- vor 1 Woche
Abenteuer, Antike ,Mythologie
Kategorie
📺
TVTranskript
00:02Zwei weit voneinander entfernt liegende Orte, zwei fast identische Legenden.
00:08Sagen von einem riesigen Wesen, halb Mensch, halb Affe.
00:13In Nepal nennt man es den Yeti.
00:16Du bist also überzeugt, dass diese Fußspuren von einem Yeti sind?
00:19In Nordamerika ist es der Bigfoot.
00:23Es ist ein uraltes Wesen, das seit langer Zeit schon auf der Erde lebt.
00:29Neue Theorien widersprechen alten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
00:34Ein Mann macht sich auf den Weg, um diesen Theorien auf den Grund zu gehen.
00:38Er begibt sich auf die Spuren des Yetis.
00:55Jerry Moffat ist Forscher.
00:58Die letzten drei Jahrzehnte verbrachte er mit Reisen, Tracking und Klettertouren kreuz und quer durch das Himalaya-Gebirge.
01:06Zweimal hat er den Gipfel des Mount Everest erklommen.
01:09Er gilt als einer der besten Kajakfahrer der Welt und war der erste, der die drei großen Flüsse dieser Region
01:16befahren hat.
01:18Und er lebte bei den Einheimischen, den Sherpa.
01:23Er hat die vielen Geschichten um den Yeti gehört.
01:28Ich denke, es gibt ihn.
01:33Der Yeti ist ein Tier und gleichzeitig ein Gott.
01:39Im Laufe der Zeit begann er sich zu fragen, ob an diesem Mythos etwas dran ist.
01:48Nur in der westlichen Welt wird er der schreckliche Schneemensch genannt.
01:54Die Bezeichnung kam in den 1920ern auf, als die ersten Erkundungsteams vom Mount Everest zurückkehrten
02:00und von etwas berichteten, das sie auf einem hohen Gebirgspass gesehen hatten.
02:07Die Berichte häuften sich.
02:10Kletterer erzählten von Schatten, Geräuschen und Spuren an ungewöhnlichen Orten.
02:17Es sind erstaunliche Geschichten.
02:20Und was Jerry am meisten erstaunt, sie kommen ihm an verschiedenen Orten zu Ohren.
02:28Zum Beispiel tausende Kilometer entfernt.
02:31Dort, wo er sechs Monate im Jahr lebt und trainiert, in der weiten Wildnis des US-amerikanischen Westens.
02:39Ich will wissen, warum man sich an den Hängen des Mount Everest dieselben Märchen erzählt wie vor meiner Haustür.
02:51Und dann sah ich eine große, zweibeinige Kreatur aus dem Wald kommen.
02:55Und dort langrennen.
02:59Es war kein Mensch, es war kein Bär, es war...
03:03Es lief nicht auf allen Vieren.
03:06Es war, was es war.
03:12Ich habe lange darüber nachgedacht, was es sonst noch sein könnte.
03:15Aber ich kam immer zu dem Schluss, dass es einfach war, was es war.
03:21Jedes Jahr gibt es Dutzende solcher Berichte.
03:24Der jüngste und verblüffendste Vorfall ereignete sich im August 2010.
03:30Ein Forstbeamter wurde in ein entlegenes Gebiet des Bridger-Teton-Nationalforstes in Wyoming gerufen.
03:37Ein Anwohner berichtete, dass ein unbekanntes Tier um seine Hütte herumgeschlichen sei.
03:43Im Schlamm waren Spuren.
03:46Sowas hatte ich nur mal im Fernsehen gesehen.
03:49Und wie groß waren die Abdrücke?
03:50Der größte war etwa 38 Zentimeter lang.
03:57Das sind die Abdrücke, die Ken und Cindy Evinen sahen.
04:00Der längste Maß 38 Zentimeter.
04:03Sie waren bis zu 1,50 Meter voneinander entfernt, was auf eine enorme Schrittlänge schließen lässt.
04:09Lassen Sie sich leicht täuschen?
04:12Eigentlich nicht.
04:12Mir ist nie etwas untergekommen, für das ich nicht eine plausible Erklärung gefunden habe.
04:17Ich bin ein Skeptiker.
04:19Das ist er wirklich.
04:20Er hat 30 Jahre lang bei der Polizei in Florida gearbeitet.
04:24Er muss also kritisch sein.
04:25Und er will für alles einen Beweis.
04:28Wenn er etwas nicht sehen oder nachweisen kann, existiert es nicht.
04:31Dafür habe ich keine Erklärung.
04:39Je mehr Berichte ich höre, desto weniger kann ich die Sache einfach abtun.
04:46Es gibt ein paar Wissenschaftler, die diese Berichte sehr ernst nehmen.
04:55Dr. Jeff Meldrum ist Anatom- und Evolutionsbiologe.
05:00Er hat über 200 Fußabdrücke katalogisiert, die bisher nicht zugeordnet oder identifiziert werden konnten.
