- vor 29 Minuten
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SpaßTranskript
00:20So Daniel, einmal Kaffee schwarz und ohne Zucker.
00:27Ja, gern geschenken.
00:31Hallo?
00:32Hm?
00:33Was machst du denn da eigentlich?
00:35Gar nichts.
00:37Es geht um einen Freund von mir, äh, aus Nürnberg.
00:41Er hat sich in ein Mädchen verliebt und er weiß nicht, wie er sie ansprechen soll.
00:44Das ist doch eigentlich ganz einfach, oder?
00:46Ach ja?
00:46Er fragt sie einfach, ob's mit einem ausgehen will, Punkt.
00:49Einfach so.
00:50Die beiden kennen sich kaum, die arbeiten zusammen und er will nicht das alles mitbekommen,
00:53wenn er sich mit ihr verabredet.
00:55Nee, das sind doch alles bloß Ausreden.
00:57Frauen von heute, die wollen Männer, die wissen, was sie wollen.
01:00Das ist ja ein Druck geben und einfach machen.
01:03Na ja, ich kann ja mal drüber nachdenken.
01:05Hä?
01:06Ja.
01:07Ich mein, ich sag ihm Bescheid.
01:15Ja.
01:17Ja.
01:19Ja.
01:22Ja.
01:24Ja.
01:25Ja.
01:26Ja.
01:26Ja.
01:28Ja.
01:29Ja.
01:30Bleib uns ganz ruhig, fasst uns nichts an.
01:32Wir kommen.
01:35Guten Morgen Miriam.
01:37Guten Morgen Eva.
01:38Gut, dass du da bist.
01:39Es gab ein Laich und zwar ein Jogger ist überfahren worden auf der Bundesstraße nach Bad Endorf.
01:44Bei Kilometer 23 geht's links ab.
01:47Und was gebe ich jetzt genau ins Navi ein?
01:49Ach so.
01:50Am besten isst du fast mit dem Herrn Stadler mit.
01:52Der kennt sich ganz gut aus.
01:54Und wo ist der Herr Stadler?
01:55Der ist noch beim Frühstücken.
01:57Ich rufe ihn an.
01:57Danke.
01:58Dann nehme ich mir noch einen Kaffee.
02:00Ja, selbstverständlich.
02:01Möchtest du auch einen?
02:02Ja, gern.
02:12Morgen, Frau Stockl, was gibt's denn?
02:14Herr Stadler, folgendes.
02:16Es gab mir der Laich.
02:17Und sind's doch so gut und picken hier im Kommissariat die Frau Winter auf.
02:20Die kennt sich ja noch nicht so gut aus.
02:22Ja, gut.
02:23Ich bin schon unterwegs.
02:25Frau Hofer, die Pflicht ruft.
02:29Herr Stadler, Ihre Reifen liegen vor immer noch hinterm Haus.
02:33Ja, also da kümmert ich mich sofort heute Abend drum.
02:35Nicht, dass die nachher da liegen bleiben.
02:37Ja, nein.
02:37Spätestens im Winter brauch ich sie sowieso.
02:40Ein Scherz, die steht ganz oben auf meiner Liste.
02:43Ehrenwort.
02:44Dann passt's ja.
02:46Ah, Moment.
02:46Wollen Sie für heute Abend vielleicht ein paar Würstchen mitbringen?
02:49Wir könnten den Grill anwerfen.
02:51Frau Hofer, eine sehr gute Idee.
02:53Und vielleicht ein paar kleine Sticks oder auch ein paar größere.
03:04Einfach machen.
03:12Ah, guten Morgen, Herr Donato.
03:14Morgen, Frau Krassecker.
03:15Christine?
03:16Morgen.
03:17Herr Donato?
03:19Können wir was für Sie tun?
03:21Ich...
03:22Ich wollte nur fragen.
03:24Ja?
03:25Nicht so wichtig.
03:27Schönen Tag noch.
03:30Was ist denn mit dem los?
03:32Hm?
03:32Wieso ist es ja nicht immer so?
03:35Schönen Tag noch.
03:40Vollidiot.
03:47Wo ist denn der Herr Mohr?
03:49Morgen.
03:50Herr Mohr?
03:52Ja?
03:55Alles gut, Frau Winter.
03:56Servus, Herr Statter.
03:57Herr Mohr, guten Morgen.
03:59Mit wem haben Sie da gerade geredet?
04:01Mit dem Peter Meierhof.
04:02Das ist ein lustiger Vogel.
04:03Steht's euch vor.
04:04Der steht in der Früh auf, dann schwingt er sich auf sein Rennrad und fährt erst einmal
04:0840 Kilometer durch die Gegend.
04:10Mindestens.
04:10Herr Mohr, gern nur die Fakten.
04:12Gell?
04:13Und er hat unsere Leiche gefunden.
04:15Und bei der Leiche handelt es sich um?
04:17Das ist der Bernd Sommer.
04:18Frau Winter, der Inhaber von Sommer, Einrichtung und Design.
04:22Aha.
04:24Sag's mir, ich kenn's den Sommer nicht.
04:26Na ja, also, da kriegst du eigentlich alles.
04:27Da kriegst du Möbel und Teppiche und Vorhänge und Achesois.
04:31Klein, aber fein.
04:32Also, wenn Sie mal etwas für die neue Wohnung brauchen sollten.
04:34Danke, ich bin gut ausgestattet.
04:37Herr Mohr, bevor wir jetzt da weitermachen, handelt es sich hier um einen Verkehrsunfall oder
04:42um Fahrerflucht, fahrlässige Tötung oder war es wirklich eine gezielte Tat?
04:47Die Spuse, ich sag, der ist mit voller Absicht überfahren worden.
04:50Gut, was wissen wir über den Herrn Sommer sonst noch?
04:53Der Herr Sommer ist 62 Jahre alt geworden.
04:55Er war verheiratet mit der Hannah Sommer.
04:58Das war schon die zweite Frau, aber dafür war sie deutlich jünger.
05:01Die haben sich kennengelernt beim Skifahren.
05:02Es war so, er wollte ihr imponieren und dabei hat er sich beide Beine gebrochen.
05:07Und dann ist er ganz allein in seiner großen Villa gesessen, hat sich furchtbar gelangweilt
05:11und da er sie dazugekommen hat, hat ihm dabei Gesellschaft geleistet.
05:14Er war, wie gesagt, Fakten.
05:17Ja, und kurz danach waren sie verheiratet.
05:19Kinder?
05:20Ah ja, er hatte einen Sohn aus erster Ehe, das ist der Thomas, ebenfalls Sommer,
05:25aber sonst war er vollkommen kinderlos.
05:27Gut, dann würde ich sagen, schauen wir uns erst einmal das Auto an.
05:29Ja.
05:31Haben Sie schon den Halter des Wagens ermittelt?
05:33Ja, das ist der Herr Sommer selber.
05:35Was?
05:35Senior oder Junior?
05:36Senior.
05:37Der Wagen gehört dem Opfer.
05:39Wie das?
05:40Nein.
05:40Sagen Sie mal hier mal, gibt es irgendwelche Hinweise, wer da hinter dem Steig sitzt?
05:44Das ist Fingerabdrücke, weil ihr werdet sich ja wohl nicht selber zusammengefahren.
05:46Ja, Fingerabdrücke haben wir killerweise, aber welche dem Täter gehören, das wissen wir
05:50nicht.
