- vor 19 Stunden
Im Mittelpunkt der Geschichten stehen der verwitwete Oberarzt einer Frauenklinik, der eine Kindergärtnerin kennen und lieben lernt und mit ihr und seinen beiden Kindern einen neuen gemeinsamen Lebensabschnitt beginnt. Dr. Hans Schön, Witwer und viel beschäftigter Oberarzt einer Frauenklinik, hätte die Kindergärtnerin Josi wohl nie richtig kennengelernt, wäre seine Mutter Martha nicht eines Tages vom Fahrrad gestürzt. Solange die fürsorgliche Oma im Krankenhaus liegt, muss dringend Ersatz für die Betreuung des fünfjährigen Robert gefunden werden, denn Dr. Schöns großer Sohn Clemens verbringt gerade seine Schulferien auf einem Zeltplatz an der Ostsee.
Glücklicherweise erklärt sich Roberts Erzieherin bereit, den aufgeweckten Jungen zu sich zu nehmen. Die Tage mit dem kleinen Robert lenken Josi auch ein bisschen von ihrem eigenen Kummer ab. Sie ist schwanger, doch ihr Freund will das Kind nicht und droht, Josi zu verlassen. Als Oma Martha endlich selbst wieder Haushalt und Kindererziehung übernehmen kann, muss sie feststellen, dass es im Leben von Sohn Hans und Enkel Robert eine neue Frau gibt. (Text: mdr)
Glücklicherweise erklärt sich Roberts Erzieherin bereit, den aufgeweckten Jungen zu sich zu nehmen. Die Tage mit dem kleinen Robert lenken Josi auch ein bisschen von ihrem eigenen Kummer ab. Sie ist schwanger, doch ihr Freund will das Kind nicht und droht, Josi zu verlassen. Als Oma Martha endlich selbst wieder Haushalt und Kindererziehung übernehmen kann, muss sie feststellen, dass es im Leben von Sohn Hans und Enkel Robert eine neue Frau gibt. (Text: mdr)
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00:00Die Sonne beschreibt ihre goldene Bahn.
00:07Aufstehen! Frühstück!
00:13Hey!
00:15Morgen, Oma.
00:17Krieg ich keinen Kuss?
00:19Nachher.
00:39Die Sonne beschreibt ihre goldene Bahn.
00:45Guten Morgen, mein Sohn.
00:48Guten Morgen.
00:52Clemens, aufstehen!
01:00Es krähte die Haare.
01:02Ist ja gut, Oma.
01:04Ferien!
01:23Rester!
01:25Oh, Robert, mach auf.
01:27Kann ich.
01:29Beeil dich!
01:32Mach ich!
01:35Bist du fertig, Papa?
01:37Ich war doch noch gar nicht drin.
01:38Helm, beeil dich.
01:41Mach ich ja.
01:47Fünf!
01:49Zehn!
01:53Zehn?
01:54Hier, kannst du auch noch haben.
01:56Was?
02:02Thomas Pinkert und du.
02:04Wer fährt denn sonst noch mit Zelten?
02:08Keine Mädchen.
02:10Leben und schlafen unter einer Plane.
02:13Das ist doch ungesund.
02:15Kann gefährlich werden.
02:17Mutter, nun sieh dir doch mal so einen Zeltplatz an.
02:20Dort lernen die jungen Leute miteinander zu leben.
02:24Ich bin altmodisch.
02:32Warte, ich bin hier.
02:34Nun lass ihn doch.
02:35Irgendwann muss er es ja mal lernen.
02:38Wie geht's in der Klinik?
02:40Ach, wie immer.
02:42Robert, beeil dich.
02:47Ich will das alleine machen.
02:49Dann werden wir nie fertig.
02:50Also dann, mach's gut.
02:52Mach's gut, mein Junge.
02:53Und denk da an Essen und Schlaf, ne?
02:55Mit Leib und Seele zu sagen, ja, Oma.
02:57Und zieh dich warm an.
02:59Ja, Oma.
03:02Nee, Mama, nimmst du mich mit?
03:04Nein, ich nehm dich nicht mit.
03:05So, Papa.
03:06So, ich muss auch los.
03:06Ja.
03:07Nimmst du dich mit dem Auto mit?
03:08Ach, du Trödel, Max.
03:09Oma bringt dich in den Kindergarten, hm?
03:12Ja, komm.
03:14Ärmchen hoch.
03:15So.
03:23Hier.
03:24Danke, Papa.
03:27Ich muss mich beeilen.
03:29Ich bring dich noch ein Stück.
