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MusikTranskript
00:00:05Musik
00:00:31Musik
00:01:08Musik
00:01:44Musik
00:02:22Herzlich willkommen hier bei mir in Berlin.
00:02:26Ja, vorhin war ja mächtig, der die Kräuter gewissermaßen den Bärenführer abgeben kann.
00:02:35Der schönste Tag in meinem Leben.
00:02:38Genau.
00:02:40Genau wie für Ina Martel.
00:02:44Musik
00:02:47Musik
00:02:48Heute wird der schönste Tag für mich im Leben sein.
00:02:54Musik
00:02:55Und ihr sollt es alle erfahren, alle sollen sich mit mir freuen.
00:03:02Heute machen wir Hochzeit, wollen es wagen, ja zu sagen.
00:03:09Heute wird der schönste Tag für mich im Leben sein.
00:03:17Musik
00:03:18Ich kam vor einem Jahr in diese Stadt.
00:03:23Musik
00:03:24Es war ihr Gesicht, das mir gleich gefallen hat.
00:03:32Musik
00:03:33Dann kam ein Frühling da, ganz genau wie heut.
00:03:39Musik
00:03:40Als wir uns trafen, war unser Glück nicht mehr weit.
00:03:47Musik
00:03:47Heute wird der schönste Tag für mich im Leben sein.
00:03:54Und ihr sollt es alle erfahren, alle sollen sich mit mir freuen.
00:04:00Musik
00:04:02Heute machen wir Hochzeit, wollen es wagen, ja zu sagen.
00:04:09Heute wird der schönste Tag für mich im Leben sein.
00:04:16Musik
00:04:21Heute wird der schönste Tag für mich im Leben sein.
00:04:28Musik
00:04:29Und ihr sollt es alle erfahren, alle sollen sich mit mir freuen.
00:04:35Musik
00:04:36Heute machen wir Hochzeit, kann's im Leben schönes geben.
00:04:43Heute wird der schönste Tag für mich im Leben sein.
00:04:50Für mich im Leben sein.
00:04:53Musik
00:04:58Ein schöner Tag für uns und auch für mich.
00:05:02Wir suchten für Sie die Schlager in vielen kleinen Städten
00:05:05und dann auch in Warschau, in Budapest und in Moskau.
00:05:09Doch nun nach sieben Jahren sind wir wieder in unserer Stadt.
00:05:12In unserer Hauptstadt in Berlin.
00:05:15Allerdings haben uns diesmal die Berlinerinnen und Berliner
00:05:17mit Hilfe der BZ am Abend schon auf gewisse Schlagerpferden gesetzt.
00:05:23Deshalb frage ich hier auch ganz speziell die Berliner.
00:05:26Warum lieben Sie Berlin?
00:05:29Mein Herr, darf ich Sie etwas fragen?
00:05:31Sind Sie Berliner?
00:05:31Keine Zeit.
00:05:32Nein, sind Sie Handwerker, ja?
00:05:34Jawohl, ja.
00:05:34Was denn?
00:05:36Handelektriker.
00:05:37Aha, keine Zeit.
00:05:38Keine Zeit.
00:05:38Sie schauen so böse?
00:05:40Wie?
00:05:40Sie schauen so böse?
00:05:41Ja, ich weiß doch nicht, was Sie wollen.
00:05:43Ja, wir machen einen Fernsehfilm über Berlin und über die Berlinerinnen und Berliner.
00:05:47Was gefällt Ihnen Berlin besonders?
00:05:50Vor allen Dingen da, der Fernsehton.
00:05:53Gibt es tatsächlich so etwas wie die spezielle Berliner Luft, die besungen wird?
00:05:58Ja, das wird immer behauptet.
00:06:00Und ich habe auch darüber gelesen, dass das wirklich eine ganz besondere Luft sei in Berlin.
00:06:05Haben Sie nur gelesen?
00:06:06Weil Berlin auf Sand gebaut wäre und das würde eine ganz besondere Luft hervorrufen.
00:06:10Denken Sie das auch oder meinen Sie es eine Übertreibung?
00:06:13Das kommt darauf an, was man unter Luft versteht.
00:06:16Ob man unter Luft die Hülle der Erde versteht oder ob man darunter mehr versteht im Sinne von Flair oder
00:06:23Atmosphäre.
00:06:25Und im Sinne des Letzteren hat sie das.
00:06:27Sind Sie schon lange in Berlin?
00:06:29Na, ich bin schon, ja, als junges Mädchen in Berlin.
00:06:32Also eine geborene Berlinerin bin ich nicht.
00:06:34Aber man sagt Berliner Luft, das ist was Besonderes, stimmt das?
00:06:36Ja, ja, ja, ich möchte nicht mehr weg von hier.
00:06:38Nein, nein, ich möchte hier bleiben.
00:06:40Wo sind Sie zu Hause, wenn ich war?
00:06:41In Brandenburg.
00:06:42Was gefällt Ihnen denn in Berlin?
00:06:44Oh, ich habe hier lange Jahre gelebt.
00:06:46Ich kenne Sie sehr gut und liebe Sie sehr.
00:06:48Aber mir gefällt Berlin nicht.
00:06:49Nein, warum nicht?
00:06:51Die Berliner, die sind keine netten Leute, finde ich.
00:06:54Wenn man irgendjemanden um eine Auskunft fragt, kriegt man oft, sehr oft nur dumme Antworten.
00:06:59Sind die mufflig, ja?
00:07:00Ja, die sind mufflig.
00:07:01Eine große Klappe wird ja oft gesagt, aber da ist immer Herz dahinter.
00:07:05Ja, das spüre ich immer wieder, ob es in der Straßenbahn ist, ob es sehr voll ist.
00:07:09Es wird irgendwie mit Humor alles gemeistert und das finde ich wirklich sehr prima.
00:07:12Lieben Sie Berlin?
00:07:13Ja, natürlich.
00:07:14Darf ich fragen, warum?
00:07:15Ja, weil ich Berliner bin.
00:07:18Weil Berlin schön ist, weil es meine Heimat ist.
00:07:20Man sagt, wenn hätte eine ganz...
00:07:21Jungs, hier müssen wir ein Stückchen weitergehen.
00:07:22Ich muss die Schnauze, die haben wir sowieso.
00:07:25Aber man sagt auch eine besondere Luft, stimmt das, die Berliner Luft?
00:07:27Ach, ja, ja.
00:07:28Ja, Tim.
00:07:29Das ist der Zweck, der ist so alt, die war 69, ja?
00:07:32Wir sind Berliner.
00:07:33Ja.
00:07:33Lieben Sie Berlin?
00:07:34Doch, sehr, sehr.
00:07:36Weshalb?
00:07:37Na, weil es mir gefällt.
00:07:39Weil Berlin eine schöne Stadt ist und wird von jedem Tag schöner, ne?
00:07:57Ich kam erst gar nicht so recht klar, dass ihr euch so verschönt.
00:08:03Wir sind in Rostock, Gopferdor, doch allerhand gewöhnt.
00:08:11Doch wo wir an der Waterkant uns achtern Strom dran freuen,
00:08:20das ist ans Brie und Mügelstrand bei euch.
00:08:24Oh, kann ich scheuen!
00:08:26Berlin, du bist von allen Seiten schön.
00:08:30Berlin, das kann man schon mit bloßem Auge sehen.
00:08:34Und geht man dann noch mit der Linse ran?
00:08:37Bist du von oben fotogen?
00:08:39Bist du von unten fotogen?
00:08:41Berlin, du bist von allen Seiten schön.
00:08:55Wir wollen doch mal ganz ehrlich sind, auch wenn ihr's nicht gern hört.
00:09:02Mein Leipzig guckt nur richtig hin, das ist ne Messe wert.
00:09:10Doch wär mir desto wär ich nicht hübsch und fühlen uns hier daheim.
00:09:17Denn jeder zweite Eiferpipsch spricht so wie mir.
00:09:23Nö, ähm!
00:09:25Berlin, du bist von allen Seiten schön.
00:09:29Das kann man schon mit bloßem Auge sehen.
00:09:32Und geht man dann noch mit der Linse ran?
00:09:35Bist du von oben fotogen?
00:09:38Bist du von unten fotogen?
00:09:40Berlin, du bist von unten fotogen?
00:09:43Berlin, du bist von allen Seiten schön.
