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KurzfilmeTranskript
00:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:51Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:04Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:46Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:47Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:47Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:49Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:50Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:56Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:59Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:01Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:02Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:04Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:05Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:20Althofer?
02:20Morgen. Hast du eine Ahnung, wo ich Roland finde? Er geht nicht ans Handy.
02:24Ich habe Roland seit Tagen nicht gesehen, frag doch Frau Stange.
02:27Die ist auch nicht erschienen heute.
02:30Weißt du wenigstens, wo diese Freundin von Roland wohnt oder wie sie heißt?
02:35Silke, glaube ich. Silke Richter. Aber wo sie wohnt, weiß ich auch nicht.
02:39Und jetzt entschuldige bitte, aber ich habe Besuch.
02:41Du kommst doch zur Premiere heute Abend.
02:42Wie? Ach so, dein Film, ja.
02:45Ja, ich kann es nicht versprechen, aber ich werde es versuchen.
02:48Also ehrlich, Felix.
02:50Pardon, ich habe einfach zu viel um die Ohren.
02:53Na dann eben nicht.
02:57Und? Was hast du erreicht?
03:01Das Kopierwerk rückt den Film erst raus, wenn sie ihr Geld haben.
03:05Wie viel?
03:06114.000. Cash oder Barschek.
03:10Wie stellst du dir das vor?
03:13Cornelia, lass mich jetzt bitte nicht hängen.
03:15Sonst war alles umsonst.
03:16Ich habe keine 114.000 und Cash schon gar nicht.
03:20Aber deine Firma.
03:21Meine Firma. Das ist nicht meine Firma.
03:24Und selbst wenn, glaubst du, da liegen 100.000 einfach nur so rum?
03:27Es tut mir leid, du musst die Premiere verschieben.
03:29Bist du verrückt?
03:30Dann kann ich mich aufhängen.
03:34Du kriegst doch das Geld zurück.
03:35Ach, komm.
03:39Alles oder nichts, Cornelia.
03:40Wenn es gut läuft, heute Abend sind wir in Cannes dabei und die Welt steht uns offen.
03:47Oder willst du hier als Mutti vergammeln?
03:50In der Provinz.
03:52Ein Talent wie du.
03:53Neben einem Mann, der für Kunst nichts übrig hat.
03:56Lass Andreas aus dem Spiel.
03:58Okay.
04:01Es gibt vielleicht eine Möglichkeit.
04:03Warte hier auf mich.
04:13Guten Morgen.
04:15Ah, Frau Salda wieder zurück.
04:19Nur um das hier abzugeben und meine Sachen zu holen.
04:32Natalie.
04:33Lena war die ganze Zeit unterwegs.
04:35Sonst hätte sie sich längst bei Ihnen gemeldet.
04:37Eine Woche lang keine Zeit.
04:39Also ehrlich, Frau Michel.
04:40Ich weiß, das klingt unwahrscheinlich, aber leider ist es so.
04:43Wollen Sie Ihren Terminkalender sehen?
04:45Geben Sie es auf, Frau Michel.
04:46Es geht hier nicht um meinen Job oder um die Firma.
04:49Ich dachte, Lena und ich sind Freundinnen, verstehen Sie?
04:51Und das hier, das ist keine Kündigung.
04:53Das ist das Ende einer Freundschaft.
04:56Ah, Natalie, endlich.
04:58Dann kann es ja jetzt mit der Kollektion weitergehen.
05:01Oder?
05:02Ich komme gleich rüber, Herr Schirmer.
05:03Haben Sie eine Ahnung, wie viel Uhr es ist?
05:05Ich brauche die Preise, sonst kann ich unsere Kollektion an den meistbietenden versteigern.
05:09Wo ist denn Lena?
05:10Ich muss erst mal meinen Beruf von diesen verdammten Papageienmilben befreien.
05:13Sonst kriege ich meine Allergie nie los.
05:15Außer dem, wie Lena die Kalkulation vorher mit Herrn Kunze durchgehen.
05:19Ja, von mir aus, dann kann ich aber für unseren Starttermin unserer Webseite nicht garantieren.
05:22Bitte, Herr Schirmer.
05:24Was ist denn los mit Natalie?
05:26Nichts.
05:32Natalie, eine Freundschaft, in der es nicht ab und zu mal knirscht, die gibt es nicht.
05:36Mir hat das Design gefallen.
05:37Nein, ich fand das kleid hübsch, wirklich.
05:40Aber ich bin keine Modedesignerin.
05:42Ich behaupte ja auch nicht, ein Genie zu sein, so wie Lena.
05:45Aber dieses Kleid hier ist in Ordnung und liegt voll im Trend.
05:48Lena, kannst du nicht ertragen, dass es einer wagt, auch kreative Ideen zu haben.
05:52Jetzt würde ich ihr was wegnehmen wollen.
05:54Das glaubt Lena auch nicht.
05:56Was dann, Frau Michel?
05:57Ich weiß nur eins.
05:59Eine Freundschaft, die sowas nicht aushält, um die ist es nicht schade.
06:20Ach, sagen Sie doch ja.
06:22So ein Papagei macht kaum Arbeit.
06:25Und ich meine, na ja, so ein Tier um sich zu haben, das tut doch der Seele gut.
06:31Frau Steinl, hören Sie auf, ich glaub Sie dann.
06:34Also, darf er bleiben?
06:37Ganz schön raffiniert von dieser Frau Michel, Sie vorzuschicken.