03:31Dann kommst du dann heute.
03:33Es wird wieder spät.
03:35Ich bin doch an diese Kommission berufen.
03:38Es geht ums Altersheim.
03:40Tschüss.
03:41Mach's gut.
03:44Die Brote.
03:53Weg.
03:54Was mach ich denn jetzt?
03:56Aufessen.
03:57Aber alle zehn.
04:01Oma, bitte, bitte.
04:04Mit dem Fahrrad.
04:06Hm?
04:07Ich, alte Frau.
04:09Hm?
04:18Tschüss.
04:19Ich hol dich von der Klinik ab.
04:22Vielleicht.
04:25Nein, ich sag's dir später.
04:27Was willst du mir später sagen?
04:28Morgen.
04:30Morgen.
04:30Später.
04:31Morgen.
04:35Morgen.
04:35Guten Morgen, Opa John.
04:36Tante Josi, warte auf mich.
04:44Tante Josi.
04:46Robert, hallo.
04:55Wir werden Sie zur Intensivüberwachung in den Kreißsaal verlegen.
05:00Die Geburt ist nicht mehr aufzuhalten, Frau Schubert.
05:02Wir schreiben noch mal ein CDG.
05:07Diese Untersuchung dient der Überwachung des Kindes und der genauen Kontrolle der Wehentätigkeit.
05:13Wird mein Kind.
05:15Wird mein Kind.
05:16Es wird leben.
05:27Fünf Monate liegen zwischen Angst und Hoffnung.
05:30Dass Sie es immer wieder geschafft haben, dieser Frau Mut zu machen.
05:33Fünf Monate.
05:34Gut, dass wir diesen Frauen helfen können.
05:36Ja.
05:37Sie haben gut geschlafen, wie?
05:39Bei Frau Wolf ist die episch stark geschwollen.
05:41Ach so.
05:45Guten Morgen.
05:46Morgen.
05:47Guten Morgen.
05:50Wie sieht es denn aus zu Hause?
05:52Turbulent.
05:53Ich werde mir demnächst wohl oder übel nach einer Haushaltshilfe umsehen müssen.
06:00Oma braucht Unterstützung.
06:01Ist doch Quatsch, sucht er endlich eine Frau.
06:03Ja.
06:04Wo?
06:05Und wann?
06:06Da stellst du zwischendurch mal einen dienstlichen Blick ein und siehst dich um.
06:10Jawohl.
06:11Aber nach einer Haushaltshilfe.
06:21Robert wird von deiner Mutter zu sehr verwöhnt.
06:24Jede Oma denkt, ihre Enkelkinder sind zu nahe Weltwunder.
06:27Frau Schubert wird von deiner Frau verböhnt.
06:29Das kommt doch selber raus.
06:30Kommt, der ist eine Ausnahme, der hat schwache Nerven.
06:33Denk mal nicht ab, du brauchst eine Frau.
06:35Hat deine Frau nicht eine hübsche Schwester?
06:39Herr Oberarzt, das TTG von Frau Schubert läuft gerade.
06:42Wenn Sie nachher mal vorbeischauen wollen.
06:43Ist gut, Scheiße.
06:45Na, hier zum Beispiel.
06:48Du kommst lang.
06:52Ach du, Chef.
06:55Also sehen wir, in der Kurzzeit, wie geht alles drüber und konnte.
06:57Und dann müssen wir sich noch festlegen.
06:59Herr Schönen, Sie kommen dann nochmal in mein Zimmer.
07:01Wir müssen den Dienstplan nochmal festlegen.
07:03Ist gut, Chef.
07:11Halt einfach bald an.
07:15Den einen kenne ich, der geht mit mir ab September zu US.
07:19Die nehmen wir mit.
07:20Also du spinnst wohl.
07:27Der spinnt wohl.
07:31Der Vater von dem ist Frauenart.
07:35Oberarzt.
07:37Wölfchen halt an.
07:45Der Vater von dem ist Frauenart.
08:06Der Vater von dem ist Frauenart.
08:11Der Vater von dem ist Frauenart.
08:39Als ich schwanger war, hatte ich eine schöne Zeit.
08:41Dick und rundherum ruhig.
08:50Nie und nimmer hätte ich damals angenommen.
08:54Tja, manchmal denke ich, ist alles gar nicht wahr.
08:57Dabei sind wir jetzt drei Jahre geschieden.
09:02Tja, mein Kind hat keinen Vater mehr.
09:05Ach, du wirst es packen.
09:07Du bist ganz anders als ich.
09:09Übrigens, meine Umstandskleider und die Babysaun, die kannst du alle haben.
