
00:11veranschlagt haben.
00:13Und die alte Bausubstanz ist nahezu völlig integriert. Die Herren vom Denkmalamt werden uns die Füße küssen.
00:19Das tun sie bereits. Und wir dürfen auch wieder ins Kloster einziehen.
00:21Und müssen nicht in den Ochsen. Unter der Voraussetzung, wir kriegen das hin.
00:28Tja, was soll ich sagen?
00:32Ja, Papa.
00:33Frau Seewald, ich denke, Ihr Vater sollte das nicht ihretwegen befürworten, sondern sich nach eigener Prüfung der Pläne und Kostenvoranschläge
00:42mit Renditeprognosen versteht sich.
00:45Selbst sein Urteil bilden.
00:46Wenn ich Ihnen da widersprechen darf.
00:49Mein Vater kann sehr wohl die Tatsache in Betracht ziehen, dass meine Zukunft bei Ihnen und im Kloster liegt.
00:54Nicht wahr, Papa?
00:58Na ja.
00:59Eine endgültige Entscheidung steht ja derzeit noch nicht an.
01:01Und für uns wäre es überaus hilfreich, wenn wir zumindest in der Gemeinderatssitzung behaupten dürften, dass Sie ein Interesse daran
01:07hätten.
01:08Das habe ich.
01:11Danke, Papa.
01:12Ja, dann.
01:16Herr Dr. Seewald, ich werde Ihnen die nötigen Unterlagen so schnell wie möglich zukommen lassen.
01:20Ich bitte darum.
01:21Wer ist das?
01:22Sandra, erinnern Sie sich nicht, das Baby, was bei uns im Kloster zur Welt kam?
01:26Ach ja?
01:29Es bleibt bei unserem Termin. 17 Uhr in München.
01:32Gelobt sei Jesus Christus.
01:34In Ewigkeit.
01:35Auf Wiedersehen.
01:36Auf Wiedersehen.
01:38Sandra.
01:40Hallo, Markus.
01:42Was gibt's?
01:43Probleme?
01:45Wolfgang.
01:46Eine Freundin.
01:50Ich weiß noch, wo ich denn so...
01:53Aber ich.
01:54Dankeschön.
01:55Komm.
02:03Rathaus kann...
02:03Sie brauchen nicht so zu brüllen, Herr Huber.
02:08Ich habe Ihnen gesagt, Herr Wöller ist auf einem Meeting und kann nicht gestört werden.
02:11Ich weiß, dass er in einem Meeting ist, aber hol Sie nach oben.
02:14Ich werde es ihm ausrichten.
02:15Guten Tag.
02:22Herr Bachmann.
02:23Guten Tag.
02:25Ich habe Ihnen doch gesagt, Herr Wöller kommt heute nicht.
02:27Ja, und ich lasse mich nicht länger von Ponzis zu Pilatus schicken.
02:30Ja, ich kann es auch nicht ändern.
02:33Schauen Sie, ich habe zwei Wochen Arbeit in diese Ruine investiert.
02:37Von irgendetwas muss ich schließlich auch leben.
02:39Na gut.
02:41Dann setzen Sie sich.
02:43Ich werde sehen, was ich tun kann.
02:47Sie sollen sich hinsetzen.
03:02Herr Wöller.
03:05Ich habe Ihnen einen starken Kaffee gemacht, mit drei Stück Zucker, wie Sie ihn am liebsten haben.
03:13Sie hören jetzt auf, sich wie eine beleidigte Leberwurst aufzuführen und benehmen sich
03:17endlich wie ein Mann, verdammt noch mal.
03:21Also ehrlich, Herr Wöller, das kann man ja nicht mehr mit ansehen.
03:25Nur weil Schwester Lotte zur Abwechslung mal Oberwasser hat.
03:28Und wer weiß, ob die Nonnen die Finanzierung überhaupt zusammenkriegen.
03:32Geschweige denn die Mehrheit im Gemeinderat.
03:34Also stehen Sie jetzt auf.
03:39Schauen Sie sich das an.
03:40Alles bleibt liegen.
03:41Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich den Leuten erzählen soll.
03:43Und der Huber ruft auch die ganze Zeit an.
03:46Und wie Sie aussehen.
03:48Wie?
03:49Wann waren Sie denn das letzte Mal unter der Dusche?
03:53Der Jagdhütte gibt es einen Brunnen mit Wasserpumpe.
03:56Die Nonnen ziehen heute aus.
03:58In Ochsen.
03:59Na sehen Sie, das ist doch schon mal was.
04:01Ne, lassen Sie es.
04:01Es lohnt sich nicht mehr.
04:02Ich gehe zu Hause.
04:03Herr Wöller.
04:04Ja.
04:05Ich muss nach dem Rechten sehen.
04:07Na gut.
04:08Aber zuerst empfangen Sie den Herrn Bachmann.
04:10Wen?
04:12An dem kommen Sie sowieso nicht vorbei.
04:14Der wartet draußen.
04:15Und spätestens zur Gemeinderatssitzung sind Sie wieder zurück.
04:18Sonst schmeiße ich den Krempel auch hin.
04:19Dann können Sie sich eine neue Sekretärin suchen.
04:21Herr Bachmann.
04:22Der Herr Bürgermeister ist jetzt soweit.
04:24Dankeschön.
04:26Tag Herr Wöller.
04:26Was geht es?
04:27Umfassen Sie sich kurz.
04:28Ich bin auf dem Sprung.
04:29Bitte.
04:31Ich kriege 11.000 Euro von Ihnen.
04:33Was?
04:34Vermessen und 1 zu 10 zeichnen der alten Bausubstanz vom Kloster Kaltental.
04:37Herr Huber hat mich an Sie verwiesen.
04:39Wie kommt er auf sowas?
04:40Ich meine, er ist der Bauunternehmer, nicht die Gemeinde.
04:43Also soll er auch zahlen.
04:44Nein, nein, nein.
04:45So geht es ja nur nicht.
04:46Ich habe zwei Wochen Arbeit investiert und die will ich auch bezahlt haben.
04:49Ja, dann gehen Sie halt zu den Nonnen, wenn Sie sich beschweren wollen.
04:52Die haben das Projekt sabotiert.
04:53Nicht ich.
04:56Sagen Sie dem Herrn, was Sache ist.
04:58Ich bin bis auf Weiteres nicht zu erreichen.
05:08Na endlich.
05:10Sandra, was machst du denn da her?
05:12Das ist der Agnes.
05:13Hallo.
05:13Ist das der Markus?
05:14Ja.
05:15Hallo, Markus.
05:16Du bist zu groß geworden.
05:17Hallo.
05:17Ladet schon mal alles ein.
05:19Ich muss noch mal telefonieren.
05:20Komm, Sandra.
05:20Ich finde das keine gute Idee.
05:22Mann.
05:22Leute, du musst deine Sachen noch einpacken.
05:25Ja, ja.
05:28Alles muss man alleine machen.
05:30Sei doch froh, dass Felicitas endlich ihr Hörgerät verpasst kriegt.
05:34Hildegard hat sowieso zwei linke Hände und heult den ganzen Tag.
