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00:10Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:39Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:04Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:30Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:02Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:11Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:27Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
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03:00Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:39Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
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03:40Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:45Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:45Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:46Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:47Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:56ganzen Tag. Sie gehen jetzt mit mir mit und setzen Sie zu mir und wir frühstücken und ich
04:04helfe Ihnen dann vielleicht nachher, wenn Sie irgendwie beim Ding was haben, dass wir gemeinsam
04:11zusammen, Sie und ich, ja, oi. Frau Stockl, was gibt's? Herr Brandlich, ich habe eine gute Nachricht für Sie.
04:22Eine gute Nachricht. Ja, Sie müssen halt nicht zum Morgenappell beim 80er antanzen. Aha. Wir haben
04:28nämlich einen neuen Fall reingekriegt und da müssten Sie sofort hin, beziehungsweise gleich hin, wobei der
04:3380er die Betonung auf gleich gelegt hat. So, und wo finde ich unser Opfer? Es handelt sich nicht um ein
04:39Opfer, sondern um ein Auto. Betrifft es nicht ein bisschen mehr die Kollegen vom Verkehr? In dem Fall
04:45betrifft es nicht die Kollegen vom Verkehr, weil nämlich Spuren eines Gewaltverbrechens festgestellt
04:49worden sind. Haben Sie den Herrn Lindt schon informiert? Der Herr Lindt ist schon unterwegs.
04:53Dann passt's ja. Der wird dem Hof auch immer ähnlicher. Herrschaftszeiten. Herrschaft, jetzt habe ich es nicht
05:00gefragt, wo ich hin muss. So, Frau Weikert, danke für Ihre Hilfe. Wenn wir noch gefragt haben, dann melden wir
05:06es bei uns.
05:06Gell? Biedeschön. Biedeschön.
05:10Morgen, Herr Lindt. Morgen. Das war die Frau Weikert, unsere Zeugin, die das Auto gefunden hat beim
05:15Junk. Ich habe schon alle relevanten Fakten aufgezeigt. Sehr gut. Welche Fakten sind das?
05:20Da hat er sich das Auto gefunden hat beim Junk. Und was? Nix. Aha. Haben Sie wenigstens schon den
05:27Fahrzeughalter festgestellt? Nein, habe ich nicht, weil ich bin jetzt bloß zehn Minuten gekommen.
05:31Dann tun Sie das bitte. Immer wieder gerne, Herr Lindt. Morgen. Guten Morgen. Und? Ziemlich viel Blut. Von einem
05:39Grazer ist das nicht. Habt ihr schon eine Hundertschaft bestellt, die die Umgebung absucht? Nein, bis jetzt noch nicht. Gut,
05:44dann kümmere ich mich
05:44drum. Darf ich da schon einen Blick rein? In die Taschen. Kein Problem, die Fingerabdrücke haben wir schon.
05:49Wir haben mir eh gleich wieder. Und zwar Rosenheim CP914. So. Mooswürstchenweg 12. Ja.
06:02Ja, alles klar. Danke, habe ich notiert. Eine. Guten Morgen, Herr Moin. Guten Morgen, Herr Brandl. Und, was gibt es
06:10heute?
06:11Jetzt haben wir nicht einmal eine Leuchte. Da haben wir nur ein Auto mit Blutspuren. Aber ich habe schon den
06:15Halter von dem Fahrzeug herausgefunden. Also von mir die Halterin. Respekt. Danke. Morgen, Herr Brandl.
06:21Morgen, Herr Lindt. Irgendwie erinnern Sie mich heute an Herrn Hofer. Echt? Ist schon so weit.
06:26Nein, der war auch einmal Zweiter. Ah. Ich wollte den Übergang nicht zu abrupt gestalten. Verstehe.
06:32Ja. Ja. Und ich habe die Halterin von dem Auto herausgefunden. Es handelt sich dabei... Moment.
06:37Ähm. Dagmar Ufert. Geboren 13. Februar 71. Wohnhaft in Rosenheim. Mooswürstchenweg 12. Richtig?
06:49Wieso wissen Sie das?
06:54Ah. Hauptsache, telefonieren wir einen Wolf, gell? Äh, was anderes haben wir schon veranlasst, die Gegend zu durchsuchen.
07:01Nein, das haben wir noch nicht veranlasst, weil wir eben erst gekommen sind. Aber der Herr Moor kümmert sich bestimmt
07:06drum.
07:06Ja, der Herr Moor kümmert sich darum. Warum eigentlich immer der Herr Moor?
07:09Ja, vielleicht deswegen, weil wir zwei jetzt in den Mooswürstchenweg fahren. Sie sagen es.
07:14Ja.
07:15Ja.
07:27Ja.
07:30Ja, ich Natural.
07:31Ja.
07:33Ja.
07:34Ja.
07:35Ja.
07:39Ja.
07:46Herr Ufert. Ja? Mein Name ist Lind. Kripo Rosenheim. Das ist mein Kollege, der Herr Prantl.
07:52Es ging aber schnell. Kommen Sie hoch.
07:56Was ging schnell? Ich habe vor fünf Minuten bei der Polizei angerufen, weil ich meine Frau vermisse.
08:02So, davon wissen wir noch gar nichts. Aber das Auto Ihrer Frau haben wir gefunden.
08:06Sie haben das Auto gefunden. Und, wo ist meine Frau?
08:10Wir müssen davon ausgehen, dass hier etwas zugestoßen ist. Ihr Wagen stand heute Morgen verlassen auf einem Hügel bei Großegelssee.
08:18In dem Auto fand man Blutspuren. Sehr schrecklich.