06:39Woher weiß sie eigentlich, dass ich Ihnen nichts abschlagen kann, wenn Sie mich so angucken?
06:43Also so ist es ja nicht.
06:44Sie haben ja jede Menge abgeschlagen, als Sie noch mein Chef waren.
06:47Hm, das stimmt.
06:49Und leider nicht immer zu meinem Besten.
06:52Ich muss zurück in die Firma.
06:54Danke.
06:55Nein, nein, Sie bleiben.
06:56Also, die halbe Stunde mehr oder weniger wird die Firma verkraften.
06:59Mein Taxi wartet.
07:01Außerdem kriegen Sie Besuch.
07:02Ein andermal, ja?
07:04Heute Abend?
07:04Ich lass uns vom Hirschen zwei Forellen rüberkommen, dann tafeln wir gemeinsam und erzählen uns von der guten alten Zeit.
07:10Heute Abend sind Sie schon verplant.
07:11Heute Abend hat doch Ihre Tochter Premiere.
07:13Stimmt, Frau Althofer, heute Abend hat Ihre Filmpremiere, oder?
07:15Tja, das kommt darauf an.
07:18Kann ich mit dir sprechen?
07:19Ich bin schon weg.
07:20Ich ruf Sie an und nochmal vielen Dank.
07:24Sie hat ein Papagei geschenkt?
07:27Frau Michel hat ihn zum Geburtstag gekriegt und sie ist allergisch wegen der Milben.
07:36Was ist denn?
07:39Es geht um den Filmvater und um meine Musik in dem Film.
07:42Ja?
07:43Ja, die Finanzierung ist zusammengebrochen. Wir brauchen 114.000 Mark, sonst fällt die Premiere ins Wasser.
07:50Und? Du hast es doch.
07:52Nein, nicht mehr. Nicht so viel. Vor allem nicht verfügbar auf die Schnelle.
07:58Cornelia.
07:59Ich häng schon mit über 300.000 in dem Projekt. Dafür bin ich am Einspielergebnis beteiligt.
08:05Bitte, Vater.
08:07Du kriegst es wieder, sobald Eberhard das Geld vom Verleih bekommt.
08:11Eberhard?
08:12Eberhard Zwickl, der Autor und Regisseur. Also, hilfst du mir?
08:16Was sagt denn dein Mann dazu?
08:18Andreas ist ein Banause. Nicht mal zur Premiere kommt er.
08:22Bitte, Vater. Es geht nicht nur um den Film. Es geht um meine Zukunft als Musikerin.
08:28Bitte.
08:29Pianistin ist nicht mehr gut. Das habe ich akzeptiert. Aber zum Komponieren reicht es vielleicht.
08:38Und wann brauchst du das Geld?
08:40Jetzt.
08:41Und in bar.
08:46Kind, Kind.
08:49Du bist ja nicht sonst.
08:52Aber eine andere Jacke darf ich noch anziehen, ne?
09:05Sie wird ihr Handy in der Besprechung ausgemacht haben.
09:09Ja, ich werde es Lena ausrichten, Frau Michl.
09:12Herr Gellert, sagen Sie Lena, sie soll bitte sofort in die Firma kommen. Es brennt an allen Ecken und Enden.
09:17Auch das werde ich hier bestellen, aber ich garantiere für nichts.
09:19Herr Gellert.
09:21Ja, ja, ja. Ist ja gut. Für einen kleinen Espresso wird dir wohl noch Zeit sein, oder?
09:25Da kommt sie gerade. Bis später.
09:30Als du Beitrag anrufen willst, das kannst du dir sparen.
09:33Chris.
09:34Hallo.
09:36Ich denke, du kommst erst morgen.
09:37Ich bin auch eigentlich gar nicht da und viel Zeit haben wir nicht.
09:39Ich soll dir ausrichten, du bist dringendst in der Firma erwartet.
09:42Ich muss gleich wieder zurück nach München.
09:43Das kommt überhaupt nicht in Frage.
09:46Wo ist dein Wagen?
09:47Die Herren von der Geschäftsleitung haben mich mitgenommen.
09:49Hm. Umso besser. Dann haben wir wenigstens sieben Ampeln zum Knutchen.
09:53Von wegen. Wissen Sie eine Unterführung.
09:57Ich bin in Augsburg inzwischen berühmt.
09:58Ach, du meinst wegen der Fotos?
10:00Ja, auch. Aber hauptsächlich wegen unserem Laden in der Galeria.
10:04Die Eröffnung ist ja schon nächste Woche.
10:05Birgit hat überall so Anzeigen und Werbespots gestartet.
10:08Ich hab mich überreden lassen, im Bild zu sein.
10:10Ich hab mich überreden lassen, im Bild zu sein.
10:47Ich hab mich überreden lassen, im Bild zu sein.
10:48Tabis dorsalis, Rückenmarksschädigung oder...
10:53Wenn das wieder der Hausmeister sein sollte, bin ich nicht da.
10:57Wie? Vielleicht sieht der nicht immer noch.
10:59Ja, vorgestern war ich wieder in der Bar.
11:02Ich glaube, ich muss mir die mal vornehmen.
11:21Also, eins steht fest. Wenn du dein Examen bestanden hast, dann fahren wir erst mal drei Tage lang.
11:29Hallihallo!
11:30Was willst denn du hier?
