- vor 2 Tagen
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:06Ja, Kapinja, was machst denn du schon da?
00:08Ich hab bestimmt früher Schluss gemacht,
00:10wegen der riesigen Klauen von der Resi.
00:13Die muss ich reinschmieren.
00:15Aber so haben wir nicht gehört, das auch zu tun.
00:17Du, das ist eine Riesenüberraschung.
00:18Du kommst nie drauf, wer da ist.
00:21Hallo.
00:22Die Mütze.
00:23Da schaut er da vor.
00:25Und was ist?
00:26Krieg ich die Posse zur Begrüßung?
00:29Nein, gut schaust du aus. Ganz gut.
00:32Du warst immer schon ein kerniger Bursch.
00:34Mein Kapinja.
00:35Und du? Bist du auf der Durchreise?
00:37Nein, die Mütze bleibt bis morgen zu Besuch.
00:39Schön, gell?
00:40Ja, sehr schön.
00:43Oh, jetzt müssen wir uns aber schicken.
00:44Wir machen heute nämlich einen Frauenabend.
00:46Komm, Mütze. Bis später.
00:50Die Mütze.
00:52Die hat mir gerade noch gefällt.
01:01Wir backen es dann einmal.
01:02Servus, Bruderherz.
01:04Musikkoppinchen. Bis später.
01:05Mein Mütze, darf ich auch mal fahren?
01:07Ja, klar.
01:09Ich hör's auf Zeiten des Weibnach bin wahnsinnig.
01:12Koppinchen, wie ich das schon her.
01:13Was macht das so riesig?
01:15Das geht doch gar nicht.
01:16Ich fühle mich gar so dummisch weit.
01:18So, jetzt machen wir den Fußschiff.
01:20Pass auf.
01:21Auf geht's.
01:44Moment.
01:52Nicht so schnell.
01:54Warte, will ich nur zum Stern angucken hier?
02:02Okay.
02:03Mal ausgerechnet jetzt.
02:05Immer dann, wenn's spannend wird, gell?
02:08Magst du?
02:08Danke.
02:11Ich glaub, die haben schon Feierabend gemacht.
02:14Wir gehen ja mal Dampf machen, weil sonst sitzen wir morgen noch da.
02:24Entschuldigung.
02:25Ich glaub, der Film ist gelesen.
02:27Gelesen?
02:28Können Sie mal nachschauen?
02:29Ach so.
02:30Ich fühle mich gleich mal.
02:34Vielleicht mehr.
02:38Mein Gott.
02:51Du bist der Hund von Martin.
02:52Ich rufe die Polizei.
02:55Mein Gott.
03:21So, was haben wir denn?
03:25Herr Linz, heute haben wir was Besonderes.
03:26Wir haben einen toten Filmvorführer.
03:2840 Jahre alt, Martin Leitmeier heißt er, unterschlagen haben sie.
03:31Hinten im Vorführer.
03:32Während der Vorstellung.
03:33Ist Herr Hofer schon da?
03:35Nein, Hofer ist noch nicht da, aber dafür die Frau Hofer.
03:38Was schickt er jetzt schon seine Schwester zum Ermitteln?
03:41Schmarrn.
03:41Der hat sich nur in den Vollmann geschaut.
03:43Das haben wir mit ihrer Freundin.
03:44Aber die Frau Hofer weiß auch nicht, wo der Herr Hofer bleibt.
03:46Bin ich ja mal gespannt, was ihn heute aufgehalten hat.
03:49Gut, dann zeigen Sie mir erst mal den toten Herrn Leitmeier.
03:51Herr Leitmeier.
03:53Herr Oberstädter, wir sind gleich näher.
04:01Ich verstehe das nicht.
04:02Wom geht denn der Kabine jetzt nicht ans Telefon?
04:04Glaubst du das?
04:06Der wird bei seinen Viechern sein und umeinander geschafft.
04:08Sie?
04:09Stimmt was?
04:09Hört ihr euch vor.
04:10Martin, haben Sie während der Auffassung der Schlange?
04:12Nein.
04:13Ich verstehe es einfach.
04:15Nein.
04:16Setzen Sie mich.
04:17Das ist doch die Kassiererin.
04:20Meine junge Frau.
04:22Das muss ja furchtbar sein, wenn ein Kollege ermordet wird.
04:32Ja, also mit den Zuschauern im Saal haben wir schon geredet, aber da ist niemand mir das aufgefallen.
04:36Und der Herr Oberstädter, das ist der Besitzer vom Kino, der sagt auch, also während der Vorstellung ist niemand hier
04:42herein- oder hinausgegangen.
04:44Allerdings.
04:45Notausgang.
04:47Oh, Entschuldigung.
04:49Entschuldigung.
04:50Äh, der führt nämlich direkt in den Hinterhof.
04:52Und von August Reinhold rausgehen, ohne dass sie besiegt.
04:58Hallo, Frau Doktor.
04:59Hallo.
05:00Sie haben sich wohl auch den Film angesehen.
05:02Ach, ich habe es nicht so mit den heißblütigen Affären.
05:05Das ist doch wohl eher was für Sie, Herr Lind, oder?
05:07Woher wissen Sie das?
05:09Können Sie schon was sagen?
05:11Der Tiefe der Wunde nach zu urteilen, wurde er mit einem schweren Gegenstand erschlagen.
05:14Er muss sofort tot gewesen sein.
05:16Etwa 19 Uhr.
05:18Die Tatwaffe?
05:20Na, haben wir noch keine gefunden, aber schauen Sie mal her, Herr Lind.
05:23Ja, diese Blutsprin.
05:26Das schaut doch so aus, als wenn da etwas gestanden wäre, was der Mörder mitgenommen hat nach der Tat.
05:30Könnte sein, ja. Fragt sich nur was.
05:32Tja.
05:34Ich bin dann fürs Erste soweit, wenn Sie mich nicht mehr brauchen?
05:37Nein, fürs Erste nicht. Danke, Frau Doktor.
05:39Schönen Abend noch.
05:40Ihnen auch.
05:41Tschüss.
05:41Bitteschön.
05:44Entschuldigung.
05:47So, und wer ist dein Netz?
05:49Florian Oberstädter.
05:50Mein Vater gehört das Kino.
05:52Herr Oberstädter, wenn Sie so freundlich sind und draußen warten, wir kümmern uns gleich.
05:55Danke.
05:56Bitte, Leute.
05:58Was ist das eigentlich?
06:00Tisch.
06:01Achso.
06:02Das ist die Decke von Franzl.
06:03Der Franzl ist der Hund vom Leitmeier.
06:05Nein, das meine ich nicht, sondern...
06:06Hier, schauen Sie mal.
06:08Dieses...
06:10dieses Netzgerät.
06:12Das wird ein Kabel sein für den Computer oder sowas.
06:16Das gehört zu dem Gerät, was da angeblich gestanden hat.
06:20Herr Lind, da hat es recht.
06:21Hör mal mit.
06:23Ich hab's gleich.
06:25Da.
06:26Danke.
06:27Komm gleich.
06:28Ja.
06:33Ah, wer hat eigentlich die Leiche gefunden?
06:36Das war ich.
06:37Oberstädter mein Name.
06:39Ich bin der Besitzer von dem Kino.
06:41Hauptkommissar Lind.
06:43Das ist eine Mitarbeiterin von Ihnen, nehme ich an, ja?
06:45Ganz recht.
06:46Das ist die Frau Mittler.