05:50Wir wissen überhaupt nichts.
05:51Wie steht es mit Zeugen?
05:53Wissen wir auch nicht.
05:53Aber ich habe mir gedacht, vielleicht machen wir so einen Aufruf bei der Zeitung oder
05:56so.
05:57Gut.
05:57Und was ist mit dem Autoschlüssel?
05:59Ich sage, den Autoschlüssel, den hat der Täter mitgenommen.
06:03Herr Mohr, sind Sie so gut und sagen Sie der Frau Stockl, sie soll unser Opfer mal durchs
06:06System durchlassen.
06:08Aha.
06:08Menü komplett?
06:08Komplett?
06:09Komplett das Menü.
06:10Ich werde es schonend beiprägen.
06:11Und Herr Mohr, träumst du bitte in einer Umgebungskarte auf, dass wir ein bisschen eine Orientierung
06:16haben?
06:16Ja, ist echt.
06:17Ist sonst noch was?
06:20Morgen.
06:21Morgen.
06:21Frau May, der Herr Mohr sagt gerade, dass es sich hier um eine gezielte Tat handelt.
06:26Es war definitiv Mord.
06:29Dem Spurenbild nach hat der Fahrer nicht versucht zu bremsen.
06:32Ja, das Fahrzeug würde aller Wahrscheinlichkeit nach noch beschleunigt.
06:35Der Täter hat nochmal aufs Gas gedrückt?
06:36Das ist korrekt.
06:39Hier kann man sehen, wo der Kopf des Opfers an der Oberkante des Daches aufgeschlagen
06:44ist.
06:44Durch den Aufprall wurde das Opfer etwa 30 Meter weit in diese Richtung geschleudert.
06:49Aha.
06:49Und was heißt das jetzt genau?
06:51Dass die Kollisionsgeschwindigkeit laut Kollegen bei etwa 70 Stundenkilometern lag.
06:5570 km?
06:56Ja.
06:56Dovrig.
06:58Also, das Ganze hat sich so abgespielt.
07:00Der Täter fährt hier die Straße entlang.
07:03Das Opfer joggt mit dem Rücken zum Fahrzeug in diese Richtung.
07:05Der Täter beschleunigt.
07:07Moment.
07:07Warum hat sich das Opfer nicht umgedreht und versucht auszuweichen?
07:10Man bleibt doch nicht einfach stehen, wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit angerauscht
07:12kommt.
07:13Herr Sommer hatte Kopfhörer im Rauch.
07:14Er hat das Motorengeräusch, wenn überhaupt, erst im letzten Moment wahrgenommen.
07:17Wann ist der Tod eingetreten?
07:19Direkt beim Aufprall.
07:21Schweres Schädel-Hirntrauma.
07:23Herr Sommer war bereits tot, bevor er überhaupt mitbekommen hat, was los ist.
07:28Totes Zeitpunkt?
07:29Zwischen 20 und 21 Uhr gestern Abend.
07:31Was ist mit seinem Handy?
07:33Das haben wir hier in der Umgebung gefunden.
07:35Es befindet sich bereits auf dem Weg in die Karte.
07:38Ja?
07:40Hallo Miriam.
07:42Hallo.
07:42Kann ich mir einen Kaffee holen?
07:44Ja, bitte, bitte nicht.
07:48Alles in Ordnung bei dir?
07:50Ja, alles okay.
07:52Ah!
07:54Entschuldigung.
07:55Ich mach das gleich weg.
07:57Ja, ich glaub das mach mal besser ich.
08:04Ist wirklich alles in Ordnung?
08:06Ja.
08:08Ein Freund von mir aus Aschaffenburg.
08:10Aus Nürnberg.
08:13Der hat eine Frau kennengelernt.
08:15Und deswegen bist du nervös.
08:18Naja, er ist sehr schüchtern und unsicher.
08:20Und ich hab einfach Sorge, dass es vermasselt.
08:24Ja, und jetzt sollte ich dich fragen, ob du vielleicht einen Tipp hättest für ihn.
08:27Also so, als Frau.
08:29Was ist denn das für eine Frage?
08:31Also ich mein, so pauschal kann man da nicht drauf antworten.
08:33Siehste, genau das hab ich ihm auch gesagt.
08:36Er soll einfach nicht so rumdrucksen.
08:38Ja, genau das hat der Joe auch gesagt.
08:40Der Joe?
08:41Du hast mit dem Joe schon drüber geredet.
08:43Was fragst du denn da mich?
08:44Naja, ich hab gedacht, so eine zweite Meinung ist immer hilfreich.
08:47Also vor allem aus weiblicher Sicht.
08:49Aha.
08:52Herr Stadler?
08:53Ja?
08:53Sie wollten doch in die Karten reinschauen.
08:55Ah, richtig.
08:57Jetzt zeigen Sie mal her.
08:59Ja, ähm, gut.
09:01Also wir sind jetzt, wo?
09:03Wir sind jetzt?
09:03Wir sind jetzt da.
09:05Genau.
09:05Haben wir einen Stift?
09:09Danke.
09:10So, wir sind da.
09:12Und Grund hat er da?
09:15Grund hat er da?
09:16Genau.
09:17Hangweg 22.
09:19Ja, dann ist Herr Sommer vermutlich von zu Hause aus hier durch das Waldstück gekommen.
09:24Moment.
09:24Sie sind hier abgebogen.
09:26Aha.
09:27Und hier entlang gejoggt.
09:28Genau, und da haben Sie zusammengefahren.
09:29Genau.
09:30Ah, ich hab übrigens Neuigkeiten von Ehefrau Nummer eins.
09:32Das ist die Frau Yvonne Waldbauer.
09:35Waldbauer ist der Mädchenname, weil nach der Scheidung von Herrn Sommer wollte sie nicht mehr
09:38Sommer heißen.
09:39Aha.
09:40Und wo wohnt die Frau Waldbauer jetzt?
09:42Die wohnt da.
09:43Nein, die wohnt in Rosenheim.
09:45Das ist doch die Prokuristin von Sommereinrichtung und die Senn.
09:48Moment.
09:48Frau Waldbauer arbeitet weiterhin mit ihrem Ex-Mann zusammen.
09:51Genauer gesagt, die arbeitet für ihn.
09:53Das klingt nach Konflikten.
09:55Ja.
09:55Oder nach einer friedlichen Trennung und einem freundschaftlichen Verhältnis.
09:58Aha.
09:59Gibt's sowas?
10:00Mhm.
10:00Bist du was?
10:01Fragt es, dann wisst es.
10:03Gut.
10:03Aber ich würde vorschlagen, dass wir uns erst mit der aktuellen Ehefrau unterhalten.
10:07Mhm.
10:07Herr Mauer.
10:09Ja?
10:10Ja.
10:10Ah, tot.
10:11Genau.
10:16Hey, Christine.
10:17Ah, Daniel.
10:18Was gibt's?
10:19Du, ich wollte dich fragen, ob du heute Abend Lust hast, mit mir was trinken zu gehen.
10:22Heute Abend bin ich leider schon verabredet.
10:24Aber du kannst ja mitkommen, wenn du magst.
10:26Ehrlich?
10:27Ich will nicht stören.
10:28Du störst nicht.
10:28Wir sind eh eine ganze Clique.
10:30Super, wunderbar.
10:31Soll ich dich von zu Hause abholen?
10:33Brauchst du nicht.