11:32Entschuldige, da du in der Firma nur noch zu Besuch bist, ab und zu.
11:34Nicht so laut.
11:35Ich muss mit dir sprechen. Herrgott noch mal.
11:39Roland?
11:40Und zwar unter vier Augen, wenn möglich.
11:41Hat das nicht Zeit bis später?
11:42Nein, ich bin gleich mit Lausitz verabredet und bis dahin muss ich wissen, woran ich mit dir bin.
11:48Das ist nur mein Bruder.
11:49Nun ist gut. Darf ich mich vorstellen, Felix Alte.
11:51Guten Tag.
11:53Hofer.
11:55Komm, Nassi. Sie hat Examen nächste Woche und außerdem haben Sie Kopfschmerzen.
12:00Geh mal in die Küche.
12:01Examen? Seit wann braucht man ein Examen, wenn man sich öffentlich auszieht?
12:05Noch so eine Bemerkung und du fliegst hier raus.
12:07Entschuldige, aber...
12:08Nichts aber. Sag, was du willst.
12:10Wissen, was du willst.
12:12Was hast du dir vorgestellt, wie das weitergehen soll mit dir und deiner?
12:15Ja.
12:16Mit Frau Richter und der Firma.
12:19Was interessiert dich da? Du hast doch schon verkauft.
12:21Noch nicht.
12:23Glücklicherweise hat sich Birgits Vater quergelegt.
12:26Lausitz hat mich da auf eine Idee gebracht.
12:31Komm, Felix.
12:32Verschon mich bitte mit deinen Ideen.
12:34Hedda will auch verkaufen.
12:36Und wenn Birgit Straubinger rumkriegt, sprich Cornelia oder noch geschickter, die 25 Prozent von Vater kauft, dann hat sie die
12:45Mehrheit.
12:45Ja, soll sie glücklich werden damit.
12:48Im Augenblick haben wir noch die Mehrheit.
12:51Komm, Felix. So weißt du ganz genau.
12:52In ein paar Jahren ist Althofer nur noch der Lieferant für Lenas Fashion Factory.
12:56Roland.
12:57Eben.
12:58Deshalb sollten wir wieder das Heft in die Hand nehmen.
13:05Wenn wir es clever einfädeln, dann können wir unsere Millionen verdoppeln.
13:10Wenn nicht verdreifachen.
14:00Dann kannst du aus den vier Millionen, die Birgit dir bietet, zehn oder zwölf Millionen machen.
14:14Also, bist du dabei?
14:19Ich muss zugeben, ich kann mich nur schwer an den Gedanken gedanken, du und eine...
14:23Sag einfach Chirurgien, okay?
14:25Vergiss es.
14:26Meinen Segen hast du.
14:27Also, bist du dabei?
14:31Es gibt doch noch was anderes im Leben, Felix, als Geld.
14:34Ja.
14:34Was denn?
14:36Ich rufe dich an. Bis später.
14:54Lena, warte mal.
14:57Sag mal, was ist denn mit heute Abend?
15:00Die Premiere von einem neuen Film von Zwickl.
15:02Ich habe doch zwei Karten dafür.
15:04Kannst du da nicht mit Uwe hingehen?
15:05Ich weiß nicht, wann ich heute wegkomme.
15:08Ich liebe dich.
15:09Ich liebe dich.
15:45Wenn du das nicht schaffst, dann müssen wir Standard-E-Mail-Texte formulieren.
15:50Liege denn je nach Bedarf und Situation ein.
15:52Lena.
15:53Oh Gott sei Dank.
15:55Wo bleibst du denn?
15:55Frau Miche, dreh durch.
15:57Das hat mich abgeholt.
15:58Sie haben noch die Fotos ausgesucht für die Ausstattung in der Galerie.
16:00Du, nicht so schnell.
16:01Kleinen Moment.
16:02Ich brauche noch ein paar Unterschriften.
16:04Lena, lauf nicht weg.
16:05Ich brauche dich nachher auch nochmal.
16:13Also ein paar Formulierungen müssen noch vom Anwalt überprüft werden.
16:16Hier zum Beispiel.
16:17Wenn man das so formuliert, dann könnte es sein, dass da eine Schenkungssteuer fällig wird.
16:20Und das kann ich mir nicht leisten bei den Beträgen.
16:24Ja, jetzt guck nicht so.
16:26Ich wollte Althofer doch nie für mich haben.
16:28Allein, meine ich.
16:29Birgit.
16:30Mein Gott, Lena.
16:33Dann hilf mir.
16:35Dann sag mir, was ich tun muss, damit du mir endlich glaubst, dass es mir um uns geht und nicht
16:40um mich.
16:40Mein Gott, das weiß ich doch längst.
16:43Und ich weiß auch nicht, was ich ohne dich gemacht hätte.
16:46Aber das, das, was ich will, das kann man nicht kaufen.
16:50Auch nicht mit viel Geld.
16:53Ich will es dir doch nur leichter machen.
16:55Aber ich will es doch gar nicht leichter haben.
16:59Verstehe doch, das wäre wie Betrug.
17:03Diese kleine Firma, die soll es schaffen, weil sie gut ist.
17:05Weil wir gut sind.
17:08Und ich will nicht, dass du dein ganzes Geld auf mich setzt.
17:11Ich habe mich verdammt weit rausgelehnt.
17:14Ich kann jeden Moment abstürzen.
17:16Allerdings.
