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00:28Transcription by CastingWords
00:32Geboren bin ich in der Hasestadt Rewal, hoch oben am finnischen Meerbosen.
00:40Ich verbrachte meine Jugend im alten großelterlichen Hause.
00:45Mein Vater war Direktor der Niederlassung eines deutschen Handelshauses in Rewal
00:51und so verlief diese Jugendzeit ohne größere Erschütterungen.
00:57Ich besuchte die Oberrealsschule und habe an diese meine Schülerzeit im Grunde eigentlich nur gute Erinnerungen.
01:09Die Schule war mit einem russischen Unterricht, mit der russischen Unterrichtssprache,
01:16mit dem Glockenschlag nach Beendigung der Stunde sprach alles aber wieder Deutsch.
01:22Das charakterisiert ungefähr die Stimmung, die damals im Badenland herrschte
01:29und auch die Russen, die dort lebten, waren in dieser Stimmung irgendwie so eingebaut
01:36und assimiliert, dass größere Konflikte im gewöhnlichen Leben kaum zu verzeichnen waren.
01:42Inmitten dieser ersten Lehrjahre kam bei mir sehr bald ein großes Interesse für Malerei und Baukunst zum Vorschein.
01:56Ich zeichnete die alten Höhe meiner Vaterstadt und malte die Landschaft meiner Heimat.
02:02Zugleich fiel mir durch einen scheinbaren Zufall das Werk von Chamberlain über die Grundlagen des 19. Jahrhunderts in die Hände,
02:12dann später sein Immanuel Kant und seine übrigen Schriften.
02:15Das bedeutete für mich einen gewissen Gerst in Wendepunkt, denn ich begann mich mit diesem Augenblick
02:24besonders für Geschichte und Religionsgeschichte zu interessieren.
02:29Ich verschaffte mir nach und nach die dazugehörigen Werke und bildete mir auf eigener Faust
02:36schon die ersten Grundlagen für eine spätere Lebensbetrachtung.
02:41Nachdem ich die Schule 1910 beendet hatte, begann ich in Riga an der Technischen Hochschule mein Studium in der Architektur.
02:51Dieses Leben in Riga brachte mich in viele Beziehungen auch zu Deutschland.
02:59Vor allen Dingen aber erinnere ich mich meines Lebens im baltischen Chor.
03:05Heute noch mit großer Freude und Befriedigung hat es mir noch manche Kameradschaften beschert, die bis auf heute gehalten haben.
03:14Ich wollte an sich schon damals nach Deutschland gehen, um mein Studium in Karlsruhe fortzusetzen.
03:21Trotzdem, ich damals als russischer Staatsbürger keinerlei Rechte auch nach Absolvierung eines Technikums oder einer Technischen Hochschule in Deutschland gehabt
03:32hätte,
03:32reichte ich mein Austrittsgesuch in Riga ein.
03:37Als ich das meinen Kameraden mitteilte, waren einige leider erfüllt, weil ihnen die Möglichkeit fehlte, das Gleiche zu tun.
03:47Ein alter Freund nahm mich aber beiseite und sagte mir, es wäre schade um jeden, der den Posten in der
03:55Heimat verließe.
03:56Sie hatten nach der russischen Revolution ja schließlich auch wieder in der Heimat zurückgefunden und darum würde er einen Dekan
04:05bedauern.
04:07Diese Aussprache veranlasste mich, meinen Austrittsgesuch sofort wieder zurückzunehmen und so bin ich damals in der Heimat geblieben und habe
04:16Architektur weiter studiert.
04:18In dieser Zeit fielen meine ersten Vorträge über Judenfrage und indische Philosophie,
04:24zwei Probleme, die scheinbar weit auseinanderlagen, mich aber schon damals lebhaft interessierten.
04:30Inmitten dieser Entwicklung kam der Weltkrieg.
04:34Er bedeutete für alle Balden eine innere, schwere Belastung,
04:39weil schließlich das Badentum jetzt mit zu einem Objekt des ganzen russischen Hasses,
04:48namentlich einer großen russischen Presseherze, wurde.
