00:02Aktive Sterbehilfe bei einem Kind
00:05In den Niederlanden hat ein Arzt erstmals das Leben eines schwer kranken Kindes aktiv beendet.
00:12Dies teilte die niederländische Gesundheitsministerin Sophie Hermanns in einem Schreiben an das Parlament mit.
00:19Sie nannte darin keine weiteren Details zu dem Fall, beispielsweise das Alter des Kindes oder das Krankheitsbild.
00:26Die entsprechende Meldung sei Ende des vergangenen Jahres bei der eigens eingerichteten Beurteilungskommission eingegangen.
00:34Seit 2024 besteht in den Niederlanden die Möglichkeit, in Absprache mit den Eltern das Leben von Kindern zwischen einem und
00:43zwölf Jahren aktiv zu beenden,
00:45wenn diese unerträglich und aussichtslos leiden.
00:49Zuvor war das nur bei Kindern unter einem Jahr und ab zwölf Jahren möglich.
00:53Die Regelung ist für Kinder vorgesehen, bei denen erwartet wird, dass sie in absehbarer Zeit sterben werden
01:00und bei denen es nicht möglich ist, ihr Leiden ausreichend zu lindern.
01:05Betroffen waren bisher häufig Kinder mit angeborenen Fehlbildungen an Gehirn, Lunge oder Herz oder mit Stoffwechselerkrankungen.
01:13Die Regelung war politisch umstritten, da es sich nicht um einwilligungsfähige Kinder handelt.
01:19Die Niederlande gehören zu den Ländern mit den liberalsten Sterbehilferegelungen.
01:25Allein im Jahr 2025 starben über 10.300 Menschen auf diese Weise, was etwa 6% der Todesfälle entspricht.
01:35Ein fataler Trend?
01:38Mehrere europäische Länder arbeiten daran, das Recht auf Abtreibung in der Verfassung zu verankern.
01:44Sie opfern das Lebensrecht ungeborener Kinder zugunsten der vermeintlichen Selbstbestimmung ihrer Mütter.
01:51Nach Frankreich hat Luxemburg als zweites Land der Welt das Recht auf Abtreibung in der Verfassung verankert.
01:57Das Parlament hat der Änderung kürzlich zugestimmt.
02:01Auch der schwedische Reichstag hat vor kurzem beschlossen, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufzunehmen.
02:09Bedauerlicherweise haben sogar die Christdemokraten diesen Vorstoß unterstützt.
02:14Ähnliche Bestrebungen sind auch in benachbarten Norwegen im Gang.
02:18Dort hatte das Parlament jüngst beschlossen, dass Abtreibungen neu bis zur 18. Schwangerschaftswoche erlaubt sind.
02:25Statt um den Schutz ungeborener Kinder, dreht sich die öffentliche Diskussion ausschließlich um Gesundheitsvorsorgung und Frauenrechte.
02:34Als Reaktion darauf fand erstmals seit 40 Jahren wieder ein Marsch fürs Leben statt.
02:41Der Bischof von Oslo bezeichnete den Marsch als Beleg für einen Wandel in der Gesellschaft Norwegens.
02:47Im als säkular geltenden Land nähme das Interesse am Christentum zu, vor allem unter jungen Menschen.
02:54Und immer mehr jüngere Norweger seien dafür offen, sich ernsthaft mit den moralischen Dimensionen der Abtreibung auseinanderzusetzen.
03:03Auch in der Schweiz wird alle 43 Minuten ein Kind durch Abtreibung getötet.
03:08Gleichzeitig sieht sich der Staat mit großen demografischen Herausforderungen durch die alternde Gesellschaft konfrontiert.
03:15Das Parlament will einerseits den Zugang zu Samen- und Eizellenspenden erleichtern,
03:20doch gleichzeitig wurde beschlossen, dass Schwangerschaftsabbrüche ab 2027 vollständig über die obligatorische Krankenversicherung finanziert werden sollen.
03:31Statt also junge Familien finanziell zu entlasten, werden ihnen und der ganzen Bevölkerung über die Prämien die Kosten von Abtreibungen
03:39übertragen.
03:411. Mose 42, Vers 22
03:44Ruben antwortete ihnen und sprach, sagte ich's euch nicht, da ich sprach, versündiget euch nicht an dem Kerben, und ihr
03:53wolltet nicht hören.
03:54Nun wird sein Blut gefordert.
03:571. Mose 42, Vers 22
04:001. Mose 42
04:001. Mose 42
04:001. Mose 42
04:011. Mose 42
04:021. Mose 42
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04:031. Mose 42
04:031. Mose 42
04:031. Mose 42
04:041. Mose 42
04:04Vielen Dank.
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