17:18Dann schneide ich lieber schon mal an.
17:21Oder zieh um ins Partei.
17:25Das ist unser Design.
17:27Nur in Silber und billiger, weil in China produziert.
17:31Satie.
17:32Französischer Komponist und Pianist.
17:34Cerny Satie.
17:36Geklaut.
17:37Und das doppelseitig in allen Fronten.
17:40Zeitschriften.
17:41Was willst du unternehmen?
17:42Tom?
17:44Ja?
17:45In der Modebranche wird überall geklaut.
17:47Das lässt sich überhaupt nicht verhindern.
17:49Das wollen wir doch erst mal sehen.
17:51Ich kenne genügend Anwälte, die können denen die Hölle heiß machen.
17:55Hier.
17:55Satie, komm.
17:56Ich will alles über die Firma wissen.
17:57Wer sie finanziert, wem sie gehört.
17:58Einfach alles.
17:59Also auf Deutsch, ich soll die Seite hacken.
18:02Hacken?
18:02Ich frage ja nur, weil du mir das eigentlich verboten hast.
18:05Ja, dann nenn es von mir aus recherchieren.
18:07Wunderbar.
18:10Anwälte kann ich mir nicht leisten.
18:14Ich stecke mein Geld lieber in die Firma und sorge dafür, dass ich ihr der Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus
18:17bin.
18:18Deine Nerven möchte ich haben.
18:40Ja, Waldroth?
18:46Wie, Natalie?
18:49Mein Gott, wo ist sie denn jetzt?
18:56Also wirklich, ist doch noch lange kein Grund, alles hinzuschmeißen, Natalie.
19:01Hast du mein Kleid gesehen?
19:02Auf der Ansteckpuppe.
19:04Das ist Jeanskleid.
19:06Nicht Jeans.
19:08Blue Denim.
19:09Es ist voll im Tommen.
19:12Natalie.
19:14Was denn?
19:16Ich bin eben informiert.
19:17Ich sehe mir jede Fashion Show im Fernsehen an und...
19:19Ja, klar, ich auch.
19:21Aber deshalb bilde ich mir doch noch lange nicht ein, entwerfen zu können, was in einem halben Jahr oder in
19:25einem Jahr über den Laufsteg geht.
19:27Du bist auch Computerfachfrau.
19:29Genauso wenig bilde ich mir ein, Computer bauen zu können, wie der Tom zum Beispiel.
19:33Gib dem mal eine Batterie und eine Festplatte und ein paar Drähte aus dem Müll und er baut dir automatischen
19:39Zahnpassertum auf Roller.
19:48Du bist die beste Schneiderin und deine Schnitte sind Weltklassen.
19:53Ach, verstehst du nicht? Lena braucht keine Designerin.
19:56Sie braucht dich, die Natalie.
19:58Und nicht nur, weil du die Beste bist in deinem Fach.
20:05Schau mal, schau mal.
20:07Du bist immer gut drauf.
20:09Und ich kann nichts kaputt machen da drin.
20:12Und das ist es, was sie braucht.
20:14Kein Kleid.
20:15Sie braucht dich.
20:16Und ich auch.
20:17Und wir alle in dem bescheuerten Laden hier.
20:20Jetzt hör auf.
20:21Dann muss ich so gleich heulen.
20:22Ja, dann heulen halt.
20:23Guckt doch eh keiner.
20:27Aber weißt du, wenn das so ist, warum sagt sie es dann nicht einfach, so wie du eben?
20:33Ja, dafür braucht man halt auch Talent.
20:36Ich hab's.
20:37Vielleicht, weil ich keine Deutsche bin.
20:39Ihr habt Angst, Gefühle zu zeigen.
20:41Wir nicht.
20:42Hier, willst du noch was?
20:43Oh, nee.
20:44Ich bin nur mit Felix vor Abreden.
20:46Okay.
20:47Bis heute Abend.
20:49Hm?
20:49Na ja, die Premiere.
20:51Von dem Film, für den Cornelia Althoffe die Musik gemacht hat.
20:54Nee, echt?
20:55Dann schau mal schnell, ob der Kunze noch ein paar Karten für dich hat.
20:58Ist doch geil.
20:59Ich war noch nie auf einer Premiere eingeladen.
21:01Okay, ciao.
21:03Ah, und sag dem Tom doch bitte, der soll sich mal bei mir blicken lassen.
21:08Tschüss.
21:08Tschüss.
21:09Tschüss.
21:23Tschüss.
21:31Tschüss.
21:33Tschüss.
21:36Tschüss.
21:57Ach, Ihre Frau ist ein Engel. Wissen Sie das auch?
22:00So, jetzt.
22:02Andreas!
22:03Sind Sie doch ganz sauber?
22:06Raus. Raus aus meinem Haus.
22:08Andreas, beherrsch dich bitte, ja? Bis heute Abend.
22:11Sie tun mir leid, Herr Doktor.
22:12Ich? Ihnen? Wissen Sie, was Sie sind? Ein Kulturschmarotzer.
22:16Ich glaube, Sie verwechseln da was. Ich mache Kultur, Sie konsumieren Kultur, also sind Sie der Schmarotzer.
22:21Bitte, Eberhard, nicht. Geh jetzt, bitte, ja? Bitte.
22:28Sag mir, was soll das, Andreas?
22:30Wie viel?