05:37Kann ich nicht bei Ihnen bleiben, lieber?
05:41Ich meine, mein Schwiegervater, der kann mich doch sowieso nicht leiden.
05:46Ach, der tut doch nur so.
05:48Frau Labern, hier ist Schwester Lotte.
05:49Grüße Sie.
05:50Ist der Herr Wöller bei Ihnen?
05:52Ah, das trifft sich gut.
05:55Verstehe.
05:56Ja, dann sagen Sie doch, Herrn Bachmann, ich melde mich heute noch bei Ihnen.
06:00Danke, Frau Labern.
06:01Wiederhören.
06:03Dein Schwiegervater ist auf dem Weg hierher.
06:05Also lass den Kinds Boxhorn jagen.
06:07Und was deinen Wolfgang angeht, der taucht sicherlich auch bald auf.
06:10Das glaube ich nicht.
06:12Und wenn.
06:13Es ist aus, Schwester.
06:14So schnell geht das nicht.
06:16Und denk nicht immer nur an dich oder deinen Mann.
06:19Denk auch an Markus.
06:20Das tue ich ja.
06:22Ich will nicht, dass er bei so einem Vater groß wird.
06:26Jetzt beruhig dich doch.
06:27Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
06:29Sie sind ja immer noch da.
06:32Punkt zwei vorausgemacht.
06:34Markus, schau mal, dein Opa.
06:38Sanna, was machst du denn hier?
06:40Ihre Schwiegertochter hat bei uns im Kloster Zuflucht gesucht.
06:43Was?
06:44Ja, und nachdem wir hier mitten im Umzug sind und Sie ihr Haus wieder haben,
06:47haben wir uns gedacht, es wäre doch besser, wenn sie bei Ihnen wohnt.
06:50Ja, wie, warum?
06:50Was ist passiert?
06:52Entschuldigung.
06:56Wolfgang und ich, ich will mich scheiden lassen.
07:00Na, ob es so weit kommt, wenn wir erst noch sehen.
07:02Scheidung?
07:03Ja, wieso denn das um Himmels Willen?
07:05Leute, wo bleibst du denn?
07:08Ja, ich komme ja gleich.
07:09Gut.
07:10Also sag ihm, was passiert ist, ich muss es leider los.
07:12Ja, Moment, Schwester.
07:13Wir sehen uns auf der Gemeinderatssitzung.
07:15Ja, jetzt rennen Sie doch nicht weg.
07:18Was ist mit den beiden los?
07:20Haben die Ehekraft oder was?
07:22Schlimmer.
07:24Ihr Sohn treibt sich in fremden Betten rum.
07:26Entschuldigung.
07:27Noch schlimmer.
07:28Er treibt sich im eigenen Ehebett rum und Sandra hat ihn dabei erwischt.
07:31Habe ich es nicht gesagt.
07:32Ja, das geht nicht gut.
07:33Aber nein, es muss dir unbedingt so ein, eine.
07:35Ich muss mich korrigieren.
07:36Sie sind ja noch schlimmer als Ihr Sohn.
07:38Also wirklich.
07:40Platz da.
07:44Vorsicht.
07:45Lotte, das schaffen wir niemals alles auf einmal ins Kloster zu bringen.
07:49Ja, wieso Kloster?
07:50Ich dachte, Sie ziehen den Ochsen.
07:51Das hat sich erübrigt.
07:53Unserem Widerspruch ist stattgegeben worden.
07:55Was?
07:57Vergessen Sie doch einfach mal den Bürgermeister.
08:00Sie sind doch auch Vater und Schwiegervater und vor allen Dingen Großvater.
08:05Und vor dieser Rolle haben Sie sich bisher doch immer gedrückt.
08:08Wäre es nicht eine schöne Gelegenheit, sich dieser Vater zu bringen,
08:10Verantwortung zu stellen?
08:14Was soll ich denn noch alles?
08:16Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
08:22Vorsicht.
08:24Vorsicht.
08:40Ich glaube, es ist besser, ich gehe wieder.
08:46Wohin?
08:50Erstmal zu einem Anwalt in München, der mir damals die Aufenthaltsgenehmigung besorgt hat.
08:56Und dann zurück nach Marokko.
08:58Ja, langsam, langsam.
09:00Anwälte kosten nur Geld.
09:02Mit sicher, dass sich alles wieder einrenken.
09:06Irgendwie.
09:09Wie denn?
09:10Wolfgang hat jetzt eine andere.
09:13Überhaupt.
09:14So wie der drauf ist in letzter Zeit.
09:16Wir haben sowieso nur noch gestritten.
09:19Ja, ich meine, du darfst das nicht so hinsehen.
09:23Jeder Ehemann geht mal fremd.
09:27Also, das ist ja wohl das Letzte.
09:29Und die Ehefrauen übrigens auch.
09:32Nur die stellen es in der Regel etwas geschickter an.
09:35Also, ich bin nicht fremdgegangen.
09:37Okay.
09:38Ich war nur weg übers Wochenende mit Markus.
09:40Und als ich dann früher zurückgekommen bin, weil es mir leid getan hat,
09:45da knutscht er mit dieser Schlange von Brigitte.
09:48Sala, jetzt blöd mal auf.
09:50Jetzt hören wir doch erst mal zu.
09:51Wozu denn? Du bist doch sowieso auf seiner Seite.
09:55Setz dich.
10:05Ich habe mit meiner Meinung, was eure Ehe angeht,
10:10nie hinterm Berg gehalten.
10:12Das war ein Wahnsinn.
10:14Das ist ein Wahnsinn.
10:16Und ihr wart wahnsinnig verliebt und jung und grün hinter den Ohren und alles.
10:20Und da traut man sich halt zu, so einen Wahnsinn durchzustehen.
10:25Und ich habe einen Sehen gegeben, wegen dem Kleinen.
10:30Ja, aber jetzt bei der ersten Gelegenheit,
10:32wo es mal nicht so romantisch läuft,
10:34wo einer missbaut, alles hinzuschmeißen,
10:36das kann es doch nicht gewesen sein.
10:41Liebst den Idioten doch, oder?
10:47Sag mal.
10:49Jetzt sind wir nicht so tragisch.
10:51Pass mal auf, ich rufe den Wolfgang an
10:54und ich höre mir mal an, was er zu sagen hat.
10:59Ich würde ja wahnsinnig gern mit dir nach München kommen,
11:01aber ich kann hier leider nicht weg.
11:10Schand nicht da zu sein.
11:11Er wird bei ihr sein.
11:12Oder vielleicht in der Firma.
11:14Eine Firma, das ist doch keine Firma.
11:16Das ist ein Schrottplatz, wo er seine Zeit verplempert.
11:19Moment.
11:20Das ist ein Gebrauchtwagenhändler.
11:22Und es ist keine Schande,
11:24Autos aus zweiter Hand zu verkaufen.
11:25So.
11:26Und du machst es dir jetzt erstmal gemütlich.
11:28Du weißt ja, wo das Zimmer von Wolfgang ist.
11:30So, kleiner Mann.