04:53Wir haben trotzdem noch weiter studieren können.
04:56Es war aber ein merkwürdes Empfinden,
04:58frühere Kameraden in der Uniform eines russischen Offiziers
05:02mit uns gemeinsam die alten deutschen Volks- und Studentenlieder singen zu hören.
05:08Als die deutsche Front immer näher rückte,
05:12wurde beschlossen, die Riga Technische Hochschule nach Moskau
05:16mit allen ihren Einrichtungen, Professoren und Studenten zu evakuieren.
05:20So kam ich nach Moskau und konnte nunmehr hier mitten im Zentrum Russlands
05:26Kenntnis nehmen, auch von den revolutionären Bebestrebungen,
05:30die damals schon sehr bemerkbar waren.
05:33Sie verdichteten sich zu Ende 1916 und kamen 1917 zum Ausbruch.
05:39Dadurch, dass ich die ganze Phase der russischen Revolution in Moskau
05:44und dann beim Offenthalt in der Krim noch einmal an anderer Stelle erleben konnte,
05:51erhielt ich einen unmittelbaren Eindruck,
05:53auch über das Wirken des Gesamtmarxismus in der Welt,
05:57als namentlich auch seiner jüdischen Exponenten,
06:00die nunmehr aus vielen Staaten nach Russland kamen,
06:03um die bolschewistische Revolution durch ihre Agitation in Soldaten-Lazaretten,
06:08auf Hochschulen und so weiter durchzusetzen.
06:12Als es hieß, dass die deutschen Truppen nach Özel gekommen seien,
06:19bat ich den russischen Offizier in der Krim,
06:22mir einen Passierschein nach Rewald zu geben,
06:25weil angeblich meine Verwandten erkrankt seien.
06:29Er glaubte mir das nicht, sagte vielmehr,
06:33weil er könnte, würde er mit mir fahren,
06:36stellte mir einen Passierschein aus
06:37und ich wartete nunmehr in Rewald auf den Einmarsch der deutschen Truppen.
06:42Als sie nicht kamen, stand ich vor der schweren Entscheidung,
06:46entweder mein langjähriges Studium ohne ein Examen fallen zu lassen
06:51oder noch einmal zu riskieren, ins bolschewistische Moskau zu fahren,
06:55um dort schnell ein Staatsexamen abzulegen.
06:58Ich entschloss mich zum Zweiten und fuhr nunmehr durch das bolschewistische Russland
07:05und bat in Moskau meine Professoren,
07:08mir mitten im Semester ein Staatsexamen zu veranstalten.
07:11Sie verstanden, was es bedeutete
07:13und in wenigen Tagen konnte ich mein Diplom überreichen
07:17und das Examen machen.
07:21Ein Anerbieter des mich examinierenden Professors,
07:25der Stadtarchitekt von Moskau war,
07:28für ihn als erster Mitarbeiter einzutreten,
07:31lehnte ich selbstverständlich ab und fuhr nach Rewald zurück.
07:36Wenige Wochen später marschierten die deutschen Truppen in Rewald ein.
07:40Hätte ich meinen Entschluss 14 Tage oder 3 Wochen später gefasst,
07:45dann wäre ich wohl niemals mehr zurückgekommen.
07:47Die deutschen Truppen marschierten ein, empfangen mitten im Winter von einem Blumenregen
07:55der Baltendeutschen in Rewald.
07:58Ich meldete mich bei der Kommandatur zum Entritt in die deutsche Armee,
08:02wurde aber abgewiesen mit dem Bemerkung,
08:04wenn nicht keine Bekannten und den Offizieren hätten,
08:08könnte man im okkupierten Lande niemanden aufnehmen.
08:11Ein solcher Bescheid wurde mir dann noch ein zweites Mal.
08:14Ich wurde dann Zeichenlehrer an einer neu gegründeten Schule
08:19und als schließlich die Nachrichten immer düsterer wurden,
08:25als der Waffenstillstand kam und namentlich als der 9. November über Deutschland kam,
08:30da entstand bei mir das Bestreben,
08:34irgendwie das, was ich früher für mich erarbeitet und erforscht hatte,
08:39auch nach außen tragen zu können.