22:35Die Rechnung für die Kopierwerksarbeiten und den Negativschnitt. Sonst fällt die Premiere aus.
22:41Wie viel?
22:44Hunderttausend. Franken.
22:48Von Vater Schwarzgeld, er hat sie mir geschenkt. Bist du jetzt zufrieden?
22:55Oh, der Herr Doktor ist ja doch da zum Mittagessen. Und wo ist der Herr Filmregisseur?
23:01Gegangen, Frau Schirmer.
23:03Ja, dann reicht es ja für uns alle. Es gibt Grießnockerlsuppe.
23:07Nein, nein. Gleich. Gleich, Frau Schirmer. Holen Sie schon mal Florin, wir kommen gleich nach.
23:19Was war's mit ihm? Stimmt's?
23:22Darauf erwartest du doch keine Antwort.
23:23Doch.
23:25Oder kannst du mir erklären, wie so eine intelligente Frau wie du eine halbe Million in so ein mieses Machwerk
23:30investiert,
23:30das kein Pfennig einspielen wird?
23:33Ich habe nicht mit ihm geschlafen.
23:36Aber das lässt sich ja noch korrigieren.
23:40Dann hat sich die Investition wenigstens gelohnt. Oder?
23:52Eberhard!
23:57Ich fahre mit.
24:00Wie?
24:01Na los, lass uns fahren.
24:03Aber so kannst du es auch nicht zur Premiere heute Abend.
24:05So, ist doch egal.
24:07Notfalls kaufst du mir was.
24:09Vielleicht hast du ja jetzt genug.
24:13Danke. Ciao.
24:28Wenn ich's dir sage, Mutter.
24:30Roland verkauft.
24:33Jetzt mach keinen Rückzieher.
24:35Ja oder nein?
24:39Sehr gut.
24:41Du wirst es nicht bereuen.
24:43Bis demnächst.
24:46Ich melde dich.
24:52Tut mir leid, dass ich Sie warten lassen musste.
24:55Sie sind der Boss.
24:57Aber vergessen Sie nicht, dass es meine Idee war.
24:59Ja, der Deal mit der Isatex war doch auch Ihre Idee, stimmt's?
25:04Aber egal.
25:06Haben Sie eine Bank, die mitzieht?
25:10Die Banken sind vorsichtig geworden mit Aktienemissionen.
25:13Nach den Pleiten in der letzten Zeit?
25:15Ja klar.
25:16Das waren Firmen, die jahrelang ohne Gewinne operiert haben.
25:19Die Fashion Factory hat bis jetzt ohne Verluste durchgehalten.
25:23Natalie!
25:24Sie braucht neues Kapital.
25:26Dann geht die Post ab.
25:27Nur wegen Lena.
25:29Hab ich echtes Kumpel.
25:32Krieg ich auch sowas?
25:33Wie Sie wünschen.
25:35Könnte ich vielleicht noch ein Glas Wasser haben, bitte?
25:37Möchten die Herren vielleicht auch eine Kleinigkeit zu essen?
25:40Natalie!
25:42Herr Althoffer, Sie müssen wissen, was Sie wollen.
25:45Sie können Frau Tscherni gerne das Feld überlassen.
25:48Sie könnten sich aber auch als Lokomotivführer ins Führerhaus setzen
25:52und dabei noch kräftig abkassieren.
25:54Aber mit Gefühlsduselei schaffen Sie es nicht mal bis zum Schaffner.
25:59Ich glaube nicht, dass Sie meine Gemütslage irgendetwas angeht.
26:02Nein.
26:04Verzeihung.
26:05Aber ich will nicht nur als Heizer mitfahren.
26:07Bringen Sie eine Emissionsbank, dann können wir reden.
26:11Gut.
26:13Ich brauche eine Zwischenbilanz.
26:15Dann eine von allen Anteilseignern von Althoffer unterzeichnete Absichtserklärung,
26:19mit der Tochterfirma an die Börse zu gehen.
26:21Und eine möglichst detaillierte Prognose über Geschäftsentwicklung, Marketing etc. etc.
26:28Und Gewinnerwartungen.
26:31Das wird sich schon irgendwie bewerkstelligen lassen.
26:42Störe ich?
26:43Ach nein, überhaupt nicht.
26:46Sie können doch gar nicht stören.
26:48Außerdem sind wir uns einig.
26:50Wie fast immer.
26:51Super.
26:52Guck mal, was ich habe.
26:55Zwei Freikarten für die Filmpremiere heute Abend.
26:57Das ist doch nicht dein Ernst.
26:58Ex- oder München ins Kino?
26:59Warum nicht?
27:01Deine Schwester hat doch...
27:02Musik gemacht, ich weiß.
27:03Die kann ich mir auch auf Video reinziehen.
27:05Ist das dieser Film von dem Zwickel?
27:06Sie kennen den?
27:07Nein, aber den Produzenten.
27:09Der ist auch an die Börse gegangen.
27:10Du willst Aktien kaufen, Felix?
27:12Ich glaube, wir wechseln das Thema, Herr Doktor.
27:15Was gibt es denn Neues in Frankfurt?
27:44Ist doch gut für beide.
27:47Toll.
27:47Morgen bringe ich Ihnen das Vogelfutter vorbei.
27:49Sag mal, weiter hat das Kleid.
27:51Guten Tag, Frau Cerny.
27:53Entschuldigung, Frau Stange, du bist Gott.
