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Warum sind manche Länder wohlhabend, frei und dynamisch – während andere trotz gewaltiger Staatsausgaben stagnieren? Benjamin Mudlack zeigt im PdV-Podcast, was der Hayek-Sozialismus-Index über den Zusammenhang von Staatsintervention, Freiheit und Wohlstand verrät. 195 Länder im Vergleich, 30 Jahre Entwicklung und eine überraschende Frage: Wie viel Sozialismus verträgt eine Gesellschaft, bevor Wohlstand und Freiheit auf der Strecke bleiben? Und warum schneiden gerade kleine Staaten im internationalen Vergleich so erstaunlich gut ab?

Mit: Benjamin Mudlack, Tino Gottsmann, Uta Ogilvie, Dirk Hesse, Tim Beil, Irakli Betchvaia.

#Vreiheit #PdV #Dexit #EndGov #Freiheit #SteuernSindRaub #FreiWilligkeit

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News
Transkript
00:00:00So, wir sind live. Liebe Zuschauer, herzlich willkommen beim Livestream der Partei der Vernunft.
00:00:10Erstmal stelle ich unsere Crew vor, wie immer, der Master of Disaster Dirk Hesse, dann Irak Lee und die Freiheitswackel.
00:00:17Aber heute haben wir uns einen ganz besonderen Gast ausgesucht, und zwar Benjamin Mutlack. Herzlich willkommen, Benni.
00:00:24Ja, danke dir für die Einladung.
00:00:26Ja, oder euch vielmehr.
00:00:29Ja, das Vergnügen ist ganz auf unserer Seite.
00:00:32Ja, lieber Benni, wir haben heute ein, oder du hast ein Thema vorbereitet.
00:00:37Ich habe mich nur kurz eingefuchst, aber immerhin so weit, dass ich dir ein paar Fragen stellen kann,
00:00:43weil ich glaube, unsere Zuschauer dürften auch ähnliche Fragen haben, das passt.
00:00:48Aber lieber Benni, stell dich doch vorher erst mal vor.
00:00:52Wer bist du? Was hat dich zur Freiheit gebracht?
00:00:56Und vielleicht im Anschluss direkt auch mal unser Thema.
00:01:00Aber erst mal, wer ist Benjamin Mutlack?
00:01:02Ja, genau, mein Name ist Benjamin Mutlack, das hast du ja schon gesagt.
00:01:05Und ich bin im Grunde wie jeder Mensch komplett freiheitlich auf die Welt gekommen.
00:01:09Der Rest ist dann antrainiert, wie der Klicker bei den Hunden.
00:01:12Klicker und dann gibt es ein Leckerli und durch die Schule versucht man uns dann in ein Gedankengefängnis zu sperren,
00:01:19also in diesen geistigen Gängelwagen nach Kant.
00:01:23Und bei mir war aber der große Vorteil, dass ich in einem Unternehmerhaushalt groß geworden bin
00:01:29und meine Großmutter mich sehr geprägt hat.
00:01:31Die war sehr sparsam, die hatte eine sehr niedrige Zeitpräferenz und das ist ein Sorgensunternehmen.
00:01:37Und ich bin auch heute dort noch tätig und dadurch, dass ich das eben hautnah miterlebt habe,
00:01:41habe ich eine gewisse Realität wahrgenommen, wie das ist, wenn man sich um seine Kunden kümmert,
00:01:45wenn man Mitarbeiter hat und so weiter.
00:01:47Ja, und das, was man in der Schule vorgesetzt bekommt, da wird man eher zu einem Konsumenten erzogen
00:01:52oder das ist das, was man will.
00:01:54Das haftete bei mir aber nicht so richtig, weil ich eben von zu Hause diese Prägung hatte.
00:02:00Dementsprechend hat das nicht so geklappt mit der Codierung und mit der Programmierung,
00:02:03wie das so das System vorhat.
00:02:05Und gut, später habe ich dann, ich mache jetzt einen Schnelldurchlauf,
00:02:08Bankkaufmann studiert, Wirtschaftsinformatik studiert.
00:02:09Also ich fand das unheimlich spannend, so dieses Thema,
00:02:13dass die Zentralbank die Wirtschaft irgendwie stimulieren kann und so weiter.
00:02:16Ich war da total beseelt von.
00:02:18Und 2007, 2008 kam dann die große Krise um einen Realitätsbruch,
00:02:21dass ich also festgestellt habe, es ist ja alles Blödsinn, was da läuft
00:02:23und dass man darüber die Wirtschaft steuert.
00:02:25Und dann bin ich eben über Roland Bader und Mises und Co.
00:02:29zu den Ideen der österreichischen Schule gekommen
00:02:32und habe dann irgendwann mit der Aufklärungsarbeit begonnen,
00:02:35mit dem ökonomischen IQ, bin dann der Atlas-Initiative beigetreten,
00:02:37mittlerweile dort im Vorstand, habe dann die inhaltliche Arbeit übernommen.
00:02:41Jetzt zuletzt haben wir eine Reihe zu Rossbart zum 100. veröffentlicht
00:02:45mit Thorsten Pollert, Andreas Tietke und so weiter.
00:02:47Ich schreibe relativ viel beim Mises-Institut.
00:02:49Ich möchte jetzt auch nicht zu lange zu meiner Person werden,
00:02:52aber ja, im Grunde ist das meine Leidenschaft,
00:02:56dass ich eben versuche, die freiheitlichen Ideen populär zu machen
00:02:59und vor allem auch dafür zu sorgen, dass Menschen sich vernetzen.
00:03:03Und irgendwann habe ich dann für Atlas eben auch die Interviews gemacht
00:03:05und einer der ersten Interviewpartner warst du, liebe Uta.
00:03:09Wir haben uns in einem Brauhaus bei Köln getroffen und da gedreht.
00:03:13Und ja, insofern schließt sich jetzt hier der Kreis.
00:03:16Heute bin ich bei dir zu Gast und ich freue mich auf das,
00:03:19was wir hier gleich noch so aushacken werden.
00:03:21Und da haben wir auch ein bisschen was vorbereitet,
00:03:23was auch dazu dienen soll, mehr Menschen in Richtung Freiheit zu bringen
00:03:27beziehungsweise diesen Realitätsbruch, den ich 2007, 2008 hatte,
00:03:30den herbeizuführen.
00:03:31Das ist so der Sinn dieses Projektes,
00:03:33was der Tino Gottsmann, der hier auch anwesend ist,
00:03:36habe ich gerade schon gesehen, was der da entwickelt hat.
00:03:39Aber das zu meiner Person, das andere dann gleich später.
00:03:42Und ich freue mich, dass ich also die Gelegenheit habe,
00:03:44das hier vorzustellen und dass ich bei euch endlich einmal zu Gast sein darf.
00:03:48Dirk, wir haben ja den zweiten Versuch jetzt hier unternommen
00:03:51und dieses Mal hat es glücklicherweise geklappt.
00:03:54Private Umstände haben den ersten Versuch zunichte gemacht,
00:03:56aber wir sind dran geblieben und nun sind wir zusammen,
00:03:59worauf ich mich freue und worüber ich mich freue.
00:04:04Ja, ganz meinerseits.
00:04:07Soll der Tino sich auch noch kurz vorstellen, wo er doch im Meeting ist?
00:04:10Ja, lieber Benjamin.
00:04:12Das ist die Frage.
00:04:13Also er ist natürlich jetzt nicht darauf vorbereitet, dass er zugeschaltet wird,
00:04:17aber ich habe ihm natürlich gesagt, dass ich den Heik-Sozialismus-Index vorstellen möchte.
00:04:23Tino schreibt, der hat kein Mikro.
00:04:25Ah, okay.
00:04:26Ja, dann machen wir das so.
00:04:27Aber ihr könnt ja dann das nutzen und vielleicht später nochmal euch dann verabreden.
00:04:32Aber das ist aus meiner Sicht eine gute Gelegenheit, darüber heute zu sprechen
00:04:36und dann könnt ihr gucken, ob ihr euch dann später auch nochmal irgendwann verabredet,
00:04:39in den nächsten Wochen, Monaten, wie auch immer.
00:04:42Okay.
00:04:46Gut, also vielleicht dann kurz zu diesem Heik-Sozialismus-Index.
00:04:49Ich hole ein bisschen weiter aus, wie das zustande gekommen ist.
00:04:52Irgendwann kam Philipp Bargus auf mich zu und er hatte da so ein paar jüngere Leute,
00:04:57motivierte Leute, Marketingleute und hatte eine Gruppe aufgesetzt,
00:05:00weil die Zielsetzung war, eine Homepage aufzusetzen, die auch mittlerweile existiert.
00:05:05Das ist www.weg-zur-freiheit.de, wenn ich es richtig habe.
00:05:11Das ist also eine Seite, wo Aufklärungsarbeit gemacht werden soll
00:05:15und ich glaube, der Tino hat die schon reingestellt.
00:05:17Und Tino habe ich irgendwann auch in diese Gruppe geholt.
00:05:20Und das Schöne ist, neben Tino, der dieses Buch hier veröffentlicht hat,
00:05:25Testament für den mündigen Menschen, hat noch ein weiterer, der Andreas Zeitler, ein Buch veröffentlicht.
00:05:31Das heißt also, diese Gruppe ist extrem produktiv.
00:05:35Wir tauschen uns da nahezu, also nicht nur nahezu, also wir tauschen uns da täglich aus.
00:05:38Und das Allerbeste, was entstanden ist, bevor ich das vorstelle, vielleicht noch kurz zu diesem Buch,
00:05:45da geht es um eine Geschichte in der Sowjetunion, in den Anfang der 30er Jahre,
00:05:51wo ein junges Mädchen, ich glaube 1932 war es, wo ein junges Mädchen ein paar Ehren geklaut hat
00:05:56und gestohlen hat und die hat ein Martyrium erlebt und ist auch nicht mehr zurückgekehrt.
00:06:02Und das ist in dieser Geschichte sehr eindrücklich dargelegt.
00:06:05Und das ist ja auch so dieses Ayn Rand Prinzip.
00:06:09Ayn Rand hat ja unfassbar viele Bücher verkauft und deutlich mehr als Mises und Hayek zusammen,
00:06:15eben weil sie Geschichten erzählt hat.
00:06:17Und deswegen finde ich dieses Buch hier gut.
00:06:18Und er plädiert halt dafür, diesen 7. August zu einem Gedenktag zu machen
00:06:24für die Opfer des Kollektivismus, die ja dreistellige Millionen zahlen.
00:06:29Ja, wahrscheinlich plus X, mit einem großen X versehen.
00:06:32Und was ich da sagen will, ist, dass diese Gruppe sehr, sehr produktiv ist.
00:06:36Der Tino hat noch ein weiteres Buch in Vorbereitung, was auch bald kommt,
00:06:40wo es auch um das Thema Bildung geht etc.
00:06:42Und dann irgendwann hat Tino uns überrascht mit diesem Hayek-Sozialismus-Index.
00:06:46Und der Hayek-Sozialismus-Index misst oder gibt an,
00:06:50wie sich der Kollektivismus in Deutschland entwickelt hat.
00:06:53Und wir können es vielleicht einblenden, ist jetzt, glaube ich, gerade ein bisschen schwierig.
00:06:57Aber wir können uns das vorstellen, zu Erhards Zeiten war da so etwas über 30%.
00:07:02Und heute sind wir bei 67% auf Basis der Parameter, die die Jungs dort eingegeben haben.
00:07:09Meinungsfreiheit wird gewichtet, die Staatsquote wird gewichtet und so weiter.
00:07:12Und irgendwann gab ich dann den Hinweis, dass ich gesagt habe,
00:07:15schön wäre ja, wenn jeder seine Parameter verstellen könnte.
00:07:18Also wie wichtig ist mir die Meinungsfreiheit?
00:07:20Wie wichtig ist mir die Staatsquote?
00:07:21Wie wichtig ist mir XY?
00:07:23Und dann verändert sich natürlich das Output dann das Thema.
00:07:28Und sie machen das sehr, sehr schön sichtbar, was sich über Jahrzehnte vollzogen hat.
00:07:33Dass wir eben immer tiefer in den Kollektivismus schleichen,
00:07:37dass die individuellen Freiheitsrechte eingeschränkt werden,
00:07:39die Meinungsfreiheit sowieso.
00:07:41Aber auch über die Staatsquote der Anteil,
00:07:44der eben überhaupt durch freiwillige Kooperationen noch allokiert wird.
00:07:47Und hier ist es schon geteilt worden.
00:07:50Da gibt es also verschiedene Möglichkeiten, wie man das auswählen kann.
00:07:54Man muss natürlich dazu sagen, aus der österreichischen Perspektive,
00:07:57und das ist auch das, was ich Thilo immer gesagt habe,
00:08:00ist es mal ein Fall für sich, so etwas einzufangen.
00:08:03Deswegen finde ich es auch toll, dass man an den Reglern spielen kann
00:08:06und selber seine Präferenzen da berücksichtigen kann.
00:08:08Weil wir wissen ja, unterschiedliche Menschen sammeln unterschiedliche Daten,
00:08:12kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen
00:08:13und bewerten subjektiv einzelne Faktoren anders.
00:08:19Es gibt nichts Unwissenschaftlicheres als derartige Dinge.
00:08:23Aber, und das ist das Entscheidende,
00:08:25und deswegen finde ich das total wertvoll, dass die Jungs das gemacht haben,
00:08:28weil auf diese Art und Weise kann man schon verdeutlichen,
00:08:31wie sich das entwickelt hat seit dem Zweiten Weltkrieg.
