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Du sitzt bis zwei Uhr nachts an der Arbeit, statt jemanden um fünf Minuten zu bitten. Beim Umzug schleppst du die schwersten Kartons und sagst automatisch: „Passt schon." In dieser Akte geht es um Menschen, die nie um Hilfe bitten: Woher kommt die Regel „Mach keine Umstände"? Und warum ist die Angst vor dem Bitten meistens stark übertrieben?

0:00 Der Stapel Kartons
1:00 Passt schon
3:10 Du bist doch groß
6:06 Bis zwei Uhr nachts
8:51 Die falsche Rechnung
11:05 Die Zehn-Minuten-Bitte

Du begleitest zwei Beispielfiguren, Daniel und Miriam, und siehst, wie aus einer Kindheitsregel der Reflex „Passt schon" wird. Dazu der Fall von Herbert Freudenberger, der 1974 den Begriff Burnout in die Psychologie gebracht hat und selbst keine Hilfe annehmen konnte. Außerdem Studien von Francis Flynn und Vanessa Lake (2008) sowie Xuan Zhao und Nicholas Epley (2022): Wer bittet, überschätzt meist, wie lästig die Bitte ist. Am Ende bekommst du eine kleine Übung für diese Woche, die Zehn-Minuten-Bitte.

Das Video ist eine vereinfachte psychologische Erklärung und keine Diagnose. Wenn dich das Thema stark aufwühlt, kann ein Gespräch mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten helfen.

Wenn du dich in dieser Akte wiedererkannt hast, schreib es in die Kommentare. Ich lese sie alle. Die Fragen von dort werden zu den nächsten Fällen.
Abonnier den Kanal, wenn du die nächste Akte sehen willst. Akte Nummer acht liegt schon bereit: Menschen, die nicht gerne allein sind, sondern nur allein in Sicherheit.

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