00:09:45Da, da, da, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la,
00:09:53la, la, la, la, la.
00:09:58Bescheiden wie Berliner sind, find ich uns mächtig gut
00:10:04Und wenn ich ganz alleine bin, zieh ich vor mir den Huhn
00:10:12Doch Spaß beiseite, Tuschmusik, was wären wir ohne euch
00:10:19Wenn ich uns dreie so begegnet, denn stehen wir gleich zugleich
00:10:26Berlin, du bist von allen Seiten schön, das kann man schon mit bloßem Auge sehen
00:10:35Und geht man dann noch mit der Linse ran, bist du von oben fotogen, bist du von unten fotogen
00:10:42Berlin, du bist von allen Seiten schön
00:10:48Berlin, du bist von allen Seiten schön
00:10:53Berlin, du bist von allen Seiten schön
00:10:57Hallo, hallo, hallo, Geld abholen, bleiben Sie hier, wer noch keine Miete bezahlt hat, wer noch kein Auto hat, für
00:11:0350 für nicht
00:11:05Ungeahmte Möglichkeiten
00:11:06Ich bin ein Aufschneider, Sie haben für eine Marktreihe genommen
00:11:09Mann, die Lotterie setzt doch Geld zu dabei, dann müssen wir uns ja zulegen
00:11:12Man kann einfach nicht vorbeigehen an so einem Berliner Losverkäufer mit seinen lockenden Noten am Hut
00:11:18Niemand ist vor dem Gewinn hier sicher
00:11:20Ganz sicher folgt jetzt die zauberhafte
00:11:24Hokus, Hokus
00:11:27Ziehung der nächsten Nummer in unserem Schlagernotenprogramm
00:11:33Auf jeden Fall kommt ein Gewinn für Sie
00:11:38Ich ziehe den Hut vor einer Melodie aus Polen und Jerry Wolf
00:11:46Ich ziehe den Hut vor einer Melodie aus Polen und Jerry Wolf
00:12:16Auf dem goldenen Weg der Träume zu den Sternen
00:12:26Nur ihr Lächeln, das verrät
00:12:31Dass ihr Herz auf Reisen geht
00:12:36In geheimnisvoller unbekannte Fernen
00:12:46Gehen sie wortlos Hand in Hand
00:12:49In ihr fremdes, schönes Land
00:12:52Sind sie in den großen Städten wie verloren
00:12:59Sie sind irgendwo zu zweit
00:13:03Immer nur mit sich allein
00:13:06Doch durch sie ist unsere Welt wie neu geboren
00:13:13Und sie glauben, dass das Glück für immer bliebe
00:13:20Alle Tage, alle Nächte, so wie heut
00:13:26Sie vertrauen ihrer wunderbaren Liebe
00:13:32Und ihr Antlitz trägt noch kein geheimes Leid
00:13:40Neben mir und neben mir
00:13:44Den Verliebte, so wie wir
00:13:47Und wie andere vor vielen, vielen Jahren
00:13:54Was sie fühlen, ist nicht neu
00:13:58Sie sind zärtlich, still und scheu
00:14:01Und sie möchten sich ihr Glück so gern bewahren
00:14:07Und sie möchten sich ihr Glück so gern bewahren
00:14:28Bewahren konnte sich auch mitten im turbulenten Baugeschehen am Alex
00:14:32Dieser kleine Schlager aus Berlin
00:14:35Dank Scherenschnittmeister Buhr kann man hier sein Gesicht bewahren
00:14:40Meisterhaft macht er so seinen Schnitt
00:14:43Und die Gesichter der Berliner werden auch unter seinen Händen immer profilierter
00:14:48Schwarz auf Weiß kann man sich nach Hause tragen
00:14:50Und fühlt er sich auch manchmal nicht ganz so aus dem Gesicht geschnitten
00:14:53Der Berliner genießt
00:14:55Zum Pole, seiner guten Laune, die Sache mit Humor
00:15:04Berliner Humor unter der Schere
00:15:05Und der Meister der Schere, das ist Hans Buhr, gebürtiger Hamburger
00:15:08Vorher Pressezeichner, jetzt 64 Jahre alt
00:15:11Und seit 15 Jahren macht er das
00:15:14Hans Buhr, ihr Publikum kommt aus der ganzen Welt, glaube ich
00:15:17Ja, das kommt aus der ganzen Welt
00:15:19Vor allen Dingen Skandinavier, Tschechen, Polen
00:15:23Sogar Australier, Grönländer habe ich sogar schon gehabt
00:15:26Ich weiß, Ihre Rekordzeit ist eine Minute für einen Schnitt und 240 am Tag
00:15:31Ja, das war ein einziges Mal, das habe ich mal erreicht
00:15:34Wie hieß das noch?
00:15:36Beim Deutschlandtreffen
00:15:37Die haben mir keine Ruhe gelassen
00:15:39Da habe ich nachdem selber gestaunt
00:15:41Wie quittieren die Berliner denn so Ihre Schnitte?
00:15:44Oh, danke, sehr gut
00:15:45Ich habe direkte Stammkundschaft, die immer wieder herkommen, um zuzugucken, nicht?
00:15:48Auf alle Fälle haben Sie den Beifall des Publikums
00:15:50Und ich meine, das ist auch für Ihre Arbeit das O und das A
00:16:01Man sagt von dir, dass du ruhelos bist
00:16:09Und nicht lang bei einer bleibst
00:16:14Man sagt von dir, dass du niemals liebst
00:16:23Dass du dir die Zeit nur vertreibst
00:16:31Doch alle, die so reden, kennen dich nicht so wie ich
00:16:38Ich weiß es viel besser, viel besser, viel besser, viel besser
00:16:44Wie du wirklich bist
00:16:53Man sagt von dir, du denkst nur an dich
00:17:00Und man warnt und bedauert dich
00:17:05Und man warnt und bedauert dich
00:17:06Man sagt von dir, du bist nicht der Mann
00:17:15Wer mich glücklich machen kann
00:17:20Wer mich glücklich machen kann
00:17:22Doch alle, die so reden, kennen dich nicht so wie ich
00:17:30Ich weiß es viel besser
00:17:33Ich weiß es viel besser, wie du wirklich bist
00:17:36Dass du anders bist
00:17:40Dass du anders bist
00:17:41Ganz anders bist
00:17:48Für Diener Strat
00:17:50Durchs Feuer gegangen sind wir in der Grönauer Kunstschmiedewerkstatt Kühn gelandet
00:17:55Der junge Mann im weißen Kittel, das ist der Chef Achim Kühn
00:17:58Der hier die Nachfolge seines berühmten Vaters Fritz Kühn angetreten hat
00:18:12Was hier so unter den Hammer gekommen ist, gereicht nicht nur Berlin, sondern schon vielen Städten in unserer Republik und
00:18:19im Ausland zur Zierde
00:18:39Musik
00:18:40Musik
00:18:49Hier von Grünau aus noch einmal zurück nach Treptow
00:18:52Dort schmiedet Rolf Herricht Pläne für einen Stich in die Spree
00:18:58Musik
00:19:11Ach, wie freut sich meine Seele
00:19:16Wenn ich mich nach Seemannsbrauch
00:19:22Heimlich aus der Großstadt stehle
00:19:27Und ins Spree-Gewässer tauch
00:19:32Musik
00:19:33Volle Kraft voraus
00:19:36Ahoi
00:19:38Gute Fahrt und Hoi, Hoi, Hoi, Hoi
00:19:43Leiser Wind von Luf und Lehm
00:19:48Meine Liebe ist die Spree
00:20:00Lieblich duftet eine Tanne
00:20:05Finken schlagen im Gesträuch
00:20:09Dich
00:20:10Her jetzt mit der Kaffeekanne
00:20:11Ruhe
00:20:12Dann verknapp ich euch
00:20:14Sommerluft
00:20:16Wie riechst du würzig?
00:20:19Tiefes Schweigen dort und hier
00:20:23Zwanzig Spezi
00:20:24Elf Mark vierzig
00:20:25Mir ne Bockwurst und n Bier
00:20:27Ahoi
00:20:29Und Ahoi
00:20:30Und Ahoi
00:20:31Und Ahoi
00:20:32Tukatukatukatukatukatuk
00:20:33Leiser Wind von Luf und Lehm
00:20:37Meine Liebe ist die Spree
00:20:49Herz wird jung
00:20:50Kick mal da der Olle
00:20:54Einsamkeit
00:20:56Hier ist schon besetzt
00:20:59Lapsal
00:21:00Wolle bleibt ihm Wolle
00:21:04Friede
00:21:05Achtung, Kalle, jetzt!