05:08Sowas findet höchstens in der Klatschpresse Erwähnung und ist als Pseudowissenschaft verschrien.
05:14Die Abdrücke stammen aus allen Teilen der Welt und sind zum Teil über 40 Jahre alt.
05:21Würde man den zugehörigen Kreaturen menschliche Proportionen zuschreiben, dann hätten einige von ihnen eine Größe von über 2,50 Meter.
05:30Mir scheint, wir haben es mit Überbleibseln menschenähnlicher Primaten zu tun, die vereinzelt rund um den Erdbeil leben.
05:39Jerry ist persönlich gekommen.
05:43Ich finde gerade viel über den Bigfoot heraus.
05:47Offenbar stimmen die Geschichten ziemlich genau mit denen aus Nepal überein.
05:52Und ich frage mich, wie kann das sein?
05:57Gut möglich, dass es sich hier um zwei Teile derselben Geschichte handelt.
06:01Da die Einheimischen jeweils auf diese Wesen treffen, werden ähnliche Erfahrungen gemacht.
06:06Dadurch gleichen sich die mündlichen Überlieferungen.
06:08Wenn es sie wirklich gibt, warum gibt es dann keine Beweise?
06:14Man muss bedenken, dass Säugetiere normalerweise scheu sind.
06:19Yeti und Bigfoot werden oft mit einer Art übergroßem, aufrechtgehendem Gorilla verglichen.
06:28Anfang des 20. Jahrhunderts war der Berggorilla noch nicht einmal wissenschaftlich klassifiziert.
06:33Er ist selten und schwer zu finden.
06:38Meldrum folgert, dass die Populationen der unentdeckten Primaten vermutlich noch kleiner und noch schwerer zu finden sind.
06:46Sie haben gelernt, den Menschen aus dem Weg zu gehen.
06:52Dieses Wesen ist von allen Säugern das Scheuste.
06:55Es ist ein Einzelgänger, vermutlich nachtaktiv und bewegt sich in einem sehr weiten Umkreis.
07:01So ist es sehr schwierig zu beobachten, geschweige denn zu fangen.
07:08Jeff Meldrum ist nicht vollends überzeugt.
07:11Doch er meint, genügend Beweise zu haben, die genauere Nachforschungen rechtfertigen.
07:19Nur wenige Wissenschaftler denken wie er.
07:28Es gibt noch andere Leute, denen einiges daran zu liegen scheint, die Existenz dieses Wesens nachzuweisen.
07:36Sie haben unterschiedliche Gründe.
07:38Der indianische Stamm der Schoschonen beispielsweise zweifelt auch nicht daran, dass es ein solches Wesen gibt.
07:45Danke, Reba, dass du dir Zeit genommen hast.
07:48Reba Terran gehört dem Stamm der Schoschonen an.
07:53In unserer Sprache nennen wir es Bia Nambi oder Bia Namb.
07:57Bia Namb? Und was bedeutet Bia Namb?
08:00Bia bedeutet groß und Namb oder Nambi Fuß oder Füße.
08:05Es ist ein uraltes Wesen, das seit langer Zeit schon auf der Erde lebt und unsere Wälder in- und
08:11auswendig kennt.
08:17Auf die schwierigste Frage, warum der Bigfoot noch nie gefangen wurde, hat der Stamm seine eigene Antwort.
08:26Man sagt, er verändert seine Gestalt. Ich glaube, dass er das wirklich kann.
08:31Ich kann mir vorstellen, wie er sich von einem riesigen Wesen in ein kleines Tier verwandelt, damit er nicht gesehen
08:38wird, damit sie ihn nicht finden, wenn er in die Enge getrieben wird.
08:49Ich weiß noch nicht viel über den Schneemenschen. Aber was Reba über sein magisches Verschwinden sagt, gleicht den Beschreibungen des
08:56Yeti in Nepal.
08:57Die Geschichten sind ähnlich.
09:03Und wenn man bedenkt, dass es sich um uralte Überlieferungen aus zwei verschiedenen Teilen der Welt handelt, kommt man ins
09:10Grübeln.
09:12Man könnte sagen, dass es in allen Kulturen der Welt Mythen gibt. Sie sind einfach da.
09:19Aber ich will ihnen auf den Grund gehen.
09:26Für mich zählt das einfache Argument nicht mehr, dass die Kreatur erst dann real ist, wenn ihre Existenz bewiesen ist.
09:34Ich werde zurück nach Nepal gehen und die Geschichte weiterverfolgen.
09:38Ich will mit den Einheimischen reden und nach handfesten Beweisen für den Yeti suchen.
09:42Und dann verfolge ich ihn, den schrecklichen Schneemenschen.
10:06Die Reise beginnt mit dem Flug nach Lukla. Ziel ist der Tenzing Hillary Flugplatz, der nach den beiden Erstbesteigern des
10:14Mount Everest benannt ist und als einer der weltweit gefährlichsten gilt.