10:34Wir können uns einfach so gegen acht im Schwarzen Pelikan treffen.
10:37Schwarze Pelikan?
10:38Hm?
10:38Das ist so ein neuer Laden hier in Rosenheim.
10:40Der ist eigentlich ganz angesagt.
10:41So mit Sushi und Cocktails.
10:43Hm?
10:43Die Adresse findest du ja im Internet.
10:45Okay.
10:45Schwarze Pelikan um acht.
10:47Mhm.
10:49Ja, Frau Lange.
10:50Das ist doch schon mal was.
10:51Wieso?
10:51Was meinen Sie?
10:52Ja, dass Sie den Herrn Donato heute oben mitnehmen.
10:55Wir können ein bisschen auf Sie aufpassen, dass Sie nicht wieder so versumpfen.
10:58Mhm.
10:58Mhm.
11:01Herr Hahn?
11:02Herr Achtziger, ein paar Unterschriften bräuchte ich.
11:06Jawohl.
11:07Und eine schöne Grüße aus München.
11:10Die Fragen nach einem Bericht über den Verbrauch von unserem Büromaterial.
11:14Was für ein Bericht?
11:16Anscheinend müssen die Kosten in anderen Präsidien ziemlich explodiert sein.
11:19Aber ich hab davon nix mitgekriegt.
11:21Ist das bei Ihnen über den Schreibtisch gegangen?
11:24Der muss bei meinem Donato gelandet sein.
11:26Fangen Sie mal bei dem noch.
11:27Das mach ich.
11:28Wiederschauen.
11:29Ja.
11:29Wiederschauen.
11:31Aha.
11:32Wäre ja auch bedenklich, wenn der Besitz seines Einrichtungshauses keinen Geschmack hätte,
11:35oder?
11:48Na, klingeln Sie einfach noch mal.
11:49Vielleicht hat Sie es ja nicht gehört mit der da drum hütten, ne?
11:52Groß, äh, das Haus?
11:55Ja, oder sie ist im Garten.
11:57Ah.
12:00Die werden morgen geliefert.
12:02Und das Holz auch.
12:03Dann können wir mit dem Fundament beginnen.
12:05Und wenn wir hier fertig sind, dann machen wir da drüben weiter.
12:07Danke.
12:08Grüß Gott.
12:08Okay.
12:09Hallo.
12:10Da ist der Chef.
12:11Hallo.
12:12Grüß Gott.
12:13Was machen Sie hier?
12:14Ja, welches Zufall.
12:15Das wollte ich jetzt Sie auch gerade fragen.
12:17Schauen Sie mal her.
12:18Ja.
12:19Äh, Kripo Rosenheim.
12:20Mein Name ist Stadler.
12:21Das ist meine Kollegin, die Frau Winter.
12:22Und Sie sind bitte wer?
12:23Sascha Huber.
12:24Baum- und Gartenpflege.
12:25Sie sagten Krepo.
12:27Ist was passiert?
12:27Ja, das ist jetzt erst einmal Nebensache.
12:29Wir suchen die Frau Sommer.
12:32Ich bin ziemlich sicher, die Frau Sommer ist da.
12:34Kommen Sie mal mit.
12:36Geht's?
12:36Ja, danke.
12:37Im Moment geschalten wir den gesamten hinteren Bereich des Gartens neu,
12:40inklusive Bergola und Sitzbereich.
12:41Mhm.
12:42Seit wann arbeiten Sie denn hier?
12:43Meine Leute haben gestern früh angefangen, so gegen halb neun.
12:46Ja.
12:46Aha.
12:46Und Sie waren die ganze Zeit aber auch da?
12:48Nee, ich habe ja parallel mehrere Projekte am Laufen.
12:50Ich war gestern für ein paar Stunden da.
12:52Heute Vormittag wollte ich nur noch mal kurz nach dem Rechten sehen.
12:54Aha.
12:54Ist Ihnen da irgendwas Verdächtiges aufgefallen?
12:56Vielleicht ein Streit des Ehepaars Sommer?
12:58Wir machen draußen unsere Arbeit.
13:00Mit den Sommers habe ich nicht viel zu tun.
13:01Aha.
13:06Ah, da ist sie auch.
13:10Danke, Herr Huber.
13:11Den Rest schaffen wir alleine.
13:12Alles klar.
13:15Hallo?
13:18Hallo?
13:21Wer sind Sie?
13:22Was wollen Sie?
13:22Ja, Entschuldigung, dass Sie mir da so ungefragt reinplatzen.
13:25Kripo Rosenheim Winter mein Name.
13:27Das ist mein Kollege Stadler.
13:28Ja.
13:30Ich habe Sie gar nicht gehört.
13:31Der Kopfhörer hat Rausch und Erdrückung wegen der Arbeiten.
13:34Mhm.
13:35Äh, Frau Sommer, wir müssen Ihnen leider eine schlechte Nachricht überbringen.
13:38Ihr Mann wurde heute Morgen tot aufgefunden.
13:42Tot?
13:44Aber wie?
13:45Wie?
13:45Er wurde angefahren gestern Abend.
13:47Mit seinem eigenen Wagen beim Joggen.
13:50Das ist ja furchtbar.
13:52Äh, war Ihr Mann regelmäßig beim Joggen?
13:55Drei, vier Mal die Woche.
13:57Da hat er immer die gleichen Strecken gekommen?
13:59Ja.
14:01Er läuft immer durch den Wald Richtung Kolbermoor und dann durch die Felder zurück.
14:05Frau Sommer, ist Ihnen nicht aufgefallen, dass Ihr Mann gestern Nacht nicht nach Hause gekommen ist?
14:08Nein, er, er hatte noch einen späten Termin bei einem Kunden und als ich schlafen gegangen bin, war er noch
14:14nicht zurück.
14:15Wann war das?
14:16So gegen zehn.
14:18Und davor?
14:20Ich, ich war beim Yoga, kurz vor acht bis kurz vor zehn und dann habe ich noch was gegessen und
14:28bin ins Bett gegangen.
14:29Was ist mit heute Morgen?
14:31Ich habe gedacht, Lern sei schon im Geschäft wie jeden Morgen. Wir haben getrennte Schlafzimmer.
14:35Ah.
14:36Können Sie sich zufällig an den Namen des Kunden erinnern, mit dem sich Ihr Mann getroffen hat?
14:40Nein.
14:41Der wird Ihnen sicher im Geschäft geholfen.
14:47Schwarzer Pelikan, Rosenheim.
14:50Ja, Miriam, was kann ich für dich tun?
14:53Ich wollte dich mal fragen, wie weit du mit dem Bericht für ausgegebenes Büromaterial bist, die in München warten auf
14:58Zahlen.
14:59Büromaterial, das sagt mir was?
15:01Ja, habe ich hier auf der To-Do-Liste.
15:02Du, das ist erst am 23. fällig. Das habe ich erst mal zur Seite geschoben.
15:07Entschuldigung, heute ist der 23.
15:10Was?
15:11Das gibt's doch nicht.
15:13Kein Problem, ich mache mich sofort ran.
15:19Hat Ihr Mann Feinde?
15:21Nicht, dass ich wüsste.
15:22Wie würden Sie Ihre Ehe beschreiben?
15:25Harmonisch?
15:27Ich.
15:29Wir haben uns immer gut verstanden.
15:31Ja, und der doch deutliche Altersunterschied, das war nie ein Problem.
15:35Nein, nie. Das war nie Thema zwischen uns.
