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Du bist gerne allein, und niemand nennt das ein Problem. Aber warum kostet dich ein Abend mit drei Menschen zwei Tage Stille?
In dieser Akte geht es um Menschen, die sich nicht aus Lust am Alleinsein zurückziehen, sondern weil sie dort sicher sind: Nicht das Reden erschöpft, sondern die eigene Wachsamkeit. Du hörst, was zwei deutsche Forscher bei ruhigen Einjährigen gemessen haben, und du bekommst einen Satz für deinen nächsten Abend.

0:00 Zwei Tage Stille
1:08 DER SAMSTAG DANACH
4:14 NICHTS IST PASSIERT
6:47 DER FALL AUS DEM LABOR
9:31 DIE RECHNUNG VON HEUTE
12:45 DER ANGEKÜNDIGTE AUSGANG
14:46 FINALE

Warum bist du nach einem gelungenen Abend so erschöpft, dass du dich tagelang zurückziehst? Oft liegt es nicht an Introversion oder einem leeren sozialen Akku, sondern an Daueraufmerksamkeit, die früh gelernt wurde. Wir sehen uns die Fremde Situation von Mary Ainsworth an, die Studie von Gottfried Spangler und Klaus Grossmann (1993, Child Development) und den Alltag zweier Beispielfiguren. Ergebnisse von Einjährigen auf Erwachsene zu übertragen ist eine starke Vereinfachung und kein Befund. Dieses Video ist keine Diagnose und ersetzt keine Therapie.

Wenn du dich in dieser Akte wiedererkannt hast, schreib es in die Kommentare. Ich lese sie alle. Die Fragen von dort werden zu den nächsten Fällen.
Abonnier den Kanal, wenn du die nächste Akte sehen willst. Akte Nummer neun liegt schon bereit: Menschen, die sich schuldig fühlen, sobald sie sich erlauben, nichts zu tun.

#Alleinsein #Psychologie #Charakterakte

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