10:21Er befindet sich in einer Höhe von über 2700 Metern.
10:27Die Landung ist jedes Mal beeindruckend.
10:32Weit oben gelegen, kurze Piste.
10:42Man steigt aus dem Flugzeug und befindet sich mitten im Himalaya.
10:50Und ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter.
11:05Hier oben läuft man auf Wegen, die vor Jahrhunderten von den Sherpa angelegt wurden.
11:15Was meinst du, wie viele Landungen das werden?
11:18Lässt sich noch nicht sagen. Am besten sortieren wir erstmal nach Kameraausrüstung und persönlichen Sachen.
11:24Noch zwei.
11:25Gib her.
11:27Wie viele Träger werden wir brauchen?
11:30Mal sehen. Wir werden Träger und Yaks brauchen. Wie viele werden wir gleich sehen?
11:35Gut, der hier ist schwer.
11:40Das ist Dava Sharpa. Wir haben uns vor ein paar Jahren in Camp 1 auf dem Mount Everest kennengelernt. Es
11:47gibt niemanden, mit dem ich lieber arbeite.
11:53Es wird eine große Herausforderung, eine halbe Tonne Ausrüstung ohne Fahrzeuge und ohne Straßen durch die Berge zu transportieren.
12:15Sie befinden sich bereits in Höhenlagen, die deutlich über denen der Big-Food-Sichtungen in den USA liegen.
12:23Doch die Vegetation ist hier noch üppig.
12:28Auch ein sehr großes Tier findet hier genügend Nahrung und Verstecke.
12:37Seit 30 Jahren macht Jerry hier Tracking-Touren und kennt das Gebiet so gut wie sonst kaum einer.
12:57Jeder Schritt bringt sie weiter nach oben. Die Luft wird dünner.
13:04Ihr Ziel ist ein Punkt, an dem sie rasten und sich akklimatisieren können.
13:11Gleichzeitig wollen sie herausfinden, was die Einheimischen über den Schneemenschen denken.
13:25Das ist Namche Bazaar, die Hauptstadt des Sharpa-Volkes und der wichtigste Handelsplatz der Everest-Region.
13:39Die Nepalesen brauchen zehn Tage, um vom indischen Subkontinent durchs Dutkosi-Flusstal hier heraufzukommen.
13:47Die Tibeter kommen über den Nankpala-Pass.
13:51Sie handeln mit fast allem, was man sich vorstellen kann. Auch mit Geschichten.
14:13Wenn man sie genauer kennenlernt, stellt man fest, dass die Sharpa ein wirklich abergläubisches Volk sind.
14:20Nach Einbruch der Dunkelheit geht niemand gern raus.
14:24Die Fenster und Türen sind klein, damit die Untoten nicht hereinklettern können.
14:30Und wenn es dämmert, werden Hunde und Vieh ins Haus getrieben.
14:45Die Sharpa leben schon seit über 500 Jahren hier und geben ihre Traditionen von einer Generation zur nächsten weiter.
14:56Komm, setz dich zu uns.
15:00Jerry, das ist mein Onkel Pember.
15:02Freut mich sehr.
15:04Hier im Haus von Davas Vorfahren und Familie erfahre ich aus erster Hand, was es mit dem Yeti auf sich
15:10hat.
15:16Wir glauben, dass einem selbst die Geräusche eines Yeti Schaden zufügen können.
15:23Und, dass sich ein Yeti sehr schnell materialisieren und wieder verschwinden kann.
15:28Der Yeti ist also mehr als nur ein natürliches Wesen. Er ist übernatürlich.
15:38Kann mir jemand sagen, wie der Yeti oder wie wir ihn nennen, der schreckliche Schneemensch, eigentlich aussieht?
15:491961 reiste mein Großvater in die USA und besuchte dort den Zoo in Harlem.
15:54So etwas Aufregendes hatte er noch nie erlebt.
15:57Er sah so viele Tiere.
15:58Die Zebras gefielen ihm besonders, weil er selbst Pferdehändler war.
16:05Als er aber den Gorilla sah, war er völlig außer sich und rief, das ist ein Yeti, ein Yeti.
16:12Noch Jahre später kamen die Leute zu ihm und brachten Bilder von Braunbären, weil viele glaubten, dass der Yeti ein
16:17Braunbär ist.
16:19Jedes Mal sagte er, ich weiß, wie ein Bär aussieht, aber ein Yeti ist das nicht.
16:23Ein Yeti sieht so aus.
16:24Und dann zeigt er immer auf ein Bild von einem Gorilla.
16:30Ich und auch meine Familie glauben deshalb, dass ein Yeti eher einem Affen als einem Bären ähnelt.
16:38Die Vorstellung von einem Gorilla-ähnlichen Wesen, das auf zwei Beinen durch die nepalesische Gebirgsregion streift, scheint seltsam.
