- vor 2 Wochen
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MenschenTranskript
00:03Prost, Kaffee zum Feierabend.
00:15Meine Mädels, meine Jungs, der siebte Tag, Feierabend. Ich wollte heute ja nicht mehr machen,
00:22aber dann haben die Mädels gesagt, heute ist doch trotzdem der siebte Tag. Und außerdem hast du uns heute Morgen
00:30verjessen,
00:31haben sie wieder gelacht. Er ist ja meistens eher auf telepathischem Kontakt mit mir.
00:47Käpt'n Blaubeer? Heimblöds? Knut?
00:56Kaffee.
01:01Kaffee.
01:12Kaffee.
01:25Musik
01:53Musik
02:14Herr, mein Gott, demütig und sankbar will ich sein
02:17und immer mein Maul aufreißen für die Ärmsten dieser Welt.
02:26Dann will ich erstmal was vorlesen, meine Mädels, meine Jungs.
02:31Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, Ernst Hemingway.
02:36Nun, ich bin da anderer Meinung.
02:39Im Krieg und in der Liebe ist nicht alles erlaubt.
02:43Und dafür haben wir unseren Gott, den Gott Abrahams.
02:46Wie gesagt, sich zu verteidigen, meine Unteroffiziere, ist eine Sache.
02:55Sich zu verteidigen ist eine Sache.
02:57Und in der Liebe, naja, war ja mein Freund immer treu gewesen.
03:05Das war das Einzige, was man mir nachsagen kann.
03:10Ja, meine Mädels, meine Jungs.
03:14Am siebten Tag, den Feierabend, wie gesagt, immer.
03:18Das war aber eigenartig, dass unser Bewusstsein war.
03:24Was das doch ausmacht.
03:26Für mich war das heute irgendwie, obwohl ich ja nicht aus Hause gegangen bin oder so,
03:30aber es war alles irgendwie heute anders war.
03:38Ja, es war irgendwie anders.
03:42So, vorgelegen haben wir Tagschen nach, wie gesagt.
03:52Was wollte ich denn nun erzählen, oh beia, oh beia, oh beia.
03:59Ja, mit der Liebe, wa?
04:01Also, da hat uns Gott klare Anweisungen gegeben, wa?
04:05Wie gesagt, der Gott Abrahams will ja nicht uns irgendwas zwingen oder so, wa?
04:11Sondern, er meintet ja gut mit uns.
04:14Denn der Gott Abrahams ist wirklich der Gott aller Menschen.
04:21Der Gott Abrahams.
04:24Der liebende Vater aller Menschen, hat mal einer so gesagt, wa?
04:31So, und weil es heute nun, äh, unser deutscher Nationalfeiertag ist,
04:39wie gesagt, ich war nie stolz.
04:42Ich war immer dankbar.
04:46Bist du, als Kind hatte ich ja mit meinen Bronchien irgendwann zu tun
04:49und dann war ich eigentlich sehr dankbar, wenn ich mal einen Tag hatte, wo ich nicht war.
04:55Wo ich wie andere Jungs rumrennen konnte und mitkämpfen konnte und machen und tun,
05:00was da immer los war.
05:03Oder einfach alleine unterwegs war, ohne, äh, äh, äh.
05:07Das war schon was.
05:09Deshalb kenne ich wahrscheinlich keinen Stolz.
05:11Ich kenne nur Dankbarkeit.
05:15Und ich kenne keinen Hass.
05:17Wut, ja, Wut kenne ich eigentlich nicht.
05:19Aber Hass kenne ich nicht.
05:21Ich mache den fertig und wenn es das Letzte ist, so was kenne ich nicht.
05:27Ja, und weil nun heute der Nationalfeiertag ist,
05:32würde ich sagen, horchen wir mal heute ein bisschen deutsche Musik,
05:35weil als Kind habe ich ja auch, wie gesagt,
05:38ich habe bei Omi die so genannte klassische Musik gehört,
05:42bei Tante Lotte die Swing-Musik,
05:44bei meiner Schwester, großen Schwester, habe ich die Rock'n'Roll-Musik als Kind mitgekriegt,
05:51bei Vater habe ich eben, Vater hat seine Lieder,
05:54was der immer so gespielt hat,
05:56wobei Pferdehalfter natürlich unvergessen für mich ist.
