Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 5 Stunden

Kategorie

🎵
Musik
Transkript
00:06Musik
00:23Merkwürdige Dinge geschehen in der Millionenstadt New York.
00:27Ein Arzt verlässt plötzlich mitten in der Sprechstunde seine Praxis und seine Patienten.
00:32Ein Rechtsanwalt stürzt aus einer Gerichtsverhandlung mitten im Plädoyer davon und beide begehen einen Bankraub, der ihnen eine Beute von
00:40vielen tausend Dollar einbringt.
00:43Doch dann fahren sie mit ihrem Fluchtauto auf völlig gerader Strecke gegen eine Mauer.
00:48Als die Polizei kommt, sind die Täter tot. Die Beute ist verschwunden.
00:54Als die Nachricht von diesem Bankraub in der Chefredaktion einer New Yorker Zeitung eintrifft, ist Peter Parker, ein netter, gutaussehender
01:01Student, zufällig anwesend.
01:03Er versucht sich während seines Studiums den Lebensunterhalt durch Pressefotos zu verdienen, hat aber bisher wenig Glück damit gehabt.
01:10Der Chef vom Dienst der Zeitung wundert sich über diesen außergewöhnlichen Bankraub.
01:16JJ, ich hab's doch gesagt!
01:18Da ist irgendwas ganz Irres bei diesem Banküberfall mit dem Spiel.
01:21Ich weiß nicht, JJ, ist doch merkwürdig. Ein Arzt und ein Anwalt überfallen eine Bank.
01:25Die hatten doch das Geld, weiß Gott, nicht nötig.
01:28Nein, absolut nicht.
01:29Wir unterbrechen jetzt das...
01:30Sehen Sie, JJ, ich hab's ja gesagt.
01:33Eins der bisher merkwürdigsten Verbrechen scheint jetzt noch ganz andere Ausmaße anzunehmen.
01:38Der Bürgermeister bekam eine schriftliche Drohung, dass zehn New Yorker Bürger in höchster Lebensgefahr schweben.
01:43Das ist wieder mal typisch für Fernsehen. Die müssen ihre Nase auch in alles...
01:46...zehn Menschen von ihm so programmiert sind, dass sie auf sein Kommando...
01:49Kann ich das nochmal sehen?
01:50Und um zu beweisen, dass er den Willen seiner Opfer völlig beherrscht, übernimmt er die volle Verantwortung für den Bankraub,
01:57der heute Vormittag von zwei hoch angesehenen Bürgern dieser Stadt verübt worden ist.
02:01Ich hab alles stoppen lassen, dann kriegen wir es noch auf die Titelseite.
02:04Und wenn es eine Ente ist, wie stehen wir dann da?
02:07Und wenn es keine Ente ist, wie stehen wir dann da, JJ?
02:10Was glaubst du, Peter?
02:11Also ich...
02:11Wann kommt es darauf an, was er glaubt?
02:13Ich wollte nur die Meinung des Mannes von der Straße wissen, okay?
02:16Ich verstehe nicht sehr viel von Willensübertragung.
02:18Er tut das schon.
02:19Doch ich weiß, dass man auf diesem Gebiet Experimente macht und dass man Menschen dazu zwingen kann, etwas gegen ihren
02:24Willen zu tun.
02:25Ja? Das müssten Sie mir erst beweisen.
02:27Haben Sie keine Vorlesung heute?
02:28Peter hatte zwar keine Vorlesung heute, aber er musste ins Laboratorium,
02:33wo er mit seinem Kommilitonen ein sehr gefährliches Experiment abschließen musste.
02:37Ein Experiment, in dem radioaktive Substanzen angewandt wurden,
02:42vor deren gefährlicher Strahlung die Studenten durch Bleiglaswände zwar geschützt wurden,
02:46bei denen man aber dennoch jede etwa unkontrolliert austretende Strahlung mittels einer Registriermarke messen musste.
02:53Hey, Herr Professor!
02:55Was?
02:56Du hast deine Hundemarke vergessen.
02:58Wenn du natürlich gefährlich leben willst, ist das deine Sache.
03:01Ich finde aber, wir sollten es wenigstens wissen, wenn wir hier plötzlich strahlend verseucht sind.
03:05Was ist denn heute bloß los mit dir?
03:07Hast du heute zufällig Zeitung gelesen?
03:08Nein, wieso?
03:10Da behauptet so ein Kerl, er wird zehn Menschen zum Selbstmord zwingen oder die Stadt kauft sie für 50 Millionen
03:15Dollar frei.
03:16Warum ist mir diese Idee nicht gekommen?
03:18Wie würdest du das anfangen?
03:20Also mir reicht es zu überlegen, was ich tue, wenn das hier Radioaktivität anzeigt.
03:23Ich bin ein empfindliches Kerlchen.
03:25Dann opferst du dich eben für die Wissenschaft.
03:27Auch eine Karriere.
03:31Ist mir lieber, wenn ich den radioaktiven Abfall verschütte, brauchst du überhaupt nichts mehr.
03:34Von beiden unbemerkt hat sich eine Spinne in die normalerweise hermetisch abgeschlossene Experimentierkammer geschlichen.
03:42Was war das?
03:44Was denn?
03:45Da drüben.
03:46Es kam mir so vor, als ob etwas aufgeleuchtet hätte.
03:49Ich habe nichts gesehen.
04:01Nach Abschluss des Experimentes haben beide die Experimentierkammer geöffnet, um zu messen, ob nicht radioaktive Rückstände in ihr zurückgeblieben sind.
04:10Diese Chance benutzt die radioaktiv bestrahlte Spinne, um zu entfliehen.
04:15Sie flüchtet auf Peters Arbeitstisch und als er seine Bücher zusammenräumen will, beißt sie ihn.