06:47Die Gabi.
06:48Die kümmert sich bei uns um die Kass.
06:50Sie müssen entschuldigen, aber sie ist ein bisschen mitgenommen.
06:53Verstehe ich schon.
06:56Sagen Sie,
06:57Sie sehen bei Herrn Leitmeier in letzter Zeit irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen,
07:01dass er Streit hatte mit jemandem, Ärger.
07:04Also,
07:05aufgefallen ist mir da eigentlich nix.
07:07Wissen Sie,
07:08der Martin, das ist ja ganz korrekt.
07:10Und immer freundlich.
07:12Ich kann mir gar nicht vorstellen,
07:13dass der mit irgendjemandem Ärger gehabt hat.
07:18Sehen Sie das genauso?
07:20Also, ich kann nicht viel dazu sagen.
07:24Weil ich nicht viel mit ihm zu tun gehabt habe.
07:27Wissen Sie,
07:27mein Sohn,
07:27der ist nicht sehr oft da.
07:29Der ist heute Abend nur hergekommen,
07:30weil ich ihn angerufen habe.
07:32Herr Oberstädter,
07:32entschuldigen Sie eine Frage.
07:34Dieses Netzgerät,
07:35für was gehört denn das?
07:37Das ist nicht zu uns.
07:38Ganz wie es nicht.
07:40Fragen Sie mal einen Schweiger.
07:41Vielleicht gehört es dem.
07:42Wer ist der Schweiger?
07:43Das ist unser Aussichtshoffführer.
07:45Der kommt zweimal die Woche.
07:46Gibt es von dem eine Adresse?
07:47Der wohnt gleich da im Haus.
07:49Ach so.
07:50Aber um die Zeit,
07:51der ist meistens unterwegs.
07:54Das ist nicht.
07:54Danke.
07:59Danke, Wiederschauen.
08:05Hallo, Kapine, bist das du?
08:07Mario, was gibt's?
08:08Ja, sag mal, wo steckst du?
08:10Ich versuche,
08:11dich schon die ganze Zeit zu erreichen.
08:12Wir haben hier einen Mord im Kino.
08:14Ich habe meinen Fuß gebracht.
08:15Du hast was?
08:17Du, sag einem Länd,
08:18dass ich mich morgen bei ihm melde.
08:20Gell?
08:22Der hat seinen Fuß gebrochen.
08:24Mach ich das arme Kabinchen.
08:26Sie, Herr Lind,
08:27stellen Sie sich noch vor.
08:28Mein Bruder, der hat seinen Fuß gebrochen.
08:29Der kommt heute nimmer.
08:31Was?
08:31Ja, wir fahren jetzt sofort heim
08:33und schauen nach ihm.
08:34Also, Servus dabei.
08:35Komm mit Sie.
08:35Gut.
08:36Passend ist gut,
08:37er geht auf.
08:37Gell?
08:38Tschüss, Franzi.
08:41Ja, aber...
08:43Herr Lind, was machen wir jetzt mit dem Hund?
08:46Ja, mein, der war doch dabei.
08:47Der ist ja wie ein Zeuge.
08:48Den können wir nicht so einfach weggeben.
08:49Ja, dann hat sie recht.
08:52Tja, Hermann,
08:52ich sehe da eigentlich nur eine Möglichkeit.
08:55Ah, nein.
08:56So.
09:01Wie heißt du, Franzl?
09:19Guten Morgen.
09:20Guten Morgen.
09:21Und wie geht's unserem Patienten heute?
09:23Bisher habe ich noch geschlafen.
09:25Jetzt gibt's erst einmal ein gutes Frühstück.
09:32Da haben wir einen Kräutertee,
09:34ein gutes Vollkorn-Wissli
09:36und das ist ein Knäckchenbrot
09:37mit ein bisschen Margarine.
09:39Geht mit Sie,
09:39ich habe meinen Fußbrot
09:40ja doch keine Malverstellung.
09:41Ja, genau,
09:42deswegen sollst du ein bisschen Gewicht verlieren,
09:43damit du dein Bein schonst.
09:45Und jetzt probierst du mal.
09:46Ja.
09:51Man, ist das schön.
09:52Wir zwei beim Frühstücken im Bett.
09:55Genau wie früher.
09:57Gell?
09:57Das war schon eine schöne Zeit mit uns beiden.
09:59Was meinst du?
10:01Ja, überleg einmal.
10:02Damals nach dem Abschlussball.
10:04Damit siehst du schon sehr lange her.
10:06Na, so lange auch wieder nicht.
10:07Du, Übergrenze,
10:08ich habe mir überlegt,
10:09dass ich nur ein paar Tage bleib.
10:10Was?
10:11Naja,
10:12jetzt wo du Hilfe brauchst,
10:13musst du ja jemanden pflegen.
10:15Nein,
10:15jetzt habe ich die Karottenscheibchen vergessen.
10:17Ich bin gleich wieder da.
10:20Karottenscheibchen.
10:23Herrschaftzeiten nicht,
10:24erwischt den Achtziger nicht.
10:27Ja, sag mal,
10:30was bist denn du für einer?
10:34Ja, wo kommst denn du her?
10:40Du bist ja ein ganz zutraulicher, bist du.
10:49Komm mal her.
10:51Na, sag mal, Michi,
10:53du schaust aber auch nicht ganz so frisch aus.
10:55Jetzt tue schon einen Kaffee für mich
10:56und ein Wasser für den Hund.
10:58Ach,
10:59das ist der Hund
10:59von dem toten Filmvorführer.
11:02Ja.
11:03Franz,
11:04Franz,
11:04du bist da.
11:05Einen Lärm macht er wie ein Franz.
11:08Die ganze Nacht.
11:11Gründer, schlafen.
11:14Nein,
11:14du bist ja ganz ein armer Schatz,
11:16ha?
11:16Ja.
11:17Jetzt war der Herrchen verloren.
11:22Ja,
11:23guten Morgen.
11:23Äh,
11:24morgen.
11:25Sagen Sie,
11:26Frau Stockel,
11:26ist der Herr Hofer schon da?
11:28Ich hätte eine Frage an ihn.
11:29Äh,
11:29der Hofer,
11:30da müssen Sie leider warten.
11:31Der ist,
11:32äh,
11:32mit einem Gipsfuß im Bett,
11:33der hat einen Unfall gehabt.
11:35Na,
11:36sowas.
11:37Ist das hier bei uns passiert?
11:40Na,
11:41daheim.
11:42Aha.
11:44Ja,
11:44dann, äh,
11:45richten Sie ihm doch gute Besserung von mir aus.
11:47Selbstverständlich gerne.
11:49Was hat die jetzt so geschaut?
11:52Warum sagst du denn das?
11:53Daheim.
11:54Guten Morgen.
11:55Moin.
11:56Morgen.
11:56Oh,
11:57hallo.
11:58Hermo,
11:59hören Sie so nett?
12:00Logisch.
12:02Ja,
12:03ich hab rausgefunden,
12:04wozu unser Netzgerät gehört.
12:07Das ist eine Videokamera.
12:13DCR-Professional.
12:15Das ist ein ganz so schickes Bein,
12:16was die alles kann.
12:18Ja.
12:18Das heißt,
12:20wir haben jetzt ein Netzgerät
12:21für eine Videokamera,
12:22die aber laut Herrn Oberstädter
12:23nicht zum Kino gehört.
12:25Das ist jetzt vermutlich dem Täter.