05:59Und Roll, Roll, Roll, Rollmädchen, rolle dich draußen lang.
06:08Roll, Roll, Roll, Rollmädchen, rolle dich draußen lang.
06:19So, und jetzt kommt noch ein wenig deutsche Musik
06:24und da möchte ich euch noch eine Hunde-Geschichte erzählen.
06:27Ich habe ja noch mehrere Hunde-Geschichten auf Lache habe
06:30und da kommt alles erst so nach und nach wieder.
06:33Ja, so eine Musik habe ich natürlich auch gehört als Kind,
06:37irgendwo im Radio bei Tante oder weiß ich was.
06:41Die Nacht abkippt, die Oma lacht,
06:43das Bett der Kracht von mir als Kindermeister.
06:50Ja, ich war mal unterwegs, ich wäre auch schon da.
06:5420 Jahre her oder 15 Jahre, weiß ich gar nicht.
06:57Ja, ich war unterwegs gewesen, musste dringend pinkeln.
07:05Also bin ich in die nächste Kneipe drin
07:07und um da nicht zu fragen,
07:09da hab ich mal, hab ich gesagt,
07:10ein Kaffee, warum bin ich auf Toilette her?
07:13Also da saßen in der Kneipe saßen ein paar Leute,
07:16ein paar Männer und eine Frau,
07:17eine Frau mit einem weißen Kampfund.
07:20Das war schwarz, weil ich würde jetzt nicht mehr an der Oster.
07:24Ich war auf Toilette,
07:26hinten, komme aus der Toilette raus
07:28und auf einmal sitzt der Kampfund.
07:33Also da war vorne die Theke
07:35und dann kam so ein Clubzimmer oder was das sein sollte
07:38und da waren die Toiletten.
07:39Dann war es der genau in dem,
07:42wo von der Theke her zum Clubzimmer war.
07:47Da saß der Hund so,
07:48kickte mich so an.
07:49Ich bin auf den Nose und hab mir gedacht,
07:51naja, hab ich mich von ihm hingehaut,
07:54in seiner Höhe,
07:55ich hab den so angekippt
07:57und der Hund hat mich angekippt.
08:01Und dann passierte voll mit.
08:04Der Hund kam so nach vorne,
08:07ich merkte,
08:09gefühlt,
08:09dass der nicht aggressiv war.
08:12und ich wollte so mit dem Kopf
08:14an ihm sein Kopf rannehmen.
08:16Und genau in dem Moment
08:17wollte der Hund wahrscheinlich
08:18das Kleinchen machen.
08:20Und wir knallten richtig stark
08:22mit den Köpfen zusammen.
08:24Daraufhin musste ich loslachen
08:26und der Hund freute sich dumm und dämlich.
08:30Die Frau kam dann aufgeregt,
08:32da war es sehr viel los,
08:33sehr viel los war.
08:34Und dann sah die Mischter hocken
08:36und lachen
08:37und den Hund vor Freude hin und her springen.
08:41Hätte irgendwo anders aussehen können
08:43als im Kampf und war.
08:48Peter der Große,
08:49sie nannten ihn Peter der Große.
08:51Der wollte nicht nach Amerika gehen,
08:53kann ich verstehen,
08:54doch nicht wo ich bin.
08:57Berlin ist Berlin.
08:59The real first war.
09:02The real first, würde ich mal sagen.
09:06Ja, das waren doch nur genetigt
09:08und da sind mir dann hinterher
09:09noch ein paar Sachen eingefallen,
09:10was ich so erlebt habe.
09:11Und so nächste Woche her.
09:15So, das war's für diesen
09:19Nationalfeiertag,
09:20den siebten Tag des Feierabends.
09:23Meine Mädels, meine Jungs,
09:24den Dankbaren.
09:26Grüß.
09:29Und da bin ich ja mal gespannt
09:30auf die Abendmahlfeier,
09:31da bin ich wirklich gespannt,
09:33da bin ich wirklich mal gespannt.
09:38Ja, das war's.
09:43Dämmchenlaube.
09:43Dämmchenlaube.
09:45Tschüss.
09:46Ein Glück.
09:48Tschüss.
09:49Knut.
09:50Tschüss.
09:52Tschüss.
09:53Euer Erleuchteter.