04:21Peter bemerkt das zwar, doch misst er dem Spinnenbiss keine Bedeutung zu.
04:27Als Peter die Universität verlässt und die Einbahnstraße entlang geht, verfolgt ihn plötzlich ein Auto.
04:33Er rennt wie vom Teufel gehetzt, doch plötzlich ist die Straße durch eine hohe, glatte Mauer versterbt.
04:37Er sitzt in der Falle.
04:39Mit letzter Kraft springt er vor dem heranrasenden Wagen an der Mauer hoch und merkt plötzlich, dass er sich mühelos
04:45an ihr Festhalten, ja sogar wie eine Spinne an ihr hochklettern kann.
04:51Das Auto, das ihn verfolgte, kracht im Bessen an die Mauer.
04:54Peter sieht, wie ein Mann an den Wagen herantritt, aus dem Kofferraum eine Tasche nimmt und mit ihr flüchtet.
04:59Der Fahrer des Autos hängt wie tot hinter dem Steuer.
05:03Und da kommt auch schon die Polizei.
05:05Peter schießt schnell einige Fotos von dem Auto.
05:08Hey, hey, Sie!
05:11Ich bin Käpt'n Barbera, wie ich hörte, haben Sie das Ganze gesehen?
05:14Ja, sehr richtig.
05:15Ich kam aus dem Drugstore, als dieser Wagen mich plötzlich verfolgte.
05:19Ich bin dann hier reingerannt und er immer hinter mir her.
05:22Kennen Sie den Mann?
05:24Nein, Sir, ich hab ihn noch nie im Leben gesehen.
05:26Ja, ja, wie das Leben so spielt, was?
05:29Wo sind die Piepen?
05:30Da war nichts drin.
05:31Hey, Sie! Hey!
05:33Hey, ich brauch Sie noch mal!
05:36Hören Sie, ich weiß, dass Sie uns helfen wollen.
05:38Vielleicht wissen Sie auch, wo die 20.000 Dollar geblieben sind, die da drin waren.
05:43Tut mir leid, das weiß ich nicht.
05:44Wer war an dem Wagen, nachdem er an die Mauer geknallt ist?
05:47Das kann ich auch nicht sagen, fürchte ich.
05:49Nur keine Furcht, die Polizei ist Ihr Freund und Helfer.
05:51Sie wissen, was ich meine.
05:54Aber ich war nicht hier.
05:55Wo waren Sie denn?
05:57Man hat niemand aus der Gasse rauskommen sehen.
05:59Oh, ich hab...
06:00Ich hab...
06:01Ich hab nicht hingesehen in dem Augenblick.
06:05Sie hatten ja Augen zugemacht, nicht?
06:07Denn Sie konnten ja kein Blut sehen.
06:09Ja, Sir.
06:11Oh, nahen.
06:12Notieren Sie Namen und Adresse.
06:13Ist schon geschehen.
06:15Kann ich jetzt gehen, Sir?
06:16Warum sind Sie denn so nervös?
06:18Weil, äh...
06:19Ich muss noch für die Prüfung arbeiten.
06:23Okay.
06:24Gehen Sie.
06:28Zu Hause angekommen, überdenkt Peter die Geschehnisse der letzten Stunden.
06:33Der Spinnenbiss nach dem radioaktiven Experiment im Labor, die Verfolgung und dann plötzlich seine Fähigkeit, eine senkrechte Mauer mühelos herauf
06:41- und herunterzuklettern.
06:43Ob das auch jetzt noch klappt?
06:45Peter will es versuchen und verlässt sein Zimmer.
06:48In einer stillen Seitenstraße beginnt er mühelos, einen Wolkenkratzer hinaufzusteigen.
06:54Da sieht er, wie ein Dieb einer Frau die Handtasche entreißt.
07:00Blitzschnell lässt er sich zur Erde gleiten.
07:07Verblüfft und erschrocken lässt der Dieb die Handtasche fallen und sich widerstandslos von einem inzwischen herbeigeeilten Polizisten festnehmen.
07:14Ehe Sie da! Bleiben Sie stehen! Ja, Sie!
07:30Haben Sie ihn gesehen?
07:31Wen denn?
07:31Den Kerl an der Wand! Der klettert an der Wand lang!
07:33Ja, ja, halb ist er nicht hier.
07:35Aber ich habe ihn doch gesehen, da oben an der Wand!
07:38Ja, er war noch vor einer Minute hier.
07:39Es kam jemand einfach so die Wart runtergeklettert. Ich wollte es zuerst gar nicht glauben.
07:44Peter, der Spider-Man, ist inzwischen mit seinen Fotos in der Redaktion.
07:49Die können Sie alle haben für 46 Dollar.
07:52Wenn Sie bloß nicht alle so ähnlich wären.
07:56Ich sage Ihnen, das ist der Kerl mit der Willensübertragung, der Mann mit den Erpresserbriefen
08:00und der steckt auch hinter all diesen Banküberfällen mit den anschließenden Unfällen.
08:03Ein Wrack ist ein Wrack und bleibt ein Wrack.
08:06Mehr zeigen die Bilder nicht. Das reicht ihm nicht für diese Story.
08:09Es sind ja nur 46 Dollar.
08:11Ja, wenn Sie mir ein Bild von diesem Spider-Man bringen könnten. Das würde ich sofort nehmen.
08:15Von wem?
08:15Von Spider-Man. Wie ihn diese Verrückten nennen.
08:18Sie haben ihn die Wände rauf und runter klettern sehen, diese armen Irren.
08:22Spider-Man.
08:24Aber es gibt ihn.
08:25Ja, es gibt jemanden, der so ist und der kann auch die Wände hochklettern.
08:29Er ist wirklich wie eine Spinne.
08:31Es gibt ihn also den Spider-Man?
08:34Ja, Sir.
08:35Sind Sie sicher?