09:13Danke.
09:16Den teuersten Kinderwagen, den kauft mein Vater.
09:21Überhaupt, meine Eltern, die werden es gar nicht fassen können, dass sie nun doch noch Oma und Opa werden.
09:32Kommen Sie in zwei Wochen wieder.
09:34Bis dahin wird Ihre Entscheidung vielleicht anders aussehen.
09:36Hoffentlich.
09:37Ich hänge aber an meinem bisherigen Leben.
09:40Und das auch noch in zwei Wochen.
09:42Sie sollten anfangen, an Ihrem Kind zu hängen.
09:48Moment, hier außen, da ist Ihr Handtuch.
09:55Wir haben nicht alle die gleichen Wunschträume.
09:57Das sollten Sie akzeptieren.
10:08Robert's Kindergarten, Tante.
10:17Frau Schreiber, bitte Kabine ein.
10:36Was ist, Herr Doktor?
10:39Tja, Frau Schreiber, der Schwangerschaftstest ist positiv.
10:43Der Rechnung nach müssten Sie in der achten Woche sein und der Untersuchungsbefund bestätigt das.
10:54Entschuldigen Sie.
10:56Ich freue mich so.
11:06Entschuldigen Sie.
11:07Ich bin nämlich unmöglich.
11:08Überhaupt nicht.
11:10Bitte nehmen Sie Platz.
11:32Danke, Frau Schreiber.
11:33Guten Tag.
11:46Ich musste dich sehen gleich.
11:49Ich war beim Frauenarzt.
11:51Ja.
11:52Und?
11:5422. Februar, mein Entbindungstermin.
11:56Ich bin schwanger.
11:59Freust du dich nicht?
11:59Ich bin froh, mein Entbindungstermin.
12:03Josi, lass uns heute Abend darüber reden.
12:07Ja?
12:08Ja.
12:37Untertitelung des ZDF, 2020
13:02Bist du wieder ausgerissen?
13:27Du hast mir gerade noch gefehlt.
13:42Was hast du denn?
13:44Riecht hier so.
13:47Komisch.
13:47Mach mal eine Milch.
13:49Ne, ne, ne, du wartest hier.
13:51Wieso?
13:51Ja, weil, äh, das war hier immer schon das Wartezimmer.
14:02Was machst du denn da rauf?
14:06Dann ist ja gut.
14:08Äh, kommst du mit?
14:10Wohin?
14:11Na, runter an den See, angeln, Tesschen Kaffee trinken.
14:16Also du hast Nerven.
14:18Ich habe große Wäsche.
14:21Aber wenn du Langeweile hast, in Heinz und Robert Zimmer gehen und die Meerschweine einfangen.
14:27Komm, Jodie.
14:29Bildschweine fangen.
14:45Husten.
14:46Husten.
14:48Husten.
14:51Husten.
14:51Husten.
14:53Ecke.
14:54Ja.
14:55Komm.
14:56Ecke.
14:57Ach, was da liegt man hier.
14:59Ja, hier.
14:59Hey, was mach ich denn nun?
15:12Aber das hat mir noch gefehlt.
15:21Der muss mir irgendwie reingerutscht sein.
15:24Och, jetzt kann ich alles noch mal waschen.
15:28Rosa ist doch eine Modefarbe.
15:30Ach so.
15:39Laura, lass mich doch bitte deinen Sput.
15:42Laura, hör doch.
15:46Wie macht dich denn, Laura?
15:48Ja, ganz prima, Frau Deutschler.
15:49Nur das Milchringen, nicht, Laura?
15:53Wenn Sie das auch noch ausreden könnten.
15:55Na, mach mal zu singen.
15:56Oh Gott, ich kann es versuchen.
16:05Mein Süßer.
16:06Hast du geweint?
16:08Nun komm, Ronald.
16:11Wiedersehen.
16:19Oma, Papa hat gesagt, wenn Erwachsene weinen, das ist schlimm.
16:27Hm.
16:28Hm.
16:29Meistens.
16:34Aber seine Augen.
16:36Richtig böse.
16:38Ach.
16:38Hör auf zu grübeln.
16:40Ihr liebt euch.
16:41Und er wird den Kinderwagen schieben.
16:43Halt den Jochen fest.
16:45Allein sein ist schwer, ich weiß das.
16:47Nein.
16:52Manchmal stehe ich wie im Nebel und gerade in Gefahr, die Richtung zu verlieren.
16:57Du bist nicht allein.
17:03Naja.