27:55Gut, also das Futter und was Sie sonst noch so finden.
27:58Spielzeug zum Beispiel.
27:59Mach ich.
28:00Und vielen Dank, Frau Stange.
28:01Sie haben mich vor einem qualvollen Sichtung gerettet.
28:04Ich hab was gut.
28:05Ja, danke.
28:10Ja, also der Papagei hat ein nettes Zuhause gefunden,
28:13danke, Frau Stange.
28:14Dein Vater hat sich seiner erbarmt.
28:15Ja, ist doch wunderbar.
28:17Dein Ausschlag wird echt immer schlimmer.
28:19Hier ist die Wochendispos.
28:20An dem Berlin-Termin arbeite ich noch
28:22und auf dem Anschlussflug nach Barcelona
28:23bist du auf Wappelist.
28:25Sag mal, ist irgendwas?
28:27Nein, wieso?
28:29Waltraud, komm, sag schon.
28:33Hat der Gellert dir nicht gesagt, dass ich dich sofort brauche?
28:36Und zwar hier?
28:37Oh, mein Gott.
28:38Nein, Lena, das ist nicht fair.
28:40Weißt du eigentlich, wie schwer es ist,
28:41all deine Termine zu jonglieren?
28:43Bis jetzt hab ich rumtelefoniert und mich für dich entschuldigt.
28:45Ja, es tut mir leid.
28:47Und dann erfahr ich per Zufall, dass du hier im Haus bist.
28:49Mein Gott, Birgit hat mich gleich gekrallt.
28:52Das geht sowieso nicht so weiter,
28:53dass ich hier ständig die Feuerwehr spiele.
28:56Ich brauch einfach die Zeit für meine kreative Arbeit.
29:00Also bitte sag nächste Woche alle Termine ab
29:02oder schick Birgit.
29:04Ich brauch die nächste Woche dringend.
29:08Waltraud,
29:09Bitte nicht du auch noch.
29:12Irgendjemand muss doch den Überblick behalten
29:13in diesem Irrenhaus.
29:16Ich mach ja auch alles, was du sagst.
29:18Aber du musst mir den Rücken freihalten.
29:19Weil wenn mir nichts mehr einfällt,
29:21dann stehen wir ohne Kollektion da im Frühjahr.
29:25Also gut, Gipir.
29:27Danke.
29:29Den Berlin-Termin kann Felix Althofer übernehmen.
29:33Und Barcelona eventuell Frau Mayerbär.
29:35Im Augenblick ist Nathalie sowieso viel wichtiger.
29:37Hast du sie erreicht?
29:39Nein.
29:40Und das Kleid?
29:42Hab ich konfisziert.
29:44Hier.
29:49Also so abwiegig finde ich es nicht, oder?
29:53Also ich würde sagen,
29:54wir machen jetzt den Rest der Anrufe
29:56und dann bin ich für niemanden mehr zu sprechen, ja?
29:58Dann ist sowieso Feierabend.
30:07Sehen wir uns nachher im Kino?
30:09Ich hab zwei Karten für uns.
30:10Tut mir leid, ich kann nicht.
30:11Ich hab ne Verabredung.
30:12Verabredung? Mit wem?
30:14Ewald?
30:15Entschuldigung.
30:16Das geht mir wahrscheinlich nichts an, oder?
30:18Viel Spaß heute Abend. Bis morgen.
30:35Oh, sorry.
30:37Ist schon gut.
30:38Was gibt's?
30:40Ähm, du wolltest doch ein paar Infos über die Satie GmbH.
30:44Mich interessiert hauptsächlich, wer dahinter steckt.
30:47Laut interner Abrechnung ist es eine Firma aus Frankreich
30:49mit Geldgebern aus London und Amerika.
30:52McIntyre, Inc. hab ich nie gehört.
30:54Eins steht fest, die haben jede Menge Geld.
30:56Da schauen wir ganz schön alt aus mit unseren paar Anzeigen.
31:00Aber wenn du willst, könnte ich einen Link
31:02zu unserer Webseite bei Ihnen reinschmütteln.
31:04Stimmst du, du gehst nach Hause.
31:06Du hast schon mehr Überstunden als ich, das geht nicht.
31:09Und Grüß Isabella, die hab ich ewig nicht gesehen.
31:11Tja, ich auch nicht.
31:12Außerdem ist sie bestimmt schon ohne mich zur Premiere los.
31:14Theater?
31:15Kino, der Film, wo die Cornelia Althover die Musik gemacht hat.
31:19Gehst du gar nicht hin?
31:20Ich hab gedacht, das Kleid ist...
31:21Nö.
31:23Neues Modell, oder?
31:25Gefällt's dir?
31:28Am besten gefallen mir deine Augen.
31:31Tom.
31:33Ich liebe dich, Lena.
31:38Du bist vielleicht ein bisschen verliebt,
31:39aber du liebst mich doch nicht.
31:41Doch, tue ich.
31:43Entschuldigung, kannst mich ändern.
31:45Das musst du aber.
31:48Weil...
31:49Ich hab das eben einfach nicht gehört, ja?
31:54Ich will dich nicht verlieren, Tom.
31:56Und überhaupt, was ist mit Isabella?
32:01Mach nicht alles kaputt, ja?
32:18Na, hat sich Lohengrin schon eingelebt?
32:20Kein Problem.
32:21Aber ansonsten, große Pleite.