08:37Absolut sicher.
08:37Jetzt sagen Sie nur noch, er hätte Sie mit seinem kleinen Netz eingefangen.
08:41Natürlich nicht, Sir. Aber ich habe ihn gesehen.
08:43Hast du es gehört, Robby?
08:44Mr. Parker hat diesen Spider-Man gesehen. Ist das nicht wundervoll?
08:47Sind Sie vielleicht high?
08:49Und ich habe ihn doch gesehen.
08:51Wie hat er denn ausgesehen?
09:21Ja, wie eine Spinne.
09:22Sie sind mal stärker als Sie oder ich selbst.
09:26Haben Sie das gehört, Robby?
09:28Ich meine, ist das noch zu fassen, was hier vor sich geht?
09:31Und das war mal ein ganz hellwacher Junge, zu dem wir besonders nett gewesen sind.
09:35Parker, da ist die Tür.
09:37Aber Sie müssen mir glauben, ich habe ihn gesehen, wirklich.
09:39Und ich kann es beweisen.
09:41Aber wie, Peter?
09:43Ich habe ihn fotografiert.
09:45Fotografiert?
09:46Sie haben ein richtiges Bild von ihm?
09:49Ja, Sir.
09:49Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?
09:51Na, wie sieht er denn aus, ha?
09:53Ach, ich, äh, ich würde sagen, er ist, äh...
09:57Ja, was denn nun?
09:59Was hat er an?
10:00Soll er tragen, was er will?
10:02Jetzt gehen Sie nach Hause und bringen mir das Bild.
10:04Peter eilt nach Hause.
10:06Auf dem Heimweg hat er ein Kostüm gekauft, das er nun anzieht.
10:09Dann eilt er zu einem stillgelegten Fabrikgelände mit einer hohen Mauer
10:13und postiert die Kamera mit Selbstauslöser so,
10:16dass sie ihn beim Emporklettern fotografieren kann.
10:19Mit den fertigen Bildern kehrt er dann in die Redaktion zurück,
10:22wo der Chefredakteur seine Fotos skeptisch betrachtet.
10:28Was hat er denn an? Unterwäsche?
10:30Nein, das ist so eine Art Gymnastikanzug.
10:32Damit kann er sich besser bewegen.
10:33Ja, das ist große Klasse.
10:35Der hängt ja da richtig an der Wand.
10:37Wie macht er das bloß?
10:39Ich weiß nicht.
10:40Für mich sieht er wie ein Monstrum aus.
10:42Aber er hat doch den Dieb erwischt.
10:44Ich würde gern wissen, was er überhaupt will.
10:47Wenn Sie könnten, was er kann, was würden Sie dann machen?
10:50Zum Zirkus gehen.
10:51Sind Sie auch ganz sicher, dass Sie echt sind?
10:53Ach, kommen Sie, JJ.
10:55Geben Sie dem Jungen mal eine Chance.
10:56Er sagt, er hat Ihnen nicht Zufall geschossen, diesen Spider-Man.
10:58Ist doch klasse.
10:59Er schleppt ja auch überall seine Kamera mit rum.
11:02Ja, und er versucht ja auch schon seit zwei Tagen,
11:0546 Dollar aus mir was zu quetschen.
11:06Ich weiß nicht, woran ich bin.
11:07Wie soll ich das wissen?
11:09Vielleicht schwindelt er mir die Hucke von sicher.
11:10Und er hat sich auch von seiner Freundin das Kostüm nähen lassen,
11:12hat angefangen zu üben, wie man steile Wände hochklettert.
11:15Was ist, JJ?
11:16Das veröffentlichen wir doch nicht.
11:17Das ist eine Exklusiv-Story.
11:19Ja?
11:20Was haben Sie eben gesagt?
11:22Nein, ich kann Sie so schlecht verstehen.
11:24Sagen Sie es noch mal.
11:26Wo?
11:2810. Straße und Karl L.
11:30Ja, ist gut, wir werden jemanden hinschicken.
11:33Wer sagt's?
11:34Es tut sich schon wieder was.
11:35Was denn?
11:35Dieser Erpresser legt ja ein ungeheures Tempo vor.
11:38Überfall auf Lohngeldtransport.
11:40Anschließend der übliche Unfall.
11:41Ist schon jemand identifiziert worden?
11:43Nein, aber nach den bisherigen Erfahrungen wird es wohl der Direktor gewesen sein.
11:47Schicken Sie McNeil für ein paar Aufnahmen hin.
11:49McNeil ist für eine andere Sache unterwegs.
11:51Ich fürchte, wir haben keinen mehr.
11:55Ach, wie wäre es mit Peter?
11:58Peter könnte das noch machen.
12:00Wissen Sie, wo die 10. Straße und Karl L. ist?
12:03Ja, Sir, da habe ich mal Zeitungen ausgefahren.
12:06Und das werden Sie wieder tun, wenn ich nicht schnellstens ein paar anständige Fotos kriege.
12:10Ist das klar?
12:11Danke.
12:11Vielen Dank, Mr. Jameson.
12:14Ist sehr ungeheuer.
12:15Hier, wo Spider-Man die Wand empor klettert, das wäre was für die Titelseite, JJ.
12:20Spider-Man.
12:22Was ist das bloß für ein Name?
12:25Peter rast zur Unglücksstelle, an der inzwischen Captain Barbara mit den Untersuchungen begonnen hat.
12:35Wo ist das Geld, Mona Henn?
12:38Wo sind die 5000 Riesen?
12:41Es muss doch noch jemand im Wagen gewesen sein.
12:43Falsch, Mona Henn.
12:44Falsch.
12:45Das ist ein Einzelgänger.
12:46Ein völlig irrer Einzelgänger.
12:48Sieht man doch.
12:48Fährt direkt gegen eine Hausmauer.