17:07Kartoffelsupp, Kartoffelsupp, mit Bockwurst, mit Bockwurst.
17:15Robertchen, nun komm doch endlich.
17:24Oh, wird doch alles kalt.
17:27Dann werde ich ihn mal holen.
17:29Du bleibst hier.
17:32Robert, komm bitte.
17:41Hast du dein Zimmer?
17:42Die Tante Josi sagt, wenn man spielt, muss man nicht aufräumen und ich spiele nachher noch.
17:47Tante Josi, Tante Josi.
17:48Bei deiner Tante brauchst du dir wohl auch nicht die Hände zu waschen.
17:51Ab.
17:56Kalle Hartmann hat mir heute Nachmittag meine schweren Taschen nach Hause gefahren.
18:01Mutter, ich hab dir schon hundertmal gesagt, dass ich die schweren Sachen mitbringen kann.
18:04Du hast doch wohl genug zu tun.
18:06Ich schaff das schon.
18:07Du bist.
18:20Robert.
18:24Papa?
18:25Tante Josi hat heute geweint.
18:29Geweint?
18:30Ja, ganz doll.
18:36Naja, manchmal weint man auch vor Freude.
18:40Na, so sah es nicht gerade aus.
18:43Papa, ich will lieber Brot.
18:46Was auf den Tisch kommt?
18:48Wird gegessen.
18:53Papa, du hast mal gesagt, wenn Erwachsene weinen, ist es was Schlimmes.
18:58Na ja, so schlimm kann es nicht sein.
19:01Ich hab sie heute auch schon lachen sehen.
19:02Tja.
19:04Sie war bei mir in der Sprechstunde.
19:06Ah.
19:08Ist sie schwanger?
19:13Na ja, sehr glücklich scheint sie darüber nicht zu sein.
19:19Ist ja auch schwer so allein.
19:21Deine Spekulation.
19:29Außerdem kann eine Frau hierzulande ihr Kind sehr gut alleine großziehen.
19:33Auch hierzulande braucht ein Kind einen Vater.
19:37Ist jetzt Robert.
19:39Na, und du auch.
19:47Ich will und ich muss meine B-Promotion zu Ende führen.
19:51Und das bedeutet für mich, unter anderem, zweimal in der Woche nach Berlin zu fahren.
19:55In dieser Zeit bin ich schon ein anstrengender Partner für dich.
19:59Außerdem, Josi.
20:01Wir kennen uns jetzt erst sechs Monate.
20:05Glaubst du, das reicht aus?
20:06Für einen so schwerwiegenden Entschluss?
20:11Und wo soll das Kind aufwachsen?
20:14In dieser Mansardenwohnung hier?
20:16In meinem möblierten Zimmer?
20:20Wer weiß, wo ich eines Tages arbeiten werde.
20:24Du solltest dich erst einmal auf mich einstellen.
20:35Du wirst dich wohl oder übel auf mich einstellen müssen.
20:44Muss ich?
20:47Muss ich?
20:47Wenn du willst.
20:52Ich will mich ja auf dich einstellen.
20:56Aber ich werde mich nicht ein Leben lang nur nach dir richten.
21:01Und...
21:04Ich werde mich unter allen Umständen auf mein Kind einstellen.
21:08Ich werde mich überlassen.
21:30Du bist gern auf den Arm um zu kaufen.
21:34Ich werde dich auf den Arm umziehen.
21:42Das gefällt mir, Robert. Aber der Vogel hat ja vier Beine.
21:45Nein, da steht einer dahinter.
21:50Sante Josi, was ist denn schwanger?
21:54Schwanger?
21:57Tja, weißt du, die Zeit, in der eine Frau ein Baby erwartet, nennt man Schwangerschaft.
22:03Die Frau ist also schwanger mit ihrem Kind.
22:10Und dann hat man so einen dicken Bauch.
22:16Möchtest du nicht auch ein Kind haben?
22:21Ja, ich möchte auch ein Kind.
22:45Ja, ich möchte auch einen Kind haben.
22:50Ja, ich möchte auch einen Kind haben.
22:53Ich möchte auch ein Kind haben, damit ein Kind haben.
22:54Okay.
23:02Okay.
23:31Untertitelung des ZDF, 2020
23:45Untertitelung des ZDF, 2020
24:32Untertitelung des ZDF, 2020
25:01Untertitelung des ZDF, 2020
25:08Untertitelung des ZDF, 2020
25:20Untertitelung des ZDF, 2020
25:45Untertitelung des ZDF, 2020
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26:25Untertitelung des ZDF, 2020
26:43Untertitelung des ZDF, 2020
27:05Untertitelung des ZDF, 2020
27:20Untertitelung des ZDF, 2020
28:06Untertitelung des ZDF, 2020
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28:07Untertitelung des ZDF, 2020
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28:08Untertitelung des ZDF, 2020
28:09Untertitelung des ZDF, 2020
28:33Was machst du wieder?