11:31Und du, mit deinem Flugzeug,
11:34du gehst jetzt mit der Mama
11:35und der Opa, der kümmert sich um die Nonnen.
11:38Ja, welchen Nonnen denn?
11:40Die da draußen rumlaufen.
11:42Sophie?
11:43Ja?
11:43Oh Gott, fall bloß nicht runter, pass auf.
11:46Keine Panik.
11:49Ausgerechnet, jetzt gehen Sie, wo Sie gebraucht werden.
11:51Was soll ich denn mit dem Mädel machen?
11:53Aber Herr Völler, Sie machen das doch ausgezeichnet.
11:55Fizzi.
11:56Naja, man tut, was man kann.
11:57Sagen Sie, Sie könnten sich nicht wenigstens
12:00meinen Sohn vorknöpfen,
12:01weil ich kann morgen hier nicht weg,
12:04also wenn überhaupt, also bitte, Schwester.
12:06Nun gut.
12:06Prima.
12:07Und wenn es sich stur stellt,
12:09rufen Sie mich einfach an.
12:10Ich bringe ihn schon auf Vordermann.
12:11Genau, das werde ich nicht tun.
12:13Ihr Sohn ist nämlich nicht eines Ihrer Fraktionsmitglieder,
12:15den Sie auf Vordermann bringen können.
12:18Übrigens, diese Taktik
12:20funktioniert auch nicht mehr im Gemeinderat.
12:22Das werden Sie nachher gleich sehen.
12:23Sie brauchen ja gerade reden.
12:24Die Herren aber schon Muffensausen,
12:26wenn Sie nur zur Tür reinkommen.
12:28So soll es sein.
12:30Jedenfalls, das Kloster haben wir wieder.
12:33Wer zuletzt lacht,
12:34lacht bekanntlich am besten.
12:44Sag mal, wie war der Völler heute schon da?
12:45Na, der hat sich schon seit einer Woche
12:46nicht mal picken lassen.
12:48Das gibt es ja nicht.
12:49Im Rathaus ist er nicht,
12:49in der Firma ist er nicht
12:50und zu Hause kann er nicht sein,
12:51da sind ja die Nonnen.
12:52Wo steckt der Kerl?
12:53Die Nonnen zählen heute aus bei einem
12:54zurück ins Kloster.
12:55Sag das nochmal.
12:57Die Nonnen ziehen zurück ins Kloster,
12:59wo sie hingehören.
13:00Was?
13:01Ein Bier.
13:02Das gibt's doch nicht!
13:13Gott zum Gruße, Schwester.
13:15Ah, der Herr Huber.
13:16Wie geht's? Wie schlägt's?
13:17Seit wann interessiert Sie mein Wohlbefinden?
13:19Ihnen haben wir doch diese Odyssee hier zu verdanken.
13:21Und mir?
13:21Aber ich bitte Sie, Schwester.
13:23Ich habe mich stets aus den Streitigkeiten
13:24zwischen Ihnen und Völler herausgehalten.
13:26Aber ich bin auch Unternehmer.
13:28Und der Auftraggeber sitzt leider am längeren Hebel.
13:32Ah, ich verstehe.
13:33Jetzt sitze ich am längeren Hebel.
13:35Sie sagen es, Schwester.
13:36Ein Wort von Ihnen genügt
13:37und noch heute können Sie und Ihre Schwestern
13:39in das Gebäude einziehen,
13:40das ich für diesen pleitegegangenen
13:42Heini vom Möbelparadies errichtet habe.
13:45Bungalow mit Pool.
13:47Jacuzzi.
13:48Heimkino und Kegelbahn im Keller.
13:51Donnerwetter.
13:52Hey, ich bitte Sie,
13:53das ist doch viel zu schwer für eine Frau.
13:54Brechen Sie sich nur ja keinen ab.
13:57Ich unterliege Ihrem Unternehmer-Charme nicht.
13:59Aber, Schwester, ich bitte Sie,
14:00was wollen Sie denn in dieser Bruchbude
14:01mit diesen Holzwürmern und Kakerlacken?
14:03Dort würden Sie auf dem neuesten Stand der Technik leben.
14:05Ich liebe meine Holzwürmer.
14:07Und das Knacken in den Balken
14:08ist sozusagen Musik in meinen Ohren.
14:11Aber, Schwester, eine Hand wäscht die andere.
14:13Ich meine, ich würde Ihnen auch
14:13einen neuen Diesel vor die Tür stellen,
14:15obwohl ich Ihren noch für sehr, sehr gut in Schuss halte.
14:17Das ist ein Benziner.
14:19Bei der Gelegenheit können wir auch gleich
14:21Ihre Kapelle restaurieren.
14:22Ich meine, vielleicht auch eine gute Orgel einbauen
14:24mit einem tonischen Blaseball
14:26und dem ganzen Schnickschnacken.
14:27Bei einem Auftragsbilum von 10 Millionen
14:28ist das immer drin.
14:29Wenn wir uns beeindrucken,
14:30können wir vielleicht noch eine Andacht
14:32in der Kapelle halten als Danksagung.
14:34Grüß Gott.
14:35Das ist eine gute Idee.
14:36Ja, ich nehme Sie her.
14:37Grüß Gott.
14:38Kommt ihr denn allein zurecht?
14:39Ich muss nämlich noch mal weg.
14:41Alles klar, kein Problem.
14:42Aber vielleicht sollten Sie auch mal
14:43nach Schwester Hildegard schauen,
14:45wie die sich einstellt im Kindergarten.
14:46Kannst du denn das nicht machen?
14:47Ich bin doch völlig zugeschüttet mit Terminen.
14:49Ich muss ins Pfarrhaus.
14:50Wir haben um drei Kommunionunterricht
14:51und der Pfarr kommt erst um vier von der Beerdigung.
14:53Und die Hecke schneiden muss ich auch noch.
14:54Ja, gut, gut.
14:55Ich schaue, was ich tun kann.
14:57Bei der Gemeinderatssitzung
14:58geht es da vielleicht um das Kongresszentrum?
15:00Ach.
15:02Arnest, du übernimmst dir das Kommando.
15:05Ich schaue, dass ich um acht Uhr wieder zurück bin.
15:07Gut, und viel Glück.
15:08Ja, danke.
15:09Wir müssen nochmal legen.
15:10Ich weiß, heute haben Sie keine Zeit.
15:11Aber vielleicht morgen.
15:12Oder ich fahre Sie nach Hause.
15:13Wir gehen in den Grund, wenn es ein Essen ist.
15:14Ich meine, das Restaurant hat zwei Sterne
15:16und es gibt keinen Wein unter 150.
15:18Was sage ich?
15:19200 Euro auf der Garten.
15:20Zehn Millionen.
15:22Das können wir uns überhaupt nicht leisten.
15:23Das ist aber auch nicht notwendig,
15:24weil wir gar kein so riesiges,
15:26großkotziges Monstrum bauen wollen wie Sie.
15:27Ja, aber wir können darüber alles reden, Schwester.
15:29Ich bin nach allen Seiten offen
15:30und Sie wissen, bei mir ist der Kunde König.
15:32Herr Huber, wann werden Sie das endlich begreifen?