12:51Na, haben Sie vielleicht eine Erklärung dafür, Mona Henn?
12:54Nein, aber die drei anderen haben es auch so gemacht.
12:56Aber Sie haben trotzdem recht.
12:58Recht.
12:59Recht.
12:59Recht.
13:00Wieso?
13:00Na, die haben sie doch nicht alle.
13:01Ich meine, es sind zwar hochachbare Leute, aber ich weiß nicht so recht.
13:05Ein Professor, der Lohngelder raubt.
13:08Die Gauner sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
13:11Wo ist die Frau, die uns gerufen hat?
13:13Äh, gleich da drüben.
13:19Ist das eine Überraschung?
13:21Oh, hallo Captain.
13:23Ich mache Fotos.
13:24Ach, darauf wäre ich nicht gekommen.
13:27Wäre es sehr abwegig, wenn ich Ihnen sagen würde, dass ich anfange, mir Sorgen um Sie zu machen.
13:32Wissen Sie, ich kann Sie beinahe verstehen.
13:34Das ist ja entzückend.
13:35Ich habe die Gabe, immer im falschen Moment aufzukreuzen.
13:38Aha.
13:39Hören Sie, Captain, meine Anwesenheit ist wirklich rein zufällig.
13:43Und ich würde gern, wenn Sie erlauben, ein paar Fotos machen.
13:45Ich arbeite nämlich für eine Zeitung.
13:47Es liegt mir völlig fern, Sie in der Ausübung Ihres Berufes zu behindern.
13:50Bitte bedienen Sie sich.
13:52Danke, Sir.
13:53Wir sprechen uns noch, Parker.
13:55Peter, der Spider-Man, wendet sich inzwischen dem Auto zu,
13:58um es mit seinem verunglückten Insassen zu fotografieren.
14:02Sagen Sie mal, können Sie ihn da nicht rausholen?
14:04Es geht nicht, weil er hinter dem Lenkrad eingeklemmt ist.
14:07Aber es kommt gleich jemand mit dem Schneidbrenner.
14:09Aber er macht es nicht mehr lange, das sehen Sie doch.
14:11Also nur keine Aufregung.
14:12Wir tun, was wir können.
14:15Können Sie eine Decke besorgen?
14:16Aber natürlich.
14:17Und während der Mann vom Roten Kreuz zu seinem Rettungswagen geht,
14:21drückt Peter mit seiner Riesenkraft den Sitz zurück und bricht das Steuerrad ab.
14:48Was ist denn passiert?
14:51Keine Ahnung.
14:52Das Lenkrad scheint abgebrochen zu sein.
14:55Na ja, dann.
14:56Käpt'n Barbera, wir können ihn jetzt rausholen.
14:59Ich helfe Ihnen selbstverständlich.
15:01Nein, Sie halten sich hier zurück.
15:02Nein, nein, nein.
15:24Daddy!
15:28Sie können hier nicht durch, Miss.
15:29Aber das ist doch mein Vater!
15:31Entschuldigung.
15:31Daddy, was ist denn passiert?
15:33Man hat mich im College angerufen.
15:34Ich weiß nicht.
15:36Ich kann mich an nichts mehr erinnern.
15:38Einen Augenblick, bitte.
15:39Ich möchte bei ihm bleiben.
15:40Geht schon in Ordnung.
15:43Vor seinem Zimmer wird eine Wache postiert.
15:45Wenn er vernehmungsfähig ist, rufen Sie mich an.
15:47Er ist der Einzige, der nicht im Koma liegt.
15:49Alles andere überlasse ich den Ärzten, also machen Sie schon.
15:51Können Sie mir sagen, was passiert ist?
15:53Er hat Lohngelder gehabt.
15:54Ein Professor.
15:55Also wenn man sich schon nicht mehr auf die Akademiker verlassen kann.
16:14Ist Tyler?
16:16Ihr Vater liest doch an der Universität, nicht?
16:19Ja, Literaturgeschichte.
16:20Ja, ich habe ihn schon öfter dort gesehen.
16:22Mein Name ist Peter Parker und ich komme natürlich mit ins Krankenhaus, wenn Sie wollen.
16:27Das muss ein schreckliches Missverständnis sein.
16:29Das kann er doch nicht getan haben.
16:31Unmöglich.
16:31Machen Sie sich keine Sorgen.
16:32Das wird Sie schon alles aufklären.
16:38Judy und Peter fahren gemeinsam ins Krankenhaus.
16:42Es tut mir leid, aber Sie müssen jetzt gehen.
16:46Es wird sich alles aufklären, Daddy.
16:49Mach dir keine Sorgen.
17:02Und nun greift die geheimnisvolle Macht im Hintergrund wieder ein, die bisher all den Opfern ihre Verbrechen und den Tod
17:09aufgezwungen hat.
17:10Sie will auch den Professor, der als einziger überlebt hat, aus dem Weg schaffen.
17:16Von unerklärlichen Kräften getrieben, die seinen Willen auslöschen und ihn blind gehorchen lassen,
17:21schleppt sich der Professor zum Fenster seines Krankenzimmers und will sich vom 14. Stock hinunterstürzen.
17:31Los Jungs, macht, dass ihr da raufkommt!
17:33Doch lange vor den Polizisten hat sich Peter, der Spider-Man, auf den Weg gemacht, um den Professor zu retten.
17:38Er erklimmt den Wolkenkratzer, packt den Professor und zerrt den Willenlosen zurück ins Zimmer.
18:02Haben Sie gesehen? Haben Sie das gesehen, Captain? Das ist dieser Spider-Man. Alle Zeitungen schreiben über ihn.
18:17Los, auf da!
18:26Wer steckt nur hinter dieser Maskerade?
19:03Nachdem Peter, der Spider-Man, den Professor gerettet hat,
19:06kehrt er nun wieder, ganz normal gekleidet, zu Judy zurück.