08:42Und nach lahm Hin und Her
08:44miete ich für mein Geld
08:46den großen Saal des Schwarzfahrterkors
08:49und hielt dort meinen ersten öffentlichen Vortrag
08:52am 30. November 1918 über die Judenfrage.
08:56Am selben Abend
08:57fuhr ich mit dem letzten deutschen Militärtransport nach Deutschland.
09:00Ich erlebte in Berlin den Einmarsch der deutschen Truppen unter den Linden
09:04und sah den ganzen Kontrast dessen,
09:07was deutsches Soldatentum bedeutete
09:09und die neue schmutzige Politik,
09:12die jetzt über Deutschland herrschte.
09:14Ich schrieb darauf an Chamberlain nach Berreuth
09:18und bate ihn, sich nunmehr
09:21an die Spitze eines anti-jüdischen Kampfes zu stellen.
09:25Aber schon wenige Tage nachher
09:27erhielt ich die Mitteilung,
09:28dass Chamberlain seit langem krank sei
09:30und deshalb an solchen Kampfen
09:34nicht teilnehmen könne.
09:36Berlin war damals
09:38trübe und grau.
09:40Es erschien mir so riesig
09:42und gestattenlos,
09:44dass ich eine andere Stadt
09:46aufsuchen wollte.
09:47Und ich entschloss mich, nach München zu fahren.
09:50Ich kannte München
09:51von einer Reise her,
09:53die ich als junger Student nach Bayern gemacht hatte.
09:55Und ich glaubte,
09:57in München eine Stadt zu haben,
10:00nicht so groß,
10:02um nicht bei einem Beginn einer Tätigkeit
10:05zu zerflattern.
10:08Und so kam ich dann
10:10in diese Stadt,
10:12die später
10:13mein Schicksal
10:14werden sollte.
10:16Durch einen,
10:17jene merkwürdigen Zufälle,
10:21wie sie im Leben
10:22ja oft vorkommen,
10:24hörte ich von einem Mann,
10:26der eine antisemitische Zeitung herausgebe.
10:30Es war Dietrich Eggert.
10:32Schon am nächsten Tag
10:33ging ich zu ihm hin
10:35und fand
10:36einen
10:37energisch
10:38und bärbäßig
10:39ausschauenden Menschen,
10:41der mich aber sofort
10:43sehr freundlich
10:44empfing
10:44und mich anhörte.
10:46Auf die Frage,
10:47ob er einen Kämpfer
10:48gegen Jerusalem brauchen könne,
10:50bejahte das.
10:51Ich hinterließ ihm
10:53meinen Vortrag
10:54aus Rewa
10:55einige Aufsätze
10:56und schon am nächsten Tag
10:58rief er mich an
10:59und bat mich,
11:00bei ihm Mitarbeiter zu werden.
11:01Seit dieser Zeit
11:02bin ich täglich
11:04bei ihm gewesen
11:05und habe an seiner Zeitschrift
11:06auf gut Deutsch
11:07sauernd mitgearbeitet.
11:09In dieser Zeit
11:10fielen die ersten
11:11schriftstellerischen Arbeiten.
11:13Es entstand
11:14die Spur des Juden
11:15im Wandel der Zeiten,
11:17dann das Verbrechen
11:18der Freimaurerei
11:19und einige andere
11:20kleinere Broschüren.
11:22In dieser Zeit
11:23kam ein Vertreter
11:24einer eben erst
11:26gegründeten
11:27kleinen Partei,
11:28die sich
11:29deutsche Arbeiterpartei nannte
11:31zu Dietrich Eckart
11:31und damit
11:33war die erste
11:34Verbindung
11:35zwischen der kommenden
11:36NSDAP
11:37und Dietrich Eckart
11:39hergestellt.
11:40Adolf Hitler
11:41besuchte
11:42Dietrich Eckart
11:42und dort lernte
11:44ich den Führer
11:45kennen.