32:24Der Hirsch hat heute Ruhetag, da hab ich selber was versucht.
32:27Risotto nach einem Rezept von Frau Schirmer.
32:29Ja, aber per Telefon geht das nicht so gut.
32:31Der Reis ist völlig verklebt.
32:35Also, wenn Sie denken, ich geh jetzt in die Küche und koche,
32:37dann haben Sie sich getäuscht.
32:39So ein schöner Abend.
32:43Kochen kann ich nicht, aber eine Flasche Wein krieg ich auf.
32:45Na, das ist doch schon mal was.
32:57Wirklich schön haben Sie es hier.
33:01Es ist schön, Sie hier zu haben.
33:04Manchmal ist es ganz schön einsam hier.
33:06Naja, es war ja auch mal anders geplant.
33:10Ja.
33:12Rosas Tod hat viel verändert.
33:18Wissen Sie, ich mach keine Pläne mehr.
33:24Nein, nein.
33:27Ich versuche nur, die Dinge geschehen zu lassen.
33:32Das hab ich ja all die Jahre versäumt.
33:35Also, Sie können sich wirklich nicht beklagen.
33:38Sie hatten doch ein erfülltes Leben.
33:40Erfüllt?
33:41Naja, sagen wir.
33:43Ein volles Leben.
33:44Erfüllt ist was anderes.
33:46Ja, dann auf, äh, ja auf was?
33:49Auf diesen Abend.
33:51Und auf die Premiere Ihrer Tochter.
33:55Auf uns beide.
34:02Er scheint sich ja ein Drama anzubahnen.
34:07Felix?
34:12Lena?
34:14Entschuldige, den Überfall.
34:15Aber ich dachte, wenn ich anrufe, dann sagst du sowieso nein.
34:18Blödsinn.
34:19Und mein Kleid trägst du auch?
34:21Tja.
34:22Ich meine, es ist zwar knalleng, aber wenn ich ein Kilo abnehme, dann passt's.
34:26Vielleicht.
34:27Aber stehen tust du ja trotzdem nicht.
34:29Das stimmt gar nicht.
34:30Also, Tom gefällt's.
34:31Und ich werde's bei jeder passenden Gelegenheit anziehen.
34:33Ich hab's nämlich satt, immer nur meine eigenen Fummel zu tragen.
34:37Jetzt lass mich doch nicht so stehen.
34:41Wo ist denn Felix?
34:42Ach, der ist unterwegs mit Lausitz.
34:44Irgendeinen Deal begießen.
34:46Was sind für Deal?
34:47Frag mich nicht.
34:48Irgendeine Aktiengesellschaft, in die Felix investieren will.
34:51Kurz nach acht.
34:52Komm doch mit.
34:53Dann schaffen wir's noch zur Premierenparty.
34:55Alleine wollte ich nicht.
34:57Aber jetzt, wir beide zusammen?
34:58Wie in alten Zeiten?
35:01Ach so.
35:02Cornelia, verstehe.
35:06Ich hab ne bessere Idee.
35:07Komm.
35:09Wir fahren zu Chris, der freut sich.
35:11Nee, das kenn ich.
35:12Du und Chris.
35:13Da bin ich nur das fünfte Rad am Wagen.
35:15Er arbeitet noch mit Uwe in der Dunkelkamp.
35:17Uwe?
35:18Sein Partner.
35:20Halt, warte.
35:22Ich muss erst noch was loswerden.
35:25Die Woche ohne dich war die Hölle.
35:28Und du, du blöde Kuh, du hast nicht mal angerufen.
35:33Mein Gott, ich kann doch nicht wissen, dass du das so ernst nimmst alles.
35:36Wegen dem Kleid.
35:39Ich kann doch gar nicht ohne dich.
35:44Jetzt komm aber.
35:47Moment.
35:49Wie sieht der denn aus, dieser Uwe?
35:51Wie ein Uwe.
35:52Und genau das Gegenteil von deinem Felix.
36:11Nicht schlecht.
36:12Aber ich muss jetzt leider gehen.
36:14Der Morgen hat einen Tag.
36:15Moment.
36:16Bis zum Ende der Nummer.
36:17Für 350 die Flasche, will ich von der Dame auch was sehen?
36:20Sie kennen die Frau.
36:22Nur gekleidet.
36:29Oh, mein Bruder.
36:30Schauen Sie mich hin.
36:31Wenn er mich hier sieht, ist der Teufel los.
36:33Sie sind doch wohl auf der Pubertät raus, oder?
36:35Zahlen Sie mal.
36:38Zahlen Sie mal.
36:40Gehört der Club etwa Ihrem Bruder?
36:42Ich hoffe nicht.
36:50Das heißt, ich hoffe nicht.
36:52Das muss ich wissen.
36:54Besitzer von solchen Lokalen gehen bei Banken nicht sonderlich hoch im Kurs.
36:58Nein.
36:59Mein Bruder ist nur mit einer, der Tänzerin liet.
37:04Die Dame ist der Grund für seinen Gesinnungswandel, sonst sollte er sich nie von der Firma seiner Väter trennen.
37:13Jetzt ist mir jedenfalls einiges klarer.
37:14Mit der Tasche auch noch, bitte.
37:15Eine klasse Frau.
37:17Das trippert.
37:18Das täuscht.
37:19Das Mädel macht ihr Examen nächste Woche und will Chirurgin werden.