28:36Denkst du mir mit mir was?
28:42Wer hat die schönsten Schäfchen?
28:49Die hat der goldene Mond,
28:54der hinter unseren Bäumen am Himmel droben wohnt.
29:04Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
29:15hervor aus seinem Hause zum Himmel leis und still.
29:24Dann weidet er die Schafe auf seiner blauen Flur
29:34und all die weißen Wolken sind seine Schäfchen nur.
29:45Schlaf jetzt schon, Robert.
29:55So, die Besuchzeit ist beendet, ja?
29:58Nimm mit.
30:00Denkst du mal an mich?
30:02Die haben besser deine Oma mitgebracht.
30:04Ich kaufe dir nachher Bonbons.
30:05Du sollst sie mitnehmen, habe ich gesagt.
30:15Ich wünsche Ihnen gute Besserung, Frau Schön.
30:19Tschüss, Oma.
30:19Tschüss, mein Herbst.
30:23Tschüss.
30:24Tschüss.
30:25Wenn es nach mir ginge, würde ich gleich mitgehen.
30:28Sie können ganz unbesorgt sein.
30:29Wir schaffen das schon.
30:32Bleib noch mal.
30:40Hast du Schmerzen, Martha?
30:43Dumme Frage.
30:45Hast du schon mal von Fahrrad gestürzt?
30:49Brauchst du viel?
30:51Trinkst viel Rotwein?
30:53Schweigen und nicht denken fördert den Genesungsprozess.
31:00August.
31:03August, tu mir mal einen Gefallen.
31:05Tu mir nicht Gefallen und wirf mal einen Blick drauf.
31:09Ja.
31:10Wo?
31:14Sie.
31:17Und Robertchen.
31:19Und warum, Martha?
31:21Warum?
31:23Na, ist ja gut.
31:25Ich werfe einen Blick drauf, Schwesterchen.
31:28Ist doch mein Besser.
31:31Solange du hier liest.
31:33Du Affe, du.
31:56Im Gegensatz zu Clemens vermisst Robert seine Mutter nicht.
32:03Er hat sie nicht gekannt.
32:15Er hat sie nicht gekannt.
32:32Er hat sie nicht gekannt.
32:40Er hat sie nicht gekannt.
33:03Tschüss.
33:05Robert, alter Groner.
33:10Ja, die Kinder gern.
33:12Ach, die meisten. Schenker, oder? Ja.
33:18Und Onkel August hat ganz viele Bilder. Die haben alle selber gemalt.
33:23Sie sind Maler.
33:26Wenn Sie Lust haben, können Sie sich ja heute mal besuchen. Mit Robert.
33:30Oh ja, Onkel August hat zu Hause auch eine Katze.
33:34Heute? Ich habe ein bisschen aufgeräumt.
33:37Na gut, vielleicht.
33:40Also, Hände waschen, Mittagessen.
33:46Sag mal, August, kann es sein, dass du langsam verkalkst?
33:53Wieso?
33:55Weil heute Mittwoch ist.
33:59Man kann ja auf Donnerstag Schach spielen.
34:03Donnerstag Schach? Bringt doch alles durcheinander.
34:07Morgen wollte ich Leisten schneiden.
34:10Na, wenn du meinst, dann kriegst du eben keine Bilderrahmen.
34:16Was ist denn noch was?
34:21Na...
34:21Na?
34:27Na?
34:41Na, na.
34:43Na, na na.
34:43Na auf.
34:43Na?
34:44Na!
35:0245. Beim Bombenangriff auf Dresden ist sie umgekommen.
35:08Sie war meine Frau.
35:12So, seitdem habe ich hier eine ziemliche Witterung für Zerstörung.
35:18Und ein bisschen Angina Pectoris.
35:25Warum stellen Sie die Bilder nicht aus?
35:41Sie erinnern mich an Sie. Ich fängs Ihnen.
35:45Aber Sie können doch nicht...
35:46Ach, Sie wollen mich doch nicht beleidigen.
36:01Ja, Vorsitzender.
36:02Ja.
36:08Onkel August, Molle hat Durst.
36:11Oh, ich auch.
36:12Wie willst du denn mit einem Schluck Rotwein?
36:14In der Küche das Mädchen.