11:46Seit dieser Zeit
11:47habe ich mich
11:49der NSDAP
11:50verschrieben,
11:52an den späteren
11:53völkischen Beobachter
11:54schon am Anfang
11:55mitgearbeitet
11:56und übernahm
11:57mit Eckart
11:58dann später,
11:59nachdem
12:01er in Parteibesitz
12:03übergegangen war,
12:04die Schriftleitung
12:05dieser Zeitung.
12:07In dieser Zeit
12:08fiel
12:10die Abfassung
12:11einer kleinen Schrift,
12:13die doch ihre Bedeutung
12:14in der Geschichte
12:16der NSDAP hat.
12:17Es wurde immer gefragt,
12:19welche Programmpunkte
12:21die NSDAP
12:22habe
12:23und wie sie
12:24im Einzelnen
12:24aufzufassen seien.
12:25Ich verfasste darauf
12:26die Wesen,
12:28Grundsätze und Ziele
12:28der Nationalsozialistischen
12:30Deutschen Arbeiterpartei
12:31und diese Schrift
12:33hat die erste
12:34dauernde Verbindung
12:35zwischen München
12:36und den entstehenden
12:38Ortsgruppen
12:39und Freunden im Reich
12:40hergestellt.
12:431922
12:44nahm ich
12:45neben dem Führer
12:47am Marsch
12:48nach Coburst
12:49teil
12:49und das nächste Jahr
12:52brachte
12:53die entscheidenden
12:54politischen Kämpfe
12:55in Bayern
12:55den Aufstieg
12:56des völkischen Beobachters
12:58zu einem großen
12:59Kampforgan
12:59bis schließlich
13:01die Entwicklung
13:01zu irgendeiner
13:03Entladung
13:04hin zielte.
13:06Die Vorbereitungen
13:07waren naturgemäß
13:08auf diesen Tag
13:10schon eingeleitet.
13:11Am 8. November
13:12um die Mittagszeit
13:14kam Adolf Hitler
13:14zu mir
13:15in der Redaktion
13:15und sagte mir
13:17Rosenberg
13:17heute Abend
13:18geht's los
13:18kommen Sie mit mir
13:19zusammen
13:20in Bürgerbrau.
13:21Ich begabte das
13:22selbstverständlich
13:23und am Abend
13:24fuhren wir
13:25zum Vortrag
13:27von Herrn von Kahr
13:30Adolf Hitler
13:30sein Begleiter
13:32sein Begleiter
13:32Graf und ich
13:33befanden dort
13:34am Eingang
13:35schrauben
13:36einen Richter vor
13:36und als
13:38mit einem großen
13:39Krach
13:39das erste
13:40Maschinengewehr
13:41in den Saal
13:42rollte
13:42zogen wir
13:43unsere
13:44entsicherten
13:44Pistolen
13:45aus den Taschen
13:45und gingen
13:47durch die
13:47Versammlung
13:48zum Rednerpult.
13:50Dort
13:50sprach
13:51Adolf Hitler
13:52zur Versammlung
13:53das übrige
13:54kennt die
13:55deutsche Geschichte.
13:57Am nächsten Tag
13:57war der
13:58Verrat
13:58offenkundig
13:59und es
14:01kam der
14:02Marsch
14:02zur Feldernhalle
14:03an dem
14:04ich
14:04hinter dem
14:05Führer
14:05teilnahm.
14:07Nach
14:07diesem
14:08ersten
14:09missglückten
14:10Anmarsch
14:11auf die
14:12Macht im
14:12Reich
14:12blieb ich
14:14in München
14:14und versuchte
14:16die
14:17Teile
14:18der Bewegung
14:18noch irgendwie
14:19zusammenzuhalten.
14:22Es
14:22kamen
14:23dann weitere
14:24lange
14:24Kampfjahre.
14:25Ich gründete
14:26die Zeitschrift
14:27der Weltkampf
14:28die
14:29später
14:29in den
14:30großen
14:31Kampfzeiten
14:31der Bewegung
14:33unsere
14:34Parteigenossen
14:34im Reich
14:34das notwendige
14:36Material
14:36für die
14:37weltpolitischen
14:38und namentlich
14:39Judenfragen
14:40gab.