16:46Und doch gibt es Menschen, die daran glauben.
16:51Soweit wir wissen, leben heute keine Affen in der Himalaya-Region.
16:55In der Vergangenheit gab es dort aber welche.
16:59Besonders auf einen sind wir aufmerksam geworden, den Gigantopithecus.
17:03Das war ein Riesenaffe.
17:09Ein neuzeitlicher Gorilla wird bis zu anderthalb Meter groß und wiegt um die 180 Kilogramm.
17:17Der Gigantopithecus, der vor rund 300.000 Jahren in den Wäldern Asiens lebte, erreichte eine Größe von drei Metern und
17:25ein Gewicht von bis zu 540 Kilogramm.
17:29Ist das die Erklärung für die Mythen um ein Wesen, das halb Affe, halb Mensch ist?
17:36Davas Familie berichtet von einem weiteren Merkmal des Yeti.
17:40Besonders sein Gebrüll soll markerschütternd sein.
18:00Nach den Erzählungen unserer Großväter hat jeder zu zittern angefangen, der einen Yeti hörte.
18:13Wenn man einem begegnete, war man vor Angst gelähmt. Man konnte nichts mehr tun.
18:19Wenn er angriff, war man also in einer Schockstarre.
18:23So etwas konnte der Yeti anrichten.
18:28Auch wenn es weit hergeholt klingt, hat es solche Berichte nach Begegnungen mit Primaten schon öfter gegeben.
18:35Ian Redmond lebte in der Nähe von Menschenaffen in der afrikanischen Wildnis und kann von persönlichen Erfahrungen erzählen.
18:45Ich stand einem Tier gegenüber, das das Dreifache meines Körpergewichts hatte.
18:50Es stürmte auf mich zu. Eine riesige schwarze Masse. Es gab ein ohrenbetäubendes Gebrüll.
18:58Es war sehr laut. Es rannte mit aufgerissenem Maul auf mich zu und ich sah die großen Fangzähne und den
19:04roten Schlund.
19:04Das war wirklich furchterregend.
19:10Die Sherpa erzählen von einem übernatürlichen Wesen, einer Art Affe, der auf zwei Beinen läuft und mit seinem Gebrüll Angst
19:18verbreitet.
19:19Vielleicht gibt es doch eine wissenschaftliche Erklärung dafür.
19:26Doch bis jetzt hat Jerry keinen wirklichen Hinweis darauf gefunden, dass der Yeti mehr als nur ein Mythos ist.
19:37Das Forschungsteam bereitet sich auf die Expedition vor.
19:4124 Stunden muss es in der Stadt bleiben, um sich richtig zu akklimatisieren.
19:49Wir nutzen die Zeit, um nochmal zu kontrollieren, ob wir alles dabei haben,
19:53damit wir ein paar Wochen weit oben im Himalaya überleben.
19:57Wir haben GPS dabei, Satellitenfunk, unglaublich starke Objektive, Bildverstärker und Gießausrüstung für Fußabdrücke,
20:07falls wir welche finden sollten.
20:08Wir haben Nachtsichtbrillen und, mein Lieblingsgerät, eine Wärmebildkamera.
20:17Damit kann man alle Lebewesen aufspüren.
20:21Der Rest ist Standardausrüstung.
20:31Es gibt Leute, die angeblich Beweise haben.
20:34Und genau die wollen wir sehen.
20:37Wir sprechen mit denen, die dem Yeti begegnet sind.
20:40Wir gehen den Hinweisen auf den Grund, egal was es ist.
20:44Und wir werden für alles offen sein und so weit gehen wie nötig.
21:02Das ist das Dach der Welt.
21:08Wir befinden uns auf etwa 3960 Metern Höhe.
21:13Gerade so hoch, wie Menschen leben können.
21:17Wenn das Wetter gut ist, ziehen die Jackherden auf höher gelegene Weiden.
21:25Aber letztendlich ist es hier zu kalt, zu kalt, zu unwirtlich.
21:34Aber es wird gesagt, dass genau hier, auf diesem Streifen zwischen der Ebene und dem Eis auf 5200 Metern,
21:43der Yeti zu finden ist.
21:47Und da drüben, in den Wolken, ist der Mount Everest.
22:08Das nächste Ziel unserer Expedition ist ein altes buddhistisches Kloster.
22:14Dort wird angeblich der Skalb eines Yeti aufbewahrt.
22:20Sir Edmund Hillary, einer der ersten beiden Menschen, die den Everest bestiegen,
22:24kehrte 1960 auf der Suche nach dem Yeti in diese Region zurück.
22:28Er fand ihn zwar nicht, aber dafür den Skalb eines Yeti in einem Dorf namens Kumjung.
22:34Davas Großvater wurde von den Dorfältesten dazu auserwählt, mit dem Skalb auf Weltreise zu gehen.
22:40Er zeigte ihn sogar John F. Kennedy und der Königin von England.