15:34Ich kann Ihnen keine Vorteile bei der Aufragsvergabe einräumen.
15:37Sobald die Pläne und die Finanzierung vorliegen,
15:40werden wir uns bei Ihnen melden.
15:43Mir fällt nichts ein.
15:46Aber irgendetwas Schönes wirst du doch erlebt haben, oder?
15:48Ich weiß aber nicht, was mein schönstes Erlebnis war.
15:55Wir waren doch sicher mal in den Ferien.
15:57Irgendwo am Meer oder so.
15:58Schreib doch, wie du im Meer fast ertrunken wärst
16:02und der Papa dich dann wieder rausgeholt hat.
16:04Genau, das ist doch schön.
16:06Das war gar nicht schön.
16:07Aber spannend.
16:15Ich gehe schon.
16:16Danke.
16:19Schwester Lotte.
16:21Na du, wohnst du jetzt hier?
16:22Nein.
16:23Ich habe nur auf die Kinder aufgepasst.
16:26Max hat Probleme mit Wöller.
16:28Er will nicht zahlen.
16:28Deswegen bin ich ja hier.
16:31Max, da ist Schwester Lotte.
16:33Grüß Gott.
16:34Grüß Gott.
16:34Es tut mir leid, dass ich es erst jetzt schaffe
16:36und ich bin auch gleich wieder weg.
16:37Sind denn die Pläne fertig fürs Denkmalamt?
16:40Ja, ja, aber die rücke ich nur ungern heraus,
16:42bevor nicht geklärt ist, wer sie bezahlt.
16:44Wir?
16:44Das heißt der Orden.
16:46Allerdings geht das erst,
16:48wenn ich das Projekt unter Dach und Fach habe
16:49und deswegen brauche ich ja auch die Pläne für die Gemeinderatssitzung.
16:52Sie kriegen sie auch wieder zurück.
16:55Und ist denn schon klar, wann der Stabschuss fallen soll?
16:59Sobald Sie einen Alternativplan zum Konzept von Wöller und Hube zu Papier gebracht haben.
17:03Soll das heißen, Max behält den Auftrag?
17:06Ja, sicher.
17:07Gehört doch quasi zur Familie.
17:10Allerdings müssen wir das Bauvolumen um circa die Hälfte reduzieren,
17:13also etwas bescheidener und kostenbewusster.
17:16Das lässt sich machen.
17:17Nur sollten wir uns mal zusammensetzen
17:18und die verschiedenen Vorstellungen unter einen Hut bringen.
17:21Das machen wir.
17:22Bitte.
17:22Danke.
17:24Drücken Sie mir die Daumen, dass der Gemeinderat mitspielt.
17:27Ich komme morgen mal vorbei.
17:29Wir wohnen ab heute wieder im Kloster.
17:31Auf Wiedersehen.
17:31Tschüss.
17:32Das ist doch jetzt viel besser so.
17:34Ja, schon.
17:36Nur Wöller steckt bei Huber so tief drin,
17:38dass er sich mit Händen und Füßen dagegen wehbelt hat.
17:42Und falls sich Wolfgang bei dir melden sollte,
17:45lass ich auch nicht sein, ja?
17:46Ich sage ihm, er soll hier warten, bis ich wiederkomme.
17:48Und wo...
17:49Komm, ich komme.
17:52Wolfgang!
17:53Wolfgang, du halbte Blinzweiche, warte!
17:55Warte!
17:55Jetzt spart er doch!
17:59Wolfgang!
18:00Mach sofort die Tür auf!
18:03Mach die Tür auf, sonst komme ich mit dem Schaufelband
18:05und mach die ganze Hütte platt!
18:07Das ist eine leckere Schaufelband!
18:08Warum?
18:09Pssst!
18:11Dann muss ich mich eben an meine neuen Auftraggeber wenden.
18:14Ich habe übrigens morgen einen Termin mit Schwester Lotte
18:16und wir werden uns ganz sicher einig werden.
18:18Du kannst ja schon mal dein Sparbuch blenden,
18:20ich möchte nämlich die Kohle zurück!
18:24Daneben nicht.
18:26Was habe ich da gehört?
18:28Du und Schwester Lotte?
18:29Du bist doch der schleimigste Oppotenist aller Zeiten, ja?
18:32Und so!
18:33Was will mein Freund sein?
18:34Bist du verrückt?
18:34Wolfgang, Hermann!
18:37Das Geld kannst du dir in die Haare schmieren,
18:39weil das meiste ist schon in irgendwelchen Kanälen versickert.
18:41Oder glaubst du, dass ich mein Eigenheim damit repariert habe?
18:44Jetzt mach hier ja nicht, Herr Fritter, ohne Furcht und Tadel.
18:46Die ganzen letzten Sachen, die hast du alle versiebt,
18:47ist alles pleite gegangen.
18:49Und dass du dir das Kongresszendum von der Nonne hast
18:51vor der Nase wegschnappen lassen,
18:52dafür gehörst du standrechtlich erschorschen!
18:54Du bist für mich sowieso gestorben.
18:56Aber bitte, häng dein Fähnchen in den Wind
18:58und mach gemeinsame Sache gegen mich mit den Nonnen.
19:00Wir müssen sehen, was du davon hast.
19:02Zum Beispiel, hast du dir mal überlegt,
19:04dass die die Finanzierung gar nicht gebacken kriegen?
19:07Dann kommst du bei mir angekrochen,
19:08die Allgemeinderäte und du fahren weg!
19:10Und dann, das sag ich dir,
19:11ist es für mich ein seelisches Brausebad,
19:13dich dort hinzuschicken, wo du gehörst.
19:15Zum Teufel!
19:17Nur zu deiner Information.
19:19Heute Morgen war die Mutter Oberin im Kloster.
19:22Mit dem Bankier Sebald.
19:24Und über die Finanzierung würde ich mir an deiner Stelle
19:26keine Sorgen machen!
19:37Herr Wöller?
19:39Also, entweder Sie bleiben jetzt sofort stehen,
19:41oder ich lasse Verstärkung rufen
19:43und Sie in Handschellen abführen.
19:44Denn was Sie sich eben geleistet haben,
19:46das reicht nicht nur für einen sechsmonatigen Führerscheinentzug,
19:48sondern auch für zwei, drei Jahre auf Bewährung.
19:51Herr Mayer,
19:53Ihr Pflichtbewusstsein, Ihre Einsatzfreude,
19:55was meine Person anbelangt, in allen Ehren.
19:57Und normalerweise hätte ich Ihnen vielleicht auch den Gefallen getan,
20:00anzuhalten, meinen Strafzettel von Ihnen zu kassieren.
20:04Aber ich bin nicht normal.
20:05Verstehen Sie?
20:06Heute ist nichts normal.
20:08Weil heute steht nicht nur meine politische Existenz
20:11und Glaubwürdigkeit auf dem Spiel.
20:12Nein, heute taucht auch meine Schwiegertochter heulend auf
20:15und will sich scheiden lassen.
20:16Und mein einziger und bester Freund lässt mich in der Scheiße sitzen,
20:19die er selber mit angerührt hat
20:21und kriegt den Nonnen unter die Kutte.