00:08:34Und dass wir eben jetzt mit diesen 67 Prozent schon wieder Höhen erklommen haben,
00:08:39die also in Richtung der dunkelsten Zeiten gehen.
00:08:42Und wenn man jetzt noch einen Schritt weiter geht
00:08:44und Richtung Kriegswirtschaft, das immer mehr ausbaut und Sonderschulden etc.,
00:08:48also wenn der Staat immer mehr Ressourcen an sich reißt und über diese verfügt,
00:08:52dann landen wir natürlich irgendwann in ähnlichen Größenordnungen.
00:08:55Und das sichtbar zu machen, das ist das Verdienst dieser beiden Jungs.
00:08:59Also Philipp Jähnel ist der Partner, der mit Tino das umgesetzt hat.
00:09:04Und ich bin gespannt, was sie noch alles zutage befördern werden.
00:09:10Und Tino teilt auch gerade fleißig die verschiedenen Links.
00:09:17Und hier wird auch gerade geschrieben, Messen, Zellen, Wiegen.
00:09:20Ist das nicht im zweiten Methodenstreit der VWL?
00:09:22Und das ist genau der Punkt.
00:09:24Sehr gut, dass das da beschrieben wurde.
00:09:25Das ist eben die Kritik der österreichischen Schule an der Mathematisierung der Ökonomie,
00:09:30dass es eben nicht möglich ist, diese Dinge einzufangen.
00:09:32Aber was man natürlich schon sagen kann, wenn man die Parameter unverändert lässt,
00:09:37dann sieht man, dass sich das in die falsche Richtung entwickelt hat.
00:09:41Und auch bei der Staatsquote.
00:09:42Also wir wissen, wer das veröffentlicht.
00:09:45Das sind Brotstatistiker.
00:09:46Wir wissen, dass da Parameter immer irgendwie verändert werden.
00:09:49Wir wissen auch, dass man beispielsweise
00:09:54den Bürokratieerfüllungsaufwand kaum bemessen kann.
00:09:55Wie will man das quantifizieren?
00:09:57Das ist alles unmöglich.
00:09:57Und deswegen ist das natürlich vollkommen richtig, was Freiheitsfackel da schreibt.
00:10:01Das ist alles mit Vorsicht zu genießen.
00:10:04Aber, und nichtsdestotrotz möchte ich halt die beiden Jungs loben dafür,
00:10:10dass sie damit Leute erreichen, die wir vorher nicht erreicht haben.
00:10:15Wir haben das geteilt bei X.
00:10:17Und das hat die Runde gemacht.
00:10:18Das war, glaube ich, mein erfolgreichstes Posting, als ich da geschrieben...
00:10:21Ja, Herr Glückwunsch, Wahnsinn.
00:10:23Das hätte ich gar nicht gedacht.
00:10:24Denn das ist ja meistens doch eher trockene Kunst.
00:10:27Oder genau, die Ökonomie.
00:10:30Ja gut, wenn du halt da provozierst und reinschreibst,
00:10:33also was sie halt auch gemacht haben,
00:10:35ist der Punkt, dass man sich anschaut von 1995 bis heute,
00:10:39also 1995 bis heute,
00:10:41wie sich da die verschiedenen Länder entwickelt haben.
00:10:44Und da habe ich dann halt provoziert.
00:10:47Und auch Tino hat da provoziert, dass er eben geschrieben hat,
00:10:49nur Nordkorea hat die Freiheitsrechte der Menschen mehr beschnitten.
00:10:53Und das wurde natürlich dann geteilt, kommentiert
00:10:56und war halt provokativ genug, dass das ordentlich durch die Decke ging.
00:11:01Ja, ja.
00:11:02Man muss die Leute kitzeln.
00:11:05Richtig.
00:11:06Kurze Frage mal an die Technik, Irakli.
00:11:09Haben Tino oder Benjamin die Möglichkeit, ihren Bildschirm zu teilen?
00:11:13Dann könnten sie ja auch was zeigen, worüber wir sonst nur theoretisch reden.
00:11:20Vielleicht sogar der Tino, der zahlt seinen Bildschirm mal.
00:11:27Wenn er nicht gerade am Handy sitzt und Benjamin kann was zu sagen,
00:11:30dann muss sich Benjamin nicht auf zwei Dinge konzentrieren.
00:11:33Ja, das wäre großartig, wenn das ginge.
00:11:35Also damals war der Aufmacher näher an Nordkorea
00:11:37als an der Schweiz von den Freiheitsrechten.
00:11:39Das war ganz cool.
00:11:40Und noch mal zu Freiheitswackel.
00:11:41Freiheitswackel, I-Empirie, Erfahrungswissenschaft.
00:11:44Das ist natürlich genau der Punkt,
00:11:46dass wir eigentlich einen neuen Methodenstreit brauchen
00:11:48und dass das vollkommen richtig ist,
00:11:51dass es eben nicht möglich ist, mit historischen Daten
00:11:53irgendetwas für die Zukunft abzuleiten.
00:11:55Aber was man eben sieht,
00:11:56ist, dass sich das in die falsche Richtung entwickelt hat.
00:11:59Und ich bin mal gespannt, was Tino da jetzt reinstellt.
00:12:01Dann können wir das ein wenig kommentieren
00:12:03und darüber philosophieren.
00:12:06Vielleicht erst mal zu,
00:12:07warum habt ihr den Hayek-Index genannt?
00:12:11Also das ist eine Frage, die ich mir gestellt habe.
00:12:13Und dann, da gibt es ja bestimmt einen Grund für.
00:12:19Genau, das hat also damit zu tun,
00:12:21der Weg zur Knechtschaft.
00:12:22Und weil eben dieser Gang immer tiefer in den Kollektivismus
00:12:27natürlich in die Knechtschaft führt.
00:12:29Also das war...
00:12:29Also das rekurriert auf Hayek, den Autor und...
00:12:33Genau.
00:12:33Genau, das war der Ansatzpunkt.
00:12:35Ja, also ich habe das immer Kollektivismus genannt,
00:12:38Kollektivismus-Index genannt.
00:12:40Und Hayek ist natürlich der Bekanntere,
00:12:43wenn man jetzt Mises mit Mises vergleicht,
00:12:46wobei Mises ja doch der deutlich Freiheitlichere war.
00:12:49Absolut, absolut.
00:12:50Das können wir so festhalten.
00:12:52Aber Hayeks Weg zur Knechtschaft
00:12:55war ja auch die Inspirationsquelle angeblich für 1984,
00:12:59Orgels Büchlein.
00:13:01Und das ist eben bekannter.
00:13:03Und deswegen haben die Jungs das so genannt.
00:13:06Aber wichtig ist eben das, was da zu sehen ist.
00:13:09Weg zur Knechtschaft, genau,
00:13:11aus Marketinggründen, schreibt der Tino hier.
00:13:13Und das ist sicherlich auch richtig.
00:13:15Also von Mises hat man mir beispielsweise
00:13:17im Studium nie erzählt.
00:13:18Und den Hayek hat man kurz angerissen,
00:13:21aber natürlich verzwergt.
00:13:22Ja, also ich hatte ja auch mal das für genügend,
00:13:25ein paar Semester VWL zu studieren.
00:13:27Und mir ist vor allen Dingen Keynes in Erinnerung geblieben.
00:13:30Und ich habe ihn mir immer so gemerkt,
00:13:32mit Keynes kann es nicht.
00:13:34Aber Hayek kam meines Erachtens auch nicht vor.
00:13:36Nein, und Mises ja schon mal gar nicht.
00:13:39Ja, das ist ein weiteres Thema,
00:13:42über das man wahrscheinlich lang und breit reden könnte.
00:13:44Aber jetzt gucken wir uns doch erstmal wieder die Einblendung an.
00:13:46Genau, die kenne ich übrigens.
00:13:49Die habe ich mir heute mal ein wenig studiert.
00:13:51Aber hol doch mal ein bisschen aus,
00:13:53was gibt es dazu zu sagen, was gibt es zu sehen.
00:13:55Also hier sind ja offensichtlich Variablen,
00:13:57nach denen sich die Einstufung dann richtet.
00:14:02Vielleicht sagst du mal ein bisschen was dazu.
00:14:03Genau, ich muss mir das mal kurz
00:14:04auf den anderen Bildschirm ziehen,
00:14:06weil ich hier im Teleprompter das habe.
00:14:08Und da kann ich es nicht richtig lesen.
00:14:09Deswegen gucke ich jetzt hier runter.
00:14:11Genau, also hier kann man das,
00:14:12was ich schon angesprochen habe,
00:14:13die verschiedenen Variablen sich eben anschauen.
00:14:15Die Steuer- und Abgabenlast als Punkt 1
00:14:18ist hier mit 22 Prozent gewichtet,
00:14:21Staatsquote und Monopole 22 Prozent,
00:14:24Regulierung und Zwang 22 Prozent,
00:14:26Geldpolitik, Inflation mit 14 Prozent,
00:14:29Meinungs- und Pressefreiheit mit 18
00:14:30und mit 18 eben auch die Eigentumsrechte
00:14:32und der Rechtsstaat.
00:14:33Und da fängt es schon an,
00:14:34der Kritikpunkt natürlich,
00:14:36wie will man das bemessen?
00:14:38Wie will man welchen Faktor wie bewichten?
00:14:40Da sind wir ja ganz nah bei der österreichischen Schule
00:14:42und genau bei dem Punkt,
00:14:44den Freiheitsfackel da schon angesprochen hat.
00:14:46Aber wenn man die Faktoren eben gleich lässt
00:14:49über einen weiten Zeitraum von 1900 bis heute,
00:14:53dann stellt man eben eine gewisse Entwicklung fest.
00:14:55Das ist das, was man versucht.
00:14:57Man versucht damit etwas sichtbar zu machen.
00:14:59Und besonders erschreckend ist das,
00:15:02was wir da jetzt sehen.
00:15:03Da sehen wir also die Entwicklung in Deutschland
00:15:05von 1850 bis 2026.
00:15:08Wir sehen die NS-Kriegszeit,
00:15:10die Kriegswirtschaft mit über 80 Prozent,
00:15:12dann Erhard mit 30 Prozent
00:15:15und heute eben die 67 Prozent,
00:15:18die also näher am Kollektivismus ist
00:15:21als an der Marktwirtschaft.
00:15:23So viel kann man festhalten.
00:15:24Und ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
00:15:27Wie gesagt, wenn man es österreichisch anfasst,
00:15:30dann ist das mit Vorsicht zu genießen.
00:15:31Das muss man immer wieder sagen.
00:15:32Aber nichtsdestotrotz sieht man klipp und klar,
00:15:35was sich da getan hat.
00:15:36Und auch die Causa Millet haben die Jungs eingefangen
00:15:40und versucht einzufangen.
00:15:41Und da sieht man eben auch,
00:15:43wie sich das entwickelt hat von 1900 bis heute.
00:15:461900 wesentlich freier als heute.
00:15:48Aber man sieht eben auch jetzt nach der Krise 2022
00:15:50und unter Millet von über 80 Prozent runter
00:15:54jetzt auf 62 Prozent.
00:15:56In dem Fall ist runter dann positiv,
00:15:58weil der Kollektivismusindex je höher er ist,
00:16:00desto geringer ist der Freiheitsgrad logischerweise.
00:16:02Also das geht da jetzt erst mal in die richtige Richtung,
00:16:05auch wenn man da Kritik äußern darf und soll
00:16:08und auch natürlich einfordern muss,
00:16:11dass er weiterhin das umsetzen soll,
00:16:13was er angekündigt hat.
00:16:14Sprich, die Zentralbank muss weg.
00:16:15Aber man sieht auf jeden Fall,
00:16:18dass er das Leben der Menschen besser macht.
00:16:19Ich denke, so viel kann man schon festhalten.
00:16:21Und insofern auch cool,
00:16:22dass die Jungs das eingefangen haben.
00:16:24Ich finde es gerade augenblicklich interessant,
00:16:27weil ja gerade die Meldung so durch die sozialen Medien geht,
00:16:31dass in Argentinien die ersten 1.500 Kilometer Straße
00:16:35ohne und nicht vom Staat gebaut werden.
00:16:37Ja, das ist ein wichtiger Punkt.
00:16:40Auch da könnte ich vielleicht noch mal ergänzen,
00:16:42weil ich das oft auch schon ausgeführt habe.
00:16:46Wenn man das privatwirtschaftlich betrachtet
00:16:48und die Straße ist dann,
00:16:50wenn ich sie betreibe und baue,
00:16:52dann ist das mein Produktionsmittel.
00:16:53Ich aktiviere sie bilanziell,
00:16:55schreibe sie auf 50 Jahre ab,
00:16:57linear, also jedes Jahr 2%.
00:16:59Und wenn ich dann Instandhaltungsmaßnahmen habe,
00:17:02die über 2% gehen,
00:17:04dann weiß ich,
00:17:05oha, da muss ich jetzt mal an dem Streckenabschnitt
00:17:07irgendwas machen, sonst verrottet mir das.
00:17:10Das ist also ein Indikator,
00:17:14eine Art der Buchhaltung und Aktivierung bilanziell,
00:17:17wie das ein Kaufmann eben macht,
00:17:19wie das der Staat aber nie macht.
00:17:20Er bilanziert nichts,
00:17:21er macht nichts in der Richtung.
00:17:22Und er hat auch nicht den Anreiz,
00:17:23dieses Produktionsmittel in irgendeiner Art und Weise
00:17:28tauglich zu gestalten,
00:17:29weil es keine Konsequenzen hat.
00:17:30Wenn ich als Unternehmer diese Straße betreibe,
00:17:33dann ist es für mich extrem wichtig,
00:17:34dass die weiterhin in Stand gehalten wird,
00:17:35weil nur so bekomme ich Maut und Co.