19:10Peter, wo waren Sie bloß? Sie haben alles verpasst!
19:20Doch das wusste Peter nun wirklich besser, wie sich gleich zeigen wird.
19:24Mein Vater ist nicht verantwortlich für das, was er sagt.
19:26Er hat so eine Art Nervenzusammenbruch gehabt.
19:28Aber er hat mit Ihnen gesprochen und Sie erkannt. Das ist es, was ich einfach nicht verstehe.
19:32Er schien doch jetzt wieder ganz normal zu sein.
19:34Nein, das ist er eben nicht. Er kann sich nicht einmal daran erinnern, was passiert ist.
19:39Captain Barbera sagt, dass er vom Kassierer der Firma identifiziert worden ist.
19:42Ich habe solche Angst, Peter. Ich weiß gar nicht, was ich machen soll.
19:45Es ist alles ein bisschen merkwürdig. Ich weiß auch nicht, was ich glauben soll.
19:49Würden Sie mir einen Gefallen tun?
19:51Ja, natürlich.
19:52Vater war Anhänger einer gewissen Gruppe.
19:54Sie wissen ja, es gibt unzählige davon.
19:57Menschliches Bewusstsein, menschliche Kraftquell.
19:59Sie haben die verschiedensten Namen dafür.
20:00Ja, man hängt sich an weißes Laken um und behauptet, man sei der Guru.
20:03Das ist gar nicht komisch.
20:04Tut mir leid.
20:06Mein Vater schwört auf seine Gruppe.
20:08Und der Leiter der Gruppe ist ein Mann namens Byron.
20:10Schon jemals von ihm gehört?
20:11Nein.
20:12Wenn Ihr Vater zu ihm gehen würde, vielleicht könnte er helfen.
20:15Ich möchte hingehen. Würden Sie mitkommen?
20:18Wann denn?
20:18Jetzt gleich.
20:20Bitte, Peter. Ich muss mit Mr. Byron sprechen.
20:23Also gut.
20:24Kommen Sie.
20:35Ich bin so nervös.
20:37Ich glaube, das sind doch die einzigen Leute, die man hier reinlässt.
20:41Wer ist... Wer von denen ist Mr. Byron?
20:43Das weiß ich nicht.
20:46Sie dürfen natürlich keine Angst davor haben.
20:48Wenn Ihnen Ihr Leben nicht gefällt, dann müssen Sie es eben ändern.
20:52Seien Sie gegrüßt.
20:54Ich freue mich über Ihr Kommen.
20:55Mein Name ist Edward Byron.
20:57Judy Tyler, Professor Tylers Tochter.
20:59Oh ja.
21:00Ich bin Peter Parker.
21:01Und ich bin sehr glücklich über Ihr Kommen.
21:04Liebe Freunde, ich glaube, es ist Zeit anzufangen.
21:07Wollen wir bitte reingehen?
21:08Ich wünschte, unsere neuen Freunde könnten noch bleiben.
21:12Aber wenn Sie unserer Gemeinschaft beitreten, werden Sie uns doppelt willkommen sein.
21:30Gehen Sie mit mir nochmal dahin?
21:32Ach, Judy, ich kann mit diesem Zeug nichts anfangen.
21:34Aber ich schon.
21:36In meiner augenblicklichen Lage bin ich dankbar für jede Hilfe.
21:39Wären Sie auch mit einem armen, geplagten Studenten zufrieden?
21:41Ja, vielleicht.
21:43Aber ich glaube, ich gehe wieder hin.
21:45Vielleicht werden Byrons Kurse helfen.
21:47Eigentlich kann ich es kaum erwarten.
21:49Ehrlich.
21:51Also, ich weiß nicht, dieser Byron.
21:52Ich habe das Gefühl, dass er nur die Leute verunsichern will.
21:54Es interessiert ihn überhaupt nicht, irgendjemandem zu helfen.
21:59Verzeihung, ich habe meine Allergiepillen vergessen.
22:01Ich glaube, Sie haben in manchem recht.
22:04Aber ich werde hingehen.
22:05Sie müssen ja nicht mitkommen.
22:09Ja, das weiß ich.
22:10Na ja, ich meinte doch auch nur...
22:12Hören Sie, Peter.
22:12Ich bin müde und möchte nach Hause.
22:15Natürlich.
22:16Ist doch klar.
22:23Ich werde Sie doch wiedersehen.
22:26Sicher.
22:27Inzwischen vernehmt Captain Barbara den Professor.
22:30Wo ist das Geld geblieben?
22:32Was für Geld?
22:34Wer hat Sie beauftragt, die Lohngelder zu rauben?
22:36Das weiß ich nicht.
22:38Für einen Professor wissen Sie aber verdammt wenig.
22:40Ich vermute, Sie wissen mehr über die Sache als ich.
22:43Dann sitzen wir beide ganz schön in der Tinte.
22:45Wer ist der Mann mit dem Superhirn?
22:46Welcher Gehirn amputiert hat Ihnen das eingetrichtert?
22:48Ich weiß es doch nicht.
22:50Damit sind wir wieder am Anfang.
22:52Ich weiß ja nicht einmal, wann es passiert ist.
22:54Und die leichteste Frage habe ich bis zuletzt aufgehoben.
22:57Dieser Kerl in einer roten und blauen Textilie?
23:00Ja.
23:00Diesen Kerl, den man Spider-Man nennt?
23:02Ja.
23:02Haben Sie vermutlich vorher niemals gesehen?
23:04Nein.
23:05Und wie kommt es, dass er plötzlich aus dem Nichts auftaucht und Sie da oben abpflückt,
23:08wie eine reife Flau?
23:09Ich weiß.
23:10Sie hatten ihn noch nie in Ihrem Leben gesehen.