08:22Wann haben Sie denn festgestellt, dass Ihre Frau verschwunden ist? Heute Morgen.
08:26Warum nicht gestern? Ich bin heute Morgen erst aus Hof zurückgekommen. Ich hatte da geschäftlich zu tun.
08:31Sie haben in Hof übernachtet. Wo? Im Hirschen.
08:37Können wir das vielleicht später besprechen?
08:38Herr Ufert, Ihre Frau ist verschwunden. Ich glaube nicht, dass es im Moment irgendetwas Wichtigeres gibt.
08:43Natürlich. Entschuldigen Sie.
08:46Wann haben Sie Ihre Frau das letzte Mal gesehen?
08:48Es war gestern Abend. Wir sind um sechs, gemeinsam aus dem Haus. Sie ins Fitnessstudio und ich nach Hof.
08:55Welches Studio besucht Ihre Frau?
08:56Das Gym 2000. Sie geht da zwei, dreimal die Woche hin. Mit ihrer Freundin Paula.
09:01Das Gym 2000 kenne ich. Sieht man das noch nicht?
09:05Na, ich fordere jeden Morgen vorbei. Auf dem Weg ins Präsidium.
09:09Hatte die Freundin Ihrer Frau auch einen Nachnamen?
09:12Seemann. Paula Seemann. Sie hatten in der Innenstadt eine Boutique, direkt am Marktplatz.
09:17Meine Herren, wenn Sie sonst keine Fragen haben, dann würde ich jetzt.
09:20Ja, alles klar. Ihre Frau hat doch sicher eine Haarbürste, oder?
09:26Selbstverständlich. Dürften wir die vielleicht haben.
09:28Wieso das denn?
09:30Für einen DNA-Abgleich.
09:33Ja, logisch. Hol' ich ihn sofort.
09:37So richtig nah scheint der bis nicht zum Gehen. Vorsichtig ausgedrückt, ja.
09:42Kann's auch ein Kamm sein.
09:45Bürsten war besser.
10:04Guten Morgen. Morgen. Morgen.
10:07Kann ich was für Sie tun?
10:09Ja, Frau Seemann?
10:10Ja?
10:11Wir sind von der Kripo. Mein Name ist Lind.
10:14Brandl.
10:15Ist was passiert?
10:16Das wissen wir noch nicht.
10:18Aber der Herr Ufert hat uns erzählt, dass Sie die beste Freundin von seiner Frau sind.
10:24Ist was mit der Taggi?
10:26Wir haben heute Morgen Ihren Wagen gefunden, aber von ihr fehlt leider jede Spur.
10:30Aber wir waren doch gestern noch zusammen im Gym.
10:33Wann genau haben Sie die Frau Ufert das letzte Mal gesehen?
10:36Also, bis neun waren wir noch in Bauch, Beine, Po und dann sind wir in die Sauna.
10:40Und ich bin dann nach Hause und die Taggi wollte noch ins Solarium.
10:44Bauch, Beine, Po. Ist das ein Kurs?
10:46Ja, da gehen wir zweimal die Woche hin.
10:48Ja, ja, ja.
10:49Wie heißt denn bitte der Leiter?
10:52Ramon Ramirez.
10:53Ah, Spanier.
10:54Na ja, eigentlich heißt er Raimund Radlmeier, aber er glaubt halt, dass er mit der Latino-Masche besser ankommt bei
11:01den Mädels.
11:03Und? Kommt er besser an?
11:07Ja.
11:09Stefan?
11:10Der Ehemann Ihrer Freundin hat das Verschwinden relativ gelassen aufgenommen.
11:15Der Stefan!
11:20Dazu sage ich jetzt nichts.
11:22Wenn Sie nichts sagen, sagen Sie einen ganzen Haufen.
11:24Manchmal mehr, als hätten Sie was gesagt.
11:27Ja, mein Gott, die zwei haben sich halt arrangiert. Luxus gegen Treue.
11:32Ja, das ist natürlich ja eine Möglichkeit.
11:34Und die Taggi hat sich dran gewöhnt.
11:36An den Luxus.
11:38Ja, wer gibt es schon gerne auf? Villa, Auto, teure Klamotten?
11:42Ja, also Frau Seemann, das war's fürs Erste.
11:45Wenn sich die Frau Ufert bei Ihnen melden sollte...
11:47Hier ist meine Karte, ja?
11:50Wiederschauen.
11:51Wiederschauen.
11:57Hier ist die Stockl.
11:58Hier ist die Michi.
12:00Äh, Lind, Brandl.
12:01Die sind noch unterwegs.
12:02Gott sei Dank.
12:03Kann ich vielleicht einmal in Ruhe einen Kaffee trinken?
12:05Die Frau Ortmann hat sich auch nach dem Herrn Lind erkundigt.
12:09Na ja, dann wird's halt vielleicht was von ihm wollen.
12:12Ja, natürlich will die was von dem.
12:14Stockl, was du immer meinst.
12:16Ich mein nicht, ich weiß.
12:17Guten Morgen, Herr Lind. Grüß Gott, Herr Brandl.
12:19Frau Stockl.
12:20Morgen.
12:21Herr Lind, die Frau Ortmann hat sich nach Ihnen erkundigt.
12:24Ah, wahrscheinlich wegen der Kamera.
12:25Na ja, von der Kamera hat die nichts gesagt.
12:27Soll ich's vielleicht einmal kurz anrufen und ihr sagen, dass Sie jetzt da wären?
12:30Nein, nein, danke, nicht nötig.
12:32Ah.