00:17:37Also vollkommen klar.
00:17:38Da habe ich den Anreiz,
00:17:39das schnellstmöglich wieder herzustellen.
00:17:41Und ich habe halt die Überwachung,
00:17:42weil ich es bilanziere und dann abschreibe,
00:17:44habe ich eben die Kostenkontrolle,
00:17:46weil ich eben eine doppelte Buchführung betreibe
00:17:48und der Staat hat halt eine Ausgabenrechnung.
00:17:51Das war es dann.
00:17:51Das ist also der totale Blindflug
00:17:52und deswegen verrotten hier die Straßen.
00:17:55Deswegen kann man sagen,
00:17:56ja, aber ohne Staat,
00:17:56wer lässt denn dann die Straßen verrotten?
00:17:58Ja, niemand mehr,
00:17:58weil es auch nicht gewünscht ist.
00:18:02Also wir können ja hier ruhig
00:18:03ein bisschen Spaß reinbringen
00:18:05in die Angelegenheit.
00:18:06Der war gut, der gefällt mir.
00:18:07Und die doppelte Buchführung hat man,
00:18:09das stimmt,
00:18:10was Freiheitsfackel hier schreibt,
00:18:12man hat die doppelte Buchführung
00:18:14in einzelnen Bundesländern eingeführt.
00:18:16Auch in Kommunen übrigens.
00:18:17Nebenan wohnt ein Nachbar,
00:18:19logischerweise.
00:18:20Nebenan wohnen oft Nachbarn.
00:18:22Aber der besagte Nachbar,
00:18:23auf den ich jetzt abstelle,
00:18:24der war Kämmerer
00:18:25und hat sich auch vor 25 Jahren
00:18:29schon mit dem Thema beschäftigt.
00:18:30Doppelte Buchführung im Kollektivismus sozusagen.
00:18:34Aber das sind alles Dinge,
00:18:36die nur so halbgar umgesetzt werden.
00:18:39Und es ist auf jeden Fall nicht so,
00:18:42dass das so läuft,
00:18:43wie das in Unternehmen läuft
00:18:44und dass man eine Kostenkontrolle hätte,
00:18:46wie auch immer.
00:18:47Und das lässt sich natürlich ausweiten,
00:18:49auch auf andere Bereiche.
00:18:50Aber ich finde das mit der Straße
00:18:51halt ein tolles Beispiel,
00:18:52weil da sieht man,
00:18:53was passiert,
00:18:55wenn da eben nichts passiert
00:18:56und wenn da eben keine Kostenkontrolle ist,
00:18:59wenn das im Blindflug stattfindet
00:19:01und wenn es eben auch keine Konsequenzen hat,
00:19:04wenn man die Straße verbunden lässt.
00:19:05Wenn ich als Unternehmer
00:19:06oder wir haben ja zufälligerweise LKW,
00:19:08wir halten das halt auch so.
00:19:10Die werden eben abgeschrieben über fünf Jahre
00:19:12und wenn dann die Kosten explodieren
00:19:14und das höher ist als die Abschreibung,
00:19:15ja, dann muss halt eine neue Karre her.
00:19:16So einfach ist das.
00:19:17Und wenn nicht,
00:19:18dann weiß man,
00:19:19ja, das wird dann immer teurer,
00:19:20die Instandhaltungsmaßnahmen.
00:19:22Das ist aber schlecht.
00:19:23Die Konsequenzen müssen wir dann ausbaden,
00:19:24dass er öfter in der Werkstatt steht etc.
00:19:27So, jetzt habe ich in der Vorbereitungsphase gelesen,
00:19:30dass ihr oder beziehungsweise,
00:19:32ja, also ihr seid ja ein Kollektiv,
00:19:34wenn man so will.
00:19:35Ein kleines.
00:19:36Bitte dann aber nur ein kleines.
00:19:38Ein kleines.
00:19:39Dass man sich kennt
00:19:40und dass man emotional haftet,
00:19:41weil man sich kennt.
00:19:42Ja, ihr kennt eure Vor- und Nachnamen.
00:19:44Das ist schon mal ein sehr gutes Indiz.
00:19:46Nein, aber das Ganze,
00:19:48also dieser, wie heißt das,
00:19:50dieser Hayek-Sozialismus-Index,
00:19:52da haben wir jetzt geklärt,
00:19:53wer ist Hayek,
00:19:54was ist dieser Sozialismus-Index
00:19:56und so weiter und so fort
00:19:57und auch ein bisschen,
00:19:59wie man den einschätzen kann
00:20:01beziehungsweise berechnen kann
00:20:02und dass man da hin und her schieben kann,
00:20:04je nach persönlicher Präferenz.
00:20:06Das Ganze wird einem sogenannten
00:20:08Legatum-Prosperity-Index
00:20:11gegenübergestellt.
00:20:12Was, lieber Benni,
00:20:14mag das denn bitteschön sein
00:20:16und wozu führt die
00:20:18Gegeneinanderstellung?
00:20:19Also was, was man hier,
00:20:21was ich jetzt hier nochmal kurz darstellen möchte,
00:20:23was unser Tino eingeblendet hat,
00:20:26ist der Hayek-O-Mat.
00:20:27Das ist also das,
00:20:28was ich angeregt hatte.
00:20:28Hayek-O-Mat.
00:20:30Das ist also das,
00:20:31was ich angeregt hatte,
00:20:34dass man eben die Parameter verschieben kann,
00:20:36je nachdem,
00:20:36wie wichtig man das so erachtet.
00:20:38Ja, und dann kann man
00:20:38eine Simulation starten
00:20:39und kann dann,
00:20:42hat dann eben andere Ergebnisse
00:20:43und man kann es vor allem
00:20:44auf verschiedene Voreinstellungen
00:20:47schon ausrichten.
00:20:48Ob ich jetzt Student bin,
00:20:49Angestellter, Unternehmer,
00:20:51da ändern sich natürlich
00:20:52die Präferenzen.
00:20:53Also subjektive Wertlehre
00:20:55hängt eben auch vom Kontext ab,
00:20:57in dem der Mensch lebt.
00:20:59Ob er Unternehmer ist,
00:21:00Angestellter, Kinder hat,
00:21:01also Eltern und so weiter,
00:21:02das ist ein anderer Kontext,
00:21:05als wenn man eben
00:21:06als Student unterwegs ist.
00:21:07Und nochmal zur doppelten Buchführung.
00:21:09Freiheitsfackel hat das hier noch geschrieben.
00:21:10Für diejenigen, die es nicht lesen,
00:21:12alle Versuche,
00:21:13alle staatlichen Versuche
00:21:15zur doppelten Buchführung
00:21:16sind meines Wissens gescheitert.
00:21:19Ja, also das ist auch meine Information.
00:21:21Das ist vielleicht auch nochmal wichtig zu sagen.
00:21:24Ja, und wir sehen dann hier,
00:21:25wenn sich das...
00:21:26Benni, woran liegt das?
00:21:29Ja, das liegt daran,
00:21:30kann ich natürlich nur mutmaßen,
00:21:32aber ich glaube,
00:21:33dass es große Widerstände gibt,
00:21:35dagegen das einzuführen.
00:21:37Stell dir mal vor,
00:21:38der Staat müsste so bilanzieren,
00:21:39wie er es im Unternehmen vordiktiert.
00:21:41Dann wissen wir ja, was passiert.
00:21:42Dann hätten wir eine Verschuldung
00:21:44von 19.500 Milliarden,
00:21:45also das Sechsfache von dem,
00:21:47was veröffentlicht wird.
00:21:48Also man müsste sich viel ehrlicher machen
00:21:50und dann gäbe es für Verschuldungsorgien etc.
00:21:53und auch für die Eventualverbindlichkeiten,
00:21:56die man auch bilanzieren müsste,
00:21:58gäbe es dann keinerlei Akzeptanz,
00:22:01weil die Menschen dann irgendwann sagen würden,
00:22:02bis hier und nicht weiter.
00:22:03Jetzt haben wir Freiheitsfackel hat aufgezeigt.
00:22:08Wie handhabt ihr das dann?
00:22:09Ja, dann normalerweise würde ich sagen,
00:22:12er darf und soll seine Frage stellen,
00:22:14aber irgendwie bin ich noch nicht
00:22:15mit diesem Legatum Prosperity Index
00:22:19zufriedengestellt worden.
00:22:20Was ist da dann,
00:22:21wie man immer sagen würde?
00:22:22Da muss Tino gleich noch mal ein bisschen aushelfen.
00:22:25Er kann das besser ausführen,
00:22:26aber vielleicht kann er kurz reintippen
00:22:28und dann kann ich noch mal ansetzen.
00:22:29Da hast du mich jetzt auch
00:22:30so ein bisschen auf den falschen Fuß erwischt.
00:22:32Nee, dann lassen wir doch erst mal
00:22:34das im Hintergrund laufen.
00:22:36Bin mir aber auch nicht zu fein,
00:22:37das einzuräumen.
00:22:38Alles gut.
00:22:38Um Gottes Willen.
00:22:40Tiefe Demut.
00:22:41Tiefe Demut.
00:22:42Nee, dann lassen wir doch erst mal
00:22:43Freiheitsfackel nicht nur die Hand heben,
00:22:47sondern auch die Frage stellen,
00:22:48die offensichtlich auf der Seele brennt.
00:22:49Also bitte.
00:22:51Leg los.
00:22:51Freiheitsfackel.
00:22:52Ich wollte einfach nur anmerken,
00:22:54der Unterschied ist halt,
00:22:55beim Staat ist alles mit Zwang.
00:22:58Und wenn man sich jetzt vorstellt,
00:22:59ein Einwohnermeldeamt muss einen Pass machen,
00:23:02dann können die sicherlich
00:23:03einen Produktpersonalausweis machen
00:23:06und dann weisen sie alle Kosten zu.
00:23:09Aber was ihnen halt wesensfremd ist,
00:23:12ist der Gedanke,
00:23:14dass ein Bürger kommt und sagt,
00:23:15ach, ich hätte jetzt gern so einen Pass
00:23:17und das wäre mir 12 Euro wert.
00:23:20Ja.
00:23:21Die sagen einfach,
00:23:22alle unsere Kosten,
00:23:23die legen wir um auf irgendeine Art und Weise.
00:23:26Wir zwingen die Leute,
00:23:27das zu bezahlen,
00:23:28egal wie viel wir dafür raushauen.
00:23:30Ja.
00:23:31Und das ist einfach der grundlegende Unterschied
00:23:33zwischen der Marktwirtschaft
00:23:34mit Preisen und doppelter Buchführung
00:23:37und einem Unternehmer,
00:23:38der sich überlegt,
00:23:39wie könnte ich denn den Leuten eine Freude machen?
00:23:41Ja,
00:23:42zum Beispiel eine weitere Freude wäre,
00:23:44man braucht nicht irgendwie 17 Jahre Vorlauf
00:23:47für einen Termin.
00:23:48Zweitens,
00:23:49man braucht an sich keinen Termin,
00:23:50sondern wird,
00:23:51hat letztens noch ein lieber Freund von mir gesagt,
00:23:53von diesen Ämtern informiert,
00:23:55hier,
00:23:55Ihr Dingsbums ist abgelaufen,
00:23:57wir haben schon was Neues,
00:23:58kommen Sie dann und dann.
00:23:58Das wäre mal Service,
00:24:00aber ansonsten.
00:24:01Die haben das halt nicht belohnt.
00:24:03Nee,
00:24:04natürlich nicht.
00:24:05Also,
00:24:06vollkommen richtig,
00:24:07was du da ausgeführt hast,
00:24:08der entscheidende Punkt ist eben,
00:24:09die Menschen können nicht Nein sagen.
00:24:11Und je höher dieser Index in die Höhe schnellt
00:24:13und von 0 Richtung 100 geht,
00:24:15desto weniger können die Menschen Nein sagen.
00:24:17Das ist der entscheidende Punkt.
00:24:19Und wir landen natürlich auch bei Mises,
00:24:20Mises Gemeinwirtschaft.
00:24:22Also,
00:24:22der Staat produziert Kosten,
00:24:23aber er hat keine Preise
00:24:24und kann nicht kalkulieren,
00:24:26kann nicht auf die Informationen der Preise,
00:24:28der Preisverläufe zurückgreifen.
00:24:30Deswegen kommt es zu diesem Chaos.
00:24:32Er weiß also gar nicht,
00:24:33welche Wertschätzung genießt denn so ein verdammter Personalausweis,
00:24:36oder die Straße,
00:24:38oder dieses oder jenes.
00:24:39Das ist alles im Blindflug
00:24:40und deswegen explodieren die Kosten
00:24:42und die Qualität spielt so oder so keine Rolle,
00:24:44weil die Menschen ja nicht Nein sagen können.
00:24:46Und auch die Bedürfnisse der Menschen spielen keine Rolle,
00:24:48weil sie nicht,
00:24:48sie können nicht frei wählen,
00:24:49sie können nicht zwischen verschiedenen Anbietern auswählen.
00:24:52Und dieser disziplinierende Faktor
00:24:55fehlt komplett.