23:12Ich habe Verständnis, dass Sie misstrauisch sind, Captain.
23:15Die Antwort darauf interessiert mich vielleicht mehr als Sie.
23:18Es ist deprimierend zu wissen, dass mich jemand gegen meinen Willen zwingen konnte,
23:24zum Werkzeug eines Verbrechers zu werden.
23:26Oh ja, das will ich Ihnen gern glauben.
23:29Es ist doch auch möglich, dass ich einer von den zehn bin.
23:37In der 50 Millionen Dollar Erpressungsaffäre, das Lösegeld soll Freitagmittag übergeben werden,
23:43hat der Bürgermeister eine weitere Nachricht erhalten.
23:45Der Schreiber erklärt sich für die Raubüberfälle der letzten 72 Stunden verantwortlich,
23:50als Beweis dafür, dass er den Willen seiner Opfer völlig beherrscht.
23:53Das Schreiben sagt ferner, dass die Leute, die zum Selbstmord gezwungen werden sollen,
23:57jetzt dafür programmiert werden.
23:59Von der Stadtverwaltung wird eine verbindliche Zusage des Lösegeldes gefordert.
24:03Der Zünder der Bombe hat zu ticken begonnen.
24:05Nur Sie können sie entschärfen, heißt es in dem Schreiben.
24:09Peter, der Spider-Man, macht inzwischen in seinem Labor eine überraschende Entdeckung,
24:13die ihn veranlasst, Dr. Fenwick anzurufen.
24:17Doktor, experimentieren Sie gerade im Raumfahrtlabor?
24:20Wissen Sie zufällig, ob die Computer auf Sendung oder Empfang stehen?
24:24Ich empfange hier nämlich ein eigenartiges Signal.
24:27Nicht zu erkennen, aber es muss eine Hochleistungsapparatur sein.
24:31Sie liegt auf der gleichen Frequenz wie die Geräte im Raumlabor.
24:34Ja, im Mikrowellenbereich. Und es ist doch alles ausgeschaltet?
24:37Ja, Sir.
24:39Wissen Sie, es ist das erste Mal, dass ich so etwas empfangen habe.
24:41Dieses Signal im Mikrowellenbereich, das ihm der Oszillograph wiederholt anzeigte,
24:46machte Peter sehr nachdenklich.
24:49Waren hier hirnlenkende Ströme am Werk, die unbescholtene Bürger zum Verbrechen
24:54und dann sogar in den Tod führten?
24:56Wenn ja, dann musste es eine Antenne geben.
25:00Gab es auf dem Wolkenkratzer von Mr. Byron, diesem seltsamen Heiligen,
25:04oder besser Scharlatan, eine solche Hochleistungsantenne?
25:08Peter schlüpfte in sein Spider-Man-Kostüm und beschloss, der Sache nachzugehen.
25:12Auf dem Dach des Wolkenkratzers gab es tatsächlich eine leistungsstarke Richtantenne.
25:17Aber gehörte sie zu Byron?
25:19Peter kletterte an der Fassade herunter, bis er in das Büro von Mr. Byron sehen konnte.
25:25Und da hörte er, wie Byron sagte,
25:28Wir können nicht mehr länger warten.
25:30Ich habe sie alle programmiert für die Schlussphase.
25:33Ich finde das ein bisschen übereilt.
25:35Der Bürgermeister bittet um Fristverlängerung.
25:36Natürlich. Denn es dauert nicht mehr lange, bis Tyler anfängt auszupacken.
25:41Oder die Polizei kommt inzwischen hinter die Zusammenhänge.
25:44Wenn es bis Freitag nicht erledigt ist, verlieren wir alles.
25:49Als Peter, der Spider-Man, das gehört hat,
25:51will er mehr über diesen merkwürdigen Heiligen und seine Technik wissen
25:54und dringt nun in dessen Büro ein.
25:56Doch er wird entdeckt.
25:58Drei Judoka-Kämpfer gehen auf ihn los.
26:00Nach erbittertem Kampf klettert er auf das Dach des Wolkenkratzers.
26:04Hier hört er Byrons Befehl.
26:07Erledigt ihn.
26:14Doch bevor seine Gegner ihn erneut erreichen,
26:17schießt er ein Seil auf den gegenüberliegenden Wolkenkratzer-Turm
26:20und schwingt sich weit hinüber.
26:22Für seine Feinde unerreichbar.
26:34Das ist noch ein besserer Zirkus als deiner.
26:36Wer ist das?
26:37Die Zeitungen haben eine Menge über ihn geschrieben.
26:40Aber die wissen das auch nicht.
26:42Der muss sich für Tatsachen halten.
26:44Ich bewundere deinen Humor.
26:45Mir ist er vergangen.
26:47Ob er zur Polizei geht?
26:48Was könnten die schon finden?
26:50Nein, aber für uns ist der Kerl ein Risiko.
26:54Ich möchte wetten, der kommt allein wieder.
26:58Inzwischen hat eine von Byron beeinflusste Frau einen Banküberfall verübt.
27:02Käpt'n Barbara untersucht auch diesen Fall.
27:16Wissen Sie, was diese Name ist?
27:17Nein.
27:19Chorsängerin.
27:20Da staunen Sie, was, Mona Hinn?
27:22Aha.
27:22Sonntags sinkt sie in der Kirche
27:24und nur donnerstags, da räumt sie eine Bank aus.
27:27Die möchte ich mal fragen, warum.
27:29Aber die Ärzte sagen, ihr Zustand ist kritisch.
27:31Keine Besuche.
27:32Also langsam, da wundere ich mich über gar nichts mehr.
27:35Vielleicht bringt der Psychologe bei der Teile endlich was raus.
27:37Haben Sie seinen ersten Bericht gelesen?
27:39Nein.
27:40Kommen Sie mal her.