14:41Der
14:42Völkische
14:42Beobachter
14:42entwickelte
14:43sich
14:43zu einer
14:44großen
14:44Zeitung.
14:451930
14:48gab ich
14:49die
14:49nationalsozialistischen
14:50Mordsefte heraus
14:51und verfasste
14:52eine Anzahl
14:53von Schriften
14:53Der Zukunftsweg
14:55einer
14:55deutschen
14:55Außenpolitik
14:56Das
14:57Wesensgefühl
14:57des
14:58Nationalsozialismus
14:59und
15:00eine Reihe
15:00anderer
15:01Broschüren.
15:01Begleitet
15:02war diese
15:03Tätigkeit
15:03durch eine
15:04Versammlungstätigkeit
15:06in Bayern
15:07und im
15:08Reich.
15:091930
15:10wurde ich
15:11den
15:11Reichstag
15:12gewählt
15:12und übernahm
15:13die
15:13außenpolitische
15:14Vertretung
15:15unserer
15:16Fraktion
15:16im
15:17deutschen
15:17Reichstag
15:18im
15:18Kampf
15:18gegen
15:19Brüning
15:20besonders
15:20am Ende
15:22und als
15:24der
15:24Völkische
15:24Beobachter
15:251933
15:25nach
15:27Berlin
15:27kam
15:27er
15:29siedelte
15:29ich
15:29in
15:30dieser
15:31Stadt
15:31über
15:31nach
15:32einem
15:3214-jährigen
15:33Kampf
15:34in München
15:35und in
15:35Bayern
15:35die
15:36mir
15:36beide
15:37zu
15:37meiner
15:37zweiten
15:37Heimat
15:38geworden
15:38waren.
15:38Die
15:39Übersiedlung
15:40kam gerade
15:41zur
15:41rechten
15:41Zeit.
15:42Am
15:4230.
15:43Januar
15:44übernahm
15:44der
15:45Führer
15:45die
15:46Macht
15:46im
15:47Reich.
15:49Er
15:49ernannte
15:49mich
15:50im
15:51April
15:51zum
15:51Leiter
15:52des
15:52gegründeten
15:52außenpolitischen
15:53Amtes
15:53der
15:54Bewegung
15:54und
15:55ein
15:55Jahr
15:55später
15:56zu
15:56seinem
15:56Beauftragten
15:57für
15:58die
15:58Überwachung
15:58der
15:58gesamten
15:59geistigen
15:59und
16:00weltanschaulichen
16:00Schulung
16:01und
16:01Erziehung
16:01der
16:01NSDAP
16:02und
16:03aller
16:03angeschlossenen
16:04Verbände.
16:04Damit
16:05begann
16:05eine
16:06umfangreiche
16:07neue
16:08Tätigkeit,
16:09die
16:09Ausrichtung
16:10des
16:10ganzen
16:11Schulungsapparats
16:12der
16:12NSDAP
16:13und der
16:13Gliederung,
16:14die
16:14Herausgabe
16:15des
16:15Schulmaterials,
16:17reden
16:17im
16:18ganzen
16:18Reich
16:18um
16:19die
16:19nunmehr
16:20erinnerungene
16:20Macht
16:21weltanschaulich
16:22weiter zu
16:23festigen.
16:23Inmitten
16:24der
16:25verschiedenen
16:25Schriften,
16:27die
16:27eine
16:27gewisse
16:28Gegnerschaft
16:28hervorriefen,
16:30hat
16:31nun der
16:32Mythos
16:32des
16:3220.
16:32Jahrhunderts
16:34eine
16:34größere
16:35Erregung
16:35bei
16:36unseren
16:36politischen
16:37Gegnern,
16:38aber auch
16:39außerhalb
16:39Deutschlands
16:40hervorgerufen.