00:24:56Und wir landen da bei Mises,
00:24:58was er eben in Gemeinwirtschaft,
00:25:00beziehungsweise in diesem,
00:25:01erst war es ja ein Essay
00:25:02und daraus wurde dann Gemeinwirtschaft,
00:25:04dass er eben dargelegt hat,
00:25:06dass der Sozialismus,
00:25:08der Kollektivismus,
00:25:09das kollektivistische Gemeinwesen
00:25:11zum Scheitern verurteilt ist,
00:25:13weil es eben genau Kritik des Interventionismus
00:25:15hier schon als Service-Tweet hineingestellt
00:25:18von Freiheitsfackel,
00:25:20weil es eben,
00:25:21weil die eben die Informationen fehlen,
00:25:22weil man eben nicht weiß,
00:25:23was wo in welcher Menge benötigt wird,
00:25:26weil keine Preisverläufe da sind,
00:25:27weil nur Kosten produziert werden,
00:25:29aber eben keine Preise da sind
00:25:30und die Wertschätzung der Menschen
00:25:31keine Rolle spielt,
00:25:32weil sie nicht Nein sagen können.
00:25:35Und jetzt die nächste Hand.
00:25:36Jetzt hat Dirk eine Frage
00:25:38und Dirk,
00:25:38kannst du vielleicht meine Frage
00:25:39gleich mitstellen?
00:25:40Und zwar,
00:25:42ich glaube,
00:25:42das habe ich letztens irgendwo noch gepostet,
00:25:44gesehen und dann repostet.
00:25:46Gibt es eigentlich irgendeinen Bereich
00:25:48vom Atmen bis zum,
00:25:49auf die Welt kommen,
00:25:51bis zum Sterbeprozess,
00:25:53der nicht vom Staat
00:25:55in irgendeiner Weise beeinflusst wird
00:25:57oder ist?
00:25:58Das wäre meine Frage,
00:26:00aber jetzt Dirk,
00:26:01vielleicht passt meine Frage
00:26:02ja auch zu deiner Frage.
00:26:03Mal gucken,
00:26:04vielleicht kombinieren sie.
00:26:05Antwort habe ich schon.
00:26:06Ich lasse,
00:26:07ich lasse dir den Vortritt,
00:26:08lieber Dirk
00:26:08und bin gespannt auf die Antwort.
00:26:10Also zu deiner Frage,
00:26:12da sei Gott vor.
00:26:14Also was der Staat
00:26:15nicht regelt,
00:26:16ja wie soll das denn funktionieren?
00:26:17Wo kämen wir denn dahin?
00:26:19Also ich wüsste es
00:26:21ehrlich gesagt
00:26:22im Augenblick nicht.
00:26:25Und das führt mich
00:26:27zu meiner Frage,
00:26:28irgendwas muss es ja noch geben,
00:26:30denn von den 67 Prozent
00:26:32in Deutschland
00:26:33ist ja noch Platz nach oben.
00:26:35Also da besteht definitiv
00:26:37noch Regulierungsbedarf.
00:26:41Die Frage,
00:26:42die ich stellen möchte,
00:26:43ist eigentlich,
00:26:43wenn man das jetzt
00:26:44über einen längeren Zeitraum
00:26:45beobachtet,
00:26:47dann geht es natürlich
00:26:48in Argentinien
00:26:50geht dieser Sozialismusindex
00:26:51wieder runter,
00:26:52weil es natürlich
00:26:52eine System-
00:26:53und Regierungsänderung
00:26:54gegeben hat.
00:26:55In Nordkorea
00:26:56ist das sehr konstant,
00:26:58aber es gibt so einen
00:26:59winzigen Peak,
00:27:00wo es dann mal
00:27:00in eine Katastrophe,
00:27:01sprich in eine Hungersnot,
00:27:03führte.
00:27:03Und wenn man jetzt,
00:27:04ich weiß nicht,
00:27:04wer es gesagt hat,
00:27:07je mehr Allgemeinwohl
00:27:09besteht,
00:27:10desto mehr steigert
00:27:11sich das auch.
00:27:12Also diese,
00:27:12ja gut,
00:27:13sind wir letztendlich
00:27:13auch bei Mises,
00:27:14eine Interventionsspirale,
00:27:16die schraubt sich
00:27:16immer weiter hoch.
00:27:19Kann man eigentlich
00:27:20irgendwo beobachten,
00:27:22wo es wieder runter geht
00:27:24und was dahinter steckt?
00:27:26Was für Zeiträume
00:27:27hat man bis jetzt
00:27:28schon beobachtet?
00:27:29Hat man irgendwelche
00:27:30aktuellen Erkenntnisse
00:27:32aus diesen Beobachtungen
00:27:34ziehen können?
00:27:36Muss es immer
00:27:37mit einem Systemwechsel
00:27:39gehen oder kann auch
00:27:40tatsächlich eine Regierung
00:27:42dramatisch etwas ändern?
00:27:44Also ich frage jetzt
00:27:45gerade mal auch mit Blick
00:27:46auf die Wahl
00:27:47in Sachsen-Anhalt.
00:27:49Ja, also erst mal
00:27:51auf Uters Frage
00:27:53antworten,
00:27:54möchte ich erst mal
00:27:54antworten.
00:27:55Und das zieht natürlich
00:27:56darauf ab,
00:27:56auf die einzig freien Märkte,
00:27:57das sind die Schwarzmärkte.
00:27:58Oder wenn man
00:27:59Nachbarschaftshilfe
00:28:01veranstaltet oder so,
00:28:02das ist also etwas,
00:28:03wo der freie Tausch
00:28:04auch wirklich komplett frei ist,
00:28:05wo keine 19% Umsatzraub
00:28:08mit dabei sind
00:28:09und so weiter.
00:28:09Also das ist der Punkt,
00:28:11wo der Staat
00:28:11noch nicht dran war
00:28:13und das ist auch das,
00:28:15was in Sowjetrussland
00:28:16das Ganze am Laufen
00:28:17gehalten hat.
00:28:18Das hat Roland Bader
00:28:19ja auch immer wieder
00:28:19schön ausgeführt
00:28:20und deswegen ist es glaube ich
00:28:22auch immer schwer
00:28:22zu ermitteln
00:28:23oder mit Bestimmtheit
00:28:24zu sagen,
00:28:25weil sich das eh
00:28:26nicht einfallen lässt,
00:28:28fangen lässt,
00:28:29verlässlich,
00:28:30welche Parameter
00:28:30man wie gewichtet
00:28:31und so weiter,
00:28:32wann das vor die Wand fährt.
00:28:33Das ist ganz schwierig,
00:28:34weil da bin ich bei Mises.
00:28:36Das sind historische Daten
00:28:37und das sagt nichts aus
00:28:38über das,
00:28:39was hier bei uns stattfindet
00:28:40oder was in Zukunft
00:28:42geschehen kann.
00:28:42Aber die Frage war ja auch
00:28:43von Dirk gestellt,
00:28:46wann sich das mal irgendwie
00:28:48in eine andere Richtung
00:28:48entwickelt.
00:28:49Ja,
00:28:49wenn so einer wie Erhard kommt
00:28:51und die Staatsquote
00:28:51massiv zurückfährt,
00:28:52wenn er spart,
00:28:53wenn er das zurecht
00:28:55schrumpft,
00:28:56die Staatsausgaben
00:28:57und den Anteil,
00:28:57den der Staat eben
00:28:58an Ressourcen allokiert,
00:28:59wie das Miller
00:29:01ja jetzt auch macht,
00:29:02dann tut sich da was.
00:29:04Ich persönlich,
00:29:04ob da irgendwie,
00:29:05ich bin da für Deutschland
00:29:07sehr pessimistisch.
00:29:08Ich glaube nicht,
00:29:09dass da viel geschehen kann
00:29:10über ein Bundesland
00:29:12und auch wenn ich mir
00:29:13die Debatten anhöre,
00:29:14ab und zu gestern Abend
00:29:15habe ich mal wieder
00:29:16so ein bisschen
00:29:16Feind-TV gehört
00:29:18oder Staats-TV,
00:29:20um mal zu hören,
00:29:21wo stehen denn die Leute
00:29:22und was da so erzählt wurde,
00:29:23das war gruselig.
00:29:25Da ging es rein
00:29:26um Machtfragen,
00:29:27überhaupt nicht um Sachfragen.
00:29:29Die eine Seite
00:29:30gegen die andere Seite
00:29:31und so weiter.
00:29:31Also da wird,
00:29:33man sieht die Probleme,
00:29:35ja, das zum Teil schon,
00:29:36aber man bellt
00:29:37den falschen Baum hoch.
00:29:38Die Katze sitzt ganz woanders
00:29:39und über Erhard
00:29:41oder sonst was,
00:29:42was Deutschland groß gemacht hat,
00:29:44freie Preise,
00:29:45geringe Staatsquote
00:29:46oder geringere als heute,
00:29:48natürlich nicht in der Höhe,
00:29:49wie wir sie gerne hätten
00:29:50oder das wäre eben
00:29:51ein Wettbewerb
00:29:51der Staatsdienste
00:29:53oder der Staats-
00:29:54und diese Organisationsform hätten.
00:29:57Das wäre das,
00:29:57was ich mir wünschen würde,
00:30:00dass man eben,
00:30:02ja, wenn es freiwillig ist,
00:30:03dieser totale Staat,
00:30:05den wir heute haben,
00:30:05dann wäre es ja okay,
00:30:06aber ist er ja nicht,
00:30:07weil die Staaten ja alle
00:30:08ähnlich organisiert sind.
00:30:09Aber nochmal zurück
00:30:10zu Dirks Frage
00:30:11und darauf gibt eigentlich
00:30:12das eine gute Antwort,
00:30:14was gerade eingeblendet ist,
00:30:15ja,
00:30:15der Zeitraum von 1995
00:30:17bis 2026
00:30:19und da sieht man eben
00:30:21gerade im Ostblock,
00:30:22dass sich da was getan hat,
00:30:23logischerweise,
00:30:24ja, also das ist klar,
00:30:26dass nach dem Fall
00:30:27des Eisernen Vorhangs
00:30:28und nachdem der Kollektivismus
00:30:30also gescheitert ist,
00:30:31ist da deutlich mehr passiert
00:30:33und herrschen marktwirtschaftlichere Strukturen
00:30:35als in Deutschland mittlerweile.
00:30:37Ich kenne auch mehrere Unternehmen,
00:30:40die ihre Produktionen
00:30:41nach Polen verlagert haben
00:30:42oder nach Ungarn etc.
00:30:45Und man sieht ja auch,
00:30:46wenn man vergleicht,
00:30:47wie das Medianvermögen ist,
00:30:49da sind einige osteuropäische Staaten,
00:30:51die stehen besser da als Deutschland.
00:30:53Also das ist so der Punkt,
00:30:55was man in der Vergangenheit gesehen hat.
00:30:57In Deutschland ist es, glaube ich,
00:30:59überhaupt erstmal wichtig,
00:31:00dass die Menschen das verstehen,
00:31:02was hier zu tun wäre.
00:31:04Und das Einzige,
00:31:05was ich mir vorstellen könnte,
00:31:06dass eben irgendein Bundesland
00:31:08versucht auszutreten.
00:31:09Aber was dann passiert,
00:31:11das ist eben auch die Frage.
00:31:13Das wäre der Kühle, ja.
00:31:15Das ist natürlich eine steile These,
00:31:18aber so etwas kann passieren.
00:31:19Ich könnte mir auch vorstellen,
00:31:22wenn wir uns die Schweiz anschauen,
00:31:25die Zentralkantone,
00:31:26da kenne ich auch einige der Protagonisten.
00:31:28Uta, du kennst auch einen,
00:31:29den Josef Ender,
00:31:30der diese Zentralkantone,
00:31:33so ein Aktionsbündnis
00:31:34da ins Leben gerufen hat.
00:31:36Und da gab es auch,
00:31:38zu Zeiten des Covid-Interventionismus,
00:31:41gab es eben auch da Bestrebungen,
00:31:44so jetzt reicht es uns.
00:31:45Weil das waren die Kantone,
00:31:47die gegen die Covid-Maßnahmen gestimmt haben.
00:31:50Also 55, 60 Prozent, wie auch immer.
00:31:52Auf jeden Fall dagegen.
00:31:53Ich meine, wir wissen das.
00:31:54Selbst wenn eine Mehrheit dafür ist,
00:31:56dann wird eine Minderheit gezwungen.
00:31:57Das ist natürlich eine feindliche Handlung
00:31:59gegen friedliche Menschen,
00:32:00also handlungslogisch Gewalt.
00:32:03Missachtung des Nicht-Aggressionsprinzips.
00:32:05Das ist klar.
00:32:05Aber was ich eigentlich sagen möchte,
00:32:07wenn die jetzt weiter ihre Spielchen treiben
00:32:08mit der Annäherung an EU
00:32:10und wie auch immer,
00:32:11dann könnte das passieren,
00:32:13dass in der Schweiz so etwas geschieht.
00:32:15Und ich habe das kürzlich
00:32:16bei Auf 1 Mal im Interview gesagt.
00:32:18Am Schicksal der Schweiz
00:32:19hängt auch ein Stück weit
00:32:21das Schicksal Europas.
00:32:22und habe da in Richtung meiner
00:32:25oder unserer Schweizer Freunde gezeigt,
00:32:28dass die eben sich das nicht gefallen lassen
00:32:29unter Umständen
00:32:30und dass die dann
00:32:33Sezessionsbestrebungen vom Zaun brechen.
00:32:34Das wäre etwas, was passieren könnte.
00:32:37Das wäre natürlich der Kröller.
00:32:39Also die größte Wahrscheinlichkeit
00:32:40liegt ja dann eher im Osten.
00:32:42Oder eben Stadtstaaten,
00:32:45die sagen,
00:32:46nee, Deutschland ist mir zu rechts geworden.
00:32:48Wir treten jetzt aus,
00:32:49weil wir richtig links werden wollen.
00:32:50Das wäre natürlich extrem ironisch.
00:32:52Aber losgelöst davon,
00:32:54lass mir die Späße mal beiseite.