27:41Die Alpha-Wellen des Patienten schlagen wieder voll durch.
27:44Was soll das bloß wieder bedeuten?
27:45Weiß auch nicht.
27:46Naja, irgendwann wird er schon mal was aus ihm rausbringen.
27:48Aber bis das passiert, hat dieser Verbrecher sicher längst die Kurve gekratzt mit seinen 50 Millionen.
27:54Fünf hochachtbare Persönlichkeiten drehen doch ohne Grund nicht ganz plötzlich durch.
27:59Sprechen Sie weiter mit den Familien und allen Leuten, die Sie kennen.
28:01Ich möchte alles über Sie wissen, was es auch ist.
28:03Einen Anhaltspunkt muss es doch geben.
28:06In Ordnung, Käpt'n.
28:07Ach, äh, haben Sie noch Befehle in Sachen Spider-Man?
28:11Für den ist Verstärkung im Anmarsch.
28:13Wie schön.
28:13Ja, Schneewittchen und die sieben Zwerge.
28:15Im Glücksfall vielleicht rumpelstilz in ein Sonderangebot.
28:17Ob ich Befehle habe in Sachen Spider-Man?
28:19Wie soll ich das wissen?
28:19Ich bin Polizist und kein Kammerjäger.
28:21Und jetzt raus!
28:22Ja, Sir.
28:22Natürlich, Sir.
28:23Und schicken Sie den Studenten rein.
28:24Ich fliege, Käpt'n.
28:27Hey, Parker!
28:28Der Käpt'n will Sie sprechen.
28:33Guten Tag.
28:33Guten Tag.
28:34Setzen Sie sich.
28:38Ich höre, dass Sie ein Freund von Professor Tyler sind.
28:41Ist das richtig?
28:42Nein, Sir.
28:43Er ist zufällig Ordinarius an der Universität, an der ich studiere.
28:46Ich arbeite dort auch als Werkstudent.
28:48Sie arbeiten dort auch als Werkstudent.
28:50Haben Sie eine Erklärung für die Handlungsweise des Professors?
28:53Absolut keine.
28:54Sie sind sehr vielseitig als Werkstudent.
28:56Sie machen zum Beispiel Aufnahmen von Spider-Man.
28:59Als wir uns beide zum ersten Mal begegneten, da waren Sie gerade mit Mühe und Not dem Wagen
29:03der Bankräuber entkommen.
29:04Und das nächste Mal da knipsen, Sie quitsch vergnügt dem Professor und sein Autowrack.
29:08Können Sie mir das bitte erklären?
29:10Ein glatter Zufall.
29:12Ein komischer Zufall, meinen Sie nicht?
29:14So könnte man es nennen.
29:15Aber es wird noch komischer.
29:17Es stellt sich auch noch heraus, dass Sie der offizielle Fotograf von jemandem sind, der
29:20auch in diesem Fall verwickelt ist und den ich so furchtbar gern verhören würde.
29:25Wen denn?
29:27Wie wäre es mit ein paar Nachhilfestunden in einer unserer Haftanstalten?
29:30Antworten Sie auf meine Fragen oder Sie sind dran!
29:33Meinen Sie mit dem, den Sie verhören möchten, Spider-Man?
29:36Ja, den meine ich.
29:38Was wollen Sie ihn denn fragen?
29:40Vielleicht will ich ihn zu einem Wettspinnen auch fordern.
29:42Oder vielleicht klärt er mich darüber auf, wieso er das neulich von dem Krankenhaus wusste.
29:45Woher weiß er das?
29:46Woher hat er seine Informationen?
29:49Ich denke, es muss dafür eine ganz simple Erklärung geben.
29:52Muss es das?
29:53Tun Sie mir den Gefallen.
29:54Wenn Sie ihn das nächste Mal fotografieren, dann sagen Sie ihn, ich möchte ihn sprechen.
29:57Würden Sie das für mich tun?
29:58Nun, bitte!
29:59Natürlich.
30:00Ich danke Ihnen!
30:03Äh, Captain, wenn das alles ist, könnte ich dann bitte gehen?
30:06Ich habe noch was enorm Wichtiges zu erledigen.
30:08Ich versuche herauszufinden, warum fünf Menschen ins Kriminelle abgerutscht sind.
30:12Ist das nicht auch enorm wichtig?
30:14Doch, Sir.
30:16Danke. Ende der Fahnenstange.
30:18Nach diesem Gespräch mit dem Captain geht Peter in eine Telefonzelle, um Judy anzurufen.
30:23Hallo, kann ich Judy sprechen?
30:25Wissen Sie, wo ich Sie erreichen könnte?
30:28Aber wenn Sie zurückkommt, würden Sie ihr bitte was bestellen?
30:30Bitte sagen Sie ihr, Peter hätte angerufen.
30:32Und er lässt ihr sagen, Sie soll in keinem Fall zu Mr. Byron gehen.
30:36Sie soll sich dort nicht sehen lassen, ehe ich Sie nicht anrufe.
30:39Ist das klar?
30:40Inzwischen spitzen sich die Ereignisse zu.
30:43Das Fernsehen meldet...
30:44Kriminellexperten sind sich darüber einig, dass die Forderungen des Erpressers absolut einmalig sind.
30:49Aber erfüllt der Bürgermeister die Forderungen?
30:51Es ist jetzt bekannt geworden, dass die 50 Millionen Dollar zu einem Wasserflugzeug mitten im New Yorker Hafen gebracht werden
30:57sollen.
30:58Die Instruktionen warnen, dass die zehn Opfer auch weiterhin in Todesgefahr schweben werden.
31:03Und zwar so lange, bis der Erpresser entkommen ist.
31:05Nur noch 24 Stunden. Es ist ein Wettlauf gegen die Uhr.