09:56Seht ihr,
09:57das ist nicht nur Erleuchteter,
09:58gnädige Frau.
09:59Nein.
10:00Doppelt Erleuchteter.
10:03Doppelt Erleuchteter.
10:05Ich lege sehr viel Wert ab,
10:07dass ich der Doppelt Erleuchteter bin.
10:10Das nächste Mal meine Mädels,
10:12meine Jungs.
10:36Tja.
10:37Sie scheinbar auch mit uns,
10:38vor allem Hunde.
10:40Zwischen Mensch und Hund
10:42gibt es oft eine ganz starke Bindung.
10:44Wie stark,
10:45davon erzählen Tanja und Bernd.
10:47Ihrem Hund Mio
10:48sind sie auf ewig dankbar.
10:51Das war ein Samstag,
10:53es war halb acht,
10:54es war ein nebliger Tag
10:55und da bleibt man doch
10:56ein bisschen länger im Bett liegen.
10:57Also wir hatten auf jeden Fall
10:58noch geschlafen
10:59und Mio kam dann um halb acht
11:02und wollte mich wecken.
11:03Ich habe ihn dann weggeschickt.
11:05Nee, wir schlafen jetzt noch
11:08und irgendwie roch es
11:10aber dann so ein bisschen seltsam
11:11nach verbranntem Holz.
11:13Aber da jeder im Umkreis
11:15mit Holz feuert,
11:16war das jetzt nichts Besonderes.
11:17Bei mir hat er dann den Kopf
11:20vor das Gesicht gelegt,
11:21auf der Matratze,
11:23ganz extrem nervös gehäschelt
11:26und ich habe dann auch gesagt,
11:27komm Mio, jetzt ist es gut,
11:29jetzt leg dich nochmal hin.
11:30Normalerweise macht er das dann auch.
11:31Aber er war an dem Morgen
11:32gar nicht zu halten,
11:33er war extrem nervös,
11:34ist dann auf und ab
11:35und hat dann halt versucht,
11:37mir die Decke wegzureißen.
11:39Das hat er dann auch geschafft
11:40und ich habe gedacht,
11:42komm, vielleicht muss er wirklich
11:42ganz, ganz dringend raus
11:43und dann stehst du halt auf.
11:45Aber dann ging es los,
11:46meine Frau auf, runter
11:47und die hat dann von unten
11:48schon gerufen, Feuer, Feuer, Feuer.
11:50Und dann, als wir hinten
11:51im Hof gestanden haben,
11:52haben wir gesehen,
11:53dass es bei uns ist,
11:54dass der Dachstuhl
11:54in hohen Flammen schon steht.
11:57Und dann schrieb mein Mann
11:58nur noch, raus aus dem Haus, raus.
12:00Es war schrecklich.
12:02Aber das Schlimmste
12:04konnte verhindert werden.
12:05Mio hat uns das Leben gerettet.
12:06Es ist wirklich nicht
12:07in Worten zu beschreiben,
12:08was er für uns bedeutet.
12:12Gell?
12:13So ein kleiner Lebensretter, ne?
12:15Ja.
12:17Ja, Mio hat sprichwörtlich
12:19den richtigen Riecher gehabt.
12:20Der Geruchssinn von Hunden
12:22ist sehr nützlich für uns.
12:24Schätzungsweise eine Million
12:25verschiedene Gerüche
12:26kann ein Hund unterscheiden.
12:28Der Mensch in etwa 10.000.
12:30Ausgebildete Hunde erschnüffeln Drogen
12:32oder sogar Krankheiten wie Diabetes.
12:34Aber auch als starke Kraftpakete
12:37sind sie für uns Menschen im Einsatz.
12:39Wie Yari und Ella von Baywatch.
12:44Sommersaison auf der Insel Usedom.
12:46Um halb 10 beginnt der Dienst
12:48der Wasserrettung Kaiserbäder.
12:51Moin, Moin, liebe Urlauber,
12:53Einheimische und Badegäste.
12:56Rettungsschwimmer Sebastian Anczak
12:58sichert mit seinen Kameraden
12:59zwölf Kilometer Ostseestrand ab.
13:02Mit dabei eine Helferin auf vier Pfoten.
13:05Die dreijährige Yari ist eine polnische Hirtenhündin
13:08und gehört zu Sebastian.