00:21:07Harmonie
00:21:09Halt doch, Klappe!
00:21:11Das Wasser blinkt so klar
00:21:13Gibt kein Eis, zieht hier die Flappe!
00:21:14Alles fügt sich wunderbar
00:21:19Kein Partie, oh welch Idyll
00:21:24Nur, hehehe, nicht ganz so still
00:21:28Leiser Wind von Luf und Lehm
00:21:35Meine Liebe ist die Spree
00:21:42In Doximilco bei Mexiko Stadt konnte ich natürlich nicht im siegreichen Zweierboot der beiden Berliner Heinz Bote und Jörg Lucke
00:21:49sitzen. Aber heute bin ich mit den Berliner Goldmedaillengewinnern unterwegs. Wir haben unseren Kahn vollgeladen wie ein Berliner Äppelkahn. Und
00:21:56Jörg Lucke, sie sind 27 Jahre alt, seit 13 Jahren beim Rudersport angehender Elektroingenieur.
00:22:03Original, Alt-Gleniker. Und wir wissen alle, dass Rudern ja ein schwerster Weitersport ist. Aber Sie haben dafür in gewisser
00:22:09Weise als Entschädigung ja diese herrliche Umgebung der Dame. Sieht man das noch als Ruderer?
00:22:13Ja doch, also das ist natürlich nicht immer so, dass man so hart rudert, dass man von der Umgebung nichts
00:22:19sieht.
00:22:20Heinz Bote, vielleicht sagen Sie mir erst noch mal Ihre Personalien. Wie lange Rudersport, berufliche Pläne?
00:22:24Also ich bin 27 Jahre alt, rudere seit 12 Jahren und möchte im Herbst 1970 ein Studium als Schiffbauingenieur aufnehmen.
00:22:35Wir alle sind stolz und glücklich und sehr zufrieden, dass diese Berliner Jungs solche Erfolge erreicht haben und in dieser
00:22:41Kategorie zwei Urne die besten der Welt sind.
00:22:43Überhaupt ist unser Rudersport führend in der Welt. Und Heinz Bote, wo sehen Sie die Ursachen?
00:22:49Ja, zuerst einmal die große Unterstützung der Regierung und der gesamten Republik und dann natürlich in einem eben sehr fleißigen,
00:23:01ausdauernden Training.
00:23:03Aber wenn man an der Spitze ist, spürt man auch, wie schwierig es ist, die Spitze zu verteidigen.
00:23:08Ja, das ist natürlich klar und es ist jetzt so, dass man der Gejagte ist, weil es ja reizvoll ist
00:23:16für andere eben einen Olympiasieger zu schlagen.
00:23:19Und wir müssen eben sehr hart weiter trainieren und können uns nicht auf unsere Lobby an Ausruhen.
00:23:24Wir wünschen Ihnen beiden weiterhin viel Erfolg und uns überhaupt für Berlin, für unseren Sport weiter viele goldene Jungs und
00:23:31wenn es geht, ebenso viele goldene Mädchen.
00:23:35Ist doch alles nur eine Trainingsfrage.
00:23:39Und wieder so ein Klug reden ab.
00:23:41Ich werde dir zeigen.
00:23:44Also, was so ein richtiger Trainer ist, hier zuerst mal auf Talente suchen.
00:24:17Und wieder so ein Klug ist, hier zuerst mal auf Talente suchen.
00:24:22Und wieder so ein Klug ist, hier zuerst mal auf Talente suchen.
00:24:56Musik
00:25:25Musik
00:25:57Musik
00:26:27Musik
00:27:02Also, ich finde keine Worte.
00:27:06Musik
00:27:45Musik
00:28:07Und alle Jahre wieder kommen neue Besucher ins Paradies der Märkischen Seen.
00:28:12Musik
00:28:15Darf ich Sie einmal fragen, woher kommen Sie? Wo sind Sie zu Haus?
00:28:18Von Stockholm kommen wir.
00:28:20Und was sind Sie von Beruf?
00:28:22Ich bin Filmfotograf.
00:28:24Und warum sind Sie nach Berlin gekommen?
00:28:27Ja, wir machen eine ganz große Reise durch alle sozialistische Länder und auch durch die DDR.
00:28:40Wo waren Sie schon in der DDR?
00:28:41Wir waren in Potsdam und nun Berlin und wir fahren nach Dresden.
00:28:49Wir besuchen Meissen zuerst und dann setzen wir die Reise fort.
00:28:54In unserer Stadt ein neuer Gast, Miloslav Burisch.
00:28:59Trompete aus Prag und seit einem Jahr beim Tanzorchester Günter Golasch bläst nun eine bekannte sowjetische Melodie.
00:29:06Ach, ihr Wege.
00:29:08In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:29:14In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:10In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:15In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:18In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:32In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:33In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:33In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:33In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:33In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:33In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:34In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:34In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:39In unserem Fall die Land- und Wasserwege rund um den Müggelturm.
00:30:50Musik
00:31:21Seit eh und je gehören zur Berliner Umgebung die vielen Ausflugslokale.
00:31:28Meist am Wasser gelegen, beschattet von märkischen Kiefern, bringen sie einen manchmal ganz schön auf die Palme.
00:31:37Zurweilen sind die Berliner schon bedient, ehe sie bedient sind.
00:31:40Dann aber sitzen sie zufrieden am ruhigen Ufer, fühlen sich mit ihrer Partie doch auf dem richtigen Dampfer,
00:31:50freuen sich so nah beim Großstadtgewogel, dem Dorf über den Zaun gucken zu können,
00:31:59hören zu meckern und zu tränen auf und lassen wieder die Kirche im Dorf.
00:32:09An die große Glocke hängen es die Berliner zwar ganz gerne, aber trotzdem ist es warm.
00:32:14Die Galopprennbahn in Hoppegarten gilt als die schönste in ganz Europa.
00:32:29Musik
00:32:30Musik
00:32:30Musik
00:32:30Musik
00:33:01Untertitelung. BR 2018
00:33:07Das Brunnen hier ist gelaufen. Und wir fixieren einen anderen Schlagerschnappschuss.
00:33:14Es naht der Köpenicker Sommer. Mit einem großen Festumzug zieht er hier seine Bahn.
00:33:21Bevor der Zug vorbei rauscht, lässt er uns erstmal kurz aufsitzen.
00:33:51Die Sache hat sich gewaschen, aber jetzt kommt für die Berliner die Hauptsache.
00:33:56Heiter scheidet das Köpenicker Volk von seiner Vergangenheit.
00:34:01Im Jahre 1906 nahm der Schuster den Vogt diesen Tresor aus.
00:34:06Heute gibt Bezirksbürgermeister Stranz die Kassette freiwillig her.
00:34:11Hier hoch zog damals der Hauptmann und machte mit seinem Streich den preußischen Untertanengeist vor aller Welt lächerlich.
00:34:17Aus dieser alten Geschichte ist ein neuer Brauch entstanden.
00:34:21Der Bürgermeister kommt dem Hauptmann entgegen.
00:34:34Und da man diesmal so allerhand zusammengetrommelt hat, hier die schon leicht nervösen Stadtväter vom Rathaus,
00:34:40ist auch der Hauptmann heutzutage viel entgegenkommender.
00:34:45Ich habe die Raube, die Stadtkasse zu beschlagnahmen.
00:34:50Lieber Hauptmann, hier ist die Kassette und in der Kassette ist der Köpenicker Schatz.
00:34:55Wollen wir mal sehen, was da Schönes drin ist.
00:34:58Das ist alles kein Geld.
00:35:00Ich würde mal sagen, gucken Sie erstmal nach.
00:35:02Damals 1906, da waren Sie über 4000 Mark.
00:35:05Wollen wir mal sehen.
00:35:06Donnerwetter.
00:35:0935,9 Millionen Mark zusätzliche Werte, die im Initiativprogramm Schöner unserer Hauptstadt geschaffen wurden.
00:35:19Das ist ein Buch.
00:35:21Liebe Köpenicker, ab Herzen.