22:45Das war das einzige Mal in mehr als 100 Jahren, dass der Skalb Kumjung verlassen hat.
22:55Doch der Skalb diente nicht nur zu Demonstrationszwecken.
22:58Es wurden auch Haarproben für eine mikroskopische Analyse entnommen.
23:03Die Medien verbreiteten die allgemeine Schlussfolgerung, der Skalb sei eine gekonnte Fälschung und aus Ziegenhaar.
23:12Heute, 50 Jahre später, wandeln Jerry und Dawa auf Hillarys Spuren und finden Fotodokumente von damals.
23:26Redmond und Meldrum haben die Möglichkeit, sie mit neuen Augen zu betrachten.
23:31Die Qualität ist außergewöhnlich gut.
23:34Ja, das ist sie.
23:36Hier ist die Haut zu sehen und eine Makroaufnahme des Haars.
23:40Die Schuppenstruktur ist interessant, der des Menschen oder des Affen nicht unähnlich,
23:45aber auch vergleichbar mit der des Himalaya-Serau, einer Ziegenart.
23:49Das ist wirklich erstaunlich.
23:51Unter dem Mikroskop betrachtet, ist die Oberflächenstruktur eines Haares nicht glatt, sondern schuppig.
23:58Manchmal kann anhand von Form und Struktur dieser Schuppen die Tierart identifiziert werden, von der das Haar stammt.
24:06Das Problem ist, dass die Schuppenstruktur von Ziegen- und Affenhaar sehr ähnlich ist.
24:14Es stellt sich heraus, dass selbst damals nicht alle von der Ziegenhaar-Theorie überzeugt waren.
24:22Was mich bei der Sache verwundert, ist, dass selbst die Frau, die diese Analysen durchgeführt hat, nicht an die Ziege
24:29glaubte.
24:29Die Wahrheit finden wir erst heraus, wenn das Kloster eine DNA-Probe zulässt.
24:39Natürlich hat sich auch die Wissenschaft in 50 Jahren weiterentwickelt.
24:44Eine DNA-Analyse des vermeintlichen Scalps könnte alles erklären.
24:50Doch es ist schon schwierig genug, den Scalp nur zu sehen und zu filmen.
24:56Dawas persönliche Beziehungen erweisen sich als sehr hilfreich.
25:01Eine Besichtigung muss mit dem Oberhaupt des Klosters vereinbart werden.
25:07Und das hat einen guten Grund.
25:12Mindestens ein weiteres Kloster in der Gegend soll Yeti-Funde aufbewahrt haben,
25:17die über die Jahre jedoch von Touristen oder zu Forschungszwecken mitgenommen wurden.
25:27Der Kum-Jungs-Galp wird deshalb besonders gut verwahrt.
25:55Das ist er also.
26:00Ich muss gerade an etwas denken.
26:03In Europa geht man in eine Kirche, um sich die vermeintlichen Gebeine eines Heiligen anzuschauen.
26:08Und hier haben wir auch einen Schrein.
26:16Der Kopf ist wirklich kegelförmig.
26:19Genau so, wie ihn die Sherpa beschreiben.
26:22Und ein paar Details stimmen auch mit denen des Bigfoot überein.
26:27Und ein bisschen ähnelt er sogar dem Schädel eines Gigantopithecus.
26:36Es ist kein bloßes Ausstellungsstück, sondern ein heiliger Gegenstand.
26:50Wir dürfen keine Probe entnehmen.
26:53Warum auch?
26:54Wir würden bestätigen, was sie bereits wissen.
26:57Oder verwerfen, was ihnen heilig ist.
27:03Sie hätten also überhaupt nichts davon.
27:05Und es ist ihnen egal, was wir denken.
27:08Sie haben ihren Glauben.
27:17Mich überrascht, wie tief der Glaube hier tatsächlich verwurzelt ist.
27:25Die amerikanischen Ureinwohner sehen die Existenz des Bigfoot als erwiesen an.
27:30Und auch für die Sherpa ist der Yeti mehr als nur ein Mythos, von dem sie ihren Kindern erzählen.
27:37Es gibt einfach niemanden hier, der nicht an seine Existenz glaubt.
27:47Doch wissenschaftlich gesehen stehen wir mit leeren Händen da.
27:50Keine Proben, keine Augenzeugenberichte.
27:56Die Sherpa haben vielleicht genug Beweise, aber für mich reichen die nicht.
28:00Ich brauche was Stichhaltiges.
28:10Auf seiner Jagd nach dem Yeti steht Jerry Moffat kurz vor seinem ersten Erfolgserlebnis.
28:17Einige Tagesmärsche entfernt, hoch oben im Machermo-Tal, wohnt eine Frau namens Lak Pardoma.
28:25Sie soll von einem Yeti angegriffen worden sein.
28:30Ich werde sie besuchen.