12:34Und?
12:36Was unter?
12:37Die Hundertschaft. Haben die was gefunden?
12:39Gar nichts haben sie gefunden.
12:40Keine Leiche haben sie gefunden und keine Spuren haben sie gefunden.
12:43Nix.
12:44Das ist schlecht.
12:45Na ja, immer noch besser, als wenn wir Frau Ufert's Leiche gefunden hätten.
12:48Da haben Sie jetzt wieder recht.
12:50Kripo-Rosenheim-Apparat Stockl, grüß Gott.
12:53Herr Achtziger.
12:54Ja, die sind da.
12:57Gut, mach ich, wie der Herr.
12:59Ihr sollt zum Achtziger kommen.
13:02Aber wenn es so ist, dann ist es so.
13:04Herr Lind, äh, soll ich der Frau Ortmann nicht doch was ausrichten?
13:07Ich mein, nur für den Fall, dass sie fragt.
13:09Nein, das sollen Sie nicht, Frau Stockl. Vielen Dank.
13:11Herr Kollege.
13:14Ja.
13:16Und?
13:18Herr Brandl?
13:21Ja.
13:22Ja.
13:25Haben Sie es nicht gesagt?
13:27Sag mal, Stockl.
13:32Oh, das ging jetzt aber schnell. Nehmen Sie doch bitte Platz, meine Herren.
13:36Ach, der Herr Brandl sitzt natürlich bereits. Bitte, Herr Lind.
13:41Also, gibt's schon irgendwelche Ermittlungsergebnisse im Fall Ufert?
13:46So wie es ausschaut, ist die Frau verschwunden. Und das nicht freiwillig.
13:49Danke, Herr Brandl. Also von allein wäre ich da jetzt selber nicht drauf gekommen.
13:53Also, wir gehen im Moment davon aus, dass sie entführt wurde oder sogar ermordet.
13:58Haben Sie schon in Betracht gezogen, dass es sich eventuell um einen Racheakt handeln könnte?
14:02Ein Racheakt?
14:03Ja, Ihr Mann ist doch der Anlageberater Ufert.
14:07Ja.
14:08Es gibt eine Menge Leute hier in Rosenheim, die durch seine Anlagetipps viel Geld verloren haben.
14:14Sehr viel Geld.
14:16Aber das muss man doch nicht an seiner Frau auslassen.
14:18Oh, da kann einen die Wut schon überkommen. Also, ich könnte mir das sehr, sehr gut als Motiv vorstellen.
14:26Also, rein theoretisch.
14:28Und praktisch?
14:30Na ja, Sie werden sicher im Laufe Ihrer Ermittlungen darauf stoßen.
14:35Ja, auch ich habe durch Herrn Ufert, na ja.
14:40Haben Sie ein Geld verloren?
14:41Ja. Also, meine Herren, diesen Ermittlungsansatz sollten Sie nicht unberücksichtigt lassen.
14:47Nein, nein, werden wir nicht.
14:49Bitte.
14:54War es viel?
14:55Ach, bitte, Herr Ermitt.
15:00Grüß Gott, Herr Ufert.
15:04Haben Sie meine Frau gefunden?
15:05Bis jetzt noch nicht.
15:07Was wollen Sie dann hier?
15:08Vielleicht habe ich ein paar Fragen?
15:10Ist jetzt schlecht. Ich bin schon wieder auf dem Sprung.
15:11Herr Elfert, ich glaube, da werden Sie beim Springer noch ein bisschen warten müssen.
15:25Ja.
15:26Ja.
15:27Langsam gleichmäßig zurück.
15:28Neuer Stücker. Neuer Stücker.
15:30Super.
15:30Gut, du spürst es.
15:31So, wieder vor. Langsam. Ausatmung.
15:34Herr Radlmeier?
15:35Ja?
15:36Kann ich Sie kurz sprechen?
15:37Ja.
15:40Ja.
15:40Ja, dann machst du jetzt drei Sätze auf 15 wiederholen.
15:42Ja? Tschölangs.
15:44Grüß Gott.
15:45Ja, mein Name ist Lind. Ich bin von der Kripo Rosenheim.
15:49Aha.
15:50Es geht um Frau Ufert.
15:52Ah, die Dagi.
15:54Ja, sie war gestern Abend in ihrem Kurs.
15:56Ja, und Bauch, Beine, Po.
15:58Warum?
15:59Sie wird vermisst.
16:01Wie vermisst?
16:02Um das rauszufinden, wäre es gut, wenn Sie meine Fragen beantworten.
16:05Also, wann ist sie von hier weg?
16:08Gott.
16:08Nach dem Kurs ist sie noch in Solarium und in die Sauna und ich muss so gegen zehn gewesen sein,
16:13wie sie weg ist.
16:14Haben Sie sie wegfahren sehen?
16:15Nein, ich habe den Dienstgott.
16:18Ich verstehe nicht, was mein Beruf mit dem Verschwinden meiner Frau zu tun haben sollte.
16:22Sie sind ein Anlageberater. Da geht es um sehr viel Geld.
16:25Ja, natürlich.
16:26Ja, und ich habe in letzter Zeit gehört, dass Sie einiges in den Samt gesetzt haben.
16:29Was soll das heißen?
16:30Natürlich kommt es schon mal vor, dass eine Anlage nicht die gewünschte Rendite abwirft.
16:34Oder, anders gesagt, dass das angelegte Geld komplett weg ist.
16:39Ich weise meine Kunden bei jeder Anlage grundsätzlich auf die Risiken hin.