00:32:56Irakli scheint eine Frage zu haben.
00:32:58Genau.
00:32:59Ja, bitte.
00:33:01Ja.
00:33:06Erstens ein ganz kleiner Kommentar.
00:33:08Also wenn die Linken
00:33:10Separation wollen,
00:33:11dann ist es nur gut,
00:33:13weil im restlichen Deutschland
00:33:15wird es dann weniger
00:33:16linke Extremisten geben.
00:33:19Also nur zu.
00:33:21Zweitens,
00:33:23diese Seite wäre
00:33:25für die Georgier
00:33:26auch sehr interessant,
00:33:27habe ich mir gerade gedacht.
00:33:29Könnt ihr,
00:33:30also es ist bestimmt jetzt
00:33:31mit Claude gemacht worden.
00:33:34Also sowas habe ich auch
00:33:36für mich gemacht,
00:33:37mehrere.
00:33:37Sieht alles gleich aus.
00:33:39Könnt ihr vielleicht auch
00:33:40erstens
00:33:41georgische Sprache hinzufügen
00:33:43und dann ein bisschen mehr Infos
00:33:45außer diesem einen Balken
00:33:47auch in den Vergleichen
00:33:49das Georgien auftritt
00:33:51oder ist es schwierig,
00:33:52die Daten da aufzutreiben?
00:33:54Das ist natürlich eine wunderbare,
00:33:56also erstmal danke
00:33:57für deinen Input
00:33:58und das ist natürlich
00:33:59ein toller Zufall,
00:34:00dass du hier anwesend bist
00:34:02und das Georgien hier
00:34:03auf Platz 1 steht.
00:34:05Und ich kenne auch jemanden,
00:34:07Fabian Hartje,
00:34:07der von Deutschland
00:34:08nach Georgien gegangen ist
00:34:09und auch da sich
00:34:12wohler fühlt
00:34:13als in Deutschland.
00:34:14Und ich denke,
00:34:15das Schlaueste ist,
00:34:15wenn ich dich einfach
00:34:16mit dem Tino zusammenbringe,
00:34:18vernetze
00:34:18und dann könnt ihr schauen,
00:34:19wie er das voranbringt
00:34:21und dass man auch
00:34:23sichtbar machen kann,
00:34:24was da in Georgien
00:34:25geschehen ist
00:34:26und vielleicht auch
00:34:27das mit der Sprache.
00:34:28Es ist Claude AI,
00:34:30das ist glaube ich etwas,
00:34:32was Tino hier auch
00:34:33schon bestätigt hat,
00:34:33das ist so.
00:34:35Und die Jungs
00:34:36haben halt auch Spaß daran,
00:34:37das weiterzuentwickeln.
00:34:38Deswegen glaube ich,
00:34:40ergibt das sehr viel Sinn,
00:34:41dass ihr da versucht,
00:34:43gemeinsam was zu machen.
00:34:44Ich denke,
00:34:45Tino hat da auch
00:34:45kein Problem mit.
00:34:47Das werden wir so machen.
00:34:49Hier ist noch
00:34:50ein anderer Link.
00:34:51Vielleicht kann Tino
00:34:51das gleich nochmal
00:34:52selber anklicken
00:34:53und da geht es
00:34:54wie ein Europa
00:34:55der tausend
00:34:56Lichtensteins
00:34:57aussehen könnte.
00:34:58Freiheitsfackel
00:34:59für diejenigen,
00:34:59die jetzt hier
00:35:00den Chat bei Zoom
00:35:01nicht sehen,
00:35:02hat auch hier noch
00:35:03den Input gegeben,
00:35:04dass man auf Parlamente
00:35:06kaum noch Rücksicht geben
00:35:07muss,
00:35:08weil eben nur
00:35:08durchgewunken wird
00:35:09und da möchte ich
00:35:10gerne ergänzen,
00:35:11das ist ja das
00:35:12generelle Problem
00:35:13Deutschlands
00:35:14und derjenigen Länder,
00:35:15die diesem EU,
00:35:18dieser EU-Technokratie
00:35:19angehören,
00:35:21zwangsläufig,
00:35:22dass da die Kommission
00:35:23nur Gesetze
00:35:24und Verordnungen
00:35:24einbringen kann.
00:35:25Die Kommission ist
00:35:26nicht wählbar,
00:35:26das Parlament ist
00:35:27wählbar.
00:35:28Da wird dann
00:35:28allerhand diskutiert,
00:35:29aber nur durchgewunken.
00:35:31Das ist genau das,
00:35:31was Freiheitsfackel
00:35:32hier schreibt.
00:35:33Das ist das große Problem
00:35:34und das nächste Problem
00:35:36ist,
00:35:37über die EU
00:35:37kommt da halt
00:35:38jede Menge Unfreiheit
00:35:39und mit der Zielsetzung
00:35:40die mittelständischen
00:35:41Unternehmen
00:35:41aus dem Markt
00:35:43zu treiben,
00:35:44der eh kein Markt
00:35:45mehr ist
00:35:45und da gibt es
00:35:47mittlerweile 17.000
00:35:48Lobbyorganisationen,
00:35:49die in Brüssel
00:35:50beim Transparenzregister
00:35:51registriert sind.
00:35:532012 waren das
00:35:544.000.
00:35:55Also von 2012
00:35:564.000
00:35:56auf heute
00:35:5717.000.
00:35:58Und das sind
00:35:59im großen Teil
00:36:01sind das
00:36:01Lobbyisten
00:36:01der Konzerne,
00:36:02die dort
00:36:04Einfluss nehmen
00:36:04auf die Kommission
00:36:06und die Kommission
00:36:06bringt dann
00:36:07Gesetze ein,
00:36:08die für Regulierung
00:36:09sorgen,
00:36:10die diesen
00:36:10Kollektivismusindex
00:36:11immer weiter
00:36:11zu Ungunsten
00:36:12der Freiheit
00:36:13entwickeln
00:36:13und die halt
00:36:14den Mittelstand
00:36:15die Kosten
00:36:15hochpusten
00:36:16und der Mittelstand
00:36:16kann das
00:36:17nicht umsetzen,
00:36:18weil er eben
00:36:18nicht diese
00:36:19großen Mengen
00:36:19umschlägt
00:36:20wie die Konzerne.
00:36:23Das heißt,
00:36:24die Mehrkosten
00:36:24verteilen sich
00:36:25dann nicht auf
00:36:25eine Million
00:36:26Einheiten
00:36:27verkaufte Stücke,
00:36:29sondern eben
00:36:29nur auf
00:36:30einen Bruchteil
00:36:31davon,
00:36:31auf 1.000,
00:36:3210.000,
00:36:32wie auch immer.
00:36:33Und das macht
00:36:33den Mittelstand
00:36:34fertig,
00:36:35kann ich ja aus
00:36:36eigener Erfahrung
00:36:37sprechen,
00:36:37was da für ein
00:36:38Wahnsinn passiert
00:36:38und was da auch
00:36:39für Dinge
00:36:39umgesetzt werden
00:36:40oder angeordnet
00:36:41werden,
00:36:41diktiert werden,
00:36:42die nicht mal
00:36:42die Konzerne
00:36:43abbilden können.
00:36:44Das heißt,
00:36:44im Grunde werden
00:36:45da alle in die
00:36:46Illegalität getrieben,
00:36:47potenziell,
00:36:48aber es kann auch
00:36:48keiner mehr überwachen.
00:36:49Aber zurück
00:36:51zum Ausgangspunkt,
00:36:52das was Freiheitsfakten
00:36:53hier schreibt,
00:36:54das mit den
00:36:54Parlamenten ist
00:36:54genau der Punkt,
00:36:55die sind ausgehebelt
00:36:58durchgewunken,
00:36:59entscheidend ist
00:36:59die EU-Kommission
00:37:00und der Grundfehler
00:37:02ist natürlich,
00:37:03dass es einen
00:37:04rechtlichen
00:37:05Geltungsvorrang gibt,
00:37:06dass eben EU-Recht,
00:37:07Bundesrecht sticht,
00:37:08Bundesrecht dominiert
00:37:09das Landesrecht,
00:37:11Landesrecht dominiert
00:37:11das kommunale Recht
00:37:12und ganz unten
00:37:14steht dann die Transaktion
00:37:16dessen,
00:37:17was wir hier
00:37:19vereinbaren,
00:37:20also die
00:37:21Verträge,
00:37:22die eben
00:37:22die Marktteilnehmer
00:37:24schließen,
00:37:24das ist halt dann
00:37:25eingebettet
00:37:26in aller Hand,
00:37:27was darüber ist
00:37:27an Oberbau
00:37:28und eigentlich
00:37:28sollte das
00:37:29im Zentrum stehen
00:37:30und natürlich
00:37:30der Urfehler ist,
00:37:32dass die Menschen
00:37:33es akzeptieren,
00:37:34dass es eine Kaste
00:37:35gibt,
00:37:35die Recht setzt,
00:37:36einfach so,
00:37:37die Recht den
00:37:38Menschen aufzwingt,
00:37:39ohne dass die
00:37:39Menschen Nein
00:37:40sagen können.
00:37:41Prominentes Beispiel
00:37:42ist der Heizungszwang,
00:37:44da wurde eben,
00:37:45ich habe hier eine
00:37:45Gasheizung dummerweise,
00:37:46da wird also der
00:37:48Marktpreis dieser
00:37:49Immobilie herabgesetzt,
00:37:50weil die Wertbeamessung
00:37:51der Menschen
00:37:52nicht mehr vorhanden ist,
00:37:53weil die sagen,
00:37:53eine Immobilie mit
00:37:54Gasheizung,
00:37:55da warte ich erstmal ab
00:37:56und dann sinken die
00:37:58Marktpreise und so werden
00:37:59die Eigentumsrechte
00:37:59eingeschränkt oder über
00:38:01die herrschaftliche
00:38:02Unrechtsetzung,
00:38:03wir konnten nicht
00:38:03widersprechen,
00:38:04als der Euro
00:38:05eingeführt wurde,
00:38:06ich denke sogar,
00:38:07da gab es eine Mehrheit,
00:38:08die dagegen war,
00:38:09man hat es trotzdem
00:38:09umgesetzt und so würde
00:38:11eben auch der digitale
00:38:12Euro uns aufgezwungen.
00:38:13Also die herrschaftliche
00:38:14Unrechtsetzung ist einer
00:38:15der Kernfehler überhaupt.
00:38:19Roland Bader hat das
00:38:19immer gesagt,
00:38:20das staatliche
00:38:21Geldmonopol,
00:38:21das ist ein Urfehler,
00:38:23ja, auf der einen Seite
00:38:23ja, aber davor steht
00:38:25natürlich noch die
00:38:26herrschaftliche
00:38:26Unrechtsetzung,
00:38:27weil nur über die
00:38:28herrschaftliche
00:38:28Unrechtsetzung konnte man
00:38:29das staatliche
00:38:30Geldmonopol oder die
00:38:31Zentralbanken in diesen
00:38:32Stand heben.
00:38:34Also der Federal Reserve
00:38:35Act war notwendig,
00:38:36um das überhaupt
00:38:38schein zu legitimieren
00:38:39über die
00:38:40Gesetzgebung.
00:38:41Und diese Akzeptanz,
00:38:43das ist das zentrale
00:38:45Problem aus meiner Sicht.
00:38:47Dirk, du scheinst
00:38:48eine Frage zu haben.
00:38:49Sorry, dass ich so
00:38:50langatmig geantwortet habe.
00:38:51Alles gut, alles gut.
00:38:52Mir lag das am Herzen.
00:38:54Ja, man sieht,
00:38:56du liebst die Freiheit,
00:38:57das ist doch wunderbar.
00:38:59Was wollen wir denn mehr?
00:39:00Dirk, aber jetzt bist du dran.
00:39:02Ja, weil ihr gerade
00:39:03so gesagt habt,
00:39:04Kleinstaaten und
00:39:06Veränderung und
00:39:06Sezession,
00:39:09es kündigt sich
00:39:11ja beinahe so etwas
00:39:12wie eine passive
00:39:13Sezession in Deutschland
00:39:14an.
00:39:16So von wegen,
00:39:17wenn die AfD
00:39:17die absolute Mehrheit
00:39:19in diesem Bundesland
00:39:20bekommt und den
00:39:21Ministerpräsidenten
00:39:22stellt,
00:39:24dann überlegen
00:39:25wir mal, ob wir
00:39:26das Land nicht aus
00:39:26dem Länderfinanzausgleich
00:39:27rauskriegen.
00:39:29Ja,
00:39:32also das wäre
00:39:33ja dann der Anfang,
00:39:34dass das dann
00:39:35so ein Bundesland sagt,
00:39:36na gut, dann wirtschaften
00:39:37wir eben für uns selbst.
00:39:38Ja, und der Punkt
00:39:41ist ja auch,
00:39:41was wir vorhin schon
00:39:42ausgeführt haben zu der
00:39:43Schweiz oder auch,
00:39:45was du gerade ausgeführt
00:39:46hast, wenn der Druck
00:39:47groß wird,
00:39:48wir haben das bei der
00:39:48Covid-Zeit gesehen,
00:39:49der Druck war groß,
00:39:50sich zu vernetzen und
00:39:52exponentielle Vernetzung
00:39:53hat da stattgefunden.
00:39:54Und so ist es hier auch,
00:39:55wenn eben Druck kommt,
00:39:56dann kommt auch eine
00:39:57Reaktion, das heißt,
00:39:58dann treten die Menschen
00:39:59in Aktion.