20:22Und da kommen Sie und wollen mich dumm anmachen.
20:26Wissen Sie, was Sie mich können?
20:28Am Abend können Sie mich besuchen.
20:30So.
20:31Und ich gehe jetzt ins Rathaus.
20:32Und wenn ich nur einen Mucks von Ihnen höre,
20:36dann war es der letzte Mucks, den Sie von sich gegeben haben.
20:39Weil auf einen Mord mehr oder weniger kommt es mir jetzt auch nicht mehr an.
20:44Grüß Gott, Herr Mayer.
20:47Wollen Sie etwa zur Gemeinderatssitzung?
20:49Ja.
20:49Warum?
20:50Na, da ziehen Sie sich aber warm an.
20:52Der Wöller ist heute nicht ganz zurechnungsfähig.
20:54Auf meinen Verrückten mehr oder weniger kommt es heute auch nicht mehr an.
20:58Ah, Sie haben geduscht und sich umgezogen.
21:00Jetzt sehen Sie endlich wieder wie ein Mensch aus.
21:03Und der Anzug, der steht Ihnen am besten, finde ich.
21:07Äh, Frau Labern,
21:08Ich bräuchte dringend 15 bis 20 Kopien von dem Schrieb vom Innenministerium.
21:14Strukturverbesserung im Lande betreffend.
21:16Ja, liebend gern, aber den haben Sie doch.
21:18Was, ich?
21:19Ach so, ja.
21:20Habe ich im Aktenkoffer unten im Auto.
21:23Frau Labern,
21:25wären Sie so nett, ja?
21:27Aber, Beeilung bitte.
21:28Darf ich stören?
21:30Nein.
21:31Für Sie bin ich ab sofort nicht mehr zu sprechen.
21:33Ich wollte Sie eigentlich nur fragen,
21:35ob Sie mit Ihrer Schwiegertochter klargekommen sind.
21:37Haben Sie mich nicht verstanden?
21:38Sie sind Luft für mich.
21:40Also, verflüchtigen Sie sich.
21:42Wenn Ihre schlechte Laune auf Herrn Huber zurückzuführen ist,
21:45kann ich Ihnen versichern, dass ich...
21:47Hat hier jemand was gesagt?
21:48Mein Gott, Herr Wöller.
21:50Ja, Herr Huber ist auf mich zugekommen,
21:52hat mir einige unseriöse Angebote gemacht,
21:54die ich natürlich abgelehnt habe.
21:56Komisch.
21:57Ich dachte, ich höre was.
21:58Ja.
21:59Na schön, dann hören Sie eben was.
22:01Vielleicht interessiert es Sie ja,
22:03dass ich in der Gemeinderatssitzung
22:04nicht auf Konfrontationskurs gehen werde
22:06und dass ich glaube,
22:07dass wir uns gemeinsam auf meinen Vorschlag einigen können.
22:10Und ich biete Ihnen an,
22:11mir Ihre Bedingungen zu nennen.
22:12Na endlich, nimm mal einer ab.
22:14Also, wenn ich ein Auto kaufen müsste, ja?
22:16Hätte ich längst eingehängt
22:17und wäre zur Konkurrenz gegangen.
22:18Also, was gibt es,
22:20was ich wissen müsste?
22:22Ja, was soll das heißen?
22:23Ja, ihr müsst euch am Riemen reißen.
22:25Wir müssen die Kombis verkaufen.
22:27In Genf, auf dem Autosalon.
22:28Ja, dann wird das neue Modell vorgestellt
22:30und wir sitzen auf unseren alten Kisten rum.
22:32Ende der Durchsage.
22:34Der Aktenkoffer ist nicht in Ihrem Wagen.
22:36Es gibt's doch nicht.
22:38Voll labern, mein Gott.
22:39Gib sie her.
22:41Also, ich bin nur von heimtückischen Nattern gezücht
22:43und bodenloser Unfähigkeit umzingelt.
22:47Also, ich bin nur von heimtückischen Nattern gezücht
22:50und bodenloser Unfähigkeit umzingelt.
22:52Durch Aufstocken der Stallungen und der Remise
22:55entsteht ein atriumartiger Innenhof,
22:58der von einem Glasdamm überspannt wird.
23:03So ergibt sich ein vielfach nutzbarer Raum
23:07für ca. 300 Kongressteilnehmer oder Konzertbesucher.
23:12Ich denke auch, dass das vollkommen ausreicht
23:15und vor allen Dingen ist diese Version finanzierbar,
23:18auch im Hinblick auf die Folgekosten.
23:20Heinz, kannst du die Dame mal fragen,
23:22wo sie in diesem atriumähnlichen Raum
23:24300 Gäste unterbringen?
23:26Auf Luftpatratzen oder auf dem Boden oder wo?
23:28Wir sind der Meinung, dass die Gäste
23:30in Hotels und Pensionen dieser Region
23:32untergebracht werden sollten,
23:33sodass möglichst viele Betriebe davon profitieren können
23:36und das Geld in der Gemeinde bleibt
23:38und nicht auf Konten irgendeiner Trägergesellschaft versickern.
23:42Ja, was schaut ihr mich an?
23:44Meine Auffassung ist ja hinlässlich bekannt.
23:47Die Entscheidung liegt bei euch,
23:49ob ihr mit so einer Fußkrankenlösung leben könnt.
23:51300 Besucher, ja?
23:52Das ist ein Tropf auf den Eis zu klein.
23:55Und wie der Infrastrukturrichtlinien des Landes nachzulesen ist,
23:58werden für sowas auch keine Gelder zur Verfügung gestellt.
24:00Welche Infrastrukturrichtlinien?
24:02Eigentlich wollte ich euch irgendwelche Unterlagen zukommen lassen,
24:04aber leider ist mein Aktenkoffer auf mysteriöse Art und Weise verschwunden.
24:08Aber ich meine, das ändert ja nichts an der Tatsache,
24:11dass weder ein Bebauungsplan vorliegt,
24:13noch eine Rentabilitätsberechnung,
24:15noch ein Finanzplan, ja?
24:17Also, was die Damen zu bieten haben,
24:19sind unausgegorene Vorstellungen.
24:20Tut mir leid.
24:21Meines Wissens hat die Gemeinde, sprich Herr Wöller,
24:24zwei Jahre gebraucht, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen
24:26und wir werden in vier Wochen fundierte Zahlen auf den Tisch legen.
24:30Vier Wochen, meine Damen und Herren,
24:31ist alles, was ich von Ihnen erbitte.
24:34Ja, und jetzt möchten Sie mich bitte entschuldigen.
24:35Ich werde in München erwartet.
24:37Unsere Mutter Oberin hat ein Treffen vereinbart
24:40mit Bischof Rossbauer,
24:41Herrn Moosbrunner von der Landesregierung
24:43und Bankier Seewald.
24:45Na und?
24:46Zu dem auch ich geladen bin.
24:48Und außerdem bin ich der Meinung,
24:49dass wir mit unserer Version wesentlich größere Chancen haben,
24:53Förderungen von der Landesregierung zu bekommen
24:55als Herr Wöller und sein Konsortium mit ihrer Großmannssucht.