12:27Und was macht er mit deiner Kamera beim Wort?
12:29Gute Frage.
12:30Was ist eigentlich mit dem Herrn Schweiger,
12:32diesem Ausbildungsvorführer?
12:34Schweiger?
12:35Da hab ich was.
12:36Herr Mitterling.
12:37Hey,
12:38der Franzl,
12:39der war heute Morgen so unruhig.
12:40Und da war ich ganz früh wach
12:41und hat mit den Kollegen in München telefoniert
12:43und die haben gesagt,
12:44der Schweiger ist vorbestraft,
12:46weil er vor fünf Jahren
12:47ein paar Zigarettenautomaten geknackt hat.
12:49Na,
12:49sieh mal eine an.
12:51Gut,
12:51dann soll die Spurensicherung
12:52mal seine Fingerabdrücke
12:53mit denen da auf diesem Netzgerät vergleichen.
12:55Ist schon veranlasst.
12:56Und der Schweiger kommt um Efe.
13:01Herr Erzinger,
13:02könnte ich Sie kurz sprechen?
13:04Guten Morgen, Frau.
13:05Guten Morgen.
13:07Was kann ich für Sie tun?
13:09Es geht um die Fehlzeiten
13:10von Herrn Hofer.
13:11Der hat sich wieder einiges angesammelt
13:13und ich bin nicht ganz sicher,
13:14wie ich das behandeln soll.
13:15Ja,
13:15aber Sie wissen doch,
13:15dass der Herr Hofer
13:16im Rahmen dieses CIO-Programms
13:18im Übrigen
13:19Ihr Vorschlag,
13:20Frau Ortmann,
13:20immer wieder von zu Hause aus arbeitet.
13:22Ja,
13:23schon,
13:23aber...
13:24Folglich sind seine Fehlzeiten
13:25keine Fehlzeiten,
13:26sondern Teil seiner
13:26kriminalistischen Heimarbeit.
13:29Und sein Unfall?
13:30Das ist ja auch
13:30während der kriminalistischen
13:31Heimarbeit passiert.
13:33Sein Unfall?
13:34Der Herr Hofer
13:35hat sich doch gestern Nachmittag
13:36den Fuß gebrochen
13:36bei sich auf dem Hof.
13:38Wussten Sie davon nichts?
13:40Doch, doch.
13:40Vielleicht könnten Sie
13:41so freundlich sein
13:42und Ihre Liste kurz ausleihen.
13:43Ich muss ohnehin
13:44noch mit Herrn Hofer
13:44über seinen Bericht sprechen.
13:46Auf den Bericht
13:47freue ich mich schon.
13:48Mir ist sowieso völlig schleierhaft,
13:49wie Herr Hofer
13:50effektiv von zu Hause aus arbeiten will.
13:51Geschweige denn,
13:52den Fall lösen.
13:55Danke, Frau Ortmann.
13:59Ist gut.
14:01Amai.
14:02Grüß Gott, Frau Ortmann.
14:04Hey.
14:05Ja, Herr Hofer,
14:06welche freudige Überraschung.
14:08War es Ihnen
14:08daheim zu langweilig?
14:09Eher ein bisschen zu eng.
14:11Was ist denn das?
14:13Habt ihr mich schon ersetzt?
14:14Nein, das ist ja rund.
14:16Michi, ich weiß.
14:17Die haben mir schon alles erzählt.
14:19Ja, du, vielen herzlichen Dank.
14:20Aber ich glaube,
14:20jetzt komme ich allein weiter.
14:21Gut.
14:22Aber denkt dran,
14:23um 15 Uhr ist der Termin
14:24beim Arzt, gell?
14:25Ja.
14:25Pfitt sei.
14:26Pfitt gut, Frau Marie.
14:27Pfitt.
14:28Hallo, Herr Lind.
14:29Und auf Wiederschauen.
14:30Wiederschauen?
14:30Nein, das nenne ich
14:32immer Arbeitsmoral.
14:33Mit gebrochenem Fuß
14:34ins Büro.
14:35Respekt.
14:35Wie geht's Ihnen?
14:36Na ja, den Umständen
14:37entsprechend.
14:38Danke, dann auch frage ich.
14:40Ich habe mir gedacht,
14:40Sie können ein bisschen
14:42Unterstützung gebrauchen.
14:43Kommen Sie rein.
14:45Frau Stocken, warum muss ich es
14:47von Frau Ortmann erfahren,
14:49dass der Hofer gestern
14:50einen Unfall hatte
14:51und heute seinen Dienst
14:52nicht antreten kann?
14:53Herr Achtziger,
14:54ich habe die ganze Zeit
14:54versucht, Sie telefonisch zu...
14:56Erzählen Sie nichts.
14:58Jetzt rufen Sie sofort
14:59den Herrn Hofer an
14:59und stellen Sie doch
15:00in mein Büro.
15:01Der Herr Hofer
15:01ist schon da.
15:03Bitte was?
15:04Grüß Gott, Herr Achtziger.
15:05Ja, grüß Gott, Herr Hofer.
15:07Ich erwarte natürlich
15:08von Ihnen
15:08einen ausführlichen Bericht
15:09über diesen Hergang.
15:11Ja, ich meine,
15:12es geht doch nicht,
15:12dass Sie sich an den Fuß brechen
15:13und ich erfahre davon nichts.
15:14Na ja, da haben Sie schon recht.
15:16Wie geht's denn mit dem Fuß?
15:17Na ja,
15:19also zum Rumhupfen
15:21eignet er sich nicht gerade.
15:23Na ja, dann passen Sie schärf,
15:24schonen Sie sich, gell?
15:25Und den Bericht,
15:27den gibt es mir persönlich nicht,
15:28dass er vorher noch
15:28an Frau Ortmann geht.
15:30Ja, danke, Herr Achtziger.
15:32Schön, aufpassen.
15:33Ja.
15:35Entschuldigung.
15:38Ja.
15:38Scott?
15:39Schweiger mein Name,
15:40ich sollte mich melden.
15:43Wie gut kannten Sie denn
15:44den verstorbenen Herrn Leitmeier?
15:46Na ja.
15:48Wir haben ein Bier zusammen getrunken,
15:50aber viel Kontakt hatten wir nicht.
15:51Na ja, bei den Arbeitszeiten
15:52kommt man ja zu nix.
15:54Die Spätfilme sind erst
15:55nach Mitternacht zu Ende.
15:56Da haben Sie sicher
15:57einen Schlüssel
15:58für den Vorführraum gehabt.
16:00Schon, ja.
16:01Sagen Sie,
16:03dieses Netzgerät
16:03gehört nicht zu völlig Ihnen, oder?
16:05Das?
16:07Nein.
16:09Sicher.
16:10Das haben Sie auch noch nie
16:11in der Hand gehabt.
16:11Nein, das habe ich noch nie gesehen.
16:15Da.
16:17Entschuldigung,
16:18der Bericht von der
16:19Schulensicherheit.
16:19Ah, ja,
16:20das ist ein Kack.
16:20Sie gehen aber schnell.
16:24Entschuldigen es vielmals,
16:25Franzi, Franzi,
16:26was machst du denn?
16:27Wie der jetzt kommt mit?
16:30Ist schön,
16:30du hast nur Versturkel.
16:39Herr Schweiger,
16:41wenn Sie dieses Netzgerät
16:43gar nicht kennen,
16:44wie kommen denn eigentlich
16:45Ihre Fingerabdrücke drauf?