00:40:00Und wenn es so
00:40:01dahin dümpelt,
00:40:02wie vorher,
00:40:03ja, vor 2020
00:40:04oder von mir aus
00:40:05auch noch weiter zurück,
00:40:06dann ist ja der Druck
00:40:08zu handeln,
00:40:09sich aus der Komfortzone
00:40:09heraus zu bewegen,
00:40:10der ist dann nicht
00:40:11so vorhanden.
00:40:12Aber je mehr Druck
00:40:13da kommt,
00:40:13je mehr dieser
00:40:14Kollektivismusindex
00:40:17zulasten der Freiheit
00:40:18geht,
00:40:18desto mehr Menschen
00:40:19sagen irgendwann,
00:40:20das reicht mir jetzt.
00:40:21Oder auch die
00:40:21Zuckersteuer,
00:40:22ja, da sehe ich,
00:40:23die härtesten
00:40:25Volletatisten sind
00:40:26vollkommen dagegen
00:40:27und stellen fest,
00:40:28da geht es einfach nur
00:40:28darum, uns mehr
00:40:29zu Ader zu lassen.
00:40:30Also ich frage mich
00:40:31ja um ihn,
00:40:31wie offensichtlich
00:40:32muss es denn noch werden?
00:40:33Ja, ja, am besten
00:40:35war ja die Zuckersteuer
00:40:36auf keinen Zucker.
00:40:37Das ist so wie
00:40:37eine Zuckersteuer
00:40:38auf Katzen oder Hunde
00:40:39oder eine Katzensteuer
00:40:40auf Hunde
00:40:41oder wie auch immer.
00:40:42Also es ist so wirr.
00:40:44Ja, gut.
00:40:45Süße Bilder
00:40:45auf Facebook.
00:40:46Ja, um Gottes Willen.
00:40:48Zum Beispiel
00:40:48süße Bilder
00:40:49von dir, Dirk.
00:40:51Ach, gibt es
00:40:51zu wenige?
00:40:52Du wirst ab sofort
00:40:54besteuert
00:40:54und ja, alle Jungs
00:40:56hier im Chat
00:40:56auch noch.
00:40:57Also ich natürlich
00:40:57nicht, bin ich süß,
00:40:58ich bin sauer
00:40:59auf die Regierung.
00:41:01Spaß beiseite.
00:41:04In diesem
00:41:07Ranking
00:41:08von, also dem
00:41:09Hayek
00:41:11Sozialismusindex,
00:41:12da gibt es
00:41:14ein paar nette
00:41:14Länderbeispiele,
00:41:16die führen mich
00:41:16wieder so ein bisschen
00:41:17zum Thema
00:41:17Sezession
00:41:19respektive
00:41:19zur Kleinstadterei.
00:41:21Da sind
00:41:23einige Länder
00:41:24genannt,
00:41:26die
00:41:26im innereuropäischen
00:41:28Raum, also man
00:41:29wundert sich ja,
00:41:30man sagt, du sagst
00:41:30ja eben, führt es aus,
00:41:31lieber Benjamin,
00:41:34dass Europarecht
00:41:35quasi das Landesrecht
00:41:36bricht oder damit
00:41:37ja, also da drüber
00:41:39steht, aber trotzdem
00:41:40stechen hier heraus
00:41:41Irland, Estland,
00:41:42Luxburg und Litauen.
00:41:44Wie erklärt sich
00:41:44das?
00:41:45Einfach nur über die
00:41:46Größe der jeweiligen
00:41:47Staaten oder gibt es
00:41:49da noch mehr zu sagen?
00:41:50Ja, absolut.
00:41:51Das ist ja ein alter
00:41:51Hut, dass eben die
00:41:52kleinen Staaten in der
00:41:53Tendenz zum einen
00:41:54friedlicher sind, zum
00:41:55anderen eben auch
00:41:57ein kleineres
00:41:58Gemeinwesen haben,
00:41:59das heißt, das ist
00:41:59alles nicht so teuer,
00:42:01sie befinden sich
00:42:01im Wettbewerb, sie
00:42:02müssen attraktiv
00:42:03sein, um Menschen
00:42:04anzulocken und wir
00:42:06sehen das ja auch.
00:42:06Im Prinzip ist das
00:42:07so wie mit kleinen
00:42:07Männern, die müssen
00:42:08auch attraktiv
00:42:09sein, um
00:42:10anzulocken.
00:42:11Ach so, du meinst,
00:42:12das Little-Man-Syndrom
00:42:13trifft auch auf
00:42:14Little-Countries
00:42:15zu.
00:42:16Verzeihung, das ist
00:42:17jetzt natürlich total
00:42:18sexistisch, ich nehme
00:42:20alles zurück, behaupte
00:42:21das Gegenteil, aber es
00:42:22ist ein netter
00:42:23Vergleich.
00:42:24Ja, also gut, wir
00:42:25wissen das, Lichtenstein,
00:42:26Monaco, Andorra,
00:42:29Luxemburg und so
00:42:30weiter, das sind
00:42:30die Schweiz auch, ja.
00:42:32In der Schweiz hat man
00:42:33ja sogar den
00:42:35Steuerwettbewerb, ja, der
00:42:36hierzulande dann als
00:42:37schädlichen Steuerwettbewerb
00:42:38verkauft wird, den
00:42:39Menschen, den hat man da
00:42:41ja auch und der
00:42:41Wettbewerb in den
00:42:42Kantonen, der tut
00:42:44den natürlich auch gut,
00:42:45wobei die auch einen
00:42:46Länderfinanzausgleich
00:42:47haben.
00:42:47Das heißt, auch da
00:42:48haben wir natürlich
00:42:48diesen Umverteilungsmechanismus
00:42:51und wir sehen es genau, wir
00:42:53sehen es hier, Hongkong,
00:42:54Lichtenstein, Monaco, Singapur,
00:42:55Schweiz, das zeichnet schon
00:42:57ein sehr klares Bild an der
00:42:59Stelle und was
00:43:01Freiheitsfackel hier auch noch
00:43:02geschrieben hat mit der
00:43:03pauschalen Kritik an der
00:43:04Lobby, auch da wieder
00:43:06subjektiv mein Werturteil an
00:43:08der Stelle, was unsere
00:43:09Branche betrifft, ja, und da
00:43:11sind eben so diese großen
00:43:13Platzhirsche wie Remondes und
00:43:15Co., die machen da wirklich sehr,
00:43:17sehr erfolgreich Lobbyarbeit und
00:43:20das ist etwas, was ich
00:43:21beobachte, deswegen kann ich
00:43:23da nur für meine Branche
00:43:24jetzt sprechen, in anderen
00:43:25Branchen kann das natürlich
00:43:26anders sein und also das ist
00:43:27noch etwas, weil hier steht
00:43:29bitte Vorsicht bei der
00:43:30pauschalen Kritik an der
00:43:31Lobby, vollkommen richtig,
00:43:32also nicht pauschal, sondern
00:43:33bezogen auf das, wie ich das
00:43:35wahrnehme für unsere Branche
00:43:37und da funktioniert es
00:43:38tatsächlich so, wie ich das
00:43:39gerade kritisiert habe, da
00:43:41macht man also uns das Leben
00:43:42schwer und das ist induziert
00:43:44von Remondes und Co., das ist
00:43:46ganz eindeutig so.
00:43:47Und das lässt sich auch
00:43:49belegen, hier steht noch das
00:43:50Recht des obersten Sowjets der
00:43:52EU, der ist ja, bringt nicht
00:43:53alles, okay, ja, gut,
00:43:56glaube ich, du hattest noch
00:43:57eine Frage, Dirk, und dann
00:43:58war irgendwie noch Fragen,
00:44:00die es gab.
00:44:00Ja, es gibt wohl auch Fragen
00:44:02auf YouTube, aber fangen wir
00:44:04vielleicht mit Dirk an und
00:44:05gehen dann weiter mit
00:44:06Kira Klee, der ist nicht
00:44:07besonders gut mit YouTube.
00:44:10Also einmal eine Frage zu
00:44:13Hongkong, da bin ich nur im
00:44:15letzten Jahrzehnt häufiger
00:44:16gewesen, aber da hat sich ja nur
00:44:19noch einiges getan, da gab es
00:44:21Proteste, ist Hongkong
00:44:22tatsächlich immer noch so
00:44:24frei und berechtigt, so weit
00:44:27oben auf dem
00:44:27Freiheitsindex und die gleiche
00:44:30Frage stelle ich mir auch zu
00:44:32Singapur.
00:44:33Ich bin vor drei Jahren in
00:44:34Singapur gewesen, als Raucher,
00:44:38es gibt keine Zigaretten zu
00:44:39kaufen, also man muss, doch, es
00:44:41gibt es, aber die werden
00:44:43verkauft wie die Pornohefte am
00:44:45Kiosk und am Ladentisch, also man
00:44:47muss explizit danach fragen und
00:44:49dann wurde ich nach der Marke
00:44:50gefragt, ich sagte Malbüro und
00:44:52dann bekam ich eine Verpackung, da
00:44:54stand wohl Malbüro drauf, aber
00:44:55keine Markenzeichen und nichts und
00:44:57ich wäre sicherlich in Teufelsküche
00:44:59gekommen, wenn ich in Singapur meine
00:45:02Kippen irgendwo auf die Straße
00:45:04geworfen hätte und keinen
00:45:05Aschenbecher, keinen öffentlichen
00:45:07Aschenbecher benutzt hätte. Es ist
00:45:10also irgendwo auch ein sehr
00:45:12striktes Regime da, das
00:45:14funktioniert und ich hatte da ein
00:45:16längeres Gespräch dann am
00:45:17Flughafen bei meiner Abreise mit
00:45:19einem Einheimischen, den ich
00:45:20gefragt hatte, wie schafft ihr das,
00:45:23die Stadt so sauber und ordentlich
00:45:25und so kriminalitätsfrei zu halten?
00:45:27Und er sagte, ja, wir leben nach
00:45:29denselben Werten und wir sind uns
00:45:30alle einig. Nur habe ich mir
00:45:33gesagt, ist das so freiheitlich,
00:45:35würde ich mich tatsächlich dort so
00:45:37wohlfühlen? Aber das mag eine
00:45:40Mentalitätsfrage sein.
00:45:42Ja, also der Kritikpunkt, also
00:45:44vollkommen richtig, was du sagst.
00:45:46Hongkong ist da, das Beispiel
00:45:48hinkt und da gab es auch ordentlich
00:45:49Kritik auf X, als es gepostet wurde.
00:45:53Das ist natürlich jetzt gerade nach
00:45:55den letzten Jahren hat sich da
00:45:56einiges geändert und auch Singapur,
00:45:58das ist natürlich eine Diktatur oder
00:45:59wenn du jetzt Dubai oder so nimmst,
00:46:01da sieht man aber auch, wie
00:46:03subjektiv das eben ist. Ja, und das
00:46:05kann das Ding eben auch nicht
00:46:07einfangen. Und das ist genau die
00:46:08Kritik, die wir geäußert haben an
00:46:09derartigen Metriken. Ja, nochmal
00:46:12zurück zur Freiheitsfacke, was er
00:46:13hier geschrieben hat. Ich habe das
00:46:14gerade ein bisschen schnell
00:46:14übersprungen. Das Recht des
00:46:16obersten Sowjets, der EU, der SSR,
00:46:18bricht nicht alles deutsches Recht.
00:46:20Eigentlich müsste die
00:46:21Bundesregierung und das
00:46:23Bundesverfassungsgericht auch gegen
00:46:24die EU, der SSR, unsere
00:46:26Menschenrechte und Grundgesetz oder
00:46:28Grundrechte verteidigen. Machen sie
00:46:29aber nicht. Das ist genau das, was
00:46:31der Fall ist. Ja, also theoretisch
00:46:33könnte man da schon was machen, aber
00:46:36es passiert ja nichts. Die
00:46:37Rechtsbrüche geschehen ja und sie
00:46:39legen das Recht ja auch so aus, wie
00:46:40sie wollen und setzen die Richter
00:46:44beim Bundesverfassungsgericht so
00:46:45ein, wie sie wollen. Also vollkommen
00:46:47richtig. Theoretisch ja, praktisch
00:46:49nein. Gewaltenteilung hat man uns in
00:46:51der Schule ja auch als wunderbare, als
00:46:54Ende der Geschichte verkauft und als
00:46:56die große Errungenschaft. Man kann
00:46:59Gewalt ja nicht teilen, sondern nur
00:47:00ablehnen. Aus unserer, aus der
00:47:02Perspektive eines freiheitsliebenden
00:47:06Menschen. Ja, das ist, das ist
00:47:09eindeutig so. Ja, genau. Und was du
00:47:11gesagt hast, Dirk, vollkommen, vollkommen
00:47:13richtig. Ja, und da ist genau der Punkt
00:47:15der subjektiven Präferenzen eines
00:47:17jeden Einzelnen spielt eben eine große
00:47:20Rolle an der Stelle. Wenn du halt
00:47:21rauchst, dann musst du eben gucken, wo
00:47:23das funktioniert. Ja, also da ist es
00:47:25schon komplett anders. Aber es ist auf
00:47:27jeden Fall interessant, so Regionen
00:47:31Liechtenstein, so Länder wie
00:47:32Liechtenstein, Singapur, beziehungsweise
00:47:34die Schweiz. Liechtenstein, die Schweiz
00:47:35sind zwei Paradebeispiele, die ja auch
00:47:37immer wieder genannt werden. Oder eben
00:47:39auch Estland, ja, Luxemburg, die kleinen
00:47:42Länder, tausend Liechtensteins. Das ist
00:47:44ja so das Ideal, was wir anstreben. Oder
00:47:46ich ergänze das gerne, sage eine Welt
00:47:48aus schadlos ablehnbaren Angeboten. Das
00:47:50ist das, was wir uns wünschen in allen
00:47:52Märkten der Menschheit. Das ist also der
00:47:54Fixstern, den wir anstreben. Und super
00:47:58Kommentar noch von Tino. Die
00:48:01Regierungsform hat keine Relevanz. Ja,
00:48:03also das ist auch noch ein wichtiger
00:48:05Punkt. Wäre vielleicht auch mal
00:48:07interessant, Thomas Bachheimer mal zu
00:48:08interviewen.
