Hoch klingt der Radetzkymarsch ist eine österreichische Filmkomödie mit musikalischen Elementen aus dem Jahr 1958, inszeniert von Géza von Bolváry. Der Film spielt im Wien der Biedermeierzeit (um 1853) in der k.u.k.-Monarchie und ist ein typisches Heimat- und Musiklustspiel der 1950er Jahre – gemütvoll, leicht und anspruchslos, mit viel Wiener Charme, Uniformen und Walzerklängen.
Handlung (kurze Beschreibung): Der Leutnant Carl von Heimendorf (oder in manchen Quellen Oberleutnant Fischbacher) wettet mit Kameraden, dass er ein neues Liebesabenteuer erleben kann. Dabei verliebt er sich in das tugendhafte Stubenmädchen Franzi, das ihn zunächst abweist. Ein spöttisches Lied über Stubenmädchen wird zum Hit, und nach allerlei Verwicklungen, Missverständnissen und romantischen Komplikationen finden die beiden schließlich zueinander. Der Film endet klassisch mit einem Happy End vor dem Traualtar. Im Hintergrund spielt der berühmte Radetzkymarsch von Johann Strauss Vater eine Rolle, und Feldmarschall Radetzky tritt sogar auf.
Der Film ist ein harmloser k.u.k.-Schwank mit viel Musik und Nostalgie, der die Standesunterschiede und das Wiener Lebensgefühl der damaligen Zeit karikiert.
Wichtige Darsteller:
• Johanna Matz als Franzi (das Stubenmädchen)
• Walther Reyer als Leutnant Carl von Heimendorf / Oberleutnant Fischbacher
• Winnie Markus
• Chariklia Baxevanos
• Boy Gobert
• Gustav Knuth
• Paul Hörbiger als Generalfeldmarschall Radetzky
• Walter Müller
• Oskar Sima
• Susi Nicoletti
• Heinz Conrads
• Ernst Waldbrunn
• Weitere: Alma Seidler, Lotte Lang, Karl Ehmann, Joseph Egger
Regie: Géza von Bolváry Laufzeit: ca. 100–102 Minuten Genre: Komödie, Musical/Heimatfilm
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