24:58Hört, hört!
24:59Schwester?
25:01Ja?
25:01Danke für Ihre Ausführungen.
25:03Gern geschehen.
25:04Und ihr lasst euch das alle gefallen.
25:06In vier Wochen ist der erste Spatensteg verdammt normal.
25:09Wo, Wolfgang?
25:11Das Kloster gehört nicht dir.
25:12Das gehört den Nonnen, oder?
25:15Ich kann Sie auf den Urlaub
25:17mit der Frau mir von dieser Nebelkriebe wieder einrollen lassen.
25:20Guck, wenn ich zurück bin, ja?
25:22Dann rollen hier die Köpfe, das verspreche ich euch.
25:24Sie regen sich ja nur so auf,
25:25weil Sie wissen, dass unser Vorschlag Hand und Fuß hat
25:27und Sie ärgern sich, dass Sie nicht selbst darauf gekommen sind.
25:30Und das mit Ihrem Sohn?
25:33Erledigen Sie das?
25:34Das heißt, Herr Schwester,
25:35dass ich auch meine familiären Angelegenheiten selber klären werde.
25:42Herr Wöller redet nicht mehr mit mir.
25:55Was ist denn schon wieder?
25:57Nach vier Wochen Urlaub.
25:59Was?
26:06Wöller?
26:07Na endlich.
26:08Sag mal, hast du noch alle Tassen im Schrank?
26:10Was soll denn das?
26:11Sandra ist weg, seit letzter Nacht mit dem Kind.
26:13Ich war gerade auf der Polizei.
26:15Polizei?
26:16Deine Frau sitzt bei mir zu Hause und holt Rotz und Wasser.
26:19Ja, und ich denke nicht daran...
26:24Wer war das, Sandra?
26:26Was machst du denn noch hier?
26:30Entschuldige, aber ich weiß jetzt, wo sie war gestern Nacht bei Gabi.
26:33Und dann wollte sie noch zu irgendwelchen Nonnen.
26:35Du hast doch genau gewusst, dass sie früher nach Hause kommen wollte.
26:38Wer sagt das? Gabi?
26:39Ja, Gabi.
26:41Du hast es voll drauf angelegt.
26:43Gibst doch wenigstens zu.
26:45Na und?
26:47Ihr habt euch doch nur noch gestritten.
26:49Und ich habe nichts davon gemerkt, dass es dir keinen Spaß macht.
26:54Raus.
26:55Was?
26:57Raus!
26:58Raus!
27:10Womit habe ich das verdient, Frau Labern?
27:12Können Sie mir das sagen?
27:17Nein!
27:21Nein!
27:24Nein!
27:24Nein!
27:25Nein!
27:28Nein!
27:55Das kannst du doch nicht machen, Vater!
27:58Bischof Rosbauer ist schon da und Schwester Lotte muss auch gleich kommen.
28:02Ja, aber der Herr von der Regierung hat doch gesagt...
28:08Na gut.
28:12Morgen geht nicht.
28:13Da ist schon alles voll.
28:15Aber übermorgen.
28:16Mhm.
28:18Und die gleiche Zeit?
28:21Aber bestimmt.
28:23Gut, dann bis heute Abend.
28:27Ach, so ein Mist.
28:30Grüß Gott, Julia.
28:32Das Meeting ist auf übermorgen vertagt.
28:34Der Herr von der Regierung hat abgesagt.
28:36Tut mir leid.
28:38Das ist nicht so schlimm.
28:39Ich habe sowieso in München zu tun.
28:41Aber die Mutter Oberin hätte ich gerne gesprochen, wo ich schon mal hier bin.
28:44Das geht jetzt leider nicht.
28:46Bischof Rosbauer nimmt dir gerade die Beichte ab.
28:48Sonst noch etwas, das Sie beichten möchten?
28:51Ich denke, das war's.
28:53Ego te absolvo in nomine Patris et filii et spiritus sancti.
29:01Amen.
29:04Nur Interesse halber.
29:07Was hat Ihnen denn die gute Schwester Hildegard Schlimmes angetan?
29:11Sie kann es einfach nicht lassen, hinter meinem Rücken zu operieren.
29:17Frau Seewald, wir sind soweit.
29:20Oh, Schwester Lotte.
29:24Gelobt sei Jesus Christus.
29:26Wie war es im Gemeinderat? Erzählen Sie.
29:28In Ewigkeit Amen.
29:29Wenn ich zuerst was sagen darf.
29:30Nein, Frau Seewald.
29:33Hat Herr Wöller endlich klein beigegeben?
29:35Ich denke, Sie sollten doch Schwester Julia zuerst zu Wort kommen lassen.
29:38Sehen Sie, was ich meine?
29:40Keiner tut, was ich sage.
29:42Frau Seewald, bitte gehen Sie in Ihr Büro und nehmen Sie die Herren in Empfang.
29:47Die Herren kommen nicht.
29:48Wie?
29:49Der Herr Regierungsdirektor hat sich bei meinem Vater entschuldigen lassen.
29:53Als Satz habe ich einen neuen Termin für übermorgen um die gleiche Zeit vorgeschlagen.
29:57Nun, in dem Fall darf ich mich auch verabschieden.
29:59Das war eine Pleite.
30:00Geduld, Geduld, Frau Reuter.
30:02Gut Ding will Weile haben.
30:05Bis übermorgen dann.
30:07Ich werde versuchen, es möglich zu machen.
30:09Gelobt sei Jesus Christus.
30:11In Ewigkeit.
30:11Und hinterher schauen wir uns vielleicht doch das Pokal-Hinspiel an.
30:17In Ihrem schicken Computer.
30:19Mit dem größten Vergnügen.
30:21Bringen Sie seine Exzellenz bitte zur Tür.
30:24Danke, ich kenne den Weg.
30:29Schwester Lotte, nehmen Sie Platz und schießen Sie los.
30:33Und ja, wie nicht anders zu erwarten, hat Herr Wöller wieder mal alle Register gezogen.
30:39Aber die Herren vom Gemeinderat waren sichtlich beeindruckt.
30:44Vor allem von dem Vorschlag, die Gäste in lokalen Hotels unterbringen zu lassen.
30:49Ach, Schwester Lotte.
30:51Wer hätte das gedacht, dass wir beide einmal einer Meinung sind und am gleichen Strang ziehen?
30:57Tja, wer hätte das gedacht?
31:02Na wunderbar.
31:04Ich glaube, wir belassen es für heute dabei und sehen uns übermorgen wieder, ja?
31:08Ja, vielleicht habe ich dann auch einige Skizzen vom Architekten dabei.
31:11Sehr gut.
31:12Gelobt sei Jesus Christus.
31:14In Ewigkeit.
31:15Ach, äh, noch etwas.
31:18Wie geht es Schwester Hildegard?
31:21Ausgezeichnet.
31:22Ach ja?
31:27Nun ja, Ihnen kann ich es sagen.
31:29Ich würde diese Entscheidung gern wieder rückgängig machen,
31:32nur wage ich es nicht, Julia Seewald vor den Kopf zu stoßen.