16:43Ich bin
16:44damals davon
16:45ausgegangen,
16:47dass die
16:48verschiedenen
16:49Nationen
16:50bei ihrer
16:51Kulturentwicklung
16:52ein
16:53verschiedenes
16:53Schönheitsideal
16:54hatten
16:54und dass
16:56dieses
16:57Schönheitsideal
16:57sowohl
16:59blutlich
17:00als auch
17:01charakterlich
17:02bedingt
17:03erschien.
17:04Ich habe
17:042017
17:05die
17:05ersten
17:06Gedanken
17:06darüber
17:07niedergeschrieben,
17:09ohne
17:09anzunehmen,
17:11dass
17:11daraus
17:12nun einmal
17:12ein
17:13größeres
17:13Werk
17:14entstehen
17:14würde.
17:15Mir
17:16schien,
17:17dass die
17:17ganze
17:17Ästhetik
17:18bis dahin
17:19den
17:20eigentlichen
17:21willenhaften
17:21Antrieb
17:22auf der
17:22Kunst
17:23fälschlicherweise
17:24geleugnet
17:24hatte und
17:25aus dieser
17:26Überlegung
17:26ergaben sich
17:27dann neue
17:28Betrachtungen
17:28auf dem
17:29Gebiet der
17:30allgemeinen
17:30Geschichte
17:30und Politik.
17:32Es zeigten
17:33sich
17:33meinem
17:34Auge
17:36nähere
17:37geistige
17:38Verwandtschaften
17:39zwischen
17:40allen
17:40arischen
17:40Völkern
17:41und innerhalb
17:42der
17:43arischen
17:43Völkerfamilien
17:44wieder sehr
17:45viele
17:47Temperamentsunterschiede
17:48je nach
17:49der Umwelt
17:49und den
17:50Schicksalen,
17:51in die das
17:52eine oder
17:53andere
17:54nordische
17:55indogarmanische
17:56Volk
17:57einmal gestellt
17:57worden war.
17:58Daraus
18:00ergaben sich
18:00dann
18:01Konsequenzen
18:01auf allen
18:02Gebieten
18:03in der
18:04Frage der
18:05Schicksalshaltung
18:05des
18:06Einvolkes
18:07zu seiner
18:08Umwelt,
18:09in dem
18:09Problem der
18:10religiösen
18:10Vorstellungen,
18:11der
18:12Unterschied
18:12zwischen
18:14Offenbarungsreligion
18:15und
18:16Naturerkenntnis
18:17war das
18:18Wunder
18:19des
18:20Durchbrechen
18:21des
18:22Gesetzes
18:23oder
18:23bestand
18:24das Wunder
18:25im Leben
18:26nicht gerade
18:27im Gesetz
18:28selber.
18:29War
18:30Religion
18:32geboren
18:33aus der
18:34Selbstverachtung
18:35des Menschen
18:35oder bestand
18:37eine
18:38wahre
18:38religiöse
18:38Haltung
18:39nicht gerade
18:40der
18:40Selbstachtung
18:41als
18:42Ausgangspunkt
18:43ihrer
18:43Betätigung.
18:44Mit
18:45einer
18:45solchen
18:45Problematik
18:46war
18:47an sich
18:48ein
18:48Ringen
18:49mit
18:50den
18:50alten
18:50überlieferten
18:51Religionsvorstellungen
18:52gegeben
18:52und
18:54es
18:54entwickelte
18:55sich
18:55mit
18:56fortschreitender
18:57Erkenntnis
18:59eine
18:59immer
19:00schärfer
19:00während der
19:01Haltung
19:01gegenüber
19:02der
19:03religiösen
19:04und kirchlichen
19:05Tradition.
19:06Wir waren
19:07wohl alle
19:07der eine
19:08katholisch
19:09der andere
19:09protestantisch
19:10erzogen
19:10und wir
19:11alle
19:11hatten
19:12wohl auch
19:13mit dem
19:13Begriff
19:14eines
19:14allgemeinen
19:15Christentums
19:15auch
19:17ein Stück
19:17Deutschdom
19:18darunter
19:19verstanden
19:20und manche
19:21Volksdeutsche
19:22namentlich
19:22verband
19:23sein
19:24Volkstum
19:25zusammen
19:25mit
19:26dem
19:27kirchlichen
19:28Bekenntnis
19:28das ja
19:29sehr oft
19:30bei den
19:30Volksdeutschen
19:32national
19:33bedingt
19:34erschien.