00:35:23Schlager aus Köpenick.
00:35:25Schlager einer großen Stadt hat jetzt noch andere alte Schlagerschätze ausgegraben, zusammen geschustert und präsentiert.
00:35:34Ihnen als Träunung dieser Köpenick-Jade.
00:35:38Schlager aus dem Alten Berlin.
00:35:43Los jetzt!
00:35:47Der Berliner liebt Musik, die Musik liegt ihm im Blut.
00:35:56Der Berliner braucht Musik, denn Musik tut ihm so gut.
00:36:03Hat der Rhythmus ihn gepackt, schlägt sein Herz im frohen Takt.
00:36:07Gleich hat er den richtigen Schwung und er fühlt sich jung.
00:36:11Denn für ihn ist die Musik, stets die beste Medizin.
00:36:18Der Berliner braucht Musik, die Musik von Berlin.
00:36:27Denkst du denn, denkst du denn, Tuberliner Platze?
00:36:31Denkst du denn, ich liebe dir, nur weil ich bis hier tanze.
00:36:35Denkst du denn, denkst du denn, dass ich um dir wehne.
00:36:40Wenn du mir nicht lieben tust, dann lieb ich mir alleine.
00:36:46Weißensee ist ja ganz schön, aber hier der Bürgerpark mit dem Portal von Schinkel.
00:36:51Na, komm mal rein.
00:36:55Komm, Kallineken, komm, Kallineken, komm.
00:36:58Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:37:02Ja, komm, Kallineken, komm, Kallineken, komm.
00:37:06Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:37:21Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:37:45Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:37:51Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:37:57Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:01Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:01Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:02Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:02Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:03Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:05Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:06Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:07Wir wollen nach Pankoyen, da ist es wunderschön.
00:38:33Aus dem Hinterhaus kieken Kinder raus
00:38:39Blass und ungekämmt, mit und ohne Hemd
00:38:44Unten auf dem Hof ist ein Riesenschwuch
00:38:50Und ich denk mir so beim Jemen, wo hast du das schon mal gesehen?
00:38:57Das war sein Milieu, das war sein Milieu
00:39:04Jede Kneipe und Destille kennt den guten Vater Zille
00:39:10Jedes Droschkenpferd hat von dir gehört
00:39:16Von L.O. bis J.W.D.
00:39:20Das war sein Milieu
00:39:25Und denn schleich ich still und leise
00:39:30Immer an der Wand lang, immer an der Wand lang
00:39:46Mach an der Wand lang, gleich mit ne dolle Molle
00:39:51Immer an der Wand, an der Wand entlang
00:40:11Warum soll er nicht mit ihr vor der Türe stehen?
00:40:16Warum soll er nicht mit ihr mal Konditern nehmen?
00:40:20Warum soll er nicht mit ihr, wenn ne Frühlingslüfter zart?
00:40:25Mache mal Uffe Spree in nem Mondscheinfahrt
00:40:29Warum soll er nicht mit ihr mal nen Witz riskieren?
00:40:33Warum soll er nicht mit ihr meine Liebe spüren?
00:40:38Warum soll er nicht mit ihr?
00:40:40Warum soll er nicht mit ihr?
00:40:42Ja, ich weiß es nicht, die Mutter, die ist nicht dafür
00:40:47Hochzeit machen, das ist wunderschön
00:40:50Ach, dann wird man bald
00:40:53Papa
00:40:54Mama
00:40:56Papa
00:40:57Mama
00:40:59Papa muss dann an der Wege stehen
00:41:02Ach, wie ist das schön
00:41:04Mama
00:41:06Papa
00:41:08Mama
00:41:09Papa
00:41:10Papa
00:41:12Sehnsen
00:41:13Das ist ein Geschäft
00:41:14Das bringt noch was ein
00:41:16Ein jeder Arber kann das nicht
00:41:20Das muss verstanden sein
00:41:22Fauline
00:41:23Sehnsen
00:41:25Das ist ein Geschäft
00:41:26Das bringt noch was ein
00:41:28Ein jeder Arber kann das nicht
00:41:32Das muss verstanden sein
00:41:34Oh
00:41:36Dass du mich liebst, das weiß ich
00:41:41Auf deine Liebe freif ich
00:41:44Kannst dir alleine den Mond besehn
00:41:48Ganz umsonst ist ein Flehn
00:41:52Dass du mich liebst, das weiß ich
00:41:56Auf deine Liebe scheint der Mond
00:42:00Ich bin für dich viel zu schade mir
00:42:04Drum sucht der Amt bei dir
00:42:18Unterbinden, unterbinden
00:42:21Geh spazier die Wettelein
00:42:24Wenn du Lust hast anzubinden
00:42:28Dann spazier die Wettelein
00:42:32Wenn du an der Grenze deckt bist
00:42:35Sag sie dir noch, dass du deckt bist
00:42:39Bist du am Pariser Platz?
00:42:43Tschüss!
00:42:43Ja, ich bin froh, mein Salz
00:43:12Ich bin froh, mein Salz
00:43:21Nach den wohl ewig haltbaren Melodien aus dem alten Berlin, wieder ein Schlager von heute,
00:43:28die neu erbaute Zentralmarkthalle am Alexanderplatz.
00:43:37Seit eh und je gehört zu den Berliner Originalen ein ganz besonderes Früchtchen.
00:43:42Die ständig wie der Kundschaft scherzende, unheimlich rede- und handelsgewandte Berliner Marktfrau.
00:43:48Eine von ihnen ist im Stande der Teschner Waren.
00:43:52Frau Glanz, eigentlich ist es für einen Berliner Kavalier unangenehm zu fragen, wie lange arbeiten Sie hier schon?
00:43:57Denn dann könnte man ausrechnen, wie alt sind Sie vielleicht? Aber trotzdem, wie lange sind Sie schon hier?
00:44:00Wie alt ich bin? Das kann ich Ihnen sowieso sagen, ja.
00:44:03Ich bin 61 Jahre alt und ich stehe schon ungefähr über 60 Jahre in der Halle.
00:44:08Einmal drüben in der alten Zentralmarkthalle und bin natürlich dann anschließend gleich hier mit rüber gegangen, nicht?
00:44:13Frau Glanz, wenn man nun hier aus einer Markthalle steht, die Berliner beobachtet, da macht man doch wirklich viele interessante
00:44:19Studien.
00:44:19Ja, kann man schon sagen.
00:44:21Wie ist der Berliner Mann, wenn er in die Markthalle kommt?
00:44:23Alleine oder mit seiner Frau?
00:44:24So und so.
00:44:27Ja.
00:44:30Irgendwie hat er Hemmungen.
00:44:31Weil wohl meistens die Frauen den Einkauf erledigen, ja.
00:44:35Sind sie aber mit ihren Frauen zusammen, dann ist es etwas anderes.
00:44:38Und dann kommt es noch auf jeden Menschen drauf an.
00:44:41Entweder, wenn der Mann mit dem Geld kneift, dann sagt er, komm, komm, komm, haste doch.
00:44:46Nicht?
00:44:47Und wenn die Frau aber bestimmt, dann bleibt er stehen und guckt sich das muss an.
00:44:51Und wenn die Frau fragt, guck mal, gefällt dir das oder das?
00:44:54Dann kriegt er fertig und sagt, dann nimm doch, was dir gefällt.
00:44:57Nicht?
00:44:58Und dann haben wir auch so manchmal junge Hausfrauen, die ihre Maße nicht kennen und so.
00:45:03Da fragen wir einfach, was haben sie für den Tisch?
00:45:05Haben sie einen Küchentisch, haben sie einen großen Tisch?
00:45:07Was für einen Schrank, einen neuen, modernen oder einen alten noch?
00:45:09Ja, und so haben wir dann alle Maße im Kopf und helfen natürlich jeder Hausfrau damit weiter.
00:45:14Nicht?
00:45:14Frau Glanz, wie gefällt es Ihnen in der neuen Halle?
00:45:18Gut.
00:45:18Und noch viel mehr zufrieden wären wir natürlich, wenn die Halle erst ausgebaut ist, ja.
00:45:23Denn das ist ja nur erstmal die Hälfte.
00:45:25Nicht?
00:45:26Die Grundmauer, die wir hier haben, die kommt nachher weg.
00:45:29Da kommt das neue Hochhaus drüber.
00:45:30Und dann schiebt sich die Halle unter dieses Hochhaus drunter hinweg.