15:37Die Ex-Frau Ihres Mannes Yvonne Waldbauer arbeitet ja weiterhin für Sommereinrichtung und Design. Gab's da nie Spannung?
15:43Ganz im Gegenteil. Bernd hat immer gesagt, er könne sich hundertprozentig auf Sie verlassen.
15:49Wie kam er darauf?
15:50Na, ich glaube, Frau Waldbauer hat wohl nie aufgehört, Bernds zu lieben.
15:54Und er fand es praktisch, dass sie auf die halbe Nacht im Geschäft saß, um den Papierkram zu erledigen.
15:59Mhm. Praktisch, ja.
16:02Und wie fanden Sie es, dass Ihr Mann so eng mit seiner Ex-Frau zusammengearbeitet hat?
16:07Na, Frau Waldbauer ist rund ums Schaf.
16:10Ich meine, wenn sie sich so ausnutzen lassen möchte, dann bitteschön.
16:15Frau Sommer, wer hat denn alles einen Schlüssel zum Wagen Ihres Mannes?
16:19Mein Mann? Selbstverständlich. Und ich. Wobei ich meistens meinen eigenen Wagen nehme.
16:24Wo ist Ihr Schlüssel jetzt?
16:25In der Schlüsselschale, an der Tür. Das kann ich Ihnen zeigen, wenn Sie möchten.
16:30Ähm.
16:32Geht schon.
16:41Bitteschön. Das ist mein Schlüssel und das ist der Schlüssel Jens Mannes.
16:45Gut, die müssen wir mitnehmen.
16:48Gibt es noch jemand, der einen Schlüssel hat?
16:51Ich glaube, Bernd hatte noch einen Ersatzschlüssel im Geschäft.
16:54Frau Sommer, wer hat denn alles dieses Auto gefahren außer Ihnen und Ihr Mann?
17:01Thomas hat ihn sicher ein paar Mal ausgeliehen.
17:03Das ist sein Sohn aus erster Ehe.
17:05Ach, und Frau Weber, unsere Putzhilfe.
17:08Sie hat ihn dann und wann in die Waschanlage gefahren.
17:11War noch jemand im Haus, der sich Zugang zum Schlüssel hätte verschaffen können?
17:14Nachbarn, Freunde und Pizzabote.
17:17Nicht, dass ich wüsste.
17:18Gut, das war's dann fürs Erste.
17:21Wir schicken jetzt gleich ein paar Kollegen von der Spurensicherung zu Ihnen her.
17:24Die werden sich ein bisschen umschauen und die brauchen dann von Ihnen noch Finger abdrücken und eigentlich von jedem, der
17:29Zugang zum Haus hat oder hatte.
17:30Das ist reine Routine.
17:32Bitteschön.
17:33Wiedersehen.
17:37Bitteschön.
17:42Bitteschön.
17:43Hast du eine Momente genommen, um für heute Abend abzusagen, oder?
17:46Was heute Abend nach dem Pelikan noch auf eine Party?
17:49Ja, gut.
17:50Mai, warum nicht?
17:51Wer wird denn fahren?
17:53Ja.
17:54Du, ich würde auch noch einen Kollegen mitbringen. Den müssten wir dann auch noch in eins von den Autos quetschen.
17:59Genau.
17:59Ja, ich freue mich. Ciao, ciao.
18:01A Party mitten unter der Woche?
18:04Aber nicht, dass da morgen wieder schwächeln und die ganze Arbeit an mir hängen bleibt?
18:08In meinem Alter, da regeneriert man ja schneller.
18:18Und? Hat sie was mit dem Tod Ihres Mannes zu tun?
18:21Naja, wenn ich mir das Haus so ansehe, dann wird sie auf jeden Fall einiges erben.
18:26Frau Stockel!
18:27Herr Stadler, was kann ich für Sie tun?
18:29Haben Sie unseren Toten schon überprüft?
18:31Habe ich, Herr Stadler, habe ich Folgendes.
18:33Der Herr Sommer hat auf sich eine Lebensversicherung abgeschlossen.
18:36Und jetzt raten Sie mal, wie hoch die ist.
18:38Ja, wenn Sie mich so fragen, hoch?
18:41Eine Million Euro.
18:43Ah.
18:44Und wer es begünstigt?
18:46Lassen Sie mich ran, seine aktuelle Ehefrau.
18:49Nein, sein Sohn Thomas und die Ex-Frau, die Yvonne Waldbauer.
18:53Ach, Mann, das ist ja interessant.
18:55Frau Stockel findet uns doch raus,
18:56ob er für seine jetzige Ehefrau auch eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.
19:00Fehlanzeige, die erbt das Haus und alles andere.
19:03Sehr gut, Frau Stockel.
19:03Wir fahren jetzt übrigens erst zur Ex-Frau
19:06und Sie bestellen uns bitte den Thomas Sommer ein.
19:08Und das mache ich und bis später.
19:10Gut, danke, Stadler, Ende.
19:14So, Thomas Sommer.
19:26Ja, führte Gott.
19:301850 Euro.
19:31Grüß Gott.
19:32Grüß Gott.
19:33Na, gefällt Ihnen die Lampe nicht?
19:36Also, die Lampe gefällt mir besser als der Preis.
19:40Die sind echt so Design-Klassiker, so was kaufen fürs Leben.
19:44Ja, trotzdem nicht, meine Liga, aber wir sind ja wegen was ganz was anderem da.
19:47Sie sind die Frau Waldbauer, gell?
19:49Ja, Hauptkommissarin Winter, das ist mein Kollege Stadler.
19:53Kriminalpolizei?
19:54Ihr Ex-Mann, der Herr Sommer, wurde gestern mit seinem eigenen Wagen angefahren
19:58und dabei tödlich verletzt.
20:00Oh Gott, das ist ja schrecklich.
20:03Dürfen wir Ihnen trotzdem ein paar Fragen stellen?
20:05Wann haben Sie denn den Herrn Sommer das letzte Mal gesehen?
20:09Na, gestern Abend gegen Feierabend, so 18 Uhr.
20:13Und ist Ihnen da irgendwas aufgefallen?
20:16War er nervös vielleicht oder hat er von einem Ärger berichtet?
20:20Vielleicht im Zusammenhang mit seinem Abendtermin.
20:22Der ist doch ausgefallen.
20:23Der Kunde hat kurzfristig abgesagt.
20:26Ausgefallen.
20:28Entschuldigung, wenn ich das jetzt frage,
20:30aber können Sie sich vorstellen, dass das seine jetzige Frau gewusst hat?
20:35Die hat sich doch nie um das Geschäft gekümmert.
20:37Sie hat alle Hände voll zu tun, sein Geld auszugeben.
20:40Frau Sommer hat uns erzählt, dass Herr Sommer einen Extraschlüssel für sein Auto hier liegen hat.
20:44Ja, liegt hier im Büro, in der Schublade.
20:47Können wir uns den nochmal anschauen?
20:49Ja, hier entlang.
21:01So, da liegt er.
21:04Gut, den müssen wir leider mitnehmen.
21:08Haben wir einen Schiff?
21:10Danke.
21:12Hat außer Ihnen noch jemand Zugang zu dem Autoschlüssel Ihres Exmannes?
21:16Nein, die Schublade ist immer abgeschlossen.
21:19Sagen Sie mal, wie viele Mitarbeiter haben Sie hier?