00:48:09Oh ja, bitte, bitte, bitte, bring ihn uns
00:48:11vorbei. Schlepp uns diese wunderbare
00:48:14Maus an.
00:48:15Weil Dubai, Dubai und
00:48:17Hongkong, der bildet ja beides ab.
00:48:20Ja, ja, ganz, ganz wunderbar, ganz
00:48:22wunderbar. Ich wäre mehr als nur
00:48:23begeistert, käme er dann mal zu uns.
00:48:26Ja, ein sehr charmanter Mann, wie man
00:48:28das halt so kennt von den Ösis.
00:48:30Ja, der ist sehr lustig. Freiheitsverklassung,
00:48:32eine Frage oder eine Anmerkung?
00:48:34Ja.
00:48:34Nee, sorry, schon, ihr seid drüber hinweg.
00:48:37Dann gehen wir vielleicht mal zu den
00:48:39Fragen auf YouTube, wenn keiner was
00:48:40dagegen hat. Irakli, das wäre dann
00:48:42quasi dein Beritt.
00:48:45Muss ich jetzt machen?
00:48:47Ja, also wenn ich das jetzt mache, dann
00:48:49kommen vorher wahrscheinlich irgendwelche
00:48:50depperten Werbeeinspielungen mit
00:48:52Krach. Ich glaube, das wollen wir
00:48:54nicht. Ich denke, das hast du besser
00:48:55im Griff.
00:48:56Na gut, also, Duiz Les schreibt,
00:49:00Straßen werden nie vom Staat gebaut.
00:49:03Stimmt, ich habe noch nie einen Beamten
00:49:04gesehen, der irgendwie mal
00:49:06malocht hat.
00:49:07Das stimmt nicht. In der Sowjetunion
00:49:09wurden die Straßen vom Staat gebaut,
00:49:11weil es nichts anderes gab.
00:49:14Ja, ja gut, da war jeder, da war jeder,
00:49:15da galt der Staat bin ich und zwar für
00:49:17jeden. Aber, aber nee, mehr,
00:49:19normalerweise würde, habe ich noch nie
00:49:20gehört, dass irgendein, ich weiß
00:49:22ich nicht, Beamter malocht.
00:49:24Also, ich denke, in der, in Nordkorea
00:49:26werden sie immer noch vom Staat
00:49:28gebaut, deswegen haben sie auch keine.
00:49:30Deswegen gab es auch in der
00:49:32Sowjetunion kaum Straßen, also kaum
00:49:34befahrbare Straßen und in DDR
00:49:37wahrscheinlich auch nicht viel
00:49:38besser jetzt.
00:49:39Vielleicht noch, darf ich kurz von
00:49:41dem, also, das ist natürlich
00:49:42vollkommen richtig, dass da private
00:49:43Unternehmen das ausführen, ja, aber
00:49:45die, dass, wie es passiert, wie es
00:49:48geschieht, auch diese ganzen
00:49:50Ausschreibungsverfahren und so weiter,
00:49:51das läuft natürlich alles über den
00:49:52Staat oder über staatliche Akteure und
00:49:54das führt genau zu dem beschriebenen
00:49:56Phänomen, dass es eben Kosten gibt,
00:49:59aber keine Preise und dass es eben zu
00:50:01einer Ressourcenverschwendung kommt, zu
00:50:02einer Kostenexplosion und zu einem
00:50:05Qualitätsverfall, aber der, die
00:50:07Aussage an sich trifft natürlich auf
00:50:08Deutschland zu, dass da eben private
00:50:11Unternehmen am Start sind, ne, das ist,
00:50:13das ist vollkommen klar.
00:50:14Ja, ja, absolut.
00:50:16Ich, ich frage mich einfach, warum kann
00:50:18man nicht, können nicht Menschen, die an
00:50:22der Straße leben, wohnen und die
00:50:25entsprechend auch Interesse haben, dass
00:50:28die Straße gut ausgebaut ist, einfach
00:50:30so eine, keine Genossenschaft gründen
00:50:32und genau das machen, was eigentlich der
00:50:36Staat auch tut, ist ja, also selbst nach
00:50:39der Rechtsform ist ja fast das Gleiche.
00:50:42Es wäre ja gar kein Unterschied, warum
00:50:44nicht, ja?
00:50:45Ja, absolut, ja.
00:50:46Ja, aber trotzdem, sie sind davon
00:50:49überzeugt, es muss unbedingt der
00:50:50Zentrale, die Zentrale, irgendwie
00:50:52Regierung machen, die nie diese
00:50:54Straße womöglich befahren wird.
00:50:57Ja, und die meisten fallen dann auch
00:51:00hinten über, ne, wenn, wenn du dann in
00:51:02ein Neubaugebiet ziehst und dann bist du
00:51:05froh, dass du dein Haus endlich
00:51:06finanziert bekommen hast und dann kommt
00:51:08plötzlich von der Kommunalverwaltung ein
00:51:10Schreiben, dass du jetzt die Straße vor
00:51:12der Haustür noch finanzieren musst mit
00:51:1432.000 Euro.
00:51:15Ja, ja.
00:51:17Iraki, super Kommentar, ja, also man kann ja
00:51:20unmöglich betroffen sein, wenn man nicht
00:51:21betroffen ist, also wenn man damit nichts
00:51:22zu tun hat einfach, das ist ja genau der
00:51:24Punkt, den du gemacht hast und das ist
00:51:26wirklich eine entscheidende Aussage an
00:51:29der Stelle, dass eben, wir Menschen sind
00:51:32Anreizwesen, ja, wir folgen den Anreizen und
00:51:34wenn mein Anreiz eben ist, dass ich das
00:51:36benutzen will, weil ich betroffen bin von
00:51:38dieser Straße, dann habe ich natürlich
00:51:40einen anderen Anreiz, als wenn ich in
00:51:42Brüssel, Berlin oder sonst wo weit weg
00:51:44bin von dieser Straße und überhaupt nicht
00:51:47betroffen bin. Also Tino hatte hier zig
00:51:49Sachen noch eingeblendet, ich konnte jetzt
00:51:50gar nicht so schnell folgen, weil ich euch
00:51:52auch zugehört habe, aber hier waren eben
00:51:54einige Punkte, die er nochmal dann
00:51:56angemarkert hat, vielleicht haben die
00:51:57Zuschauer an den Bildschirmen zu Hause
00:51:59das eine oder andere gesehen, aber ich
00:52:01empfehle einfach selber dort zu stöbern,
00:52:04wir stellen da vielleicht alle Links
00:52:06unter das Video, dass eben, dass das Tino
00:52:10vielleicht auch nochmal alles
00:52:13rüberschickt, vernetze ich euch
00:52:14schnellstmöglich und dann funktioniert das
00:52:16auch. Ja, das müssen wir dann auf YouTube
00:52:21reinsetzen, weil den Chat von hier sieht
00:52:24man auf YouTube nicht. Ja, ja, ist klar.
00:52:27Hier sind denn noch mehr Fragen auf YouTube?
00:52:29Ja, ja. Also zum Beispiel, seid ihr als
00:52:33BDV bei der Ludwig von Mises Konferenz in
00:52:36München dieses Jahr?
00:52:39Nein, die boykottieren wir, weil die nicht
00:52:42demokratisch genug ist.
00:52:44Nein, nicht explizit. Es ist ja auch ein, wie sagt
00:52:58man, Bildungsverein oder was, also es sind
00:53:00einzelne Mitglieder, kann man da finden, aber
00:53:02als Partei der Vernunft treten wir noch nicht
00:53:05auf. Okay. Obwohl wir uns natürlich
00:53:08inhaltlich extrem einig sind.
00:53:11Ich würde noch weitere Fragen machen.
00:53:13Ja, also Chris N. hat wie immer sehr viel
00:53:16geschrieben und auch viel, was eigentlich
00:53:20nicht stimmt. Okay.
00:53:23Ein Punkt, ein Punkt noch von meiner Seite,
00:53:26weil Freiheitsfackel hier wieder was Schönes
00:53:27geschrieben hat. Auch die Staatsform in
00:53:29Klammern Republik ist kaum relevant. Ja, also
00:53:32zu dem Kollektivismusindex. Und dann noch
00:53:34off the record, mir ging es darum, dass
00:53:37mit der Kleinstaatlichkeit viele eigene
00:53:39Währungen, eigene Zölle, eigene Gesetze
00:53:41fürchten. Während wir wohl nichts anderes
00:53:43gegen, oder weil wir nichts, warte mal,
00:53:46was steht hier, ist runtergesprungen.
00:53:48Während wir wohl nichts gegen den großen
00:53:51EU-Binnenmarkt haben, man sollte meines
00:53:54Erachtens näher erklären, was wir unter
00:53:56Kleinstaaten und deren Zusammenarbeit
00:53:57verstehen. Ja, in Nettleid.
00:54:00Genau, natürlich Zollfreiheit, ja, das ist
00:54:02ohnehin klar. Und verschiedene, eben
00:54:06ein Wettbewerb der Staaten, ein Wettbewerb
00:54:09der Staatsdienstleistungen der verschiedenen
00:54:11Anbieter. Das wäre so das, was ich darunter
00:54:13verstehen würde, dass eben die Präferenzen
00:54:15der Menschen da auch eine Rolle spielen. Ja,
00:54:16dass ich wählen kann zwischen verschiedenen
00:54:19Angeboten und dass ich eben Nein sagen kann.
00:54:21Und heute, wenn wir das in Westeuropa uns
00:54:24ansehen, die Staaten sind ja alle ungefähr
00:54:25ähnlich. Ja, das ist ähnlich hohe Staatsquote,
00:54:27ähnliche Regulierung der EU eben angeschlossen.
00:54:32Das ist fatal, wie es heute der Fall ist. Ja,
00:54:35und natürlich Staat und Geld trennen oder
00:54:37Staatsdienstleistung und Geld trennen, wenn man
00:54:39jetzt so etwas wie Titus Gebel ins Feld
00:54:41führt, das wäre ja etwas, was wir uns wünschen
00:54:43würden, was man mal irgendwo ausprobieren
00:54:45könnte. Ja, das wäre zum Beispiel etwas, was
00:54:47der Kollege da in Sachsen-Anhalt dann durchsetzen
00:54:50könnte. Ja, dann könnte er sagen, okay, das
00:54:52Gebiet, da kann jetzt der Titus Gebel, ich weiß
00:54:54nicht, ob das rechtlich ist, ist es wahrscheinlich
00:54:55nicht möglich. Aber so etwas wäre
00:54:57natürlich eine schöne Utopie, die ich mir
00:54:59gerade ausmale. Ja, ja, ja, das wäre ein
00:55:01Träumchen. Dirk, aber du hast noch eine
00:55:03Frage. Freiheitsfackel macht jetzt sich auch
00:55:06noch einmal. Ja, also. Und natürlich ist die
00:55:08Frage, ob es noch Fragen auf YouTube gibt,
00:55:10die besonders drängen. Also Fragen über Fragen
00:55:13fangen wir mit Dirk an. Machen wir es ein bisschen.
00:55:16Ja, nee, an dieser Stelle bloß der Hinweis, wir
00:55:17haben es ja auch schon mal auf diesem Kanal hier und
00:55:19beim letzten Bundesparteitag gehabt und mein
00:55:23Konzept der kommunalen Finanzhoheit. Das heißt, wir
00:55:26ändern Artikel 109 des Grundgesetzes, der ja regelt,
00:55:30wie die großen Steuern in Deutschland verteilt
00:55:32werden und sagen einfach, das Geld muss da bleiben, wo
00:55:35das Leben stattfindet, nämlich in den Kommunen.
00:55:38Und man kann sich durchaus auf Landesebene oder auch auf
00:55:41Bundesebene zusammentun. Man kann, das müssen aber dann
00:55:44freiwillige Gemeinschaften, Genossenschaften,
00:55:47Arbeitsgemeinschaften sein.
00:55:48Und wenn, natürlich müssen wir die Bundesrepublik an sich
00:55:52erhalten, aber wenn dann mal die Bundesregierung drei U-Boote an
00:55:57Israel verschenken will oder ein paar Raketen an die Ukraine,
00:56:04dann müssen sie eben mit dem Hut rumgehen und dann ist es
00:56:06vielleicht einfach mal eine parlamentarische
00:56:08Abstimmungssache der ganzen Kommunen, da dann einen Betrag
00:56:13zuzuweisen, den sie für akzeptabel halten.
00:56:16Weil dann auch jeder Politiker eben nicht mehr so abgehoben
00:56:19von der Bevölkerung ist, sondern eben auch seinen Wählern
00:56:23samstags im Supermarkt begegnet und dann sehr verantwortlich ist
00:56:27für das Geld, was er ausgibt.
00:56:29Und das würde dann auch dazu führen, dass unser Finanzrecht
00:56:32deutlich einfacher werden würde und dass die Kommunen,
00:56:36Kleinstaaterei eben, untereinander konkurrieren könnten
00:56:40mit ihrem Steuerrecht und sagen würden, könnten, ja,
00:56:45wir ändern das jetzt so, dass wir hier mehr Unternehmen anziehen
00:56:49oder mehr Anwohner anziehen oder auch nicht anziehen wollen.
