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In diesem Video beleuchten wir, wie die AfD in Sachsen-Anhalt durch gezielte Auslassungen in Pressemitteilungen die Realität verzerrt. Am Beispiel des AfD-Politikers Hans-Thomas Tillschneider wird gezeigt, wie aus einem legitimen Protest jüdischer Studierender an einer Synagoge in einer offiziellen Meldung plötzlich eine Aktion „linker Studenten“ gemacht wird. Das Video hinterfragt die Rhetorik der Partei und erklärt die tatsächlichen Hintergründe des Vorfalls am Gedenktag des Anschlags von Halle. #mutzurwahrheit #afdwirkt #noafd #dieflut

Transparenzhinweis: Um meine selbst recherchierten Skripte zu vertonen und zu visualisieren, arbeite ich mit einem digitalen Klon meiner eigenen Stimme.

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Transkript
00:00Wir kennen unsere Schäfchen. Auch wenn die Alternative für Deutschland sich harmlos gibt und immer wieder betont, sie sei rechtskonservativ,
00:08ihre Rhetorik geht weit darüber hinaus.
00:10Schauen wir nach Sachsen-Anhalt. Die allererste Pressemitteilung des Neuen Landtags.
00:15Es geht um einen Protest gegen den AfD-Politiker Hans-Thomas Tilschneider, einer der radikalsten Köpfe der AfD-Fraktionen im
00:22Osten.
00:23Worum geht es genau?
00:37Wir lassen unser Gedenken nicht kaffern. Wir werden nicht Rechtsextremisten noch einmal in unsere Synagogen lassen.
00:43Wissen Sie, ich habe nicht vorher gedenken, dass die Kaffer eingeladen worden ist, als dass das ein ganzes Land war.
00:48Und ich will teilnehmen. So einfach ist das.
00:49Sie sind nicht erwünscht. Sie lassen gerade Überlebende hier stehen. Sie können nicht rein, weil sie hier stehen.
00:54Haben Sie ein bisschen Respekt. Gehen Sie weg. Lassen Sie die Überlebenden rein und dann lassen Sie es noch einmal
00:59sprechen.
01:00Haben Sie Respekt und lassen Sie es haben?
01:02Wir lassen unser Gedenken nicht kaffern.
01:07Die offizielle Meldung spricht plötzlich nur von linken Studenten. Das Wichtigste wird aber bewusst verschwiegen.
01:14Es waren jüdische Studierende. Sie protestierten am Gedenktag des antisemitischen Anschlags von Halle.
01:20Warum? Weil Till Schneider tief im rechtsextremen Milieu steckt. Er verbreitet Verschwörungstheorien über globale Eliten,
01:28die für viele antisemitische Narrative reproduzieren, die den Zionisten eine globale Verschwörung gegen die europäische und vor allem deutsche Kultur
01:36wiedergeben.
01:36Der Islam wird von vielen, also sowohl von zentralen Juden als auch von etablierten Parteien, von dem Establishment, von den
01:47linksliberalen, wird er genutzt,
01:49um in Deutschland multikulturelle Verhältnisse herbeizuführen.
01:53Meine These ist, dass es dabei auch gar nicht um den Islam geht.
01:57Das sind ja keine Muslime. Sie wollen ja auch keinen Islam unbedingt fördern.
02:01Es geht ihnen auch nicht um den Islam. Es geht ihnen darum, in Deutschland multikulturelle Verhältnisse herbeizuführen.
02:07Es geht ihnen darum, die deutsche Kultur zu schwächen.
02:12Es geht ihnen um das, was sie Pluralität nennen, was nichts anderes ist als die Zersplitterung.
02:19Und letzten Endes die Abschaffung unseres Volkes.
02:23Lasst euch nicht täuschen. Die Studierenden warnten vor einem echten Rechtsextremisten.
02:28Im offiziellen Statement wird die Forderung angesprochen, dass die Polizei trotz mehrfacher Bitte nicht gewaltsam versucht hätte,
02:36Till Schneider Zutritt zur Synagoge zu verschaffen und durch diese Aktion das Andenken an die unschuldigen Opfer des Amoklaus gestört
02:43wurde.
02:44Doch wie sehr hätte es dem Andenken an die Opfer geschadet, wenn die Polizei gewaltsam gegen jüdische Studenten vorgegangen wäre,
02:50die nur durch ihren friedlichen Protest verhindert haben, dass ein Politiker eine Synagoge betritt,
02:56der antisemitische Verschwörungstheorien weiter verbreitet?

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