21:22Mit mir und Bernd sind wir fünf.
21:24Frau Waldbauer, wie würden Sie denn das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Exmann beschreiben?
21:28Wir waren zwar geschieden, aber wir haben uns nach wie vor gut verstanden.
21:35Und beruflich haben wir uns richtig ergänzt.
21:39Ja.
21:44Na rein.
21:46Ach, Herr Donato.
21:47Herr Achziger, könnte ich Sie einen Moment sprechen?
21:49Ja.
21:51Es geht um den Bericht über unseren Bürobedarf.
21:54Ach ja, die Frau Stöckel hat ja was erwähnt.
21:56Gibt's ein Problem?
21:57Ich habe übersehen, dass der Bericht heute fällig ist.
22:00Ich fürchte, ich schaffe das nicht.
22:02Ich wollte Ihnen nur Bescheid geben, falls es zur Sprache kommt.
22:04Dann bleiben Sie heute mal ein bisschen länger.
22:07Ich kann heute leider nicht.
22:09Ich habe eine Verabredung.
22:11Aber ich kann morgen früher kommen.
22:13Soll ich Sie CC setzen?
22:14Nein, nein, nicht nötig.
22:15Schicken Sie es einfach direkt nach München.
22:17Gut, das war's schon.
22:19Ach, Herr Donato.
22:20Ja?
22:21Haben Sie sich inzwischen gut eingelebt hier in Rosenheim?
22:24Auf jeden Fall.
22:26Freut mich.
22:27Danke.
22:30Wussten Sie, dass Ihr Ex-Mann eine hohe Lebensversicherung auf Sie und Ihren Sohn abgeschlossen hat?
22:36Ja.
22:36Wieso?
22:37Ist ja schon recht ungewöhnlich.
22:39Wegen der Scheidung.
22:40Als wir geheiratet haben, hat Bernd mir versprochen, dass ich immer versorgt sein werde.
22:45Und daran hat er sich gehalten.
22:47Aber so muss ich mal finden Sie das nicht auch komisch, dass sie diese Lebensversicherung nach
22:51Ihrer Scheidung nicht auf jemand anderes übertragen hat, auf seine neue Frau zum Beispiel?
22:55Vielleicht hat er von Anfang an geahnt, dass dieser berechnenden Schlange nicht zu trauen ist.
23:01Wie meinen Sie das?
23:02Jeder wusste, dass Hannah meinem Ex-Mann nur wegen des Geldes geheiratet hatte.
23:07Jeder außer ihm.
23:09Was wollen Sie damit sagen?
23:11Es gibt da so Gerüchte über Hannas ersten Mann.
23:15Und was sind das für Gerüchte?
23:17Sie haben sich in einem Altersheim kennengelernt.
23:20Er war deutlich älter als Sie und ziemlich vermögend.
23:23Und dann ist er ganz plötzlich gestorben.
23:26Wollen Sie damit sagen, dass die Frau Sommer da irgendwie ein bisschen nachgefahr hat?
23:30Ich sage nur, was ich gehört habe.
23:33Aber als ehemalige Altenpflegerin wusste sie sicher, wie man mit sowas durchkommt.
23:38Ja, wir werden das überprüfen.
23:41Was anderes, wo waren Sie gestern zwischen 20 und 21 Uhr?
23:46Sie war zu Hause.
23:48Ich habe was gegessen, abgespült und etwas gelesen.
23:51Zweck?
23:52Ich fürchte nicht.
23:57Komische Geschichte, die uns Frau Waldbauer da erzählt hat.
24:00Wenn eine junge Frau wie Hanna Sommer sich einen alten Knaben aus dem Altersheim angelt, dann muss es doch jede
24:05Menge Rede gegeben haben.
24:06Wir sollten auf alle Fälle überprüfen, unter welchen Umständen der erste Ehemann von der Frau Sommer ums Leben gekommen ist.
24:12Und wenn Frau Waldbauer versucht hat, den Verdacht auf Frau Sommer zu lenken, dann ist sie das auf jeden Fall
24:16gelungen.
24:16Ja, die zwei haben uns jetzt sehr deutlich gezeigt, was sie voneinander halten.
24:20Aber dafür wissen wir jetzt, dass jeder Schlüssel an seinem Ort war.
24:24Hm, zwei Möglichkeiten.
24:25Es gibt noch einen weiteren Schlüssel.
24:27Oder der Täter hat den Schlüssel an seinen Platz zurückgetan, nachdem er im Sommer zusammengefahren hat.
24:36Wunderbar.
24:37Ich glaube, dann habe ich alles zusammen.
24:39Ja.
24:40Christine, sag mal, wer kommt denn heute Abend alles?
24:42Also einmal meine beste Freundin, die Laura, mit ihrem neuen Lover.
24:45Dann die Britta, die Magdi, die Hanna, drei super gute Freundinnen von mir.
24:48Der Andi und der Stefan und eventuell kommt noch mein Zumba-Trainer.
24:51Warum?
24:52Wow.
24:53Zu viele.
24:54Äh, ist das ein Problem?
24:56Überhaupt nicht.
24:57Ich freue mich.
24:58Herr Donato, halten Sie mir bitte die Frau Lange nicht von der Arbeit ab?
25:02Kein Problem.
25:02Ich habe eh so viel zu tun.
25:04Dann sehen wir uns heute Abend.
25:05Ja, wir laufen uns sicher noch ein paar Mal über den Weg.
25:14Ja, Herr Hofer, ich habe mir gedacht, Sie sind schon längst auf dem Weg nach Husum.
25:18Ja, ich habe nur ein paar Acken vergessen gehabt.
25:19Ja, was aber nicht im Kopf hat, gell?
25:21Ja, mei, das muss man in die Färs haben.
25:24Grüß Gott, Frau Winter.
25:25Herr Hofer.
25:25Der Herr Hofer ist gerade auf dem Weg nach Husum, um den Auszubildenden dort die, ja,
25:31sagen wir mal, legendäre Aufklärungsrate der Rosenheimer Polizei näher zu bringen.
25:34Das hat er mir bereits erzählt.
25:36Freuen Sie sich schon darauf, die Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklasse zu leiten?
25:39Naja, schon.
25:40Ich meine, ich mache es ja nicht zum ersten Mal.
25:41Und weil er das beim ersten Mal so gut gemacht hat, deswegen darf er wieder, hm?
25:44Ja, ich weiß schon, ich bin selber schuld.
25:47Aber Husum ist ganz schön.
25:49Herr Hofer, wir wollen Sie nicht länger aufhalten, unser Ball ruft.
25:53Und mich ruft die Nordseeküste.
25:55Dann viel Erfolg, Herr Hofer.
25:56Danke, Wiederschauen.
25:57Wiedersehen.
25:57Wiederschauen.
25:58Herr Moa!
25:59Ja, gut, dass ich euch triff.
26:02Ich habe zwei Sachen für euch.
26:04Und zwar erstens ein bisschen was aus dem Büro von Herrn Sommer.
26:07Und dann habe ich noch mit einer Nachbarin von ihm gesprochen.
26:10Und der hat mir erzählt, dass es gestern am Abend im Hause Sommer wohl ziemlich geduscht hat.
26:15Tuscht?
26:18Tuscht im Sinne von Party?
26:22Nein, duscht im Sinne von angeschrien.
26:26Und zwar, der Herr Sommer ist wohl ziemlich laut geworden.