19:35Trotz
19:36allem
19:36aber
19:36ist damit
19:38eine
19:39Entwicklung
19:39eingeschlagen
19:39worden
19:40die von
19:41den
19:41Kirchen
19:41und
19:42vom
19:42Christentum
19:42immer
19:43weiter
19:43fortführte.
19:45Ich
19:45erkannte
19:45immer mehr
19:46dass das
19:48was wir
19:48und ich
19:49auch
19:49noch am
19:50Anfang
19:51Christentum
19:51nannten
19:52ja schließlich
19:53doch nur
19:54Dinge
19:55waren
19:55die das
19:56deutsche
19:57Wesen
19:57im Laufe
19:58einer
19:58tausendjährigen
19:58Entwicklung
19:59in die
20:00Kirchen
20:00hineinversetzt
20:01hatte.
20:02Dass
20:02viele
20:03Gebrauche
20:03und Werte
20:04ja an sich
20:05gar nicht
20:05christlich
20:06sondern
20:06deutsch
20:07und germanisch
20:07waren
20:08und dass
20:09bei der
20:09Entwicklung
20:09die Kirchen
20:11nunmehr
20:11im politischen
20:12Leben
20:13Deutschlands
20:13genommen
20:13hatten
20:14hier eine
20:15Scheidung
20:15immer dringender
20:17und notwendiger
20:18wurden.
20:19Und ich glaubte
20:20bei Betrachtung
20:20der Entwicklung
20:22Europas
20:23feststellen
20:24zu können
20:24dass
20:25so vieles
20:26was sich
20:27in Kunst
20:28und Philosophie
20:29und Geschichte
20:30zeigte
20:30aus irgendeinem
20:32nicht immer
20:33fassbaren
20:33und doch
20:34sehr deutlichen
20:35Mittelpunkt
20:35heraus
20:36entwickeln
20:36und diesen
20:37nicht fassbaren
20:38Mittelpunkt
20:39die Gesamtheit
20:40dieser
20:41serischen
20:42und geistigen
20:43Haltung
20:43eines Volkes
20:44habe ich
20:45sehr
20:45Mythos
20:45genannt.
20:47Aus
20:47dieser
20:48Bezeichnung
20:49ergab sich
20:50als praktische
20:51Folgerung
20:52der Wunsch
20:53auch ein Volk
20:54so zu gestalten
20:55wie es seine
20:56eigentlichen
20:57Anlagen
20:57sprach
20:58das heißt
20:59einen Typus
21:00zu formen
21:00im Unterschied
21:02zu anderen
21:03Typen
21:03die von
21:04anderen
21:05Weltanschauungsgruppen
21:06im Laufe der
21:06Geschichte
21:07gestaltet
21:07worden
21:08waren.
21:09Und so
21:09aus dieser
21:10einen inneren
21:11Wende
21:11ergab sich
21:13die Verbindung
21:14zwischen dem
21:14Wert der Rasse
21:15und dem
21:16Wert der Ehre
21:17die Betrachtung
21:19der Weltgeschichte
21:20als eines
21:20Kampfes
21:21der Rassenseelen
21:22untereinander
21:23und die Forderung
21:25dass nunmehr
21:26auch die Weltgeschichte
21:27neu geschrieben werden
21:28müsse.