31:38Ihr Vater ist unser Geldgeber und ich möchte es nicht riskieren,
31:42dass er uns eventuell wieder abspringt.
31:45Aber das bleibt unter uns.
31:47Selbstverständlich.
31:49Morgen fahren wir alle nach München, bin das Ganze in Ordnung.
31:51Ich muss jetzt aber in die Firma, weil sonst ist der Opa was?
31:55Leiter.
31:56Ja.
31:56Ja, und du fährst jetzt mit dem Opa im Auto.
31:58Ja.
31:59So, ich bin so gegen Sieben mal wieder zurück.
32:01Äh, willst du nicht doch lieber mitkommen?
32:02Nein, ich bleibe hier.
32:03Na gut, dann leg dich hin oder mach dich nützlich,
32:06weil das Haus hat seit Wochen keinen Staubsauger mehr gesehen.
32:09So, und jetzt?
32:11Was machen wir jetzt?
32:12Fahren.
32:13Fahren. Und wer fährt?
32:14Ich fahr.
32:15Von wegen.
32:16Ich fahr.
32:17Nein, von wegen.
32:18So, du fährst hinten mit, du kleiner Frechdachs.
32:22Anschnallen.
32:22Sonst kassiert die Polizei wie viel Euro?
32:2560.
32:2660.
32:28Hallo?
32:43Grüß Gott.
32:44Wolfgang.
32:49Schickt sie Sander.
32:51Von euch höre ich ja schöne Geschichten.
32:52Ich weiß ja nicht, was sie Ihnen erzählt hat,
32:54aber sie ist selbst schuld, dass es soweit gekommen ist.
32:56Kaffee?
32:57Na, na, na.
33:00In die Arme einer anderen wird sie dich ja wohl kaum getrieben haben.
33:03Nein, natürlich nicht.
33:06Aber, ich meine, ständig hat sie irgendwas an mir auszusetzen.
33:08Dabei schubt die von früh bis spät.
33:10Wie ein Blöder, damit wir die Miete und das alles bezahlen können.
33:12Ja, wenn du ja das auch in dem Ton gesagt hast,
33:14dann wundert mich ja nichts mehr.
33:17Bist du immer so romantisch zu deiner Frau?
33:19Wir sind verheiratet.
33:20Ich liebe sie und das weiß sie.
33:22Aber ich habe eben keine Lust weiter zu studieren.
33:24Als Autoverkäufer verdiene ich wenigstens was.
33:27Wie kommt es dann zu dieser anderen Frau?
33:30Brigitte.
33:33Wir arbeiten in der gleichen Firma.
33:35Die hat es voll drauf angelegt.
33:37Ich meine, sie wusste, dass wir Krach hatten
33:39und Sandra bei ihrer Freundin ist.
33:42Und dann...
33:45Ich meine, ich war allein und gefrustet.
33:48Ja, ich bin auch nur ein Mann, Schwester.
33:50Aber wollen Sie das wirklich alles wissen?
33:52Nein.
33:55Und wie stellst du dir vor, dass es jetzt weitergeht?
33:58Ja, wir fahren hin und holen sie, was sonst?
34:01So einfach geht das aber nicht.
34:03Ja.
34:04Glauben Sie, dass sie mich jetzt sitzen lässt wegen sowas?
34:09Das ist doch total bescheuert.
34:10Ich meine, da ist doch nichts passiert.
34:13Ein bisschen fummeln, aber...
34:15Ein bisschen fummeln, aber...
34:17Wolfgang.
34:19Eure Probleme liegen doch viel tiefer.
34:23Du wirst dich schon ein bisschen um Sandra bemühen müssen.
34:26Ich tue ja alles.
34:27Hauptsache, sie kommt zurück.
34:36Na, hast du den ersten Tag gut überstanden mit den Kindern?
34:39Was hast du überstanden?
34:41Es war fantastisch.
34:42So gut habe ich mich seit Jahren nicht mehr gefühlt.
34:45Na, das ist ja schön.
34:46Nur todmüde bin ich jetzt.
34:48Oh, die Abendandacht.
34:57Warte.
35:04Nimm das hier.
35:06Das sieht besser aus.
35:08Soll ich vielleicht noch ein Herz drauf machen?
35:09Warum nicht?
35:11Schaden kann das nicht.
35:12Frauen sind einfach anders als Männer.
35:14Aber ganz wichtig, fang nicht wieder an zu streiten, sonst war alles für die Katz.
35:18Okay.
35:20Warten Sie hier.
35:22Ja, falls was schief geht.
35:23Nein, sicherlich nicht.
35:24Sonst denkt sie noch, ich hätte dich dazu überredet.
35:26Du schaffst das schon.
35:43Du schaffst das schon.
35:57Schau halt nicht so.
35:58Ich fühle mich schon beschissen genug.
36:00Hier.
36:02Was ist das?
36:03Ich habe da einen Brief geschrieben, weil...
36:06Ich will nicht, dass wir gleich wieder Stress haben.
36:09Bitte, da steht alles drin.
36:24Du warst bei Schwester Lotte.
36:26Das war ihre Idee.
36:27Gib's zu?
36:28Na und?
36:31Sandra, zwischen Brigitte und mir...
36:34Das tut mir leid.
36:36Aber da war nichts und da wird auch nie was sein.
36:44Sandra, ich liebe dich verdammt nochmal.
36:45Warum sagst du es dann nicht?
36:46Ich habe es doch gerade gesagt.
36:48Du weißt doch gar nicht, was das ist.
36:51Sandra!
36:52Sandra!
36:52Ich habe es doch nicht gehca reinforce.
37:22Segne all mein Denken, segne all mein Tun.
37:30Lass in deinen Segen Tag und Nacht mich ruhen.
37:40Lass in deinen Segen Tag und Nacht mich ruhen.
37:51Felice, das übernimmst du bitte.
37:53Ich?
37:54Agnes.
38:00Und?
38:02Hast du ihr den Brief gegeben?
38:04Klar, nur sie wollte nicht lesen.
38:07Ihr habt wieder miteinander gestritten.
38:09Ich kann sagen, was ich will, sie glaubt mir einfach nicht.
38:13Du darfst nicht so schnell aufgeben.
38:15Du musst dir was einfallen lassen.
38:17Und zwar etwas, das sie gar nicht anders kann, als es nochmal mit dir zu versuchen.
38:21Ich wüsste auch schon was.
38:23Aber wie ich Sandra kenne, schaut sie nicht mal hin.
38:25Und was?
38:26Außerdem kostet es eine Stange Geld.
38:29Naja, ich bin schwach bei Kassel.
38:37Nein!
38:39Ich liebe dich.
38:40Oder besser einfach nur Sandra.
38:42Sonst denkt sie noch, ich mache das Ganze für Brigitte.
38:45Das ist eine sehr gute Idee.
38:47Und wer soll es bezahlen?
38:48Sie?
38:49Ich?
38:50Nein.
38:52Das Autohaus Wöller.
38:53Die machen so viel Reklame, das fällt überhaupt nicht auf.
38:55Schwester.