16:47Wer war stehen geblieben bei,
16:49das habe ich noch nie gesehen.
16:50Ich sage jetzt gar nichts mehr.
16:53Gut.
16:54Dann sind Sie vorläufig festgenommen.
16:56Sie können gerne
16:56einen Anwalt anrufen.
16:57Herr Moor?
17:05Oh, der Herr Lindh,
17:07das ging aber schnell.
17:08Ihr Ruf ist mir Befehl.
17:09Was haben Sie denn für mich?
17:11Ich habe mir die Kopfwunde
17:12von dem Leibmeyer
17:13noch mal genauer angesehen.
17:15Wie ich schon sagte,
17:16muss die Tatwaffe
17:16relativ schwer gewesen sein,
17:18so um die zwei Kilo.
17:20Die Tiefe der Wunde
17:21lässt darauf schließen,
17:22dass der Schlag
17:23mit großer Wucht
17:24ausgeführt wurde.
17:25Also ein männlicher Täter.
17:28Haben Sie vielleicht schon eine Idee,
17:29warum es sich
17:30bei der Tatwaffe handeln könnte?
17:31Das könnte alles gewesen sein,
17:33was rechteckig,
17:33scharfkantig und schwer ist.
17:35Verstehe.
17:36Na prima.
17:37Gut, sonst noch was?
17:39Mir ist da noch was eingefallen.
17:41Im Bericht der Spurensicherung
17:42steht drin,
17:43dass am Reißverschluss
17:44vom Opfer
17:45fremde Faserrückstände
17:46gefunden wurden.
17:47Schwarze Seide.
17:48Ja, und?
17:49Naja, ich habe ihn doch
17:51gestern Abend
17:51im Vorführraum untersucht
17:53und als ich gegangen bin,
17:54da kam mein Mann rein.
17:56Ah, Sie meinen
17:57den jungen Oberstädter?
17:58Naja,
17:59jedenfalls hatte der
18:00ein schwarzes Seidenhand an.
18:01Ach was, der Junior.
18:03Das wäre ja interessant.
18:05Was Ihnen alles auffällt,
18:07bin beeindruckt, Frau Doktor.
18:08Das ist der intuitive Blick
18:09fürs Wesentliche.
18:11Behalten Sie den mal schön.
18:12Danke für den Tipp.
18:13Gerne.
18:15Also, jetzt bin ich selber baff.
18:17Hat der Schweiger in seiner Wohnung
18:18eine richtige Raubkopiererhöhle gehabt.
18:21Sechs Kisten haben wir schon beschlagnahmt.
18:23Ich weiß gar nicht,
18:24was ich sagen soll.
18:25Erster Tod von Martin
18:26und jetzt sowas.
18:28Kann ich mal hören?
18:29Lauter neue Filme.
18:30Also, wenn der die Halle
18:31in ihrem Kino abgefilmt hat,
18:32hat der sogar mal zum Schlafen gekommen.
18:34Nein.
18:35Den hätte ich auch gern gesehen.
18:37Als ob man es nicht
18:37schon schwer genug hätte.
18:39Da machen einem
18:39solche Leute das Schiff kaputt.
18:42Herr Oberstädter,
18:43um einen Schweigerbrand
18:44seine Kürnussurgen
18:45zu machen,
18:46der hat jetzt andere Probleme.
18:47Danke.
18:48Und wenn ich Ihnen noch
18:49irgendetwas einfülle,
18:50dann rufst du mich bitte an.
18:51Viel Glück.
18:53Einen Moment.
18:54Mir fällt tatsächlich noch was ein.
18:56Ich wollte heute Morgen
18:58den neuen Trailer zusammenschneiden.
18:59Und da habe ich gemerkt,
19:00dass unsere Klebepresse fehlt.
19:02Ja, was bitte?
19:03Die Klebepresse.
19:04Ja.
19:10Schauen Sie.
19:12Das ist eine Klebepresse.
19:14Also, das ist unsere zweite,
19:16weil die erste ist ja weg.
19:18Mit so schneiden Sie
19:19wollen wir zusammen.
19:20Warte, ich sage es einer.
19:24Sagen Sie mal,
19:25Herr Oberstädter,
19:27haben Sie eigentlich schon
19:28einen Ersatz für den
19:29Herrn Leitmaier?
19:30So einfach ist das nicht.
19:32Ich werde mich wohl
19:33erst mal selber
19:34da reinstellen müssen.
19:35Was ist mit dem Brüllen?
19:37Mein Sohn.
19:38Der träumt doch nur
19:40vom schnellen Geld.
19:41Vom Arbeiten
19:42hält der nix.
19:44Und von was lebt er?
19:45Da fangen Sie mir lieber nicht.
19:47So, jetzt schauen Sie.
19:48Man legt die beiden
19:49Krimstreifen aneinander.
19:52Klebestreifen drüber.
19:54Und so
19:55wird es zusammengelegt.
19:57Ah ja.
19:57Und wenn Sie es wieder
19:58trennen wollen,
20:00dann machen Sie es auch so.
20:05Ach, sie hat ja
20:05der Bote verloren.
20:06Ja,
20:08da es zum Klebstreifen
20:09trägert worden ist.
20:10Aber das muss ja keiner essen.
20:13Ah ja.
20:21Ja, da schau her.
20:24Seidene Faserrückstände
20:25am Jackenreifverschluss.
20:27Die eindeutig
20:28nicht von der Kleidung
20:29des Opfers stammen.
20:29Mhm.
20:30Und der Junge hier oben steht,
20:31da hat er schwarze Seidenent.
20:33Das haben Sie gesehen.
20:34Wir sind nicht
20:35da mit mir aufgefallen.
20:36Das ist ja auch
20:36der intuitive Blick
20:38fürs Wesentliche, Herr Mohr.
20:39Respekt.
20:40Da schau mich hin.
20:41Da kannst du den Schein
20:41abschneiden.
20:43Gut, ich bin dann mal
20:43auf dem Weg nicht,
20:44dass dein Hemd noch
20:45in der Reinigung verschwindet.
20:46Also, bis später.
20:47Bis später.
20:49Ähm, Frau Stockel?
20:50Ja?
20:52Wären Sie bitte so nett
20:53und würden wir noch
20:53eine Tasse Kaffee bringen?
20:55Schon wieder?
20:55Ja, ich würde gerne selber,
20:58aber das geht nicht
20:58so schlecht mit den Krücken.
20:59Klar, du Kleiber.
21:00Das habe ich verkehrt, gell?
21:02Schau mal her.
21:03Das ist genau die Kamera,
21:05die zu unserem Netzgerät passt.
21:06Und was glaubst du,
21:07das fehlt?
21:07Das Netzgerät.
21:08Richtig.
21:10Geht aber noch weiter.
21:11Blut vom Opfer.
21:12Das beweist,
21:13dass die Tasche
21:14erst nach dem Mord
21:15entfernt worden ist.
21:16Na, da schau her.
21:17Da bin ich gespannt,
21:18wie der Schweiger
21:18das erklären will.
21:19Ja, noch etwas.
21:21Laut Oberstädter
21:22fehlt die Klebepresse.
21:23Die Klebepresse
21:24ist ein bemerkenswertes
21:25Gerät.
21:26Mit dem kannst du
21:26einen Film auseinanderschneiden
21:27und wieder zusammenpacken.
21:29Und zum Derschlagen
21:30taugt es auch noch.
21:30Genau, so unbedingt.