13:12Sie ist überall dabei, sie möchte dabei sein,
13:14ist ein Adrenalin-Junkie, sie will mit im Einsatz sein,
13:16sie will raushüpfen, Leute übernehmen,
13:18alles abchecken.
13:19Yari liebt Action.
13:22Sie ist wirklich als frisch abgeholter Welpe,
13:23saß sie mit mir auf dem Quad.
13:25Deswegen kennt sie das alles.
13:26Für sie ist das so, ach Motor, keine Angst,
13:28Boot, Motor, Welle, ach, Herrchen.
13:31Das ist so, dass sie mich anguckt und sagt,
13:33entspann du doch mal.
13:35Ideal für den Job als Wasserrettungshund.
13:38Im Einsatz trägt Yari eine Spezialweste.
13:41Die beiden wollen uns zeigen,
13:42was man als Wasserretter auf vier Beinen
13:44alles draufhaben muss.
13:46Doch Yari ist heute etwas eingeschränkt.
13:50Ich habe das heute ein bisschen lockerer angesetzt,
13:52weil sie so eine leichte Zerrung im Rücken hat.
13:54Sie sehen ja den Strand, die Schlaglöcher,
13:55sie hat so ein Schlagloch gekriegt beim Laufen,
13:57weil die Leute ja keine Löcher buddeln,
13:58sondern Grand Canyons.
14:00Und als sie quasi versunken hat,
14:01eine leichte Zerrung.
14:02Deswegen schonen wir sie heute bis hin.
14:04Ein Bade- und Bootverbot würde Yari aber als Strafe empfinden.
14:09Deshalb nimmt Sebastian sie trotzdem mit.
14:11Sie üben wichtige Kommandos.
14:13Wenn Sebastian ins Wasser springt, soll Yari noch warten.
14:19Bleiben.
14:22Pfeifen heißt, los ins Wasser springen und Herrchen abschleppen.
14:26Was später mit Fremden funktionieren soll,
14:29muss im Team geübt werden.
14:31Und Boot.
14:32Ich finde, man darf einen Hund nicht zwingen.
14:34Er muss das freiwillig tun.
14:36Und es kann durchaus sein, wenn man sich einen Hund kauft,
14:38den ausfüllen will, dass er nicht geeignet ist.
14:39Dass er sagt, Wasser ist nicht meins.
14:41Das Risiko bin ich eingegangen.
14:43Wenn sie darauf keine Lust hätte, wäre das so.
14:44Wer sich trotzdem Familienmitglied.
14:47Bei Yari kein Problem.
14:49Sie ist gerne im Meer.
14:50Die Idee, Hunde in der Wasserrettung einzusetzen,
14:53stammt aus Italien und ist schon über 20 Jahre alt.
14:57Dort wurden Neufundländer am Gardasee eingesetzt.
15:00Das Retten ist für die Hunde zwar anstrengend,
15:03aber mehr Spiel als Arbeit.
15:05Ein Hund sieht nicht so wie wir die Arbeit, das Elend,
15:07was da gerade passiert.
15:08Sondern er weist da nur eine Mission rein, raus, Leckerli oder Lob.
15:13Das Laufen war schon ein Spiel, dieses Anlaufen zum Schluss.
15:16Dann merkst du, Herrchen, da gute Laune.
15:17Jetzt habe ich auch gute Laune, ich habe was Klasse gemacht.
15:19Das ist die Belobigung.
15:20Man muss nicht alles mit Leckerlis machen.
15:22Körpersprache reicht auch.
15:24Und wie funktioniert der Ernstfall?
15:27Das zeigen Peter Schiebor und sein Usedomer-Kollege
15:30mit Neufundländerin Ella von Baywatch.
15:33Peter unterstützt ehrenamtlich für ein paar Tage das Team auf der Insel
15:36und lebt eigentlich in Greves Mühlen.
15:39Die Hunde schwimmen direkt vom Strand los oder vom Boot.
15:43Für uns simuliert das Team die Rettung vom Zodiac.
15:51Im Ernstfall springt der Wasserretter immer zuerst,
15:55um die Hilfesuchenden zu beruhigen.
15:57Erst danach folgt der Hund.
15:59Peter trainiert mit Ella mindestens einmal pro Woche.