16:42Aber bei den meisten schaltet bei den Worten Steuersparnis und Rendite das Hirn ab.
16:46Wie gut kennen Sie Frau Ufert?
16:48Ich hoffe, ich muss Sie halt so kennen, gell?
16:50Manchmal trinkt man noch einen Milchshake oder einen Cocktail, aber weiter nix.
16:55Und ist Ihnen gestern Abend vielleicht irgendwas Besonderes aufgefallen, dass Sie nervös war oder irgendwie anders als sonst?
17:01Na, wie immer.
17:03Gut, dann bräuchte ich bitte noch eine Liste der anderen Großteilnehmer, wenn es geht.
17:07Ah ja, kein Problem.
17:09Da drohe ich Ihnen aus.
17:10Gut, Herr Ufert, dann bräuchte ich noch eine Liste von Ihnen mit allen Anlegern, die sich mit Ihrer Hilfe verspekuliert
17:16haben.
17:18Wie stellen Sie sich das vor? Das sind extrem sensible Daten.
17:21Wir könnten einen Aufruf in der Zeitung veröffentlichen, wo sich alle Anleger melden sollen, die durch Sie Geld verloren haben.
17:28Wenn Ihnen das lieber ist.
17:30Okay.
17:33Aber Sie müssen diese Daten äußerst vertraulich behandeln.
17:37Einverstanden.
17:39Ach, damit Sie es wissen, wir legen jetzt eine Fangschaltung für Ihre Telefonanlage.
17:43Wieso denn das?
17:44Wenn Ihre Frau entführt worden ist?
17:46Und sich die Entführer melden?
17:49Wenn es denn nötig ist.
17:51Ist es, Herr Ufert.
17:53Ja, selbstverständlich. Ich habe es notiert. Danke. Wiederhören.
17:57Hallo, Frau Stockel.
17:58Hallo.
17:59Der Christian ist nicht da?
18:01Nein, der Herr Lind ist momentan nicht da. Der müsste aber jeden Moment kommen.
18:05Sie können ihn gern bei mir im Büro warten. Ich habe gerade einen frischen Kaffee aufgebrüht.
18:09Nein, danke.
18:11Soll ich ihm was ausrichten, den Christian?
18:15Ah, wir sind schon da. Das ist gut.
18:17Hallo, Herr Conti.
18:18Grüß Gott, Frau Ortmann.
18:19Christian, ich habe deine Kamera.
18:21Ah, super, ja. Habe ich liegen lassen. Danke.
18:22Du warst so schnell weg, dass ich dich nicht mehr fragen konnte, wie ich meine Speicherkarte rauskriege.
18:26Ach so, das geht ganz einfach hier. Draufdrücken, zack, und dann.
18:30Ah, da bei den Batterien. Na, Joe hat es jedenfalls nicht geschafft.
18:34Tschüss.
18:34Ja, mach's gut. Bis dann.
18:36Seit wann sind Sie perdu mit der Frau Ortmann?
18:41Seit heute Morgen?
18:42Aha.
18:49Ja.
19:01Gut, dann fassen wir mal zusammen, was wir bisher haben.
19:03Nicht viel. Eine Ehefrau, die verschwunden ist, ein Ehemann, dem das ziemlich wurscht ist.
19:09Und eine Liste von geprillten Anlegern, die sich liest, wie das Hu is Hu von Rosenheim.
19:16Kaum einer von den Gespickten, der bei dem kein Geld verloren hätte.
19:19Ach, apropos, ich habe ja auch noch diese Liste von den Kursteilnehmerinnen.
19:24Entschuldigt bitte, aber das Labor hat gerade angerufen, die Blutspuren aus dem Auto stammen von der Frau Ufert.
19:29Ah, danke Frau Stocker.
19:31Bitte.
19:32Übrigens, ich habe ja noch eine Liste mit Teilnehmerinnen bei einem Fitnesskurs.
19:35Wenn Sie da bitte mal nachfragen, ob eine von denen gestern Abend irgendwas Relevantes gehört oder gesehen hat.
19:40Gern.
19:42Entschuldigung, für so Geschichten bin ich eigentlich eh zuständig.
19:44Herr Mohr, für eine Idealisten.
19:47Hi.
19:50Schauen Sie, das sind die ganzen geprillten Anleger, wenn Sie die mal auf ihr Alibi überprüfen.
19:55Da ist Herr 80 dabei.
19:56Ja, super.
19:59Herr Mohr, fangst doch mal bei Aero, wie Reischl.
20:02Der hat auch.
20:04Nicht zu knapp.
20:06Was tun wir noch ohne Listen?
20:07Ja.
20:16Ah, Sie sind's.
20:19Gibt was Neues von der Dagi?
20:21Das fragen wir Sie.
20:22Wieso mich?
20:23Also bei mir hat sich die Dagi nicht gemeint, wenn Sie das meinen.
20:26Vielleicht wollen Sie uns ja was erzählen über Ihre Freundin.
20:29Könnte es vielleicht sein, dass sie sich absetzen wollte.
20:32Das glaube ich nicht.
20:33Wovon soll sie denn leben?
20:35Ein anderer Mann vielleicht.
20:46Also, seit einiger Zeit läuft was mit dem Ramon.
20:48Aber das ist keiner, mit dem Sie durchbrennen würde.
20:51Fehlt ja auch das nötige Kleingeld.
20:53Ja, der könnte ihr nie das Leben ermöglichen, das sie sich vorstellt.
20:58Und warum erzählen Sie uns erst jetzt von diesem Verhältnis?
21:02Wenn das der Stefan mitkriegt?