26:28Und kurz darauf ist er in seiner Jogginghose vor die Tür gelaufen und wie von der Tarantel gestochen weggerannt.
26:34Klingt so, als ob er sich abreagieren wollte.
26:37Herr Moa, was ganz was anderes.
26:39Es gibt Gerüchte über das Ableben des ersten Ehemanns von der Hanna Sommer.
26:43Angeblich hat da wer nachgeholfen.
26:45Hören Sie einem mal ein bisschen rum, ob da was dran ist.
26:47Und befragen Sie doch bitte auch die Mitarbeiter von Sommer Einrichtung und Design.
26:51Vielleicht hat da ja jemand was mitbekommen.
26:53Ja, also Mitarbeiter befragen und der erste Ehemann von der Witwe Sommer.
26:58Ja, und Herr Moa, als allererstes bringen Sie bitte diese Autoschlüssel in die KTU.
27:04Die sind vom Opfer.
27:05Ja, ist recht.
27:06Herr Stadl, kann ich den Sie mal bitte?
27:08Gerne.
27:08Ja, fertig.
27:09Ich muss da drin sein.
27:10Da stehen ja drin.
27:11So wie immer.
27:12So wie immer.
27:14Ja, dann?
27:15Ja, dann.
27:16Ganz toll.
27:19Ah, schön, dass ihr da seid.
27:21Der Thomas Sommer wartet bei euch im Büro.
27:25Keine Sorge, Frau Stock.
27:26Ich komme gleich wieder weg.
27:28Aha.
27:28Also für das, dass der erst vor kurzem seinen Vater verloren hat, wirkt er sehr beherrscht.
27:33Vielleicht ist das seine Art zu trauen.
27:35Ja, das ist aber seltsam.
27:37Naja, übrigens, die KTU hat die Telefonliste von unserem Opfer ausgewertet.
27:41Ja, was Interessantes dabei?
27:43Mhm.
27:43Seine Frau, die Hannah Sommer, hat heute Morgen mehrmals versucht, ihn zu erreichen.
27:47Mhm.
27:48Was dafür spricht, dass sie nicht die Mörderin ist.
27:50Oder sie hat trotzdem angerufen, ob alles gewusst hat, dass er tot ist, um von sich abzulenken.
27:54Ja, aber das ist schon sehr um die Ecke gedacht, oder?
27:56Ja, jetzt habe ich schon vorgekommen, Frau Kollegin.
27:58Da haben Sie recht.
27:59Gut, dann würde ich sagen, befragen wir mal Herrn Sommer Junior.
28:02Genauso machen wir das.
28:03Herr Stadler!
28:05Bitte.
28:06Kiste!
28:07Herr Schaft.
28:17Grüß Gott, Stadler.
28:19Sommer.
28:20Herr Sommer, dürfte ich Sie fragen, wie war denn das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Vater?
28:26Wie mein Vater meine Mutter absolviert hat, fand ich nicht so prickelnd.
28:30Aber was soll ich sagen, er ist nun mal mein Vater.
28:33Und wie würden Sie das Verhältnis zu Ihrer Stiefmutter beschreiben?
28:36Stiefmutter ist gut.
28:38Hannah ist so alt wie ich.
28:40Aber wenn Sie so fragen, wir haben nicht viel miteinander zu tun.
28:44Mit dir ist der Regel recht aufgeblüht.
28:47Da kann ich nur sagen, schön für ihn.
28:50Frage, wann haben Sie Ihren Vater das letzte Mal gesehen?
28:52Vor ein paar Tagen.
28:54Ich habe Ihnen mein neues Büro gezeigt.
28:56Ich bin Immobilienmakler.
28:57Aha, und das Geschäft, das läuft gut.
28:59Super.
29:00Die meisten Leute sind verunsichert, wie sie ihr Kapital einlegen sollen und kaufen deshalb wie verrückt.
29:05Ihr Vater hat eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen zugunsten Ihrer Mutter und Ihnen.
29:09Wissen Sie davon etwas?
29:12Kann sein, dass meine Mutter mal sowas erwähnt hat.
29:15Also, kann sein.
29:17Na ja, aber das Geld hat Sie ja eh nicht so interessiert, wo das Geschäft so brummt, wie Sie sagen.
29:23Sagen Sie, kann ich jetzt gehen? Ich habe noch ein paar wichtige Termine.
29:26Ja, aber halten Sie sich bitte weiterhin zur Verfügung.
29:33Wiederschauen.
29:34Vielen Dank.
29:35Wiedersehen.
29:37Na gut, seitdem hat es jetzt passiert, dass ich rauskomme.
29:39Sie hat doch was verheimlicht.
29:41Eindeutig.
29:42So, schöne Grüße aus der KTU.
29:45Die Fingerabdrücke, die auf dem Autoschlüssel gefunden worden sind, gehören zum Sascha Huber.
29:50Dem Inhaber der Gartenbaufirma.
29:52Von dem haben wir doch gar keine Abdrücke genommen.
29:54Der war in unserer Datei.
29:56Der ist vor 20 Jahren erkennungsdienstlich erfasst worden.
29:59Uh, komm, ist ein Zufall.
30:00Den sollten wir unbedingt in den Besuch abstatten.
30:02Frau Stöckl, überprüfen Sie doch bitte die finanzielle Situation vom Sommerjunior.
30:06Mach ich.
30:07Danke.
30:13Herr Huber, wir müssten Sie noch mal ganz kurz sprechen.
30:15Ihr Büro hat uns gesagt, dass wir Sie hier finden.
30:17Ich kann es immer noch nicht fassen, was mit Herrn Sommer passiert ist.
30:19Gibt es schon Hinweise auf den Täter?
30:21Zu laufenden Ermittlungen dürfen wir leider nichts sagen.
30:23Na, ich hoffe, Sie finden diesen Mistkerl.
30:26Herr Huber, die KTU, also sprich die kriminaltechnische Untersuchung,
30:30hat Ihre Fingerabdrücke auf dem Autoschlüssel von Herrn Sommer sichergestellt.
30:34Können Sie uns bitte erklären, wie die da hinkommen sind?
30:36Als wir vorgestern mit unserem ganzen Materialie angekommen sind,
30:39da stand das Auto von Herrn Sommer im Weg.
30:41Ich habe mir von Frau Sommer den Schlüssel geben lassen und habe das Auto umgepackt.
30:45Verstehe ich.
30:47Gut, das war es dann für einen Moment.
30:49Wiedersehen, Herr Huber.
30:51Wiedersehen.
30:52Wiederschauen.
30:55Was machen wir jetzt?
30:57Der Feierabend, ich muss nämlich noch dringend zum Metzgarten.
31:02Frau Huber, haben Sie einen Grill schon angeheizt?
31:04Mein, Herr Stadler, es tut mir jetzt wirklich furchtbar leid, aber ich muss noch mal los.
31:08Warum?
31:09Eine Freundin von mir hat Liebeskummer.
31:11Notfall.
31:12Sozusagen.
31:13Na gut, wir wollen mal wieder schauen.
31:14Schönen Abend.
31:17Anton, das wird sportlich.
31:26Wie, ihr wart noch bis 5 Uhr morgens unterwegs.
31:29Frau Beretta, ihr seid echt krass.
31:31Was, und der Daniel war auch noch mit dabei.
31:33Ja, aber der muss doch heute arbeiten.
31:37Ja, klar kann ich ihm deine Nummer geben.