36:15Gerne.
36:16Gut.
36:21So.
36:39Heiß dringt der Sommer in meine Haus, die sich röt und leert, wo kein Schatten kühlt.
36:46Mein Herzklopf trägt, mein Kopf ist leer.
36:51Doch tief unter mattem Bewusstsein büte ich einen schönen Traum.
37:21Wie weit denn sieht deine Mutter aus wie?
37:24Wie wer?
37:25Mama.
37:31Ist es schon lange hier?
37:35Im Herbst sind es fünf Jahre.
37:38Fällt von der Leiter und stirbt.
37:42Gehirnembolie.
37:45Sie war wie ein Vogelnest.
37:49Konntest immer einplumpsen.
37:55Wir haben auch ein feines Nest.
37:58Immer sauber wie frisch lackiert.
38:02Aber wenn ich mich fallen lasse, hole ich mir bloß blaue Flecke.
38:11Ich mag dich, Clemens.
38:23Mein Gott, Jule, bei der Kälte.
38:26Lass es auf.
38:29Du hast wieder.
38:51Willkommen zu Hause.
38:53Dankeschön.
38:55Wirklich nett von Ihnen, Kalle, dass Sie mich abgeholt haben.
38:58Das ist doch selbstverständlich unter Nachbarn.
39:02Ach, bin ich froh, dass ich wieder zu Hause bin.
39:06Das kann ich gut verstehen.
39:08Das kann ich nicht gut tun.
39:55Urlaubsgröße von Clemens und Jule und wegen, keine Mädchen zählt.
40:09Ich hab mir mal eine Blume wieder.
40:11Frau Bert.
40:15Wiedersehen.
40:16Auf Wiedersehen, Herr Dr.
40:17Nora, ab heute läuft sie wieder in geregelten Bahnen bei euch, hm?
40:21Weißt du, Thea, ein bisschen Unordnung kann mal ganz erwohlsam sein.
40:24Guten Tag.
40:33Sollen wir euch mitnehmen?
40:35Nein, danke, wir laufen.
40:36Tschüss.
40:37Tschüss, Robert.
40:38Tschüss.
40:55Tag, Oma, bist du wieder gesund?
40:57Ach, mein Liebling, jetzt wird alles gut.
40:59Jetzt hast du deine Oma wieder.
41:02Schön, dass du wieder da bist.
41:05Aber das war doch nicht nötig.
41:11Die Rosenmutter, die sind nicht für dich.
41:13Ich muss gleich nochmal weg.
41:19Und Abendbrot?
41:20Essen wir noch zusammen.
41:23So, Robert, du hilfst der Oma beim Tischdecken und ich zieh mich schnell um.
41:36Lass mal, ich mach das schon.
41:38Aber bei Tante Josi.
41:40Tante Josi, Tante Josi.
41:41Hier deck ich den Tisch.
41:43Oh.
41:44Oh.
41:45Oh.
41:46Da wäre ich bloß nicht vom Rat gestürzt.
41:50Ein Unglück zieht das Andere nach sich.
42:11Oh, bitte kommen Sie herein.
42:14Guten Tag.
42:14Guten Tag.
42:15Ich bin nur gekommen, um mich zu bedanken.
42:17Ich bitte Sie.
42:18Bitteschön.
42:19Dankeschön.
42:20Bitte.
42:21Danke.
42:30Robert hat seine Spuren hinterlassen.
42:33Das scheint mir auch so.
42:40Meine Mutter hat es jetzt nicht leicht mit ihm.
42:43Robert hat sich mit Kopf und Herz hier eingenistigt.
42:46Bei Kindern geht das schnell.
42:49Die Oma ist ein bisschen durcheinander.
42:52Eifersüchtig.
42:54Das tut mir leid.
42:55Das hatte ich nicht bedacht.
42:59War es das Kind, wo der Verdacht auf Aspiration bestand?
43:01Ja.
43:07So.
43:11So, sie kann wieder ins Wärme, bitte.
43:14Und Sie schauen in einer halben Stunde nochmal vorbei.
43:21Das hat also Laura, dieses kleine Wiest,
43:23den Robert wieder ganz schön tyrannisiert.
43:25Ja.
43:26Die Laura ist ein Groschenbärter und Robert zwei Fünfer.
43:29Robert ist in Josi verliebt.
43:31Das verstehe ich.
43:32Du auch?
43:34Quatsch.
43:35Ich meine, verstehst du das auch?
43:37Ja, vielleicht.
43:41Ach, ich bin irgendwie völlig aus dem Tritt.