28:33Obwohl sie als Einsiedlerin lebt, willigt sie ein, mit Jerry zu sprechen.
28:40Sie wurde auf 4800 Metern Höhe angegriffen.
28:45Das ist ziemlich weit oben.
28:47Und je höher wir kommen, desto unwirtlicher wird das Gelände.
29:01Das ist das Machermo-Tal.
29:11Hier soll Lak Pardoma vor mehr als 30 Jahren von einem Yeti angegriffen worden sein.
29:21Sie war mit ihrer Jagdherde allein hier oben.
29:25An dieser Stelle soll es passiert sein.
29:29Lak Pardoma, war der Yeti hier?
29:36Ich dachte in dem Moment an meinen Bruder.
29:39Er sollte eigentlich mit mir kommen.
29:43Plötzlich traf mich der Yeti von hinten, wie ein Hammerschlag.
29:48Er packte mich am Genick.
29:51Dann riss er eine Kuh hoch und ließ sie fallen.
29:54Er schlug ihr eine Wunde in die Seite, bis das Blut floss.
29:59Er sog ihr das ganze Blut aus.
30:01Dann schnappte er sich ein Kalb, schleuderte es gegen einen Felsen und trank sein Blut.
30:06Das Kalb überlebte.
30:08Der Yeti verschwand.
30:10Können Sie beschreiben, wie er ausgesehen hat?
30:16Er hatte große Zähne, ein runzliges Gesicht und tiefe Augenhöhlen.
30:27Er lief ungefähr so, aber sehr schnell.
30:32Die Haut an den Händen war rissig und die Krallen sehr lang.
30:44Nicht schön zu sehen, sowas.
30:46Ian Redmond weiß, wie bunten aussehen, die von Primaten zugefügt werden.
30:52In Ruanda, in Afrika, traf ich einen Mann, der vier parallel verlaufende Narben auf dem Bauch hatte.
30:58Ein Gorilla hatte ausgeholt und ihn nur ganz leicht mit den Nägeln erwischt.
31:02Er hätte ihm die Gedärme rausreißen können.
31:05Es war ein Wilderer.
31:07Bei den meisten Angriffen durch wilde Primaten handelt es sich um reine Verteidigung.
31:12Oder das Tier ist scharf auf Essbares oder etwas anderes, das der Mensch hat.
31:16Wenn man nicht nachgibt, kann man ganz schnell gebissen werden.
31:22Für ihn passt der Vorfall, den Lackpaar beschreibt, nicht zum Verhalten wilder Affen.
31:31Die einzigen Primaten, die blutbewusst als eine Form der Nahrung zu sich nehmen, sind meines Erachtens nach Menschen.
31:37Zum Beispiel die Maasai oder Samburu.
31:41Sie lassen ihr Vieh ausbluten, um das Blut dann zu sich zu nehmen.
31:45Außerdem sind Menschen auch die einzig bekannten Primaten, die mehrere große Tiere auf einmal töten.
31:56Diese Schlussfolgerungen sind noch kein Grund zum Aufgeben.
32:02Wenn es einen Verwandten des menschlichen Primaten gibt, der sich im Himalaya herumtreibt oder im Nordwesten Nordamerikas,
32:09wäre es nicht verwunderlich, wenn sein Verhalten dem des Menschen mehr ähneln würde als dem eines Gorillas oder Schimpansen.
32:16Das einzig Überraschende wäre, dass ihr die ganze Zeit in unserer Nähe lebt, ohne dass wir es wissen.
32:27Lackpaar sagt, dass sie nur überlebte, weil sie sich totgestellt hat.
32:32Ich zweifle nicht an ihrer Ehrlichkeit. Irgendetwas ist passiert.
32:37Doch ich bleibe weiterhin skeptisch. Das ist besser so.
32:48Das Gebiet wird genauestens untersucht.
32:54Wir gehen weiter nach oben, um zu sehen, welche Tiere hier noch so leben.
33:05Für die Yeti-Jagd gibt es keine Anleitung.
33:08Ich kann nicht einfach im Internet recherchieren.
33:11Wir haben Folgendes vor.
33:14Dawa und ich errichten unsere Lager an zwei gegenüberliegenden Stellen des Tals.
33:19Wir haben die Nachtsichtgeräte und die Wärmebildkamera.
33:22Wir werden die Dunkelheit zu unserem Vorteil nutzen.
33:26Das ist unsere einzige Chance.
33:36Als der Wind durch das Machermo-Tal bläst und die Temperaturen immer weiter sinken,
33:42wird Jerry und Dawa klar, wie rau dieser Lebensraum wirklich ist.
33:49Abwechselnd beobachten sie die Aufzeichnungen der Wärmebildkamera und laufen die eisigen Hänge ab.
34:04Ich komme jetzt zu dir.
34:06Copy.
34:13Hast du dort drüben was gesehen?
34:15Nein, ich habe das Tal hinuntergeschaut, aber ich konnte nichts entdecken.