00:45:34Und dann kommen ja auch noch viel mehr Artikel zu.
00:45:36Der Festartikelstand steht jedenfalls schon bereit für manch großes Fest.
00:45:40Ganz nach der Nase von Andreas Holm.
00:45:59Ich geb' ein Fest und alle sollen kommen, ich geb' ein Fest und alle sagen ja.
00:46:06Ich geb' ein Fest und alle sollen kommen, ich geb' ein Fest, das war noch niemals da.
00:46:21Und meine Freunde werden gratulieren, ich hab' Geburtstag und werde zwanzig Jahr.
00:46:30Ich sag' euch im Vertrauen, eine Überraschung wird die Verlobung mit dir sein.
00:46:48Ich geb' ein Fest und alle sollen kommen, ich geb' ein Fest und alle sagen ja.
00:47:04Ich hab' genug für alle meine Gäste, denn außer Blumen hab' ich alles da.
00:47:25Vom Fest im Hans-Loch-Viertel nach Schöneweide zum Original-Berliner-Hoff-Fest.
00:47:34Mit allem Drum und Drang wird hier ein Fass aufgemacht.
00:47:49Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft.
00:47:55Etwas von dieser Berliner Luft, von der speziellen Berliner Luft des Zusammenlebens.
00:48:00Unsere Menschen spürt man beim Hausgemeinschaftsfest hier an der Fenstraße,
00:48:03Niederschöneweide, Fenstraße 12 bis 13.
00:48:05Frau Hermann, dicht umringt hier von den Steppkes der Fenstraße.
00:48:09Sie wohnen in der Fenstraße?
00:48:1012a.
00:48:1112a. Darf ich mal fragen, was sind Sie von Beruf?
00:48:13Diplom-Ingenieur-Ökonom.
00:48:14Haben Sie Kinder?
00:48:15Zwei, ja.
00:48:16Sind die hier dabei?
00:48:17Ja, natürlich.
00:48:18Wer ist hier alles von Hermanns?
00:48:20Einen und da hinten ist noch eine kleine Steppke.
00:48:24Frau Hermann, wie ist das hier so mit dem Hausgemeinschaftsleben?
00:48:27Heute ist ja alle handlos, muss ich sagen.
00:48:29Ja, das ist nicht nur heute so, das ist auch schon oft gewesen.
00:48:32Und ja, sehr nette Feiern schon gehabt und überhaupt die ganze Hausgemeinschaft lebt ganz nett zusammen.
00:48:39Mhm.
00:48:40Herr Eckert, wann begann denn das hier und wie dieses gute Zusammenleben,
00:48:44das wirklich gute Zusammenleben der Menschen in der Fenstraße?
00:48:47Na, vielleicht vor drei Jahren.
00:48:50Vorher haben wir etliche Jahre wirklich alleine gerudert.
00:48:54Struwe, Eckart, Hermann für sich.
00:48:56Wie ist denn in der Fenstraße nun diese Familie der Hausgemeinschaft gewachsen?
00:49:02Wie ist das erreicht worden?
00:49:04Na, wir sagten uns, erst schaffen wir uns einen gemeinsamen Raum, einen Kulturraum.
00:49:09Wir haben einen alten Waschkeller umgebaut in vielen Stunden, über 2000 Stunden, so dass er
00:49:17jetzt uns einen Raum bietet, wo wir uns alle treffen können, wo wir gemeinsam unsere Gedanken
00:49:21austauschen können.
00:49:23Vorher, wann fühlt man sich da nun eigentlich wohler in so einer Hausgemeinschaft, wenn man weiß,
00:49:27ah, das ist der, das und der und man kann sich auf den und die verlassen?
00:49:31Aber selbstverständlich ist das schön.
00:49:33Es spielt zum Beispiel bei uns eine große Rolle, wenn man weiß, wenn man abends weggeht,
00:49:37dass man den Nachbarn bitten kann, mal auf die Kinder aufzupassen.
00:49:40Auf alle Fälle, wenn man das Gefühl hat, der eine ist für den anderen da.
00:49:43Ja, das ist sehr schön und man braucht das auch. Ich finde es schön.
00:49:47Sie hat Ihnen noch nicht vorgestellt, das ist Herr Priemke, Erwin Priemke, ja?
00:49:51Ja.
00:49:51Was sagen Sie zum Zusammenleben der Fenstraße?
00:49:53Also, ich fühle mich wohl. Das kann ich mit Fug und Recht sagen.
00:49:56Man ist nicht bloß in der eigenen Wohnung zu Hause, sondern im ganzen Haus.
00:49:59Wir haben uns mehr zu sagen, als nur guten Tag und guten Weg.
00:50:02Und wir arbeiten nicht bloß zusammen, wir sind nicht gemeinsam nicht nur tätig,
00:50:05sondern wir feiern auch zusammen, so wie heute.
00:50:08Also, allerhand ist schon erreicht worden.
00:50:09Mehr wünschen wir Ihnen, denn es fängt ja trotzdem alles erst an.
00:50:51groundingstime die schritte immer viele.
00:50:58Das sei doch,八ников mein Ziel.
00:51:03Lebним zu können.
00:51:03Dann in meinem Leben, wir wollen wir wiederholen.
00:51:06Gleich danncontrolled mich jetzt.
00:51:09Ihr weiß doppisch, achtlich wäre hundred wenn man José uns gel shocked.
00:51:24Musik
00:51:40Dieses Leben wird mit dir
00:51:44Unser Leben ist reich und schön
00:51:48Dieses Leben werden wir
00:51:51Mit jedem Tag in schöner See
00:52:06Blau ist die Nacht
00:52:08Und der Mond ein bisschen schau wie er lacht
00:52:12Er hat schon so viel gesehen
00:52:15Und kann verstehen
00:52:17Dass die beliebte Tanzen gehen
00:52:22Blau ist die Nacht
00:52:23Ist für uns der Welt
00:52:26Morgen erwacht
00:52:27Ist noch herrlich lange Zeit
00:52:30Zeit für uns zwei
00:52:32Morgen für die zwei
00:52:34Für uns zwei
00:52:50Noch heute früh um sieben
00:52:54War ich am Wechselstrand
00:52:58Es hat mich fortgetrieben
00:53:01In unser Nachbarland
00:53:05Heute wird in dieser schönen Stadt
00:53:10Alle Hand mit uns passieren
00:53:13Wenn ein guter Freund
00:53:16Geburtstag hat
00:53:17Und dann alle herzlich gratulieren
00:53:34Die Spree mit grünen Stranden
00:53:38Bitte schlangen Sie sich an
00:53:41Bitte schlangen Sie sich an
00:53:42Niemanie
00:53:43Ich lande
00:53:46Und dann, dann kehren wir ran
00:53:50Heute wird in dieser schönen Stadt
00:53:54Allerhand mit uns passieren
00:53:58Wenn ein guter Freund
00:54:00Geburtstag hat
00:54:01Möchten alle herzlich gratulieren
00:54:19Ich war schon seit zehn Stunden
00:54:22Und habe bald genug
00:54:26Und habe bald genug
00:54:27Doch habe ich auch gefunden
00:54:30Das ist ein schöner Zug
00:54:35Heute wird in dieser schönen Stadt
00:54:39Alle Hand mit uns passieren
00:54:42Wenn ein guter Freund Geburtstag hat
00:54:46Möchten alle herzlich gratulieren
00:54:53Dass wir treu eine Feier geben
00:54:57Ja, da packen Stein und Wein
00:55:00Heute wollen wir was erleben
00:55:04Und wir stürzen vor uns hinein
00:55:24Ich freue mich, dass ihr da seid
00:55:26Dass ich meine Reisebegleiterinnen
00:55:28Aus Warschau, Budapest und Moskau
00:55:29Nun in der Schlagerstadt Berlin begrüßen kann
00:55:31Viel Spaß hier
00:55:32Aber vielleicht könnt ihr mir auch dann und wann
00:55:33Mal ein bisschen helfen
00:55:34So wie damals
00:55:47Also wollen wir uns noch einmal
00:55:50Der gemeinsamen schönen Erlebnisse erinnern
00:55:52Zusammen mit Jerzy Polowski aus Warschau
00:55:55Und gestern noch
00:56:04Gestern noch
00:56:06War die Welt für mich so wunderschön
00:56:11Und ich glaubte dieser Augenblick
00:56:16Vom großen Glück
00:56:19Könnt nie vergehen
00:56:30Heute ist die Welt so leer für mich
00:56:35Nun such ich dich und weiß nicht wo
00:56:42Einsam
00:56:44Einsam
00:56:45Wandere ich durch die Straßen
00:56:48Unsere Stadt
00:56:53Einsam ist mein Herz
00:56:57Weil es dich verloren kann
00:57:03Gestern noch
00:57:05Gestern noch
00:57:06War mein Leben voller Sonnenschein
00:57:11Liebling komm zurück
00:57:14Lass alles dort
00:57:16Nur einmal nur
00:57:18Wie gestern sein
00:57:43Gestern noch
00:57:45War mein Leben voller Sonnenschein
00:57:51War mein Leben voller Sonnenschein
00:57:53Liebling komm zurück
00:57:55Lass alles dort
00:57:57Nur einmal nur
00:57:59Wie gestern sein
00:58:09Gestern noch an der Donau
00:58:10Und heute schon an der Spree
00:58:12Die Schlager aus Berlin ziehen sehr viele
00:58:15Ostländische Gäste aus aller Welt hierher
00:58:18Und hier auf dem Dach des Berliner Hotels
00:58:21Fragen wir einige von ihnen
00:58:23Wo kommen sie her?