43:42Na endlich, alter Junge.
43:45Ich komme schon wieder klar.
43:46Na, das versteht sich.
43:47Herr Oberarzt, bei der Patientin in Bettreihe haben die Wehen nachgelassen.
43:51Es ist in der letzten Stunde kein Geburtsfortschritt zu verzeichnen.
43:54Was machen wir?
43:56Was meinst du?
43:57Na, ich würde vorschlagen, wir untersuchen marginal und machen, wenn der Kopf nicht zu hoch steht,
44:01eine Vakuum-Extraktion in Kaiserschnittbereitschaft.
44:04Ist es so recht, Oberarzt?
44:07Wie immer, Herr Kollege, sind wir einer Meinung.
44:1239 Fieber.
44:13Ja, heute Morgen war er noch völlig mobil.
44:24Röte, die sind schnell wie der Wind.
44:27Aber die Krankheit macht fast jeder mal durch.
44:30Kommt, Tante Josi, mich besuchen?
44:32Besuche sind gesperrt.
44:36Und weil sich keiner anstecken soll, Päcki.
44:38Aber Tante Josi sieht doch genauso aus wie ich.
44:42Ist das wahr, Robert?
44:44Ist das wahr?
44:46Ja, Tante Josi hat genauso kleine Pickelchen im Gesicht und am Hals wie ich.
44:52Sie ist doch schwanger.
44:54Da kommt was auf sie zu.
45:01Selbstverständlich liegt die letzte Entscheidung bei Ihnen.
45:05Nur, ich kann Ihnen die Härte der Wahrheit nicht ersparen und röteln führen in den ersten Schwangerschaftsmonaten fast immer.
45:11Zu starken Missbildungen des Kindes.
45:15Eine Unterbrechung ist in dem Fall eindeutig eine medizinische Indikation.
45:26Wann?
45:28Sie sollten den Eingriff nicht unnötig aufschieben.
45:49Du musst dich damit abfinden.
45:51Das Schicksal hat entschieden.
45:54Vielleicht glaubst du mir nicht, aber es tut mir leid.
45:58Nicht, dass ich meine Meinung grundsätzlich geändert hätte, aber dass ich das Problem nun so lösen muss.
46:07Josi, lass uns nochmal von vorne anfangen.
46:10Nein, Jochen.
46:12Du hast recht.
46:13Das Schicksal hat entschieden.
46:15Wir gehören nicht zusammen.
46:18Aber was hat sich denn geändert?
46:19Alles wird sein wie vorher.
46:23Ich verstehe dich nicht.
46:25Das ist es eben.
46:27Du verstehst mich nicht.
46:37Die Laparoscopie ergab links eine Saptosalpings-Sytrosalpings.
46:40Die rechte Tube zeigte eindeutig blau Übertritt.
46:42Kann ich denn nun ein Kind bekommen, Herr Doktor?
46:45Vom medizinischen Standpunkt aus gesehen, ja, Frau Hoffmann.
46:47Wir wünschen es so sehr.
46:49Oh, dann strengen Sie sich an.
46:59Guten Morgen, Frau Scheiber.
47:00Guten Morgen, Herr Doktor.
47:02Alles gut überstanden?
47:07Schmerzen?
47:09Ach, ein wenig.
47:10Das ist normal.
47:17Alles in Ordnung.
47:20Auch hier haben die Röteln keine Spuren hinterlassen.
47:28Robert hat schon große Sehnsucht nach Ihnen.
47:33Ich auch.
47:35Grüßen Sie ihn von mir.
47:37Das mache ich.
47:45Auf Wiedersehen.
47:46Wieder wieder essen.
47:55Du hättest Konditor werden können, Onkel August.
47:58Nee, ich hätte alles werden können.
48:01Du wirst sehen, du verdirbst dir noch einen Magen.
48:03Na und?
48:04Du bist betroffen.
48:09Sag mal, August.
48:11Da fehlt doch ein Bild.
48:14Was denn für ein Bild?
48:15Ja, das ist schon Anna auf der Wiese.
48:17Das hat er Tante Josi geschenkt.
48:23Wäre doch eine feine Schwiegertochter für dich.
48:26Bist du wohl total übergeschnappt.
48:28Ich kann ja mal drüber nachdenken.
48:32Wer hat dir denn alle verdreht?
48:38Onkel August hat eine Jule.
48:41Das ist doch schön.
48:43Danke.
48:44In dem Alter.
48:45Wie alt warst du denn damals?
48:47Damals.
48:49Das war eine ganz andere Zeit.