31:39Nee, das ist kein Problem, ja.
31:42Ja, du, ich bin jetzt bei der Arbeit, ich muss aufhören, gell?
31:46Ja, wir telefonieren später nochmal.
31:48Ciao.
31:49Guten Morgen, Frau Lange.
31:50Morgen.
31:50Und, ist es spät geworden gestern?
31:53Nö, ich war brav um halb eins zu Hause.
31:54Das geht ja, für Ihre Verhältnisse.
31:57Ja, doch gesagt, ich versumpfe mich.
32:00Aber wissen Sie was, Frau Grasecker?
32:02Zwischen meiner Freundin der Britta und dem Daniel scheint es echt gefunkt zu haben.
32:05Na.
32:05Ja.
32:06Die waren um 5 Uhr morgens zu Hause und jetzt soll ich ihm ihre Nummer geben.
32:10Bis 5 Uhr in der Früh.
32:12Na, da bin ich gespannt, wann der heute hier auftaucht.
32:16Ja, und in welchem Zustand.
32:20Hast du Zucker?
32:21Logisch, aber du nimmst ja normalerweise keinen Zucker.
32:24Es ist spät geworden gestern.
32:28Brauch Energie.
32:30Was hast du denn gemacht gestern Abend?
32:32War noch mit Leuten unterwegs.
32:34Mit der Christine Lange und ein paar Freunden von ihr.
32:37War in den Pelikan, dann auf einer Party.
32:41Und dann irgendwann dann Britta und ich noch die Christine gesucht.
32:43Die waren irgendwie verschwunden.
32:45Und wer ist Britta?
32:47Freundin von Christine.
32:49Was ist eigentlich aus deinem Kumpel geworden und seiner Angebeteten?
32:53Gibt es da schon Neuigkeiten?
32:55Schauen wir mal.
32:57Er kocht noch auf Sparflamme.
32:59Deine, ich will dich echt nicht hetzen, aber du musst dir nicht langsam mal in der Arbeit.
33:04Unbedingt.
33:09Hallo, Miriam.
33:10Guten Morgen, Eva, Herr Stadler.
33:12Morgen, Frau Stockel.
33:14Sagen Sie mal, gibt es schon Neuigkeiten in Sachen Finanzen Sommerjunior?
33:18Die Unterlagen habe ich gerade angefordert, Herr Stadler, aber Hexen kann ich leider noch nicht.
33:23Sagen Sie mal, Herr Maa ist noch nicht da.
33:24Nein, der Herr Maa ist noch nicht da. Dafür wartet die Frau Sommer auf Sie.
33:28Ja.
33:30Haben Sie die da immer einbestellt?
33:31Nein.
33:34Hat sie gesagt, was sie möchte?
33:35Sie hat gesagt, das ist ganz wichtig.
33:37Ja, dann.
33:42Morgen, Frau Sommer. Bleibst du bitte sitzen.
33:44Ich weiß jetzt, wer meinen Mann ermordet hat.
33:46So?
33:47Ja.
33:48Es war seine Ex, Frau Waldbauer.
33:50Wie kommen Sie da rauf, wenn man fragen darf?
33:52Ich habe gestern mit unserem Anwalt telefoniert, wegen dem Nachlass meines Mannes.
33:57Ja, und er hatte eine Lebensversicherung.
33:59Faze, raten Sie mal, wer die Begünstigte ist.
34:01Frau Waldbauer und ihr Sohn, das wissen wir bereits.
34:03Ja, und wieso verhaften Sie Frau Waldbauer da nicht?
34:06Ich meine, es ist doch offensichtlich, dass sie es war.
34:10Na, sie war gekränkt, wegen der Zurückweisung.
34:13Vielleicht wollte sie sich auch einfach rächen.
34:15Ich weiß es nicht.
34:16Frau Sommer, Sie können sich sicher sein, dass wir in jede Richtung ermitteln.
34:20Auch in diese.
34:21Ja, bitte.
34:23Guten Tag.
34:24Grüß Gott.
34:26Yvonne Waldbauer, ich muss dringend die Kommissare im Mordfall Sommer sprechen.
34:31Frau Waldbauer, da müssten Sie sich ein bisschen gedulden.
34:33Die Kommissare sind gerade in einem Gespräch.
34:36Ja, was macht die denn hier?
34:38Aber heute, Moment.
34:41Egal, was sie Ihnen erzählt, gehen Sie davon aus, dass es gelogen ist.
34:44Ich weiß genau, dass sie Bernd auf dem Gewissen hat.
34:47Sie hat es einfach nicht ertragen, dass er glücklich war mit mir.
34:50Ich habe ihm immer gesagt, er soll sie entlassen, aber er hat nicht auf mich gehört.
34:54Jetzt versucht sie auch noch, den Verdacht von sich auf mich zu lenken.
34:57Frechheit!
34:58So, und jetzt beruhigen wir uns alle erst einmal wieder ein bisschen, gell?
35:02Frau Waldbauer, Sie bleiben bitte da.
35:04Und Frau Sommer, Sie wollten ja sowieso gerade gehen, gell?
35:06Ja.
35:16Wiederschauen.
35:19Wiedersehen.
35:20Frau Waldbauer, setzen Sie sich doch bitte an.
35:23Ja.
35:25So, Frau Waldbauer, und was ist bitte so dringend?
35:30Ich bin mir sicher, dass Frau Sommer Bernd ermordet hat.
35:34Aha, und warum?
35:35Mir gegenüber wollte er es nicht zugeben.
35:39Aber ich habe neulich Frau Pettendorf getroffen, die Putzfrau von meinem Mann.
35:43Und sie hat erzählt, dass er von seiner neuen Frau sehr genervt war.
35:56Guten Morgen, Herr Donato.
35:58Morgen, Frau Grassecker.
35:59Hallo, Christine.
36:00Daniel, ich habe schon gehört, dass es bei euch gestern ein bisschen länger geworden ist.
36:04Ja, kann man schon sagen.
36:06Wo warst du? Wir haben dich gesucht.
36:07Ach so, ich war einfach müde und bin dann irgendwann nach Hause gegangen.
36:09Wie geht's dir so?
36:11Wir sind müde.
36:12Wer feiern kann, kann am nächsten Tag auch arbeiten.
36:19Also, ich habe ja gemeint, Verliebte kennen keine Müdigkeit.
36:24Vielen Dank für den Besuch.
36:25Ja, schön.
36:26Wenn Sie noch Fragen haben.
36:27Ja, dann melden wir uns bei Ihnen.
36:30Wir wiedersehen, Frau Waldbauer.
36:32Auf Wiedersehen.
36:32Wieserschauen.
36:34Ist gut.
36:35Also, heik jetzt so wie im Daumschlag, Herr Moor.
36:38Haben Sie die Mitarbeiter von Herrn Sommer schon befragt?
36:41Habe ich gemacht, war für die Katze.
36:43Und dann habe ich ein bisschen in der Gerüchteküche geschnüffelt,
36:45wegen dem ersten Ehemann von der Hanna Sommer, dem Winfried Berger.
36:49Stellt euch vor, die beiden haben sich tatsächlich,
36:52in der Seniorenresidenz kennengelernt,
36:54aber er war ja der Leiter von der Anstalt.
36:57Haben Sie übrigens gewusst,
36:59dass sich ein Drittel von allen Pärchen beim Arbeiten kennenlernt?
37:02Die anderen zwei...