00:58:25Ich komme aus Sudan
00:58:27Der Kapitel Khartoum
00:58:30Wir sind aus der CSR
00:58:32Ich komme aus New York City
00:58:33United States of America
00:58:35Aus Sofia, Bulgarien
00:58:37Ich komme aus Iran
00:58:38Und zuerst im Hauptstadt Teheran
00:58:40Aus Tokio
00:58:42Libanon
00:58:43Und wie gefällt ihnen Berlin?
00:58:45Was gefällt ihnen am besten in Berlin?
00:58:47Ganz prima und speziell in Berolina
00:58:50Die Service und so fremdisch
00:58:53Alles ist so fremdisch
00:58:57Ich bin schon einmal hier gewesen
00:58:59Und ich muss sagen
00:58:59Berlin wächst jeden Tag mehr
00:59:01Ihre Bauten hier am Alexanderplatz
00:59:03Und in anderen Hauptstraßen
00:59:04Gefallen mir sehr
00:59:06Ich wünschte
00:59:06Ich könnte ihren 20. Geburtstag mitfeiern
00:59:08Aber leider muss ich schon vorher
00:59:10Wieder nach Hause
00:59:11Ich bin sehr froh in Berlin zu sein
00:59:16Denn ich arbeite für den Export
00:59:18Von Maschinen aus Japan in die DDR
00:59:20Und ich wünschte
00:59:21Wir könnten zwischen unseren Ländern
00:59:23Noch mehr Geschäfte machen
00:59:26Mir gefällt am besten
00:59:27Dass eben in Berlin
00:59:29In Bauten und überhaupt
00:59:32Sehr große Fortschritte macht
00:59:34Das freut mich sehr wirklich
00:59:35Weil ich eben sehr lange in Deutschland bin
00:59:37Und das ist eben genauso gut auch für mich
00:59:40Nicht nur für die Berliner nicht
00:59:42Vor allem der großzügige Aufbau des Zentrums
00:59:46Alles ist so breit, modern
00:59:48Wir waren auch in Treptow
00:59:51Wir haben das Denkmal gesehen
00:59:52Sehr schön
00:59:55Die ganze Stadt gefällt mir besonders
00:59:58Wenn ich abends ins Konzert und ins Theater gehen kann
01:00:00Um die Menschen kennenzulernen
01:00:02Wenn ich auch ihre Sprache nicht verstehe
01:00:05Versuche ich mich mit ihnen zu unterhalten
01:00:07Mir gefallen die Menschen hier in der DDR sehr
01:00:10Den nächsten Gast habe ich aus Budapest mitgebracht
01:00:13Sie macht einen Visiten im Berliner Tierpark
01:00:17Und sie heißt
01:00:18Ich gehe die Straßen hinaus
01:00:33Seh mir die Sommer wird an
01:00:39Ich lauf den Blütenduft nach
01:00:45Ich fühl das Schöne der Nachtsummer
01:00:53Am Rande der Stadt
01:01:01Ich lauf die Wege entlang
01:01:07Die mir am liebsten sind
01:01:12Ich höre den Vogelgesang
01:01:19Und schau mir an
01:01:22Was ich finde
01:01:24Sonne
01:01:27Am Rande der Stadt
01:01:35Nicht jeder Tag war so vor Sonne
01:01:42Nicht jeder Tag war so vor Sonne
01:01:46Und die Silbe sah nicht nur Licht
01:01:57Diese Tag macht sie schöner für mich
01:02:08Hier hat die Welt ein helles Gesicht
01:02:31Ich höre die Blüten anziehen
01:02:36Ich höre die Blüten anziehen
01:02:41Ich höre die Kinder im Spiel
01:02:47Ich höre die Kinder im Spiel
01:02:48Kann auch die Alten verstehen
01:02:52Sonne
01:02:56Am Rande der Stadt
01:03:06Schuja Konz aus Budapest
01:03:11Am Rande der Stadt in den Berliner Tierpark geflattert
01:03:16Trotzdem gibt es ganz eiserne Berliner
01:03:18Die betrachten vor allem die Berliner Mädchen als Schau
01:03:21Jan Spitzer fasst sich ein Herz
01:03:23Fürs Mädchen aus Berlin
01:03:37Wenn ich einmal will
01:03:39Fiel mir das Malen schwer
01:03:41Wo nehme ich die Palette mit den tausend Wunden her
01:03:45Für ein Bild von dir
01:03:49Mädchen aus Berlin
01:03:53Wenn ich ein Maler wäre
01:03:55Bleib meine Leinwand leer
01:03:57Ich seh dir in die Augen
01:03:59Und dann möchte ich etwas mehr
01:04:01Als ein Bild von dir
01:04:05Mädchen aus Berlin
01:04:10Ein Spritz von der Stree
01:04:12Ein Hauch Himmelblau
01:04:15Die Farben wäre rosa als grau
01:04:18Und die Art von den Wolken
01:04:21Die über uns ziehen
01:04:26Wenn ich ein Maler wäre
01:04:28Fiel mir das Malen schwer
01:04:30Wo nehme ich die Palette mit den tausend Wunden her
01:04:34Für ein Bild von dir
01:04:37Mädchen aus Berlin
01:04:58Wenn ich ein Maler wäre
01:05:00Fiel mir das Malen schwer
01:05:02Wo nehme ich die Palette mit den tausend Wunden her
01:05:06Für ein Bild von dir
01:05:10Mädchen aus Berlin
01:05:14Für ein Bild von dir
01:05:18Mädchen aus Berlin
01:05:24Für ein Bild von dir
01:05:25Auf dem Berliner Pflaster gibt es ein schönes Theater, wenn wir uns den Berliner Bühnen zuwenden.
01:05:36Ohne zu hoch zu steigen und zu dick aufzutragen
01:05:41Kann man sicher veranschlagen, dass sie glatt weg zu den führenden Theatern der Welt zählen.
01:05:49Die Komische Oper in der Behrendsstraße
01:05:52Die Komische Oper in der Behrendsstraße
01:05:53Das Deutsche Theater in der Schumannstraße
01:05:57Das Berliner Assemble am Schiff Bauer Damm
01:05:59Und ganz naheliegend das größte Varieté Europas der Friedrichstadt Palast
01:06:05Sie alle zog es schon vom Ufer der Spree hinaus in die Welt.