48:52Und darauf trinken wir jetzt rein.
48:55Ich glaube, bei mir ist schlecht.
49:23Ich würde gerne noch ein paar Tage Urlaub dranhängen.
49:26Ich muss mit meinen Eltern reden.
49:28Mhm.
49:31Sie werden sehr enttäuscht sein, dass es nun doch nichts mit einem Enkelkind wird.
49:35Ja.
49:38Tu das.
49:39Ein bisschen Abstand wird dir gut tun.
49:42Die Quellen der Kindheit sind warm.
49:45Und heilsam.
49:46Weißt du, die paar Tage werden wir ohne dich auch noch auskommen.
50:07Guten Tag, Frau Schreiber.
50:10Guten Tag.
50:12Bitte.
50:17Ich hatte hier in der Nähe zu tun und da dachte ich, ich dachte, ich schaue mal vorbei.
50:25Ich freue mich.
50:30Kommen Sie doch rein.
50:31Ich bin gerade beim Packen.
50:34Wollen Sie verreisen?
50:36Nur ein paar Tage.
50:40Ich mache uns einen Kaffee.
50:43Oder lieber einen Tee.
50:45Nein, nein, danke.
50:46Da kann ich nachts nicht schlafen.
50:48Ich möchte auch nicht, dass Sie sich Umstände machen.
50:55Ich wollte nur wissen, wie es Ihnen geht.
51:01Es geht.
51:07Dann erholen Sie sich gut.
51:10Grüßen Sie Robert.
51:12Mach ich.
51:56Du und deine Ahnung, Max.
52:05Hallo, mein Herr.
52:07Ich habe es geahnt und Mutter wollte es nicht glauben.
52:10Na los.
52:14Josefine.
52:17Josefine.
52:35Was ist denn los, mein Kind?
52:37Ist das passiert?
52:40Was ist denn los, mein Kind?
53:12Ich habe es geahnt.
53:14Ich habe es geahnt.
53:15Ich habe mich eben gut erholt.
53:17Wenn das so ist, unsere Kommission betreut eine Renovierung im Altersheim.
53:24Wir brauchten Hilfe.
53:27Hey, Papa, meine letzten Ferietage.
53:31Wenn man sich den Tag gut einteilt, mein Sohn, kann er sehr lang sein.
53:36Es könnte sogar noch etwas Zeit übrig bleiben, sich auf die Schule vorzubereiten.
53:39Lass ihm doch die paar Tage.
53:42Schon gut, Oma.
53:44Wo und wann.
53:46Am besten du fragst Kalle Hartmann.
53:49Den habe ich nämlich auch schon überredet.
53:55Schach.
54:00Hey, ach, was bist du mit dem Trottel?
54:02Ach, Mensch, das ist man einmal am Gewinnen.
54:06Es hat nichts sollen sein.
54:11Appi?
54:12Und die Josefine ist verreist.
54:14Ich weiß.
54:15Wollen wir sie besuchen?
54:20Aber wir wissen doch gar nicht, wo sie ist.
54:23Doch, Tante Heidi weiß es.
54:25Du meinst, Tante Heidi weiß wirklich, wo sie ist?
54:28Papa.
54:30Hans.
54:33Du willst doch nicht etwa.
54:36Und wenn doch?
54:38Du kannst doch nicht.
54:40Was kann ich nicht, Mutter?
54:46Noch die Galle-Kölle-Traubsen.
54:48Jetzt hört mir mal gut zu.
54:53Wenn diese Frau mich will, dann werde ich sie heiraten.
54:57Und ich werde weder dich um Erlaubnis bitten, Mutter, noch dich, mein Sohn.
55:04Hans.
55:06Aber.
55:08Ja, dann teilen Sie noch was gemeinem Motiv.
55:10Ach.
55:12Papa!
55:21Gehen Sie hier links runter.
55:22Sie bekommen ein kleines Stückchen Weisen.
55:24Und dann liegen Sie rechts ab und dann sind Sie schon am Strand.
55:27Ja.
55:27Und dann finden Sie es auch meistens.
55:28So ist es sehr oft.
55:30Ja.
55:31Danke schön.
55:31Bitte.
55:33Bitte.
55:33Nein, nein, nein, nein.
55:36Tschüss.
55:36Danke.
55:37Danke.
55:38Danke.
55:39Danke.
55:41Danke.
55:45Danke.
55:54Danke.
56:16Danke.
56:31Danke.
56:38Ja, ich...
57:03Ja, ich...
57:33Ja, ich...
58:05Ja, ich...
58:33Ja, ich...