21:29Aus dieser
21:30Forderung
21:30ergab sich
21:31aber auch
21:32dass die
21:33praktische
21:34Politik
21:34sich einer
21:35solchen
21:36Erkenntnis
21:36anschließen
21:37müsse
21:37das heißt
21:39das Volk
21:39und Staat
21:39die ja
21:41im Laufe
21:42der letzten
21:42100 Jahre
21:43keine
21:44einige
21:44tragende
21:45Weltanschauung
21:46mehr besaßen
21:46nunmehr
21:47zusammengefügt
21:48werden sollten
21:49und das
21:50was nun einmal
21:51persönliches
21:52Bekenntnis
21:53war
21:53sich
21:54im
21:55Kampf
21:55auszugestalten
21:56hatte
21:56ob es
21:58bestehen
21:58könne
21:58oder ob es
22:00nur eine
22:00vorübergehende
22:01Meinung
22:02eines
22:02Einzelnen
22:03gewesen sei
22:03die alten
22:04Gewalten
22:05haben mir
22:07naturgemäß
22:07den Kampf
22:08bis aufs Messe
22:09ausgesagt
22:10und angesagt
22:11der Mythos
22:13stand und
22:13steht auch
22:14heute noch
22:14in einem
22:16Ausleseprozess
22:17und was an
22:18ihm
22:18zeit- und
22:19tagesbedingt
22:20gewesen sein
22:21mag
22:23anderen
22:23Formen
22:24weichen
22:24was irgendwie
22:25dem Wesen
22:26unserer Zeit
22:27und ihrem
22:28Willen
22:28entspricht
22:29wird so hoffe
22:30ich
22:30auch noch
22:31in die Vergangenheit
22:33aus der
22:34Vergangenheit
22:35in die Zukunft
22:36hinüberwirken
22:37als Antwort
22:38an meine Gegner
22:39habe ich die beiden
22:41Schriften
22:41an die Dunkelmänner
22:42unserer Zeit
22:43und die
22:43protestantischen
22:44Rumpelja
22:45verfasst
22:45die
22:46in knapper
22:48Form
22:48die Antwort
22:50erteilen
22:50die mir
22:51in diesem
22:51Kampf
22:51notwendig
22:52erschien
22:52der Mythos
22:53ist heute
22:54in über
22:55einer Million
22:56Exemplaren
22:56in Deutschland
22:58und in der Welt
22:59verbreitet
22:59und hat
23:01naturgemäß
23:01durch diese
23:03eine Tatsache
23:03allein
23:04schon ein Stück
23:05Geistes- und
23:06Kulturgeschichte
23:07bedeutet
23:08das Werk
23:09ist selbstverständlich
23:10nicht vollendet
23:11das Leben
23:12geht weiter
23:14und dieses
23:15fortschreitende
23:16Leben
23:16wird noch
23:17manche
23:18Kämpfe
23:19und manche
23:20Auseinandersetzungen
23:21bringen
23:21der heutige
23:23Krieg
23:24in dem wir
23:24stehen
23:25ist ein solcher
23:26entscheidender
23:27Wendepunkt
23:28der ganzen
23:28deutschen
23:29Geschichte
23:29und an einem
23:31solchen
23:31Wendepunkt
23:32pflegende
23:33Kämpfe
23:33erst recht
23:34für die Zukunft
23:35nah zu
23:36entbrennen
23:36der Führer
23:37hat mich
23:39auf der
23:39politischen
23:40Seite
23:40zum
23:41Raksminister
23:41für die
23:42besetzten
23:42Ostgebiete
23:43ernannt
23:43und damit
23:45geht ein Wunsch
23:47der NSDAP
23:48in diesem Kriege
23:49mit in Erfüllung
23:51die bolschewistische
23:52Bewegung
23:53wie die
23:53gesamtmarxistische
23:54Bewegung
23:55aus Europa
23:56zu vertreiben
23:57und die
23:58nationalsozialistische
23:59Revolution
24:01vollbringt
24:02unter der Führung
24:03Adolf Hiddlers
24:03diese für ganz
24:05Europa
24:05entscheidende Tat
24:07und in diesem
24:09Gesamtkomplex
24:11von Marxismus
24:12Judentum
24:13Demokratie
24:13stehen wir
24:15heute
24:16mit ihm
24:17haben wir uns
24:18auseinanderzusetzen
24:19und gegen diese
24:20alten Weltanschauungen
24:21erhebt sich
24:22eine junge
24:23neue Revolution
24:24und verspricht
24:26nunmehr
24:26da die alten
24:27Mächte versagt haben
24:28die Führung
24:29einer neuen Zeit
24:30zu übernehmen
24:31Mächte verspricht
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