01:06:10Berliner Theatergruppen
01:06:11Berliner Künstler waren mit ihren Auslandsgastspielen oft schon Botschafter des kulturellen Lebens an der Spree
01:06:17Und zu denen zählt Wolf Kaiser, einer der größten Schauspieler dieser Stadt
01:06:22Wolf, ich weiß, du bist seit 20 Jahren Schauspieler an den Theatern der Hauptstadt der DDR
01:06:27Du bist ein richtiger Berliner geworden
01:06:29Was fasziniert dich an unserer Stadt, an dieser Schlagerstadt, an diesen Menschen, am Publikum, für das du spielst
01:06:35Von Mackie Messer über Cäsar bis zum Meister Falk im Deutschen Fernsehfunk
01:06:40Ja, die Luft, das Zusammenleben der Menschen zu untersuchen, zu verbessern
01:06:46Es ist schöner zu gestalten
01:06:48Es hat jede Stadt ihr Flair
01:06:50Und sagen wir die Spezivität
01:06:57Ich finde die Spezivität Berlins, ihre Großzügigkeit, ihre Schnottrigkeit, ihre Ehrlichkeit, das besticht mich
01:07:05Wolf, du, ihr, die Schauspieler, die Autoren, die Regisseure
01:07:09Ihr habt viel getan für das Berliner Publikum, für das Berliner Theaterpublikum
01:07:12Bist du der Überzeugung, dass sich das in diesen 20 Jahren, die du miterlebt hast, die du mitgestaltet hast, dass
01:07:18es sich verändert hat, dieses Publikum?
01:07:20Ja, es ist denkender geworden, es ist kritischer geworden
01:07:24Es hat die Gedanken mehr auf das Zusammenleben der Menschen unter sich gerichtet
01:07:33Und wenn man sich da schon Gedanken darüber macht, wie man mit dem anderen gut, hilfreich und so weiter auskommt,
01:07:42dann ist das schon etwas sehr Gutes und Schönes
01:07:44Wolf, ich wünsche dir und damit uns allen noch mindestens weitere 20 Jahre an der Spree in den Berliner Theatern
01:07:51Mit welchen Wünschen, Hoffnungen und Plänen persönlich?
01:07:55Gesund bleiben
01:07:56Arbeiten können
01:07:59Verbessern können
01:08:00Helfen können
01:08:03Glücklich sein in einer Gemeinschaft
01:08:05Das war das Rendezvous mit einem der profiliertesten, der größten Repräsentanten der Berliner Sprechbühnen
01:08:12Nun zu einem der großen Vertreter des Berliner Musiklebens
01:08:17Wir begleiten Kammersänger Peter Schreyer in den Apollo-Saal der Deutschen Staatsoper mit Wolfgang Amadeus Mozarts
01:08:53Afts
01:08:55Soll ich dich denn singen, Konstante, dich, mein Glück, lass Himmel es geschehen.
01:09:13Gib mir die Ruhe zurück, gib mir die Ruhe zurück.
01:09:26Ich duldete, der meine, oh Liebe, ich duldete, der meine, oh Liebe, oh Liebe, allzu viel.
01:09:55Allzu viel, schenk mir dafür nun Freuden, nun Freuden,
01:10:09und bringe mich ans Ziel, schenk mir dafür nun Freuden,
01:10:28muss Freuden und bringe mich ans Ziel und bringe mich ans Ziel
01:10:53und bringe mich, und bringe mich ans Ziel
01:11:34Hier am Alexter treffen wir nun die Erbauer des neuen Berlins, des neuen Berlins von der Deutschen Staatsoper bis hin
01:11:41zum Friedrichshain.
01:11:42Und hier am Alexter schlägt sicher das Herz der Hauptstadt am deutlichsten, am spürbarsten.
01:11:47Hier sind wir auf dem Baugelände des neuen Warenhauses, das direkt entsteht zwischen Espanow Alex und dem neuen Hotel Berlin.
01:11:55Und hier sind mit an der Arbeit die Mitglieder der Brigade der deutsch-sovjetischen Freundschaft.
01:11:59Und ich glaube, dass ihr Brigadier, der nennen wir dir, ja, das Schwergewicht.
01:12:03Jawohl.
01:12:03Wie heißt der, wenn ich fragen darf?
01:12:04Karl Werblos.
01:12:05Werblos Kalle, ja.
01:12:06Ja.
01:12:07Ich habe gehört, Sie sagen immer, der Kalle zu ihm.
01:12:09Ja.
01:12:10Herr Werblos, Sie haben vorher wo gebaut?
01:12:12Mit Ihrer Brigade?
01:12:13Wir haben die Funken Adlershof, ne, im Dreivierteljahr.
01:12:15Ja, da sind wir Ihnen ganz besonders dankbar noch nachträglich.
01:12:18Was sagen Sie denn zu diesem Haus, das hier entstehen wird?
01:12:20Kennen Sie es, wie es mal aussehen wird?
01:12:22Naja, das ist im Zirka 80 mal 80 im Quadrat, das wird sechs Etagen hoch.
01:12:26Ein sehr großer Komplex, den wir bisher als Jahr noch nie gehabt haben.
01:12:29Arbeiten macht viel Spaß, wir arbeiten in drei Schichten.
01:12:32Wird hart gearbeitet und wir versuchen natürlich auch unsere Verpflichtung, die unser Betrieb
01:12:37abgeben wird, zumindest bis zum 20. Jahrestag Rohbautermin unbedingt zu halten.
01:12:42Wir werden unser Möglichstes dazu tun.
01:12:44Wird werden.
01:12:45Muss werden.
01:12:45Ja.
01:12:46Und denken Sie eigentlich mal schon, wenn man jetzt baut daran, wie es mal sein wird,
01:12:49wenn man selbst hier mit der Frau oder mit der Braut, was haben Sie?
01:12:52Ich habe eine Frau und zwei Kinder.
01:12:54Ja, mit Frau und Kindern also einkaufen geht?
01:12:56Naja, ein bisschen weit von Köpenick bis hierher.
01:12:58Aha, aber trotzdem werden Sie sich dann ansehen.
01:13:00Ansehen tut man auf alle Fälle.
01:13:01Denken Sie noch oft an das oder das Gebäude, das Sie in unserer Hauptstadt errichtet haben?
01:13:05Und geht man dann mit Stolz an dem vorüber?
01:13:07Man denkt zumindest an dem Objekt, wo man arbeitet, mit Interesse daran,
01:13:11ob man was schafft, dass es vorwärts geht.
01:13:12Man denkt auch viel zurück, wo man gewesen ist,
01:13:14zum Beispiel im Fernsehfunk, Hans-Loch-Straße, im Einkaufszentrum.
01:13:18Man freut sich, wenn man da vorbeigeht.
01:13:20Und da können wir ja auch die offenen Mittel und irgendwas geschaffen für uns.
01:13:23Spornt irgendwie an.
01:13:25Wir wollen uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken, bei allen Bauarbeitern, bei allen Erbauern,
01:13:29unserer Hauptstadt.
01:13:30Und einen ganz besonderen, einen speziellen Gruß überbringen jetzt
01:13:33die Namen des Balletts des Deutschen Fernsehfunk.
01:14:02VINESTERTES
01:14:14Ein Souvenir geht mit dir auf die Reise,
01:14:21ein kleines Souvenir aus Berlin.
01:14:26Bist du auch wieder fern von mir,
01:14:30mein kleines Souvenir, erinnert dich an mich und an Berlin.
01:14:46Wir Kinder von der Spree,
01:14:50haben's gern, wenn im Sommer die Sonne lucht,
01:14:54dann geht's zum Mückelsee
01:14:57und dann wird ein Hecht ins Kühle nass gemacht,
01:15:01wir sind die Wasserratten vom Mückelsee,
01:15:05wir Kinder von der Spree,
01:15:08an einem Sonnentag im Wasser und im Sand,
01:15:13da sind wir alle außer Rand und Mond.
01:15:27Wenn in der Schönhauser die Lichter glühen,
01:15:32in Berlin, in Berlin,
01:15:36dann möcht ich so ja mit dir bummeln gehen,
01:15:40in Berlin, in Berlin.
01:15:44Wir schlendern auf und ab,
01:15:48und jedem ist es klar,
01:15:51wir beide sind ein doppelt liebes Paar,
01:15:54wenn in der Schönhauser die Lichter glühen,
01:15:59in Berlin,
01:16:01in Berlin.
01:16:06Die Schönhauser Allee,
01:16:07eine Straße,
01:16:08die den Berlinern irgendwie ganz besonders am Herzen liegt,
01:16:11obwohl es eigentlich keine schöne Straße ist,
01:16:13mit ihrem eisernen Hochbahngestell in der Mitte,
01:16:15das die Berliner Magistratsschirm nennen,
01:16:17weil man im Regen darunter beschirmt
01:16:19und trocken davon kommt.
01:16:20Jetzt beginnt auch hier der Feierabendverkehr.