37:24Schönen Abend.
37:25Auf Wiedersehen.
37:26Noch ein Absacker in Ihrem Hotel?
37:27Ach.
37:28Gut, eine noch.
37:29Aber Ihren Wagen lassen Sie stehen.
37:31Auch angetrunkene Sportwagenfahrer ohne Führerschein kommen bei Banken nicht drunter.
37:35Okay, okay.
37:36Aber nur einen noch.
37:38Ja, nur einen.
37:45Hey, ist das deiner Doktorarbeit?
37:48Mhm.
37:49Wenn ich das Examen nicht schaffe, wird trotzdem alles umsonst.
37:53Mann, du Arme.
37:55Siehst ein bisschen müde aus und gestresst.
37:57Ist sowieso mein letzter Abend heute.
38:00Na, endlich.
38:02Ich höre lieber auf, bevor auch noch deine Mutter hier auftaucht, um mich zu beutachten.
38:07Wie?
38:08Sein Bruder sitzt draus mit so einem Typen mit Brille an der Bar.
38:12Wie bitte?
38:13Der gefällt mir nicht, Roland.
38:15Was auch immer ihr vorhabt, geschäftlich.
38:17Beobachte ihn genau.
38:18Das kann ich nicht glauben.
38:21Roland!
38:34Wie immer?
38:35Nein, aber ich suche zwei Männer.
38:36Ja, einer mit etwas längeren Haaren und einer mit einer Brille.
38:40Waren die da?
38:40Ja, die sind aber schon raus.
38:43Danke.
38:44Ja, die sind aber Celtich.
39:20Untertitelung. BR 2018
39:23Ich würde mir da nicht so viele Gedanken machen. Konkurrenz belebt das Geschäft. Und am Ende sieht nie das Geld,
39:28sondern immer der, der mehr drauf hat und länger durchhält.
39:33Hallo? Noch jemand da?
39:35Dein Uwe geht aber ganz schön ran.
39:38Deine Freundin ist überhaupt nicht ohne.
39:40Natalie ist vergeben. Außerdem hat er sowieso keine Chance gegen Felix.
39:44Doch.
39:47Mein Gott, tu irgendwas. Das kann man ja nicht mit ansehen.
39:49Was ist? Ihr tanzt ja gar nicht.
39:52Ich glaube, wir stören. Aber ich habe zu Hause auch eine Dunkelkammer mit deinen Schikanen. Und Musik auch.
39:59Also ich bin müde. Wie langweilig.
40:04Okay.
40:06Dunkelkammer ist nicht. Aber nach Hause darfst du nicht gehen. Das ist doch ein Auto.
40:10Hallo?
40:12Ja, Moment.
40:14Uwe!
40:19Nach Augsburg geht's?
40:20Ja, was ist? Ich habe so gut wie nichts getrunken. Im Gegensatz zu euch.
40:24Wer tanzt, sündigt nicht.
40:27Ist zwar nur mein Firmenkombi, aber die Anlage hat Pfeffer.
40:36Ich bin auch ganz lieb, Mama.
40:39Mach bloß keinen Scheiß. Ich verpitz dich, klar?
40:41Ja, ja.
40:42Du hattest recht. Er ist das Gegenteil von Felix und sieht aus wie ein Uwe.
40:46Süß.
40:52Alp, warte mal.
40:54Die Negative. Ich brauche die Abzüge bis spätestens morgen Abend.
40:58Was sollst du?
41:02Tolles Kleid übrigens. Steht ja fantastisch.
41:05Ach, kein Blödsinn. Komm jetzt.
41:06Ja.
41:08Ein Lieferwagen? Ich habe noch nie einen Lieferwagen.
41:15Was ist los, Frau Ciani?
41:17Stimmt. Frau Ciani.
41:19Lena ist nicht mehr.
41:22Das ist mir heute klar geworden.
41:25Tom hat mir heute eine Liebeserklärung gemacht.
41:27Tom?
41:29Also, wenn ich 17 gewesen wäre, dann weiß ich nicht, was ich gemacht hätte.
41:31Aber so, als Frau Ciani und seine Chefin...
41:33Na ja, mit 17 hat man noch Träume.
41:37Man braucht einen Haufen Geld, um seine Träume verwirklichen zu können.
41:39Das habe ich heute auch kapiert.
41:40Sonst wird man untergebuttert.
41:43Wie meinst du das?
41:46Birgit will mir ihre Anteile von Althofer überlassen.
41:49Also, falls sie es schafft, die Mehrheit zu kriegen.
41:52Ich meine, zuerst war ich dagegen, aber jetzt...
41:57Hältst du mir aus dem Kleid?
41:59Also, rein bin ich gekommen, aber allein schaue ich es bestimmt nicht mehr raus.
42:02Vergnügen.
42:02So, take it easy when the road is ending
42:07And just check out where you wanna go
42:11Let us believe and never quit to pretending
42:15That life is life and enough is enough
42:20Waiting for the perfect moment
42:24I'm looking for the perfect place
42:28Don't wanna find the ground
42:30It's been simply clear when I was looking at your face
42:34Vagre kunstig
42:38Das ist ja wirklich ötehärlich.
42:42Tänk ich hin.
42:43Ich zwei.
42:48Seinfeld.
42:49Vagre kunstig
43:23Untertitelung des ZDF für funk, 2017
43:25Untertitelung des ZDF für funk, 2017