21:31Es könnte die Tatwaffe sein
21:33und jetzt ist weg.
21:34Ihr Kaffee, Herr Hofer.
21:37Danke, Frau Stockl.
21:39Mei, mit Keks
21:40ist ja total nett.
22:03Herr Kommissar,
22:04was wollen Sie denn hier?
22:05Danke.
22:06Wir haben einen Durchsuchungsbeschluss
22:07für Ihre Wohnung,
22:08wenn Sie uns bitte reinlassen.
22:10Ui,
22:11ich hätte Finanzberater werden sollen.
22:14Vielleicht kann ich ja noch mal
22:15umsatteln.
22:20Was wollen Sie denn anhängen?
22:22Ich meine,
22:23ich bin seelich kein Heiliger,
22:24aber mit der Sache
22:24mit Leitmeier
22:25habe ich nichts zu tun.
22:26Wie war denn
22:27Ihr Verhältnis
22:27zu Herrn Leitmeier?
22:28Gut.
22:30Wie gesagt,
22:30ich hatte nicht viel
22:31mit ihm zu tun.
22:32Und wo waren Sie
22:34während besagter Vorstellung?
22:37Ich war hier.
22:39Kann das jemand bezeugen?
22:40Leider nicht.
22:41Ich war allein.
22:48Dieses Hemd,
22:49haben Sie das
22:49gestern Abend getragen?
22:50Ja.
22:52Ist beschlagnahmt.
22:56Bin ich jetzt verhaftet?
22:59Nein, sind Sie nicht.
23:02Aber ich muss Sie bitten,
23:04die Stadt nicht zu verlassen
23:05und sich zu unserer
23:06Verfügung zu halten.
23:08Herr Hofer,
23:10bitte schön.
23:10So können Sie
23:11Ihren Unfallbericht
23:12nicht schaffen.
23:13Warum nicht?
23:13Ich habe Überstunden
23:15abgebaut und
23:16dann ist mir im Stall
23:17die dumme Kuh
23:19auf dem Fuß gestehen.
23:21Nein.
23:24Schauen Sie,
23:25Sie können doch
23:25gar keine Überstunden
23:26abbauen
23:27während der Ermittlungen.
23:28Ja gut,
23:29also wirklich
23:29Überstundenabbau
23:30war das ja nicht.
23:31Das war quasi
23:31mehr eine Art
23:33meditative Ermittlungspause.
23:34Wissen Sie,
23:35die schwierigsten Fälle
23:36habe ich meistens
23:36im Kuhstall gelöst.
23:39Ja, warum
23:39schreiben Sie es
23:40dann nicht?
23:41Warum schreiben Sie
23:42nicht,
23:42dass Sie im Rahmen
23:43des CIO-Programms
23:44von zu Hause
23:45aus ermittelt
23:46haben?
23:46Das passt
23:47dann auch
23:47in Frau
23:48Ortmanns Raster.
23:49Ja, also
23:50in diesem Sinne,
23:50Herr Hofer,
23:51ich erwarte
23:51dann Ihren Bericht.
23:53Grüß Gott,
23:53Herr Linds.
23:54Herzlicher.
23:55Wiederschauen.
23:58Und?
23:59Haben Sie das
23:59Reis gefunden?
24:01Ja, ich habe das Hemd
24:02hier.
24:03Das ist vielleicht
24:04ein Hochstapler.
24:07Der Schweige
24:08ist im Verhörraum.
24:09Sehr gut.
24:09Herr Mohr,
24:10hier, das Hemd
24:11zur KTU, bitte.
24:13Gut, dann wollen wir mal.
24:16Warum hätte ich
24:17den denn umbringen sollen?
24:18Weil Sie einen
24:18landesweiten Handel
24:19mit Raubkopien
24:20betrieben haben.
24:22Unsere Kollegen
24:23haben sich
24:23ihre Festplatte
24:24angesehen.
24:25Sie haben dort
24:25haufenweise
24:26Kontakte gepflegt
24:27und bestimmt
24:28eine ganze Menge
24:28Geld umgesetzt.
24:30Herr Leinfeier
24:31ist dahinter gekommen.
24:32Sie wussten,
24:33dass Sie dafür
24:33im Gefängnis landen
24:34und bevor er etwas
24:35sagen konnte,
24:36haben Sie ihn erledigt.
24:37Das war alles
24:38für mich allein.
24:39Das war für den
24:40Privatgebrauch.
24:41Ach,
24:42bei 30 Kopien
24:43pro Fil.
24:44Da bin ich ja mal
24:45gespannt, wie Sie das
24:46dem Richter erklären wollen
24:47als Privatgebrauch.
24:49Seien Sie mir doch mal
24:50wie das Blut
24:50von Herrn Leitmeier
24:51an diese Tasche kommt.
24:53Die Tasche,
24:54die wir
24:55nach der Tat
24:56in Ihrer Wohnung
24:56füllen.
25:00Der lag schon
25:01auf dem Boden.
25:02Ich schwöre es.
25:03Ich kam rein,
25:03da lag er schon.
25:05Was konnten Sie
25:06denn im Vorführraum?
25:11Ich habe gemerkt,
25:12dass ich meine Tasche
25:13vergessen hatte.
25:14Also bin ich noch mal
25:14zurück, um Sie zu holen.
25:16Ich bin über
25:17den Notausgang rein
25:18und da lag er.
25:21Habe ich meine Tasche
25:22genommen und bin abgehauen.
25:23Und warum haben Sie
25:24Herrn Leitmeier
25:24einfach liegen lassen,
25:25ohne die Polizei zu rufen?
25:26Genau diese Fragen
25:27zum Gehen.
25:29Er war tot,
25:30ich konnte eh nichts
25:30mehr machen.
25:31Herr Schweiger,
25:32ich rate Ihnen,
25:32umfassend
25:33dieses Geschäden
25:33abzulegen
25:34und das Strafmaß zu bildern.
25:35Mit der Geschichte
25:36kommen Sie nicht durch.
25:38Ohne einen Anwalt
25:39zeige ich gar nichts mehr.
25:41Ich war es nicht.
25:42Gut, wie Sie wollen.
25:44Herr Moor.
25:47Herr Schweiger,
25:49Geh mal.
25:54Er lügt doch,
25:55wie getrockt.
25:57Ich glaube eh nicht,
25:58dass es war.
25:59Wo können Sie da drauf,
26:00Herr Hofer?
26:01Na ja,
26:01es ist wegen dem,
26:03ach, was weiß ich.
26:04Ja, sagen Sie schon,
26:05warum?
26:05Na, wegen dem Hund.
26:07Dem Hund?
26:09Ja,
26:10kann man nicht vorstellen,
26:11dass der Hund
26:12den Mörder seines
26:13Hecht jetzt anbieten will.
26:14Ich bitte Sie,
26:15Herr Hofer.
26:16Hier geht es um
26:17gerichtsverwertbare Fakten
26:18und nicht um
26:19irgendwelche wedelnde
26:20Schwänze.
26:45Hallo, Frau Mittler.
26:46Alles gut.
26:51Ach, Sie sind doch
26:52der Kommissar, oder?
26:53Ja, der bin ich.
26:54Bleiben Sie ruhig oben.
26:59Bitteschön.
27:01Hi, danke,
27:01lieb von Ihnen.
27:02Herr Nosemann,
27:04sagen Sie,
27:05ist Ihnen gestern Abend
27:06vielleicht
27:06irgendwas Ungewöhnliches
27:08aufgefallen?