21:04Tja, dann ist vorbei mit dem ganzen Luxus.
21:07Könnte sein.
21:21Herr Mohr, ich grüße Sie.
21:22Das ist gut, Herr Reischl.
21:23Es ist aber nett, dass Sie mich besuchen.
21:25Herr Reischl, mein Besuch ist rein dienstlich, nicht privat.
21:28Dienstlich?
21:29Ich bin unschuldig in allen Anklagepunkten.
21:31Verdammt, gehen wir doch rein.
21:36Nicht in den Salon, wir gehen ins Prischzimmer.
21:38Bitte schön.
21:40Herr Reischl, eine reine Routinefrage.
21:43Kennen Sie den Stefan Ufert?
21:45Hören Sie mir nur auf mit dem.
21:47Der hat mir eine Rendite versprochen.
21:48Und zwar von 10 Prozent.
21:49Jeden Monat.
21:51Jetzt fragen Sie mich nicht, was dabei rausgekommen ist.
21:53Alles futsch. 100 Prozent Verlust.
21:55Ja, genau.
21:57Ich habe gerade eine Flasche Wein aufgemacht.
21:59Einen sehr guten Tropfen.
22:00Mönchseglaschen.
22:01Herr Reischl, bin ich noch im Dienst.
22:02Aber die Polizei ist doch immer im Dienst.
22:04Schluckere Geld schon.
22:05Auch nicht mehr.
22:10Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, warum Sie hier sind.
22:13Herr May, die Frau vom Ufert ist verschwunden.
22:16Und die soll jetzt alle fragen, die er über den Tisch gezogen hat,
22:20wo sie gestern abends gewesen sind.
22:21Ich? Ja, hier zu Hause.
22:25Kannst du dafür zeigen?
22:26Ja, klar. Meine Mama.
22:58Frau Hofer, ich habe uns eine Überraschung mitgebracht.
23:01Ich habe jetzt keine Zeit.
23:03Ah ja, feurig. Jetzt ging es her.
23:06Wissen Sie, ich habe mir gedacht,
23:07wenn ich schon nicht mit meinen landwirtschaftlichen Kenntnissen glänzen kann,
23:10möchte ich Sie wenigstens kulinarisch verwöhnen.
23:13Mögen Sie chinesisch.
23:14Ich habe jetzt wirklich keine Zeit zum Essen.
23:16Ich muss die Kalbe füttern.
23:18Ach, Kalbe, Kalbe, Kalbe, Kalbe.
23:20Sie müssen was essen. Jetzt gehen Sie her.
23:23Wie ich auch schau.
23:25Sie schauen sehr gut aus. Und hübsch.
23:28Danke.
23:30Schauen Sie her.
23:32Frühlingsrollen.
23:33Da haben wir ein bisschen Reis.
23:35Knudeln.
23:37Und ein bisschen Gemüse.
23:39Auf ein Besteck.
23:41Und...
23:42Butter-Sieben-Köstlichkeiten.
23:45Für danach.
23:47Apropos Butter.
23:48Wir essen Ihnen einen Butter.
23:51Dem geht es richtig gut.
23:52Keinen Stall, keine Feldarbeit.
23:55Naja, aber mir geht er gescheit ab.
23:56Das hätte ich mir vorher nicht vorstellen können.
23:59Ja, so ist es.
24:00Wenn er da ist, ist nichts.
24:01Und wenn er nicht da ist, ist er erst recht.
24:04Also, was habe ich schon ewig nicht mehr gegessen.
24:06Jetzt haben Sie die Auswahl beim Besteck.
24:09Europäisch, oder?
24:10Wenn schon, denn schon.
24:13Einen guten.
24:13Einen guten.
24:19Und schmeckt es?
24:20Mhm.
24:22Aber jetzt einmal ganz was anderes.
24:25Der Lind und die Frau Ortmann.
24:27Bauen sich da was an.
24:30Ich meine schon, dass da was läuft.
24:32Aber woher wissen Sie das schon wieder?
24:34Mei, Rosenheim ist halt nicht New York.
24:37Und die Frau Stockl kein Beichtstuhl.
24:43Pantl.
24:45Ja, Herr Mohr.
24:47Ja.
24:49Ich bin schon unterwegs.
24:50So haben wir.
24:51Jetzt haben wir es wieder.
24:53Jetzt muss ich Sie allein lassen.
24:55Mit Butter und seine sieben Köstlichkeiten.
24:57Schade.
25:02Na.
25:07Ah, Herr Mohr.
25:08Ja.
25:09Wo ist denn der Herr Lind?
25:11Denen reicht ihn nicht.
25:11Da steckt wahrscheinlich nicht irgendein Funkloch drin.
25:14So würde ich jetzt auch gerne.
25:15Oh nein.
25:17Ah, Herr Brandl.
25:18Nicht im Büro.
25:19Der Dings war ja im Vernehmungsraum der Ufert.
25:22Im Vernehmungsraum?
25:23Ja.
25:25Ah, gut.
25:27Warten Sie einen Moment.
25:29Geh mit.
25:32Das ist aber nett.
25:34Das ist eigentlich...
25:35Ha.
25:39Das ist gut, Herr Offerts.
25:41Wie schaut's aus?
25:41Haben sich die Entführer schon gemeldet?
25:43Ja.
25:44Hier.
25:45Bei SMS.
25:46Oh.
25:46Oh, vielen Dank.
25:52Segen wir das Ganze mal positiv.
25:54Anscheinend lebt Ihre Frau noch.
25:56Aber die wollen 250.000 Euro von mir.