34:19Es ist wirklich ein bisschen unheimlich hier draußen.
34:22Sie sind auf fast 5000 Metern Höhe.
34:25Bezweifle, dass überhaupt etwas leben kann auf diesem Flecken Erde.
34:29Bei diesen extremen Temperaturen, der eisigen Kälte.
34:37Zwei Tage und zwei Nächte sollten ausreichen, um Jerrys Vermutung zu bestätigen.
34:44Das war ein beeindruckender Ort.
34:47Aber mir sind zwei Dinge klar geworden.
34:51Erstens, ganz offensichtlich ist das Gebiet riesig.
34:55Man könnte noch viel Zeit damit verbringen, durch die Dunkelheit zu tappen und nach den Yeti zu suchen.
35:01Zweitens, und das ist viel wichtiger, hier oben kann unmöglich irgendetwas überleben.
35:06Es gibt keine Nahrung und keinen Unterschlupf.
35:09Alles Leben würde hier erfrieren.
35:14Zweifellos ist die Bezeichnung vom schrecklichen Schneemenschen irreführend.
35:18Wenn es nämlich tatsächlich ein Menschenaffe sein soll, wie ich vermute,
35:23wird er keine kargen Schneesteppen und Gletscher in hohen Gebirgslagen bewohnen.
35:27Seine Spuren werden dort nur entdeckt, weil er von einem abgeschnittenen Bergtal zum nächsten wandert.
35:39Alle bekannten Menschenaffen leben in tropischen oder subtropischen Wäldern.
35:45Meldrums umstrittene These besagt, dass sich der Yeti möglicherweise an das Leben in den sehr viel kälteren, alpinen Wäldern angepasst
35:53hat.
35:55Menschen, die auf den hohen Gebirgspässen nach ihm suchten, haben ihn nie gesehen, weil er dort oben, ebenso wie die
36:01Kletterer selbst, nur auf der Durchreise ist.
36:07Diese Routen nehmen auch Tracker und Bergkletterer, die natürlich genau dort die Spuren entdecken.
36:16Ohne Ergebnisse beginnen Jerry und Dawa den Abstieg, als plötzlich etwas Unerwartetes passiert.
36:24Es ist das zweite Erfolgserlebnis.
36:28Wow, das ist beeindruckend.
36:34Ein Bekannter von Dawa hatte von unserer Expedition gehört. Er zeigt uns etwas Unglaubliches.
36:41Angtemba, du bist also überzeugt, dass diese Fußspuren von einem Yeti sind?
36:46Ja, das glaube ich. Ich sehe sie zum dritten Mal.
36:512008 kletterte er in der abgelegenen Makalu-Region, als er diese Abdrücke sah.
36:57Die Fotos hängen an seinen Wänden. Gezeigt hat er sie bisher niemandem.
37:07Die Abdrücke deuten darauf hin, dass das Wesen wusste, wie man sich durch den Schnee bewegt.
37:12Wir kennen das vom Bergklettern.
37:14Man setzt die Füße so voreinander, wenn man einen steilen Hang nach oben will.
37:19Wenn er nach unten gelaufen wäre, dann wäre er einfach so geradeaus gestampft.
37:23So aber bewegt er sich sehr bedacht. Er weiß, wie man im Schnee vorankommt.
37:36Seit über einem Jahrhundert werden die Berge dieser Region bestiegen und immer wieder wurde von Yeti-Spuren berichtet.
37:44Doch nur eine Handvoll Leute belegten ihre Behauptungen mit Fotos.
37:50Jerry kehrt mit dem vielleicht glaubhaftesten Beweis für die Existenz des Yetis zurück, der in den vergangenen Jahrzehnten erbracht worden
37:57ist.
38:00Wir jagen ja nicht Einhörnern und Meerjungfrauen nach.
38:06Das hier fühlt sich wesentlich realer an.
38:13Und das liegt daran, dass ich diese Menschen kenne.
38:16Ich vertraue ihnen.
38:18Sie kennen ihr Land.
38:20Jeder, der in diesem Gebirge klettern geht, vertraut sein Leben den Sherpa an.
38:31Wenn sie sprechen, dann ist es mir eine Ehre zuzuhören.
38:46Jerry kam hierher, um einem Mythos nachzugehen.
38:51Konnte er letzten Endes die Wahrheit aufdecken?
39:04Zurück in den USA.
39:06Zurück im Big-Food-Land.
39:10Als sich Jerry das erste Mal aufmachte, um sich die Geschichten vom Big-Food und vom Yeti anzuhören,
39:17erzählte man ihm von Exkrementen, die nahe einer möglichen Big-Food-Spur gefunden wurden.
39:23Jetzt erfährt Jerry die Ergebnisse der DNA-Analyse und was Jeff Meldrum von den Yeti-Spuren hält.
39:35Fußabdrücke sind Meldrums Spezialgebiet.