27:08Nein, ich habe leider
27:09weg müssen,
27:10weil mein Mann
27:11hat eine Reifenpanne gehabt
27:12und ist in den Graben
27:13gefahren.
27:14Aber zum Glück
27:14ist nichts passiert,
27:15außer, dass er halt
27:16jemanden braucht hat,
27:17der ihn wieder rauszieht.
27:20Haben Sie ihm
27:20denn helfen können?
27:22Nein, das hat sich
27:23schon erledigt gehabt,
27:23bevor ich überhaupt da war.
27:25Mein Mann hat nochmal
27:25angerufen, dass ihn
27:26schon jemand anders
27:27rauszogen hat
27:27und da bin ich
27:28natürlich wieder umgekehrt.
27:31Ja, ich...
27:32Dankeschön.
27:35Ah, aber ich habe mir
27:37das Auto vom Herrn
27:38in Oberstädter geliehen
27:38und der hat auch gesehen,
27:40wie ich weggefahren bin.
27:41Naja, ich glaube Ihnen
27:42das schon.
27:48So.
27:51Also,
27:53ich kann mir ja
27:54ehrlich gesagt
27:54gar nicht vorstellen,
27:55dass der Schweiger
27:57den Martin
27:57umbracht haben soll.
27:58Warum nicht?
27:59Die haben so
27:59ein gutes Verhältnis
28:00zueinander gehabt.
28:01Da hat es nie
28:02einen Streit
28:02oder einen Ärger gegeben.
28:04Da hat er jeder
28:04sein Ding gemacht
28:05und wenn es hat sein müssen,
28:06nachher ist man auch
28:06mal füreinander
28:07eingesprungen.
28:08Wer hätte sonst noch
28:09einen Streit mit
28:10Herrn Leitmeier
28:10haben können?
28:14Ich möchte ja
28:15über niemanden
28:15was Schlechtes sagen,
28:16aber der Junior
28:18hat Geld
28:19unterschlagen.
28:20Geld vom Kino?
28:22Oh, da fehlt
28:23übrigens was.
28:25Oh.
28:28Ja, und von
28:29der Grundstücksverwaltung.
28:31Der hat die Bücher
28:32frisiert
28:33und das Geld
28:33und das Geld
28:34selber eingesteckt.
28:34Ach, Sie meinen
28:36Steuerhinterziehung,
28:37oder?
28:37Ja, das auch.
28:39Aber viel schlimmer ist,
28:43er hat seinen eigenen
28:45Vater betrogen.
28:49Wenn der Vater das erfährt,
28:51wissen Sie,
28:52das ist so ein
28:52ganz ein Korrekter.
28:53Und um welche
28:54Summen geht es da?
28:56So genau
28:57weiß ich das auch nicht.
28:59Aber über die Jahre
29:00werden wahrscheinlich
29:00schon so ein paar
29:01Zehntausend Euro
29:02zusammengekommen sein.
29:03Also so,
29:04so hat es mir
29:05zumindest der Martin
29:06erzählt.
29:06Und der wollte es
29:07sicher dem Vater
29:08sagen.
29:09Woher wusste
29:10er Leitmeier
29:11das alles?
29:12Der war doch
29:12schon so lange da.
29:14Der Alte hat ihn
29:14ja quasi
29:15als eine Art
29:15Stellvertreter
29:16eingearbeitet.
29:18Und damit
29:19hatte er auch
29:19Einblick in die Bücher.
29:21Der hat genau
29:22gespannt, was läuft.
29:27Aber
29:28sagen Sie nicht,
29:29dass Sie es von mir
29:29haben.
29:30Nein, nein.
29:31Danke, Sie haben
29:31mir sehr geholfen.
29:32Ja.
29:38Herr Hofer,
29:38da ist eine Dame,
29:39die hat gesagt,
29:40sie hat es wahnsinnig
29:40wichtig,
29:41sich zu treffen.
29:42Ja, ich sehe
29:42schon die Mütze.
29:45Kobinchen,
29:46bist du
29:46noch nicht fertig?
29:47Wir müssen doch
29:47zum Arzt.
29:48Hast du das vergessen?
29:49Nein,
29:50habe ich nicht.
29:50Mei,
29:51da arbeitest du
29:52also.
29:54Das hätte ich mir
29:54jetzt auch
29:54spannender vorgestellt.
29:56Das ist
29:56irgendwie so.
29:57und spektakulär.
30:06Da seid
30:07sie ja,
30:07ihr zwei.
30:16Und?
30:17Wie war's
30:17beim Arzt?
30:19Mindestens
30:19eine Woche
30:20absolute
30:21Bettruhe.
30:21So hat er
30:22das nicht gesagt.
30:23aber gemeint.
30:24Er darf
30:24auf gar keinen Fall
30:25arbeiten
30:26und er darf
30:26den Hof praktisch
30:27nicht verlassen.
30:28Okay.
30:29Ist echt
30:29so schlimm.
30:32Was für ein
30:33Glücksfall,
30:33dass ich gerade
30:34da bin und
30:34ihn pflegen kann.
30:36Ich habe schon
30:36mit meinem
30:36Chef telefoniert,
30:37dass ich ein bisschen
30:37länger bleiben muss.
30:38Es ist ja schließlich
30:39ein Notfall.
30:42Außerdem,
30:43Marie,
30:43allein schaffst du
30:44das ja gar nicht
30:45mit den ganzen
30:45Viechern und so,
30:46oder?
30:54Ja,
30:54das ist doch
30:55super,
30:56oder,
30:56kein Bienchen?
30:57Ja,
30:58wahnsinnig
30:58super.
31:01Tja,
31:02das ist eine
31:02tragische
31:02Geschichte
31:03mit dem
31:03Leitmeier.
31:04Aber eigentlich
31:05war es nur eine
31:05Frage der Zeit,
31:06dass irgendwann
31:06mal was passiert.
31:07Wieso?
31:08Wie meinst du das?
31:09Der junge
31:09Oberstädter
31:10ist ein Hallodreh.
31:12Große Klappe,
31:12nichts dahinter.
31:13Mir schüttet
31:13auch noch
31:14350 Jahre.
31:15Für heute
31:15hat der Ringgroß
31:16seinen Geburtstag
31:16und kann
31:16auch nicht zahlen.
31:17Genauso wie
31:18seine Wohnung.
31:19Aber glauben Sie,
31:19da bin ich nicht
31:20der Einzige,
31:20der mir noch Geld
31:21schüttet.
31:27Wem denn noch?
31:29Der hat sich
31:30damit ein paar
31:30ganz üble Typen
31:31eingelassen.
31:33Und mit denen
31:33spielt er.
31:34Um Geld.
31:35Um viel Geld.
31:37Geld hat er es
31:37nicht so, oder?
31:38Das ist ein
31:39richtiger Zocker.
31:40Angeblich hat er
31:40in den letzten
31:40Jahren davon gelebt.
31:41Er hat ja auch
31:42seine Schulden
31:42zahlen können.
31:43Wundern tut es
31:44mich eigentlich nur,
31:44dass der Vorführer
31:45tot ist
31:46und nicht der alte
31:47Oberstädter.
31:48Wie soll das?
31:50Der ganze Häuserblock
31:52rund ums Kiel
31:52gehört die Oberstädter.
31:54Jetzt mal angenommen,
31:55Gott bewahre,
31:56der alte
31:57wird das Zeitliche
31:57segnen,
31:59weil der Junge
31:59mit einem
32:00Schlag reich.
