00:00Die BMW Group hat einen wichtigen Meilenstein bei der Automatisierung ihrer Fahrzeugproduktion
00:05erreicht. Inzwischen wurden eine Million Neufahrzeuge vollkommen fahrerlos durch
00:10die Produktionsanlagen bewegt. Möglich macht das die Technologie automatisiertes Fahren im Werk,
00:16die nach erfolgreichen Tests mittlerweile an vier Standorten eingesetzt wird. Neben Dingolfing,
00:22Leipzig und Regensburg gehört nun auch das britische Mini-Werk Oxford dazu. Allein in
00:28Oxford wurden bereits mehr als 53.000 automatisierte Fahrten durchgeführt. Im gesamten Produktionsnetzwerk
00:36absolvieren die Fahrzeuge durchschnittlich rund 3.500 solcher Bewegungen täglich. Dabei navigieren
00:43sie selbstständig durch definierte Werksbereiche und reagieren auf Mitarbeiter, andere Fahrzeuge oder
00:49unerwartete Hindernisse. Die technische Grundlage bilden fest installierte LiDAR-Sensoren, eine
00:56cloudbasierte Steuerung und intelligente Software. Dadurch benötigen die Fahrzeuge keine spezielle
01:02zusätzliche Sensorausstattung. Besonders interessant ist die direkte Vernetzung mit Produktionsanlagen in
01:09Oxford. Dort fahren die Autos eigenständig zu einer Hebevorrichtung und werden millimetergenau für
01:15weitere Arbeitsschritte positioniert. Entwickelt wurde das System gemeinsam mit dem Schweizer
01:21Unternehmen Embotec. Künstliche Intelligenz unterstützt unter anderem die Simulation und
01:26Weiterentwicklung der Technologie. Bereits 2027 soll das BMW-Werk Spartanburg als fünfter Standort folgen.
01:34Langfristig möchte BMW die automatisierten Fahrzeugbewegungen weiter ausbauen, Transportwege
01:40optimieren und die Effizienz seiner weltweit vernetzten Produktion verbessern.