25:59Haben Sie zufrieden?
26:01Ja.
26:01Mich kannst du besorgen.
26:04Das ist komisch.
26:06Absender, Dagmar.
26:08Die SMS ist vom Handy meiner Frau abgeschickt worden.
26:11Vom Handy Ihrer Frau?
26:13Schlau.
26:14Vielleicht können wir das Handy orten.
26:16Darf ich das machen, Herr Mohr?
26:17Ja, auch gerne.
26:18Aber die so deppert sind mit deinem eigenen Schatten.
26:21Handy am Ende laufen.
26:22Probieren müssen wir's.
26:23Find ich auch.
26:27Wie geht's jetzt weiter?
26:29Ja, jetzt müssen wir warten, bis sich die Entführer bei Ihnen wieder melden.
26:35Herr Mohr, das war sehr richtig, dass Sie mich gleich angerufen haben.
26:38Wo befindet er sich denn jetzt, der Herr Ufert?
26:40Im Vernehmungsraum beim Herrn Brandl und der Herr Lind.
26:43Im Funkloch.
26:44Dann schicken Sie mir den Herrn Brandl.
26:46Ja, aber eigentlich wollte ich...
26:47Mir den Herrn Brandl holen.
26:48Danke.
26:53Sie müssen auf jeden Fall bei der Geldübergabe zugreifen.
26:55Das halte ich für keine gute Idee, solange Ihre Frau nicht frei ist.
27:00Aber...
27:00Wer garantiert mir, dass ich mein Geld wieder bekomme?
27:03Wir unternehmen auf jeden Fall nichts, was Ihre Frau gefährdet.
27:08Du!
27:08Das ist ja schnell gegangen.
27:10So ist Handy, nein?
27:11Sie sollen ganz geschwind zum 80er kommen.
27:13Was wollen?
27:14Was, was nicht?
27:15Gut.
27:17Dann bleiben Sie dabei da beim Herrn Ufert.
27:19Ja, aber eigentlich sollte ich doch...
27:21Das ist mit der Handy-Ortung.
27:22Das machen wir später.
27:28Ah...
27:29Ja, ja.
27:30Wir brauchen auf jeden Fall die Spezialisten aus München.
27:33Ja, die Einzelheiten gebe ich Ihnen dann später durch.
27:35Ja, bitte.
27:37Ich melde mich dann.
27:38Danke.
27:40Grüß Gott, Herr 80er.
27:42Ja?
27:43Und?
27:44Wie ist jetzt der Stand der Dinge im Moment?
27:47Also, die Frau Ufert ist offensichtlich entführt worden.
27:50Die Entführer verlangen 250.000 Euro, melden sich morgen wieder.
27:54Ja, ich habe bereits Spezialisten aus München angefordert.
27:57Warum das?
27:59Herr Brandl.
28:01Weil Sie eben Spezialisten sind.
28:03Na, dann.
28:05Und Sie kümmern sich mittlerweile um Herrn Ufert, bis die Herren da sind.
28:11Ja.
28:17Ja.
28:21Ja.
28:22Ja.
28:23Ja.
28:23Ja.
28:30Ja.
28:35Ja.
28:45Morgen, Herr Kollege.
28:47Morgen, Herr Lind.
28:48Ja, Sie schauen ein bisschen mitgenommen aus.
28:51Na, schaut nicht bloß aus.
28:52Aber einer geht's gut, ne?
28:53Warum heute ist doch was Positives so ein Funkloch?
28:55Das Handy war plötzlich aus.
28:57Ja.
28:58Was gibt's Neues?
28:59Ja.
29:02Ich warte immer noch auf die Entführungsspezialisten aus München.
29:05Oh, dann sind wir also raus aus dem Fall.
29:07Ja.
29:08Das ist, glaube ich, weniger.
29:10Ah.
29:12Wo ist denn der Ufert?
29:13Wahrscheinlich oben.
29:15Kaffee war nicht schlecht, ne?
29:16Ich schau mal, was die Küche hergibt.
29:22Äh, Kaffee sehe ich keinen.
29:28Wie wär's damit?
29:30Wurscht.
29:31Koffein ist Koffein.
29:36Sie haben sich wieder gemeldet.
29:38Darf ich?
29:38Hallo.
29:40Ah.
29:40Steigen Sie mit dem Geld in den Wagen.
29:42Verlassen Sie die Stadt Richtung Süden.
29:44Weitere Anweisungen folgen.
29:45Jetzt wär's dann doch nur ein Schnitzeljagd, hm?
29:47Und die sollen wir den Spezialisten überlassen.
29:50Ja.
29:51Eher nicht.
29:53Ich hab da mal ähnliche Geschichte in Straubing erlebt.
29:56Dann bin ich ja mal gespannt, wie Ihre Straubinger Theorie aufgeht.
30:01Schau mal, meiner Singmesche.
30:08Ah, von Herrn Mohr.
30:11Geldübergabe stattgefunden.
30:13Entführer entkommen.
30:14Da in Duo und sehr guter Fahrer.
30:19Ja, ja.
30:21Was tun wir ohne unsere Spezialisten?
30:23Aus München.
30:26Was meinen Sie, wie lange?
30:29Zehn Minuten.
30:38Da.
30:41Tatsächlich.
30:58Ich bin fertig.
31:00Ich verschob mir, wie spät das ist.
31:02Ja, ja, ich bin gleich fertig.
31:20Malzeit.
31:23So, Radlmeier, jetzt müssen Sie uns ein bisschen was erzählen.