01:16:31Bevor der Berliner die Fahrt nach Hause antritt,
01:16:34muss er unbedingt erst noch sein Abendblatt erstehen.
01:16:41Ein Arbeitstag in unserer Stadt geht zu Ende.
01:16:48Lange stammt es im Zeichen des Unheils,
01:16:50das von hier aus durch Deutschland und ganz Europa ging.
01:16:54Heute sehen wir vom Brandenburger Tor
01:16:56auf ein schönes, auf ein gutes Berlin.
01:16:59Ein Symbol unserer Stadt,
01:17:01unseres neuen deutschen Landes,
01:17:03das wir uns aufgebaut haben
01:17:04und das wir uns bewahren wollen,
01:17:07weil wir hier gut und menschlich zu leben verstehen.
01:17:10Verbunden mit guten Freunden.
01:17:32Musik
01:18:19Untertitelung. BR 2018
01:18:49Untertitelung. BR 2018
01:19:20Untertitelung. BR 2018
01:19:20Nun eine kleine Pause für Florian.
01:19:24Danke, Larissa Luschener, für die Pause, die mir Gelegenheit gibt, auch dieses kleine Geheimnis hier unseres Beisammenseins zu klären.
01:19:31Wir haben uns alle auf dem Trümmerwerk im Berliner Friedrichshain getroffen, zu dem ja der Berliner sagt Mont Klamot und
01:19:37um uns herum alles Original.
01:19:39Berliner Trümmerfrauen, die damals vor mehr als 20 Jahren begannen, unsere Hauptstadt zu entrümmern oder, wie Walter Ulbricht sagte, die
01:19:46Baufreiheit für das neue Berlin zu schaffen.
01:19:49Und wie ist es nun, wenn man so nach mehr als 20 Jahren hinunterblickt auf das neue Berlin?
01:19:55Ja, ich finde, das ist ein erhebendes Gefühl. Noch dazu den Fernsehturm vor uns und dann das Wissen, was man
01:20:03geschaffen hat in diesen vielen Jahren.
01:20:06Haben Sie sich das damals träumen lassen, vor mehr als 20 Jahren, wie das jetzt mal so alles sein wird?
01:20:10Nee, bestimmt nicht.
01:20:11In dieser verzweifelten Situation damals war es sicher schwer, in die Zukunft zu träumen.
01:20:16Haben Sie gedacht, dass das alles so schön entstehen könnte?
01:20:20Nein, so schnell habe ich mir das nicht vorgestellt.
01:20:22Wenn ich heute in Leninplatz sehe, die großen Häuser, die jetzt entstehen, gerade das 17, 21 und 25 Stockwerk, wir
01:20:30wohnen gerade rüber.
01:20:32Also wir sind eifrische Beobachter, wie es wächst.
01:20:35Und im neuen Berlin, was gefällt Ihnen da ganz besonders?
01:20:39Hier am Straußberger Platz, da fühle ich mich am Wurzeln, da ist meine Arbeit.
01:20:43Wenn ich so bedenke, wie Haus Berlin aufgebaut ist, das Kinderkaufhaus.
01:20:47Und wenn die Enkel kommen und ich gehe rüber nach dem Kinderkaufhaus, dann sage ich mir immer, da hast du
01:20:52bei geholfen.
01:21:36Und wenn ich so bedenke, wie Haus Berlin aufgebaut ist, das Kinderkaufhaus, dann sage ich mir, da hast du bei
01:21:38geholfen.
01:21:38Und wenn ich so bedenke, wie Haus Berlin aufgebaut ist, das Kinderkaufhaus, dann sage ich mir, da hast du bei
01:22:08geholfen.
01:22:08Schauen von hier oben auf unsere herrliche Stadt.
01:22:11Wir haben also die richtige Perspektive für ein Gespräch mit unserem OB, dem Oberbürgermeister, Genossen Herbert Fechner.
01:22:19Ich wünschte, alle Bürger könnten hier oben diese schöne Aussicht genießen und hier sehen, wie das neue sozialistische Stadtzentrum entsteht.
01:22:29Wie geht das weiter? Wir werden im großen Tempo unser Stadtzentrum weiter aufbauen.
01:22:34Platz der Akademie werden wir gestalten. Das ist ja ein weltberühmter Platz, der auch in hoher Qualität wieder errichtet wird.
01:22:41Ebenmal ihr Schauspielhaus wird zum großen Konzertsaal ausgebaut.
01:22:45Die Fischerinsel mit den fünf Hochhäusern, da wohnt sich sehr schön, unmittelbar an der Schleuse.
01:22:50Und dann bauen wir, wir beginnen Ende des Jahres, beziehungsweise Anfang nächsten Jahres mit der Bebauung Leipziger Straße, einschließlich Spittelmark
01:22:58und dann anschließend die Friedrichstraße.
01:23:02Und Erbauer des Stadtzentrums, das werden nicht bloß die Berliner sagen, sondern alle Gäste, die wir hier haben, haben große
01:23:08Leistung vollbracht.
01:23:09Und darum sind wir so sicher, dass die großen, komplizierten Aufgaben, denn wir wollen ja noch schöner, noch interessanter bauen,
01:23:17dass sich alle Berliner wohlfühlen, bin ich mir sicher, dass sie diese großen Aufgaben meistern werden.
01:23:22Genauso Oberbürgermeister, unsere Schlagerstadt ist eine Stadt mit sehr vielen Gesichtern.
01:23:26Und ich bin überzeugt, auch die Industriestadt und die Stadt der Wissenschaft und der Forschung Berlin wird weiter ausgebaut werden.
01:23:34Ja, das ist wahr, in den kommenden Jahren wird sich unsere Stadt immer mehr zu einer Stadt der Elektronik und
01:23:40der Elektrotechnik entwickeln.
01:23:42Und zwar in dieser Richtung, in Lichtenberg, wird überhaupt bis 75 viel geschehen.
01:23:48Wollen wir ein großes Industriezentrum aufbauen?
01:23:52Dort werden Betriebe der Elektrotechnik, der Elektronik angesiedelt, eng verbunden mit der Forschung und wissenschaftlichen Institutionen.
01:24:01Natürlich, damit die Leute dort auch gleich gut wohnen, mit Wohnungen, Kultureinrichtungen, Versorgungseinrichtungen.
01:24:07Wie Sie sehen, in der Hauptstadt passiert viel in den kommenden Jahren.
01:24:11Wir haben eine große Perspektive und wir sind auch ganz davon überzeugt, dass wir die hohen Ziele, die wir uns
01:24:19gesetzt haben, auch erfüllen werden.
01:24:29Mein Blick geht über die Dächer im Abendsonnenlicht.
01:24:39Er wandert mit den Verliebten und schaut der Stadt ins Gesicht.
01:24:47Er findet offene Türen und überall ein Zuhause.
01:24:56Und dort, wo sich Himmel und Erde berühren, wächst unser Heute über sich hinaus.
01:25:06Das ist die Welt, in der ich glücklich bin.
01:25:12Das ist die Welt, so jung wie Kinder lachen, weil wir sie Tag für Tag ein bisschen schöner machen.
01:25:22Ist das die Welt, in der ich glücklich bin.
01:25:28Für diese Welt hat alle Mühe Sinn.
01:25:33Sie überwindet alte Bitterkeiten mit unserer Zeit, der jüngsten aller Zeiten.
01:25:43In dieser Welt, in dieser Welt, in der ich glücklich bin.
01:25:49Stark wie der Baum, der Dreck und Blüten treibt, ist meine Welt und hell wie Kinder lachen.
01:25:58Ich will das Glück bewachen, dass es bei uns bleibt.
01:26:04Schön wie der Tag erfüllt uns beginnt.
01:26:11Das ist die Welt, in der ich glücklich bin.
01:26:22Die Welt, in der wir glücklich sind.
01:26:25Hier beginnt sie und hier endet unsere Sendung.
01:26:28Abschied im Regen.
01:26:30Ein Glas Zubrovka.
01:26:31Ein Glas Champagner.
01:26:33Und eine Berliner Molle.
01:26:35Auf dieser Welt und darauf, dass wir sie immer schöner machen.
01:26:38Stolz.
01:26:39Ege Schäger.
01:26:40Und allen zum Wohl.
01:26:45Ege Schäger.
01:27:30Und alle zum Wohl.
01:27:55Untertitelung. BR 2018