00:56:55Freiheitshackel, up to you.
00:56:56Jetzt bist du dran.
00:56:57Dankeschön.
00:56:59Ich wollte nochmal eine Sache rausarbeiten.
00:57:02Ihr seid freundlicherweise darauf eingestiegen,
00:57:04auf den Begriff Kleinstaaterei.
00:57:07Der Normalbürger, der stellt sich darunter etwas Fürchterliches vor,
00:57:10der denkt, ach, da war hier an der Dorf, nächstes Dorf,
00:57:13da war eine Grenze und da begann Preußen oder da war das.
00:57:17Und da war Zoll und da war Kontrollen, da war Polizei,
00:57:19da muss man ein Ausreißen, ist alles widerlich.
00:57:22Da hat kaum einer draußen Bock drauf.
00:57:24Ja, aber war ja eigentlich das Land der Denker und Dichter,
00:57:30die Zeit der Kleinstaaterei.
00:57:33Hast du völlig recht.
00:57:34Das war ein Schenkwort.
00:57:35Das war eine Hochzeit deutschen Denkens.
00:57:39Und die Frage ist jetzt, was ist Deutsch?
00:57:41Deutsch als Nation ist, glaube ich, eine Idee,
00:57:44die um 1812 aufkam, nachdem Napoleon besiegt war,
00:57:49Wiener Kongress.
00:57:50Und da haben die gesagt, ja, wir machen jetzt Nationen auf.
00:57:53Das sind die Franzosen, das sind die Deutschen.
00:57:55Und da ist Schluss, um diese Kleinstaaterei aufzulösen.
00:58:01Aber letztendlich war diese Hochzeit der Dichter und Denker
00:58:06etwas Wundervolles.
00:58:07Und ich denke da auch gerne drüber nach,
00:58:10wie man das wieder machen kann.
00:58:11Ich möchte einfach nur unterscheiden,
00:58:14die Kleinstaaterei heißt ja nicht,
00:58:16dass man nicht eine Zollunion machen kann.
00:58:18Das war auch die Grundlage des Gesamtdeutschlands.
00:58:24Ich glaube unter Bismarck, wo die angefangen haben
00:58:27und haben eine Zollunion gemacht von da bis da und haben gesagt,
00:58:31Mensch, da haben wir doch einen Binnenmarkt,
00:58:33einen deutschen Binnenmarkt.
00:58:34Und heutzutage haben wir eine EU,
00:58:36früher eine europäische Wirtschaftsgemeinschaft,
00:58:39einen riesigen Binnenmarkt.
00:58:41Und da können auch deutsche Unternehmen, egal von wo,
00:58:44den ganzen Markt bedienen, nach Frankreich liefern,
00:58:47nach Spanien liefern, nach Portugal liefern.
00:58:50Völlig egal, ohne dass da einer seine dumme Nase reinsteckt
00:58:53und noch Steuern draufknallt.
00:58:55Das ist doch vorteilhaft.
00:58:57Und man kann also beides haben.
00:58:59Und das ist, glaube ich, wichtig rauszustellen.
00:59:01Sonst haben die Leute ein Kopfkino und sagen,
00:59:03um Gottes Willen, Gottes Willen, was für Spinner,
00:59:06dass die die Kleinstaaterei zurückhaben wollen.
00:59:09Und verkennen die vielen Nutzen, die es geben kann,
00:59:13wenn man sich freiwillig zusammenschließt,
00:59:16zum Beispiel zu einer Zollunion.
00:59:19Freiwillig frei eben.
00:59:20Absolut.
00:59:21Und das, was du ausgeführt hast,
00:59:23lässt sich auch sehr, sehr schön umschreiben mit der Hanse.
00:59:25Da gab es eben Institutionen, die entstanden sind,
00:59:28aus der Notwendigkeit der Kooperation heraus.
00:59:31Da hat man eben Fahrgemeinschaften gebildet.
00:59:33Wenn man ein Schiff nicht komplett vollgeladen bekam mit seiner Fracht,
00:59:36hat man sich eben Leute gesucht, um das Schiff voll zu bekommen.
00:59:39Und damals waren die Städte, die Hansestädte,
00:59:41die standen in Konkurrenz und hatten ein Recht,
00:59:45worauf dann die Händler aufgesattelt haben.
00:59:47Und die Händler haben natürlich nur dort Handel betrieben,
00:59:49wo sie auch am besten behandelt wurden.
00:59:52Genauso wie Schiller, Goethe und Co. eben auch dorthin gegangen sind,
00:59:55wo sie am besten behandelt wurden und viele andere eben auch.
00:59:58Und genau das Land der Dichter und Denker dann entstehen konnte.
01:00:01Und wenn wir das heute Deutschland sehen,
01:00:03ja, dann gibt es zwar dieses Gebilde,
01:00:04aber wir hören es ja auch allein hier bei uns.
01:00:07Es gibt unterschiedliche Slangs und so weiter.
01:00:10Freiheitsfackel hat einen anderen Slang als ich beispielsweise.
01:00:13Oder im Norden spricht man auch anders, im Osten und so weiter.
01:00:16Also diese regionalen Unterschiede,
01:00:18die will man natürlich irgendwo eliminieren.
01:00:21Plattdeutsch und so weiter, das verschwindet alles langsam,
01:00:23aber sicher.
01:00:24Aber das gab es mal.
01:00:26Und nochmal zurück zu Hanse.
01:00:27Die Hanse hatte einen Hansetag.
01:00:30Das war ein zentralistisches Element.
01:00:33Aber der hat in manchen Jahren gar nicht stattgefunden.
01:00:37Er hatte also gar nicht so diese Bedeutung.
01:00:38Der Fokus war eben auf das, was tatsächlich stattgefunden hat.
01:00:42Und es war auf Freiwilligkeit angelegt.
01:00:45Und es gab keine Liste und so weiter.
01:00:47Also im Grunde das, was wir heute erleben, wo man uns Institutionen aufzwängt,
01:00:52wie die EZB, technokratische Institutionen, wie die WHO und vieles andere,
01:00:57so war es bei der Hanse eben nicht.
01:00:58Und Freiheitsfackel hat noch eine Ergänzung vielleicht möglicherweise zu Hanse.
01:01:02Ja, bitte, bitte, bitte.
01:01:03Gerne.
01:01:04Ich wollte deine Idee aufgreifen, Benjamin, mit den Sitzungswochen.
01:01:11Ich glaube, der Bundestag macht die Hälfte des Monats Sitzungswochen und die andere nicht.
01:01:16Mit einem Wort, die treffen sich 25 Wochen lang und machen neue Gesetze, neue Gesetze, neue Verordnungen,
01:01:24neue Gesetze, neue Gesetze.
01:01:26Die haben längst die Übersicht verloren, was sie an Gesetzen alles gemacht haben,
01:01:29was wir Bürger alles berücksichtigen müssen.
01:01:33Der Kongress in den USA, der hat sich, glaube ich, nur zweimal im Jahr getroffen.
01:01:39Und der ganze Output, den die da hingekriegt haben, wenn die sich wiedergesehen haben,
01:01:43wenn die sich, ich weiß nicht, nachdem ein paar Tage zusammengesetzt haben,
01:01:47das war sowas wie die Unabhängigkeitserklärung.
01:01:50Das war ein paar Seitendokument.
01:01:52Eins. Und das ist seit 250 Jahren klasse.
01:01:56Wenn sich unsere Leute, egal wie viele Abgeordnete wir da bezahlen,
01:02:02auch nur einmal im Jahr treffen würden, wäre nach meiner unmaßgeblichen Meinung,
01:02:07da eine Prioritätenliste durchzusetzen, wo man sagt,
01:02:12Mensch, was ist denn jetzt nur wirklich das Wichtigste?
01:02:14Für jetzt oder für das nächste halbe Jahr, bis wir uns wieder treffen,
01:02:18was müssen wir da regeln?
01:02:19Und da kommt nicht die Bonbon-Verordnung raus mit 25.000 Worten,
01:02:25sondern da kommt halt raus meinetwegen Frieden mit Russland oder was auch immer.
01:02:30Und dann konzentrieren sich die wieder auf alles.
01:02:33Also von daher ein goldrichtiger Hinweis. Danke für die Idee.
01:02:37Also auch da nochmal eine Ergänzung und der Blick in die Schweiz,
01:02:40die Landsgemeinden, die es gab, die sich einmal im Jahr getroffen haben, um Politik zu machen.
01:02:46Und nicht wie heute, 365 Tage, wo also die ganze Zeit das Radio läuft
01:02:51und man damit zugemüllt wird, im wahrsten Sinne des Wortes.
01:02:54Da hat man sich also einmal im Jahr getroffen auf dem Marktplatz
01:02:57und hatte eben seinen Säbel dabei oder was es war,
01:03:01womit man abgestimmt hat.
01:03:03Da konnte man eben auch sehen, wer wie abgestimmt hat.
01:03:06Und da hat man einmal im Jahr sein Gemeinwesen geregelt vor Ort und dann war es das.
01:03:09Und wenn es eben andere Dinge zu regeln gab, dann hat man das auch versucht hinzubekommen.
01:03:14Aber das ist genau der Punkt, dass eben heute permanent Politik ist
01:03:18und da eben nur einmal im Jahr oder wie auch immer,
01:03:21wenn es eben was zu besprechen gibt, dann kann man sich natürlich zusammenfinden.
01:03:24Also die Landsgemeinden sind auch aus meiner Sicht nochmal ein Beispiel,
01:03:27was man näher studieren könnte und sollte.
01:03:32Jetzt vielleicht kommen wir langsam auch zu einem Ende zu.
01:03:36Aber bevor wir das tun, Irakli, nochmal die Frage nach den YouTube-Kommentaren.
01:03:42Gibt es da irgendetwas, was drängt?
01:03:45Es gibt viele Kommentare.
01:03:49Chris N. ist wie immer halt sehr fleißig gewesen.
01:03:54Aber zum Beispiel, in Deutschland leben wir im Kapitalismus,
01:03:59im Endstadium private Monopole, wohin man schaut.
01:04:03Das heißt Grupp-Bulgari-Liberalismus.
01:04:10Naja.
01:04:12Die Meinung darf man sein, noch.
01:04:15Ja, das ist dann aber wirklich nur eine Meinung,
01:04:17dass es blöde an Meinung ist, dass sie nicht immer gerne auf Fakten basiert.
01:04:22Also die Antworten ist nicht Fakte, sondern Definitionsproblem.
01:04:28Wenn man Kapitalismus so wie nach Karl Marx versteht, dann ja, ist es Kapitalismus.
01:04:35Wenn man Kapitalismus nach Libertären, also nach Mises oder nach uns versteht,
01:04:40also definiert wie der freie Markt, dann ist es natürlich das Gegenteil vom Kapitalismus.
01:04:48Und das System, was Chris N. beschreibt, nennen wir Korporatismus, nicht Kapitalismus.
01:04:56Exakt.
01:04:57Das ist ein Definitionsproblem.
01:04:59Ja, ich nenne es gerne Milliardärsplanwirtschaft.
01:05:03Aber wie auch immer, es ist ein Mangel an Freiwilligkeit.
01:05:09Ulrike Gero nennt das, glaube ich, sogar Faschismus, weil Faschis eben diese Routenbündel sind.
01:05:15Und da sind eben Staat und Industrie gebündelt.
01:05:19Ich fand die Definition ein bisschen ungewöhnlich und glaube nicht, ob sie treffend ist.
01:05:24Aber wie gesagt, es wird sogar, dieser Korporatismus kann auch als Faschismus ausgelegt werden.
01:05:31Ja, und jetzt haben wir den allerbesten Spruch des Tages von Freiheitswackel.
01:05:35Wer Karl Marx liest, wird Kommunist.
01:05:38Wer Karl Marx versteht, wird Libertär.
01:05:40Sehr schön.
01:05:41Oh mein Gott, liebe Freiheitswackel, machst du da bitte ein Meme, was viral geht?
01:05:46Das ist großartig.
01:05:48Bitte, bitte, bitte, bitte.
01:05:49Ich bin auch ganz aus dem Häuschen gerade.
01:05:51Ja, ich bin auch ganz aus dem Häuschen.
01:05:53Also das ist libertäre Marketing at its very best.
01:05:58Das ist doch jetzt ein super Schlusswort, ne?
01:06:01Absolut.
01:06:01Lieber Dirk, aber eigentlich gebührt das Schlusswort dir, bevor ich dann mit meinem Schlusswort komme, dem Sprüchlein, das ich aufsagen
01:06:10darf, am Ende.
01:06:12Also dann, wer es lieber als real möchte, mit meinem Konterfeil, wer Karl Marx liest, wird Kommunist.
01:06:21Wer Karl Marx versteht, wird Libertär.
01:06:24Von daher, lieber Benjamin, herzlichen Dank für deinen Besuch.
01:06:29Ich fand, es war eine tolle Sendung, waren diese hochinteressante Informationen.
01:06:32Lieber Tino Gottsmann, auch dir ganz herzlichen Dank für die Präsentation und das Steuern des Bildschirms im Hintergrund.
01:06:41Und ja, komm zur Vernunft.
01:06:44Ja, genau.
01:06:45Liebe Zuschauer, das war der Freispruch, der Podcast für Vernunft und Freiheit.
01:06:52Denken Sie selbst, bleiben Sie frei.
01:06:54Und wenn Sie mitgestalten wollen, kommen Sie zur Vernunft.
01:06:58In diesem Sinne, bleiben Sie uns gewogen.
01:07:01Amin.
01:07:03Danke, auf bald.
01:07:06Tschüss.
01:07:07Tschüss.

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