31:26Zum Beispiel, wo Sie Frau Ufert versteckt haben.
31:29Nein, das ist nicht so, wie Sie jetzt denken.
31:31Wie denken wir?
31:32Dass ich die Dagi entführt habe. Das war Ihre Idee.
31:35Mir war von Anfang an nicht wohl bei der Sache.
31:37Die Entführung war also nur vorgetäuscht.
31:40Mit Sinn für Dramatik.
31:41Wenn ich bloß an das Auto denke.
31:43Die Blutspritzer.
31:46Ja, ich habe mit der Spritze abgezapft.
31:49Ich war mir Rettungssanitäter.
31:51Warum das Ganze?
31:54Wir wollten mit den 250.000 was Neues anfangen.
31:57Und da die Vorschläge, Sie bringen uns jetzt erst einmal
31:59zur Frau Ufert.
32:04Kann ich mir noch was ansehen?
32:06Das war mir auch recht.
32:11Das war mir auch.
32:15Das war mir auch ganz komisch.
32:28Nach.
32:28Vorsicht, nach Ihnen.
32:41Frau Ufert
32:44Dagi
32:45kannst du aufmachen
32:47neben uns
32:47und
32:50Frau Ufert
32:51Dagi
32:59Dagi
33:01Dagi
33:05Dagi
33:06Mensch, mach es doch
33:08Ich war das nicht
33:09Das müssen Sie mir glauben
33:12Ich war das nicht
33:21Die Todesursache
33:23könnte die Verletzung
33:24am Kopf sein
33:25Warum könnte?
33:26Weil ich definitive
33:27Aussagen immer erst
33:28nach der Obduktion treffe
33:30Tja, so ist sie
33:31Und der Todeszeitpunkt?
33:34Ich schätze mal
33:34dass sie zwölf Stunden tot ist
33:36Also gegen Mitternacht, ja?
33:38Aber das können Sie
33:39natürlich erst
33:40definitiv nach der Obduktion sagen
33:42Sehr richtig
33:45Und wann gibt es dann
33:46so die ersten
33:47definitiven Ergebnisse?
33:48Das liegt ganz bei Ihnen
33:49eher, so er mir
33:50auf den Tisch landet
33:51umso schneller
33:51Da haben Sie Ihr Ergebnis
33:55Ist das nicht herrlich
33:57hier oben?
33:58Tja, Leiche mit Aussicht
34:01Herr Brandl
34:05Wie schaut's aus?
34:06Jede Menge Fingerabdrücke
34:08aber keine Aufbruchspuren
34:09an den Fenstern
34:10und der Tür
34:11Und der Schlüssel steckt
34:12von innen
34:15Also hat sich
34:16ein Mörder selbst
34:17reingelassen
34:18Trotzdem
34:19wahrscheinlich Kind
34:23Tod?
34:26Tod?
34:26Tut uns sehr leid,
34:27Herr Ufer
34:27Mein Beileid
34:30Ich hab doch bezahlt
34:33So wie es aussieht, war Ihre Frau
34:34schon bei der Geldübergabe tot
34:37Dürfen wir reinkommen?
34:42Ja, ja, natürlich
34:47Ich versteh's nicht
34:51Ich versteh's einfach nicht
34:54Ich hab doch genau das gemacht, was die für mir verlangt haben
34:57Ja, wie gesagt
34:58Ja, wie gesagt
34:58Da war Ihre Frau schon nicht mehr am Leben
35:00Den mutmaßlichen Entführer
35:03Den haben wir geschnappt
35:05Allerdings bestreitet der den Mord
35:07Herr Ufert
35:09Ihre Frau wurde gar nicht entführt
35:10Was soll das jetzt schon wieder heißen?
35:12Das soll heißen, dass Ihre Frau
35:14diese Entführung inszeniert hat
35:18Unmöglich
35:20Das kann nicht sein
35:22Haben Sie gewusst, dass Ihre Frau einen Geliebten hatte?
35:26Das wird ja immer absurder
35:28Natürlich hab ich das nicht gewusst
35:29Sie hatte schon seit längerem
35:32Ein Verhältnis mit Ihrem Fitnesstrainer
35:37Die beiden wollten sich mit den 250.000 Euro ins Ausland absetzen
35:41Wo ist mein Geld jetzt?
35:44Das haben wir erst mal sichergestellt
35:49Wär's nicht möglich, dass Ufert das Haus verlassen hat heute Nacht
35:52Ohne, dass Sie's bemerkt haben?
35:53Schon möglich
35:54Wenn ich schlafe, dann schlafe
35:55Aber der kann doch jemanden engagiert haben
35:57Ja, weil wenn er rausgefunden hat
35:59Dass deine Frau die Entführung nur vorgetäuscht hat
36:01Dann wäre das doch ein starkes Motiv, oder?
36:04Ja, wenn er's rausgefunden hat
36:05Aber wie wollen wir ihm das nachweisen?
36:07Haben Sie auch wieder recht
36:21Ich hab die Dagi nicht umgebracht
36:23Es schaut aber ganz anders aus
36:26Warum hätt ich das denn tun sollen?
36:28Wir wollten zusammen weg
36:29Vielleicht wollten Sie das ja
36:30Aber Frau Ufert nicht
36:31Vielleicht wollte Frau Ufert auch nur das Geld
36:33Sie aber mehr
36:34Da bringt am schnellen mal die Sicherung durch
36:37Wo waren Sie gestern gegen Mitternacht?
36:39Daheim
36:40Zeugen
36:42Ich war allein
36:43Wo waren Sie vorher?