39:39Aus den Spuren liest er nicht nur die Art, sondern auch die Größe, das Gewicht und die Gangart des Tieres.
39:47Er hat Abgüsse von Fußburen aus aller Welt gesammelt.
39:52Über 200 davon stammen von nicht identifizierten Primaten.
40:03Er weiß, dass einige nicht echt sind.
40:06Viele ordnet er dem Big-Food zu.
40:08Ein paar stammen aus der Everest-Region.
40:13Was hält er von den Bildern, die Jerry von Angtember mitgebracht hat?
40:20Dr. Meldrum, freut mich Sie zu sehen.
40:26Sind denn die Abdrücke, die wir vom Himalaya mitbrachten, ein Beweis für die Existenz des Yeti?
40:31Das ist sehr unwahrscheinlich.
40:34Enttäuschend.
40:37Die Spuren wurden auf frisch gefallenem Schnee hinterlassen.
40:40Der Fundort war so abgeschieden, dass sie unmöglich von einer anderen Person stammen konnten.
40:46Du bist also überzeugt, dass diese Fußspuren von einem Yeti sind?
40:50Ja, das glaube ich.
40:52Er ging von einem Yeti aus, weil er keine andere Erklärung hatte.
40:57Doch Meldrum ist sich sicher, dass er irrt.
41:01Seiner Meinung nach handelt es sich um die Spuren eines Vierbeiners.
41:07Wegen der seitwärts gerichteten Bewegung waren wir überzeugt davon, dass es ein Zweibeiner gewesen sein muss.
41:12Ich zeige mal im Schnee, wie das zustande gekommen sein könnte.
41:19Macht der Vierbeiner mit der Vorderpfote einen Schritt nach vorn, setzt die zugehörige Hinterpfote genau dort hinein,
41:25wobei der Abdruck etwas neben dem ersten landen kann.
41:28Der vergrößernde Effekt entstand wahrscheinlich durch das Antauen der Ränder bei Sonnenlicht.
41:39Die Schattenseite dagegen bleibt schön scharf konturiert.
41:43Genau das sehen wir in diesen Abdrücken.
41:48Dann die andere Seite, leicht versetzt durch das Kreuzen mit der Vorderpfote.
41:54Die Hinterpfote wieder direkt dahinter.
41:59Dann setzt wieder der Schmelzvorgang ein und vergrößert den scheinbar einzigen Fußabdruck.
42:05Dann wieder links und wieder rechts und so weiter.
42:08Die entstandene Spur scheint so die eines Zweibeiners zu sein, der das Schneefeld überquert.
42:18Wenn Malchum recht hat, kommt nur ein einziges Tier in Frage, das in der Lage ist, in diesen Höhenlagen eine
42:25solche Spur im Schnee zu hinterlassen.
42:28Der Schneeleopard. Eines der seltensten und scheusten Tiere der Erde.
42:35Das muss für sie doch alles recht frustrierend sein, oder?
42:38Ja, man ist enttäuscht.
42:40Es ist für beide Seiten enttäuschend.
42:44Handfeste Beweise für eine Existenz einer solchen Kreatur gibt es nicht.
42:48Doch laut Meldrum kann man sie auch nicht widerlegen.
42:54Auch wenn sowohl Bigfoot als auch Yeti nur in den Überlieferungen existieren, was sehr gut möglich ist, ist es schwer
43:01zu beweisen, dass er nicht existiert.
43:05Doch er und seine Kollegen sind sich sicher, dass sich der Beweis eines Tages finden wird.
43:12Jeden Moment könnte ein Jäger im Wald oder ein LKW auf dem Highway einen Volltreffer landen.
43:17Noch werfen wir die Flinte nicht ins Korn.
43:25Für Jerry Moffat begann alles mit dem Vergleich von zwei Mythen, zwei simplen Überlieferungen.
43:31Dann sah und hörte er Dinge, die ihn neugierig machten.
43:35Zum Beispiel Meldrums Sammlung.
43:40Er sah die stummen Zeugnisse der vom Glauben erfüllten Sherpa.
43:45Viele dieser Beweise sind entweder verwirrend oder widersprüchlich.
43:49Es gibt gute Gründe dafür, dass es sich bei den Wesen nur um Legenden handelt.
43:55Was aber das Wichtigste ist, Jerry sprach mit Menschen, die tausende von Kilometern entfernt von ihm leben und davon überzeugt
44:02sind, dass es in ihrer abgelegenen Wildnis noch Geheimnisse gibt.
44:10Hunderte Quadratkilometer Wildnis, die vom Menschen nahezu unberührt sind.
44:14Die Mount Everest-Region ist noch abgeschiedener.
44:20Würde jemand versuchen, mir zu erklären, dass da draußen mit Sicherheit nichts zu finden ist, dann würde ich das bestimmt
44:27nicht glauben.
44:28Ich kann nicht glauben.
44:30Ich kann nicht glauben.