32:11ist sie schon wieder.
32:13Warum kommen Sie
32:13denn immer so früh?
32:15Herr Oberstädter,
32:16wenn Sie bitte
32:16mitkommen wollen,
32:17Sie sind vorläufig
32:18festgenommen.
32:20Darf ich mir noch
32:20die Zähne putzen?
32:22Ja.
32:23Herrschaft Marietz,
32:24komm schon!
32:24Ich komm ja schon hoch.
32:26Psst,
32:27nicht so laut,
32:28sonst macht sie
32:28nur auf.
32:29Mitzi?
32:30Ja.
32:30Die ist schon seit
32:31einer Stunde wach,
32:31die macht Nordic Walking,
32:32weißt du,
32:33das mit den Stöcken?
32:34Ach, das passt sie.
32:35Ja, komm,
32:35dann fahren wir zu,
32:37nicht,
32:37dass sie irgendwo
32:37Nordisch und Decken
32:38wirkt.
32:40Herrschaft Zeiten.
32:42Frau Stockl,
32:43ich bin schon
32:43auf dem Weg.
32:43Nein.
32:45Nein, Herr Hofer,
32:47Sie sollen nicht kommen.
32:49Wie, Herr Hofer,
32:49Sie sollen nicht kommen.
32:50Spielt es jetzt alle?
32:51Der Herr Achtziger
32:52hat gesagt,
32:53dass Sie krank
32:53geschrieben sind
32:54und nicht kommen dürfen.
32:55Ach, so weit, Schwan.
32:57Wissen Sie was?
32:58Sacker.
32:58Das besprechen wir
32:59jetzt in deinem kleinen Büro.
33:01Du wieder hin.
33:02Handy vergessen.
33:05Nein, Herr Hofer,
33:06das besprechen wir
33:07eben gerade nicht
33:08in Ihrem Büro.
33:09Es gibt Vorschriften
33:10und auch wenn es schwer
33:10fällt, das zu glauben,
33:11manche davon machen
33:12sogar Sinn.
33:13Herr Achtziger,
33:14so schlimm ist das nicht.
33:15Die kann schon
33:15einen Abfall.
33:16Glauben Sie es mir.
33:16Herr Hofer,
33:18ich halte das Attest
33:19in meinen Händen
33:20und ich will Sie hier
33:20nicht wiedersehen,
33:21bis Sie nicht wieder
33:22gesund sind.
33:22Ist das klar?
33:23Aber so geht es doch nicht,
33:24Herr Achtziger.
33:25Verstehen Sie mich nicht falsch,
33:26aber den Mord im Kino,
33:27den muss ich doch noch
33:28aufklären.
33:29Kein Wienchen,
33:30was soll denn das jetzt?
33:31Wie kann man nur
33:32so unvernünftig sein?
33:33Das habe ich ihm auch
33:34schon gesagt.
33:35Da hören Sie es.
33:36Und jetzt keine Diskussion mehr.
33:37Wir schaffen das auch
33:38ohne Sinn.
33:39Gut, wenn Sie meinen,
33:41dann halt nicht.
33:43wie der Scharne Achtziger.
33:44Ach, genial.
33:46So was.
33:47Ich habe das Gefühl,
33:48der war richtig verzweifelt.
33:50Also, dass der Hofer
33:51so an seinem Büro hängt.
33:54Man lernt halt nie aus.
33:56Herr Lindh,
33:59der Oberstädter Junior
34:00ist schon im Verhörraum,
34:01aber da werden nur wer.
34:02Bitte.
34:04Ah, Herr Oberstädter.
34:05Wie kann ich Ihnen helfen?
34:07Also, bitte schön,
34:08lassen Sie doch
34:08meinen Sohn wieder frei.
34:09Der hat doch mit der ganzen
34:10Sache nichts zu tun.
34:11Warum hätte der denn
34:12den Martin umbringen sollen?
34:13Nehmen Sie doch erst mal Platz.
34:14Bitte.
34:17Ich kann Ihnen das erklären.
34:19Ihr Sohn
34:21hatte offenbar Angst,
34:22dass Herr Leitmeier Ihnen verrät,
34:23dass er jahrelang
34:25die Buchhaltung gefälscht hat.
34:26Und zwar in einem
34:26beträchtlichen Ausmaß.
34:27Aber das ist doch kein Grund.
34:28Das habe ich doch gewusst.
34:30Wie?
34:31Ja, ich habe doch sogar schon
34:32mit Florian darüber geredet.
34:34Und wann?
34:35Vor einer Woche ungefähr.
34:38Schauen Sie,
34:38das habe ich doch gewusst.
34:40Dass er mit seiner Kartenspielerei
34:42dauernd in Geldschwierigkeiten steckt.
34:44Wie mir dann aufgefallen ist,
34:45dass mit den Zahlen
34:46was nicht stimmt,
34:47da habe ich ihn zur Rede gestellt.
34:48Und da hat er alles zugegeben?
34:50Ja, da hat er sich
34:51nicht mehr rausreden können.
34:52Ich habe alles genau überprüft.
34:54Und ich habe ihm auch gewarnt,
34:55dass wir geschiedene Leute sind,
34:57wenn er nicht die Wahrheit sagt.
34:59Auch was sein Erbe angeht.
35:01Ich kann noch nicht zulassen,
35:02dass der Florian alles verspielt,
35:04was ich mit meiner Frau
35:05in über 30 Jahren aufgebaut habe.
35:07Aber ich habe ihm auch gesagt,
35:09wir können über alles reden,
35:10wenn er endlich
35:11mit dieser verdammten Zockerei aufhört.
35:14Ja.
35:17Herr Lind,
35:18das ist der Bericht
35:19von der Spurensicherung.
35:20Wir können die Seiten fäden.
35:22Ach so, ja, danke.
35:27Waser stammt nicht vom Hemd des Verdächtigen.
35:30Hören Sie.
35:31Ich weiß,
35:31mein Sohn hat viele Fehler gemacht
35:33und für die wird er sich auch
35:34verantworten müssen.
35:35Aber ich weiß auch,
35:36dass er kein Mörder ist.
35:38Sie können Ihren Sohn
35:39vorläufig wieder mitnehmen.
35:45Na gut,
35:46bis dann.
35:47Servus.
35:48Na wunderbar,
35:49so ein Schmarrn.
35:50Wenn ich es jetzt tun,
35:51kann ich es machen.
35:52Was ist denn?
35:53Ja, mei.
35:55Die Seitenfasern gehören nicht zum Junior.
35:58Und das Blut aus seinem Hemd
36:00stammt aus seiner eigenen Nase.
36:01Der Kerl ist unschuldig.
36:02Der Oberstädter,
36:03aber es nicht.
36:04Vielleicht hat ja noch
36:05irgendjemand anderer Seite getragen.
36:07Jemand,
36:07dem man es nicht sofort ansieht.
36:09Wie meinst du, ist das?
36:10Ich zum Beispiel trage auch Seide,
36:12Schwabes.
36:13Siehst du das?
36:14Mhm.
36:16Vielleicht weiß diese Angestellte
36:17die Gabe ja mehr,
36:18als sie zugibt.
36:20Na okay.
36:21Laut unserer Pathologin
36:22ist das Opfer
36:23von einem Mann erschlagen worden.
36:24Ich sage Ihnen,
36:25das ist wahr.
36:26Sondern?