36:47Da war ich bei der Dagi auf der Hütte
36:49Bis wann?
36:51Ich weiß es nicht so genau
36:53Bis elf oder so
36:54Bis elf oder so
36:55Oder bis zwölf oder so
36:58Okay, nehmen wir mal an
36:59Es war so, wie Sie gesagt haben
37:00Haben Sie auf dem Heimweg irgendjemanden getroffen?
37:03Ich weiß es nicht
37:04Ich weiß gar nichts mehr
37:06Wusste sonst noch jemand, dass Frau Ufert in der Hütte war?
37:09Niemand
37:10Wenn es jemand gewusst hat, dass wir es noch umgebracht haben
37:12Ich weiß es nicht
37:15Ich weiß nur, dass die Dagi noch gelebt hat
37:18Als ich weg von ihr bin
37:34Frau Simon
37:37Ja?
37:40Gibt's was Neues?
37:42Ja
37:43Wir haben ihre Freundin gefunden
37:45Auf einer Berghütte
37:48Wie geht's ihr?
37:51Es tut mir sehr leid
37:52Ihre Freundin ist ermordet worden
37:55Was?
37:58Wie?
38:00Wer?
38:01Wer?
38:01Wissen wir nicht
38:02Frau Simon
38:02Ich hätte noch ein paar Fragen an Sie
38:05Ihre Freundin
38:06Und der Radlmeier
38:07Haben diese Entführung nur vorgetäuscht
38:11Wie vorgetäuscht?
38:12Sie wollten halt den
38:13Herrn Ufert
38:15Abzocken
38:15Und mit dem Geld ins Ausland verschwinden
38:19Wieso sie denn tot?
38:22Da gibt's verschiedene Möglichkeiten
38:25Kennen Sie die Berghütte oben am Jinnbach?
38:28Ja
38:30Die gehört Dagi's Eltern
38:31Machen wir als Kinder oft um
38:34Der Herr Ufert
38:35Kennt ja die auch
38:39Wieso denken Sie das, Herr Stefan?
38:42Was glauben Sie denn?
38:47Geht ja über Leichen
38:50Hallo, Frau Praktur
38:51Sie kommen genau richtig
38:54Ich bin gerade fertig
38:55Der Todeszeitpunkt war gegen Mitternacht
39:00Todesursache
39:00Ist die Verletzung am Hinterkopf
39:02Die Hämatome und Kratzer
39:04Lassen darauf schließen
39:05Dass sie sich heftig gewehrt hat
39:07Wahrscheinlich ist sie während des Kampfes
39:09Mit dem Kopf an die Tischkante geknallt
39:12Da war jetzt aber nicht wirklich was Neues dabei
39:14Hm
39:17Unter Ihren Fingernägeln
39:19Da hab ich Hautpartikel und Blut gefunden
39:21Was nicht von ihr stammt
39:25Gut, wir haben zwei Tatverdächtige
39:27Dann werde ich Ihnen mal das DNA-Material
39:29Der beiden zukommen lassen
39:30Wenn die zwei Tatverdächtigen Männer sind
39:33Dann können wir uns den Aufwand sparen
39:36Eine Frau?
39:45Wartel?
39:46Ja, hier ist Lindh
39:46Wo stecken Sie gerade?
39:47Noch in der Stadt
39:48Gut, dann treffen wir uns in fünf Minuten
39:50Am Nepomokkonen
39:51Einverstanden?
39:52Ja, kein Problem
39:53Ja, Sie können sich in der Zwischenzeit
39:55An Eis kaufen
39:57Gute Idee
39:58Bis gleich
40:03Entschuldigung
40:04Wo ist denn hier bitte der Nepomokkonen?
40:10Danke
40:12Wiedersehen
40:17Das hat was, Simon
40:24Mein Kollege, Herrn Lindh, die kennen Sie ja schon
40:26Ja
40:27Grüß Gott
40:28Langsam aber sicher werden Sie ja zum Towergast
40:31Wir sind heute zum letzten Mal da
40:33Versprochen
40:35Ja
40:36Wissen Sie, wer die Tagi?
40:37Ja, wir sind ziemlich sicher
40:42Herr Simon
40:43Wenn Sie bitte die Ärmel hochkrempeln würden
40:47Wieso soll ich denn
40:48Mein Ärmel hochkrempeln?
40:50Nein
40:52Bitte
40:52Wir möchten Sie ungern dazu zwingen
41:03Und jetzt sollten Sie uns erzählen, was gestern Nacht passiert ist
41:13Als Sie mir erzählt haben, dass die Tagi verschwunden ist
41:17Da wussten Sie gleich, was los war
41:21Wir kennen uns ja schon seit der Schulzeit
41:23Und sie war halt immer die Erfolgreichere und die Bessere und die Schönere
41:28Und wir haben beide auf den Stefan gestanden
41:31Und wen hat er genommen?
41:35Und vor ein paar Monaten hat sie mir noch den Ramon ausgespannt
41:39Da haben Sie sich aus Eifersucht umgebracht
41:41Nein, ich wollte die Hälfte von den 250.000
41:44Ich wollte auch mal was vom Kuchen abhaben
41:47Aber sie hat nur gelacht
41:48Und dann habe ich ihr gesagt, dass ich alles auffliegen lasse
41:52Und dann ist sie wie blöd auf mich losgegangen
41:54Dann habe ich mich gewehrt
41:55Und dann ging es so hin und her
41:56Und dann ist sie mit dem Kopf auf die Tischplatte geknallt
42:00Und ich hätte es doch nicht geworben
42:10Beklafen
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