31:08Peter experimentiert erneut in seinem Labor, um dem Geheimnis des Verbrechers auf die Spur zu kommen.
31:14Und er schafft es.
31:16Sofort ruft er Käpt'n Barbara an.
31:22Hallo, Käpt'n Barbara, bitte.
31:26Käpt'n, hier ist Peter Parker. Ich weiß jetzt, wie es läuft.
31:29Er benutzt Mikrowellen.
31:31Ja, ja, ich kann es beweisen. Der Computer hat gerade seinen Code geknackt.
31:34Er hat alle seine Opfer mit Antennen ausgerüstet.
31:36Ja, ganz richtig. Sie haben Antennen. Sie empfangen Signale und so funktioniert das Ganze.
31:40Bleiben Sie, wo Sie sind. Ich bin gleich da. Dann zeige ich es Ihnen.
31:43Doch, ja, wir blockieren das Signal.
31:44Und nun, da keine Menschenleben mehr gefährdet sind,
31:47kann Käpt'n Barbara endlich das auf dem Hudson River stehende Wasserflugzeug des Erpressers Byron und seine Komplizen entern lassen,
31:54mit dem sie, im Besitz von 50 Millionen erpresster Dollar, davonfliegen wollten.
32:03Ich muss euch leider enttäuschen, Jungs, aber die Stadt muss sparen. Keine Bewegung.
32:07Okay, okay, Sie müssen doch deswegen nicht gleich böse werden. Wir geben auf.
32:11So schön langsam und immer mit der Ruhe. Wir wollen ja nicht, dass jemand nasse Füße kriegt.
32:16Die Ratten betreten das rettende Schiff.
32:19Durch das Umpolen des Computers sind jetzt alle Opfer vom Zwang zum Selbstmord befreit.
32:24Und während Sie, wie aus einem bösen Traum, erwachen und dem Leben zurückgegeben werden,
32:29wird Byron ein Opfer seiner eigenen, zum Verbrechen missbrauchten Technik.
32:34Machtlos muss er seinem Untergang zuschauen.
32:37Mr. Byron, Sie haben sich in Ihren eigenen Roboter verwandelt.
32:41Ich glaube, Sie brauchen Hilfe.
32:44Wenn Sie gestatten, möchte ich Ihnen einen Vorschlag machen.
32:47Warum gehen Sie nicht zur Polizei und erzählen Käpt'n Barbara die ganze Geschichte,
33:00Gebrochen geht der Mann, der die Menschheit beherrschen wollte, zum Polizeirevier.
33:04Und hier trifft er auf seine verhafteten Komplizen.
33:14Hey, da ist er ja. Das ist Byron. Das ist der Mann, den Sie suchen.
33:17Los, lebt ihn fest.
33:18Das ist alles seine Schuld.
33:19Wir handelten nur auf Befehl.
33:21Los, rein mit dem ganzen Verein.
33:22Na los, bis in Bewegung.
33:26Käpt'n Barbara.
33:28Gratuliere, Käpt'n.
33:30Ohne Sie wären diese Galgenvögel auf- und davongeflogen.
33:33Also, um ehrlich zu sein, ich hatte eine kleine Hilfe.
33:36Dieser Kerl in den Clownsanzug.
33:37Ich sage nur, Hut ab.
33:39Dieser Hampelmann. Man sollte ihn einsperren.
33:41Der benimmt sich ja wie der erste Mensch.
33:43Ich weiß nicht, wo er herkommt. Ich hoffe nur, dass er wieder dahin zurückgeht.
33:46Vielleicht haben Sie recht.
33:47Man soll sich nicht in Dinge einmischen, die nur die Polizei angehen.
33:49Sehr richtig. Euch Männern gebührt die Palme für diesen Job.
33:53Wenn Sie sowas in Ihrer Zeitung schreiben, was kann ich dagegen machen?
34:02Peter!
34:05Ich bin ja so froh, dass ich Sie gefunden habe. Ist alles in Ordnung?
34:08Warum fragen Sie mich? Was ist mit Ihnen?
34:10Mir geht's gut, wenn ich bloß auf Sie gehört hätte.
34:13Sie haben angerufen, aber ich...
34:15Ist schon in Ordnung. Ich weiß. Ich weiß schon.
34:17Hey, Parker, kommen Sie her.
34:19Schluss mit dem Getorteln. Ich muss mit Ihnen sprechen.
34:22Captain, ich muss Ihnen gratulieren. Also wie Sie das hingekriegt haben.
34:25Ach, sparen Sie sich die Ovation.
34:28Wo waren Sie?
34:29Erst rufen Sie mich an und sagen mir, dass Ihr Freund der Computer den Fall gelöst hätte.
34:33Ich gehe also hin und schnappe mir die Verbrecher.
34:35Nur Sie kommen nicht und blockieren das Signal.
34:37Also wenn unser Freund in dem Strampelanzug nicht gewesen wäre, wäre alles in die Hose gegangen.
34:41Wo waren Sie?
34:42Wissen Sie, ich... Ich hatte so eine Art Kurzschluss.
34:45Ach, nein.
34:46Aber das nächste Mal wandern Sie ins Kittchen wegen falscher Information.
34:52Was machen Sie denn hier?
34:53Oh, ich dachte, dass Sie das vielleicht interessiert.
34:56Was ist das?
35:00Ist ja unglaublich.
35:02Wie kommt es, dass Sie der Einzige sind, der Aufnahmen von ihm hat?
35:05Ganz einfach. Ich glaube an ihn.
35:22Kein Wunder.
35:24Nur Peter kannte das Geheimnis von Spider-Man, das Ihr nun auch kennt.
35:29Aber bitte, nicht verraten.
35:31Aber bitte, nicht verraten.
36:30Aber bitte, nicht verraten.
36:42Untertitelung des ZDF, 2020

Empfohlen