38:56Lass mich nur machen.
38:58Und jetzt kommst du mit mir rein.
38:59Und betest mit uns.
39:02Hallo, mein Schatz.
39:05Na du, ich war jetzt gerade baden.
39:07Und wo gehst du?
39:08Ach, nun.
39:08Ab in die Wanne.
39:10Los.
39:11Sag mal.
39:13Da ist ein Brief für dich.
39:15Dachte, das wäre für mich.
39:16Den muss Wolfgang hingelassen haben.
39:18Was, der war hier?
39:19Jetzt komm, bitte bleib hier und antwortet, was du mir gefälligst, ja?
39:22Weil ich bin von dieser Tragödie genauso in Mitleidenschaft gezogen wie ihr.
39:27Er war hier.
39:28Ja.
39:29Und hat gemeint, er muss nur nicht, es tut mir leid sagen.
39:32Dann ist alles wie gehabt.
39:34Ich will aber nicht, dass alles wie gehabt ist.
39:37Verstehst du das nicht?
39:38Nein, das verstehe ich nicht.
39:39Denn das, was hier steht, ist alles andere wie gehabt, ja?
39:42Hier, liebe Sandra, bla bla bla, Liebesgesäusel und so weiter.
39:45Und hier steht, werde ich den Job eben hinschmeißen und wieder studieren.
39:50Du hast es geschafft.
39:51Jetzt ist er arbeitslos.
39:52Was willst du noch?
39:52Hier steht alles schwarz auf weiß.
39:55Mach dir keine Sorgen, was das Geld angeht.
39:57Du hast recht, Vater hat genug Kohle.
39:59Was?
40:00Und wird sicher nichts dagegen haben, wenn sein Sohn den gleichen Bildungsstand hat wie er.
40:05Ich habe mein Studium selber finanziert, ja?
40:08Und dann werden wir alles anders machen.
40:10Das verspreche ich dir.
40:12Bitte verzeih mir, dein Wolfgang.
40:17Warum erst jetzt, wo es zu spät ist?
40:20Was redest du denn da, wo es zu spät ist?
40:22Wie alt bist du, 25?
40:24Das verstehst du nicht.
40:25Behaupten kann man ja viel.
40:28Und warum soll ich das glauben?
40:30Er war mit einer anderen zusammen.
40:32Und wenn ich nicht gekommen wäre, zufällig, dann wäre er mit ihr ins Bett.
40:36Ist er aber nicht.
40:37Das Vertrauen ist futsch.
40:39Aber wie gesagt, das versteht keiner.
40:42Ja, was soll der Junge noch alles machen?
40:43Auf dem Kopf stehen und mit den Ohren wackeln, oder was?
40:47Von wegen Studium.
40:48Der kann bei mir Juniorchef spielen.
40:52Ich habe die Wäsche in die Waschmaschine getan.
40:55Du darfst nur nicht vergessen, sie später in den Trockner zu tun.
40:58Ich muss nämlich jetzt nach Hause.
41:28Ja, ja.
41:31Du darfst jetzt nicht gehen.
41:34Ach nein, darf ich nicht.
41:59Grüß Gott.
42:01Ich bin die Schwester Lotte aus Kloos, der kalten Tag.
42:05Wir haben miteinander telefoniert.
42:08König, Autohaus Wöller?
42:09Ja.
42:10Da gibt es nur ein Problem.
42:11Im Autohaus Wöller ist nichts von dem Werbeauftrag bekannt.
42:14Und ein Modell Sandra haben die gar nicht im Sortiment.
42:16Aha.
42:18Mit wem haben Sie denn da gesprochen?
42:19Ich weiß ja nicht, wer da abgehoben hat.
42:21Der Auftrag kommt ja auch von Herrn Wöller persönlich.
42:24Und es handelt sich auch nicht um ein Automodell,
42:27sondern um seine Gattin.
42:29Es ist eine Überraschung.
42:31Ach so.
42:32Was haben Sie damit zu tun?
42:33Ich?
42:35Ich will mitfliegen,
42:36weil in der Mission in Afrika habe ich das ständig gemacht,
42:38nur nicht allein.
42:41Das ist ja toll.
42:45Sie wollen mitfliegen?
42:47Ja.
42:47Bitte.
42:49So nicht.
42:53Aber...
42:59Wo bin ich?
43:02Oh Gott.
43:06Wöller?
43:10Und da wecken Sie mich zu nachtschlafender Zeit.
43:13Ja, aber was soll ich mit dem Flugzeug?
43:15Ich bin Autohändler.
43:16Was?
43:18Auftrag?
43:19Ich?
43:20Ja, haben Sie doch alle Tassen im Schrank?
43:23Stornieren Sie das Ding, ja?
43:25Was?
43:26Moment.
43:28Bleiben Sie dran.
43:32Mich laus, der Affe.
43:34Sandra!
43:36Sandra!
43:39Was?
43:40Da, am Himmel.
43:42Der Wahnsinnige.
43:44Was ist denn nicht zu fassen?
43:46Und alles wegen einer Frau.
43:53Ich habe meine Brille vergessen.
43:55Was ist denn da oben?
43:57Ein Wunder.
43:59Nein.
44:00Ein Spinner.
44:02Was?
44:03Ein Spinner.
44:05Da ist noch was.
44:08Oh!
44:16Gott, wie romantisch.
44:18Das muss ja ein Vermögen gekostet haben.
44:22Aber die Wöllers haben es ja.
44:36Hoffentlich hilft's.
44:55Das muss ja ein Wunder.
45:01Das ist wirklich hier oben!
45:37Wo ist Wolfgang? Oder war das etwa auch wieder Ihre Idee?
45:40Nein, ganz und gar nicht. Das war seine Idee.
45:43Wir hatten nicht daran geglaubt, dass es funktioniert.
45:45Herr Wöller, vielen Dank. Sie waren wirklich sehr spendabel.
45:48Ich zahle keinen Pfennig. Und die Sache mit dem Studium von Wolfgang, müssen wir auch noch drüber reden.
45:53Ach Herr Wöller, jetzt seien Sie doch nicht so. Seien Sie froh, dass alles so gut ausgegangen ist.
45:58Vielen Dank.
45:59Komm, der Wolfgang wartet bestimmt schon.
46:04Ja, und wer bezahlt das jetzt?
46:06Ich.
46:24Glaubst du mir jetzt etwa?
46:28Hallo, Chef.
46:29Ja, ich glaub dir. Aber nicht deswegen. Dein Brief.
46:35Ich hab ihn so oft gelesen, dass ich ihn jetzt ausfindig kann.
46:38Und vor allem den Anfang.
46:44Frauen, man fasst es nicht.
46:47Würden Sie auf so eine Masche auch reinfallen?
46:49Kommt ganz drauf an, wer es macht.
46:53Also wenn Sie Wolken sprechen lassen, wird sicherlich vier Wochen lang regnen.
46:58Die ist schon mal.
47:01Ich habe das.
47:02Ich habe das.
47:06Also wenn Sie, das ist ein Konzentrum.
47:07Ich habe das.
47:07Untertitelung des ZDF, 2020