36:27Ich meine ihre Reaktion,
36:29als sie von dem Mord erfahren hat.
36:31Die waren mehr als Kollegen.
36:33Der Vorführer?
36:34Da meinst du sie und ihr?
36:35Mhm.
36:36Warum hast du das nicht
36:37eher gesagt?
36:38Du hörst mir ja nie zu.
36:39Okay.
36:41Aha.
36:43Nein.
36:44Das meinst du aber nicht wirklich.
36:47Ah.
36:49Wenn du glaubst.
36:50Gut, Ende.
36:52So, jetzt ist es soweit.
36:54Jetzt spinnt ihr komplett.
36:55Ja!
37:05Ja, das ist nett.
37:09Vielen Dank,
37:10dass Sie sich die Mühe gemacht haben.
37:12Wie Sie sehen,
37:13die ganze Zeit nicht ins Büro.
37:15Grüß Gott.
37:16Grüß Gott.
37:17Grüß Gott.
37:17Wenn wir damit helfen können,
37:18den Mord an Martin aufzuklären.
37:20Ja, ich hoffe.
37:21Nehmen Sie bitte den Platz.
37:22Ja.
37:23Herr Mitglied,
37:24kann mit Ihrer Frau alleine sprechen.
37:25Sie verstehen.
37:26Wir haben keine Geheimnisse voreinander.
37:28Was soll Ihnen meine Frau sagen?
37:30Sie war eh nicht da.
37:31Ja, äh, Marie ist also gut und macht
37:32dem Herrn der Platz auf ihn.
37:34Freilich.
37:36Das wird bestimmt nicht lang dauern.
37:38Bitteschön, komm jetzt rein.
37:39Bitte, bitte.
37:39Ja, danke.
37:41Was wollen Sie denn?
37:41Ich hätte auch einen Tee.
37:42Oder haben Sie Hunger?
37:43Zum Essen ist immer genug da.
37:44Schon wegen meinem Bruder.
37:47Ja.
37:48Frau Miklern,
37:50wie lange arbeiten Sie schon im Kino?
37:52Seit ungefähr drei,
37:53ja, drei Monaten.
37:55Mein Mann hat gebaut und,
37:57also wir haben gebaut und,
37:59meine Damen haben wir uns wohl ein bisschen übernommen.
38:01Daugt ihr das da in dem Kino?
38:03Ja.
38:04Eigentlich war es schon eine schöne Zeit.
38:07Aber jetzt hat er,
38:08wo der Martin tot ist.
38:09Wie war denn Ihr Verhältnis
38:10zu meinem Leitmaier?
38:13Was tut denn das zur Sache?
38:15Frau Mütter,
38:16ich muss Sie das fragen.
38:18Tragen Sie schwarze Seidenunterwäsche.
38:22Was soll denn das?
38:23Schauen Sie mir,
38:25haben an der Strickjacke
38:26von Martin Leitmaier
38:27Spuren von schwarzer Seiden gefunden.
38:29Da müssen wir wissen,
38:30wo die herkommen.
38:34Ein, anrufen die,
38:35durchsuchen ihr ganzes Haus.
38:37Nein, bitte nicht.
38:38Bitteschön sagen Sie nichts mehr mehr davon.
38:41In Ihrer jetzigen Situation
38:42mit den ganzen Schulden
38:43und das alles,
38:44das darf er nicht verkraften.
38:46Mit Sie.
38:49Geh ja schon.
38:54Frau Mütter,
38:55ich interessiere mich nicht für Ihr Privatleben.
38:57aber ich muss wissen,
38:58was passiert ist.
39:02Der Martin und ich,
39:03wir haben uns ineinander verliebt.
39:06Wir sind es nach all diesen Sorgen
39:08und diese Engel dahoam.
39:12wenn man kann,
39:13wenn man nichts dafür hat,
39:14hat es nur gut gemeint.
39:15Aber
39:19Danke.
39:23Wir haben jetzt gleich
39:25mit den Kollegen persönlich.
39:26Was ist denn das?
39:28Frau Stockel,
39:29was ist denn hier los?
39:31Was soll los sein?
39:32Das frage ich Sie.
39:33Wo stecken denn alle?
39:34Arbeitet denn hier keiner mehr?
39:36Ja, Herr Achtziger,
39:37ich weiß jetzt auch nicht so genau,
39:38wie ich Ihnen das erklären soll.
39:39Also angefangen hat das Ganze damit,
39:41dass der Herr Hofer
39:46Ja,
39:47heute ist aber was los.
39:48Grüß Gott beieinander.
39:49Sehe aus.
39:50So,
39:51Franz,
39:51jetzt bist du auch.
39:52Ich mach Kaffee.
39:59Was ist denn mit dir?
40:04Ja, schau mir,
40:05du Kind.
40:06Ja,
40:07wer ist denn das?
40:11Was hat er denn?
40:12Herr Hofer-José.
40:17Sagen Sie mal,
40:19das war auch mit dem Leitmeier.
40:21Hat noch jemand was gewusst
40:22aus Ihnen beiden?
40:23Nein,
40:24nur mit zwei.
40:25Danke.
40:26Entschuldigen Sie mich.
40:28Herr Mittler,
40:29sagen Sie mal,
40:31einen besagten Abend,
40:32was war denn mit Ihrem Auto?
40:34Ich hatte eine Reifenpfanne.
40:35Und da haben Sie Ihre Frau angerufen,
40:37damit ich Ihnen helfen soll.
40:38Ja,
40:39nein,
40:40deswegen bin ich in den Graben gefahren.
40:42helfen konnte mir dann wer anders.
40:43Das ging genau.
40:44Und Ihrem Auto ist nichts passiert?
40:46Nein,
40:47Glück gehabt.
40:48Das geht ja auch so.
40:50Kann ich mal
40:51Ihren kaputten Reifen sehen?
40:53Den hab ich schon reparieren lassen.
40:54Ich schau ihn trotzdem einmal an.
41:02Herr Moor,
41:03haben Sie nicht neulich auch so was dabei gehabt?
41:06Ein Schnittbild
41:07von der Filmklebepresse,
41:09mit der er erschlagen wurde?
41:11Ja,
41:11ja, genau.
41:13Herr Mittler,
41:14ich hab so das Gefühl,
41:15Sie haben gar keine Reifenpanie gehabt.
41:18Und in den Graben sind Sie auch nicht reingefahren,
41:20oder nicht?
41:20Thomas,
41:21aber wie...
41:22Ich wollte die vom Kino abholen.
41:24Und da hab ich gesehen,
41:25wie ihr euch geküsst habt.
41:27Du hast ihn nun gebracht.
41:28Ich wollte nur mit ihm reden.
41:29Er sagen,
41:30er soll die Finger von dir lassen.
41:32Aber er wollte nicht zuhören.
41:33Und da bin ich so wütend geworden,
41:35dass Sie an...
41:38Herr Mittler,
41:39Sie sind vorläufig festgenommen
41:40wegen der dringenden Tatverdacht,
41:42welche ich abführen.
41:43Herr Mittler,
41:44wenn Sie bitte mit...
41:52Respekt.
41:53Ich glaub,
41:54Sie sind der einzige Kommissar,
41:55der seine Fälle von zu Hause auslöst.
41:57Das wird den 80er- und Vorortmann freuen.
41:59Dabei ist es normal.
42:02Naja,
42:03ein bisschen Hilfe hab ich schon auch gehabt.
Kommentare