16:03Erstaunlich, sie hat beim Schwimmen viel mehr Kraft als ein Mensch
16:06und fungiert so als starker Hilfsmotor mit vier Pfoten.
16:10Sie kann sogar beide zum Boot schleppen.
16:15Der Hund zieht 500-600 Kilo.
16:17Und jetzt musst du dir vorstellen, wir hätten jetzt wirklich den Ernstfall,
16:19wir würden ans Ufer kommen oder sonst wie was.
16:21Ich müsste die Person, die ist ja nicht immer so leicht wie sie jetzt ist,
16:24sondern es kann ja auch mal eine 150-Kilo-Person sein,
16:27und die müsste ich jetzt dort bis ans Ufer und dann vielleicht mit der Reha beginnen.
16:31Dann bin ich tot und alle, wenn ich schon am Ufer bin.
16:34Und der Hund ist natürlich insofern immer eine Riesenerleichterung,
16:36weil der übernimmt ja komplett die Tätigkeit.
16:38Ist er nur erschöpft, so wie es eben war,
16:39habe ich die Zeit und kann die ganze Zeit mich mit demjenigen unterhalten,
16:43also so ein bisschen beruhigen dann auch dabei.
16:45Und das ist eben die große Hilfe.
16:50Neufundländer wie Ella haben außerdem von Natur aus einen Vorteil.
16:55Ich hoffe mal, wir kriegen es hin.
16:56Das heißt, wenn ich jetzt hier zwischen die Zehen greife,
16:59dann merke ich, dass dort richtig Schwimmhäute bis vorne ran zu den Zehenspitzen gehen.
17:03Und im Wasser, wenn man jetzt sich das Ganze mal anguckt,
17:06ist es auch wirklich, dass der Hund die Vorderhand zusammenzieht so ein bisschen
17:09und dann auseinander.
17:11Und dadurch kommt natürlich diese ungeheure Kraft und dieser Vortritt dann auch zustande.
17:14Peter hat mit einer älteren Hündin schon Langstreckenschwimmer bei einem Sportevent gerettet.
17:19Und er und Ella assistieren Menschen mit Sehbehinderung beim Schwimmen.
17:24Bald geht's wieder zurück nach Hause, nach Grevesmühlen.
17:30Jari wohnt auf Usedom.
17:32Jeden zweiten Tag nimmt Sebastian sie mit an den Strand.
17:35Die Hirtenhündin reagiert übrigens auf deutsche und polnische Kommandos.
17:39Praktisch bei einem Einsatzort nah an der Grenze.
17:42Auf Streife weckt Jari immer die Neugier der Urlauber.
17:47Meine Rettung schon immer lachen, ich sage, ich komme gleich wieder.
17:49Dann bin ich meistens erst in ein, zwei Stunden wieder da.
17:51Weil es strahlt ja Sicherheitsgefühl aus.
17:53Wir patrouillieren tatsächlich mehrmals täglich hier am Strand.
17:56Mit den Quads, mit den Rettungsbrettern, mit den Rettungsschwimmern.
17:59Und Jari, da will ja jeder mal gucken, mal anfassen.
18:01Das ist ganz normal.
18:03Und man sieht das ja sehr konzentriert, sehr fokussiert.
18:06Wasserrettungshunde sind noch relativ neu in Deutschland.
18:09Bundesweit gibt es etwa 25 Tiere.
18:12Jari steckt noch in der Ausbildung und soll im nächsten Jahr ihre Prüfung beim Deutschen Roten Kreuz ablegen.
18:18Die fasst man ja auch gleich Vertrauen.
18:19Also Tiere haben ja auch so was Empathisches.
18:21Und dann, die brühen einen ja glaube ich auch.
18:25Und die sind schneller.
18:27Echt, ja?
18:28Die schwimmen schneller zum geschädigten Weg.
18:29Das ist ja der Wahnsinn.
18:31Einen Rettungsschwimmer oder ein Boot können Jari und ihre Hundemitstreiter nicht ersetzen.
18:36Aber sie sind starke Helfer.
18:38Besonders bei Wellengang und wenn mehrere Menschen gerettet werden müssen.
18:42Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen.
18:50Dann wird euch alles andere dazugegeben.
18:53Und dann wird euch alles andere dazugegeben.