37:03Herr Moor, an was ist der Herr Berger gestorben?
37:06Herzversammlung.
37:07Die Hinterbliebenen haben eine Leichenöffnung angeordnet,
37:10dann haben sie ihn aufgemacht, war aber auch für die Katze.
37:12Also, ein absolut natürlicher Tod.
37:14Absolut.
37:15So, die Kollegen haben gerade Bescheid gegeben,
37:18das Alibi von der Frau Sommer stimmt.
37:20Sie war tatsächlich zur Tatzeit beim Yoga.
37:22Dann liegt Frau Waldbauer wohl doch falsch.
37:25Ja, und dann habe ich jetzt endlich die Unterlagen
37:27vom Herrn Sommer Junior bekommen.
37:29Folgendes, der hat in eine italienische Immobilienfirma investiert
37:34und hat sich verspekuliert
37:36und ist sozusagen total pleite und hoch verschuldet.
37:39Das bedeutet, sein Anteil der Lebensversicherung seines Vaters
37:43käme ihm gut zu Pass.
37:44Und er hatte Zugang zum Schlüssel vom Wagen.
37:47Wisst ihr was?
37:48Den bestellen wir ein.
37:54Ah, Frau Stocklich.
37:56Frau Kassecker.
37:56Servus.
37:57Ich bring die Post.
37:58Ach, das ist es nicht.
38:03Wissen Sie schon das Neueste?
38:05Nein.
38:06Aber Sie werden mich sicherlich gleich auf den neuesten Stand bringen.
38:10Unser Kollege, der Herr Donato,
38:11hat mit einer Freundin von der Frau Lange gebannt.
38:14Okay.
38:14Wann ist es denn?
38:15Gestern.
38:16Die Frau Lange ist mit ihrer Clique vorgegangen
38:18und da haben sie den Herrn Donato mitgenommen.
38:20Dann ist er bis in der Früh um fünf Uhr unterwegs gewesen.
38:23Mit einer gewissen Britta.
38:25Ich dachte, der steht auf die Frau Lange.
38:27Der lasst aber nichts anbrennen.
38:28Ja.
38:29Ich muss wieder.
38:30Wiederschauen.
38:33Guck mal, ich habe hier was für dich.
38:34Schwarz mit extra Zucker.
38:36Danke.
38:37Es war aber eigentlich ein cooler Abend gestern, oder?
38:40Hm.
38:41War nicht schlecht.
38:42Du, ich habe vorhin kurz mit der Britta telefoniert
38:44und sie meinte, du kannst dich gerne mal bei ihr melden.
38:47Also, hier ist ihre Nummer.
38:51Okay.
38:52Ja, dann halt noch durch.
38:54Bis Feierabend dauert es noch.
38:58Ja, wann?
38:59Der Achtziger.
39:02Unterschriftenmappe.
39:02Ja.
39:05Übrigens, der Bericht, den der Herr Donato heute früh
39:08hätte fertig machen sollen,
39:09der ist immer noch nicht nach München rausgegangen.
39:11Ah ja.
39:12Er wollte doch deswegen eigentlich heute extra früher kommen.
39:15Na ja, gestern Abend ist es wohl ziemlich spät.
39:18Also, beziehungsweise früh geworden.
39:20Er ist mit der besten Freundin von der Ver...
39:21So genau wollte ich es eigentlich gar nicht wissen.
39:29Sagen Sie mal, warum haben Sie uns das nicht gesagt?
39:31In welcher finanziellen Schifflage Sie sich befinden.
39:33Ich dachte, das macht mich verdächtig.
39:34Es nicht zu erzählen, macht Sie erst recht verdächtig.
39:37Sie sind also vorgestern Abend zu Ihrem Vater,
39:39haben ihn um Geld gebeten.
39:41Er hat Sie aber abblitzen lassen, oder?
39:43Sie denken, ich war das.
39:44Eine Zeugin hat ausgesagt,
39:45dass es einen lauten Streit im Haus Ihres Vaters gab.
39:47Aber doch nicht mit mir.
39:48Ich bin kein Mörder.
39:50Es stimmt, ich brauche Geld.
39:51Und ja, ich habe meinen Vater gebeten, mir zu helfen,
39:53aber er wollte nicht.
39:54Also habe ich mit Hannah gesprochen.
39:56Ich wollte, dass sie meinen Vater überredet,
39:57mir unter die Arme zu greifen.
39:59Und warum hätte Ihre Stiefmutter das tun sollen?
40:01Ganz einfach.
40:02Ich habe ihr versprochen,
40:02im Gegenzug meinem Vater nichts von ihrer Affäre zu erzählen.
40:08Ja, ich habe eine Affäre mit Sascha Huber.
40:10Gut, und wie lange geht das jetzt schon?
40:13Ein paar Monate.
40:14Wir haben uns auf dem Golfplatz kennengelernt.
40:16Kommen wir zu dem Abend, an dem Ihr Mann ermordet wurde.
40:19Hat er Sie und Herrn Huber da gemeinsam erwischt?
40:21Natürlich nicht.
40:23Er hatte doch seinen Abendtermin.
40:24Ja, der Termin wurde kurzfristig abgesagt.
40:27Ihr Mann hat gegen halb sieben das Geschäft verlassen.
40:29Laut Aussage seiner Mitarbeiterin Frau Bielenberg
40:32wollte er direkt nach Hause fahren.
40:34Ja, wie dem auch sei,
40:35ich war längst unterwegs, als er zurückkam.
40:37Ja, Sie vielleicht schon,
40:39aber was ist mit Herrn Huber?
40:40Ja, der hat noch geduscht.
40:42Wer hat denn da draußen so blöde geparkt?
40:48Sascha, vorgestern Abend.
40:51Du warst noch hier, als Bernd nach Hause gekommen ist.
40:56Ich habe noch versucht,
40:57ihm das irgendwie plausibel zu machen.
40:59Aber er hat mir gar nicht richtig zugehört.
41:01Hat nur noch rumgebrüllt.
41:02Also hat Herr Sommer Sie vor die Tür gesetzt.
41:05Meine Klamotten hat er mir noch hinterher geworfen.
41:08Und was ist dann passiert?
41:10Dann ist er joggen gegangen.
41:11Ich habe gesehen, dass er den Schlüssel im Wagen gelassen hat.
41:15Dann haben Sie sich den Wagen gestoppt und sind hinterher.
41:18Ich hatte keine andere Wahl.
41:20Er kannte doch Gott und die Welt.
41:23Er wollte seine ganze Kundenkartei durchtelefonieren.
41:26Seine Freunde vom Tennis, vom Golfclub.
41:29Ich hätte nie wieder den Auftrag bekommen.
41:32Sie haben gewartet, bis er aus dem Wald gekommen ist.
41:34Dann haben Sie den Wagen beschleunigt
41:35und sind eiskalt auf ihn zugefahren.
41:38Es ging ganz einfach.
41:40Dann sind Sie noch mal ins Haus
41:41und haben den Wagenschlüssel zurückgelegt.
41:46Herr Huber, wissen Sie was?
41:47Sie sind jetzt vorläufig festgenommen,
41:48wegen des dringenden Tatverdauchts Bernd Sommer ermordet zu haben.
41:51Herr Mohr, bitte abhören.
41:53Herr Huber, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:59Nach Ihnen.
42:04Tja, wo die Liebe hinfällt.
42:07Ja, da magst du kein Gros mehr.